04.02.2012
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Kreishallenmeisterschaft:
Banden sollen Spiel beschleunigen
Für
die zweite Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft in der
Arena am Dormagener Höhenberg soll vieles besser werden.
Insbesondere die im Vorjahr vielfach kritisierte zu große
Spielfläche wird es nicht wieder geben. Dazu wurde eine mobile
Bande angemietet.
von David Beineke
Dormagen Nach
der Premiere im vergangenen Jahr
hagelte es zwar auch einiges an Kritik, doch es herrschte weitgehend
Einigkeit
darüber, dass die Arena am Dormagener Höhenberg eine zweite
Chance als
Austragungsort der Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft
bekommen soll.
Morgen ist es soweit, dann wollen der Fußballkreis und der VdS
Nievenheim als
Ausrichter zeigen, dass sie aus den Fehlern gelernt haben.
Die
wurden im vergangenen Jahr
hauptsächlich bei der Gestaltung der Spielfläche gemacht.
Seitlich gab es nur
Begrenzungen durch die nicht ausgefahrenen Tribünen, so dass ein
viel zu großes
Feld entstand. In der Folge wurde das Spiel trotz der Aufstockung auf
fünf
Feldspieler viel zu oft in die Breite gezogen und dadurch verlangsamt,
schnelle
Kombinationen gerieten zur Seltenheit. Unterstützt wurde diese
Entwicklung auch
noch dadurch, dass die zweckentfremdeten Werbebanden neben den Toren
durch
Gummimatten geschützt werden mussten, die den Ball eher
abbremsten, als ihn
schnell wieder aufs Feld zurückspringen zu lassen.
Die
ebenfalls durch Matten notdürftig
zugestellten Zugänge zwischen den Tribünen verstärkten
noch den Eindruck des
Provisoriums. Damit dieser Eindruck nicht wieder entsteht, hat sich
Kreisfußballobmann Herbert Schumacher dieses Mal rechtzeitig um
eine mobile
Bande gekümmert, die auch häufig bei Veranstaltungen des
Fußballverbandes
Niederrhein zum Einsatz kommt. "Das ist eine 100-prozentige
Verbesserung", ist 'sich Schumacher sicher. Die hat sich der
Kreisverband
auch etwas kosten lassen, mit rund 900 Euro schlägt die
Maßnahme zu Buche.
Klar,
dass sich der Fußballkreis und der
VdS Nievenheim durch die Aussicht auf attraktiveren Sport auch einen
Anstieg
der Zuschauerzahlen erhoffen. Denn auch die blieben trotz der
unbestritten
publikumsfreundlichen Gegebenheiten in der Arena mit über den Tag
verteilt rund
800 Menschen deutlich unter den Erwartungen. "Auf über 1000
Zuschauer
hoffen wir schon", sagt VdS-Geschaftsführer Rainer Kottirre. Herbert
Schumacher ist sich sicher, dass genug Werbung bei den Vereinen gemacht
wurde.
Außerdem geht er davon aus, dass die frostige Witterung und die
damit
einhergehenden Platzsperren in vielen Städten für
gesteigerten Zuspruch sorgen
werden.
Das
Organisationsteam der Nievenheimer
will
mit unterschiedlichen Maßnahmen für eine „angenehme“
Atmosphäre sorgen und damit
möglichst große Teile der "Fußballfamilie" aus dem
Kreis anlocken.
Zum Beispiel stellt der VdS eine Tombola mit attraktiven Preisen auf
die Beine,
darüber hinaus versorgt der Ausrichter die Gäste mit Speisen,
während
Hallenwirt Uli Jung den Getränkeausschank übernimmt.
Kottirre: "Die Halle
ist perfekt für die Veranstaltung. Und wir würden uns freuen,
wenn wir etwas
dazu beitragen könnten, dass sie sich dort etabliert."
*****
Jedes Endrundenspiel wird von anderem
Schiedsrichter geleitet
DORMAGEN
(ben-) Bei der 24. Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft
soll
es wieder bei jeder der insgesamt 16 Partien einen anderen
Unparteiischen
geben. "Nachdem diese Variante bereits im letzten Jahr erfolgreich
praktiziert wurde, freuen wir uns in diesem Jahr erneut darauf, so
vielen
Schiedsrichtern wie möglich das Highlight der Endrunde in Dormagen
zu
bieten", heißt es dazu auf der Internetseite der von Obmann Dirk
Gärtner
geführten Kreisschiedsrichter. Damit alle Unparteiischen eine
einheitliche
Regelauslegung praktizieren, bittet Lehrwart Markus Droste bereits um
10.30
Uhr, also eine Stunde vor Turnierbeginn, zu einer Kurzbesprechung. Dazu
wurden
auch die Mannschaftsverantwortlichen und die Spielführer der acht
Finalisten
eingeladen, um sie in Sachen Regelkunde auf den neuesten Stand zu
bringen.
"Denn durch frühzeitige Kommunikation können Konflikte
verhindert
werden", betonen die Schiedsrichter.
*****
SV
Uedesheim nimmt Favoritenrolle an
DORMAGEN (ben-) Viel hat nicht
gefehlt und der Titelverteidiger wäre bei der
24. Endrunde der FußballKreishallenmeisterschaft nicht dabei
gewesen. Im Finale
der Vorrunde Gruppe E setzte sich der Landesligist erst nach
Siebenmeterschießen 6:5 gegen den A-Ligisten SC Grimlinghausen
durch.
Überraschungen gab es dennoch. Die wohl dickste ist, dass B-Ligist
SV Glehn
den Sprung in die Dormagener Arena am Höhenberg geschafft hat. Ein
Ausscheiden
wäre für den VdS Nievenheim gleich doppelt bitter gewesen,
denn der
Vorjahressieger ist gleichzeitig Ausrichter der Endrunde. Doch Trainer Varol
Besikoglu will daraus keine besondere Verpflichtung für
sein Team abgeleitet
wissen. "Natürlich werden wir versuchen, unseren Verein
bestmöglich
zu vertreten. Doch wir müssen gucken,
wie wir mit unserer aktuellen Situation zurechtkommen", meint der Coach
mit Blick auf die Verletzungssorgen in seinem Team. Wie sich gestern
endgültig
herausstellte, zog sich in Marek
Koziatek der aktuell wichtigste Abwehrspieler
des VdS bei einem Testspiel gegen SC Rheindahlen (3:3) einen
Kreuzbandriss zu
und wird lange ausfallen. Darüber hinaus stehen hinter den
Einsätzen von
"Sa" Franciamore
(Bänderdehnung) und Dean Puseljic
(Grippe) dicke Fragezeichen.
"Das sind exzellente Hallenspieler, fallen sie aus, schwächt uns
das schon
sehr", betont Besikoglu, der mit seiner Truppe auch die vom Papier her
deutlich schwerere Qualifikationsgruppe erwischt hat.
In
Gruppe B ist nämlich neben
Vorjahresfinalist DJK Gnadental (Bezirksliga) und dem spielstarken
A-Ligisten
PSV Neuss auch noch der mit guten Hallenspielern gespickte Landesligist
TuS
Grevenbroich dabei. Hinzu kommt, dass Coach Jörg Ferber ein
ausgewiesener
Experte in Sachen Hallentitel ist. Als Spieler und Trainer war er schon
erfolgreich, zuletzt 2010 mit dem VfR Neuss. Im Vergleich zur Vorrunde
fehlt
beim TuS Sascha Pelka, dafür rückt David Dygacz in den Kader.
Vielleicht kommt
auch noch der jüngst verpflichtete Denis Zagorica zum Einsatz.
Während
Nievenheim nichts von der
Favoritenrolle wissen möchte, gibt sich der SV Uedesheim als
aktueller
Landesliga-Tabellenführer in der Gruppe A ziemlich forsch. "Unser
Anspruch
muss das Finale sein", sagt Trainer Ingmar Putz. Der SVÜ hat zwar
beim alljährlichen
Hallenkick noch nie Bäume ausgerissen, doch Putz lässt sich
davon nicht ins
Bockshorn jagen: "Dann wird es eben Zeit, dass wir endlich mal etwas
holen." Viel wird davon abhängen, ob seine Spieler - im Vergleich
zur
Vorrunde rücken Andrej Hildenbergund Mathias Labusga ins Team -
des Trainers
Vorgaben verinnerlichen. Er warnt davor, die vermeintlich
schwächeren Teams in
der Gruppe aus Glehn (Kreisliga B) und Norf (Kreisliga A) zu
unterschätzen.
Ganz zu schweigen vom 1. FC Grevenbroich-Süd, der sich zuletzt
2008 in die
Siegerliste eintrug. Nach dem Abstieg in die Bezirksliga gab es zwar
einen
personellen Umbruch, doch Trainer Peter Vogel ist zuversichtlich, dass
sein
Team sich teuer verkauft: "Wenn wir mit Spaß spielen, dann
bringen wir auch gute Leistungen."
16.01.2012
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Titelverteidiger
setzt sich durch
Der
VdS Nievenheim sicherte sich in der Gruppe E Platz eins und trifft
damit bei der Endrunde am 5. Februar in Dormagen als Ausrichter an. Im
Finale schlug der Landesligist den SC Grimlinghausen nach
Siebenmeterschießen.
von Dirk Sitterle
NIEVENHEIM Was
sich für den VdS
Nievenheim gestern Nachmittag als Spaziergang angelassen hatte,
entwickelte
sich im Endspiel gegen den sehr unbequemen SC Grimlinghausen noch zu
einem
Fußball-Krimi. Der Landesligist verspielte nämlich eine
2:0-Führung und triumphierte
erst über den nervenaufreibenden Umweg des
Siebenmeterschießens mit 6:5
(2:2/1:0).
Grimlinghausen
setzte dem bis dahin
extrem souverän aufgetretenen Titelverteidiger stark zu.
Gestützt auf seinen
bereits 49 Jahre alten Torhüter Heiner Wolf errichtete der SC vor
dem eigenen
Gehäuse einen massiven Abwehrriegel und raubte dem Topfavoriten
damit die
Spielfreude. "Ein legitimes taktisches Mittel", befand VdS-Trainer
Varol Besikoglu. Vorne blieb er
vor allem durch Mimo Raccosta gefährlich.
Trotzdem sah es nach Treffern von Julian
Rittmann, dem Kai Pelzer
die Kugel auf
den Spann gelegt hatte, und Daniel
Dünbier nach einem Erfolg in der regulären
Spielzeit aus. Doch der Außenseiter gab sich nicht geschlagen.
Markus Cichon
bediente Thomas Maschke mustergültig zum 1:2, und weil Nievenheim
in der Folge
auch beste Chancen ungenutzt verstreichen ließ, schickte Kevin
Wieland die
Partie 40 Sekunden vor Schluss mit dem 2:2 ins
Siebenmeterschießen.
In
dem trafen zunächst Thomas Maschke
für Grimlinghausen und Marek
Koziatek für Nievenheim. Fabio Dittrich erhöhte
für den SC auf 2:1, Salvatore
Franciamore fand in Wolf seinen Meister. Doch als
Christian Bergmayer den Ball an die Latte hämmerte und Rotschopf Salvatore
Franciamore traf, war Nievenheim wieder im Spiel. Danach
parierte der starke
Sebastian Lopez im Tor des VdS
gegen Dennis Kluge. Daniel Dünbier und Mimo
Raccosta stellten das Ergebnis auf 3:3, ehe Lukasz Koziatek zum 4:3 einnetzte.
Während
SC-Coach Jörg Gartz stolz, aber
enttäuscht abzog, "zufrieden wäre ich nur dann gewesen, wenn
wir gewonnen
hätten", bilanzierte Besikoglu: "Das haben die Jungs gut
gemacht." Im Halbfinale hatte Nievenheim den FSV Vatan nach
0:1-Rückstand
(Yusuf Bülbül) durch Tore von Lukasz Koziatek (3), Kevin Buttchereit (2), Marek
Koziatek, Julian Rittmann und Kai Pelzer mit 8:1 abgefertigt.
Grimlinghausen
(mit dem bereits 42-jährigen Gartz!) bezwang Weckhoven durch Tore
von Fabio
Dittrich (2) und Christian Klatetzki mit 3:0.
NGZ-Foto: M. Meuter
Listig: Der Nievenheimer Lukasz Kotziatek versucht im Finale, das Leder
über den Grimlinghausener Keeper Heiner Wolf zu lupfen.
13.01.2012
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Kreishallenmeisterschaft
- Vorrunde E: Nievenheim Top
Als
haushoher Favorit gehen die Landesliga-Kicker des Vereins der
Sportfreunde (VdS) in ihr Qualifikationsturnier. In acht Vorrunden
werden am Sonntag die Teilnehmer für die Endrunde am 5. Februar in
Dormagen ermittelt.
von Dirk Sitterle
NIEVENHEIM Am
Sonntag in der Vorrunden-Gruppe E des
Heribert-Cahsor-Gedächtnisturniers in der Sporthalle an der
Marie-Schlei-Straße
kann es nur einen geben: den VdS Nievenheim. Dass dem Titelverteidiger
als
Landesligisten die Favoritenrolle zufällt, ist auch Trainer Varol
Besikoglu
durchaus bewusst: "Daran führt nun mal kein Weg vorbei."
In
der Gruppe 1 bekommen es die
Gastgeber zunächst mit den beiden B-Kreisligisten BV Weckhoven und
SG Erfttal
zu tun. In der anderen Gruppe hat der SC Grimlinghausen als
A-Kreisligist
sicher bessere Karten auf einen Platz im Halbfinale als der FSV Vatan
(Kreisliga B) und die DJK Rheinkraft, Tabellenführer der Kreisliga
C (Gruppe
1). SC-Trainer Jörg Gartz bringt die Sache auf den Punkt:
"Grimlinghausen
spielt gegen Nievenheim im Finale – alles andere wäre eine
Enttäuschung."
Seine Truppe muss am Sonntag zwar ohne bewährte Kräfte wie
Oliver Müller, Marc
Herzog oder auch Marcel Gilliam, der sich in der Winterpause dem
Bezirksligisten DJK Gnadental angeschlossen hat, auskommen, "aber ein
paar
gute Jungs für die Halle haben wir noch", verspricht Gartz.
Gemeint sind
Techniker wie Dennis Kluge, Christian Bergmayer und Mimo Raccosta, der
immer
ganz besonders heiß auf den Kick in der Halle ist.
Geradezu
beängstigend ist freilich das
spielerische Potenzial des VdS: Dean
Puseljic ist seit Jahren der ungekrönte
Hallen-König, freuen dürfen sich die Zuschauer aber auch auf
Könner wie die
beiden listigen Salvatore Franciamores,
den dynamischen Kai Pelzer und
den
torgefährlichen Kevin Buttchereit
(elf Treffer in der Liga). Gestern bat
Besikoglu seine Mannen
zum ersten Training im neuen Jahr, heute Abend geht es
noch mal in die Halle. Mit dabei auch zwei neue Torhüter: Fabian Broich spielte
in der Hinrunde noch für den Bezirksligisten 1. FC
Grevenbroich-Süd und ist
ebenso erst Anfang 20 wie Kelvin
Sanchez del Villar. Der Neusser, geboren in
der Dominikanischen Republik, stand als A-Junior im Kasten von Fortuna
Düsseldorf und wechselte dann zum NRW-Ligisten FC Wegberg-Beeck.
Sein Glück
fand er dort indes nicht, und so hielt sich der 21-Jährige im
vergangenen
halben Jahr beim SC Kapellen fit.
Wer nach dem
verletzungsbedingten Ausfall von Stammkeeper Timo Brandes
(Kreuzbandriss) die neue Nummer eins im Kasten wird, sei noch
völlig offen,
sagt Besikoglu: "Ich kenne sie nicht, also fangen beide bei null an."
Am Sonntag können sie sich entspannt zurücklehnen, denn in
der Halle setzt
Besikoglu wiederum auf Sebastian Lopez aus der in der Kreisliga A spielenden
Zweitvertretung. "Er hat sich das verdient." Außerdem sei nicht
sicher, ob für die Neuen bis Sonntag die Pässe vorlägen.
NGZ-Foto: H. Jazyk
Auch in der Halle eine Fachkraft: Kai Pelzer (am Ball) ist einer der
Leitwölfe des Titelverteidigers VdS Nievenheim.
30.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Uedesheim
ist die Nummer eins
Die
auf ein Trio zusammengeschrumpfte Vertretung des Fußballkreises
Grevenbroich/Neuss in der Landesliga sorgte im vergangenen Halbjahr
erfreulich oft für positive Schlagzeilen. Der SVÜ ist Erster,
Neuling VdS
Nievenheim
als Siebter voll im Soll - nur der TuS Grevenbroich fällt ab.
von Dirk Sitterle
Rhein-Kreis-Neuss Als Trainer des
Fußball-Landesligisten TuS
Grevenbroich hat man es wahrlich nicht leicht. Da durchleidet
Jörg Ferber mit
seiner Truppe eine Serie von neun sieglosen Spielen hintereinander,
legt dann
am letzten Spieltag der Hinrunde gegen den VfB Solingen ein
glänzendes Comeback
auf den Rasen (8:0), nur um dann von der Konkurrenz verbal abgewatscht
zu
werden. Karsten Ditscheid, Trainer der vom TuS so böse
verprügelten Solinger,
stellte mit Blick auf die zweite Saisonhälfte ungerührt fest:
"Ich denke,
den dritten Absteiger werden der HSV Langenfeld, Rheydter SV, TuSpo
Richrath,
der TuS Grevenbroich und wir untereinander ausmachen." Eine volle
Breitseite für die als Titelkandidat angetretenen
Schlossstädter. Doch Ferber
schlägt sofort zurück und ätzt: "Er war an dem Spieltag
wohl nicht da, als
die von uns acht Stück bekommen haben." Nein, trotz gründlich
missratener
erster Halbserie, als ernsthafter Abstiegskandidat sieht sich der TuS
angesichts eines recht komfortablen Zehn-Punkte-Polsters auf Solingen
keineswegs. Die Gerüchteküche brodelt zwar und spuckt Namen
wie Tobias
Steinhäuser, Marcel Koch, Sinisa Spasovski, Simon Friedrich und
Markus Peters
als mögliche Abgänge aus. Doch von der Lohnliste gestrichen
hat Ferber bislang
nur Lars Niestroj und Co-Trainer Marcel Schwarz, der sich noch mal als
aktiver
Kicker versuchen möchte.
Derlei
Probleme hat sein Kollege Ingmar Putz nicht. Mit dem SV Uedesheim ist er
weiter die unumstrittene Nummer eins in der (Fußball-) Stadt
Neuss, darüber
hinaus trainiert er einen potenziellen Oberligisten. Der Sprung von der
siebt-
in die dann fünfthöchste Spielklasse - die NRW- Liga wird
nach dieser Spielzeit
ersatzlos gestrichen - schreckt die Himmelsstürmer vom Norfer Weg
nicht. Die
Oberliga Niederrhein ist das klare Ziel des Tabellenführers. Und
warum auch
nicht? Der SVÜ ist nach dem 1. FC Mönchengladbach nicht nur
das fairste Team
der Liga, sondern beschäftigt auch die beste Defensivabteilung
(nur 15
Gegentreffer in 17 Spielen). Zudem blieben Andrej Hildenberg & Co.
vor
heimischem Publikum die gesamte Hinrunde ungeschlagen (23:0 Tore). Dass
seine
Jungs vom Höhenkoller befallen werden könnten,
befürchtet der Coach nicht.
"Wir stehen zu Recht da oben", stellt er klar.
Wo der VdS
Nievenheim in der Tabelle
angesiedelt wäre, würde er sich intensiver mit der planvollen
Verteidigung des
eigenen Gehäuses beschäftigen, bleibt vorerst ungeklärt.
Sicher ist aber, dass
der Neuling ein Team mit hohem Unterhaltungswert ins Rennen schickt.
Seine
Marke von 48 Toren in 17 Spielen ist unübertroffen. "Bei uns ist
immer was
los - nicht immer zu meinem Vergnügen", sagt Trainer Varol
Besikoglu
schmunzelnd. Offen ist nach wie vor die Torhüterfrage. Bis gestern
konnte der
Verein keine Nachfolger für Timo Brandes und Dennis Kottirre
präsentieren.
Güven Dalkiran kehrt nach Uedesheim zurück, zum Kader
stößt David Rittmann
(zuletzt 1. FC-Süd).
27.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Quartett
aus Dormagen hat Spitze im Griff
Rückblick auf die Hinrunde in der Kreisliga A
von Christoph Leuchtenberg
Rhein-Kreis-Neuss
In überzeugender Manier stürmte der VdS Nievenheim zum Titel
in der Fußball-Kreisliga A, im Sog des Meisters schaffte Nachbar
FC Delhoven den Aufstieg, beide gehörten danach lange Zeit zum
Bezirkliga-Inventar. Zwölf Jahre liegt dieser doppelte Coup aus
der Saison 1999/2000 zurück, doch (Fußball-) Geschichte
könnte sich nun wiederholen: Ein Quartett aus Dormagen hat nach 16
von 30 Spieltagen die Spitzengruppe der "LigA" fest im Griff.
Vier Mannschaften
aus dem Dunstkreis der Chemiestadt sind aktuell in der höchsten
Kreisklasse am Start - allesamt finden sie sich in der Top 5 des
Zwischenklassements wieder: Neben Primus VdS Nievenheim II und den
Delhovenern (4.) sind dies der TuS Hackenbroich (3.) und der FC Zons
(5.). Lediglich die Holzheimer SG (2.) könnte in die Phalanx
einbrechen.
"Riesen-Kompliment
an meine Truppe für das, was sie in den letzten Wochen geleistet
hat", sagte der VdS-Coach Bernd Meuter.
Seine Truppe gönnte sich zwar Patzer wie beim 2:0 gegen Gierath,
kämpfte sich in den Wochen vor der Winterpause aber trotz
Personal-Notstand an die Spitze zurück. Die hatte zwischenzeitlich
Holzheim erobert.....
19.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim in Hilden ohne Probleme
Nievenheim (pas-)
Trotz
der großen Personalsorgen kam
Fußball-Landesligist VdS Nievenheim beim VfB Hilden zu einem
souveränen 3:1
Auswärtssieg (1:0) und zieht somit an den Gastgebern vorbei.
"Die
Mannschaft war kompakt,
kampfstark und effektiv. Das war eine richtig gute Leistung, wir haben
es
geschafft, fast immer mit allen Spielern hinter dem Ball zu sein und
die Räume
eng zu machen", erläuterte Trainer Varol Besikoglu die für
Nievenheimer Verhältnisse
unorthodoxe Spielweise. So konnte Hilden zwar deutlich mehr Ballbesitz
verzeichnen, biss sich aber an der auf drei Positionen veränderten
Gäste- Elf
die Zähne aus. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Sa Franciamore per
Foulelfmeter dann für die Führung des VdS, der starke Johannes Meuter war zuvor
im Strafraum zu Fall gebracht worden (45.).
Nach
der Pause erhöhte Meuter nach einem
Eckball (60.), neun Minuten später hatte Andreas Schulz Glück, als sein
Freistoß unhaltbar ins Hildener Gehäuse abgefälscht
wurde. Dem VfB gelang durch
den eingewechselten Pascal Weber nur noch der Anschlusstreffer (77.).
"Ich
muss den Jungs wirklich ein großes Kompliment machen", lobte
Besikoglu die
auf drei Positionen umgestellte Truppe. Unter anderem feierte der junge
Torhüter
Sebastian Lopez - eigentlich
Keeper der Zweitvertretung - sein
Landesliga-Debüt. Insgesamt musste Nievenheim auf sieben
Stammspieler
verzichten.
Der
Aufsteiger beendet die Hinrunde damit
auf Rang sieben, der Rückstand auf Tabellenführer Uedesheim
beträgt lediglich
vier Punkte. "Viel wichtiger ist aber, dass wir uns ein richtig dickes
Polster nach unten erarbeitet haben", findet Besikoglu. "Alles in
allem war es eine hervorragende Runde, auch wenn wir ohne Frage unsere
Probleme
hatten." Der VdS stellt mit 48 Toren den erfolgreichsten Angriff der
Liga,
ist mit 36 Gegentreffern aber auch äußerst anfällig.
****
VFB HILDEN - VDS NIEVENHEIM *****
Nievenheim: Lopez;
Schüttler, Duenbier, Schulz, Sa Franciamore (89. Zinta), Poulie,
Rittmann, Buttchereit, Meuter (86. Querbach), Yilmaz, Paffendorf (90.
Frohs).
Tore: 0:1 (45.
Foulelfmeter) Sa Franciamore, 0:2 (60.) Meuter, 0:3 (69.) Schulz, 1:3
(77.) Weber
Schiedsrichter: Mahler (Wuppertal)
Zuschauer: 50
16.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
Ganz dunkle Wolken über Nievenheim
Nievenheim (sit)
In
der Tabelle der Landesliga liegen die Fußballer des VdS
Nievenheim als Achter
voll im Soll. Doch wenn morgen Nachmittag (14.30 Uhr) mit der Partie
beim noch
in Sachen Aufstieg beschäftigten VfB Hilden die Rückrunde
beginnt, befindet
sich der Neuling im Stimmungstief.
Schuld
ist die mehr als düstere
Personalsituation: Am Mittwoch wurde bei Stammkeeper Timo Brandes ein
Kreuzbandriss festgestellt. Da es bereits der zweite am gleichen Knie
ist, will
der arme Tropf seine Karriere nun frustriert beenden. Weil auch der in
seinem
dualen Studium schwer beschäftigte Ersatzmann Dennis Kottirre endgültig nicht
mehr zur Verfügung steht, muss der Verein fürs neue Jahr
gleich zwei neue
Torhüter finden. Morgen hilft Sebastian
Lopez aus der Zweitvertretung aus.
Marek Kotziatek, Dean Puseljic, Lukasz Koziatek und Güven Dalkiran fehlten bereits
am vergangenen Wochenende in Amern, bei der ärgerlichen
3:5-Schlappe erwischte
es zudem Kai Pelzer (Rote
Karte) und Spielmacher Salvatore
Franciamore (Loch im
Trommelfell). "Damit werden wir nur zwei Mann auf der Bank haben",
befürchtet Trainer Varol
Besikoglu, der zumindest auf die Rückkehr von Torjäger
Kevin Buttchereit (zehn
Treffer) hofft.
Das
Hinspiel gegen den VfB Hilden, der
gemeinsam mit Uedesheim mit erst 13 Gegentreffern die beste Abwehr der
Liga
stellt, gewann Nievenheim mit 3:2. Besikoglu: "An eine Wiederholung
glaube
ich jedoch nicht wirklich."
13.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Fußball:
Kreisturnier 2012 steigt wieder in Dormagen
Rhein-Kreis (-vk)
Die
Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaften wird 2012 wieder
im
TSV-Sportcenter am Dormagener Höhenberg über die Bühne
gehen. Dort ermitteln am
5. Februar 2012 ab 11.30 Uhr die Erstplatzierten der acht
Vorrundenturniere den
Sieger des "Heribert-Cahsor-Gedächtnisturniers".
Der
Titelverteidiger ist Ausrichter der Endrunde: Landesligist VdS
Nievenheim setzte sich im Vorjahr im Endspiel mit 4:1 gegen die
DJK Gnadental
durch. Der Kreismeister erhielt damals ein Preisgeld von 500 Euro – ob
das
wieder so ist, steht noch nicht fest: "Über die finanzielle
Unterstützung
in Form von Preisgeldern können zum momentanen Zeitpunkt noch
keine Angaben
gemacht werden", verrät Kreisfußballobmann Herbert
Schumacher, der
jetzt die Spielpläne für die Vorrundenturniere erstellte, die
allesamt
am Sonntag, 15. Januar 2012, in
vier
Hallen über die Bühne gehen. Eine Woche früher
ermitteln die Frauen ihren Titelträger. Vor- und Endrunde werden
am 8. und 9.
Januar in der Gustorfer Großsporthalle am Torfstecherweg
ausgetragen,
teilnehmen werden SVG Weißenberg, SF Vorst, SV Hemmerden, FC
Straberg, SV
Rosellen, SC Grimlinghausen, SG Holzheim, TuS Grevenbroich, SV
Bedburdyck/Gierath, 1. FC Grevenbroich-Süd, VfL
Jüchen-Garzweiler, TJ Dormagen,
RW Elfgen, SG Gustorf/Gindorf, SV Glehn, TuS Grevenbroich, SVG
Grevenbroich und
SG Kaarst.
Bei den Männern gibt es folgende
Gruppeneinteilungen:
Vorrunde A,
Sporthalle Jüchen (ab 10.30 Uhr): VfL Jüchen/Garzweiler, SF
Vorst, RW Elfgen,
SV Bedburdyck/Gierath, Rakete Holzbüttgen, PSV Neuss.
Vorrunde B, Sporthalle
Jüchen (ab 14.30 Uhr): SG Kaarst, SG Holzheim, SG
Rommerskirchen/Gilbach, TuS
Grevenbroich, VfR Büttgen, SG Neukirchen/Hülchrath, DJK
Novesia Neuss.
Vorrunde
C, Sporthalle Gustorf (ab 10.30 Uhr): SG Gustorf/Gindorf, VfR
Neuss, SV
Hemmerden, SG Orken/Noithausen, SV Glehn, Theo Neuss.
Vorrunde D, Sporthalle
Gustorf (ab 14.30 Uhr): 1. FC Grevenbroich-Süd, SVG Grevenbroich,
BV
Wevelinghoven, SC Kapellen, DJK Hoeningen, SG Frimmersdorf/Neurath.
Vorrunde E,
Sporthalle Nievenheim (ab 10.30 Uhr): VdS Nievenheim, SG
Erfttal, BV Weckhoven,
SC Grimlinghausen, FSV Vatan, DJK Rheinkraft.
Vorrunde F, Sporthalle
Nievenheim
(ab 14.30 Uhr): SSV Delrath, SVG Weißenberg, SuS Gohr, DJK
Hoisten, DJK
Gnadental, FC Delhoven.
Vorrunde G, Sporthalle
Zons (ab 10.30 Uhr): FC Zons,
Rheinwacht Stürzelberg, FC Straberg, SV Uedesheim, TJ Dormagen, SV
Rosellen.
Vorrunde H, Sporthalle
Zons (ab 14.15 Uhr): TuS Hackenbroich, Germania
Grefrath, SC Rheinfeld, RS Horrem, TuS Reuschenberg, Trabzonspor
Dormagen, TSV
Bayer Dormagen, TSV Norf.
13.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
VdS
Nievenheim III mit einem Remis in Rosellen
Nievenheim (afu) Die
Drittvertretung des VdS Nievenheim hat sich beim
Tabellenvorletzten SV Rosellen II alles andere als mit Ruhm bekleckert
und kam am Ende nur zu einem ernüchternden 2:2-Unentschieden. Dabei
führte der VdS ab der 60. Spielminute durch die Treffer von Christian Klin und Robert Müller souverän mit
2:0, nahm den Gegner danach aber nicht mehr gänzlich ernst. "Die
Punkteteilung ist mehr als ärgerlich. Nach dem 2:0 hat die
Mannschaft aus unerklärlichen Gründen das
Fußballspielen eingestellt, so dass das Remis am Ende auch nicht
unverdient für den SV gewesen ist", betonte Alexander Foth, Coach des VdS
Nievenheim III.
12.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim I verspielt Führung
Nievenheim (pas-) Auch
eine 2:0- beziehungsweise 3:1-Führung beim VSF Amern reichte dem
Landesligisten VdS Nievenheim nicht, um Tählbares aus Schwalmtal
mitzunehmen, letztlich unterlag der VdS mit 3:5 (1:0). "Wir haben
eigentlich gut in die Partie gefunden. Dann kassieren wir aber einen
unberechtigten Platzverweis, nach dem die ganze Ordnung verloren geht",
berichtete Trainer Varol Besikoglu.
So erwischte es den gestern in der Innenverteidigung spielenden Kai Pelzer nach 63 Minuten wegen
angeblicher Notbremse. Zuvor war der VdS durch zwei Treffer von Salva Franciamore (40./49.) mit 2:0
und nach dem Amerner Anschlusstreffer durch Johannes
Meuter (59.) mit 3:1 in Führung gegangen. In Unterzahl
wurden die Gäste dann völlig überrannt. "Die Tore sind
dann fast im Minutentakt gefallen. Was in der letzten halben Stunde
passiert ist, war haarsträubend und einfach ungenügend.
So verliert man ein Spiel, das eigentlich schon im Sack war", sagte der
bediente Besikoglu.
12.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Nievenheim
II Spitzenreiter und auch Herbstmeister
Nievenheim (leu-)
Mit
einer beeindruckenden Vorstellung hat der VdS Nievenheim II die
Tabellenführung in der Kreisliga A zurückerobert und sich mit
einem 4:0 (1:0) gegen den SC Grimlinghausen am nach dem ersten
Rückrunden-Spieltag ausgetragenen letzten Hinrunden-Match auch die
Herbstmeisterschaft gesichert. "Besser hätte es nicht laufen
können. Ich muss meiner stark ersatzgeschwächten Truppe ein
Riesen-Kompliment machen", sagte Trainer Bernd Meuter. Thomas Tröster war erneut
doppelt erfolgreich und hat nun bereits 18 Treffer auf dem Konto, ein
Mal trafen A-Junior Niklas Uldack
und Johannes Mnich.
09.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Neuling
VdS Nievenheim I schießt die meisten Tore
Rhein-Kreis (sit)
.....Mit 42 Treffern die beste
Offensivabteilung beschäftigt der VdS Nievenheim. Bis zum Mitaufsteiger VSF Amern scheint
sich das allerdings noch nicht
herumgesprochen zu haben, fragt der auf seiner Homepage im Internet (www.vsf-amern.de)
doch: "Nievenheim wer?" Für Aufklärung könnte am Sonntag
in
Abwesenheit des erfolgreichsten Torjägers Kevin Buttchereit (10) Salvatore
Franciamore sorgen, dem beim 4:4 vor Wochenfrist gegen
Langenfeld im ersten
Einsatz nach fast zehnwöchiger Verletzungspause auf Anhieb zwei
Treffer
gelungen waren. Sorge bereitet Trainer Varol
Besikoglu darum auch eher die
Defensive. "Gut 50 Prozent unserer Gegentreffer resultieren aus
teilweise
haarsträubenden individuellen Fehlern", bemängelt er. Dass
der junge
Dennis Kottirre im Kasten
für Besikoglu am Sonntag trotz der vier Gegentore zum
besten Mann avanciert war, spricht Bände.....
09.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Nievenheim
II greift gegen SCG nach Herbstmeisterschaft
Nievenheim (leu-)
Der
erste Rückrunden-Spieltag ist längst gespielt, doch erst am
Wochenende geht es in der Fußball-Kreisliga-A um den
Herbstmeistertitel. Vor
dem letzten Spieltag der Hinrunde liegt Tabellenführer Holzheimer
SG im Ranking
der ersten Halbserie zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten VdS
Nievenheim II -
der hatte zum Rückserien-Auftakt mit 0:2 gegen Nievenheim gepatzt.
Mit einem
Heimsieg am Sonntag (14.15 Uhr) gegen den SC Grimlinghausen kann sich
Nievenheim nun zum Herbstmeister küren. "Darauf schauen wir aber
nicht.
Wichtig sind mir nur die drei Punkte", sagt VdS-Coach Bernd Meuter, der
weiterhin mit Personalproblemen zu kämpfen hat: Gegen
Grimlinghausen fallen nun
auch Steffen Deuß
(Verdacht auf Meniskusriss) und Lars
Giesen (schwere Grippe)
aus. "Ich hoffe, dass ich aus der ersten Mannschaft Andreas Zinta und Andreas
Schulz bekomme", sagt Meuter.
05.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
VdS
Nievenheim I rettet Unentschieden
von Hendrike Spaar
Nievenheim Hinten
pfui, vorne hui - auf diesen einfachen
Nenner kann man die bisherige Saison des Fußball-Landesligisten
VdS Nievenheim
bringen. Und da machte auch die gestrige Partie gegen den HSV
Langenfeld keine
Ausnahme. Sehenswerte Tore und haarsträubende Abwehrfehler
wechselten sich
wieder einmal ab, so dass es für den Liganeuling vor heimischem
Publikum nur zu
einem 4:4-Unentschieden reichte. 30 Gegentreffer kassierte das Team von
Trainer Varol Besikoglu bisher
- nur sechs Mannschaften sind noch schlechter
und die rangieren allesamt auf den Plätzen 12 bis 17. "Ich habe es
schon mehrfach betont: Diese Abwehrschwäche wird uns bis zum
Saisonende erhalten bleiben", gibt sich Besikoglu keinen Illusionen hin.
Gut nur, dass seine Stürmer immer für Tore gut sind, denn
sonst sähe es für die
Nievenheimer in der Tabelle wohl nicht so gut aus. Und wie gut die
sind, das
zeigten sie gestern mal wieder gegen Langenfeld. Bereits in der
sechsten Spielminute klingelte es zum ersten Mal im Gehäuse der
Gäste. Sa Franciamore,
der nach seiner monatelangen Verletzung zu seinem ersten
Einsatz über 90 Minuten kam, nutzte den ersten Angriff, um sein
Team in Führung
zu schießen. Lange konnten sich die Fans des VdS über die
Führung aber nicht
freuen, denn nur knapp zehn Minuten später gelang den
Langenfeldern der
Ausgleich - und zwar mit freundlicher Mithilfe von Daniel Duenbier. Duenbier
rettete erst für seinen geschlagenen Keeper Dennis Kottirre, doch anstatt den
Ball danach einfach aus der Gefahrenzone zu schießen, legt er
mustergültig für
Alessandro Petri auf. Aus der Ruhe bringen lassen sich die Nievenheimer
von
solchen Situationen allerdings nicht mehr - zu oft haben sie dies in
dieser
Spielzeit bereits erlebt. Sie
verlassen sich einfach auf ihre Offensivabteilung. Und die schlägt
in der
20. Minute zum zweiten Mal zu: Markus
Paffendorf zieht aus vollem Lauf ab und
Kai Pelzer verwandelt den
Abpraller zum 2: 1.
Was dann allerdings zwischen der 44. und
59. Minute passiert, ist kaum in Worte zu fassen. Drei Fehler der
Nievenheimer
laden die Gäste zum Kontern und Toreschießen ein. Und die
nehmen die Geschenke
der VdS-Abwehr dankend an - und sehen nach dem 4:2 durch Christian
Engels wie
der sichere Sieger aus. Doch der VdS wäre nicht der VdS,
würde er sich in so
einer Phase aufgeben. Für die Schützlinge von Besikoglu gibt
es fortan nur noch
eine Marschrichtung - und das mit Erfolg. In der 72. Minute erzielt der
eingewechselte Güven Dalkiran
das 3:4 und in der 80. Minute setzt erneut Sa
Franciamore mit einem direkt verwandelten Freistoß den
Schlusspunkt.
05.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Nievenheim
II in Gustorf einfach nicht zu stoppen
Gustorf (leu-)
Jubel
beim VdS Nievenheim II, der beim überforderten
Aufsteiger SpVgg Gustorf/Gindorf mit 7:0 (3:0) triumphierte.
Entschieden war
die einseitige Begegnung bereits nach einer knappen halben Stunde -
Goalgetter
Thomas Tröster war binnen
zehn Minuten (17./21./27) ein Hattrick gelungen. Danach fing sich
Gustorf zwar, in der Schlussphase kam es dann aber in Form von
Treffern durch Dennis Buttchereit
(73.), Daniel Hagenau
(83./89.) und Michael
Haas (86.) knüppeldick.
02.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim trotzt den Personalproblemen
Rhein-Kreis (sit)
Rang sechs nach 14
Spieltagen - und das als
Aufsteiger. Eigentlich
könnte der als Trainer in Diensten des
Fußball-Landesligisten VdS
Nievenheim stehende Varol Besikoglu
mächtig zufrieden sein mit sich und der
Welt. Und irgendwie ist er das auch. "Wir sind mehr als im Soll",
stellt er vor dem letzten Heimspiel seiner Truppe in diesem Jahr am
Sonntag
(14.15 Uhr) gegen den HSV Langenfeld fest. Wenn da nur nicht diese
Sorgen ums
Personal wären.
Timo Brandes, dessen dick
angeschwollenes
Knie unter der Woche punktiert werden musste, droht auszufallen. Seinen
Posten
im Kasten könnte der erst 20-jährige Dennis Kottirre einnehmen. Für
ihn wäre es
der erste Einsatz in der Landesliga. Kai
Pelzer wird nach langer Spielpause von
einem Hexenschuss geplagt und ist am Sonntag bestenfalls ein Mann
für die Bank.
Goalgetter
Salvatore Franciamore braucht
nach zehnwöchiger Verletzungspause dringend
Spielpraxis.
Die will ihm Besikoglu mit Einsätzen in der Zweitvertretung
verschaffen. Wieder
in die Stammelf rücken dagegen Rotschopf Salvatore Franciamore und Dean
Puseljic, der den im beruflichen
Prüfungsstress steckenden Marek
Koziatek ersetzt. Ob sich Andreas
Schulz
arbeitstechnisch freimachen kann, ist ebenfalls noch ungewiss.....
02.12.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
VdS
Nievenheim II reist mit Notelf zu Kellerkind Gustorf
Nievenheim (leu-)
Sportlich
liegt der VdS Nievenheim nach dem 4:2
gegen Zons als Tabellenzweiter weiter
auf Kurs, dennoch sehnt Trainer Bernd
Meuter die Winterpause herbei:
"Mittlerweile sind wir bei elf verletzten Spielern angekommen, wir
müssen
jetzt irgendwie bis zum Winter durchhalten", sagt Meuter nach dem
neuesten
Ausfall - Florian Korpel hat
sich gegen Zons eine Fußprellung zugezogen. Im
Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten SpVgg
GustorfjGindorf muss Meuter den Kader mit Spielern aus der dritten
Mannschaft
auffüllen, aus der Landesliga-Vertretung stößt erneut Andreas Zinta hinzu.
29.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Kreisliga
C: VdS
Nievenheim III - SC Rheinfeld 1:1 (1:1)
NIEVENHEIM (afu)
Der Spitzenreiter der Gruppe 2, VdS Nievenheim III, ist im
Heimspiel gegen den SC Rheinfeld nicht über ein 1:1-Unendschieden
hinausgekommen. Zwar gingen die Hausherren nach einer knappen halben
Stunde durch Mick Korth mit
1:0 in Führung, der SC schlug allerdings durch Robert Schynol
zurück, der einen Foulelfmeter verwandelte. "Das war eine richtig
starke Leistung, die Leistungskurve zeigt wieder eindeutig nach oben",
sagt Thomas Rütten, Abteilungsleiter des SC Rheinfeld. VdS-Coach Alexander Foth meint: "Es fehlte uns
an Durchschlagskraft, zudem hatten wir etwas Pech. Ein Sieg wäre
allerdings auch nicht verdient gewesen". Dem VdS wurde im zweiten
Durchgang ein Tor wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt.
28.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
VdS
Nievenheim I holt Remis bei TuSpo
Richrath (pas-)
Bei
der abstiegsbedrohten TuSpo Richrath ist Landesligist VdS Nievenheim
nicht über ein 1:1 (1:0) hinausgekommen. Kevin Buttchereit brachte die
Gäste
nach 17 Minuten in Führung, Dennis Lichtenwimmer glich eine
Viertelstunde vor
Schluss aus. "Unter dem Strich müssen wir damit zufrieden sein.
Wir
konnten uns heute nicht von unseren zahlreichen Ausfällen
erhohlen",
berichtete Trainer Varol Besikoglu.
So musste er kurzfristig auf Dean
Puseljic,
Andreas Schulz und Salva Franciamore verzichten, Johannes Meuter und Güven
Dalkiran wurden zudem verletzt ausgewechselt.Die Entscheidung
hätte dennoch
schon in der ersten Halbzeit fallen müssen: Buttchereit hatte
genau wie
Dalkiran bei einem Lattenschuss Pech, Lukasz
Koziatek scheiterte völlig
freistehend. "Unter dem Strich ist es ärgerlich, wir können
aber damit
leben", fand Besikoglu.
28.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
VdS
Nievenheim II gewinnt Derby dank Tröster und Zinta
Nievenheim (leu-)
Der VdS Nievenheim II
hat in seinem dritten Hinrunden-Derby in der Fußball-Kreisliga A
den zweiten
Sieg gefeiert und mit einem 4:2 (2:1) gegen den FC Zons Aufstiegsplatz
zwei
gefestigt.
"Das
war eine
Topleistung, gerade in Halbzeit zwei", fand Coach Bernd Meuter, der neben
Doppel-Torschütze Thomas
Tröster vor allem Landesligaleihgabe Andreas Zinta
lobte: "Was der für die junge Truppe geleistet hat, war ganz
stark."
Nach Treffern von Tröster und Michael
Haas sowie Sebastiano Usala und Michael
Busch hieß es 2:2, als sich der Nievenheimer Michael Bödeker und der Zonser
Jonas Yared mit Rot verabschiedeten. Danach entschieden Tröster
und Zinta das
Spiel. FC-Coach Rainer Voigt war reichlich angefressen: "Einigen
Spielern fehlt
augenscheinlich die Einstellung. Wenn ich da Geschichten über
Partys am
Vorabend höre, muss ich schon zweifeln."
25.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
VdS
Nievenheim II vor dem Derby gegen Zons mit Sorgen
Nievenheim (leu-)
Der
VdS Nievenheim II hat sich nach dem Sturz von der
Tabellenspitze auch aus dem Kreis der Topteams verabschiedet. Das
glaubt zumindest
VdS-Coach Bernd Meuter: "Wir
gewinnen vielleicht noch gegen Gustorf, gegen
Teams wie Zons oder Grimlinghausen sind wir aber alles andere als der
Favorit", sagt Meuter vor dem Derby gegen den FC Zons, "ich muss
derzeit jede Woche sechs, sieben Stammspieler ersetzen." Die aktuellen
Ausfälle: Sascha Querbach
und Rene Schmitz wurden nach
den Vorfällen im
Lokalduell gegen Hackenbroich (2:3) nachträglich für sechs
beziehungsweise vier
Wochen gesperrt. Kevin Zucht
und Fabian Ropertz haben sich
jeweils einen Fuß
gebrochen, Andre Grunzel
fällt mit einer Sprunggelenks-OP bis zur Winterpause
aus. Immerhin: Aus der Landesliga-Truppe wird am Sonntag Andreas Zinta zum Team
stoßen.
Zons-Coach
Voigt erwartet Lokalduell auf Augenhöhe
Zons
(leu-) Mit einem Sieg in Nievenheim kann der FC Zons mit dem VdS nach
Punkten gleichziehen, von der aus dem Nachbarort angebotenen
Favoritenrolle will FC-Coach Rainer Voigt allerdings nichts wissen: "Es
sind zwei starke Mannschaften, und die werden sich auf Augenhöhe
begegnen. Die Tagesform wird entscheidend sein." Wie Nievenheim kann
auch Zons nicht in Bestbesetzung antreten: Michael Busch und Marco
Marten liegen mit Grippe flach. Für Voigt ist es derweil das
sportliche Wiedersehen mir seinem früheren Coach: Er spielte in
Stürzelberg unter Meuter.
25.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
VdS Nievenheim bei TuSpo Richrath
Rhein-Kreis (pas-)
Unverhofft
in der Spitzengruppe festgesetzt hat sich
der VdS Nievenheim. Dank des 7:0-Heimsieges gegen Wersten, der nach dem
Spielabbruch nun auch als solcher gewertet wurde, steht man auf Platz
vier. Nun
geht es für die Schützlinge von Trainer Varol Besikoglu zur
abstiegsbedrohten
TuSpo Richrath.
Die
holte unter dem neuen Trainer Marek Lesniak (ehemaliger polnischer
Nationalspieler) immerhin sieben Punkte aus fünf Partien.
Besikoglu ist nach
der 6:7- Pokalpleite gegen den A-Ligisten Holzheim sauer: "Wir wollten
unbedingt in den Niederrheinpokal, jetzt haben wir eine große
Portion Wut im
Bauch. Wenn wir in Richrath punkten wollen, müssen wir die
Zielstrebigkeit im
Sturm wiederfinden." Die Offensive war bisher der Trumpf des VdS: 37
Treffer sind Ligabestwert. Allerdings kassierten auch nur die sechs
Teams aus
dem unteren Tabellendrittel mehr Gegentore als Nievenheim (25).
22.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Hatem
Aouni vom SV Wersten 04 aus dem Krankenhaus
NIEVENHEIM (-vk)
Aufatmen beim SV Wersten und
beim VdS Nievenheim: Hatem Aouni, der Werstener Fußballer, der am
letzten Samstag nach einem Zusammenprall mit Nievenheims Torhüter
Timo Brandes im Strafraum bewusstlos zusammengebrochen und mit dem
Krankenwagen abtransportiert worden war, hat bereits am Sonntag das
Krankenhaus wieder verlassen können - diagnostiziert wurde "nur"
eine Gehirnerschütterung. Die Partie war nach dem Zwischenfall
nach einer Stunde beim Stande von 7:0 für die Gastgeber auf Bitten
der Werstener abgebrochen worden, wie sie für die Tabelle gewertet
wird, steht noch nicht fest. Jetzt hoffen die Nievenheimer, dass es
heute Abend auf dem Kunstrasenplatz ohne dramatische Ereignisse abgeht;
um 19:30 Uhr gastiert dann A-Kreisligist Holzheimer SG in der
vierten Runde des Kreispokals beim Landesliga-Neuling.....
22.11.2011
- VdS-Info: VdS Nievenheim - SG Holzheim, 4.
Kreispokalrunde (
22.11. - 19:30 Uhr - Südstraße ):
Ergebnis: 6:7 nach
Elfmeterschießen ( 2:2 / 2:1 ); das 2:2 erfolgte in der letzten
Spielminute der regulären Spielzeit. Die Holzheimer SG ist somit
eine
Runde weiter. Herzlichen Glückwunsch.
21.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Spielabbruch
beim VdS Nievenheim beim Stande vom 7:0
NIEVENHEIM (geh-)
Es war die 60. Minute in der
Fußball-Landesliga-Partie zwischen dem VdS
Nievenheim und dem SV Wersten, als der beste Gästespieler, Hatem
Aouni, im
VdS-Strafraum zu Boden ging und von seinem eigenen Keeper auf
Händen hinter die
Torauslinie gebracht wurde. Nur wenige Minuten später rasten ein
Rettungs- und
ein Notarztwagen über den Kunstrasenplatz auf der
Bezirkssportanlage in
Nievenheim. Auf einer Trage beförderte man den Werstener fest
fixiert
vorsichtig ins Fahrzeug. Der Zwischenstand von 7:0 (5:0) für die
Hausherren und
ihre Dominanz waren da schon längst Nebensache geworden.
Gäste-Coach
Ersin Ergün reagierte, ging zum
Schiedsrichtergespann und bat um Spielabbruch. "Er hat gesagt, dass
seine
Mannschaft unter Schock stehe, ein Weiterspielen deshalb nicht
möglich
sei", erklärte VdS-Trainer Varol
Besikoglu. Eine richtige Entscheidung
aufgrund der langen Unterbrechung und der womöglich
schwerwiegenderen Verletzung
von Aouni.
Wie
das Spiel nun gewertet wird, steht zwar
noch nicht endgültig fest, doch Staffelleiter Reinhold Dohmen, der
selbst vor
Ort war, geht von einem 7:0 für die Nievenheimer aus.
Als der Fußball noch im Fokus stand, hatten die Hausherren das
Zepter von
Beginn an fest in der Hand. Es dauerte allerdings bis zur 21. Minute,
ehe
Johannes Meuter nach Vorarbeit
von Salvatore Franciamore zum
1:0 vollenden
konnte.
Zuvor
waren bereits Kevin Buttchereit
und
Marek Koziatek aus
aussichtsreichen Positionen gescheitert. "Nach der
Führung haben wir leider ein wenig den Zugriff auf das Spiel
verloren", so
Besikoglu, der reagierte und Markus
Paffendorf in die Partie brachte. "Ich
wollte ein Zeichen setzen. Danach haben die Jungs das Tempo wieder
angezogen."
Mit neuem Schwung legten die Nievenheimer vor dem Wechsel binnen acht
Minuten
noch viermal nach. Zunächst per Eigentor von Dirk Schreiber, der
einen Schuss von
Andreas Schulz in die eigenen Maschen
lenkte (37.), dann durch Paffendorf nach Ecke Franciamore (40.), per Kopfball von Buttchereit (42.) und
erneut durch Meuter (44.) Letzterer bedankte sich danach per
Küsschen bei seiner Oma am Spielfeldrand.
Während die Hausherren gut gelaunt
zum
Pausentee gingen, ließen die Gäste aus Wersten den Kopf
enttäuscht hängen.
Schon kurz nach Wiederanpfiff ging das muntere Toreschießen des
VdS weiter:
Buttchereit erhöhte in der 47. Minute auf 6:0, Marek Koziatek per
Handelfmeter
auf 7:0 (52.). "Wir haben versucht, die Partie von Anfang an nicht auf
die
leichte Schulter zu nehmen. Das ist uns gelungen. Der Sieg war
hochverdient", erklärt Besikoglu. Aber auch von der schweren
Verletzung
von Hatem Aouni überschattet. Und die endgültige Spielwertung
steht ja auch
noch aus.
*****
VDS NIEVENHEIM - SV WERSTEN *****
Abbr.
beim Stand von 7:0
(5:0)
Nievenheim: Brandes,
Puseljic, Dalkiran, M.
Koziatek (54. Yilmaz), Duenbier, Salvatore
Franciamore, Meuter, Rittmann, L. Koziatek
(35. Paffendorf), Schulz, Buttchereit
Tore: 1:0 (21.) Meuter, 2:0 (37. ET) Schreiber, 3:0 (40.) Paffendorf,
4:0 (42.)
Buttchereit, 5:0 (44.) Meuter, 6:0 (47.) Buttchereit, 7:0 (52. HE) M.
Koziatek
Schiedsrichter: Schemann
Zuschauer: 70
Bes. Vorkommnisse: Spielabbruch nach 65 Minuten,
nachdem sich ein Spieler der Gäste
schwer verletzt hatte.
VdS-Redaktion: Im
Nachgang wurde das Spiel mit 7:0 für den VdS Nievenheim I gewertet.
Anmerkung:
Wie Ihr wahrscheinlich
bereits wisst, ist das Spiel gegen Nievenheim am vergangenen Samstag
abgebrochen worden. Nach einem Zusammenstoß von Hatem Aouni mit
dem Nievenheimer Torwart musste Hatem ins Krankenhaus.
Nach dem
anfänglichen Schock können
wir euch aber mitteilen, dass Hatem das Krankenhaus mit einer
Gehirnerschütterung bereits verlassen hat . Er hat zwar
noch einen „Brummschädel“, ist
soweit aber in Ordnung.
(Quelle: Homepage SV Wersten 04)
18.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
TuS heute im Duell der Verzweifelten
Rhein-Kreis-Neuss (pas-)
Der 1. FC Mönchengladbach gegen den TuS Grevenbroich - eine
Landesliga-Duell, das in den vergangenen Jahren stets auf
Augenhöhe und als Spitzenspiel stattfand.
Wenn
die beiden Teams heute um 19:45 Uhr auf der Gladbacher
Ernst-Reuter-Anlage aufeinandertreffen, wird allerdings nur die erste
der beiden Prämissen erfüllt sein. Denn aktuell fristen
sowohl der TuS als auch der 1. FC - beide als Titelkandidaten gestartet
- mit jeweils 18 Punkten ein Dasein im grauen Tabellenmittelfeld. "Wir
wurden zuletzt eiskalt für unsere Fehler bestraft, haben viel
darüber geredet und wollen nun unbedingt eine Serie starten", sagt
TuS-Trainer Jörg Ferber, dessen Elf seit Ende September nur einen
Zähler einfuhr.
Unruhe im Verein spüre er aber nicht: "Warum auch? Wir waren in
den meisten Spielen zumindest auf Augenhöhe. Die Verunsicherung im
Team wird aber immer größer, das gilt auch für den
Gegner." Auch der ist seit über einem Monat sieglos und gewann
erst zwei Heimspiele. Harmlos präsentierte sich das Team um den
ehemaligen Glehner Robert Norf vor allem im Sturm, der seit 248 Minuten
auf ein Tor wartet.
Weit entfernt von solchen Sorgen ist der Aufsteiger VdS Nievenheim. Der
Tabellensechste spielt bisher eine tadellose Saison und ist morgen (19.11. - 16:00 Uhr - Südstraße)
gegen den Vorletzten SV Wersten klarer Favorit, könnte mit einem
Sieg gar auf Platz drei vorstoßen. "Wenn wir oben 'dran bleiben
wollen, ist ein Sieg Pflicht. Gerade diese Rolle ist aber eine sehr
schwierige", weiß Trainer Varol
Besikoglu. Seine Mannschaft löste solche Aufgaben in der
Vergangenheit aber mit Bravour: Sowohl in dieser Spielzeit als auch in
der vergangenen in der Bezirksliga gab man in insgesamt 15 Spielen
nicht einen einzigen Punkt gegen Mannschaften aus dem unteren
Tabellendrittel ab.
In den Kader zurückkehren kann nach auskurierter
Bauchmuskelzerrung Kai Pelzer,
der von Julian Rittmann in der
Mittelfeldzentrale aber exzellent vertreten wurde. "Julian war beim 5:0
in Nettetal der beste Mann", lobt Besikoglu.
15.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Unentschieden:
Nievenheim III - DJK Rheinkraft II
NIEVENHEIM (-pas)
Primus Nievenheim ließ auf der Wolkeranlage verdientermaßen
zwei Punkte. Nach starkem Beginn gingen die Gastgeber verdient in
Führung. Andreas Schmidtke
glich aber kurz vor dem Pausenpfiff aus. Der zum Stürmer
umfunktionierte Torschütze, dessen Vater Fredy einst Olympiasieger
im Bahnradfahren wurde, war im vergangenen Jahr noch als
Stammtorhüter in der damals auf Bezirksebene spielenden
Erstvertretung aktiv. Trainer Alexander
Foth sah ein gerechtes Remis,
das erst die zweite nicht gewonnene Begegnung des VdS in dieser
Saison war: "Zur Pause war das Unentschieden gerecht. In den folgenden
20 Minuten waren wir zwar überlegen, sind durch eine gelb-rote
Karte in Unterzahl geraten. Am Ende hatten beide Teams die
Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen.
14.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Ex-Nievenheimer
holen den VdS II von der Spitze
NIEVENHEIM (leu-)
Der
SV Bedburdyck/Gierath hat den
VdS Nievenheim II von der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A
geschossen.
Die Gierather gewannen mit 2:0 (1:0) und fanden durch den zweiten Sieg
in Folge
Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.
Ausgerechnet
die früheren Nievenheimer Kevin Mülfarth (25.) und Michael
Fabry
(77.) zogen dem VdS mit ihren Treffern den Zahn. "Das war
grottenschlecht.
Wir hätten vier Stunden spielen können und kein Tor gemacht",
zürnte
VdS-Coach Bernd Meuter.
11.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Primus
Nievenheim startet Rückrunde gegen Gierath
NIEVENHEIM (leu-)
Organisatorische Wunderwelt
Kreisliga A: Noch bevor die letzten drei Spieltage der Hinrunde
ausgetragen werden, steht am Sonntag (14:30 Uhr,
Südstraße) bereits der erste Rückrunden-Spieltag auf
dem Programm. Spitzenreiter VdS Nievenheim II hat nach den drei
Bezirksliga-Absteigern Hackenbroich (2:3), Orken (3:1) und Delhoven
(2:0) diesmal eine auf dem Papier leichtere Aufgabe auf dem Programm,
empfängt den Tabellenzwölften SV Bedburdyck/Gierath. Der
leistete beim 2:3 im Hinspiel allerdings heftige Gegenwehr.
07.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim überzeugt in Nettetal
Nettetal (geh-)
Bereits
in der Halbzeitpause konnte sich
Varol Besikoglu, Trainer des
Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim,
zurücklehnen, da führten seine Kicker bei Union Nettetal
bereits mit 3:0. Nach
weiteren 45 Minuten stand es 5:0.
"Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, er hätte in der zweiten
Hälfte sogar
noch höher ausfallen müssen. Aber gerade in der letzten
halben Stunde haben wir
zu viele Chancen leichtfertig liegen lassen", so Varol Besikoglu.
Johannes Meuter hatte den VdS in
der 23.
Minute nach Vorarbeit von Lukasz
Koziatek
in Führung gebracht. Zuvor waren die
Nievenheimer, so Coach Besikoglu, "nur schwer ins Spiel gekommen". In
der 41. Minute zeigte sich der Vorbereiter dann selbst treffsicher,
verwertete
ein Zuspiel von Kevin
Buttchereit zum 2:0. Salvatore
Franciamore erhöhte nur
drei Minuten später per abgefälschtem Fernschuss auf 3:0.
Besikoglu: "Da war
die Partie bereits entschieden. Aber wir wollten weiter Druck machen
und nach
vorne spielen." Gesagt, getan. Nach exakt einer Stunde konnte die
Nettetaler Defensivabteilung Meuter nur per Foul stoppen, den
fälligen
Elfmeter verwandelte Marek
Koziatek
sicher zum 4:0. Den Schlusspunkt zum
5:0-Endstand setzte Buttchereit nach Doppelpass mit Markus
Paffendorf
(75.).
Durch den Sieg kletterte der VdS Nievenheim sogar auf Rang vier in der
Tabelle,
ließen dabei unter anderem den TuS Grevenbroich hinter sich. Die
Nettetaler
unterdessen bleiben Vorletzter.
*****
UNION NETTETAL - VDS NIEVENHEIM 0:5 (0:3) *****
Nievenheim:
Brandes; Puseljic, Schüttler,
M. Koziatek, Duenbier, Franciamore, Meuter (62. Paffendorf), Rittmann,
L.
Koziatek (70. Poullie), Dalkiran (65.Schulz), Buttchereit
Tore: 0:1 (23.) Meuter, 0:2 (41.) L.
Koziatek, 0:3 (44.) Franciamore, 0:4 (60. FE) M. Koziatek, 0:5 (75.)
Buttchereit
Schiedsrichter: Van Zwamen
(Kamp-Lintfort)
Zuschauer: 80
07.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Kreisliga
A: Nievenheim nach Sieg im Derby weiter Nummer eins
Nievenheim (leu-)
Der VdS Nievenheim II bleibt die bestimmende Mannschaft in der
Fußball-Kreisliga A. Der Spitzenreiter gewann das Derby gegen den
FC Delhoven mit 2:0 (2:0) und verteidigte damit erfolgreich Platz eins.
Matchwinner war Thomas Tröster,
der in der 26. und 41. Spielminute traf und mit nun elf Treffern die
Führung in der Torjägerliste übernahm.
04.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Landesliga:
VdS Nievenheim muss beim Kellerkind Union Nettetal weiter auf Kai
Pelzer verzichten
Nievenheim (ben-)
.....Mit nur einem Punkt weniger als Kreisrivale SV Uedesheim rangiert
Aufsteiger VdS Nievenheim auf dem fünften Platz und hat beim
Tabellenvorletzten Union Nettetal sogar die große Chance, noch
weiter nach oben zu klettern. Doch davon will Trainer Varol Besikoglu nichts wissen:
"Für uns ist es völlig egal, ob wir gegen Remscheid oder
Nettetal spielen. Wir müssen immer voll konzentriert sein", meint
er mit Blick auf die schwankenden Leistungen seiner Truppe. Jüngst
folgte auf ein 0:6 gegen TuRU Düsseldorf II ein 3:1-Sieg gegen den
vor der Saison hoch gewetteten TSV Eller. Und das, obwohl
Mittelfeldmotor Kai Pelzer
wegen Bauchmuskelzerrung passen musste. Da die Verletzung noch nicht
auskuriert ist, wird ihn gegen Nettetal erneut Julian Rittmann vertreten. "Er hat
seine Sache gut gemacht", findet Besikoglu.
04.11.2011
Neuss-Grevenbroich-Zeitung
Kreisliga
A: Delhoven ohne Fink zum Derby
Nievenheim (leu-)
An die letzte gemeinsame Zeit in der Fußball-Kreisliga A erinnert
man sich beim VdS Nievenheim und beim FC Delhoven gerne zurück:
1999/2000 stieg Nievenheim als Meister in die Bezirksliga auf und nahm
"Vize" Delhoven mit. Der VdS blieb seitdem der Kreisklasse fern und
mischt mittlerweile in der Landesliga vorne mir, Delhoven stieg im
Sommer nach elf Jahren wieder in die "LigA" ab - und ist nun morgen
(18:00 Uhr) bei Nievenheims Reserve zu Gast.
Es
ist das dritte Wochenende in Folge, das ein Dormagener Derby bringt.
Und nach den spektakulären Duellen Nievenheim gegen Hackenbroich
(2:3) und Hackenbroich gegen Zons (3:4) verspricht aus dieses, ein
Spitzenspiel zu werden: Mit einem Sieg kann der Tabellenvierte aus
Delhoven, der zuletzt viermal in Serie gewann, nach Punkten mit
Spitzenreiter Nievenheim gleichziehen. "Wir sind zufrieden mit der
aktuellen Situation, fahren aber als Außenseiter zum VdS", sagt
Delhovens Trainer Manfred Zingsheim. Die gute Stimmung beim FC wurde
indes unter der Woche getrübt: Im Kreispokal verlor Delhoven nicht
nur 2:3 in Neukirchen, sondern auch den zuletzt ganz starken Angreifer
Simon Fink mit einem Jochbeinbruch. "Er wird bis zum Jahresende
ausfallen, das ist ein herber Verlust", sagt Zingsheim. Auch dem VdS
fehlt in Andre Grunzel
(Sprunggelenk) ein Schlüsselspieler bis Hinrunden-Ende.
Zwei,
die schon 1999 mitmischten, sind indes auch morgen wieder dabei:
Delhovens Defensivspezialist Torsten Hamacher, der seine Rotsperre
abgesessen hat, und Nievenheims Goalgetter Thomas Tröster, zuletzt
Doppeltorschütze bei 3:1 in Orken.
03.11.2011
WESTKICK
Kreisliga
A: Nievenheim erobert die Tabellenführung zurück
Gierath nach Punkteteilung Letzter - Nievenheimer
spielen nun gegen den Vierten aus Delhoven.
Nievenheim Die
Reserve des VdS
Nievenheim sicherte sich durch einen 3:1-Auswärtssieg bei der SG
Orken-Noithausen
den Platz an der Spitze der Tabelle. Die Nievenheimereroberten die
Tabellenführung
von der Holzheimer SG zurück, welche bereits in einem vorgezogenen
Meisterschaftsspiel
einen 3:2-Auswärtssieg bei der SG Rommerskirchen-Gilbach feierte.
Nachdem das
Team aus Nievenheim bereits nach fünf Minuten den ersten
Rückschlag durch das
Tor von Severin Beyers hinnehmen musste, drehte sie das Spiel noch
durch zwei
Treffer von Thomas Tröster
und einen Weiteren von Tim Dziggel.
Tim Dziggel
schoss nicht nur einen Treffer, sondern absolvierte auch insgesamt eine
starke
Partie. Auch Trainer Bernd Meuter
bestätigt: „Er hat ab der 20. Minute ein
Bombenspiel hingelegt.“ Durch das 2:2 des Polizei SV Neuss im Heimspiel
gegen den
SV Bedburdyck/Gierath rutschte die Mannschaft aus Gierath auf den
letzten Tabellenplatz.
Bereits vor dem Spiel erwartete PSV Trainer Mehmet Altin eine schwere
Aufgabe: „Wir
stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein, der alles dafür
tun wird, bei
uns etwas mitzunehmen.“ Doch es reichte nicht mehr als zu einer
Punkteteilung.
Auf einer Welle des Erfolges befindet sich der FC Zons und kletterte
durch den jüngsten
Sieg bei TuS Hackenbroich bis auf den dritten Tabellenplatz. In einer
engen und
abwechslungsreichen Partie setzte sich die Elf mit 4:3 durch. DJK
Germania
Hoisten rutscht durch eine 0:2 Pleite beim FC Delhoven auf den
vorletzten
Tabellenplatz. Der Spitzenreiter aus Nievenheim erwartet zum
Spitzenspiel des
nächsten Spieltages den Tabellenvierten FC Delhoven. Die Verfolger
bestreiten
beide jeweils Heimspiele. Die Holzheimer SG empfängt den Polizei
SV Neus, der
FC Zons den Bezirksligaabsteiger SG Orken-Noithausen, der in der
Tabelle aktuell
auf Platz acht rangiert.
31.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Landesliga:
VdS I trifft zur rechten Zeit
Trotz eines unkonzentrierten Auftakts setzt sich Landesligist
VdS Nievenheim mit 3:1 gegen den TSV Eller durch. Nach dem
glücklichen Führungstreffer stellte der Aufsteiger seine
Klasse nach dem Seitenwechsel unter Beweis.
von
Christos Pasavantis
Nievenheim Eigentlich hatte sich Varol Besikoglu im
Sommer vorgenommen, seiner Nerven wegen an der Seitenlinie in Zukunft
ruhiger
zu agieren. Trotz des am Ende verdienten 3:1-Erfolges (1:0) seines VdS
Nievenheim gegen den TSVEIler musste der Trainer des Landesligisten
gestern
aber häufiger laut werden, als ihm lieb war.
"Wir haben uns heute schon einige
katastrophale Fehlpässe erlaubt. Man hat
uns die Verunsicherung deutlich angemerkt", erklärte Besikoglu. So
begann
der VdS nach der 0:6- Klatsche bei der TuRU - Reserve und den
Ausfällen von
Abwehrchef Mehmet Yilmaz und
Spielmacher Kai Pelzer sehr
nervös. Vor allem
deren Ersatzmänner Marek Koziatek
und Julian Rittmann
unterliefen in der
Anfangsphase des Spiels einige Fehlpässe, Nievenheim kam erst
spät in die
Zweikämpfe und konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte
befreien. Gegen Kevin
von Goufein (1./24.) und Daniele Varveri (6.) war Torwart Timo Brandes auf dem
Posten.
Besser ins Spiel kamen die Gastgeber
erst, als sie vom Gegner ein Geschenk
serviert bekamen: TSV Linksverteidiger Tarek Ben Larbi spielte Kevin
Buttchereit den Ball nach 36 Minuten freistehend in die
Füße, der blieb vor
Torhüter Peter Gonzalez eiskalt und schob zur sicherlich
glücklichen Führung
ein. Kurz danach kamen zwar Dennis von Wilmsdorff (45.) und Gouffein
(47.) zu
weiteren Chancen, mehr gezielte Offensivbemühungen waren bei den
Gästen in der
Folge aber nicht mehr zu verzeichnen. Nievenheim erhöhte den Druck
und kam
durch Marek Koziateks Kopfballtreffer nach Freistoß von Salva Franciamore (56.)
zum 2:0, nur vier Minuten später gelang seinem Bruder Lukasz Koziatek nach feinem Pass
von Johannes Meuter das 3:0.
Dabei stand er allerdings knapp im Abseits, die
Fahne von Schiedsrichterassistent Marco Glöckner blieb unten. Mit
Ausnahme von
Hakan Simseks Anschlusstreffer (74.) ließ der VdS danach nichts
mehr anbrennen
und fuhr somit einen verdienten Heimsieg ein.
Vor allem das Konterspiel des
Aufsteigers wusste zu überzeugen, der überragende
Meuter war im rechten Mittelfeld - wenn überhaupt - nur per Foul
zu stoppen. So
beispielsweise auch vor dem 2:0. Von Franciamore - der allerdings die
erste
halbe Stunde vollkommen verschlief - wurde er mit gewohnt
präzisen Bällen gefüttert, auch das
Zusammenspiel mit Lukasz Koziatek und Buttchereit funktionierte
hervorragend.
"Das sah nach der Pause wirklich gut
aus, wir haben uns Chancen erarbeitet
und die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Mit unserem Spiel kann
ich
zwar nicht wirklich zufrieden sein, solche Partien gibt es aber ab und
zu",
fasste Besikoglu zusammen. Nievenheim springt mit dem vierten Heimsieg
von
Platz acht auf fünf.
NGZ-FOTO: H.
Jazyk
Von Eller nicht in den Griff zu bekommen: Johannes Meuter (r.), hier
gefoult von Marcel Korte, war gegen den TSV der beste Nievenheimer.
***** VDS NIEVENHEIM - TSV ELLER 3:1 (1:0) *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic,
Duenbier, M. Koziatek, Schüttler, Meuter, Rittmann, Salva
Franciamore (78.
Poullie), Dalkiran, Buttchereit, L. Koziatek (81. Paffendorf)
Tore: 1:0 (36.) Buttchereit, 2:0 (57.) M. Koziatek, 3:0 (60.) L
Koziatek, 3:1
(74.) Simsek
Schiedsrichter: Wollenweber (Mönchengladbach)
Zuschauer: 120
INFO:
Bilanz der Neuzugänge
nach elf Spieltagen:
Kevin Buttchereit: 8 Einsätze (7 von Beginn an), 7 Tore
Lukasz Koziatek: 9 Einsätze (6), 3 Tore
Julian Rittmann: 9 Einsätze (6), 1 Tor
Johannes Meuter: 10 Einsätze (9)
Mehmet Yilmaz: 10 Einsätze (7)
Güven Dalkiran: 7 Einsätze (1)
31.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
II holt sich in Orken Platz eins zurück
NIEVENHEIM (leu-) Für drei Tage hatte die Holzheimer
SG die
Tabellenspitze in der Fußball-Kreisliga A übernommen,
gestern holte sich der
VdS Nievenheim II den Platz an der Sonne durch ein 3:1 (1:1) bei der SG
Orken/Noithausen zurück. Nach
Orkens früher Führung durch Severin Beyers (5.) trafen Thomas Tröster (40./60.)
und Tim Dziggel (55.) für
den VdS, dem Coach Bernd Meuter
"ab der 20.
Minute ein Bombenspiel" attestierte. Orken verlor derweil zum
fünften Mal
in Serie.
28.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Landesliga:
Besikoglu hofft auf "Trotzreaktion"
NIEVENHEIM (pas-)
Wähnten sich die Anhänger des Landesligisten
VdS Nievenheim nach dem 5:0 gegen Solingen noch im Aufschwung, mussten
sie mit
der 0:6-Klatsche bei TuRU Düsseldorf II jüngst einen
jähen Dämpfer einstecken.
"Ich wusste, dass wir immer wieder Rückschläge verdauen
werden müssen. So
etwas habe ich aber nicht erwartet", war auch Trainer Varol Besikoglu
überrascht.
Gegen den TSV Eller hat der VdS am Sonntag
(15 Uhr, Südstraße) neben der angestrebten Wiedergutmachung
eine weitere Rechnung zu
begleichen: Mit 9:10 nach Elfmeterschießen schied der Aufsteiger
im August im
Niederrheinpokal in Eller denkbar unglücklich aus. "Dort hat man
das
enorme Potenzial von Eller gesehen. In der Liga stehen sie aber nicht
da, wo
sie stehen sollten", findet
Besikoglu. Nach dem dritten Platz im Vorjahr sahen im TSV vor der
Saison viele
einen Aufstiegskandidaten. Aktuell enttäuscht die Mannschaft von
Trainer Uwe
Ordelheide aber mit Rang elf.
"Ich erwarte eine Trotzreaktion meines
Teams", sagt Besikoglu, "trotzdem wird das ein richtiger
Brocken." Zumal in Abwehrchef Mehmet
Yilmaz (rotgesperrt) und Motor Kai
PeIzer (Bauchmuskelzerrung) zwei der wichtigsten Akteure
ausfallen werden. Für
Pelzer könnte Julian Rittmann
ins Team rücken.
In der Innenverteidigung werden wohl die
erst 22-jährigen Marek Koziatek
und Daniel Duenbier die
Verantwortung übernehmen.
Dass der VdS bisher die
zweitmeisten
Gegentore der Liga schluckte (25), macht Besikoglu vor allem an der
Unerfahrenheit des Duos fest: "Die beiden haben hervorragende Anlagen,
spielen aber ihre erste Saison auf diesem Niveau und müssen sich
noch
entwickeln."
28.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Kreisliga
A: VdS
II nach Derby-Pleite nun in Orken gefordert
NIEVENHEIM (leu-) Eine Woche nach dem 2:3 im
packenden Derby gegen den TuS Hackenbroich bekommt es der VdS
Nievenheim II in der Fußball-Kreisliga A mit dem nachsten
Bezirksliga-Absteiger zu tun. Am Sonntag ist die Truppe von Trainer Bernd Meuter bei der SG Orken/Noithausen zu Gast.
"Die Jungs hatten an der Niederlage zu knabbern", sagte Meuter, der
selbst mit den Nachwehen der Pleite zu kämpfen hat: Sascha Querbach fehlt nach seiner Roten Karte, Andre Grunzel fällt mit einer
Sprunggelenks-Verletzung bis zum Jahresende aus. Zudem liegt Keeper Sebastian Lopez mit Grippe flach. "Da müssen jetzt
eben die Jungs von der Bank ran", sagt Meuter und warnt vor Orken, das
zuletzt vier Niederlagen in Serie kassierte: "Die sind stark - mit
einem Punkt wäre ich schon zufrieden."
27.10.2011
VdS-Info
VdS
Nievenheim III gewinnt in Holzheim das 11. Meisterschaftsspiel
NIEVENHEIM In
der ersten Halbzeit haben wir das Spiel nicht ernst genommen und sind
1:0 in
Rückstand geraten. Vor der Pause haben wir durch Johannes Mnich den 1:1
Ausgleich erziehlt.
Nach
der Pause haben wir am Spiel teilgenommen. Wir haben schneller und vor
allem
zielstrebiger gespielt. Als logische Konsequenz haben wir dann auch
unsere Tore
durch Johannes Mnich, 2 x Sven Czech
und Daniel Hagenau erziehlt.
Insgesamt
bin ich mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden und hoffe, das wir auch
mal
wieder 90 Minuten unser Spiel machen können.
Dies sagte uns nach dem Spiel: VdS-Trainer
Alexander Foth
27.10.2011
WESTKICK
Spitzenreiter
VdS
Nievenheim II muss nach Orken-Noithausen
Das
Auswärtspiel des
Polizei SV Neuss gegen den SC Grimlinghausen war eine ganz besondere
Herausforderung für die Mannschaft des PSV. Kurz vor der Partie
schockte die
Nachricht des Erdbebens in der Türkei die Mannschaft, welche
größtenteils aus
türkischstämmigen Spielern besteht.
Trotz dieser schlimmen
Nachrichten schaffte es das Team von Trainer Mehmet Altin, sich im
Spiel in
Grimlinghausen mit 2:1 durchzusetzen. Zunächst musste der PSV
bereits nach drei
Minuten den ersten Gegentreffer hinnehmen. Der äußerst
starke Keeper Ömer Sen hielt
sein Team mit vielen guten Paraden im Spiel und hielt sogar einen
Elfmeter der
Gastgeber. Kurz von der Pause glich dann Volkan Öktem zu Gunsten
des PSV aus.
Nach dem Seitenwechsel war es erneut Öktem, der den entscheidenden
Treffer des
Spieles erzielte. Auch Trainer Altin schwärmt von seinem
Torjäger: „Er ist eine
echte Tormaschine.“ An dem Spiel seiner Mannschaft hatte Altin
ebenfalls nichts
zu bemängeln: „Ich bin total stolz auf meine Jungs. Das war eine
super Leistung.“
Für den PSV geht es nun gegen den SV Bedburdyck / Gierath.
Im
oberen Teil der
Tabelle gab es eine Überraschung. Der bisher stark auftretende
Spitzenreiter aus
Nievenheim verlor
überraschend mit 2:3 gegen den Bezirksligaabsteiger aus
Hackenbroich. Die Treffer
für TuS Hackenbroich erzielten vor der Pause jeweils per Elfmeter Kapitän
Tobias Erberich
sowie Jens Skrzypczyk. Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Tobias
Erberich für
den dritten Treffer der Hackenbroicher. Somit verkürzt
Hackenbroich den Rückstand
in der Tabelle auf Nievenheim auf nunmehr zwei Zähler und steht
aktuell punktgleich
mit der Holzheimer SG auf Platz drei. Nievenheim reist nun zur SG
Orken-Noithausen, während bereits am Donnerstag, 27.10.
Hackenbroich den FC
Zons empfängt.
25.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
VdS
Nievenheim III gewinnt gegen DJK Novesia II mit 4:2
NIEVENHEIM Der
Spitzenreiter VdS Nievenheim III bezwang im Spitzenspiel die
zweitplatzierte DJK Novesia II mit 4:2 und vergrößerte
dadurch den Abstand auf den direkten Kontrahenten auf zehn Zähler.
Robert
Müller brachen den
VdS mit 1:0 in Front, Juan Navarette drehte die Partie vor dem
Pausentee auf 2:1 für die DJK. Nach dem Wechsel glich Christian
Tappertzhofen aus. Mick Korth und erneut Tappertzhofen
brachten den Sieg letztendlich unter Dach und Fach.
"Insgesamt ein sehr gutes
Fußballspiel, bei dem
ich mit der
Einstellung meiner Mannschaft und mit großen Teilen des Spiels
sehr zufrieden war", meinte VdS-Coach Alexander
Foth. Bitter für die DJK: Stefan Drosdziok holte sich beim
Stand von 2:1 wegen Ballwegschlagens die Gelb-Rote Karte und erwies
seinem Team damit einen Bärendienst.
24.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim kassiert 0:6-Klatsche
Nievenheim (HSp)
Einen rabenschwarzen Tag erwischten gestern
die Landesligafußballer des VdS Nievenheim. Der Aufsteiger kam
bei der
Zweitvertretung von TuRu Düsseldorf mächtig unter die
Räder und verlor mit 0:6
(Halbzeit 0:3).
"Ich
kann mich nicht daran erinnern,
wann ich zum letzten Mal so eine Niederlage hinnehmen musste",
erklärte
ein konsternierter Varol Besikoglu.
Dem Trainer des VdS fiel es nach Spielende
sichtlich schwer, seinen Unmut über den Schiedsrichter im Zaum zu
halten,
dennoch zeigte er sich als fairer Verlierer: "Ich werde jetzt nicht dem
Schiedsrichter die Schuld für unsere Niederlage geben", sagte
Besikoglu. Einige
Entscheidungen blieben für ihn aber mehr als fraglich. So auch die
Rote Karte
für Innenverteidiger Mehmet
Yilmaz in der zweiten Spielminute. "Die war
vollkommen unberechtigt", befand der VdS-Coach, "ich weiß immer
noch
nicht, was er da gepfiffen hat." Fakt ist allerdings, dass diese Rote
Karte den Untergang der Nievenheimer besiegelte. Zwar hatte der VdS in
der
ersten Halbzeit fünf Großchancen, doch zu einem Treffer
reichte es für den
Liganeuling nicht. Im Gegensatz dazu zeigten sich die Düsseldorfer
in ausgesprochener
Torlaune. Bereits zur Halbzeit hatten Lubo Chovanec (14.), Vincenzo
Graziano
(22.) und Mario Opdenberg (35.) ihr Team in Führung geschossen -
in Halbzeit
zwei legten Aleksandar Pranjes (55.), erneut Graziano (57.) und
Gökhan Dalmis
(80.) nach.
"Irgendjemand hat uns einen gebrauchten Tag angedreht", resümierte
Besikoglu, "diese Niederlage ist ein großer Happen, den wir jetzt
erst mal
verdauen müssen."
24.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Hackenbroich
stoppt den VdS
Spitzenreiter Nievenheim II kann im Topspiel der Kreisliga A
auch knapp 70 Minuten in Überzahl nicht ausnutzen und kassiert
beim 2:3 in einem packenden Derby die erste Niederlage nach zuletzt
sieben Siegen in Serie.
von
Christoph Leuchtenberg
Nievenheim Der
TuS Hackenbroich hat die
Fußball-Kreisliga A wieder spannend gemacht. Der
Bezirksliga-Absteiger gewann
ein packendes Derby beim VdS Nievenheim II mit 3:2 (2:1) und beendete
damit
dessen Alleingang nach zuletzt sieben Siege in Folge. "Hätten wir
verloren, wäre Nievenheim weg gewesen, so bleibt alles eng
beisammen",
sagte Dirk Hermes, der auch im zehnten Spiel als TuS-Coach unbesiegt
blieb.
Fünf
Tore, zwei Rote Karten, zwei Elfmeter
und Emotionen en masse: Das Derby war eine höchst rassige
Angelegenheit und in
den ersten 45 Minuten auch fußballerisch auf hohem Niveau. Mit
dem ersten
Strafstoß der Partie brachte Hackenbroichs Torjäger Tobias
Erberich die Gäste
früh in Führung (15.), der agile Andre Grunzel konnte aber nur wenig
später
ausgleichen (22.). Kurz darauf wurde es erstmals hektisch: Während
einer
Unterbrechung warf Hackenbroichs Pascal Lopes mit dem Ball in Richtung
des am
Boden liegenden Grunzel und traf diesen (24.). Schiedsrichter Yunis
Duran
zeigte Rot - hart, aber vertretbar. Rund 70 Minuten musste der TuS
damit in
Unterzahl absolvieren, drückte aber zunächst weiter aufs
Tempo und kam durch
das zweite Elfmetertor durch Jens Skrzypczyk zum 2:1 (30.). Danach
hatte der
VdS seine beste Phase, kombinierte stark und hatte Pech, als Grunzel
nur den
Pfosten traf (35.) - wenige Minuten später musste der Nievenheimer
raus. "Das
wird schwer für uns werden", orakelte Nievenheims Coach Bernd Meuter zur
Pause und sah sich bestätigt, als Hackenbroich kurz nach
Wiederanpfiff auf 3:1
davon zog: Nach einem langen Ball stand der abseitsverdächtige
Goalgetter
Erberich plötzlich frei vor dem VdS-Tor und verwandelte eiskalt
(50.).
Der
dritte Treffer spielte Hackenbroich
natürlich in die Karten: Fortan standen die Gäste tief und
massiert, ließen
Nievenheim kommen. Der VdS wiederum fand
dagegen kein Mittel, für die folgende halbe Stunde war jedes
spielerisches Niveau dahin. Erst als Michael
Haas in der Schlussphase der Anschlusstreffer
gelang (82.), kam wieder Tempo auf, doch zum· Ausgleich langte
es nicht mehr:
Kurz vor Schluss vergab Sascha Querbach
aus kurzer Distanz den Matchball (90.).
In
der
Nachspielzeit, als Schiedsrichter Duran zusehends den Überblick
verlor, sah
Querbach noch die Rote Karte. "Wer es nicht schafft, das Ding gegen
zehn
Leute zu drehen, hat den Sieg auch nicht verdient", sagte Meuter.
17.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
VdS
Nievenheim I überzeugt gegen Solingen auf ganzer Linie
von
Christos Pasvantis
Nievenheim Die
Landesliga-Kicker des VdS Nievenheim
haben Trainer Varol Besikoglu
wohl aufmerksam zugehört. Nachdem der unter der
Woche das fahrlässige Abwehrverhalten bemängelte, zeigte der
VdS beim 5:0 (3:0)
gegen den Vorletzten VfB Solingen eine fehlerlose Partie.
Gegen
die Klingenstädter, die erst vier
Punkte holten, stellte die einmal mehr hervorragend kombinierende
Offensive
schon innerhalb der ersten 20 Minuten die Weichen: Lukasz Koziatek behielt vor
Torhüter Manuel Habljak zweimal die Nerven (5./15. Minute) und
setzte dann
Kevin Buttchereit gekonnt in
Szene, der nur noch einschieben musste (19.). Bis
zur Pause hätten Kai Pelzer
und erneut das Stürmerduo sogar schon die
endgültige Entscheidung erzwingen müssen.
Ebenso
lobenswert war allerdings das mit
hoher Disziplin vorgetragene Abwehrverhalten. Zugegeben, die schwachen
Solinger
machten es dem Aufsteiger relativ leicht. Dennoch war auch nach der
gelb-roten
Karte gegen den bis dahin überzeugenden Abwehrchef Mehmet Yilmaz (53.) und dem
verletzungsbedingten Ausscheiden von Kapitän Marc Schüttler (60.) keine
Unsicherheit zu spüren. Für ihn füllte Güven DaIkiran die Rolle des
Linksverteidigers aus, Pelzer ließ sich in die Innenverteidigung
zurückfallen.
Linksaußen Andreas Schulz
stand zudem bei Solinger Ballbesitz nahezu auf Höhe
der Viererkette, die die Gäste damit vor unlösbare Probleme
stellte.
Bei
zahlreichen Kontersituationen hatte
Salva Franciamore, der alleine
rund zehn Torschüsse abgegeben haben dürfte,
nicht das nötige Glück. Auch Dean
Puseljic ließ hervorragende Tormöglichkeiten
aus. Besser machte es Kevin
Buttchereit, der nach 71 Minuten Keeper Habljak zum 4:0
umkurvte. Fünf Minuten später verlor der VfB zudem Marcel
Carnielo nach hartem
Einsteigen gegen Schulz und Agon Balay nach anschließendem
Ballwegschlagen
jeweils mit Gelb-rot.
Wiederum
Buttchereit erhöhte mit seinem
dritten Treffer - der insgesamt sechste des 19-jährigen in dieser
Saison - zum
Endstand (82.).
"Endlich
haben wir neben der starken
Offensive' auch hinten überzeugt. Ich habe keinen einzigen
gravierenden Fehler
gesehen", fand Besikoglu.
Kann
der VdS diese Stabilität auch gegen
gefährlichere Gegner bestätigen und im Angriff weiterhin
für so viel Gefahr
sorgen, dürfte der Blick wohl endgültig in Richtung oberes
Tabellendrittel
gehen. Dass Solingen nicht einmal Tabellenletzter ist (Wersten holte
erst drei
Punkte) und auch die beiden anderen Teams auf den Abstiegsplätzen,
Richrath und
Nettetal, erst vier Punkte holten, kann Nievenheim ohnehin sorglos in
die
Zukunft blicken lassen.
NGZ-FOTO: L. Berns
Kevin Buttchereit (l.) gelangen für den VdS gleich drei Treffer
****
VDS NIEVENHEIM - VFB SOLINGEN 5:0 (3:0) *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic,
Duenbier,
Yilmaz,
Schüttler
(64. Dalkiran), Meuter,
Pelzer,
Salva
Franciamore,
Schulz (79. Zinta),
Buttchereit,
L.
Koziatek (56.
Rittmann
).
Schiedsrichter: Beier (Düsseldorf)
Zuschauer:
150
TOP
17.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Kreisliga
A:
Nievenheim II marschiert weiter voran
WEVELINHOVEN
(leu-) Der
VdS Nievenheim II bleibt die bestimmende
Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A. Der Tabellenführer
gewann am Sonntag mit
3:0 (1:0) beim BV Wevelinghoven und fuhr damit den siebten Sieg in
Folge ein. Gegen die defensivstarken Hausherren traf Sascha Querbach bereits in der
zehnten Spielminute zur Führung; Michael
Haas sorgte im zweiten Durchgang für
die Vorentscheidung (63.). Den Schlusspunkt setzte Thomas Tröster per
Strafstoß
(90.).
16.10.2011
VdS-Info
VdS
Nievenheim III verliert in Uedesheim das erste Spiel der Saison
NIEVENHEIM Leider
haben wir heute
unser erstes Spiel der Saison beim SV Uedesheim verloren. Das Spiel
endete 3:2 nach einem Halbzeitstand von
1:0. Unsere beiden Treffer erzielte Mick
Korth.
In
der ersten Halbzeit haben wir gar nicht ins Spiel gefunden und waren
nur in
der Defensive beschäftigt. Folglich haben wir kurz vor der Pause
verdient das
0:1 bekommen.
In
der zweiten Hälfte haben wir etwas besser ins Spiel gefunden und
haben kurz
nach der Pause das 1:1 erziehlt. Fairerweise muss man allerdings
anerkennen,
dass Uedesheim trotzdem überlegen war und auch zielstrebiger
gespielt hat.
Folgerichtig haben wir dann das 2:1 und abschließend das 3:1
kassiert. Mehr als der
Anschlusstreffer ist uns leider nicht mehr gelungen. Insgesamt war die
Niederlage
ärgerlich, aber verdient.
Dies sagte uns nach dem Spiel: VdS-Trainer
Alexander Foth
14.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim I empfängt Kellerkind am Sonntag an der
Südstraße
NIEVENHEIM
(ben-) Mit
dem Punkt beim TuS Grevenbroich kann
Trainer Varol Besikoglu nach
wie vor gut leben, mit der Art und Weise, wie
seine Mannschaft am vergangenen Wochenende Fußball gespielt hat,
nicht. Das
Paradoxe: Der VdS Nievenheim traf zwar dreimal, erarbeitete sich aus
dem Spiel
heraus aber keine wirkliche Torchance. "Wir müssen die Balance
finden
zwischen kompakter Defensivarbeit und der Spielfreude nach vorne, die
uns
eigentlich auszeichnet", betont Besikoglu vor der Landesliga-
Heimpartie
gegen den VfB Solingen. Zwar sind die Nievenheimer im Gegensatz zu den
Gästen
Aufsteiger, trotzdem ist das die erste Begegnung, in die der VdS nach
dem
bisherigen Saisonverlauf als Favorit geht. Schließlich stehen die
Solinger mit
gerade mal vier Punkten tief im Tabellenkeller, während Nievenheim
als Siebter
schon 13 Zähler gesammelt hat. Dass der VfB 18 Tore in sieben
Spielen kassiert
hat, ist ein klares Indiz dafür, wo der Hebel anzusetzen ist. "Wir
müssen
sie unter Druck setzen und unsere Offensivstärke ausspielen",
betont
Besikoglu. Eine entscheidende Rolle erwartet er dabei von dem zuletzt
formschwachen Kai Pelzer. "Ihn
werden wir ganz anders erleben", ist
der Coach überzeugt.
14.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Primus
Nievenheim II zu Gast in Wevelinghoven
NIEVENHEIM
(leu-) Saisonpremiere
in der Fußball-Kreisliga A: Der neunte
Spieltag ist der erste, der komplett am angestammten Sonntagstermin (15
Uhr)
über die Bühne geht - das gibt es in der gesamten Hinrunde
gerade dreimal.
Spitzenreiter VdS Nievenheim II, zuletzt mit sechs Siegen in Folge, ist
beim BV
Wevelinghoven zu Gast. "Ich bin sehr zufrieden, auch wenn unsere Serie
nicht überraschend kommt. Die Jungs arbeiten sehr gut", sagt
VdS-Coach
Bernd Meuter vor dem Auftritt
beim abwehrstarken BVW (erst elf Gegentore),
"das wird ein Geduldsspiel, aber wir wollen die knacken." Ausfallen
wird Kevin Zucht
(Fußbruch), dafür spielt Steffen
Rüttgens (bisher erste
Mannschaft) nun dauerhaft für die Reserve.
13.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
3.
Kreispokal-Runde komplett - Nievenheim I mit Freilos
Kreis-Neuss
(leu-) Der VdS Nievenheim komplettiert die 3. Runde des
Kreispokals. Der Landesliga-Aufsteiger setzte sich problemlos 7:0 beim
SC Grimlinghausen durch. Damit gibt es in Runde drei die folgenden
Paarungen: SV Glehn - SVG Grevenbroch, SSV Delrath - TSV Bayer Dormagen
(beide 20. Oktober 2011, 19:30 Uhr), SV Uedesheim - TuS Grevenbroich,
SuS Gohr - Holzheimer SG (beide 25. Oktober 2011, 19:00 Uhr),
Trabzonspor Dormagen - DJK Gnadental (25. Oktober 2011, 19:30 Uhr), SG
Neukirchen/Hülchrath - DJK Gnadental (27. Oktober 2011, 19:30 Uhr).
Freilose:
Polizei SV Neuss, SC Kapellen, SV Bedburdyck/Gierath, TuS Hackenbroich,
VdS Nievenheim.
10.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Kreisderby
endet unentschieden
TuS
Grevenbroich vs. VdS Nievenheim I
GREVENBROICH Ein nicht hochklassiges, aber torreiches
Kreisderby zwischen dem TuS Grevenbroich und dem VdS Nievenheim
erlebten
gestern die wenigen Zuschauer im Schloss-Stadion. Obwohl die Gäste
zweimal mit
zwei Toren in Führung lagen, endete die Partie unter dem Strich
noch 3:3.
Nach
dem Schlusspfiff musste Nievenheims
Trainer Varol
Besikoglu erst einmal
kräftig durchatmen. Im Vorfeld des Kreisderbys in der
Fußball-Landesliga, beim
TuS Grevenbroich hatte er noch
geäußert,
mit einem Remis beim Titelkandidaten gut leben zu können. Doch
angesichts der
Tatsache, dass seine Mannschaft bereits mit 2:0 und 3:1 vorne lag, War
sogar
ein Sieg zum Greifen nahe. Aber die Hausherren steckten nie auf und
markierten
kurz vor Schluss vor nur 120 Zuschauern durch Taifun Kula noch das 3:3
(0:2).
"Natürlich
ist das nach diesem
Spielverlauf ärgerlich, aber wir müssen zugeben, dass sich
der TuS diesen Punkt
noch verdient hat", meinte Besikoglu nach der Partie.
Denn
in der Hauptsache waren es tatsächlich
die Grevenbroicher, die den Ton angaben und auch spielerisch deutlich
mehr zu
bieten hatten. Jörg Ferber hatte auf die Defensivprobleme der
Gäste im
bisherigen Saisonverlauf reagiert, indem er in Gestalt von Tim
Allroggen einen
zweiten Stürmer neben Toni Fernandez aufbot. Es sah zwar lange so
aus, als
hätte Nievenheim seine Unsicherheiten in der Abwehr mit Blick auf
das
Lokalduell beseitigt, doch letztlich musste die Mannschaft doch wieder
drei
Gegentore schlucken. Ganz bitter war der späte Ausgleich zum 3:3,
als der sonst
sehr sichere Marek Koziatek in
der 88. Minute nach einem langen Ball in die
Spitze eigentlich alles im Griff hatte, sich das Spielgerät an der
Eckfahne aber
von Dustin Thissen abluchsen ließ, was zum Tor durch Taifun Kula
führte.
"Ich glaube, mit diesen Problemen werden wir diese Saison leben
müssen", meinte Besikoglu, der sich andererseits über eine
gnadenlose
Effizienz seiner Mannschaft freuen durfte.
Denn
zuvor hatte sie alle ihre
Möglichkeiten in Tore umgemünzt. Zunächst traf Marek
Koziatek vom Elfmeterpunkt,
nachdem Sascha Pelka den Ball im Strafraum an die Hand bekommen hatte
(19.).
Dann nutzte Kevin Buttchereit
einen Fehler von TuS-Keeper Kevin Mari, der
nicht entschlossen genug aus seinem Kasten kam, und traf per Kopf
(43.). Und
erneut Marek Koziatek schoss das 3: 1 (62.), als der Schiedsrichter
nach einem
Rempler gegen Markus Paffendorf
wieder auf den Elfmeterpunkt gezeigt hatte.
Da
war
es schon im höchsten Maße anerkennenswert, dass sich die
Gastgeber von den
Tiefschlägen nicht entmutigen ließen. Vor allem nach der
Pause erhöhten sie die
Schlagzahl und wurden dafür ziemlich schnell nach einer Ecke durch
Stürmer Toni
Fernandez belohnt (48.). Dann war es ein weiterer Bock in der
VdS-Abwehr, der
nach einer tollen Einzelleistung von Swen Rommerskirchen und einem
Kopfball von
Fernandez zum 2:3 führte (71.). Dass es sogar noch zum Ausgleich
reichte,
machte auch TuS-Coach Jörg Ferber zufrieden: "Wir haben Moral
gezeigt und
bewiesen, dass wir zu Recht oben mitspielen."
****
TUS GREVENBROICH - VDS NIEVENHEIM 3:3 (0:2) *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic,
Schüttler, M. Koziatek, Duenbier, Rittmann (56. Yilmaz),
L.
Koziatek, Pelzer,
Paffendorf,
Franciamore
(54. Schulz), Buttchereit (70. Poullie).
Schiedsrichter: Inderhess (Nettetal)
Zuschauer:
120
10.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
VdS
Nievenheim II lässt der DJK Hoisten keine Chance
NIEVENHEIM
(leu-) Der VdS Nievenheim II schlüpft immer mehr in die erwartete
Rolle des "LigA"-Branchenführers. Die Elf von Bernd Meuter schoss
bereits am Donnerstag (06.10.2011) die DJK Hoisten mit 8:0 (3:0) ab und
festigte mit dem sechsten Sieg in Serie die Tabellenführung. Andre Grunzel (3), Thomas Tröster, Michael Haas (je 2) und René Schmitz sorgten für
klare Verhältnisse.
09.10.2011
VdS-Info
Stadtderby:
VdS Nievenheim III gewinnt gegen SSV Delrath II an der
Südstraße
NIEVENHEIM Wir
haben heute gegen Delrath II gespielt. Das Spiel
endete 5:0 bei einem Halbzeitstand von 3:0 . Die Torschützen waren
Mick Korth,
2x Sven Czech, 2x Christian Klin. Ich bin mit dem
Spiel meiner Mannschaft heute sehr zufrieden gewesen. Wir haben
aus einer sicheren Devensive heraus agiert. Der einzige Kritikpunkt war
das zu
langsame Spiel in die Spitze. Aus meiner Sicht war es ein schönes
Derby.
Dies sagte uns nach dem Spiel: VdS-Trainer Alexander Foth
07.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Kreisderby
ohne Geheimnisse
Nach
der ersten Saisonniederlage will der Fußball-Landesligist TuS
Grevenbroich am Sonntag, 09.10.2011, seine Ansprüche als
Spitzenteam
untermauern. Allerdings ist der ambitionierte Kreiskonkurrent VdS
Nievenheim zu Gast
von
David Beineke
GREVENBROICH Viele
Berührungspunkte zwischen den
Vereinen TuS Grevenbroich und VdS Nievenheim gab es in der
Vergangenheit
nicht, dafür gibt es zwischen den aktuellen Protagonisten der
beiden
Fußball-Landesligisten auf dem Feld und auf den
Trainerbänken viele Querverbindungen.
Eins ist also sicher: Wenn sich die beiden Mannschaften am Sonntag,
09.10.2011, im
Schlossstadion gegenüberstehen, wird es keine Geheimnisse geben.
Wo die Stärken
und Schwächen des Gegners liegen, dazu bedarf es auf beiden Seiten
also
definitiv keiner langwierigen Videoanalysen.
"Mit
75 Prozent der Nievenheimer
Spieler habe ich schon zusammen gearbeitet. Deswegen weiß ich
natürlich, worauf
ich zu achten habe", sagt TuS-Coach Jörg Ferber, "doch umgekehrt
gilt
das für meinen Kollegen Varol
Besikoglu auch." Erschwerend kommt für
Ferber hinzu, dass in Ralf Criens
auf Nievenheimer Seite ein Co-Trainer
arbeitet, mit dem er vor etwas über einem Jahr noch für die
sportlichen
Geschicke beim VfR Neuss verantwortlich zeichnete. Damals kickten an
der Hammer
Landstraße in Marc
Schüttler, Mehmet Yilmaz,
Dean Puseljic und Kai Pelzer
alleine fünf Spieler, die vorigen Sonntag beim 3:1-Sieg gegen
Rheydt für
Nievenheim im Einsatz waren. "Mir ist natürlich klar, dass wir
einen Pelz
er nicht laufenlassen dürfen", meint Ferber mit Blick auf die
Offensivqualitäten seines ehemaligen Schützlings. Er ist
einer der Spieler, die
VdS-Trainer Besikoglu zuversichtlich machen, dass es auch gegen den TuS
mit
einem Tor klappt. "Für uns kommt es eher darauf an, gut zu stehen
und
kompakt zu verteidigen. In diesem Bereich hatten wir Probleme und haben
es
gegen Rheydt schon wieder viel besser gemacht", betont Besikoglu, der
den
Aufwärtstrend auch am Dienstag beim Kreispokalspiel gegen den
ALigisten SC
Grimlinghausen bestätigt sah: Beim 7:0 zeigte sich der
Landesligist torhungrig
und souverän. Dass Grevenbroich allerdings ein anderes Kaliber ist
als zuletzt
Rheydt und der SCG, weiß Besikoglu nur zu gut. Schließlich
hatte er aus dem
aktuellen TuS-Kader schon Marcel Spanier, David Dygacz, Sascha Pelka,
Stefan
Volk und Swen Rommerskirchen unter seinen Fittichen: "Deswegen
wäre ich
auch schon mit einem Punkt zufrieden." Das sieht Kollege Ferber
allerdings
ganz anders: "Jetzt kommt die Phase, in der wir beweisen müssen,
dass wir
da oben hingehören." Klar, dass er damit 'am Sonntag schon
anfangen will.
Bisherige
Duelle:
Saison
2002/2003 Viele Treffen zwischen ersten Mannschaften des
TuS und des VdS gab es in der Vergangenheit nicht. Zuletzt spielten
beide Teams
vor acht Jahren gemeinsam in der Landesliga.
Platzierungen:
Damals wurde der TuS
Grevenbroich am
Ende Dritter, Nievenheim stieg als Letzter wieder ab.
(NGZ-FOTO:
H. Jazyk)
Aktuell
spielt Kai Pelzer (Mitte) eine
tragende Rolle beim VdS Nievenheim, mit dem er am Sonntag auf den TuS
Grevenbroich trifft. Unter TuS-Coach Jörg Ferber war er schon in
Dormagen und
beim VfR Neuss aktiv.
06.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Tag
des Freizeitfußballs am 03.10.2011 in Nievenheim
NIEVENHEIM
(-vk) Ausgesprochen zufrieden war Winfried
Titze, Freizeit- und Breitensportbeauftragter des
Fußballkreises Grevenbroich/Neuss, mit dem um einen Monat auf den
"Tag der deutschen Einheit" verschobenen "Tag des
Freizeitfußballs" auf der Anlage des VdS Nievenheim: "Insgesamt
eine vollauf gelungene Veranstaltung mit vielen zufriedenen
Gesichtern." Zu den Besuchern gehörten auch Kreisvorsitzender Hermann-Josef Koch und
Kreisfußball-Obmann Herbert
Schuhmacher. "Besonders zu loben sind die hervorragende
Organisation und Bewirtung durch den VdS unter Leitung von Rainer Kottirre", so Titze, der bei
den verschiedenen Turnieren folgende Sieger notieren konnte: Die
Ü32-Kreismeisterschaft entschied der SV Rheinwacht
Stürzelberg vor dem SC Grimlinghausen für sich und ist damit
startberechtigt beim "Festival des Freizeitfußballs" 2012 in
Duisburg. Die Stürzelberger gewannen auch den von Hans Sturm gestifteten
Ü40-Kreispokal vor dem SV Glehn, der DJK Gnadental, dem VdS
Nievenheim und dem SC Grimlinghausen. Das Hobbyturnier des
Fußballverbandes Niederrhein (FVN) entschied Juventus Urin
Nievenheim vor den Fusseberg Kickers Helpenstein für sich, beide
sind damit auch für das Festival des Freizeitfußballs 2012
qualifiziert. Unter den Augen von Kreisschiedsrichterobmann Dirk Gärtner belegte die
Schiedsrichterauswahl des Kreises hinter der SSG Mühlheim.Styrum
Rang vier.
05.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
III bleibt weiterhin das Maß der Dinge
NIEVENHEIM
(afu) Die Drittvertretung des VdS Nievenheim bleibt weiterhin das
Maß der Dinge in Gruppe 2. Auf heimischischer Anlage kam der
souveräne Tabellenführer zu einem 9:2-Kantersieg gegen die
Reserve des TuS Reuschenberg. Mit sieben Siegen aus sieben Partien
behält der VdS weiter seine makellose Bilanz und führt die
Tabelle nun schon mit acht Zählern Vorsprung auf den Zweiten DJK
Novesia II an. Der TuS Reuschenberg steht mit einem Sieg aus fünf
Begegnungen auf den vorletzten Tabellenplatz.
03.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Marek
Kotziatek trifft für den VdS doppelt
NIEVENHEIM
(HSp) Eigentlich ist Marek Kotziatek
dafür da, Tore zu verhindern, doch am siebten Spieltag der
Fußball-Landesliga avancierte der Abwehrmann des VdS Nievenheim
zum Matchwinner - und zwar dank seiner zwei Tore. So stand letztlich
für den Liganeuling beim Rheyther SV ein 3:1-Sieg (Halbzeit 2:0)
zu Buche, der nach zwei Niederlagen in Folge Balsam für die
angegriffenen Nerven seines Trainers war. "Der Junge hat heute
unglaublich gut gespielt", zollte VdS-Trainer Varol Besikoglu seinem Spieler
Respekt. Aber auch für den Rest seines Teams hatte Besikoglu
lobende Worte übrig, denn nachdem sich seine Spieler in den
vergangenen Partien zu viele einfache Fehler in der Defensive
leisteten, boten sie gestern eine ganz starke Abwehrleistung. "Wir
haben kaum etwas zugelassen und die Räume eng gemacht",
erklärte Besikoglu.
Dass
darunter, das viel gerühmte Kombinationsspiel der
Nievenheimer auf der Strecke blieb, interessierte den Trainer herzlich
wenig - vor allem deshalb, weil seine Jungs gleich drei
Standardsituationen für Tore nutzten. Nach einem Freistoß
von Sa Franciamore musste
Kotziatek nur noch den Kopf zum 1:0 (2. Minute) hinhalten, Dean Puseljic verwandelte einen
Freistoß zum 2:0 (30.) und mit dem Schlusspfiff traf Kotziatek
vom Elfmeterpunkt zum 3:1-Endstand.
Lediglich
in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit geriet die
VdS-Abwehr ein bisschen ins Schwanken und kassierte den
Anschlusstreffer zum 1:2.
01.10.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheimer
Reserve bleibt an Tabellenspitze
NIEVENHEIM
(pas-) Keine Blöße gab sich Spitzenreiter VdS Nievenheim II
beim 2:0 (0:0) gegen die DJK Novesia. "Der Sieg geht vollkommen in
Ordnung. Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wir Geduld haben
müssen, so kam es dann auch", berichtete Trainer Bernd Meuter. So knackte Sascha Querbach erst nach 70 Minuten
den Abwehrriegel der Gäste, René
Schmitz sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung.
Nievenheim geht damit mit mindestens drei Punkten Vorsprung vor der
Konkurrenz in die kommende Woche, Novesia könnte sogar auf den
letzten Platz abrutschen.
27.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
III gewinnt knapp in Hoisten mit 2:1 (1:0)
HOISTEN
(afu) Die Drittvertretung des VdS Nievenheim bleibt weiterhin
siegreich. Im Spiel gegen die Reserve der DJK Hoisten gewann das Team
von Coach Alexander Foth knapp
mit 2:1 und feierte dabei den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel.
"Alles in allem war es ein sehr guten Kreisliga-C-Spiel mit einem
glücklichen Sieger aus Nievenheim. Mit der Moral meiner Mannschaft
bin ich sehr zufrieden", sagte Foth. Die 1:0- Pausenführung
für den VdS markierte Robert
Müller, den 2:1-Siegtreffer erzielte Sven Czech, dessen abgefälschte
Flanke glücklich ins Netz der DJK landete.
26.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheimer
VdS-Reserve übernimmt Tabellenspitze
Kreis-Neuss
(pas-) Mit einem 3:0-Sieg (1:0) beim Polizei SV Neuss hat die Reserve
des VdS Nievenheim die Tabellenführung der
Fußball-Kreisliaga A errungen. Thomas
Tröster traf vor der Pause (38.), André Grunzel machte mit
einem späten Doppelpack alls klar (78./85.). "Wir konnten drei
klare Chancen nicht nutzen, Nievenheim hat trotzdem verdient gewonnen.
Fußball findet auch im Kopf statt, das hat man heute gesehen",
fand PSV-Coach Mehmet Altin......
26.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Landesliga:
VdS-Abwehr schwächelt erneut
Nievenheim
I kassiert zweite Niederlage in Folge
von
Hendrike Spaar
Nievenheim
Varol Besikoglu
gehört inzwischen zu den ruhigen Vertretern an der Seitenlinie -
kaum ein Wort kommt dem Trainer des Fußball-Landesligisten VdS
Nievenheim während des Spiel über die Lippen, taktische
Anweisungen und motivierende Worte überlässt er seinem
Co-Trainer Ralf Criens. Er habe sich selbst mehr Ruhe verordnet, um
seine Nerven zu schonen, heißt es aus dem Umfeld der Mannschaft.
Ob das allerdings glückt, ist äußerst fraglich, denn
auch im Heimspiel gegen den selbst ernannten Aufstiegsaspiranten
Remscheider FC machte der Liganeuling haarsträubende Fehler in der
Abwehr, durch die der Puls ihres Trainers sicherlich in die Höhe
geschnellt sein dürfte.
Dabei hatte die Partie - wieder einmal - gar nicht schlecht begonnen
für die Hausherren. Nach einer etwa 20-minütigen Abtastphase,
in der sich das gesamte Spielgeschehen im Mittelfeld abspielte, wurde
der VdS offensiver. Und zwar mit Erfolg: In der 21. Spielminute kam das
Spielgerät zu
Markus Paffendorf,
der von der halbrechten Position aus etwa zehn Meter Entfernung zum 1:0
verwandelte.
Allerdings währte der Jubel der Gastgeber nicht lange. Nur knapp
sechs Minuten später entwischte der pfeilschnelle FCR-Stürmer
Franklin Kojo Akoeda der gesamten Nievenheimer Abwehrkette, nahm den
Ball mit der Brust an und ließ
Timo
Brandes im Tor der Nievenheimer keine Abwehrchance. "Das war der
einzige richtige Torschuss, den die Gäste in der ersten Halbzeit
hatten", ärgerte sich Besikoglu, der gleichzeitig befand: "Leider
haben wir selbst aus unseren Chancen zu wenig gemacht". So ging es mit
dem 1:1 in die Kabine.
In der muss der Liganeuling dann seine Ordnung in der Abwehr vergessen
haben, als es in die zweite Halbzeit ging. Denn anders sind die
eklatanten Fehler in der Defensive nicht zu erklären. Fehler, die
die Gäste dankend annahmen. Erst erhöhte Serkan Ozkan auf 2:1
(50.), dann war es erneut Franklin Kojo Akoeda, der das 3:1 (55.)
markierte. Aufgeben kam für die Nievenheimer trotzdem nicht in
Frage - und das, obwohl die eigenen Fans mehr damit beschäftigt
waren, sich über ihr Team aufzuregen, als es anzufeuern. Das
änderte sich auch nicht, als
Kai
Pelzer im Mittelfeld den Ball eroberte, sich bis in den
Strafraum tankte und auch noch den Blick für den besser postierten
Markus Paffendorf hatte. Der musste den Ball nur noch zum 2:3 ins leere
Tor schieben.
Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit allerdings Toufik Butziat
nach einem mustergültigen Konter. "Wir kassieren zu viele und vor
allem zu leichte Tore", brachte es Besikoglu auf den Punkt.
****
VDS NIEVENHEIM - FC REMSCHEID 2:4 (1:1) *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic,
Schüttler, M. Koziatek, Yilmaz, Franciamore, Meuter (61.
Duenbier),
Pelzer, Paffendorf, Schulz (52. Dalkiran), L.
Koziatek (72. Poullie),
Schiedsrichter: Peuser (Moers)
Zuschauer:
150
23.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
PSV
Neuss erwartet Nievenheimer Reserve
Neuss
(pas-) Um sein Auftaktprogramm ist der PSV Neuss wahrscheinlich nicht
zu beneiden: In Gestalt des VdS Nievenheim II erwarten die Polizisten
nun bereits das fünfte Team aus den ersten sechs der Tabelle,
haben aber bereits sieben Punkte auf dem Konto: "Wir sind als
Außenseiter mit einem Punkt zufrieden", findet Trainer Mehmet
Altin, dem allerdings hochkarätiges Personal fehlt: Amin Salmi ist
rotgesperrt, Volkan Öktem und Jamal El Khattouti sind stark
angeschlagen. Nievenheim kann mit einem Sieg erstmals die
Tabellenführung erringen.
22.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Tag
des Freizeitfußballs "FVN, Kreis 5" mit neuem Termin beim
VdSNievenheim
NIEVENHEIM
(pas-) Der Tag des Freizeitfußballs auf der Anlage des VdS
Nievenheim findet am Montag, den 3.
Oktober 2011 - Tag der Deutschen Einheit - statt. Wegen
Terminschwierigkeiten hatte der Fußballkreis die Veranstaltung
verlegt, die eigentlich für den 3. September geplant war. Veranstalter Winfried Titze (Tel.
0172 2000781) sucht noch Teams für folgende Turniere:
Kleinfeld-Meisterschaft Ü32 für Vereinsmannschaften,
Kleinfeld-Pokal Ü40 für Vereinsmannschaften, freies
Kleinfeldturnier (je 5+1 Spieler), Fußballtennisturnier (4) und
Hobbymannschaften. Beginn des Freizeitturniers ist 11:00 Uhr.
(Anmerkung:
Weitere Mannschaften können sich telefonisch bei
Winfried Titze oder auch beim VdS-Geschäftsführer Rainer Kottirre melden).
20.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
III gewinnt gegen FC Straberg
NIEVENHEIM
Die Drittvertretung des VdS Nievenheim eilt weiter von Sieg zu
Sieg. Das Team von Trainer Alexander
Foth feierte mit dem 2:1-Heimspielerfolg gegen den FC Straberg
bereits den vierten Sieg in Folge und steht souverän an der
Tabellenspitze. Mick Korth
erzielte die 1:0-Pausenführung für den VdS. Mark-Felix
Kahlhardt gelang per Foulelfmeter der Ausgleich Mitte der zweiten
Spielhälfte. Mit seinem zweiten Treffer der Partie erzielte Korth
vom Punkt aus den 2:1-Siegtreffer für Nievenheim. "Wir waren
über die komplette Spielzeit die überlegene Mannschaft. Bis
auf den Elfmeter haben wir keine wirkliche Torchance zugelassen. Der
Sieg war zu keinem Zeitpunkt wirklich in Gefahr", berichtet Foth. Kai
Michels, Trainer des FC Straberg war mit dem Auftritt seines Teams
zufrieden: "Wir haben einen tollen Fight abgeliefert und in nichts
zurückgestanden. Ingesamt ein Klassespiel."
19.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
II gewinnt Topspiel gegen Rommerskirchen
NIEVENHEIM
(pas-) Der VdS Nievenheim II hat die SG Rommerskirchen/Gilbach im
Spitzenspiel der Kreisliga A mit 2:0 (0:0) bezwungen und die Gäste
damit von den Aufstiegsrängen verdrängt. Nach Toren von Sascha Querbach (50.) und Michael Haas (75.) war Trainer Bernd Meuter zufrieden: "Angesichts
der vielen Ausfälle war das eine gute Leistung, wir haben unsere
Torchancen konsequent genutzt. Rommerskirchen hat uns aber auch eine
Menge abverlangt". Für den Aufsteiger aus Rommerskirchen war es
die erste Saisonniederlage.
19.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim I mit schlechtester Saisonleistung
NIEVENHEIM
(HSp) Varol Besikoglu
ist ein Mann klarer Worte: "Das war die bisher schlechteste
Saisonleistung meines Teams", fasste der Trainer des VdS Nievenheim die
Landesligapartie beim 1. FC Mönchengladbach zusammen. "Wir
hätten nicht mal einen Punkt verdient gehabt". Und das lag nicht
alleine an der 1:3-Niederlage (Halbzeit 1:1), die für den
Liganeuling unterm Strich zu Buche stand, sondern auch an der Art und
Weise wie diese zustande kam. "Kaum einer meiner Spieler hat heute zur
Normalform gefunden, so kann man auf diesem Niveau kein Spiel
gewinnen", brachte es Besikoglu auf den Punkt. So offenbarten die
Nievenheimer dieses Mal nicht nur in der Defensive Schwächen,
sondern auch im Angriff. "Nach vorne haben wir kaum etwas zustande
bebracht", erklärte der VdS-Coach. So verwundert es auch nicht,
dass eine Standardsituation zum einzigen Treffer der Nievenheimer
führte.
Andreas Schulz
verwandelte einen Freistoß in der 40. Minute zum
zwischenzeitlichen 1:1.
Nach der Pause kam es für den VdS dann allerdings
knüppeldick: Innerhalb von sechs Minuten (51. und 57.) machten die
Gastgeber mit einem Doppelschlag alles klar und fuhren ihren dritten
Sieg ein. "Wir haben heute alles vermissen lassen, was zu einem guten
Spiel gehört", sagte Besikoglu.
16.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Landesliga:
Nievenheim I spielt am Sonntag beim 1. FC Mönchengladbach
RHEIN-KREIS
(ben-) Die
von der Papierform her schwerste Aufgabe kommt von
den heimischen Fußball-Landesligisten auf den VdS Nievenheim zu.
Denn der
Aufsteiger muss zum Tabellenachten 1. FC Mönchengladbach reisen.
Dagegen
bekommen es der TuS Grevenbroich gegen TuSpo Richrath und der SV
Uedesheim
gegen den SV Wersten vor eigenem Publikum mit Teams zu tun, die einen
schlechten Saisonstart erwischten...
...Gesundheitlich
wieder einigermaßen auf der
Höhe ist Ingmar Putz, Trainer des SV Uedesheim, der sich zwar
trotz einer
Viruserkrankung zum vorgezogenen Derby gegen den VdS Nievenheim
geschleppt
hatte. Doch die ärgerliche O:1-Niederlage war nicht dazu angetan,
zu seiner
Genesung beizutragen, so dass er seitdem wieder darniederlag. "Ich kann
mir gut vorstellen, dass wir dieses Mal wieder anders beginnen", sagt
Putz
mit Blick auf die Heimpartie gegen Wersten. Dadurch ist er allerdings
schon
deshalb gezwungen, weil Kapitän und Innenverteidiger Ben Gencer
nach seiner
Notbremse gegen Nievenheims Marcel
Poullie eine Rotsperre absitzen muss. In den
Kram hat dies Putz nicht gerade gepasst, da Wersten durch den
späten Ausgleich
gegen Grevenbroich moralischen Auftrieb bekommen hat, doch er hat schon
ein
Rezept parat: "Das wird ein Geduldspiel für uns. Da müssen
wir den Ball
länger halten und ruhiger spielen." Fest steht für ihn
allerdings, dass
ein solcher Gegner geschlagen werden muss, "wenn wir oben dabei bleiben
wollen". Und das wollen die Uedesheimer definitiv.
Der
Derbysieg gegen den SVÜ hat das
Trainergespann des VdS Nievenheim offenbar so beflügelt, dass
gleich ein
kleiner Urlaub auf Mallorca fällig war. Jedenfalls musste die
Mannschaft
seitdem ohne Varol Besikoglu
und Ralf Criens auskommen, sie
werden aber heute
zum Abschlusstraining vor der Partie gegen den 1. FC
Mönchengladbach
zurückerwartet. Um die Trainingsarbeit haben sich in Vertretung
Torwarttrainer
Kai Fahrenkamp und der
erfahrene Dean Puseljic
gekümmert. "Natürlich hat
der Sieg gegen Uedesheim gut getan. Aber wir haben auch vorher schon
nicht
schlecht gespielt", meint Puseljic.
Fragezeichen
stehen hinter den Einsätzen
von Marc Schüttler und Johannes Meuter, der sich gegen den
SVÜ eine Zerrung
geholt hatte.
13.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Kreisliga
C: Nievenheim III gewinnt ganz souverän
NEUSS
(afu) Der VdS Nievenheim hat die Auswärtspartie gegen die Reserve
des VfR Neuss mit 4:0 (1:0) am letzten Sonntag für sich
entschieden. "In der ersten Hälfte waren wir sehr unkonzentriert
und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Nach der Pause waren wir
zielstrebiger und wesentlich konzentrierter, was sich dann auch im
Ergebnis widergespiegelt hat", betonte VdS-Coach Alexander Foth. Vor
der Pause traf Sven Czech zur
1:0-Halbzeitführung, nach der Pause
waren Christian Klin, Jannik Mausberg und Kai Hermkes erfolgreich. Mit
vier Siegen aus vier Partien hat der VdS souverän die Spitze inne.
(Anmerkung:
4 Spiele, 12 Punkte, 23:2 Tore)
12.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Kreisliga
A: Norf
verliert erstes Spiel nach Krumrath-Comeback
NORF
(leu) Am Donnerstag hatte Lutz Krumrath sein Comeback in der
Fußball-Kreisliga A gefeiert und mit dem TSV Norf 5:2 die DJK
Novesia gewonnen. Gestern musste der Routinier, der zuletzt bis 2009
als Spielertrainer der DJK Gnadental in der "LigA" aktiv war, mit dem
TSV die erste Niederlage hinnehmen: Gegen Titelfavorit VdS Nievenheim
II muss sich Norf knapp 2:3 (2:2) geschlagen geben. Gerade die erste
gute halbe Stunde bot dabei gesteigerte Unterhaltung: Bereits in der
achten Spielminute brachte Lukas Schyma Norf in Führung,
Nievenheim reagierte mit einem Doppelschlag durch Thomas Tröster (17.) und Fabian Ropertz (19.), ehe erneut
Schyma ausglich (33.). In Durchgang zwei fiel nur noch ein Treffer,
doch der war entscheidend: Steffen
Rütgens sicherte dem VdS mit seinem Tor in der 57. Minute
den dritten Saisonsieg.
08.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
schlägt Uedesheim
Das
erste Kreisderby der Fußball-Landesliga hatte es
in sich. In einem sehr intensiven Spiel setzte sich gestern Abend
Aufsteiger
VdS Nievenheim auf eigenem Platz mit 1:0 gegen Tabellenführer SV
Uedesheim
durch.
von
David Beineke
NIEVENHEIM
Das erste Kreisduell der noch jungen Saison in der
FußballLandesliga bot alles, was von einer solchen Partie
erwartet wird:
intensive Zweikämpfe, hohes Tempo, Torszenen, Emotionen und eine
ordentliche
Kulisse. Das bessere Ende für sich hatte gestern Abend in der
vorgezogenen
Partie vom vierten Spieltag Außenseiter VdS Nievenheim, der auf
eigenem Platz
den Tabellenführer SV Uedesheim durch ein Tor von Markus Paffendorf mit 1:0
(Halbzeit 1:0) besiegte.
"Es
war natürlich enorm wichtig für uns zu sehen, dass wir trotz
einiger
schwerwiegender Ausfälle gegen eine Topmannschaft wie Uedesheim
bestehen
können", meinte VdS-Coach Varol
Besikoglu nach der Partie. Nach dem
Ausfall von Marc Schüttler
und den vier Gegentoren gegen den SC Düsseldorf West
hatte er seine Viererkette personell umgestellt und damit ins Schwarze
getroffen. Denn über die gesamte Spielzeit präsentierten sich
die Gastgeber gut
organisiert.
Weil
das auch für die sehr offensiv
ausgerichteten Uedesheimer galt, spielte sich die Partie in der ersten
Halbzeit
vornehmlich im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften lauerten auf den
Fehler des
Gegners. Und der erste gravierende Patzer führte dann auch gleich
zum Tor des
Tages. Ausgerechnet in einer Phase kurz vor der Pause, als Uedesheim
einige
gute Szenen hatte und dem Führungstreffer näher war, leistete
sich Arthur Graf
gegen Andreas Schulz einen
unnötigen Ballverlust. Als das Leder dann vor den
Kasten der Gäste gespielt wurde, war Markus Paffendorf - im
bisherigen
Saisonverlauf nur Torjäger außer Dienst - zur Stelle und
schob zur
1:0-Führungein (43.).
Nach
der Pause war es ein lang in den
Strafraum getretener Freistoß, der dem SVÜ fast den
Ausgleich gebracht hätte,
doch der Kopfball von Andrej Hildenberg landete auf der Latte. Dann war
es
erneut ein schlimmer Ballverlust im Mittelfeld, der Ungemach für
Uedesheim
brachte und eine hektische Schlussphase einläutete. Als Ben Gencer
dem
eingewechselte Marcel Poullie
nicht mehr
folgen konnte, brachte er ihn kurz vor
dem Strafraum zu Fall und kassierte dafür die Rote Karte (70.).
Als wenig späte
dann auch Nievenheims Sa Franciamore
Gelb-Rot sah, war viel Platz auf dem
Spielfeld, den aber keine der beiden Mannschaften mehr
entscheidend nutzen konnte. Damit war Uedesheims
erste Niederlage
besiegelt.
NGZ-Foto:
L. Berns
****
VDS NIEVENHEIM - SV UEDESHEIM 1:0 (1:0) *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic,
Duenbier (68. Dalkiran), M. Koziatek, Yilmaz, Rittmann, Meuter (46. L.
Koziatek), Pelzer, Paffendorf (68. Poullie), Schulz, Franciamore
Uedesheim:
Gottlebe; Günther,
Saysay, Klinghardt, Gencer, Salou, Hauenstein (78. Gulin), Teke,
Hildenberg,
Senft (75. Sen. Eren), Graf
Tore:
1:0 (43.) Paffendorf
Schiedsrichter:
Dey (Ratingen)
Zuschauer:
180
Besondere
Vorkommnisse: Rote für Gencer (70.) wegen einer Notbremse,
Gelb-Rot
Franciamore (76.) wegen wiederholten Foulspiels.
07.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
von Sorgen geplagt
In der Fußball-Landesliga steht heute
Abend
das erste Kreisderby der noch jungen Saison auf dem Programm.
Tabellenführer SV
Uedesheim tritt vorgezogen beim ordentlich gestarteten Aufsteiger VdS
Nievenheim an.
von
David Beineke
NIEVENHEIM Für
Varol Besikoglu kommt das
Kreisderby in
der Fußball-Landesliga gegen den SV Uedesheim zu einem
unpassenden Zeitpunkt.
Nicht weil die Partie wegen des Schützenfestes am Wochenende in
Uedesheim auf
heute Abend (19.30 Uhr) vorverlegt wurde, sondern weil den Trainer des
Aufsteigers VdS Nievenheim zahlreiche Sorgen umtreiben.
Die
Gastgeber haben zwar mit zwei Siegen
und einer Niederlage als Liganeuling einen ordentlichen Start erwischt,
doch
gerade das mit 2:4 verlorene Heimspiel gegen den SC
Düsseldorf-West hat
Nievenheims aktuelle Probleme geballt zutage treten lassen.
Haarsträubende
Patzer in der Defensive gepaart mit einer schwachen Quote in der
Chancenverwertung. "Wer sich in der Abwehr solche individuellen Fehler
leistet, der kann nicht gewinnen", betont Besikoglu. Die Bilanz von
bislang sieben Gegentoren spricht eine klare Sprache. Im gestrigen
Training
wollte der Coach noch mal das Gespräch mit den Spielern suchen,
doch die
Abwehrarbeit wird heute noch dadurch weiter erschwert, dass ein
wichtiges Glied
aus der Vierer-Abwehrkette herausgebrochen ist. Kapitän und
Routinier Marc Schüttler
musste gegen den SC-West wegen Leistenproblemen ausgewechselt werden
und steht nicht zur Verfügung.
Helfen
könnte den Nievenheimern, wenn eine
Steigerung der Chancenverwertung. Sieben Treffer aus drei Spielen
hört sich
zwar nicht schlecht an, aber es hätten mehr sein müssen. Sa Franciamore, der
vorige Saison 25 Tore erzielte, fehlt verletzt. Bei ihm wurde jetzt ein
Innenbandriss im Knie diagnostiziert, womit er acht bis zehn Wochen
ausfällt.
Stürmer Markus Paffendorf
konnte noch nicht an die Form der Aufstiegssaison
anknüpfen. Markus Senft steht als Alternative nicht mehr zur
Verfügung, der
Angreifer ging nach Uedesheim. "Ich denke, er wird besonders motiviert
sein.
Was aber sicher auch für Lukas
Koziatek
gilt, der von uns nach Nievenheim wechselte", erklärt
SVÜ-Coach
lngmar Putz, der hofft, nach einer Viruserkrankung heute wieder an der
Seitenlinie stehen zu können. Auch ihm ist freilich nicht
verborgen geblieben,
dass die Hausherren derzeit in der Abwehr ihre liebe Not haben,
während seine
Mannen erst ein Tor kassierten. Deswegen hat er auch vor, seine
Startelf so zu
verändern, dass mögliche Schwächen besser genutzt werden
können.
Davon,
das vieles für die Gäste spricht,
lässt sich VdS-Coach Besikoglu aber nicht verrückt machen:
"Wir sind
bislang in allen Spielen nach schwierigen Phasen zurückgekommen.
Meine
Mannschaft hat einen unbändigen Willen." Und wenn sie den auch
heute
zeigt, war der Zeitpunkt für das Kreisderby vielleicht doch nicht
der falsche.
Die
letzten Duelle:
Die
bislang letzten Meisterschaftsduelle zwischen dem VdS Nievenheim und
dem SV
Uedesheim gab es 2007/ 2008 in der Bezirksliga. Damals
wurde Uedesheim mit 67 Punkten Meister und
stieg auf, Nievenheim belegte mit 62 Zählern Platz zwei. Im
Hinspiel gewann der
SVÜ zu Hause 3:1, das Rückspiel endete 2:2.
06.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
III gewinnt auch in Gnadental
GNADENTAL (afu)
In der Gruppe 2 der Kreisliga C bleibt der VdS Nievenheim III weiter
erfolgreich. In der Auswärtspartie gegen die DJK Gnadental kam der
VdS zu einem deutlichen 5:2-Erfolg und behält damit auch im
dritten Saisonspiel eine reine Weste. "In meinen Augen ein verdienter
Sieg, vor allem aufgrund der Leistung in Halbzeit zwei", betont
VdS-Coach Alexander Foth. Johannes Mnich avancierte im Spiel
gegen die DJK mit drei Treffern zum Mann des Tages, Max Bonaventura und Manuel Schmidt trafen zudem. Der VdS
steht nach drei Partien auf Rang eins, die DJK auf Rang acht.
05.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Erste
Niederlage für den VdS Nievenheim I
VdS
verliert gegen Düsseldorf-West trotz 34 Minuten in
Überzahl mit 2:4
von
Hendrike Spaar
NIEVENHEIM Sechs
Tore, ein verschossener Elfmeter und
drei gelbrote Karten - den Zuschauern der
Fußball-Landesligapartie zwischen
dem VdS Nievenheim und dem SC Düsseldorf-West wurde gestern
richtig was
geboten. Varol Besikoglu
hätte sich allerdings ein bisschen weniger Aufregung
und dafür ein besseres Spiel seiner Jungs gewünscht, denn
nach zwei
haarsträubenden Fehlern in der Abwehr kassierte der Liganeuling
seine erste
Niederlage. Mit 2:4 (Halbzeit 0:2) unterlagen die Nievenheimer, die die
letzten
36 Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Platz waren.
"Wir
hätten den Sieg auch nicht
verdient gehabt", zeigte sich VdS
Coach Besikoglu als fairer Verlierer.
Und
damit dürfte der Fußballlehrer wohl
recht haben, denn besonders in der ersten Halbzeit zeigten sich beim
VdS
eklatante Schwächen in der Defensive. Sowohl dem 1:0 (5.) als auch
dem 2:0
(32.) gingen individuelle Fehler in der Abwehr voraus, die die
Düsseldorfer
dankend annahmen. "Wer solche Geschenke verteilt, darf sich nicht
wundern,
wenn er verliert", fand Besikoglu deutliche Worte für seine
Hintermannschaft. Und auch beim 3:0 kurz nach dem Seitenwechsel sahen
die
Nievenheimer alles andere als glücklich aus. Mit einem simplen
Trick ließ sich
die komplette Mauer des VdS bei einem Freistoß ausspielen, so
dass Toni Matic
leichtes Spiel hatte, den Ball unhaltbar für Nievenheims Keeper Timo Brandes
ins kurze Eck zu hauen. Aber auch in der Offensive war nicht alles
Gold, was
glänzte. Nicht nur, dass Salvatore
Franciamore in der 14. Minute einen
Foulelfmeterverschoss und damit die große Möglichkeit
vergab, zum 1:1
auszugleichen, auch als die Nievenheimer ab der 64. Minute mit zwei
Mann mehr
auf dem Feld standen blieben die ganz großen Torchancen aus. "Wir
haben
zwar alles nach vorne geworfen was wir haben, genützt hat uns das
aber
nicht", erklärte Besikoglu.
Dabei
müssten seine Spieler mittlerweile
wissen, wie es geht, denn immer wenn Nievenheim über die
Außen kam, wurde es
gefährlich. So kam Kai Pelzer
in de 54. Minute nur 60 Sekunden nach dem 0:3 zu
seinem dritten Saisontreffer. Mustergültig bedient von Kevin Buttchereit musste
Pelzer nur noch seinen Fuß hinhalten. Ein ähnliches Bild bot
sich, als Julian
Rittmann auf 2:3 (81.) verkürzte, so dass beim VdS-Anhang
noch einmal Hoffnung
aufkeimte und bei den Düsseldorfern plötzlich die Nerven
blank lagen. Anders
ist kaum zu erklären, dass Azzed Babatunde erst den entscheidender
Treffer zum
4:2 schoss und dann nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung mit
Gelb-rot
wieder vom Platz musste.
02.09.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Gradmesser
für den VdS Nievenheim I
Landesliga:
Nievenheim empfängt SC-West
NIEVENHEIM (ben-) Eigentlich
könnte
Aufsteiger VdS
Nievenheim am Sonntag ganz entspannt ins nächste Heimspiel der
Fußball-Landesliga gehen. Schließlich sind nach zwei
Spieltagen bereits sechs
Punkte auf dem Konto und die Gäste vom SC Düsseldorf-West
haben sich auf die
Fahnen geschrieben, möglichst den
direkten Wiederaufstieg zu schaffen, sind
also vom Papier her ein anderes Kaliber als die Hausherren.
Doch
das ist kein Grund für VdS-Trainer
Varol Besikoglu, die Partie
innerlich schon abzuhaken. "Wir haben zwar
einen erfolgreichen Start hingelegt. Aber wir wollen alles dafür
tun, möglichst
nicht in den unteren Bereich abzurutschen", betont Besikoglu, "deswegen
ist ein selbst ernannter Titelanwärter auch ein guter
Gradmesser. Wir peilen auch gegen West drei Punkte an." Der Coach ist
sich
allerdings bewusst, dass sich dazu die Fehler der ersten Hälfte
des Spiels
gegen den SV Lürrip möglichst nicht wiederholen dürfen.
"Wir müssen wieder
konzentrierter in der Defensive arbeiten, beziehungsweise die richtige
Balance
zwischen Abwehr und Angriff finden. Nach vorne sind wir so stark, dass
wir so
gut wie immer unser Tor machen", weiß Varol Besikoglu.
Dabei
fällt ihm eine Offensivkraft auf
unbestimmt Zeit aus. Im Spiel gegen Lürrip verletzte sich Salvatore Franciamore
schwer am Knie (vermutlich Innenbadriss), so dass er der nächste
Langzeitverletzte neben Andre Becker
(Kreuzbandriss) zu werden droht.
Franciamore war Besikoglus Mann hinter den Spitzen, der auch bei
Standardsituationen stets für Gefahr sorgte. "Wie wir diesen
Verlust
kompensieren sollen, darüber muss ich mir erst noch Gedanken
machen",
erklärt der Coach. Mehr Auswahl für die Partie gegen den
SC-West hat er
jedenfalls, denn die bislang urlaubenden Daniel Dünbier sowie Lukasz Koziatek und Mark
Koziatek sind wieder zurück und einsatzbereit.
27.08.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Nievenheim
I trifft in der Schlussminute
von
Hendrike Spaar
MÖNCHENGLADBACH
Der Aufsteiger VdS Nievenheim sorgt in der Fußball-Landesliga
weiter für Furore. In der vorgezogenen Partie ds zweiten
Spieltages fuhr der Liganeuling gestern Abend beim Vorjahressechsten SV
Lürrip seinen zweiten Sieg ein. Um den musste das Team von Trainer
Varol Besikoglu allerdings
lange zittern. Nach einer desolaten ersten Halbzeit erzielte Kevin
Buttchereit in der Schlussminute den Siegtreffer zum 2:1 (Halbzeit
0:1). "Nach der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geht der
Sieg in Ordnung", sagte Varol Besikoglu.
Grund
dafür war wohl die deutliche Halbzeitansprache, die
offensichtlich Wunder wirkte. Denn nach dem Wiederanpfiff stand ein
völlig anderer VdS Nievenheim auf dem Platz. Während die
Gäste in Halbzeit Nummer eins in puncto Spielaufbau und
Torgefährlichkeit alles vermissen ließen, tauchten die
Stürmer des VdS nach dem Seitenwechsel gleich reihenweise vor dem
gegnerischen Gehäuse auf und wurden für ihre Spielweise
belohnt.
Das
erste Ausrufezeichen setzte Kai
Pelzer in der 72. Spielminute. Nach mustergültigerFlanke
von Dean Puseljic lief sich
der Mittelfeldspieler im Rücken der Abwehr frei und musste nur
noch den Kopf hinhalten, um den 0:1-Rückstand aus der 31. Minute
wieder wettzumachen. Von da an entwickelte sich ein munterer
Schlagabtausch mit Großchancen auf beiden Seiten. Mit dem
Unterschied, dass sich VdS-Keeper Timo
Brandes keinen Fehler mehr leistete. Obwohl die SV-Stürmer
noch einge Mal brandgefährlich im Strafraum auftauchten und Mehmet Yilmaz einmal für ihn
auf der Linie klären musste, hielt Brandes seinen Kasten sauber.
Sein
Gegenüber Marc Ferfers hatte da weniger Glück. In der
90. Minute kam er zu spät aus seinem Gehäuse, verfehlte den
Ball und musste hilflos mit ansehen, wie Kevin Buttchereit das
Spielgerät über ihn in die lange Ecke lupfte. "In der zweiten
Halbzeit haben die Jungs grandios gespielt", zollte Besikoglu seinen
Schützlingen Respekt. Dennoch vergaß er nicht die ersten 90
Minuten: "Da haben wir nichts investiert und so ziemlich alles falsch
gemacht":
22.08.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Pelzer
erzielt Siegtreffer für Nievenheim
Landesliga:
Nach 90 nervenaufreibenden Minuten behält Aufsteiger VdS
Nievenheim mit 3:2 gegen den VfB Hilden die Oberhand
von
Hendrike Spaar
NIEVENHEIM Varol Besikoglu hatte gestern
Nachmittag nur noch einen Wunsch: "Schiri, bitte pfeif ab", rief der
Trainer des VdS Nievenheim immer wieder flehentlich über den
Platz. Um 16:45 Uhr hatte Marcel Schuh dann ein Einsehen und der
Landesliganeuling die ersten Punkte auf seinem Konto. Mit 3:2 (2:1)
behielt der VdS gegen den VfB Hilden die Oberhand und ließ sich
dabei auch nicht davon aus der Ruhe bringen, dass die Gäste
zweimal einen Rückstand wettmachen konnten. "Ich bin wirklich
stolz auf die Jungs", zollte Besikoglu seinem Team Respekt, "diehaben
sich trotz der Rückschläge nicht hängenlassen und bis
zum Ende gekämpft".
Und das war auch
bitter nötig. Denn die obwohl die Gäste aus
Hilden nach drei Großchancen in der Anfangsphase aus dem Spiel
heraus kaum zu Torchancen kamen, gelang es Nievenheim nicht, sich
entscheidend abzusetzen. Und das, obwohl Sa Franciamore bereits in der 14.
Minute den ersten Treffer der Saison erzielte. Aus einer scheinbar
ungefährlichen Situation in der Mitte der gegnerischen Hälfte
gelang Franciamore zur Freude der Fans ein wahres Kunststückchen.
Nach einem kurzen Blick zum Keeper der Gäste erkannte er, dass der
Torhüter ein bisschen zu weit vor dem Kasten stand und schlenzte
den Ball unhaltbar ins Gehäuse.
So hätte es
aus Sicht Besikoglu weiter gehen können, aber da
seine Schützlinge auch die größten Chancen ungenutzt
ließen, kam es so, wie es im Fußball oft kommt. Nach einer
Ecke stand Pascal Weber plötzlich ganz frei und überwand den
bis dahin sehr gut aufgelegten Timo
Brandes. "Da konnte man unsere Schwäche bei
Standardsituationen wieder sehen", resümierte Besikoglu. Zeit, um
sich zu ärgern, blieb allerdings nicht, denn im direkten
Gegenstoß brachte Kevin
Buttchereit den VdS mit 2:1 (39.) wieder in Führung, mit
der der Liganeuling auch in die Pause ging.
Und auch nach dem
Wiederanpfiff machten die Gastgeber dort weiter, wo
sie in den ersten 45 Minuten aufgehört hatten. Und zwar in
zweifacher Hinsicht: Erst kassierten sie erneut nach einer
Standardsituation das 2:2 (55.) und zweitens waren sie das
spielbestimmende Team, das aufopferungsvoll kämpfte und sich bis
zum Schluss nicht aufgab. Und dafür wurde der Liganeuling
letztlich auch belohnt. Mit seinem ersten Ballkontakt nach der
Einwechselung bediente Markus
Paffendorf den im Strafraum stehenden Kai Pelzer, der sich einmal um die
eigene Achse drehte und dann den Ball (72.) ins Tor bugsierte. "Ich bin
sehr glücklich, dass wir dieses enge Spiel gewonnen haben", sagte
Besikoglu nach dem herbeigesehnten Schlusspfiff, "das war ein hartes
Stück Arbeit."
13.08.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Varol
Besikoglu hat die Qual der Wahl
Landesliga-Aufsteiger
Nievenheim ist auf nahezu jeder Position doppelt besetzt
von
Christos Pasvantis
NIEVENHEIM Nach
dem Herzschlagfinale der vergangenen
Bezirksliga-Saison ist an der Nievenheimer Südstraße wieder
Ruhe eingekehrt.
Der VdS hatte im Aufstiegskampf gegenüber dem großen
Konkurrenten ASV Süchteln
das bessere Ende für sich und tritt nun verdienterweise in der
Landesliga an.
Ein Großteil
der Euphorie scheint bereits verflogen, was Trainer Varol Besikoglu aber nicht
stört: „Es bringt nichts, wenn wir uns auf dem Erfolg ausruhen.
Das wird ein
verdammt hartes Jahr, in dem es für uns nur gegen den Abstieg
geht“. Vom
Topfavoriten zum Kellerkind – glaubt jedenfalls Besikoglu. Die
Ligakonkurrenten
trauen dem Aufsteiger schon mehr zu, zeugen doch nicht nur die ersten
Testspielergebnisse von Substanz: 2:1 gegen den NRW-Ligisten SSVg
Velbert, 1:1
gegen die A-Junioren von Fortuna Düsseldorf, 2:0 gegen den
Aufstiegskandidaten
TSV Eller.
Vor allem hat
der VdS seinen ohnehin schon schmucken Kader noch einmal deutlich
aufgebessert.
Auf nahezu jeder Position herrscht ein offener Konkurrenzkampf, wobei
lediglich
die erfahrenen Außenverteidiger Marc
Schüttler (36) und Dean
Puseljic (37)
gesetzt sein dürften. „Was die beiden für uns Wert sind, kann
man gar nicht in
Worten ausdrücken“, lobt der Coach. Neuer Abwehrchef könnte Mehmet Yilmaz vom
TuS Bösinghoven werden, daneben kämpfen Daniel Dünbier und Marek Koziatek um
einen Stammplatz. Dessen Bruder Lukasz
Koziatek (SV Uedesheim), der seinen Verein in der
vorletzten Saison quasi im Alleingang in der Landesliga hielt,
drängt im Sturm
ebenfalls in die Startelf. Er hat aber in Markus Paffendorf und Sa Franciamore
zwei 25-Tore-Stürmer vor sich. Auf den Außenbahnen sind
sowohl Johannes Meuter
(TSV Bayer Dormagen) als auch Güven
Dalkiran (SV Uedesheim) echte
Verstärkungen. Gewinner der Vorbereitung dürfte jedoch ein
Junge sein, den vor
wenigen Wochen noch niemand auf der Rechnung hatte: Kevin Buttchereit (18)
machte in den bisherigen Testspielen einen so starken Eindruck, dass
Besikoglu
bereits in höchsten Tönen von ihm schwärmt: „Der Kerl
ist mal eine richtige
Granate. Ein echter Glücksfall für uns“. Der in Nievenheim
wohnende
Offensivmann kommt aus der A-Jugend von Fortuna Düsseldorf.
Als größten
Pluspunkt macht der Trainer aber ausgerechnet einen Faktor aus, der
angesichts
der enormen Leistungsdichte fast untergeht: „Ohne unsere
mannschaftliche
Geschlossenheit wären wir gar nicht hier, das dürfen wir nie
vergessen. Ein
Team wie in der vergangenen Rückrunde habe ich noch nie erlebt“.
Geht dieser
Zusammenhalt nicht auf wundersame Art und Weise verloren, dürfte
in Nievenheim
weit mehr als der bloße Klassenverbleib möglich sein.
(Foto:
VdS Nievenheim)
Trainergespann und Neuzugänge:
(h.v.l.) Torwarttrainer Kai Fahrenkamp, Co-Trainer Ralf Criens, Julian
Rittmann, Kevin Buchereit, Güven Dalkiran
(v.v.l.) Johannes Meuter, Mehmet Yilmaz, Lukasz Koziatek, Trainer Varol
Besikoglu
29.07.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
VdS
Nievenheim II setzt auf starke Achse
Vor dem Fussballstart: Nievenheim
schielt auf den nächsten Aufstieg
von
Christoph Leuchtenberg
NIEVENHEIM Zweitvertretungen
sind selten geworden in der Fußball-Kreisliga A: Vor zwei Jahren
waren es noch vier Reserveteams, in der neuen Saison tritt nur noch der
VdS Nievenheim II in der höchsten Kreisklasse an. Und der
könnte die "LigA" auch bald verlasen - entgegen dem
geläufigen Trend aber in aufwärtiger Richtung: Nach Platz
drei im Vorjahr und mit neuem Personal zählt der VdS zum engsten
Favoritenkreis.
"Mir ist klar,
dass uns viele auf dem Zettel haben. Aber Druck mache
ich den Jungs deshalb noch lange nicht", sagt Trainer Bernd Meuter, der sich mit der
Nievenheimer Reserve in den vergangenen Jahren kontinuierlich
gesteigert hat: "Angesichts der vergangenen Saison zieh ich den Hut vor
meiner Mannschaft. Auch davor, dass die Spieler trotz vieler Angebote
geblieben sind".
Die
Leistungsträger um Torschützenkönig Thomas Tröster konnten
weitgehend gehalten werden, zudem durfte sich Meuter über
stallinternen Zufluss freuen: Weil die Nievenheimer Erstvertretung nach
dem Aufstieg in die Landesliga aufgerüstet hat, entschieden sich
einige Routiniers für den "Rückzug" in die "Zweite". Sascha Querbach steht Meuter ebenso
dauerhaft zur Verfügung wie Marcel
Bödeker und Andre Grunzel.
"Mit den drei sowie Tröster und Marc
Feiser haben wir eine ganz starke Achse, um die wir die
Mannschaft dann bauen", sagt Meuter. Alternativen stehen dem Coach bei
seinen Planspielen reichlich zur Verfügung: 21 Spieler zählt
der Kader der "Ersten", folgerichtig muss Meuter niemanden aus seinem
27 Mann starken Aufgebot nach oben schicken. "Vielmehr machen wir in
der kommenden Woche einen Schnitt, geben noch sechs Spieler an die
dritte Mannschaft ab", kündigt Meuter an, "dann habe ich eine
Truppe, in der jeder Spieler Druck macht und sich empfehlen will".
Die ersten
Testspiele meisterte Nievenheim souverän, schlug die
Kreisliga-B-Teams DJK Hoeningen (5:0) und Sus Gohr (10:0)
souverän. Auch das 1:1 am Dienstg gegen den immens
aufgerüsteten B-Ligisten RS Horrem wertete Meuter nicht als
Misserfolg: "Das war eine ganz starke Mannschaft, die haben auf
Augenhöhe gespielt".
Ob den
Nievenheimern in der "LigA" ein Konkurrent auf Augenhöhe
begegnen kann, scheint fraglich: Gnadental und Delrath, die
Überflieger der vergangenen Saison, kicken in der Bezirksliga, die
Absteiger haben nur mit Abstrichen das Potenzial, direkt wieder
anzugreifen. "Wir wollen oben mitspielen. Alles Weitere warten wir ab",
sagt Meuter, dessen Team einen Frühstart hinlegt: Bereits am
Dienstag, den 16. August (19:30 Uhr), steht das erste
Meisterschaftsspiel in Gierath an.
TOP
27.06.2011
Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
Aufsteiger
aus dem Fußballkreis Grevenbroich/Neuss (Kreis5):
Erfahrung
setzt sich durch
Der
VdS Nievenheim schaffte als Meister der Bezirksliga trotz
aussichtsloser Lage noch den Sprung in die Landesliga. Im Endspurt der
Saison bewies die Mannschaft von Trainer Varol Besikoglu starke
Steherqualtäten und zog doch noch am großen Rivalen ASV
Süchteln vorbei auf Platz eins.
von
Christos Pasvantis
NIEVENHEIM Am
17. April 2011 war der Zug in Richtung Landesliga für den
Bezirksligisten VdS Nievenheim eigentlich abgefahren. Der damalige
Tabellenzweite hatte sein Auswärtsspiel beim SC Kapellen II mit
1:2 verloren, zwei Wochen zuvor unterlag man dem Spitzenreiter ASV
Süchteln bereits sang- und klanglos mit 0:3. "Wir hatten vier
Spieltage vor Schluss vier Punkte Rückstand auf Süchteln. Das
war eigentlich nicht mehr zu schaffen", blickt Trainer Varol Besikoglu zurück.
Eigentlich.
Was folgte waren
vier Siege - mit 28:2-Toren - bei denen der VdS die
Konkurrenz fast schon der Lächerlichkeit preisgab. Der ASV patzte
hingegen auf unerklärliche Weise zweimal, so dass am 29. Mai an
der Nievenheimer Südstraße doch noch der Sekt floss - und
dass nicht zu knapp. "Das waren schon ein paar harte Tage. Ich bin
froh, dass jetzt wieder Ruhe einkehrt", gibt Besikoglu zu. Ruhe, die
der erfahrene Übungsleiter braucht, um das Auf und Ab des
vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen: "Wir haben einen
Großteil der Saison dominiert, vor allem in der Rückrunde
konnten wir überragenden Fußball zeigen. Trotzdem sind wir
Süchteln bis zum Schluß hinterhergerannt".
Nievenheimer Torfabrik:
So schoss der VdS
stolze 108 Tore, bei besserer Chancenverwertung
hätten es auch gut und gerne 140 sein können. Gleich sechsmal
erzielte Nievenheim mindestens sechs Treffer. Mit Markus Paffendorf, Sa Franciamore (je 25 Tore), Kai Pelzer (15) und Salva Franciamore (14) trafen gleich
vier Spieler zweistellig. Hinten fing man sich lediglich 30
Gegentreffer, behielt dabei in der Rückrunde neunmal eine
weiße Weste.
Am Ende hat sich
die enorme Erfahrung der Nievenheimer durchgesetzt,
viele Akteure sind bereits in höheren Spielklassen erprobt. "Wir
müsen aber aufpassen, dass die Mannschaft nicht überaltert",
warnt Besikoglu. Bei dem einen oder anderen Spieler ist ein kleiner
Bauchansatz nicht mehr zu leugnen. Um auch in der Landesliga bestehen
zu können, verpflichtete der VdS daher weitere Kicker mit
Topqualitäten: Vom zukünftigen Ligarivalen SV Uedesheim
kommen Güven Dalkiran und
Lukasz Koziatek im Tausch
für Marcus Senft, aus Dormagen zieht es den ehemaligen Kapellener
Johannes Meuter an die Südstraße. Die Defensive wird durch Julian Rittmann vom
Landesliga-Absteiger 1.FC Grevenbroich-Süd und Mehmet Ylmaz vom
Niederrheinliga-Aufsteiger TuS Bösinghoven verstärkt.
Insbesondere Yilmaz bezeichnet Besikoglu als "echte Granate. Wir haben
jetzt einen guten Mix aus Jung und Alt. Zunächst peilen wir den
Klassenerhalt an".
Dass dies leichter
gesagt als getan ist, weiß Besikoglu indes.
Inbesondere die Tatsache, dass noch nicht endgültig geklärt
ist, ob nicht doch mehr als drei Vereine absteigen müssen,
bereitet ihm Sorgen.

Foto: VdS Nievenheim
|
Der Kader des Bezirksligameisters VdS
Nievenheim in der Saison 2010/2011:
Obere Reihe von links:
Andreas Zinta, Kevin Mülfarth, Salva Franciamore, Daniel Duenbier,
Marek Koziatek, Marcel Bödeker, Sascha Querbach, Andre Grunzel.
Mittlere Reihe:
Co-Trainer Ralf Criens, Kai Pelzer, Steffen Rütgens, Marcus Senft,
Markus Paffendorf, Marco Niestroy, Torwarttrainer Kai Fahrenkamp,
Trainer Varol Besikoglu.
Vordere Reihe:
Marc Schüttler, Andre Becker, Andreas Schulz, Dennis Kottirre,
Andreas Schmidtke, Timo Brandes, Marcel Poullie, Dean Puseljic, Sa
Franciamore.
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