P R E S S E  -  Archiv 2011-2012
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Saison 2011 / 2012
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06.06.2012  Landesliga-Fußball: Keine Relegation
04.06.2012  VdS Nievenheim I darf auf Aufstieg hoffen
04.06.2012  VdS II wahrt Meisterchance, Gustorf abgestiegen
01.06.2012  VdS I: Aufstieg war nie ein Thema
01.06.2012  VdS Nievenheim II kann Gustorfs Abschied perfekt machen
30.05.2012  VdS Nievenheim I darf auf Aufstieg hoffen
21.05.2012  Landesliga: Nievenheim I fertigt Richrath mit 9:2 ab
21.05.2012  Nievenheimer Reserve macht Aufstieg perfekt
19.05.2012  Landesliga: Nievenheim I redet nicht vom Aufstieg
14.05.2012  Landesliga: Nievenheim fertigt Wersten ab
14.05.2012  Nievenheim II muss trotz Sieg auf die Party warten
11.05.2012  Landesliga: Nievenheim legt eine tolle Saison hin
11.05.2012  Nievenheimer-Coach Meuter traut Braten noch nicht
10.05.2012  Krönt der VdS Nievenheim I seine sensationelle Saison ?
10.05.2012  Nievenheim II steht kurz vor dem Aufstieg
08.05.2012  VdS Nievenheim III - DJK Rheinkraft II   3:0 (2:0)
07.05.2012  VdS Nievenheim II siegt und träumt weiter vom Titel
04.05.2012  VdS Nievenheim II biegt auf die Zielgerade ein
30.04.2012  Nievenheim I fertigt Union Nettetal ab
30.04.2012  Nievenheim II festigt Platz zwei durch Derbyerfolg
27.04.2012  Landesliga:  Nievenheim I steht vor Kampfspiel
27.04.2012  TuS Hackenbroich erwartetet VdS Nievenheim II zu heißem Duell
24.04.2012  Kreisliga C:  VdS Nievenheim III - Holzheimer SG III  7:1 (3:0)
23.04.2012  Landesliga:  TuS und VdS fahren Siege ein
23.04.2012  Nievenheim II festigt Aufstiegsplatz zwei
20.04.2012  Neuling VdS Nievenheim kann endlich wieder auf Goalgetter Kevin Buttchereit setzen
20.04.2012  Heimstarker VdS II trifft auswärtsschwachen BVW
17.04.2012  Nievenheim III gewinnt bei Novesia II
16.04.2012  Nievenheim bietet TuRU lange Paroli
16.04.2012  VdS-Reserve erkämpf Sieg bei der Novesia II
13.04.2012  Landesliga:  Nievenheim braucht gegen TuRU eine Topleistung
13.04.2012  Kreisliga A:  Nievenheim ohne drei Routiniers zu Novesia
10.04.2012  Landesliga:  VdS in Solingen torhungrig
07.04.2012  Landesliga:  VdS rettet Sieg über die Zeit
02.04.2012  VdS Nievenheim III - DJK Hoisten II
02.04.2012  Landesliga:  VdS Nievenheim gewinnt
02.04.2012  Nievenheims Reserve schafft Befreiungsschlag
30.03.2012  Uedesheim brennt auf Wiedergutmachung
30.03.2012  Nievenheim II kämpft gegen die Negativserie
29.03.2012  "Rheinlandböcken" graut vor Fortuna
27.03.2012  FC Straberg I - VdS Nievenheim III
26.03.2012  VdS- Reserve bleibt zum dritten Mal in Serie sieglos
23.03.2012  Heimsieg für den VdS Nievenheim I
19.03.2012  Landesliga:  Uedesheim eiskalt und effektiv
19.03.2012  Kreisliga A:  Nievenheim II verliert die Spitze aus den Augen
19.03.2012  Kreisliga C:  Nievenheim - Neuss 2:1
16.03.2012  Landesliga:  Uedesheim brennt auf Revanche
16.03.2012  Kreisliga A:  Nievenheim droht gegen TSV Norf neues Ungemach
13.03.2012  Kreisliga C:  SSV Delrath II - VdS Nievenheim III   0:9
12.03.2012  Landesliga:  TuS Grevenbroich bezwingt Nievenheim
12.03.2012  Kreisliga A:  DJK Hoisten düpiert den Spitzenreiter
09.03.2012  Landesliga:  Keiner will im Derby Favorit sein
09.03.2012  Kreisliga A:  Primus Nievenheim muss zu Schlusslicht Hoisten
06.03.2012  Kreisliga C:  VdS Nievenheim III - DJK Gnadental
05.03.2012  Landesliga:  VdS Nievenheim I findet überhaupr nicht ins Spiel
05.03.2012  Kreisliga A:  Primus Nievenheim schlägt Weißenberg nach Kraftakt
02.03.2012  Landesliga:  VdS Nievenheim mischt ganz vorne mit
02.03.2012  Kreisliga A:  Spitzenreiter Nievenheim droht eine Stolperfalle
28.02.2012  Kreisliga C:  FSV Vatan II - VdS Nievenheim III (0:6)
27.02.2012  Landesliga: Nievenheim gewinnt zu Null
27.02.2012  Kreisliga A: Holzheim und VdS mit Remis im Spitzenspiel
10.02.2012  Kälte lässt Vorbereitung stocken
06.02.2012  24. Kreishallenmeisterschaft vom 05.02.2012 in Dormagen
04.02.2012  24. Kreishallenmeisterschaft: Banden soll Spiel beschleunigen
16.01.2012  VdS Nieverheim sicherte sich in der Gruppe E Platz eins
13.01.2012  Kreishallenmeisterschaft, Gruppe E am 15.01.2012 in Nievenheim
30.12.2011  Uedesheim ist die Nummer eins
27.12.2011  Rückblick auf die Hinrunde der Kreisliga A
19.12.2011  Landesliga: Nievenheim in Hilden ohne Probleme
16.12.2011  Landesliga: Ganz dunkle Wolken über Nievenheim
13.12.2011  Fußball-Kreishallenmeisterschaften 2012
13.12.2011  VdS Nievenheim III mit einem Remis in Rosellen
12.12.2011  Landesliga: Nievenheim I verspielt Führung in Amern
12.12.2011  Nievenheim II Spitzenreiter und auch Herbstmeister
09.12.2011  Neuling VdS Nievenheim I schießt die meisten Tore
09.12.2011  VdS II greift gegen SCG nach Herbstmeisterschaft
05.12.2011  Nievenheim I rettet Unentschieden
05.12.2011  Nievenheim II in Gustorf einfach nicht zu stoppen
02.12.2011  Nievenheim I trotzt den Personalproblemen
02.12.2011  VdS Nievenheim II reist mit Notelf nach Gustorf
29.11.2011  VdS III - SC Rheinfeld  1:1
28.11.2011  VdS I holt Remis bei TuSpo
28.11.2011  VdS II gewinnt Derby dank Tröster und Zinta
25.11.2011  VdS Nievenheim II vor dem Derby gegen FC Zons mit Sorgen
25.11.2011  Landesliga: VdS Nievenheim I am Sonntag bei TuSpo Richrath
22.11.2011  Hatem Aouni vom SV Wersten 04 aus dem Krankenhaus
21.11.2011  Spielabbruch beim VdS Nievenheim beim Stande von 7:0 gegen SV Wersten 04
18.11.2011  Landesliga:  TuS im Duell der Verzweifelten und Nievenheim gegen Wersten
15.11.2011  Nievenheim III  -  DJK Rheinkraft II  unentschieden
14.11.2011  Ex-Nievenheimer holen den VdS II von der Spitze
11.11.2011  Nievenheim startet Rückrunde gegen Gierath
07.11.2011  Landesliga:  Nievenheim überzeugt in Nettetal
07.11.2011  Kreisliga A:  Nievenheim nach Sieg im Derby weiter Nummer eins
04.11.2011  VdS Nievenheim muss weiter auf Kai Pelzer verzichten
04.11.2011  Kreisliga A:  Delhoven ohne Fink zum Derby
03.11.2011  Kreisliga A:  Nievenheimer spielen nun gegen den Vierten aus Delhoven
31.10.2011  Landesliga:  VdS I trifft zur rechten Zeit
31.10.2011  Nievenheim II holt sich in Orken Platz eins zurück
28.10.2011  Landesliga:  Besikoglu hofft auf "Trotzreaktion"
28.10.2011  VdS II nach Derby-Pleite nun in Orken gefordert
27.10.2011  VdS Nievenheim III gewinnt in Holzheim
27.10.2011  Spitzenreiter Nievenheim II muss nach Orken-Noithausen
25.10.2011  VdS Nievenheim III - DJK Novesia II (4:2)
24.10.2011  Landesliga: Nievenheim kassiert 0:6-Klatsche
24.10.2011  Hackenbroich stoppt den VdS II
17.10.2011  Nievenheim I überzeugt gegen VfB Solingen
17.10.2011  Nievenheim II  holt den siebten Sieg in Folge beim BV Wevelinghofen
16.10.2011  Nievenheim III verliert in Uedesheim
14.10.2011  Landesliga: Nievenheim I empfängt Kellerkind VfB Solingen
14.10.2011  Kreisliga A:  Primus Nievenheim II zu Gast in Wevelinghoven
13.10.2011  3. Kreispokal-Runde komplett
10.10.2011  Kreisderby endet unentschieden: TuS Grevenbroich vs. VdS Nievenheim I
10.10.2011  VdS Nievenheim II lässt DJK Hoisten keine Chance
09.10.2011  VdS Nievenheim III gewinnt gegen SSV Delrath II
07.10.2011  VdS Nievenheim I am Sonntag beim TuS Grevenbroich
06.10.2011  Tag des Freizeitfußballs am 03.10.2011 in Nievenheim
05.10.2011  Nievenheim III bleibt weiterhin das Maß der Dinge in Gruppe 2
03.10.2011  Landesliga: Marek Kotziatek trifft für den VdS doppelt
01.10.2011  Kreisliga A:  VdS Nievenheim II bleibt an der Tabellenspitze
27.09.2011  Kreisliga C:  Nievenheim III gewinnt knapp in Hoisten
26.09.2011  Kreisliga A:  VdS-Reserve übernimmt Tabellenspitze
26.09.2011  Landesliga: VdS-Abwehr schwächelt erneut
23.09.2011  PSV Neuss erwartet Nievenheimer Reserve
22.09.2011  Tag des Freizeitfußballs Kreis 5 in diesem Jahr beim VdS Nievenheim (03.10.2011)
20.09.2011  Nievenheim III gewinnt Lokalderby  gegen FC Straberg
19.09.2011  Nievenheim II gewinnt Topspiel gegen Rommerskirchen
19.09.2011  Nievenheim I mit schlechtester Saisonleistung
16.09.2011  Nievenheim I am Sonntag in Mönchengladbach
13.09.2011  Nievenheim III ganz souverän in Neuss
12.09.2011  Nievenheim II gewinnt in Norf
08.09.2011  Nievenheim I schlägt Uedesheim
07.09.2011  Nievenheim von Sorgen geplagt
06.09.2011  Nievenheim III gewinnt auch in Gnadental
05.09.2011  Erste Niederlage für Nievenheim I
02.09.2011  Gradmesser für den VdS Nievenheim I
27.08.2011  Nievenheim I trifft in der Schlussminute
22.08.2011  Pelzer erzielt Siegtreffer für Nievenheim I
13.08.2011  Varol Besikoglu hat die Qual der Wahl
29.07.2011  VdS Nievenheim II setzt auf starke Achse
27.06.2011  VdS Nievenheim I: Erfahrung setzt sich durch


06.06.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Fußball:  Keine Relegation

NIEVENHEIM    
(sit) Neben Kapellen und Aufsteiger SV Uedesheim wird es in der kommenden Saison keinen weiteren Vertreter des Fußballkreises 5 Grevenbroich/Neuss in der Oberliga Niederrhein geben. Da die Zweitvertretung der TuRU Düsseldorf nicht aufsteigen darf, hatte sich dem Landesligisten VdS Nievenheim auf Rang drei plötzlich die Chance eröffnet, in einer Relegationsrunde um einen Platz in der fünfthöchsten Liga zu spielen. Dafür aber hätte in der nach dieser Saison komplett gestrichenen NRW-Liga neben Velbert und Uerdingen auch SW Essen die Aufstiegsspiele zur Regionalliga erreichen müssen. Schwarz-Weiß gewann zum Abschluss zwar gegen den VfB Speldorf (1:0), verpasste als Tabellenzehnter aber die Qualifikation.

Da es für Nievenheim nun am Sonntag gegen Amern um nichts mehr geht, wird das Heimspiel bereits um 13 Uhr angepfiffen. Die im Fernduell mit dem FC Straberg um den Aufstieg kämpfende Drittvertretung empfängt in der Kreisliga C um 15 Uhr den SV Rosellen II.

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04.06.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  VdS Nievenheim I darf auf Aufstieg hoffen

NIEVENHEIM    
(pas-) Das muss in der Landesliga erst einmal jemand nachmachen: Der VdS Nievenheim kehrte mit einem 9:0 (4:0) vom HSV Langenfeld zurück, nachdem er in den Vorwochen bereits durch ein 9:2 gegen Richrath, ein 7:1 in Wersten, ein 6:2 gegen Nettetal und ein 5:0 in Eller von sich reden gemacht hatte.

Trainer Varol Besikoglu blieb gar nichts anderes übrig, als sein Team in den Himmel zu loben: "Die Mannschaft kriegt einfach nicht genug, das war wieder völlig überragend. Der Ball lief und lief, Langenfeld hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance." Überragender Mann war dabei Johannes Meuter, der vier Treffer zum Sieg beisteuerte. Erfolgreich waren zudem Julian Rittmann, Kevin Buttchereit, Lukasz Koziatek, Sa Franciamore und Reserve-Leihgabe Kevjn Schmidt.
Im Kampf um einen möglichen Relegationsplatz für die Oberliga hat Nievenheim weiterhin die besten Karten, ein Heimsieg gegen Amern am letzten Spieltag würde Platz drei definitiv sichern.

HSV Langenfeld - VDS NIEVENHEIM 0:9 (0:4)
Nievenheim:
Sanchez; Puseijic, Duenbier, Yilmaz, SchüttIer, Meuter (68. Schmidt), J. Rittmann (46. L. Koziatek), Salva Franciamore, D. Rittmann, Sa Franciamore, Buttchereit
Tore: 0:1 (1.), 0:3 (16.), 0:5 (50.), 0:6 (62.) Meuter, 0:2 (7.) J. Rittmann, 0:4 (41.) Buttchereit, 0:7 (80.) L. Koziatek, 0:8 (84.) Schmidt, 0:9 (87.) Sa Franciamore
Schiedsrichter: van Zwamen (Moers);
Zuschauer: 50

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04.06.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  VdS II wahrt Meisterchance, Gustorf abgestiegen

NIEVENHEIM     (leu-) Der VdS Nievenheim II hat Gustorf endgültig in die Kreisliga B geschossen. Der Tabellenzweite fertigte das abgeschlagene Schlusslicht mit 5:1 (2:1) ab und hat bei zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Holzheim weiter die Chance auf Platz eins. Gustorf ist nun auch rechnerisch nicht mehr zu retten. Thomas Tröster traf viermal.

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01.06.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

"Aufstieg war nie ein Thema"
Interview mit Varol Besikoglu, Trainer des Landesligisten VdS Nievenheim


NIEVENHEIM    
Da TuRU Düsseldorf II nicht aufsteigen darf, könnten auf die Kicker des Landesliga-Neulings VdS Nievenheim Relegationsspiele zum Aufstieg in die neue Oberliga zukommen. Die NGZ sprach darüber vor dem Match beim HSV LangenfeId mit Trainer Varol Besikoglu.

- Herr Besikoglu, was machen die Planungen für die Oberliga?
Varol Besikoglu (lacht): Herrlich! Wir sind ganz entspannt, da der Aufstieg für uns eh nie ein Thema war. Außerdem sind die Chancen doch sehr gering. Ich weiß nicht, wie viele Fußball-Götter uns gewogen sein müssten, damit es dazu kommt.

- Aber gesetzt den Fall, wie würden Sie in diese Spiele hineingehen?
Besikoglu: Eine gute Frage. Klar ist, dass wir vom 15. bis 19. Juni auf Abschlussfahrt in Mallorca sind. Einige Spieler fliegen sogar schon früher vor. Und dann gibt es da ja auch noch ein grundsätzliches Problem: Saisonstart in der Oberliga Niederrhein ist bereits am 5. August. Viele Klubs beginnen deshalb schon am 24. Juni mit der Vorbereitung. Wenn wir also im letzten Relegationsspiel am 20. Juni den Aufstieg schaffen würden, hätten wir noch nicht mal eine Woche Pause. Ich weiß nicht, wie sich der Verband das vorstellt. Das ist hanebüchen. Wie willst du denn unter diesen Bedingungen eine Vorbereitung auf eine Saison mit bis zu 22 Mannschaften planen, an deren Ende es wahrscheinlich sechs Absteiger gibt. Wir scherzen darüber nur noch.

- Wäre es da nicht die beste Lösung, Sie würden gleich dem 1. FC Mönchengladbach oder dem FC Remscheid den Vortritt lassen?
Besikoglu: Nein, abschenken werden wir nicht. Wir haben von den letzten neun Spielen nur eins verloren, und zwar gegen TuRU. Diese Serie wollen wir weiter aus bauen.

- Was machen die Personalplanungen für die nächste Saison?
Besikoglu: Nach Sascha Pelka und Stephan Volk ist jetzt auch Simon Kozany fix. Aus unserer A-Jugend nehme ich Sascha Elfmann dazu.

Dirk Sitterle führte das Gespräch.

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01.06.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  VdS II kann Gustorfs Abschied perfekt machen

NIEVENHEIM     (leu-) Kurios ist die Situation bei Schlusslicht SG Gustorf/Gindorf. Dort hatte Trainer Thomas Maassen den Klassenerhalt schon im Winter offiziell abgehakt, seine Truppe danach auch kaum noch gepunktet - und dennoch haben die Gustorfer auch 180 Minuten vor Saisonende zumindest rechnerisch noch eine Minimal-Chance auf die Rettung. Die dürfte sich aber am Sonntag in Luft auflösen: Es geht für die SG zum Tabellenzweiten VdS Nievenheim II und der will nach dem Aufstieg auch nach dem Meistertitel greifen.

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30.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  VdS Nievenheim I darf auf Aufstieg hoffen

NEUSS    
(sit) An die Zeiten, als mit dem Schlusspfiff der letzten Partie der Punktspielrunde eine Saison unwiderruflich zu Ende war, können sich bestenfalls noch ältere Fußballfreunde erinnern. Zum Nachsitzen verdonnert werden in dieser Spielzeit wohl auch einige Teams in der Landesliga - sowohl im Aufstiegs - als auch im Abstiegskampf. Da Tabellenführer SV Uedesheim den Sekt bereits kühl stelIen darf - Verfolger TuRU Düsseldorf II kann nicht in die neue Oberliga Niederrhein aufrücken, da der Platz dort (noch) durch die Erstvertretung belegt ist - und der TuS Grevenbroich im tabellarischen Mittelfeld sein tristes Dasein fristet, ist aus Kreissicht nur die Aufstiegsfrage von Interesse. Und da kommt der VdS Nievenheim ins Spiel. Der Neuling ist zwei Spieltage vor Saisonschluss Dritter. Bliebe das so, dürften die Schützlinge von Trainer Varol Besikoglu an einer Aufstiegsrelegation teilnehmen. "Es muss schon alles passen, aber möglich ist es", sagt FVN -Spielleiter Clemens Lüning.

Und so geht' s: In der nach der Saison komplett gestrichenen NRW-Liga müsste der ETB SW Essen ebenso wie Velbert und Uerdingen noch die Relegationsspiele zur Regionalliga erreichen. Setzt sich das Trio aus dem Fußballverband Niederrhein dort durch und triumphiert auch der FC Kray als Meister der Niederrheinliga in zwei Spielen gegen einen NRW-Ligisten aus einem anderen Landesverband (beschert das Los dem FC Kray einen der drei NRW- Ligisten vom Niederrhein als Gegner, ist die Sache sofort gestorben), spielt Nievenheim mit zwei weiteren Landesligisten um einen zusätzlichen Platz in der Oberliga Niederrhein.

Im ersten Spiel am 13. Juni (19.30 Uhr) wäre der VdS zunächst Gastgeber des Vizemeisters aus der Gruppe 1. Momentan ist das RW Essen II. Verliert Nievenheim diese Partie oder spielt unentschieden, ginge es am 17. Juni (15 Uhr) zum Zweiten der Gruppe 3 - entweder der VfR Krefeld-Fischeln oder Viktoria Goch. Bei einem Sieg in Spiel 1, wäre Nievenheim erst am 20. Juni zu Gast in FischeIn oder Goch.

VdS-Info: Wer alles verstanden hat....? (mal abwarten).
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21.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim fertigt Richrath mit 9:2 (4:1) ab

NIEVENHEIM    
(ben-) Tage, an denen ein Fußball-Trainer nichts an ihrer Mannschaft auszusetzen hat, sind selten. Beim Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim war es gestern allerdings wieder mal soweit, Varol Besikoglu geriet angesichts eines 9:2- Heimsieges (Halbzeit 4: 1) gegen TuSpo Richrath sogar regelrecht ins Schwärmen. "Was meine Spieler bei diesen Temperaturen an Tempo und Spielwitz gezeigt haben, das war schon absolut fantastisch", meinte der VdS-Coach.

Angenehmer Nebeneffekt des Kantersieges war, dass die Nievenheimer den Sprung auf Platz drei schafften, weil die Konkurrenz aus Remscheid (gegen Grevenbroich) und Mönchengladbach (gegen Uedesheim) gestern leer ausging. Gewinnt der VdS also seine letzten beiden Partien in Langenfeld und daheim gegen Amern, hätte er sich für eine mögliche Relegationsrunde um den Aufstieg in die neue Oberliga-Niederrhein qualifiziert. "Da wird derzeit viel spekuliert. Wir genießen unsere Situation und bereiten uns wie immer auf das nächste Spiel vor", sagte Besikoglu. Gestern war für sein Team entscheidend, dass es sich nach einer frühen Führung durch David Rittmann (10.) von dem unglücklichen Tor zum 1:1-Ausgleich (15.) nicht aus der Bahn werfen ließ, sondern durch Johannes Meuter direkt zum 2:1 (16.) zurückschlug. Danach wurden die Gäste überrannt, für den VdS trafen noch Salva und Sa Franciamore, Kevin Buttchereit (2), Lukasz Koziatek, Markus Paffendorf und noch einmal David Rittmann.

Schiedsrichter: Dey (Ratingen)
Zuschauer: 150  (Anm.: Die restlichen 80 Zuschauer waren derzeit in Zons bei unserer Zweiten)

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21.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Nievenheimer Reserve macht Aufstieg perfekt

NIEVENHEIM     (pas-) Mit einem 4:1-Auswärtssieg (1:0) beim FC Zons hat der VdS Nievenheim II das Ticket für die Bezirksliga endgültig gelöst. Durch einen Dreierpack von Michael Haas und einen Treffer von Landesliga-Leihgabe Andreas Schulz machte die erfahrene Truppe um Trainer Bernd Meuter alles klar, Zons hatte bei Jörn Ferbers Treffer zum 1:1 aber noch einmal an einer Überraschung geschnuppert. Nievenheim krönt damit eine überragende Saison: Der VdS hat die meisten Spiele gewonnen, die meisten Tore geschossen und nur fünf Auswärtspunkte abgegeben.

VdS-Info: Nach dem Sieg in Zons wurde schon etwas ausgelassen mit Verstärkung unserer Dritten und vielen mitgereisten Fans der vorzeitige Aufstieg in die Bezirksliga der Saison 2012/2013 im Heidestation gefeiert. Nach einer kurzen Treckerfahrt kamen unsere Jungs (incl. Betreuer und Trainer) dann von Zons mit "heruntergelassenen" Hosen, schöner Musik und Schaumwein zur Sporanlage Nievenheim, wo der Abend gesellig endete.

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19.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim redet nicht vom Aufstieg

NIEVENHEIM    
(sit) Obwohl Rang drei und damit eine mögliche Relegation um den Aufstieg wieder möglich ist, spielt die Oberliga Niederrhein für den Trainer beim Fußball-Landesligisten beschäftigten Varol Besikoglu keine Rolle. "Was sollen wir den da rechnen?", fragt er fast schon patzig. "Da blickt doch langsam eh keiner mehr durch".

Vor dem Gastspiel des TuSpo Richrath möchte er viel lieber festgehalten wissen, "dass wir als Neuling schon jetzt eine ganz außergewöhnliche Saison soielen. Und es ist ja nicht so wie im vergangenen Jahr, als wir unbedingt aufsteigen wollten". Mit Richrath verbinden die Nievenheimer im Übrigen keine schönen Erinnerungen. Beim 1:1 im Hinspiel beendete ein Kreuzbandriss im Knie die aktive Karriere von Torhüter Timo Brandes.

Für die kommende Saison hat der Klub schön einige Hochkaräter an der Angel. Marcel Podszus (35), für Borussia Mönchengladbach in der Saison 2003/2004 viermal in der Bundesliga tätig, sei zwar kein Thema, sagt Besikoglu, aber mit Stephan Volk und Sascha Pelka (beide TuS Grevenbroich) sei man sich einig. Im Gespräch ist auch der in Kapellen ausgemusterte Simon Kozany.

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14.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim fertigt Wersten ab

NIEVENHEIM    
(sit) Erwartungsgemäß auf wenig Widerstand stießen die Landesliga-Fußballer des VdS Nievenheim bei ihrem gestrigen 7:1-Sieg (Halbzeit 3:0) über ergreifend abgeschlagene Schlusslicht SV Wersten. "Das Ergebnis hätte auch noch deutlicher ausfallen können", sagte Trainer Varol Besikoglu, "aber in der zweiten Hälfte fiel es uns angesichts des recht klaren Spielstandes schwer, die Spannung hochzuhalten".

David Rittmann hatte den Torreigen nach einem Freistoß von Rotschopf Salvatore Franciamore mit seinem Kopfballtor eröffnet. Dessen Cousin Salvatore Franciamore ("Der Schwarze") verwandelte einen von Kevin Buttchereit verursachten Foulelfmeter zum 2:0 und noch vor der Pause sorgten die beiden Franciamores in einer Gemeinschaftsproduktion für das 3:0.

Unmittelbar nach Wiederbeginn markierte Routinier Dean Puseljic mit einem strammen Schuss das 4:0. Dass Blerton Balaj bei einem der recht überschaubaren Angriffe der Hausherren das 1:4 gelang, interessierte nur am Rande. Der erst kurz zuvor eingewechselte Marcel Poullie bereitete mit seiner ersten Aktion Kevin Buttchereits Treffer zum 5:1 vor. Der Goalgetter war es auch, der mit seinem zweiten Tor an diesem Tag für die Gäste aus Nievenheim das halbe Dutzend vollmachte. Beim 7:1 servierte Dean Puseljic das Leder maßgerecht auf den Schlappen des in der kommenden Saison beim Bezirksligisten TSV Bayer Dormagen auf Torejagd gehenden Markus Paffendorf.

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14.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Nievenheim muss trotz Sieg auf die Party warten

DELHOVEN     (leu-) Die Holzheimer SG hat am Sonntagabend feiern dürfen, die Aufstiegsparty des VdS Nievenheim II wurde indes vertagt. Am viertletzten Spieltag der Fußball-Kreisliga A gewann der Tabellenzweite zwar das Derby beim FC Delhoven mit 2:0 (1:0), Verfolger TuS Hackenbroich siegte jedoch zeitgleich gegen Gustorf und kann bei weiterhin acht Punkten Rückstand rechnerisch noch vorbeiziehen. "Dann steigen wir eben am kommenden Sonntag auf. Oder eine Woche später. Die drei fehlenden Punkte holen wir aber auf jeden Fall", sagt Trainer Bernd Meuter. Andreas Schulz (25.) und Johannes Mnich (80.) trafen für den VdS.

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11.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim legt eine tolle Saison hin

NIEVENHEIM    
(sit) Während der spielfreie Spitzenreiter SV Uedesheim entspannt verfolgt, was die härtesten Konkurrenten TuRU Düsseldorf II (in Amern) und FC Remscheid (beim SC Düsseldorf-West) veranstalten, kickt Lokal- und Ligarivale VdS Nievenheim am Sonntag beim Schlusslicht SV Wersten.

Beim äußerst spielstarken Landesliga-Aufsteiger, der sich mittlerweile schon bis auf Platz fünf nach vorne gespielt hat, sorgt sich Trainer Varol Besikoglu höchstens darum, dass seine Schützlinge die abgeschlagenen Werstener auf die leichte Schulter nehmen könnten:

"Klar, wir sind haushoher Favorit, aber wir müssen die Tabelle ausblenden." Keine besondere Hilfe ist freilich das Hinspiel. Das gewann Nievenheim nämlich mit 7:0. Obwohl der Neuling eine herausragende Saison spielt - Platz drei ist nur noch vier Punkte entfernt -, wirbt der Coach um Zurückhaltung: "Mir soll jetzt keiner mit irgendwelchen Rechenspielchen kommen..." Auf Abschiedstour befindet sich in Nievenheim Goalgetter Markus Paffendorf, der sich in der kommenden Saison beim Bezirksligisten TSV Bayer Dormagen größere Spielanteile erhofft. Besikoglu hätte ihn gerne behalten, "denn er ist ein feiner Fußballer und ein toller Typ." Als Stand-by-Kicker will sich Kapitän Marc Schüttler (38) versuchen. Besikoglu: "Richtige Fußballer wie ihn gibt es kaum noch."

Kapitän Marc Schüttler (38) macht nach der Saison Schluss.

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11.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Nievenheim-Coach Meuter traut Braten nicht

NIEVENHEIM     (leu-) Ganz so weit ist der VdS Nievenheim II noch nicht: Vor dem Derby gegen den FC Delhoven hat die Truppe von Trainer Bernd Meuter acht Punkte Vorsprung auf Platz drei. Um am Sonntag beim Nachbarn die Korken knallen zulassen, muss der VdS nicht nur wie im Hinspiel (2:0) das Derby gewinnen, der TuS Hackenbroich darf auch zeitgleich nicht über ein Unentschieden im Heimspiel gegen Schlusslicht Gustorf hinauskommen. Meuter gibt sich aber skeptisch: "Ich glaube, dass 'Hackes' die letzten vier Spiele gewinnt, brauchen also noch vier Punkte. Und nach dem Spiel in Delhoven haben wir das nächste Derby in Zons. Da ist es wichtig, dass die Spieler wie bisher richtig Gas geben." Gegen Delhoven kehren Steffen Rüttgens und Andreas Zinta ins Team zurück, Thomas Tröster droht angeschlagen auszufallen."

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10.05.2012 WESTKICK

Landesliga:  Krönt der VdS Nievenheim seine sensationelle Saison?

NIEVENHEIM    
(JD) Die Verantwortlichen, Spieler und Fans des VdS Nievenheim können sich jetzt schon über eine mehr als erfolgreiche Saison freuen. Die Nievenheimer stehen als Aufsteiger auf einen herausragenden fünften Platz und haben bereits nach 30 Spieltagen 51 Punkte auf dem Konto. „Wir haben eine sehr gute Saison gespielt. In den letzten Wochen haben wir uns auch in der Defensive stabilisiert und sind dadurch auch insgesamt noch einmal stärker geworden. Die guten Ergebnisse sorgen nicht nur für eine ausgelassene Stimmung innerhalb des Teams, sondern führen auch zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins. Das merkt man auch im Training und den Spielen“, merkt Trainer Varol Besikoglu an.

Beachtet man die Widrigkeiten, die der Aufsteiger in dieser Saison überwinden musste, dann ist die bisherige Leistung kaum noch zu übertreffen. Verletzungspech sorgte dafür, dass die Mannschaft immer wieder umgestellt werden musste. „Wir setzten im Moment den fünften Torwart in dieser Saison ein. Man muss der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie sich trotz dieser Umstände immer weiter verbessert hat. Zudem haben wir gezeigt, dass wir immer für ein Tor gut sind und uns nicht verstecken müssen“, zeigt sich der Coach stolz.

Im nächsten Spiel wartet nun der SV Wersten auf die Nievenheimer. Von der Tabellensituation her ist der VdS klarer Favorit und so möchte der Trainer auch auftreten: „Wir wollen aus der Partie als Sieger hervor gehen. Das ist unser Ziel und ich sehe das auch als realistisch an. Wir werden die Werstener sicherlich nicht unterschätzen, aber die Leistung der vergangenen Wochen spricht für uns.“

Auch in der Zukunft möchte Varol Besikoglu mit seiner Elf in der Landesliga eine Rolle spielen, auch wenn er weiß, dass dies nicht einfach wird: „Da nun einige Mannschaften aus der höheren Liga, wegen des Wegfalls dieser Liga gegen uns spielen werden, wird es sicherlich noch einmal schwieriger. Aber schon diese Saison haben nur wenige uns diese Leistung zugetraut. Wir wollen uns in der Landesliga etablieren und nicht um den Abstieg spielen.“

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10.05.2012 WESTKICK

Kreisliga A:  Nievenheim steht kurz vor dem Aufstieg

NIEVENHEIM     (TONI) Die Reserve von VdS Nievenheim steht kurz vor dem Sprung in die Bezirksliga und siegte auch am vergangenen Spieltag gegen ein Team, welches im letzten Jahr noch in der Bezirksliga spielte, die SG Orken-Noithausen. Der Gastgeber aus Nievenheim ließ allerdings dem Konkurrenten keine Chance und sicherte sich mit einem 5:2-Erfolg den19. Saisonsieg. Thomas Tröster schoss die Gäste aus Orken-Noithausen quasi im Alleingang nach Hause und erzielte vier der fünf Nievenheimer Treffer.

Das fünfte Tor des Topteams aus Nievenheim markierte Kevin Schmidt. Nach diesem Erfolg stehen die Nievenheimer kurz vor dem Sprung in die Bezirksliga. Noch sind vier Begegnungen zu spielen und Nievenheim hat aktuell einen Vorsprung von acht Zählern. Wenn für die Mannschaft von Trainer Bernd Meuter am kommenden Spieltag alles perfekt läuft und Nievenheim beim FC Delhoven gewinnt und gleichzeitig der Verfolger aus Hackenbroich verliert, wäre der Aufstieg bereits perfekt. Alles in der eigenen Hand hat weiterhin der Tabellenführer die Holzheimer SG.....


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08.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  VdS Nievenheim III - DJK Rheinkraft 3:0 (2:0)

NIEVENHEIM     (-vk) Der VdS Nievenheim III gibt sich weiterhin keine Blöße und bezwang die Reserve der DJK Rheinkraft souverän mit 3:0. Zur Pause führte der Primus durch die Treffer von Jil Nicklas (15.) und Max Scharlott (30.) mit 2:0, nach dem Seitenwechsel erhöhte Sven Czech auf das 3:0-Endresultat (71.).

"Nach der Halbzeit fehlte ein wenig der Zug zum Tor, insgesamt bin ich aber mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden“: sagt Alexander Foth, Coach des Spitzenreiters Nievenheim.

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07.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  VdS Nievenheim II siegt und träumt weiter vom Titel

NIEVENHEIM     (leu-) Nach einem erst in der Schlussphase klaren 5:2 (2:2) gegen die SG Orken/Noithausen ist auch der Aufstieg des VdS Nievenheim II weiterhin nur eine Formsache, für die Truppe von Trainer Bernd Meuter geht es vielmehr vor allem um den Titel. "Zu allererst wollen wir natürlich Platz zwei sichern, wir haben ja auch ein sehr schweres Restprogramm. Aber wenn wir die Chance haben, wollen wir natürlich auch Meister werden", sagt Meuter. Nach Thomas Trösters 1:0 ging Orken durch Treffer von Yannik Neumann (29.) und Turkan Dedeeli (33.) in Führung, drei weitere Tröster-Tore sowie ein Treffer von Kevin Schmidt sorgten danach aber für klare Verhältnisse. Orken kann nach der 14. Saisonpleite immer noch absteigen.

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04.05.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  VdS Nievenheim II biegt auf die Zielgerade ein

NIEVENHEIM     (leu-) Nach dem Derby-Sieg in Hackenbroich (3:1) ist auch der Aufstieg des VdS Nievenheim II angesichts von acht Punkten Vorsprung nur noch eine Frage der Zeit. Im Heimspiel am Sonntag gegen die SG Orken/Noithausen kann es aber noch nicht mit dem erstmaligen Sprung der Reserve in die Bezirksliga klappen. "Ich bin generell vorsichtig. Wir brauchen noch zwei Siege, dann sind wir durch", sagt Trainer Bernd Meuter, der wieder auf Steffen Rüttgens (nach Sperre) zurückgreifen kann. Dafür fehlen am Sonntag Marc-Andre Feiser (verletzt) und Andreas Zinta (verhindert). Orken hat indes bei neun Punkten Polster auf Platz 15 den Klassenerhalt noch nicht sicher. "Daher werden die hier sicher noch einmal alles geben", glaubt Meuter.

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30.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim fertigt Union Nettetal ab

NIEVENHEIM     (pas-) Seine starke Rückserie hat Landesligist VdS Nievenheim fortgesetzt: Den abstiegsgefährdeten SC Union Nettetal schickte der Aufsteiger mit 6:2 (2:1) vom Feld und festigt damit Tabellenplatz fünf.
"Das war absolut verdient, auch in dieser Höhe", meinte Trainer Varol Besikoglu, der den sechsten Sieg aus den jüngsten sieben Partien sah. Den Anfang machte Salva Franciamore mit einem Freistoßtor (13.), nach Nuri Debeniz' Ausgleichstreffer (20.) erzielte Geburtstagskind Johannes Meuter kurz vor der Pause das 2:1 (41.).
Danach nahm die Partie deutlich an Tempo zu: Innerhalb von nur drei Minuten traf Sa Franciamore erst zum 3:1 (56.), verschoss kurz darauf einen Foulelfmeter, um wieder nur eine Minute später das 4:1 von David Rittmann aufzulegen. Meuter mit seinem zweiten Tor (64.) und der eingewechselte Lukasz Koziatek (85.) erhöhten weiter, Jan Ballis gelang für die Gäste immerhin das zwischenzeitliche 2:5 (79.).
Nettetal droht angesichts von fünf Zählern Rückstand trotz einer ordentlichen Rückrunde (schon 15 Punkte) der Abstieg in die Bezirksliga. Nievenheim vergrößert den Abstand auf Rang sechs hingegen auf vier Punkte, liegt sogar nur noch zwei Zähler hinter Rang drei. Besikoglu: "Das haben wir uns mit den guten Leistungen verdient."

****  VDS NIEVENHEIM  -  UNION NETTETAL  6:2 (2:1)  *****
Nievenheim:  Puseljic, Duenbier, Yilmaz, Schüttler, Meuter (68. Paffendorf), J. Rittmann, Salva Franciamore, D. Rittmann, Sa Franciamore (60. L. Koziatek), Buttchereit (85. Frohs)
Tore: 1:0 (13.) Salva Franciamore, 1:1 (20.) Debeniz, 2:1 (41.) Meuter, 3:1 (56.) Sa Franciamore, 4:1 (58.) D. Rittmann, 5:1 (64.) Meuter, 5:2 (79.) Ballis, 6:2 (85.) Koziatek
Schiedsrichter: van Triel (Essen)
Zuschauer: 50
Bes. Vorkommnis: Sa Franciamore verschießt Foulelfmeter (57.)

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30.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Nievenheim II festigt Platz zwei durch Derbyerfolg

NIEVENHEIM     (leu-) Der HSG dürfte der VdS Nievenheim II in die Bezirksliga folgen. Das Team von Coach Bernd Meuter gewann 3:1 (2:0) beim TuS Hackenbroich und baute seinen Vorsprung auf acht Zähler aus. Nievenheim ging durch Thomas Tröster (6.) und Sascha Querbach (39./Elfmeter) in Führung, nach der Pause wurde es aber brenzlig, als Jens Skrzypczyk per Strafstoß verkürzte (51.) und Rene Schmitz Gelb-Rot sah (54.). In Unterzahl machte dann Nievenheim aber durch Tröster (78.) alles klar.

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27.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim steht vor Kampfspiel

NIEVENHEIM    
(sit) In der Tabelle der Fußball-Landesliga hat es sich der Neuling VdS Nievenheim auf dem starken fünften Platz bequem gemacht. Sogar Rang vier ist bei einem Rückstand von zwei Punkten auf den 1. FC Mönchengladbach noch drin. Darüber ist Trainer Varol Besikoglu allerdings nicht verborgen geblieben, dass es einigen Konkurrenten wesentlich schlechter geht. Dem am Sonntag in Nievenheim erwarteten SC Union Nettetal etwa. "Die kämpfen ums sportliche Überleben", weiß Besikoglu.

Trotz herausragender Rückrunde, der einstmals zweistellige Rückstand auf die rettenden Regionen ist bis auf fünf Punkte wettgemacht, muss die Union weiter verzweifelt um jeden Zentimeter Boden ringen. An den lockeren 5:0-Hinspielsieg denkt Besikoglu darum keine Sekunde. "Da steht jetzt eine komplett andere Mannschaft auf dem Feld." An sein Team ergeht deshalb der klare Auftrag: "Wir müssen den Kampf annehmen." Nichtsdestotrotz sieht er seine Elf im Vorteil: "Da steckt mehr Qualität drin, wir sind besser besetzt als Nettetal."

Dass Andreas Schulz weiter verletzt ausfällt, findet er zwar bedauerlich, doch weiß er in David Rittmann versierten Ersatz an Bord. Im Tor vertraut er weiterhin auf Kelvin Sanchez DeI Villar.


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27.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  TuS Hackenbroich erwartet VdS II zu heißem Duell

HACKENBROICH     (leu-) In der Hinrunde ging es zwischen dem VdS Nievenheim II und dem Lokalrivalen TuS Hackenbroich hoch her: Nach dem 3:2-Sieg des TuS gab es diverse Handgemenge und böses Blut. "Die Mannschaft weiß noch, was damals los war", sagt VdS-Coach Bernd Meuter vor dem Rückspiel am Sonntag in Hackenbroich. Die zweitplatzierten Gäste (54 Punkte) können mit einem Sieg beim Tabellendritten (49) einen Riesenschritt Richtung Aufstieg machen. "Aber ich setze die Jungs nicht unter Druck. Hackes muss kommen, wir können auch mit einem Punkt leben", sagt Meuter, dem Steffen Rüttgens (gesperrt) und Marc-Andre Feiser (verletzt) fehlen.

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24.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  VdS Nievenheim III - Holzheimer SG III  7:1 (3:0)

NIEVENHEIM     Der VdS Nievenheim III kam in der Heimpartie gegen die Holzheimer SG zu einem 7:1-Kantersieg und bleibt heißester Anwärter auf den Aufstieg. "Wir waren über 90 Minuten hinweg klar überlegen, und das Team war mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Ich bin somit voll zufrieden“, sagte VdS-Coach Alexander Foth. Jil Niclas und Daniel Hagenau trafen jeweils doppelt, zudem waren Sven Czech, Max Scharlott und Mike Müller erfolgreich.

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23.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  TuS und VdS fahren Siege ein

RHEIN-KREIS    
(HSp) Viel besser hätte der 27. Spieltag in der Fußball-Landesliga für den VdS Nievenheim und den TuS Grevenbroich kaum laufen können. Beide Kreisvertreter fuhren drei Punkte ein und festigen damit ihre Plätze in der oberen Tabellenhälfte. Besonders gut lief es für die Kicker von Trainer Varol Besikoglu. Der VdS Nievenheim ließ beim Tabellenelften TSV Eller nichts anbrennen und siegte souverän mit 5:0 (Halbzeit 2:0). "Wir waren von der ersten Minute an das bessere Team, das war ein ganz souveräner Auftritt meiner Mannschaft", freute sich Besikoglu.

Johannes Meuter eröffnete den Torreigen in der 24. Minute, dann dezimierten sich die Gastgeber durch eine Rote Karte selbst, ehe Julian Rittmann eine Minute vor dem Pausenpfiff für den Halbzeitstand sorgte. Und auch in Durchgang Nummer zwei machten die Nievenheimer dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Sa. Franciamore (51.), Kevin Buttchereit (56:) und der eingewechselte Lukas Koziatek (60.) gaben dem TSV Eller dann den Rest. "Danach haben wir dann einfach die Uhr runtergespielt", fasste Besikoglu die restlichen 30 Minuten zusammen....

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23.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Nievenheim II festig Aufstiegsplatz zwei

NIEVENHEIM     (leu-) Wie Holzheim machte auch der VdS Nievenheim II einen großen Schritt in Richtung Bezirksliga. Nach einem 4:1-Sieg (3:0) gegen den BV Wevelinghoven hat der Tabellenzweite nun fünf Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten TuS Hackenbroich, der am kommenden Sonntag den VdS zum Derby empfängt. "Da können wir nun ganz beruhigt hinfahren", sagte Nievenheims Trainer Bernd Meuter: "In der ersten Halbzeit haben wir fast ein Super-Spiel gemacht, in der zweiten Halbzeit dann den Vorsprung verwaltet." Thomas Tröster (7./37.), Steffen Deuß (34.) und Johannes Mnich (90.) trafen für den VdS, Benedikt Klasen (61.) für die Gäste.

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20.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Neuling VdS Nievenheim kann endlich wieder auf Goalgetter Kevin Buttchereit setzen

RHEIN-KREIS    
(sit) ...Derweil kann Lokal- und Ligarivale VdS Nievenheim am Sonntag in Eller endlich wieder auf den extrem verletzungsanfälligen Kevin Buttchereit bauen. In nur 18 Einsätzen in dieser Spielzeit hat der ehemalige Kicker von Fortuna Düsseldorf (A-Jugend) 15 Tore erzielt. "Er ist auch mit dem Ball so verdammt schnell- nicht auszudenken, wenn er uns häufiger zur Verfügung gestanden hätte", sagt Trainer Varol Besikoglu. Für geballte Offensivkraft stehen auch die in den Kader zurückgekehrten Lukasz Koziatek und Markus Paffendorf (je fünf Tore). Wohl ersetzen muss der Aufsteiger allerdings Daniel Dünbier und Sa Franciamore. Besikoglu: "Mit denen rechne ich für Sonntag eigentlich nicht." Der TSV Eller, bei dem Michael Kirschner (RW Lintorf) Uwe Ordelheide (legt eine Pause ein) auf der Trainerbank ablösen wird, war am vergangenen Wochenende in Nettetal mit 1:7 unter die Räder gekommen. Dies bestätigt Besikoglu nur in seinem Urteil: "Das ist eine unberechenbare Truppe." ...

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20.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Heimstarker VdS II trifft auswärtsschwachen BV Wevelinghoven

NIEVENHEIM     (leu-) Auf dem Papier eindeutig sind die Verhältnisse auch in Nievenheim, wo in Gastgeber VdS II die nach dem TuS Hackenbroich zweitbeste Heimmannschaft im BV Wevelinghoven die drittschlechteste Auswärtself (vor Hoisten und Gustorf) empfängt. "Wir denken nur noch von Spiel zu Spiel, damit fahren wir besser", sagt Nievenheims Trainer Bernd Meuter und klammert daher das sehr schwere Restprogramm (unter anderem mit den Derbys Hackenbroich, Delhoven und Zons) vorerst aus. "Wenn wir aber so Gas geben wie zuletzt, haben wir gute Siegchancen. Und wir wollen unbedingt die drei Punkte." Fehlen wird weiterhin der gesperrte Steffen Rüttgens, dagegen soll Thomas Tröster (nach Augenverletzung) zumindest wieder auf der Bank sitzen.

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17.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  DJK Novesia II - VdS Nievenheim III  1:2 (1:0)

NEUSS     (pas-) Zittern musste Spitzenreiter Nievenheim bei seinem Auswärtssieg an der Jahnstraße. Nach einem frühen Rückstand dauerte es bis zur 60. Minute, ehe Fabian Ropertz der Ausgleich gelang. Weitere 20 Minuten musste der VdS warten, bis Max Scharlott das erlösende 2:1 gelang. Glück hatten die Gäste zudem bei einem verschossenen Foulelfmeter der DJK. "Insgesamt haben wir uns schwer getan. Ich bin allerdings mit der kämpferischen Leistung sehr zufrieden. Der Sieg war erarbeitet", fand Trainer Alexander Foth. Verfolger Straberg musste sein Heimspiel gegen Grimlinghausen derweil gar nicht bestreiten, da die Gäste nicht antraten. Wird das Spiel für den FC Straberg gewertet, hat der VdS bei einem absolvierten Spiel mehr noch fünf Punkte Vorsprung.

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16.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim bietet TuRU lange Paroli
Die Hausherren verlieren mit 0:1 und hadern mit dem Schiedsrichter


von Hendrike Spaar

NIEVENHEIM    
Irgendwie wusste Varol Besikoglu nicht so recht, ob er zufrieden sein sollte mit dem Auftritt seiner Schützlinge oder eben doch nicht. Denn im Gegensatz zum Hinspiel bei TuRu Düsseldorf II, als man mit 0:6 kräftig unter die Räder kam, zogen sich die Landesliga-Kicker des VdS Nievenheim gestern im zweiten Aufeinandertreffen ganz achtbar aus der Affäre. Mit 0: 1 (Halbzeit 0:0) verloren die Hausherren gegen den Tabellenzweiten und hätten ein Unentschieden durchaus verdient gehabt. "Wir haben nur einmal kurz nicht aufgepasst und das hat TuRu eiskalt ausgenutzt", ärgerte sich der VdS-Coach nach dem Schlusspfiff.

Gemeint war die 50. Spielminute, in der Nievenheims Abwehr offensichtlich mit den Gedanken noch in der Kabine war und Düsseldorfs Vincenzo Graziano plötzlich mutterseelenallein vor dem Nievenheimer Gehäuse stand, alle Zeit der Welt hatte, sich eine Ecke auszusuchen und letztlich VdS-Keeper nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ. "Solche Fehler dürfen einfach nicht passieren", sagt Besikoglu, der aber gleichzeitig einräumt, "leider passieren sie uns trotzdem immer wieder und das in unschöner Regelmäßigkeit".

Einen Vorwurf wollte er seinen Schützlingen aber dennoch nicht machen: "Ich hatte heute nur noch zwei Auswechselspieler auf der Bank, ich musste im Vorfeld erneut meine Abwehrkette umstellen und dann fliegt Mehmet Yilmaz auch noch mit Gelb-Rot vom Platz - das alles hat die Mannschaft trotzdem weggesteckt und bis zum Ende gekämpft." Und deshalb hätte sich letztlich dann doch eher ein Gefühl der Zufriedenheit breitgemacht in den Reihen des VdS Nievenheim, wenn da nicht eine Szene kurz nach dem Führungstreffer gewesen, in dem sich das Schiedsrichtergespann den Unmut der Hausherren zuzog.  Der unermüdlich arbeitende Johannes Meuter tankte sich bis in den Strafraum durch und wurde dort bei einem Kopfballduell unsanft durch TuRu-Keeper Sebastian Semper von den Beinen geholt. "Aus meiner Sicht war das ein ganz klarer Elfer, den man pfeifen muss" erklärt Besikoglu. Schiedsrichter Gerrit Wiesner sah das allerdings völlig anders und gab Abstoß. "Das wäre unsere große Chancen zum Ausgleich und verdienten Punktgewinn gewesen", befand der VdS-Coach, "so war TuRu letztlich eben das eine Tor besser als wir.“
Auffällig war allerdings auch, dass Nievenheim aus dem Spiel heraus kaum zu gefährlichen Torszenen kam. Durch den Ausfall von Kai Pelzer, auf den die Nievenheimer wohl mehrere Monate verzichten müssen, tut sich der VdS schwer mit der Kreativität im Spielaufbau und dem letzten, präzisen Pass in die Spitze. "Aber wir werden jetzt nicht jammern, sondern die Ärmel hochkrempeln", erklärte Besikoglu.

****  VDS NIEVENHEIM  -  TURU DÜSSELDORF  *****
Nievenheim:  Broich; Puseljic, Schüttler, Meuter, Schulz, Salva Franciamore (22. Koziatek), Poullie, J. Rittmann (83. Frohs), D. Rittmann, Sa Franciamore, Yilmaz,
Tore: 0:1 (50. Graziano)
Schiedsrichter: Wiesner
Zuschauer: 50
Bes. Vorkommnis: Yilamz kassiert in der 75. Minute die gelb-rote Karte wegen wiederholten Foulspiels

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16.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  VdS-Reserve erkämpft Sieg bei der Novesia

NEUSS     (leu-) Der VdS Nievenheim II bleibt nach einem hart erkämpften 2:1 (1:0) bei der DJK Novesia auf BezirksligaKurs. "Auf diesem Acker werden sich noch einige Mannschaften schwer tun. Wir haben hier aber den Kampf angenommen", sagte Nievenheims Trainer Bernd Meuter. Michael Haas (10.) schoss den VdS früh in Führung, nach dem Ausgleich (52. Elfmeter), stellte Marc-Andre Feiser (60.) den Sieg sicher.

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13.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Nievenheim braucht gegen TuRU eine Topleistung

von Christos Pasvantis

RHEIN-KREIS    
... Über mangelnde Torgefahr kann sich der VdS Nievenheim indes nicht beklagen: Mit 62 Toren stellt der Aufsteiger die beste Offensive, schluckte allerdings auch schon 47 Gegentore. Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TuRU Düsseldorf  II (Sonntag, 15:00 Uhr)  muss der VdS sein volles Potenzial abrufen, wie Coach Varol Besikoglu meint: "Das können wir nur mit einer außergewöhnlichen Leistung schaffen." Eine Abreibung setzte es im Hinspiel, als TuRU Nievenheim mit 6:0 abfertigte. Nach der englischen Woche über Ostern werden einige Schützlinge Besikoglus aber auf die Zähne beißen müssen: "Für Amateure ist das schon eine ziemliche Belastung, im Training machen wir daher fast nur Regeneration." Verzichten muss er auf den verletzten Keeper Kelvin Sanchez, den urlaubenden Lukasz Koziatek. Torjäger Kevin Buttchereit (14 Treffer) steht nach einer Zahn-Operation noch auf der Kippe...

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13.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Nievenheim ohne drei Routiniers zur Novesia

NIEVENHEIM     (leu-) Die Wochenendplanung beim VdS Nievenheim II steht: Bevor es am Sonntag zum Auswärtsspiel bei der abstiegsgefährdeten DJK Novesia geht, reist nahezu die komplette Mannschaft heute als Zaungast zum Derby in Delhoven. "Je nach dem, wie das Spiel ausgeht, dürfte das eine Extramotivation für uns sein", sagt Trainer Bernd Meuter, der am Sonntag an der Neusser Jahnstraße aber auf drei erfahrene Spieler verzichten muss: Thomas Tröster (Augenverletzung), Sascha Querbach (krank) und Steffen Rüttgens (Rotsperre) fehlen. "Ob ich Verstärkung aus der Landesliga-Mannschaft bekomme, ist sehr fraglich", sagt Meuter, der vor Novesia warnt: "Das ist eine unberechenbare und heimstarke Mannschaft." Dies musste zuletzt Hackenbroich erfahren, das bei den Neussern 0:1 unterlag.

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10.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  VdS in Solingen torhungrig

von Christos Pasvantis

NIEVENHEIM     Den vierten Erfolg in Serie hat Landesligist VdS Nievenheim eingefahren: Beim abstiegsbedrohten VfB Solingen fuhr der Aufsteiger einen ungefährdeten 4:2-Erfolg (Halbzeit 3:0) ein und bleibt damit auf Rang fünf.

"Das war heute ein hochverdienter Sieg, der eigentlich schon nach fünf Minuten feststand", fand Trainer Varol Besikoglu, dessen Mannen hellwach in die Partie starteten: Mit dem ersten Angriff des Spiels bediente Sa Franciamore Andreas Schulz, der mit einem trockenen Linksschuss zur Führung traf (2.). Nur eine Minute später war es wiederum Franciamore, der sich mit Kevin Buttchereit durch den Strafraum kombinierte und Johannes Meuter das 2:0 auflegte (3.). Auch am 3:0 durch Julian Rittmann war Franciamore beteiligt, als er den Vorlagengeber Schulz mit einem Pass in den Lauf bediente.

"Vor der Pause hätten wir noch mindestens zweimal nachlegen müssen, haben nach dem SeitenwechseI aber etwas den Faden verloren", fand Besikoglu. So wehrte sich Solingen mit allen Mitteln und kam durch Mohammad Hosseini nach 63 Minuten zum Anschlusstor. Der eingewechselte Markus Paffendorf beseitigte aber spätestens in der 86. Minute alle Zweifel, als er eine Hereingabe Meuters verwertete. Ärgerlich fand Besikoglu Serkan Gürderes Gegentreffer zum 2:4 unmittelbar vor Abpfiff: "Da waren wir nicht mehr auf dem Platz. Trotzdem bin ich zufrieden, einen tiefstehenden Abstiegskandidaten muss man erst mal knacken." Insgesamt war der Coach mit den vergangenen vier siegreichen Spielen zufrieden, spülten sie den VdS doch wieder mitten in die Spitzengruppe: "Wir sind jetzt gefestigter und viel selbstbewusster." Mit nunmehr 62 erzielten Toren stellt Nievenheim zudem wieder den erfolgreichsten Angriff der Liga.

****  VFB SOLINGEN - VDS NIEVENHEIM  *****
Nievenheim:  Puseljic, Duenbier, Yilmaz, Schüttler, Meuter (88. D. Rittmann), J. Rittmann, Salva Franviamore, Schulz (46.Paffendorf), Sa Franciamore, Buttchereit (46. Poullie)
Tore: 0:1 (2.) Schulz, 0:2 (3.) Meuter, 0:3 (13.) J. Rittmann, 1:3 (63.) Hosseini, 1:4 (86.) Paffendorf, 2:4 (90.) Gürdere.
Schiedsrichter: Bitto (Düsseldorf)
Zuschauer: 50

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07.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  VdS rettet Sieg über die Zeit

von Christos Pasvantis

NIEVENHEIM     Varol Besikoglu sollte einmal mehr Recht behalten. Ein "echtes Kampfspiel" hatte der Trainer des Landesligisten VdS Nievenheim seinen Schützlingen gegen den abstiegsbedrohten Rheydter SV prophezeit. Und in der Tat kam die Beschreibung "Arbeitssieg" der Leistung des Aufsteigers beim etwas glücklichen 1:0-Heimsieg (1:0) am nächsten.

"Das war das erste Spiel, das wir unverdient gewonnen haben, seitdem ich Trainer bin. Ein richtig dreckger Sieg", fand Besikoglu. Der konnte der Sache trotzdem etwas Positives abgewinnen: "Vielleicht sind wir ja jetzt einen Schritt weiter, wenn wir auch solche Partien gewinnen." Dem Spiel seinen Stempel aufdrücken konnte der VdS nur in den ersten 45 Minuten, als Spielmacher Salva Franciamore mit gezielten langen Bällen immer wieder den Schnelligkeitsvorteil Andreas Schulz ausnutzte. Der brachte daraus drei brauchbare Flanken zustande, Sa Franciamore und Johannes Meuter konnten daraus aber kein Kapital schlagen.

Eine Traumkombination führte dann aber zum Siegtreffer: Rotschopf Salva Franciamore bediente seinen Cousin Sa mit einem punktgenauen Zuspiel in der Schnittstelle der Viererkette, der legte wiederum auf Kevin Buttchereit weiter. Der junge Angreifer hängte seine Bewacher ab und legte den Ball an Torwart Stafan Zabel vorbei (43.).

Viel mehr Produktives sollte nach dem Seitenwechsel nicht mehr folgen, Nievenheim verlor seine Linie beinahe komplett. "Wir haben im Mittelfeld gefühlt keinen Zweikampf mehr gewonnen und konnten nicht mehr für Entlastung sorgen", erkannte Besikoglu. So erarbeiteten sich die aufmerksamen Rheydter von Minute zu Minute mehr Momentum und näherten sich dem Tor an. Die Schlussminuten musste der Gastgeber in Unterzahl bestreiten. Der bereits verwarnte Schulz ließ sich auf eine Provokation von Arkadia Yepremyan ein und sah nach der Auseinandersetzung die Ampelkarte (88.).

Nievenheim hat sich vorerst auf Rang fünf geschoben, muss sich am Ostermontag beim vom Abstieg bedrohten Tabellenvierzehnten VfB Solingen aber steigern, wie Besikoglu findet: "Rheydt stand kompakt und hat gefightet. In Solingen wird es aber noch eine Spur härter."

****  VDS NIEVENHEIM  -  RHEYDTER SV  *****
Nievenheim:  Broich; Puseljic, Duenbier, Yilmaz, Schüttler, Meuter (83. D. Rittmann), J. Rittmann, Salva Franviamore, Schulz, Sa Franciamore (68. L. Koziatek), Buttchereit (88. Paffendorf)
Tore: 1:0 (43.) Buttchereit
Schiedsrichter: Üstündag (Oberhausen)
Zuschauer: 60
Bes. Vorkommnis: Gelb-rote Karte für Schulz wegen Rangelei

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03.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim III - DJK Hoisten II   11:0

NIEVENHEIM     (pas-) Weiter von der Kreisliga B darf die Nievenheimer Drittvertretung träumen. Gegen Hoisten (12.) feierten die Schützlinge von Trainer Alexander Foth den höchsten Sieg in dieser Saison - es war bereits der dritte Erfolg mit fünf oder mehr Toren Vorsprung.

VdS-Info:  Unserem verletzt ausgeschiedenen Mick Korth auf diesem Wege gute Besserung.

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02.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  VdS Nievenheim gewinnt beim FC Remscheid

RHEIN-KREIS     (geh-) ... Einen Auswärtssieg fuhr der VdS Nievenheim beim FC Remscheid ein. Die Elf von Trainer Varol Besikoglu gewann im Bergischen Land mit 3:1 (3:1). "Wir sind zunächst nicht ins Spiel gekommen, haben uns dann aber reingekämpft", erklärte der VdS-Coach. Die Nievenheimer Führung durch Julian Rittmann (10.) konnten die Hausherren zunächst ausgleichen. "Nach dem Ausgleich sind wir nicht eingebrochen, haben eine gute Reaktion gezeigt," freute sich der Trainer. Zunächst parierte Kelvin Sanchez deI Villar einen Foulelfmeter, dann trafen Kevin Buttchereit und Sa Franciamore per Doppelpack (39./44.). "Bis zur Pause haben wir gezaubert", so Besikoglu, dessen Elf den Sieg mit "Laufbereitschaft und Kampfgeist" über die Zeit rettete. "Aufgrund der starken Schlussphase in der ersten Hälfte war er verdient", so Besikoglu....
[...Video vom Spiel bei rs1.tv]  - weitere Video-Links im  »Archiv

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02.04.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheims Reserve schafft Befreiungsschlag

NIEVENHEIM     (leu-) Tiefes Durchatmen beim VdS Nievenheim II: Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg hat die Elf von Trainer Bernd Meuter mit einem 4:1 (3:1) gegen den Polizei SV Neuss drei ganz wichtige Punkte im Aufstiegskampf der Fußball-Kreisliga A eingefahren. "Kompliment an meine Mannschaft, das war kein einfaches Spiel heute. Aber sie hat das super gelöst", lobte Meuter. Nievenheim musste 60 Minuten zu zehnt und eine halbe Stunde zu neunt agieren, nachdem sich Thomas Tröster (Gelb-Rot) und Steffen Rüttgens (Rot) verabschiedet hatten. Dennoch schossen Michael Haas (2), Dennis Buttchereit und Oliver Meya bei einem Gegentor von Amin Salmi einen sicheren Sieg heraus, der den Nievenheimern ein Vier-Punkte-Polster auf Rang drei verschafft. "Holzheim ist durch, dahinter wird es bis zum Schluss spannend bleiben“, glaubt Meuter.

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30.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Uedesheim brennt auf Wiedergutmachung
Landesliga: TuS Grevenbroich hat Platz vier im Visier / Nievenheim muss ohne Kai Pelzer auskommen

RHEIN-KREIS     (sit) Als Tabellenführer der Fußball-Landesliga hat der SV Uedesheim keine Motivationsprobleme. Damit im Heimspiel gegen den Zwölften TuSpo Richrath aber auch gar nichts schiefgeht, erinnert Trainer Ingmar Putz seine Kicker ans sang- und klanglos mit 0:3 verlorene Hinspiel. "Das Spiel steht darum wie bei den Klitschkos unter dem Motto: Tag der Wiedergutmachung".

Der zu Hause noch ungeschlagene Spitzenreiter (29:2 Tore) eifert auch sonst den ganz Großen im Sport nach. Wie einst die Münchner Bayern brennt er momentan kein spielerisches Feuerwerk ab, verfügt im Angriff aber über genug Qualität, um die Partien zu seinen Gunsten zu entscheiden. Darum bringt Putz auch der Ausfall von Routinier Ben Gencer (im Urlaub) nicht aus der Ruhe. Am vergangenen Sonntag im Match gegen Wersten (2:0) unterzog er bereits den als Ersatz vorgesehenen Alpay Kus einem Härtetest. "Und er hat seine Sache gut gemacht."

Größere Sorge bereitet derweil dem in Nievenheim als Coach tätigen Varol Besikoglu die Personalie Kai Pelzer. Der dynamische Mittelfeldspielerwar beim 2:0-Heimsieg über den starken 1. FC Mönchengladbach zehn Minuten vor Schluss verletzt ausgeschieden. "Wir befürchten einen Adduktorenabriss", unkt Besikoglu, der unter der Woche aus familiären Gründen zu Besuch in seiner Geburtsstadt Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste war. Die Vorbereitung auf den Auftritt in Remscheid oblag Co-Trainer Ralf Criens - der "Chef" ist ab heute wieder im Einsatz. Für Pelzer ins Team rücken könnten David Rittmann, der gegen Gladbach nach gut einjähriger Pflichtspielpause ein überaus ordentliches Comeback gegeben hatte, oder sein Bruder Julian Rittmann. Das Hinspiel hatten die Nievenheimer, die mit dem Sieg über Gladbach eine Negativserie von drei Niederlagen hintereinander beenden konnten, recht unglücklich mi 2:4 verloren.

Im Aufwind befindet sich nach gruseliger Hinrunde der TuS Grevenbroich. Ins Spiel im heimischen Schloss-Stadion gegen das Keller kind HSV Langenfeld nehmen die Mannen von Trainer Jörg Ferber eine Serie von drei Siegen in Folge mit. Am vergangenen Sonntag fertigte der TuS die armen Richrather mit 7:2 ab. Vom Aufstieg redet in Grevenbroich natürlich niemand mehr, doch den acht Punkte besseren VfB Hilden auf Platz vier hält Ferber, der seinen Vertrag wohl um ein Jahr verlängern wird, für an greifbar. Ihn ärgert, "dass wir direkt nach der Winterpause gegen Eller und Nettetal verloren haben, sonst sähe es noch besser aus. Die Liga ist doch eine Katastrophe. Wer da aufsteigt, tut sich keinen Gefallen. "

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30.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim II kämpft gegen die Negativserie

NIEVENHEIM     (leu-) Drei Spiele in Folge ohne Sieg - das gab es bei Herbstmeister VdS Nievenheim II in der laufendenSaison noch nie. Angesichts der jüngsten Minikrise mit nur zwei Punkten aus drei Partien ist der Vorsprung auf Platz drei und Lokalrivale Delhoven (empfängt den VdS am 13. Mai) auf zwei Zähler geschrumpft, es droht der Sturz aus den Aufstiegsrängen, in denen Nievenheim seit dem vierten Spieltag ohne Unterbrechung platziert ist. Am Sonntag geht es daheim gegen den Tabellenachten Polizei SV Neuss - ein schlagbarer Gegner, aber auch einer, der an einem guten Tag jeden bezwingen kann.

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29.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

"Rheinlandböcken" graut vor Fortuna

NIEVENHEIM     (S.M.) Eingefleischte Fans des 1.FC Köln mögen leidgeprüft sein, über Langeweile haben sie jedoch nie zu klagen. Nur noch sieben Spieltage, nur wenige Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt und kein ganz leichtes Restprogramm. Grund genug für den FC Fan-Club "Rheinlandböcke" aus Nievenheim, sich intensiver mit der brenzligen Situation zu beschäftigen: In der Gaststätte "Zum Anker" traf sich dazu eine Expertenrunde.

Mögen Kölner Fans eine Tendenz zum Optimismus haben, zeigten sich die Fachleute überaus besorgt. 2005 gegründet, zählt der Fanclub inzwischen rund 280 Mitglieder, darunter gut ein Drittel Frauen. Sein Einzugsbereich umfasst Neuss ebenso wie Hürth. "Rheinlandböcke"-Chef Josef Beivers ist als Dauerkartenbesitzer bei jedem Heimspiel dabei, was regelmäßig für bis zu 30 Mitglieder gilt. "Einige Jugendliche wollten damals einen Fanklub gründen und haben mich um Hilfe gefragt", erinnert sich Beivers an die Anfänge. Seit Jahrzehnten FC- Fan, ist für ihn Heinz Flohe der beste Spieler, der jemals für die "Geißböcke" auflief. Was den Klassenerhalt angeht, zweifelt er zwar, "doch man muss Optimist sein".

Hannes Linßen, Ex-Bundesligaspieler und -trainer und früher auch mal Sportdirektor beim "Effzeh", legte den Finger in die Wunde: Wenn etwas schief laufe, "sackt die Mannschaft so in sich zusammen, dass sie nicht einmal mehr laufen kann." Ähnlich sieht es Rainer Kottirre, Chef der Fußballabteilung des VdS Nievenheim. Ralf Friedrichs, Moderator eines FC-Stammtischs und Autor dreier Bücher über die "Geißböcke", ist Optimist: "Die Mannschaft ist zu stark, um abzusteigen - sie weiß es nur noch nicht." Seine Prognose: "Der FC steigt nicht ab." Für Gregor Derichs, Fußballchef der Nachrichtenagentur dapd, sollte die Relegation gegen den Drittplatzierten der Zweiten Liga angepeilt werden. Auch über Trainer Stille Solbakken und mögliche Sprachprobleme wurde diskutiert. Für einen Rauswurf ist es laut Josef Beivers aber zu spät. Seine Schreckensvision: Eine Relegation gegen Fortuna Düsseldorf. Dass die "Rheinlandböcke" mit ihrem FC auch dann durch dick und dünn gehen werden, steht außer Frage.
1.FC-Fanclub-Rheinlandböcke
NGZ-FOTO: Stefan Büntig
Diskutierten über den 1. FC Köln (von links):Hannes Linßen, Gregor Derichs, Ralf Friedrich, Rainer Kottirre und Adam-Josef Beivers.

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27.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  FC Straberg I - VdS Nievenheim III   1:4 (0:1)

STRABERG     (pas-) Nach einem Sieg im Spitzenspiel der Gruppe 2 nimmt die Nievenheimer Drittvertretung Kurs Richtung Kreisliga B: Der VdS hat nun schon vier Punkte Vorsprung auf Straberg. Spieler des Tages war Torjäger Mick Korth, der die Weichen mit einem Dreierpack (40./50./50.) auf Sieg stellte. Max Bonaventura legte zum 4:0 nach, Daniel Engelmann konnte kurz vor Schluss nur noch verkürzen.

VdS-Coach Alexander Foth geizte nicht mit Lob: "Meine Mannschaft war hellwach und hat konzentriert gespielt, ich bin sehr zufrieden. Wir haben das Spiel 90 Minuten lang kontrolliert, der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet." Sein Gegenüber Kai Michels dachte positiv: "Trotz des sportlichen Rückschlags hat dieser Tag den FC Straberg ein Stück weiter nach vorne gebracht. Wir hatten über 200 Zuschauer auf der Anlage, so viele wie schon lange nicht mehr."


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26.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  VdS-Reserve bleibt zum dritten Mal in Serie sieglos

ROMMERSKIRCHEN    
(leu-) Holzheims Verfolger VdS Nievenheim hat im Aufstiegskampf den nächsten Rückschlag kassiert. Der Tabellenzweite kam bei der SG Rommerskirchen/Gilbach nur zu einem 1:1 (0:0) und blieb damit zum dritten Mal in Serie sieglos. "LigA"-Toptorjäger Thomas Tröster hatte Nievenheim mit seinem 20. Saisontreffer in Führung geschossen (61), Martin Steltzner egalisierte umgehend (63.). Der VdS liegt nun schon sechs Punkte hinter Spitzenreiter Holzheim zurück, der Tabellendritte Delhoven liegt nur noch zwei Zähler zurück.

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23.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Heimsieg für den VdS Nievenheim I

NIEVENHEIM     (pas-) Nach zuvor drei Niederlagen in Serie hat Fußball Landesligist VdS Nievenheim wieder einen Dreier eingefahren. Gestern Abend schlug der Aufsteiger den 1. FC Mönchengladbach vor heimischer Kulisse mit 2:0 (2:0). Ausschlaggebender Faktor für den Heimsieg war die Rückkehr von Stürmer Kevin Buttchereit: Nach dreiwöchiger Verletzungspause stand er in der Startelf und war an beiden Treffern beteiligt. Zuerst vollstreckte er nach Zuspiel von Salva Franciamore zu seinem zwölften Saisontor, dann holte er einen Foulelfmeter heraus, den Sa Franciamore zum 2:0 verwandelte. VdS-Trainer Varol Besikoglu war hochzufrieden: "Ich bin sehr erleichtert, das war eine ganz starke Vorstellung meiner Jungs. Aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg verdient, wir haben starke Angriffe gezeigt und hinten wenig zugelassen." Gerade die Defensivarbeit hatte der Übungsleiter bei den letzten drei Pleiten kritisiert. Für Buttchereit hatte Besikoglu ein Sonderlob übrig: "In dieser Form ist der Junge für uns nicht zu ersetzen. Was der in seinen jungen Jahren schon abliefert, ist aller Ehren wert."

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19.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Uedesheim eiskalt und effektiv
Die Hausherren sicherten sich im Lokalderby der Fußball-Landesliga einen 2:0-Erfolg über den VdS Nievenheim. Damit revanchiert sich die Truppe von Trainer Ingmar Putz für die 0:1- Niederlage aus dem Hinspiel

von Hendrike Spaar

UEDESHEIM    
Zwei Chancen, zwei Treffer - effektiver als der SV Uedesheim gestern Nachmittag kann man wohl kaum Fußball spielen. Im Derby gegen den VdS Nievenheim tat sich der Spitzenreiter der Landesliga über weite Phasen der Partie zwar schwer, sicherte sich aber aufgrund seiner unglaublichen Effektivität und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor einen 2:0- Erfolg (Halbzeit: 1 :0). "Vielleicht ist das am Ende das Glück, das man hat, wenn man oben steht", freute sich SVÜ-Trainer Ingmar Putz, dem während der Partie so gar nicht zum Jubeln war. Ungewohnt viele technische Fehler unterliefen seinen Schützlingen, die nervös und unsicher wirkten. "Die Jungs stehen mächtig unter Druck, umso mehr freut es mich, dass sie sich durchgebissen und reingehängt haben" , so Putz.

Offensive mit Ladehemmung
Dennoch waren es die Gäste aus Nievenheim, die den ersten 45 Minuten ihren Stempel aufdrückten. "Die haben wir dominiert", resümierte VdS-Coach Varol Besikoglu, "wir waren engagiert und konzentriert". Und der VdS erarbeitete sich sehenswerte Chancen: In der 20. Minute hatte Sa Franciamore die Führung auf dem Fuß, neun Minuten später dann sein Cousin Salva Franciamore. "Meinen Stürmern fehlt zurzeit die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor", erklärt Besikoglu verzweifelt. Ein Zustand, der für die Nievenheimer gänzlich ungewohnt ist, verfügen sie doch über die treffsicherste Offensive der Landesliga. Insgesamt 52 Mal konnten die Nievenheimer bereits über Tore jubeln. Allerdings nicht im gestrigen Derby, da waren die Freudentänzchen den Gastgebern vorbehalten. Mit der ersten Chance seines Teams in der 39. Minute war es an Malte Hauenstein, die Uedesheimer in Führung zu bringen. Nach Flanke von Benedikt Günther stand der wuchtige Stürmer plötzlich ganz frei und köpfte den Ball in die Maschen. "Wir hatten uns von Beginn an vorgenommen, über die Außen zu kommen, da wir wussten, dass Nievenheim da anfällig ist", erklärt Putz seine taktische Vorgabe.

Ein Treffer des Rückkehrers
Dass seine Spieler dieses Wissen während der Halbzeitpause vergessen haben, ist zwar unwahrscheinlich, in der Lage es umzusetzen waren sie allerdings auch nicht mehr. Wie schon in Halbzeit Nummer eins kamen die Hausherren kaum zu Chancen - bis zur 69. Minute als Güven Dalkiran alles klar machte für die Gastgeber. Der Stürmer, der erst zur Winterpause aus Nievenheim wieder nach Uedesheim zurück gewechselt war, traf aus abseitsverdächtiger Position zum 2:0 und dankte damit seinem Trainer für das Vertrauen. "Für ihn freut es mich ganz besonders", erklärte Putz", nachdem er in Nievenheim nicht so richtig warm geworden ist, fühlt er sich bei uns pudelwohl."

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19.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  VdS Nievenheim II verliert Spitze aus den Augen
Trotz verbesserter Leistung reicht es für den VdS gegen den TSV Norf nur zu einem 2:2

von Christoph Leuchtenberg

NIEVENHEIM     (leu-)  Erneut Punkte verloren, aber Wiedergutmachung geleistet: Der VdS Nievenheim II hat sich im Aufstiegskampf der Fußball-Kreisliga A mit einem 2:2 (0:0) gegen Verfolger TSV Norf begnügen müssen und liegt nun schon vier Punkte hinter Spitzenreiter Holzheim zurück. Allerdings zeigten die Nievenheimer eine Woche nach dem peinlichen 1:3 bei Schlusslicht Hoisten eine engagierte Vorstellung, so dass Coach Bernd Meuter anstatt einer Strafpredigt versöhnliche Töne bemühte.

"Das war heute eine gute Reaktion, die Jungs haben richtig gekämpft", lobte Meuter nach einem vor allem in der zweiten Halbzeit packenden Duell mit starken Norfern, die zum elften Mal in Folge ungeschlagen blieben. Allerdings wäre gestern mehr für den VdS drin gewesen. So setzte der glücklos agierende Torjäger Thomas Tröster in der 18. Spielminute einen Elfmeter an den Pfosten - symptomatisch für eine erste Halbzeit, in der ansonsten zwei Freistöße durch Norfs Oldie Lutz Krumradt (26.) und Nievenheims Andre Grunzel (40.) die gefährlichsten Aktionen waren. Der VdS hatte Glück, den Pausenpfiff in Sollstärke zu erleben: In der 30. Minute mähte Florian Korpel Norfs Niko Nikolakudis um, der verletzt ausschied. Der insgesamt gute Referee Uwe Pakusch drückte beide Augen zu, beließ es bei Gelb.

Nievenheim kam stärker aus der Kabine und schlug gleich mit der ersten Torchance zu: Grunzel servierte eine Ecke auf den im Hintergrund lauernden Sascha Querbach, der Routinier traf vom Strafraumeck in den Winkel (52.). Kurz darauf verhinderte Krumradt das 0:2, als er gegen Tröster auf der Linie rettete (57.). In hoher Taktzahl ging es weiter: Norfs Torjäger Tasso Mavridis traf nach einer tollen Einzelleistung zum 1:1 (60.). Der TSV wollte mehr, öffnete, rannte in den Konter zum Nievenheimer 2:1 durch Querbach (62.). Nur 120 Sekunden später trumpfte erneut Mavridis auf, bediente Andre Hahn per Heber, der ausglich (64.). In der Schlussphase hatte der beim VdS eingewechselte Michael Haas zwei Mal die Chance, das Spiel zu entscheiden, scheiterte aber jeweils knapp - beim zweiten Mal am grandios reagierenden Norfer Keeper Ahmet Pekin.

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19.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  VdS Nievenheim III - VfR Neuss II  2:1 (1:0)

NIEVENHEIM     Zu einem Heimsieg zitterte sich Tabellenführer Nievenheim: Nach Toren von Robert Müller (20.) und Christian Klin (60.) war dabei eigentlich schon alles klar, der VdS machte es laut Trainer Alexander Foth aber noch einmal spannend: "Was ab der 70. Minute passiert ist, kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben das Spiel komplett aus der Hand gegeben, kassieren durch ein Eigentor den Anschlusstreffer und hätten uns über ein 2:2 nicht beschweren können. Insgesamt ist das 2:1 aber noch verdient." Die Drittvertretung hält somit den Ein-Punkt-Vorsprung auf den Tabellenzweiten Straberg.

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16.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Uedesheim brennt auf Revanche
Im Derby gegen den VdS Nievenheim am Sonntag auf heimischer Anlage ist der Tabellenführer der Fußball-Landeskliga auf Wiedergutmachung aus. Denn das intensiv geführte Hinspiel war mit 0:1 verloren gegangen

von Dirk Sitterle

NIEVENHEIM     In ebenso bekannter wie wohltuender Klarheit gibt Thomas Drotboom, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten SV Uedesheim, die Marschroute für das Lokalduell gegen den VdS Nievenheim vor: "Wir haben nach dem 0: 1 im Hinspiel noch was gutzumachen!" Und wem das als Appetitmacher noch nicht reicht, dem nennt das schlagfertige Kind des Ruhrgebiets noch einen weiteren Grund, am Sonntag unbedingt mal auf der schmucken Anlage am Norfer Weg vorbeizuschauen: "Die Wetterprognose ist gut, die Bude wird also voll." Fußballherz, was willst du mehr?

Güven Dalkiran nimmt die Sache sogar persönlich. "Der ist heiß wie Frittenfett", sagt Drotboom grinsend. Der feine Techniker war erst im Sommer nach Nievenheim gewechselt, wurde dort nicht so recht glücklich und kehrte im Winter reumütig nach Uedesheim zurück. "Seither hat er mehr gespielt als in seiner ganzen Zeit in Nievenheim", hat Drotboom ermittelt, "und wenn der jetzt auch noch sein erstes Tor für uns erzielt, wäre das natürlich das Allergrößte ".

Die Chancen stehen gut, denn die Gäste sind dafür bekannt, dass sie "Slapstick-Tore am laufenden Band kassieren", klagt selbst Trainer Varol Besikoglu. Als Belege dienen ihm die misslungenen Auftritte gegen den TuS Grevenbroich (1:3) und den SC Düsseldorf-West (0:3), bei denen die längst überwunden geglaubten Schwächen in der Defensivarbeit wieder aufgebrochen waren. Um seine wieder mal verunsicherten Schützlinge nicht zu überfordern, versucht es der impulsive Coach mit einfachen Anweisungen: "Ich will den Willen sehen, über 90 Minuten engagiert Fußball zu spielen. Die Bereitschaft, 90 Minuten zu kämpfen - einfach zu laufen, laufen, laufen ..." Mit den Uedesheimern sieht er seine Kicker "momentan nicht auf Augenhöhe". Trotz des Hinspielsieges hat er den Rivalen "als stärkste Mannschaft" der Liga erlebt. "Um da zu bestehen, brauchen wir eine außergewöhnliche Leistung". Erschwerend kommt für ihn noch hinzu, "dass wir in Uedesheim auf Kunstrasen spielen, und auf dem tun wir uns eh schwer". Da hilft es auch nicht, dass er in Lukasz Koziatek, den Ex-SVÜ - Knipser in seinen Reihen weiß. Die Arbeit wesentlich erleichtern könnte Kevin Buttchereit, mit elf Treffern in dieser Saison bester Schütze des VdS. Nach ausgeheilter Bänderdehnung hat er jedoch gerade erst wieder mit dem Training begonnen. Die Hausherren müssen wohl auf Matthäus Klinghardt (muskuläre Probleme) und Senol Eren (Schultereckgelenkssprengung) verzichten, seit Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainiert dagegen Mathias Labusga (Oberschenkelverhärtung)·

Das Hinspiel: Endstand 1:0 für den VdS Nievenheim. Torschütze Markus Paffendorf (43. Spielminute). Zuschauer 180. Besondere Vorkommnisse Rote Karte für den Uedesheimer Ben Gencer wegen einer Notbremse (70.); Gelb-Rote Karte für den Nievenheimer Salva Franciamore wegen wiederholten Foulspiels (76.).

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16.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Nievenheim droht gegen TSV Norf neues Ungemach

NIEVENHEIM     (leu-) Noch vor Wochenfrist sah alles nach einem Durchmarsch des VdS Nievenheim II in der Fußball-Kreisliga aus: Tabellenführung, sechs Punkte Vorsprung auf Platz drei. Nach dem 1:3 bei Schlusslicht Hoisten ist erstere schon futsch, von zweiteren sind noch drei übrig. Und auch dieses Polster könnte bereits am Sonntag aufgebraucht sein, gastiert doch im TSV Norf die Mannschaft der Stunde in Nievenheim. "Die Mannschaft weiß, dass sie gegen Hoisten Mist gebaut hat. Und Norf ist der richtige Gegner, um Wiedergutmachung zu leisten“, sagt Nievenheims Trainer Bernd Meuter, weiß aber auch: "Für Norf ist es die große Chance aufzuschließen.“  Nach zuletzt 28 von 30 möglichen Punkten kann der TSV bis auf drei Zähler an einen Aufstiegsplatz heranrücken. Verzichten muss Meuter derweil auf den verletzten Rene Schmitz und den gesperrten Dennis Buttchereit, der Einsatz des grippekranken Torjägers Thomas Tröster ist gefährdet.

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13.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  SSV Delrath II - VdS Nievenheim III   0:9 (0:4)

DELRATH     Mit einem Kantersieg hat sich Nievenheim von der bitteren Heimpleite gegen Gnadental rehabilitiert und sich die Tabellenführung der Gruppe 2 zurückgeholt. In Delrath trafen Mike Penski und Max Scharlott zweifach; Robert Müller gleich dreifach sowie David Baikowski und Christian Klin. Trainer Alexander Foth war dementsprechend begeistert: "Mit dem Auftreten der Jungs war ich sehr zufrieden, da sie wieder mit der richtigen Einstellung auf dem Platz standen. Sie haben die Zweikämpfe angenommen und wollten gewinnen."

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12.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  TuS bezwingt Nievenheim
Trotz einer 1:0-Führung steht der VdS Nievenheim nach dem Kreisderby der Landesliga mit leeren Händen da. Eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit reicht dem TuS Grevenbroich zum 3:1-Sieg.

von Hendrike Spaar

NIEVENHEIM     In einem Punkt waren sich die Trainerkollegen Jörg Ferber und Varol Besikoglu gestern Nachmittag nach dem Schluss pfiff einig: "Den hätten wir früher mit Sicherheit rein gemacht". Gemeint war die Hundertprozentige, die VdS-Stürmer Markus Paffendorf nur wenige Minuten zuvor im Kreisderby der Fußball-Landesliga vergab und damit die 1:3-Niederlage (Halbzeit 1:0) der Hausherren gegen den TuS Grevenbroich besiegelt. Denn anstatt für sein Team auf 2:2 auszugleichen, schoss Paffendorf den Ball freistehend aus kürzester Distanz am Tor vorbei, während es der gerade eingewechselte Lars Faßbender im direkten Gegenzug besser machte und zum 3:1-Endstand einschob. "Den hätte jeder gemacht", war Besikoglu auch Minuten nach dem Abpfiff immer noch fassungslos.

Leblose Vorstellung
Doch die bittere Niederlage einzig und alleine dieser verpassten Chance zuzuschreiben, das wäre zu leicht - und das wusste auch Besikoglu: "In der zweiten Halbzeit haben wir eine leblose Vorstellung geboten, während der TuS uns gezeigt hat, dass Wille Berge versetzen kann." Dabei hatte die Partie für die Nievenheimer gar nicht schlecht begonnen. In der ersten Halbzeit waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, mit mehr Zug zum Tor - allerdings ohne wirklich richtig gefährlich zu werden. So musste in der 24. Minute wie schon zuletzt eine Standardsituation herhalten, damit der VdS durch Dean Puseljic in Führung gehen konnte. Puseljic verwandelte einen indirekten Freistoß - den Schiedsrichter Sascha Radusch aufgrund eines vermeintlichen Rückpasses gegeben hatte - aus knapp acht Metern Torentfernung. "Den hätte man nicht unbedingt pfeifen müssen", zeigte sich Besikoglu als fairer Sportsmann, der die Pausenführung dennoch dankend annahm.

Nach dem Wiederanpfiff war es dann aber mit der Herrlichkeit der Hausherren zu Ende. "Wir hatten uns fest vorgenommen, das zweite Tor zu machen", sagt der VdS Coach - daraus geworden ist allerdings nichts. Im Gegenteil: Plötzlich war es der TuS, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. In der 50. Minute nutzte David Dygacz einen Torwartfehler von Kelvin Sanchez deI Villar zum 1:1, 24 Minuten später ließ er per Kopf seinen zweiten Treffer folgen. "Wir hatten uns für die zweite Halbzeit einiges vorgenommen und wollten Gas geben", sagte TuS-Coach Jörg Ferber, der dann in der 84. Minute bei der Großchance von Paffendorf noch mal tief durchatmen musste, ehe der nur fünf Minuten zuvor eingewechselte Lars Faßbender seinen Trainer wieder jubeln ließ. "Das war noch mal eine richtige Schrecksekunde", gestand Ferber, "letztlich ist der Sieg aber hochverdient. " Und somit waren sich die Trainerkollegen zum zweiten Mal einig an diesem Nachmittag, denn auch Besikoglu befand: "Der Sieg für den TuS ist unterm Strich verdient."

Nächstes Derby:
Derbytime  Viel Zeit, um sich von der bitteren Niederlage gegen den TuS Grevenbroich im Kreisderby zu erholen, hat der VdS Nievenheim nicht. Schon am kommenden Spieltag steht das nächste Lokalduell für das Team von Trainer Varol Besikoglu an.
Wann  Am Sonntag, 18. März, ist der VdS beim Spitzenreiter der Landesliga, dem SV Uedesheim, zu Gast. Anpfiff ist wie gewohnt um 15 Uhr.

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12.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  DJK Hoisten düpiert den Spitzenreiter

von Christoph Leuchtenberg

Hoisten     (leu-) Die Fußball- Kreisliga A hat am Sonntag 90 Minuten lang gepflegt verrückt gespielt. Mit einer nicht für möglich gehaltenen Vorstellung hat das dem sportlichen Abgrund entgegen taumelnde Tabellenschlusslicht DJK Hoisten Spitzenreiter VdS Nievenheim II mit 3: 1 (2:0) abserviert und damit sowohl das Rennen um die Aufstiegsplätze als auch den Kampf gegen den Abstieg deutlich verschärft.
"Wir haben uns zerrissen, um dieses Spiel zu gewinnen. Außer uns hat wohl niemand dran geglaubt, dass wir gegen Nievenheim punkten können. Aber das ist das Resultat der Trainingsarbeit", sagte Hoistens Trainer Björn Haas, dessen Truppe erstmals seit dem zwölften Spieltag nicht auf dem letzten Tabellenplatz steht. Sein Nievenheimer Gegenüber Bernd Meuter war nach dem Verlust der Tabellenführung bedient: Einfach stocksauer sei er auf seine Spieler, polterte Meuter, "trotz meiner Warnungen haben sie Hoisten auf die leichte Schulter genommen. Hoisten hat hochverdient gewonnen." Mit seiner Analyse lag Meuter goldrichtig: Von Beginn an war die DJK sowohl kämpferisch wie auch spielerisch die bessere Mannschaft. "Wir wollten die Nievenheimer da packen, wo sie verwundbar sind, also in der Abwehr", sagte Haas. Das Konzept ging auf: Zunächst traf Matthias Roeder mit einem scharfen Schuss aus zwölf Metern (32.), nur vier Minuten später setzte Lars Schuch energisch nach und erhöhte auf 2:0. Auch nach dem Wechsel war zunächst wenig vom Primus zu sehen, Hoisten hatte die Partie im Griff. Brenzlig wurde es erst, als Nievenheim durch einen Foulelfmeter von Thomas Tröster zum Anschluss kam (80.), Hoistens Kevin Wieczorek zudem eine Rote Karte kassierte. In die VdS-Drangphase fiel dann aber die Entscheidung, erneut hieß der Torschütze Lars Schuch (90.).


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09.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  Keiner will im Derby Favorit sein
Auch wenn Nievenheim dem TuS Grevenbroich in der Fußball-Landesliga weit enteilt ist, gibt sich der VdS vor dem Kreisderby auf eigenem Platz bescheiden. Die klare Schlappe beim SC-West hat am Selbstvertrauen gekratzt.

von David Beineke

NIEVENHEIM     Die Lage beim TuS Grevenbroich könnte wahrlich besser sein. Zu der anhaltenden sportlichen Misere mit zwei Niederlagen aus den beiden ersten Spielen nach der Winterpause mehren sich jetzt auch noch die Anzeichen für handfeste Meinungsverschiedenheiten im Vorstand über künftige Strukturen in der Fußballabteilung. In dieser prekären Situation geht es am Sonntag ausgerechnet zum Kreisderby nach Nievenheim. Doch der VdS will trotz satter elf Punkte Vorsprung in der Tabelle nichts von der Favoritenrolle wissen.

Ursächlich dafür ist in erster Linie der Auftritt der Nievenheimer vorigen Sonntag beim SC Düsseldorf-West, wo es ein deutliches 0:3 setzte. "Das Spiel hat mich maßlos enttäuscht, da haben wir sehr viel Kredit verspielt", meint Trainer Varol Besikoglu, der seine Mannschaft nach einer vielversprechenden Vorbereitung und einem starken Start aus der Winterpause auf einem sehr guten Weg zu mehr Konstanz wähnte. Der Einbruch gegen West stellte Besikoglu vor ein großes Rätsel. Zumal es dieses Mal nicht die Vierer-Abwehrkette war, die neben der Spur stand, sondern das ansonsten so hoch gelobte Mittelfeld. So ist der mit Blick auf Prognosen ohnehin schon sehr vorsichtige VdS-Coach noch zurückhaltender geworden. "Ich werde mich ganz sicher nicht von der Tabelle blenden lassen", meint er vor dem Hintergrund der rasanten Talfahrt der Schloss-Städter.

Mischten die Grevenbroicher vor dem Hinspiel (3:3) noch an der Tabellenspitze mit und waren heißer Titelkandidat, richtet sich ihr Blick als Tabellenelfter mit 22 Punkten inzwischen Richtung Abstiegsplätze. "Wenn wir auch gegen Nievenheim nicht punkten, fängt's an zu brennen", bringt es TuS-Coach Jörg Ferber auf den Punkt. Die Teams im Tabellenkeller haben zwar noch stattlichen Rückstand, konnten an den ersten beiden Spieltagen des neuen Jahres aber teils kräftig punkten. Doch trotz der anhaltenden Misere lässt sich Ferber auch vor der Partie gegen Nievenheim die Zuversicht nicht nehmen. Er hofft, dass sich die vielen Querverbindungen zwischen beiden Teams positiv auf die Einstellung seiner Spieler auswirken. "Dann sind sie vielleicht noch konzentrierter und vermeiden so die Fehler, die uns zuletzt immer um die Früchte unserer gar nicht so schlechten Leistungen gebracht haben", erklärt Ferber. Kollege Varol Besikoglu will seine Startformation im Vergleich zur schwachen Vorstellung beim SC West auf jeden Fall umstellen und hofft darauf, dass sein Team so die entscheidenden Tugenden wieder auf den Platz bringt. "Nur wenn wir die Zweikampfschwäche abstellen und Laufbereitschaft zeigen, können wir wieder erfolgreich sein."

Zum Personal
Nievenheim:  Bei Nievenheim bereitet derzeit nur Stürmer Kevin Buttchereit Sorgen. Eventuell sitzt er nach einer Bänderdehnung wieder auf der Bank.
Grevenbroich: Bei den Grevenbroichern kann Marius Schoenen (Bänderdehnung) auf keinen Fall spielen. Hinter den Einsätzen von Lars Faßbender und Stephan Volk stehen Fragezeichen.

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09.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Primus Nievenheim II muss zu Schlusslicht Hoisten

Hoisten     (leu-) Ein Remis und ein knapper Sieg nach der Winterpause, dennoch den Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz auf sechs Punkte vergrößert: Für den VdS Nievenheim II ist der Start in die Restrunde der Fußball-Kreisliga A durchaus gelungen. "Wir haben jetzt ein bisschen Luft nach unten, aber ausruhen wollen wir uns jetzt sicher nicht", sagt Trainer Bernd Meuter vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) bei Schlusslicht DJK Hoisten, "solche Spiele sind immer die schwersten, weil die Gefahr da ist, einen solchen Gegner zu unterschätzen. Aber so leicht wie beim 8:0 im Hinspiel werden es die Hoistener uns sicher nicht machen."

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06.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  VdS Nievenheim III - DJK Gnadental  0:2 (0:2)

NIEVENHEIM     (pas-) Einen herben Dämpfer setzte es für die Nievenheimer Drittvertretung. Die kassierte die erste Heimniederlage und muss erstmal seit dem dritten Spieltag die Tabellenführung abgeben, hat allerdings noch ein Nachholspiel zu absolvieren. Die von Stipe Hristo trainierten Gnadentaler dürfen sich hingegen wieder Aufstiegshoffnungen machen, nachdem sie früh zwei Ecken in Tore verwandelten. VdS-Coach Alexander Foth: "Ich hoffe, nun haben alle festgestellt, um was es geht."

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05.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Primus Nievenheim schlägt Weißenberg nach Kraftakt

NIEVENHEIM     (geh-) Unzufrieden zeigte sich Varol Besikoglu, Trainer des Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim, nach der gestrigen 0:3- Niederlage (Halbzeit 0:3) beim SC Düsseldorf-West. "Wir hatten keinen Zugriff auf das Spiel. Unser Mittelfeld hat überhaupt nicht stattgefunden, wir haben geschätzt 90 Prozent aller Zweikämpfe verloren. Das war eine unterirdische Leistung."

Von Beginn an fanden die Hausherren nicht ins Spiel und gerieten nach 17 Minuten durch einen abgefälschten Fernschuss von Ivo Daniel Matic- Barisa in Rückstand. Zuvor hatte Lukas Koziatek die VdS-Führung auf dem Fuß, scheiterte aber aus fünf Metern. "Vielleicht wäre die Partie dann anders verlaufen", so Besikoglu. Nach 35 Minuten erhöhten die Düsseldorfer durch Kapitän Rene Kägebein auf 2:0, drei Minuten später klingelte es erneut im Nievenheimer Kasten. Diesmal hatte Marvin Rossow getroffen. Besikoglu: "Mir tat unsere Abwehr schon Leid. An ihr lag es nicht, sondern am Mittelfeld."

Nach dem Wechsel gestalteten die Nievenheimer die Partie zwar offener, spielten auch zu Null, "die Durchschlagskraft hat aber gefehlt", so der VdS-Trainer, fand aber auch etwas Gutes an der Partie: "Immerhin haben wir uns nicht abschlachten lassen."


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05.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Primus Nievenheim schlägt Weißenberg nach Kraftakt

NIEVENHEIM     (leu-) Spitzenreiter VdS Nievenheim II hat die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga erfolgreich verteidigt und den Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz auf sechs Punkte ausgebaut. Im Heimspiel gegen den Tabellen-14. SVG Weißenberg musste der VdS allerdings mächtig kämpfen, ehe der 4:3 Sieg (Halbzeit 2:1) unter Dach und Fach war. "Nach dem 3:1 haben wir gedacht, es ist gelaufen, und den Weißenbergern Geschenke gemacht. Letztlich hat die Mannschaft aber Moral gezeigt", meinte Trainer Bemd Meuter. Michael Haas erzielte in der 76. Spielminute den Siegtreffer, nachdem zuvor Sascha Querbach, Kevin Schmidt und Thomas Tröster für Nievenheim sowie Weißenbergs Torjäger Andre Speer gleich drei Mal erfolgreich gewesen waren.

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02.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I mischt ganz vorne mit
TuS Grevenbroich peilt gegen Kellerkind Union Nettetal die ersten Punkte des neuen Jahres an


Rhein-Kreis     (ben-) Dass der VdS Nievenheim nach dem Heimsieg gegen Lürrip rein tabellarisch schon zu den Topteams der Fußball-Landesliga zählt, möchte Trainer Varol Besikoglu am liebsten gar nicht hören.

"Da oben ist alles so eng zusammen. Es ist noch viel zu früh, um Urteile über das Abschneiden von Mannschaften abzugeben", sagt der VdS-Coach vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim SC Düsseldorf-West, der gerade mal einen Zähler weniger als Nievenheim auf dem Konto hat.

Vielmehr ist es für Besikoglu aktuell wichtig, dass seine Mannschaft die Entwicklung fortsetzt, die sie in der Vorbereitung begonnen hat. Auch gegen Lürrip stand die in der Hinrunde so wackelige VdS- Defensive stabil, dabei hinterließ auch die neu formierte Vierer-Abwehrkette mit Dean Puseljic, Daniel Dünbier, Mehmet Yilmaz und Marc Schüttler einen sicheren Eindruck. "Da haben wir einen wichtigen Schritt gemacht", betont Besikoglu. Er ist sich zwar bewusst, dass gerade ein junger Spieler wie Dünbier mit 22 Jahren noch Leistungsschwankungen unterliegt, doch wenn seine Mannschaft eine Leistung wie gegen Lürrip wiederholen könne, dann sei auch ein Sieg in Düsseldorf drin. "Schließlich verfügen wir nach vorne über richtig viel Potenzial." Aus dem Hinspiel gilt es, sich für eine 2:4-Niederlage zu revanchieren.

Dort, wo sich die Nievenheimer derzeit in der Tabelle bewegen, sieht sich der TuS Grevenbroich von seiner Besetzung her auch. Doch beim Start aus der Winterpause gab es mit dem 0:1 beim TSV Eller einen weiteren Rückschlag für die Schloss-Städter. "Das war natürlich schlecht für die Moral, aber wir müssen einfach weiter hart arbeiten", übt sich Trainer Jörg Ferber vor dem Heimspiel gegen Union Nettetal erst einmal in Durchhalteparolen. Die Gäste scheinen zwar abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz zu liegen, doch mit dem 2:1-Sieg vorigen Sonntag gegen den SC-West gaben sie ein deutliches Lebenszeichen von sich. "Dennoch sind wir zu Hause Favorit und müssen punkten", meint Jörg Ferber trotzig. Sorgen bereitet ihm allerdings die Tatsache, dass neben dem verletzten Lars Faßbender nach dem Spiel gegen Eller auch noch die Stammspieler Stephan Volk (Erkältung) und Marius Schoenen (Bänderdehnung) ausfallen. Eine Chance für Spieler wie Dustin Thissen sowie Sinisa und Save Spasovski, die zuletzt auf der Bank Platz nehmen mussten.

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02.03.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A:  Spitzenreiter Nievenheim droht eine Stolperfalle

NIEVENHEIM     (leu-) Nach dem 1:1 im Spitzenspiel gegen den hartnäckigsten Verfolger Holzheimer SG muss sich der VdS Nievenheim II, Primus der Fußball-Kreisliga A, am Sonntag mit einem Vertreter aus weitaus niedrigeren Tabellenregionen herumstreiten. Coach Bernd Meuter behagt das Heimspiel gegen die SVG Weißenberg gar nicht: "Das wird eine ganz harte Nuss", sagt Meuter vor dem Heimspiel gegen die Weißenberger, die zwar nur auf Platz 14 rangieren, zuletzt aber beim 2:0 gegen Orken stark ansteigende Form zeigten. Meuters Vorgabe ist dennoch eindeutig: "Wir wollen natürlich zu Hause drei Punkte holen." Verzichten muss der Coach auf Dennis Buttchereit (Rotsperre) und Florian Korpel (Kahnbeinbruch).

01.03.2012 WESTKICK

Am vergangenen Wochenende fand das lange erwartete Spitzenspiel zwischen der Holzheimer SG und dem Spitzenreiter VdS Nievenheim statt. Durch einen Sieg hätte die Holzheimer SG am Tabellenführer vorbeiziehen können. Dem Team von Trainer Michael Stork gelang ein starker Start in die Begegnung, wobei David Rodriguez nach 20 Minuten per Elfmeter die verdiente Führung für die Platzherren erzielte. Nach dem Seitenwechselbot sich den Zuschauern allerdings ein anderes Bild. Der Gast aus Nievenheim kam deutlich besser in die zweite Hälfte. Somit war es auch nicht überraschend, dass der Tabellenführer nach 75 Minuten durch Michael Haas zum verdienten Ausgleichstreffer kam. Da keinem der beiden Teams bis zum Schlusspfiff mehr ein Treffer gelang, blieb es bei einem leistungsgerechten Unentschieden. Nach dieser Punkteteilung bleibt die Reserve von VdS Nievenheim in der Tabelle einen Zähler vor dem Verfolger der Holzheimer SG. Die Holzheimer SG muss damit weiter auf einen Ausrutscher des Tabellenführers aus Nievenheim warten, um am Konkurrenten vorbei ziehen zu können. Der Tabellenführer aus Nievenheim empfängt nun das Kellerkind, die SVG Neuss-Weissenberg. Die Holzheimer SG muss nun auswärts beim FC Zons antreten. Für den Tabellenzweiten wird der FC Zons keine einfache Aufgabe, da der FC stark ins neue Jahr startete und den SV Bedburdyck /Gierath auf fremdem Platz mit 3:1 besiegte..
TOBIAS NIX

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28.02.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C:  FSV Vatan II - VdS Nievenheim III  0:6

NIEVENHEIM     (afu-) Einen Start nach Maß mit einem halben Dutzend Treffern erwischte die Drittvertretung des VdS Nievenheim, die in der Auswärtspartie die Reserve des FSV Vatan mit 6:0 vom Platz fegte. Dennnoch siehr VdS-Couch Alexander Foth mit Blick auf die kommenden Wochen viel Arbeit auf sein Team zukommen und betont: "Nach einer von sehr vielen Ausfällen geprägten Vorbereitung war der Start ins neue Jahr sehr ordentlich. Allerdings müssen wir uns die nächsten Spiele noch um einiges steigern". Manuel Schmidt und ein Eigentor sorgten für die 2:0-Führung zur Pause, Sven Czech, Max Scharlott, Daniel Hagenau und Mick Korth besorgten im zweiten Durchgang den Rest für den VdS, der weiterhin die Tabelle abführt.

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27.02.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim gewinnt zu Null
VdS fertigt Lürrip mit 3:0 ab und überzeugt auch in der Abwehr


NIEVENHEIM     In den vergangenen Monaten waren die Landesliga-Kicker des VdS Nievenheim nicht gerade für ihr Abwehrbollwerk bekannt. Die Viererabwehrkette des Aufsteigers war immer mal wieder für einen groben Bock gut. Kein Wunder also, dass der Liganeuling in den bisherigen 18. Spielen erst zweimal zu Null gespielt hat: am neunten Spieltag beim 5:0 gegen den VfB Solingen und drei Spieltage später beim 5:0 gegen SC Union Nettetal. Gestern ließen die Schützlinge von Trainer Varol Besikoglu nun die dritte "Nullnummer" folgen. Gegen den Tabellennachbarn SV Lürrip stand es nach 90 Minuten 3:0 (Halbzeit 1:0) aus Sicht der Nievenheimer,  die· damit ihrem Abwehrstrategen Dean Puseljic das perfekte Geburtstagsgeschenk machten.

"Mit so einer überzeugenden Leistung habe ich wirklich nicht gerechnet", zeigte sich Besikoglu nach Spielende überrascht, "wir haben keine einzige Chance für die Lürriper zugelassen." Und so entwickelte sich die Partie für Neu-Torhüter Kelvin Sanchez DeI Villar - der Keeper war zur Winterpause vom SC Wegberg-Beeck nach Nievenheim gewechselt - zur reinen Formsache. Denn während sein Gegenüber Marc Ferfers in 90 Minuten gleich dreimal hinter sich greifen musste, blieb der VdS-Zugang gänzlich arbeitslos. "Unsere neu zusammengesetzte Abwehrkette mit Mehmet Yilmaz und Daniel Dünbier in der Innenvertedigung hat heute eine riesige Leistung abgeliefert, das habe ich so selten gesehen", freute sich Trainer Varol Besikoglu.

Und weil die VdS-Offensive gewohnt treffsicher agierte und der Trainer auch noch ein glückliches Händchen bei den Einwechslungen hatte, geriet der Sieg für die Nievenheimer nie in Gefahr. Allerdings taten sich Salva Franciamore und Kai Pelzer im Mittelfeld ungewohnt schwer, den letzten präzisen Pass an den Mann zu bringen. So musste in der 21. Minute ein Foulelfmeter herhalten, damit die Nievenheimer in Führung gehen konnten. Lukasz Koziatek schnappte sich nach dem Pfiff von Schiedsrichter Jan Grossmann den Ball und verwandelte den Strafstoß sicher zur 1:0-Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit waren es dann die Einwechselspieler, die für die weiteren Treffer sorgten. In Minute 60 traf Salva Franciamore nach toller Vorarbeit seines Cousins Sa Franciamore, der gerade drei Minuten auf dem Platz war, während Kevin Buttchereit nach mustergültigem Pass von Marcel Poullie in der 88. Minute alles klar machte. Beide waren in der 57. und 76. ins Spiel gekommen.

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27.02.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Holzheim und VdS mit Remis im Spitzenspiel

Holzheim     Viel Rasse, viel Klasse, aber kein Sieger: Die Holzheimer SG und der VdS Nievenheim haben sich im Gipfeltreffen der Fußball-Kreisliga A 1:1 (1:0) getrennt. "Das war eine Bombenpartie, ein echtes Spitzenspiel. In der ersten Halbzeit war Holzheim besser, in der zweiten dann wir. Somit geht das Unentschieden in Ordnung", sagte Bernd Meuter, Trainer von Primus Nievenheim, der weiter einen Punkt vor den noch ungeschlagenen Holzheimern liegt. David Rodriguez hatte die HSG mit seinem zehnten Saisontreffer in Führung gebracht (20./Foulelfmeter), Michael Haas glich eine Viertelstunde vor dem Abpfiff aus.

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10.02.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kälte lässt Vorbereitung stocken

NIEVENHEIM     Seit gut zwei Wochen hat der Frost auch den Rhein-Kreis Neuss fest im Griff. Die aktuelle Lage fordert den Amateurfußballern einiges an Kreativität ab. Denn seit viele Plätze gesperrt wurden, können die Trainer ihre Spieler nicht mehr wie geplant auf den Start in die Restsaison vorbereiten.

Wobei die Stadt Neuss zum Beispiel keine generelle Sperre für ihre Plätze ausgesprochen hat. "Das wird individuell entschieden. Das machen die Vereine mit den Platzwarten aus", sagt Sportamtsleiter Ralf Deutzmann. In Dormagen hat die Stadt zwar auch alle Plätze bis auf Widerruf gesperrt, gibt den Klubs aber die Freiheit, auf eigene Verantwortung darauf zu spielen.

"Die Verkehrssicherungspflicht geht dann an die Vereine über", erklärt Anna Torchalla vom Dormagener Sportservice. Wobei zum Beispiel Landesligist VdS Nievenheim noch nicht so häufig davon Gebrauch gemacht hat. "Ich muss als Trainer abwägen, ob es mit Blick auf mögliche Erkrankungen vernünftig ist, Spieler bei -10 Grad auf den Platz zu schicken. Schließlich sind wir keine durchtrainierten Profis", erklärt Varol Besikoglu.

So hat er schon die eine oder andere Einheit ausfallen lassen. Allerdings in der Gewissheit, bis zum Beginn der Kältewelle "schon sehr gut gearbeitet zu haben". Ansonsten hätte es am Mittwoch bestimmt nicht zu einem 2:1-Sieg gegen den TuS Bösinghoven gereicht.

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06.02.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

24. Kreishallenmeisterschaft:  SVÜ holt souverän ersten Titel
Der SV Üdesheim ist seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden. Bei der zweiten Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft in Dormagen gewann der Landesliga-Primus das Finale gegen den TuS Grevenbroich.

von David Beineke

Dormagen     Die Liebhaber von rasantem Hallenfußball sind gestern in der Arena am Höhenberg auf ihre Kosten gekommen. Von Beginn an gab es bei der zweiten in Dormagen ausgetragenen Endrunde der Fußball- Kreishallenmeisterschaft viele Tore sowie rasante Spielzüge zu sehen. Großen Anteil daran hatte die erstmals angemietet Bande, die der Veranstaltung einen deutlich professionelleren Anstrich verlieh als bei der Premiere im Vorjahr. Den besten Fußball zeigte Landesligist SV Uedesheim, der sich deswegen auch verdient zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte den Hallentitel durch einen 6:3-Endspielsieg gegen den Ligakonkurrenten TuS Grevenbroich sicherte.' "Wir waren einfach dran", meinte SVÜ -Coach Ingmar Putz, der sich aber direkt nach dem Finale gar nicht so recht freuen mochte, weil in Gestalt von Andrej Hildenberg einer seiner besten Spieler kurz vor der Schlusssirene umknickte. "Das sah nicht gut aus, es gab direkt eine Schwellung", erklärte Putz, der dem gestrigen Tag aber freilich auch viel Gutes abgewinnen konnte: "Wir wollten das Ding gewinnen und haben uns das auch verdient." Da wollte auch die Konkurrenz nicht widersprechen. Jörg Ferber, Trainer des Finalgegners TuS Grevenbroich, war auch der Überzeugung, „dass die beiden besten Mannschaften den Einzug ins Finale geschafft haben".

Dass es für den TuS Grevenbroich nicht zum insgesamt fünften Hallentitel gereicht hat, führte Ferber darauf zurück, dass seine Mannnen dieselben Fehler gemacht hätten wie im bisherigen Saisonverlauf auf dem Feld. "Wir verlieren zu oft den Ball in der Vorwärtsbewegung." Dabei hatte es im Endspiel zunächst noch gut ausgesehen, denn nach einer von viel Taktik geprägten Anfangsphase brachte Swen Rommerskirchen den TuS mit 1:0 in Front (7.). Doch direkt nach dem Seitenwechsel war es dann ein Doppelschlag von Andrej Hildenberg und Malte Hauenstein, der das Blatt wendete. Zwar erhöhte wenig später Güven Dalkiran auf 3:1 (12.), doch Rommerskirchen hielt den TuS zunächst im Spiel. Erst als Mo Salou das 4:2 markierte, Tayfun Kula eine dicke Chance zum Anschluss liegenließ und erneut Salou den anschließenden Konter zum 5:2 abschloss, war das Finale gelaufen (14.). Immerhin gestaltete Grevenbroich nach dem 6:2 durch Hauenstein durch das Tor von Lars Faßbender zum 3:6 das Endresulat noch freundlicher.

"Ich denke auch, dass die heute beste Mannschaft gewonnen hat", meinte Varol Besikoglu, der mit dem VdS Nievenheim den Titel nicht verteidigen konnte. Im Halbfinale war sein Team beim 1:3 gegen den SVÜ letztlich ohne Chance, der Ausfall dreier wichtiger Spieler wie Dean Puseljic, "Sa" Franciamore und Marek Koziatek wog einfach zu schwer. In der anderen Vorschlussrunde hatte der TuS Grevenbroich letztlich keine große Mühe, sich gegen den Stadtrivalen 1. FC Grevenbroich-Süd 4:2 durchzusetzen.

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VdS Nievenheim zufrieden

(ben-) Rainer Kottirre war ziemlich entspannt. "Die meiste Arbeit hatten wir im Vorfeld zu erledigen. Heute läuft alles wie am Schnürchen", meinte der Geschäftsführer des VdS Nievenheim. Die Nievenheimer traten die Nachfolger des TuS Hackenbroich als Ausrichter der Endrunde der Kreishallenmeisterschaft in der Dormagener Arena am Höhenberg an und ernteten viel Lob. "Ich denke, wir haben hier eine ganz tolle Veranstaltung erlebt", meinte etwa Kreisvorsitzender Hermann-Josef Koch. Nicht ganz zufrieden war Kottirre mit der Zuschauerresonanz, etwa 800 waren über den Tag verteilt gekommen. "Diese Halle verdient und verlangt mehr Zuschauer", betonte Kottirre. In der Folge litt auch ein wenig die Atmosphäre, was nicht so recht zu dem Geschehen auf dem Feld passen wollte. Deswegen würde sich der VdS-Geschäftsführer wünschen, wenn sich auch gerade die anderen Dormagener Vereine noch stärker bei der Endrunde blicken ließen und auch der Kreisverband noch stärker die Werbetrommel rührt.

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Landesligisten geben in den Gruppen den Ton an

DORMAGEN (afu) Bei der zweiten Auflage der Endrunde Kreishallenmeisterschaft im TSV Bayer Sportcenter in Dormagen gaben sich die die Favoriten keine Blöße - insbesondere die Landesligisten SV Uedesheim und TuS Grevenbroich dominierten die Gruppenphase nach Belieben. Ingmar Putz, Coach des Landesliga-Spitzenreiters SVÜ, gab sich schon vor dem ersten Spiel seines Teams erfolgshungrig und hatte diesen Geist offenbar auch auf sein Team übertragen. Denn die Gruppenphase überstand der SVÜ mühelos, sicherte sich dort mit Siegen über den 1. FC Grevenbroich-Süd (3:2), den TSV Norf (3:1) und dem SV Glehn (7:0) den Sieg der Gruppe A und zog somit souverän ins Halbfinale ein.

Des Weiteren sicherte sich Bezirksligist 1. FC Grevenbroich als Gruppenzweiter das Halbfinal-Ticket. Trotz des Ausfalls von Leistungsträger Alexander Hermel (Leistenbruch), in der Vorrunde am Gustorfer Torfstecherweg mit zwei Treffern im Finale gegen den SVG Grevenbroich noch Garant für den Einzug in die Endrunde in Dormagen, zeigte der FC-Süd starke Leistungen und bezwang nach der Auftaktniederlage gegen Uedesheim den SV Glehn (3:2) und den TSV Norf (4:1). Der Tabellensechste der KreisligaA, TSVNorf, sowie B- Ligist SV Glehn schieden indes aus, wobei der TSV den dritten Rang der Gruppe 1 belegte. "Wir sind mit dem 5:1 Auftaktsieg gegen Glehn hervorragend gestartet, gegen die höherklassigen Teams hat es uns dann aber in der Breite gefehlt", meinte TSV-Coach Emil Kezic. Auch für Glehn -Coach Ralf Hellingrath gab es keinen Grund, sich über das Ausscheiden zu ärgern. "Das ist absolut kein Beinbruch, dass Erreichen der Endrunde allein ist bereits ein großer Erfolg für die junge Truppe gewesen", so Hellingrath.

In der vom Papier her wesentlich stärkeren Gruppe B dominierte derweil ein weiterer Landesligist die Gruppenphase. Mit am Ende 15:4-Toren und neun Punkten erreichte der TuS Grevenbroich souverän als Gruppenerster das Halbfinale. Dafür sorgten Siege gegen Bezirksligist und Vorjahresfinalist DJK Gnadental (3:0), A-Ligist PSVNeuss (8:0) und Landesligist sowie Titelverteidiger VdS Nievenheim (4:2).

Als Zweiter sicherte sich der VdS Nievenheim dank der Siege über den PSV Neuss (8:1) und der DJK Gnadental (3:0) das letzte Halbfinalticket. Völlig überfordert zeigte sich hingegen der Polizeisportverein Neuss, der mit 2:20-Toren und null Zählern am schlechtesten von allen acht Teilnehmern abschnitt und somit sang- und klanglos Gruppenletzter wurde.

Wesentlich besser präsentierte sich die DJK Gnadental in ihren drei Gruppenspielen. Zwar verlor die DJK ihre Duelle gegen die Landesligisten Nievenheim und TuS Grevenbroich, zeigte dort aber recht ansprechende Leistungen, so dass DJK-Coach Hermann-Josef Otten dennoch zufrieden war mit den Leistungen. "Gegen die beiden höherklassigen Teams haben wir sehr ordentlich agiert. In den entscheidenden Situationen war der Gegner dann aber leider einen Tick cleverer als wir. Wir können mit erhobenem Haupte nach Hause fahren", resümierte Otten.

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Geduld hat sich ausgezahlt

Es hat sich gelohnt, dass der Fußballkreis Grevenbroich-Neuss nicht die Geduld verloren und nach der berechtigten Kritik im vergangenen Jahr den Versuch abgebrochen hat, den Veranstaltungsort für die Endrunde der Kreishallenmeisterschaft nach vielen Jahren in Gustorf in Dormagen zu etablieren.

Stattdessen haben der Kreisvorsitzende Hermann-Josef Koch und seine Mitstreiter die Flucht nach vorn angetreten, indem sie den größten Mangel der Premiere in der Arena am Höhenberg ausgemerzt haben. Sie haben eine Stange Geld in die Hand genommen, um mit einer mobilen Bande ein regelgerechtes Spielfeld für Hallenfußball in die Arena zu zaubern. Die Spieler haben es ihnen mit attraktivem Sport gedankt, die Fußballfans haben dagegen noch nicht mit dem erhofften größeren Ansturm reagiert. Vielleicht muss sich ja erst noch herumsprechen, was da jetzt bei der Endrunde geboten wird. Parallel dazu muss aber auch noch stärker für diese Veranstaltung geworben werden, sie hat es verdient. ben-

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04.02.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreishallenmeisterschaft:  Banden sollen Spiel beschleunigen
Für die zweite Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft in der Arena am Dormagener Höhenberg soll vieles besser werden. Insbesondere die im Vorjahr vielfach kritisierte zu große Spielfläche wird es nicht wieder geben. Dazu wurde eine mobile Bande angemietet.

von David Beineke

Dormagen     Nach der Premiere im vergangenen Jahr hagelte es zwar auch einiges an Kritik, doch es herrschte weitgehend Einigkeit darüber, dass die Arena am Dormagener Höhenberg eine zweite Chance als Austragungsort der Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft bekommen soll. Morgen ist es soweit, dann wollen der Fußballkreis und der VdS Nievenheim als Ausrichter zeigen, dass sie aus den Fehlern gelernt haben.

Die wurden im vergangenen Jahr hauptsächlich bei der Gestaltung der Spielfläche gemacht. Seitlich gab es nur Begrenzungen durch die nicht ausgefahrenen Tribünen, so dass ein viel zu großes Feld entstand. In der Folge wurde das Spiel trotz der Aufstockung auf fünf Feldspieler viel zu oft in die Breite gezogen und dadurch verlangsamt, schnelle Kombinationen gerieten zur Seltenheit. Unterstützt wurde diese Entwicklung auch noch dadurch, dass die zweckentfremdeten Werbebanden neben den Toren durch Gummimatten geschützt werden mussten, die den Ball eher abbremsten, als ihn schnell wieder aufs Feld zurückspringen zu lassen.

Die ebenfalls durch Matten notdürftig zugestellten Zugänge zwischen den Tribünen verstärkten noch den Eindruck des Provisoriums. Damit dieser Eindruck nicht wieder entsteht, hat sich Kreisfußballobmann Herbert Schumacher dieses Mal rechtzeitig um eine mobile Bande gekümmert, die auch häufig bei Veranstaltungen des Fußballverbandes Niederrhein zum Einsatz kommt. "Das ist eine 100-prozentige Verbesserung", ist 'sich Schumacher sicher. Die hat sich der Kreisverband auch etwas kosten lassen, mit rund 900 Euro schlägt die Maßnahme zu Buche.

Klar, dass sich der Fußballkreis und der VdS Nievenheim durch die Aussicht auf attraktiveren Sport auch einen Anstieg der Zuschauerzahlen erhoffen. Denn auch die blieben trotz der unbestritten publikumsfreundlichen Gegebenheiten in der Arena mit über den Tag verteilt rund 800 Menschen deutlich unter den Erwartungen. "Auf über 1000 Zuschauer hoffen wir schon", sagt VdS-Geschaftsführer Rainer Kottirre. Herbert Schumacher ist sich sicher, dass genug Werbung bei den Vereinen gemacht wurde. Außerdem geht er davon aus, dass die frostige Witterung und die damit einhergehenden Platzsperren in vielen Städten für gesteigerten Zuspruch sorgen werden.

Das Organisationsteam der Nievenheimer will mit unterschiedlichen Maßnahmen für eine „angenehme“ Atmosphäre sorgen und damit möglichst große Teile der "Fußballfamilie" aus dem Kreis anlocken. Zum Beispiel stellt der VdS eine Tombola mit attraktiven Preisen auf die Beine, darüber hinaus versorgt der Ausrichter die Gäste mit Speisen, während Hallenwirt Uli Jung den Getränkeausschank übernimmt. Kottirre: "Die Halle ist perfekt für die Veranstaltung. Und wir würden uns freuen, wenn wir etwas dazu beitragen könnten, dass sie sich dort etabliert."

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Jedes Endrundenspiel wird von anderem Schiedsrichter geleitet

DORMAGEN (ben-) Bei der 24. Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft soll es wieder bei jeder der insgesamt 16 Partien einen anderen Unparteiischen geben. "Nachdem diese Variante bereits im letzten Jahr erfolgreich praktiziert wurde, freuen wir uns in diesem Jahr erneut darauf, so vielen Schiedsrichtern wie möglich das Highlight der Endrunde in Dormagen zu bieten", heißt es dazu auf der Internetseite der von Obmann Dirk Gärtner geführten Kreisschiedsrichter. Damit alle Unparteiischen eine einheitliche Regelauslegung praktizieren, bittet Lehrwart Markus Droste bereits um 10.30 Uhr, also eine Stunde vor Turnierbeginn, zu einer Kurzbesprechung. Dazu wurden auch die Mannschaftsverantwortlichen und die Spielführer der acht Finalisten eingeladen, um sie in Sachen Regelkunde auf den neuesten Stand zu bringen. "Denn durch frühzeitige Kommunikation können Konflikte verhindert werden", betonen die Schiedsrichter.

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SV  Uedesheim nimmt Favoritenrolle an

DORMAGEN (ben-) Viel hat nicht gefehlt und der Titelverteidiger wäre bei der 24. Endrunde der FußballKreishallenmeisterschaft nicht dabei gewesen. Im Finale der Vorrunde Gruppe E setzte sich der Landesligist erst nach Siebenmeterschießen 6:5 gegen den A-Ligisten SC Grimlinghausen durch. Überraschungen gab es dennoch. Die wohl dickste ist, dass B-Ligist SV Glehn den Sprung in die Dormagener Arena am Höhenberg geschafft hat. Ein Ausscheiden wäre für den VdS Nievenheim gleich doppelt bitter gewesen, denn der Vorjahressieger ist gleichzeitig Ausrichter der Endrunde. Doch Trainer Varol Besikoglu will daraus keine besondere Verpflichtung für sein Team abgeleitet wissen. "Natürlich werden wir versuchen, unseren Verein bestmöglich zu  vertreten. Doch wir müssen gucken, wie wir mit unserer aktuellen Situation zurechtkommen", meint der Coach mit Blick auf die Verletzungssorgen in seinem Team. Wie sich gestern endgültig herausstellte, zog sich in Marek Koziatek der aktuell wichtigste Abwehrspieler des VdS bei einem Testspiel gegen SC Rheindahlen (3:3) einen Kreuzbandriss zu und wird lange ausfallen. Darüber hinaus stehen hinter den Einsätzen von "Sa" Franciamore (Bänderdehnung) und Dean Puseljic (Grippe) dicke Fragezeichen. "Das sind exzellente Hallenspieler, fallen sie aus, schwächt uns das schon sehr", betont Besikoglu, der mit seiner Truppe auch die vom Papier her deutlich schwerere Qualifikationsgruppe erwischt hat.

In Gruppe B ist nämlich neben Vorjahresfinalist DJK Gnadental (Bezirksliga) und dem spielstarken A-Ligisten PSV Neuss auch noch der mit guten Hallenspielern gespickte Landesligist TuS Grevenbroich dabei. Hinzu kommt, dass Coach Jörg Ferber ein ausgewiesener Experte in Sachen Hallentitel ist. Als Spieler und Trainer war er schon erfolgreich, zuletzt 2010 mit dem VfR Neuss. Im Vergleich zur Vorrunde fehlt beim TuS Sascha Pelka, dafür rückt David Dygacz in den Kader. Vielleicht kommt auch noch der jüngst verpflichtete Denis Zagorica zum Einsatz.

Während Nievenheim nichts von der Favoritenrolle wissen möchte, gibt sich der SV Uedesheim als aktueller Landesliga-Tabellenführer in der Gruppe A ziemlich forsch. "Unser Anspruch muss das Finale sein", sagt Trainer Ingmar Putz. Der SVÜ hat zwar beim alljährlichen Hallenkick noch nie Bäume ausgerissen, doch Putz lässt sich davon nicht ins Bockshorn jagen: "Dann wird es eben Zeit, dass wir endlich mal etwas holen." Viel wird davon abhängen, ob seine Spieler - im Vergleich zur Vorrunde rücken Andrej Hildenbergund Mathias Labusga ins Team - des Trainers Vorgaben verinnerlichen. Er warnt davor, die vermeintlich schwächeren Teams in der Gruppe aus Glehn (Kreisliga B) und Norf (Kreisliga A) zu unterschätzen. Ganz zu schweigen vom 1. FC Grevenbroich-Süd, der sich zuletzt 2008 in die Siegerliste eintrug. Nach dem Abstieg in die Bezirksliga gab es zwar einen personellen Umbruch, doch Trainer Peter Vogel ist zuversichtlich, dass sein Team sich teuer verkauft:  "Wenn wir mit Spaß spielen, dann bringen wir auch gute Leistungen."

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16.01.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Titelverteidiger setzt sich durch
Der VdS Nievenheim sicherte sich in der Gruppe E Platz eins und trifft damit bei der Endrunde am 5. Februar in Dormagen als Ausrichter an. Im Finale schlug der Landesligist den SC Grimlinghausen nach Siebenmeterschießen.

von Dirk Sitterle

NIEVENHEIM     Was sich für den VdS Nievenheim gestern Nachmittag als Spaziergang angelassen hatte, entwickelte sich im Endspiel gegen den sehr unbequemen SC Grimlinghausen noch zu einem Fußball-Krimi. Der Landesligist verspielte nämlich eine 2:0-Führung und triumphierte erst über den nervenaufreibenden Umweg des Siebenmeterschießens mit 6:5 (2:2/1:0).

Grimlinghausen setzte dem bis dahin extrem souverän aufgetretenen Titelverteidiger stark zu. Gestützt auf seinen bereits 49 Jahre alten Torhüter Heiner Wolf errichtete der SC vor dem eigenen Gehäuse einen massiven Abwehrriegel und raubte dem Topfavoriten damit die Spielfreude. "Ein legitimes taktisches Mittel", befand VdS-Trainer Varol Besikoglu. Vorne blieb er vor allem durch Mimo Raccosta gefährlich. Trotzdem sah es nach Treffern von Julian Rittmann, dem Kai Pelzer die Kugel auf den Spann gelegt hatte, und Daniel Dünbier nach einem Erfolg in der regulären Spielzeit aus. Doch der Außenseiter gab sich nicht geschlagen. Markus Cichon bediente Thomas Maschke mustergültig zum 1:2, und weil Nievenheim in der Folge auch beste Chancen ungenutzt verstreichen ließ, schickte Kevin Wieland die Partie 40 Sekunden vor Schluss mit dem 2:2 ins Siebenmeterschießen.

In dem trafen zunächst Thomas Maschke für Grimlinghausen und Marek Koziatek für Nievenheim. Fabio Dittrich erhöhte für den SC auf 2:1, Salvatore Franciamore fand in Wolf seinen Meister. Doch als Christian Bergmayer den Ball an die Latte hämmerte und Rotschopf Salvatore Franciamore traf, war Nievenheim wieder im Spiel. Danach parierte der starke Sebastian Lopez im Tor des VdS gegen Dennis Kluge. Daniel Dünbier und Mimo Raccosta stellten das Ergebnis auf 3:3, ehe Lukasz Koziatek zum 4:3 einnetzte.

Während SC-Coach Jörg Gartz stolz, aber enttäuscht abzog, "zufrieden wäre ich nur dann gewesen, wenn wir gewonnen hätten", bilanzierte Besikoglu: "Das haben die Jungs gut gemacht." Im Halbfinale hatte Nievenheim den FSV Vatan nach 0:1-Rückstand (Yusuf Bülbül) durch Tore von Lukasz Koziatek (3), Kevin Buttchereit (2), Marek Koziatek, Julian Rittmann und Kai Pelzer mit 8:1 abgefertigt. Grimlinghausen (mit dem bereits 42-jährigen Gartz!) bezwang Weckhoven durch Tore von Fabio Dittrich (2) und Christian Klatetzki mit 3:0.

Lukasz Kotziatek am Ball  NGZ-Foto: M. Meuter
Listig: Der Nievenheimer Lukasz Kotziatek versucht im Finale, das Leder über den Grimlinghausener Keeper Heiner Wolf zu lupfen.

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13.01.2012 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreishallenmeisterschaft - Vorrunde E: Nievenheim Top
Als haushoher Favorit gehen die Landesliga-Kicker des Vereins der Sportfreunde (VdS) in ihr Qualifikationsturnier. In acht Vorrunden werden am Sonntag die Teilnehmer für die Endrunde am 5. Februar in Dormagen ermittelt.

von Dirk Sitterle

NIEVENHEIM     Am Sonntag in der Vorrunden-Gruppe E des Heribert-Cahsor-Gedächtnisturniers in der Sporthalle an der Marie-Schlei-Straße kann es nur einen geben: den VdS Nievenheim. Dass dem Titelverteidiger als Landesligisten die Favoritenrolle zufällt, ist auch Trainer Varol Besikoglu durchaus bewusst: "Daran führt nun mal kein Weg vorbei."

In der Gruppe 1 bekommen es die Gastgeber zunächst mit den beiden B-Kreisligisten BV Weckhoven und SG Erfttal zu tun. In der anderen Gruppe hat der SC Grimlinghausen als A-Kreisligist sicher bessere Karten auf einen Platz im Halbfinale als der FSV Vatan (Kreisliga B) und die DJK Rheinkraft, Tabellenführer der Kreisliga C (Gruppe 1). SC-Trainer Jörg Gartz bringt die Sache auf den Punkt: "Grimlinghausen spielt gegen Nievenheim im Finale – alles andere wäre eine Enttäuschung." Seine Truppe muss am Sonntag zwar ohne bewährte Kräfte wie Oliver Müller, Marc Herzog oder auch Marcel Gilliam, der sich in der Winterpause dem Bezirksligisten DJK Gnadental angeschlossen hat, auskommen, "aber ein paar gute Jungs für die Halle haben wir noch", verspricht Gartz. Gemeint sind Techniker wie Dennis Kluge, Christian Bergmayer und Mimo Raccosta, der immer ganz besonders heiß auf den Kick in der Halle ist.

Geradezu beängstigend ist freilich das spielerische Potenzial des VdS: Dean Puseljic ist seit Jahren der ungekrönte Hallen-König, freuen dürfen sich die Zuschauer aber auch auf Könner wie die beiden listigen Salvatore Franciamores, den dynamischen Kai Pelzer und den torgefährlichen Kevin Buttchereit (elf Treffer in der Liga). Gestern bat Besikoglu seine Mannen zum ersten Training im neuen Jahr, heute Abend geht es noch mal in die Halle. Mit dabei der neue Torhüter Kelvin Sanchez del Villar. Der Neusser, geboren in der Dominikanischen Republik, stand als A-Junior im Kasten von Fortuna Düsseldorf und wechselte dann zum NRW-Ligisten FC Wegberg-Beeck. Sein Glück fand er dort indes nicht, und so hielt sich der 21-Jährige im vergangenen halben Jahr beim SC Kapellen fit.

Wer nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stammkeeper Timo Brandes (Kreuzbandriss) die neue Nummer eins im Kasten wird, sei noch völlig offen, sagt Besikoglu: "Ich kenne sie nicht, also fangen beide bei null an." Am Sonntag können sie sich entspannt zurücklehnen, denn in der Halle setzt Besikoglu wiederum auf Sebastian Lopez aus der in der Kreisliga A spielenden Zweitvertretung. "Er hat sich das verdient." Außerdem sei nicht sicher, ob für die Neuen bis Sonntag die Pässe vorlägen.

Kai Pelzer am Ball  NGZ-Foto: H. Jazyk
Auch in der Halle eine Fachkraft: Kai Pelzer (am Ball) ist einer der Leitwölfe des Titelverteidigers VdS Nievenheim.

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30.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Uedesheim ist die Nummer eins
Die auf ein Trio zusammengeschrumpfte Vertretung des Fußballkreises Grevenbroich/Neuss in der Landesliga sorgte im vergangenen Halbjahr erfreulich oft für positive Schlagzeilen. Der SVÜ ist Erster, Neuling VdS Nievenheim als Siebter voll im Soll - nur der TuS Grevenbroich fällt ab.

von Dirk Sitterle

Rhein-Kreis-Neuss     Als Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Grevenbroich hat man es wahrlich nicht leicht. Da durchleidet Jörg Ferber mit seiner Truppe eine Serie von neun sieglosen Spielen hintereinander, legt dann am letzten Spieltag der Hinrunde gegen den VfB Solingen ein glänzendes Comeback auf den Rasen (8:0), nur um dann von der Konkurrenz verbal abgewatscht zu werden. Karsten Ditscheid, Trainer der vom TuS so böse verprügelten Solinger, stellte mit Blick auf die zweite Saisonhälfte ungerührt fest: "Ich denke, den dritten Absteiger werden der HSV Langenfeld, Rheydter SV, TuSpo Richrath, der TuS Grevenbroich und wir untereinander ausmachen." Eine volle Breitseite für die als Titelkandidat angetretenen Schlossstädter. Doch Ferber schlägt sofort zurück und ätzt: "Er war an dem Spieltag wohl nicht da, als die von uns acht Stück bekommen haben." Nein, trotz gründlich missratener erster Halbserie, als ernsthafter Abstiegskandidat sieht sich der TuS angesichts eines recht komfortablen Zehn-Punkte-Polsters auf Solingen keineswegs. Die Gerüchteküche brodelt zwar und spuckt Namen wie Tobias Steinhäuser, Marcel Koch, Sinisa Spasovski, Simon Friedrich und Markus Peters als mögliche Abgänge aus. Doch von der Lohnliste gestrichen hat Ferber bislang nur Lars Niestroj und Co-Trainer Marcel Schwarz, der sich noch mal als aktiver Kicker versuchen möchte.

Derlei Probleme hat sein Kollege Ingmar Putz nicht. Mit dem SV Uedesheim ist er weiter die unumstrittene Nummer eins in der (Fußball-) Stadt Neuss, darüber hinaus trainiert er einen potenziellen Oberligisten. Der Sprung von der siebt- in die dann fünfthöchste Spielklasse - die NRW- Liga wird nach dieser Spielzeit ersatzlos gestrichen - schreckt die Himmelsstürmer vom Norfer Weg nicht. Die Oberliga Niederrhein ist das klare Ziel des Tabellenführers. Und warum auch nicht? Der SVÜ ist nach dem 1. FC Mönchengladbach nicht nur das fairste Team der Liga, sondern beschäftigt auch die beste Defensivabteilung (nur 15 Gegentreffer in 17 Spielen). Zudem blieben Andrej Hildenberg & Co. vor heimischem Publikum die gesamte Hinrunde ungeschlagen (23:0 Tore). Dass seine Jungs vom Höhenkoller befallen werden könnten, befürchtet der Coach nicht. "Wir stehen zu Recht da oben", stellt er klar.

Wo der VdS Nievenheim in der Tabelle angesiedelt wäre, würde er sich intensiver mit der planvollen Verteidigung des eigenen Gehäuses beschäftigen, bleibt vorerst ungeklärt. Sicher ist aber, dass der Neuling ein Team mit hohem Unterhaltungswert ins Rennen schickt. Seine Marke von 48 Toren in 17 Spielen ist unübertroffen. "Bei uns ist immer was los - nicht immer zu meinem Vergnügen", sagt Trainer Varol Besikoglu schmunzelnd. Offen ist nach wie vor die Torhüterfrage. Bis gestern konnte der Verein keine Nachfolger für Timo Brandes und Dennis Kottirre präsentieren. Güven Dalkiran kehrt nach Uedesheim zurück, zum Kader stößt David Rittmann (zuletzt 1. FC-Süd).

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27.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Quartett aus Dormagen hat Spitze im Griff
Rückblick auf die Hinrunde in der Kreisliga A

von Christoph Leuchtenberg

Rhein-Kreis-Neuss     In überzeugender Manier stürmte der VdS Nievenheim zum Titel in der Fußball-Kreisliga A, im Sog des Meisters schaffte Nachbar FC Delhoven den Aufstieg, beide gehörten danach lange Zeit zum Bezirkliga-Inventar. Zwölf Jahre liegt dieser doppelte Coup aus der Saison 1999/2000 zurück, doch (Fußball-) Geschichte könnte sich nun wiederholen: Ein Quartett aus Dormagen hat nach 16 von 30 Spieltagen die Spitzengruppe der "LigA" fest im Griff.
Vier Mannschaften aus dem Dunstkreis der Chemiestadt sind aktuell in der höchsten Kreisklasse am Start - allesamt finden sie sich in der Top 5 des Zwischenklassements wieder: Neben Primus VdS Nievenheim II und den Delhovenern (4.) sind dies der TuS Hackenbroich (3.) und der FC Zons (5.). Lediglich die Holzheimer SG (2.) könnte in die Phalanx einbrechen.
"Riesen-Kompliment an meine Truppe für das, was sie in den letzten Wochen geleistet hat", sagte der VdS-Coach Bernd Meuter. Seine Truppe gönnte sich zwar Patzer wie beim 2:0 gegen Gierath, kämpfte sich in den Wochen vor der Winterpause aber trotz Personal-Notstand an die Spitze zurück. Die hatte zwischenzeitlich Holzheim erobert.....

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19.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim in Hilden ohne Probleme

Nievenheim     (pas-) Trotz der großen Personalsorgen kam Fußball-Landesligist VdS Nievenheim beim VfB Hilden zu einem souveränen 3:1 Auswärtssieg (1:0) und zieht somit an den Gastgebern vorbei.

"Die Mannschaft war kompakt, kampfstark und effektiv. Das war eine richtig gute Leistung, wir haben es geschafft, fast immer mit allen Spielern hinter dem Ball zu sein und die Räume eng zu machen", erläuterte Trainer Varol Besikoglu die für Nievenheimer Verhältnisse unorthodoxe Spielweise. So konnte Hilden zwar deutlich mehr Ballbesitz verzeichnen, biss sich aber an der auf drei Positionen veränderten Gäste- Elf die Zähne aus. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Sa Franciamore per Foulelfmeter dann für die Führung des VdS, der starke Johannes Meuter war zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden (45.).

Nach der Pause erhöhte Meuter nach einem Eckball (60.), neun Minuten später hatte Andreas Schulz Glück, als sein Freistoß unhaltbar ins Hildener Gehäuse abgefälscht wurde. Dem VfB gelang durch den eingewechselten Pascal Weber nur noch der Anschlusstreffer (77.). "Ich muss den Jungs wirklich ein großes Kompliment machen", lobte Besikoglu die auf drei Positionen umgestellte Truppe. Unter anderem feierte der junge Torhüter Sebastian Lopez - eigentlich Keeper der Zweitvertretung - sein Landesliga-Debüt. Insgesamt musste Nievenheim auf sieben Stammspieler verzichten.

Der Aufsteiger beendet die Hinrunde damit auf Rang sieben, der Rückstand auf Tabellenführer Uedesheim beträgt lediglich vier Punkte. "Viel wichtiger ist aber, dass wir uns ein richtig dickes Polster nach unten erarbeitet haben", findet Besikoglu. "Alles in allem war es eine hervorragende Runde, auch wenn wir ohne Frage unsere Probleme hatten." Der VdS stellt mit 48 Toren den erfolgreichsten Angriff der Liga, ist mit 36 Gegentreffern aber auch äußerst anfällig.

****  VFB HILDEN - VDS NIEVENHEIM  *****
Nievenheim:  Lopez; Schüttler, Duenbier, Schulz, Sa Franciamore (89. Zinta), Poulie, Rittmann, Buttchereit, Meuter (86. Querbach), Yilmaz, Paffendorf (90. Frohs).
Tore: 0:1 (45. Foulelfmeter) Sa Franciamore, 0:2 (60.) Meuter, 0:3 (69.) Schulz, 1:3 (77.) Weber
Schiedsrichter: Mahler (Wuppertal)
Zuschauer: 50

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16.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Ganz dunkle Wolken über Nievenheim

Nievenheim     (sit) In der Tabelle der Landesliga liegen die Fußballer des VdS Nievenheim als Achter voll im Soll. Doch wenn morgen Nachmittag (14.30 Uhr) mit der Partie beim noch in Sachen Aufstieg beschäftigten VfB Hilden die Rückrunde beginnt, befindet sich der Neuling im Stimmungstief.

Schuld ist die mehr als düstere Personalsituation: Am Mittwoch wurde bei Stammkeeper Timo Brandes ein Kreuzbandriss festgestellt. Da es bereits der zweite am gleichen Knie ist, will der arme Tropf seine Karriere nun frustriert beenden. Weil auch der in seinem dualen Studium schwer beschäftigte Ersatzmann Dennis Kottirre endgültig nicht mehr zur Verfügung steht, muss der Verein fürs neue Jahr gleich zwei neue Torhüter finden. Morgen hilft Sebastian Lopez aus der Zweitvertretung aus. Marek Kotziatek, Dean Puseljic, Lukasz Koziatek und Güven Dalkiran fehlten bereits am vergangenen Wochenende in Amern, bei der ärgerlichen 3:5-Schlappe erwischte es zudem Kai Pelzer (Rote Karte) und Spielmacher Salvatore Franciamore (Loch im Trommelfell). "Damit werden wir nur zwei Mann auf der Bank haben", befürchtet Trainer Varol Besikoglu, der zumindest auf die Rückkehr von Torjäger Kevin Buttchereit (zehn Treffer) hofft.

Das Hinspiel gegen den VfB Hilden, der gemeinsam mit Uedesheim mit erst 13 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga stellt, gewann Nievenheim mit 3:2. Besikoglu: "An eine Wiederholung glaube ich jedoch nicht wirklich."

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13.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Fußball: Kreisturnier 2012 steigt wieder in Dormagen

Rhein-Kreis     (-vk) Die Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaften wird 2012 wieder im TSV-Sportcenter am Dormagener Höhenberg über die Bühne gehen. Dort ermitteln am 5. Februar 2012 ab 11.30 Uhr die Erstplatzierten der acht Vorrundenturniere den Sieger des "Heribert-Cahsor-Gedächtnisturniers".

Der Titelverteidiger ist Ausrichter der Endrunde: Landesligist VdS Nievenheim setzte sich im Vorjahr im Endspiel mit 4:1 gegen die DJK Gnadental durch. Der Kreismeister erhielt damals ein Preisgeld von 500 Euro – ob das wieder so ist, steht noch nicht fest: "Über die finanzielle Unterstützung in Form von Preisgeldern können zum momentanen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden", verrät Kreisfußballobmann Herbert Schumacher, der jetzt die Spielpläne für die Vorrundenturniere erstellte, die allesamt am Sonntag, 15. Januar 2012, in vier Hallen über die Bühne gehen. Eine Woche früher ermitteln die Frauen ihren Titelträger. Vor- und Endrunde werden am 8. und 9. Januar in der Gustorfer Großsporthalle am Torfstecherweg ausgetragen, teilnehmen werden SVG Weißenberg, SF Vorst, SV Hemmerden, FC Straberg, SV Rosellen, SC Grimlinghausen, SG Holzheim, TuS Grevenbroich, SV Bedburdyck/Gierath, 1. FC Grevenbroich-Süd, VfL Jüchen-Garzweiler, TJ Dormagen, RW Elfgen, SG Gustorf/Gindorf, SV Glehn, TuS Grevenbroich, SVG Grevenbroich und SG Kaarst.

Bei den Männern gibt es folgende Gruppeneinteilungen:
Vorrunde A, Sporthalle Jüchen (ab 10.30 Uhr): VfL Jüchen/Garzweiler, SF Vorst, RW Elfgen, SV Bedburdyck/Gierath, Rakete Holzbüttgen, PSV Neuss.
Vorrunde B, Sporthalle Jüchen (ab 14.30 Uhr): SG Kaarst, SG Holzheim, SG Rommerskirchen/Gilbach, TuS Grevenbroich, VfR Büttgen, SG Neukirchen/Hülchrath, DJK Novesia Neuss.
Vorrunde C, Sporthalle Gustorf (ab 10.30 Uhr): SG Gustorf/Gindorf, VfR Neuss, SV Hemmerden, SG Orken/Noithausen, SV Glehn, Theo Neuss.
Vorrunde D, Sporthalle Gustorf (ab 14.30 Uhr): 1. FC Grevenbroich-Süd, SVG Grevenbroich, BV Wevelinghoven, SC Kapellen, DJK Hoeningen, SG Frimmersdorf/Neurath.
Vorrunde E, Sporthalle Nievenheim (ab 10.30 Uhr): VdS Nievenheim, SG Erfttal, BV Weckhoven, SC Grimlinghausen, FSV Vatan, DJK Rheinkraft.
Vorrunde F, Sporthalle Nievenheim (ab 14.30 Uhr): SSV Delrath, SVG Weißenberg, SuS Gohr, DJK Hoisten, DJK Gnadental, FC Delhoven.
Vorrunde G, Sporthalle Zons (ab 10.30 Uhr): FC Zons, Rheinwacht Stürzelberg, FC Straberg, SV Uedesheim, TJ Dormagen, SV Rosellen.
Vorrunde H, Sporthalle Zons (ab 14.15 Uhr): TuS Hackenbroich, Germania Grefrath, SC Rheinfeld, RS Horrem, TuS Reuschenberg, Trabzonspor Dormagen, TSV Bayer Dormagen, TSV Norf.


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13.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim III mit einem Remis in Rosellen

Nievenheim     (afu) Die Drittvertretung des VdS Nievenheim hat sich beim  Tabellenvorletzten SV Rosellen II alles andere als mit Ruhm bekleckert und kam am Ende nur zu einem ernüchternden 2:2-Unentschieden. Dabei führte der VdS ab der 60. Spielminute durch die Treffer von Christian Klin und Robert Müller souverän mit 2:0, nahm den Gegner danach aber nicht mehr gänzlich ernst. "Die Punkteteilung ist mehr als  ärgerlich. Nach dem 2:0 hat die Mannschaft aus unerklärlichen Gründen das Fußballspielen eingestellt, so dass das Remis am Ende auch nicht unverdient für den SV gewesen ist", betonte Alexander Foth, Coach  des VdS Nievenheim III.

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12.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim I verspielt Führung

Nievenheim     (pas-) Auch eine 2:0- beziehungsweise 3:1-Führung beim VSF Amern reichte dem Landesligisten VdS Nievenheim nicht, um Tählbares aus Schwalmtal mitzunehmen, letztlich unterlag der VdS mit 3:5 (1:0). "Wir haben eigentlich gut in die Partie gefunden. Dann kassieren wir aber einen unberechtigten Platzverweis, nach dem die ganze Ordnung verloren geht", berichtete Trainer Varol Besikoglu. So erwischte es den gestern in der Innenverteidigung spielenden Kai Pelzer nach 63 Minuten wegen angeblicher Notbremse. Zuvor war der VdS durch zwei Treffer von Salva Franciamore (40./49.) mit 2:0 und nach dem Amerner Anschlusstreffer durch Johannes Meuter (59.) mit 3:1 in Führung gegangen. In Unterzahl wurden die Gäste dann völlig überrannt. "Die Tore sind dann fast im Minutentakt gefallen. Was in der letzten halben Stunde passiert ist, war  haarsträubend und einfach ungenügend. So verliert man ein Spiel, das eigentlich schon im Sack war", sagte der bediente Besikoglu.

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12.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim II Spitzenreiter und auch Herbstmeister

Nievenheim     (leu-) Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat der VdS Nievenheim II die Tabellenführung in der Kreisliga A zurückerobert und sich mit einem 4:0 (1:0) gegen den SC Grimlinghausen am nach dem ersten Rückrunden-Spieltag ausgetragenen letzten Hinrunden-Match auch die Herbstmeisterschaft gesichert. "Besser hätte es nicht laufen können. Ich muss meiner stark ersatzgeschwächten Truppe ein Riesen-Kompliment machen", sagte Trainer Bernd Meuter. Thomas Tröster war erneut doppelt erfolgreich und hat nun bereits 18 Treffer auf dem Konto, ein Mal trafen A-Junior Niklas Uldack und Johannes Mnich.

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09.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Neuling VdS Nievenheim I schießt die meisten Tore

Rhein-Kreis     (sit) .....Mit 42 Treffern die beste Offensivabteilung beschäftigt der VdS Nievenheim. Bis zum Mitaufsteiger VSF Amern scheint sich das allerdings noch nicht herumgesprochen zu haben, fragt der auf seiner Homepage im Internet (www.vsf-amern.de) doch: "Nievenheim wer?" Für Aufklärung könnte am Sonntag in Abwesenheit des erfolgreichsten Torjägers Kevin Buttchereit (10) Salvatore Franciamore sorgen, dem beim 4:4 vor Wochenfrist gegen Langenfeld im ersten Einsatz nach fast zehnwöchiger Verletzungspause auf Anhieb zwei Treffer gelungen waren. Sorge bereitet Trainer Varol Besikoglu darum auch eher die Defensive. "Gut 50 Prozent unserer Gegentreffer resultieren aus teilweise haarsträubenden individuellen Fehlern", bemängelt er. Dass der junge Dennis Kottirre im Kasten für Besikoglu am Sonntag trotz der vier Gegentore zum besten Mann avanciert war, spricht Bände.....

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09.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim II greift gegen SCG nach Herbstmeisterschaft

Nievenheim     (leu-) Der erste Rückrunden-Spieltag ist längst gespielt, doch erst am Wochenende geht es in der Fußball-Kreisliga-A um den Herbstmeistertitel. Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde liegt Tabellenführer Holzheimer SG im Ranking der ersten Halbserie zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten VdS Nievenheim II - der hatte zum Rückserien-Auftakt mit 0:2 gegen Nievenheim gepatzt. Mit einem Heimsieg am Sonntag (14.15 Uhr) gegen den SC Grimlinghausen kann sich Nievenheim nun zum Herbstmeister küren. "Darauf schauen wir aber nicht. Wichtig sind mir nur die drei Punkte", sagt VdS-Coach Bernd Meuter, der weiterhin mit Personalproblemen zu kämpfen hat: Gegen Grimlinghausen fallen nun auch Steffen Deuß (Verdacht auf Meniskusriss) und Lars Giesen (schwere Grippe) aus. "Ich hoffe, dass ich aus der ersten Mannschaft Andreas Zinta und Andreas Schulz bekomme", sagt Meuter.

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05.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I rettet Unentschieden

von Hendrike Spaar

Nievenheim     Hinten pfui, vorne hui - auf diesen einfachen Nenner kann man die bisherige Saison des Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim bringen. Und da machte auch die gestrige Partie gegen den HSV Langenfeld keine Ausnahme. Sehenswerte Tore und haarsträubende Abwehrfehler wechselten sich wieder einmal ab, so dass es für den Liganeuling vor heimischem Publikum nur zu einem 4:4-Unentschieden reichte. 30 Gegentreffer kassierte das Team von Trainer Varol Besikoglu bisher - nur sechs Mannschaften sind noch schlechter und die rangieren allesamt auf den Plätzen 12 bis 17. "Ich habe es schon mehrfach betont: Diese Abwehrschwäche wird uns bis zum Saisonende erhalten bleiben", gibt sich Besikoglu keinen Illusionen hin.
Gut nur, dass seine Stürmer immer für Tore gut sind, denn sonst sähe es für die Nievenheimer in der Tabelle wohl nicht so gut aus. Und wie gut die sind, das zeigten sie gestern mal wieder gegen Langenfeld. Bereits in der sechsten Spielminute klingelte es zum ersten Mal im Gehäuse der Gäste. Sa Franciamore, der nach seiner monatelangen Verletzung zu seinem ersten Einsatz über 90 Minuten kam, nutzte den ersten Angriff, um sein Team in Führung zu schießen. Lange konnten sich die Fans des VdS über die Führung aber nicht freuen, denn nur knapp zehn Minuten später gelang den Langenfeldern der Ausgleich - und zwar mit freundlicher Mithilfe von Daniel Duenbier. Duenbier rettete erst für seinen geschlagenen Keeper Dennis Kottirre, doch anstatt den Ball danach einfach aus der Gefahrenzone zu schießen, legt er mustergültig für Alessandro Petri auf. Aus der Ruhe bringen lassen sich die Nievenheimer von solchen Situationen allerdings nicht mehr - zu oft haben sie dies in dieser Spielzeit bereits erlebt. Sie verlassen sich einfach auf ihre Offensivabteilung. Und die schlägt in der 20. Minute zum zweiten Mal zu: Markus Paffendorf zieht aus vollem Lauf ab und Kai Pelzer verwandelt den Abpraller zum 2: 1.
Was dann allerdings zwischen der 44. und 59. Minute passiert, ist kaum in Worte zu fassen. Drei Fehler der Nievenheimer laden die Gäste zum Kontern und Toreschießen ein. Und die nehmen die Geschenke der VdS-Abwehr dankend an - und sehen nach dem 4:2 durch Christian Engels wie der sichere Sieger aus. Doch der VdS wäre nicht der VdS, würde er sich in so einer Phase aufgeben. Für die Schützlinge von Besikoglu gibt es fortan nur noch eine Marschrichtung - und das mit Erfolg. In der 72. Minute erzielt der eingewechselte Güven Dalkiran das 3:4 und in der 80. Minute setzt erneut Sa Franciamore mit einem direkt verwandelten Freistoß den Schlusspunkt.

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05.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim II in Gustorf einfach nicht zu stoppen

Gustorf     (leu-) Jubel beim VdS Nievenheim II, der beim überforderten Aufsteiger SpVgg Gustorf/Gindorf mit 7:0 (3:0) triumphierte. Entschieden war die einseitige Begegnung bereits nach einer knappen halben Stunde - Goalgetter Thomas Tröster war binnen zehn Minuten (17./21./27) ein Hattrick gelungen. Danach fing sich Gustorf zwar, in der Schlussphase kam es dann aber in Form von Treffern durch Dennis Buttchereit (73.), Daniel Hagenau (83./89.) und Michael Haas (86.) knüppeldick.

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02.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim trotzt den Personalproblemen

Rhein-Kreis     (sit) Rang sechs nach 14 Spieltagen - und das als Aufsteiger. Eigentlich könnte der als Trainer in Diensten des Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim stehende Varol Besikoglu mächtig zufrieden sein mit sich und der Welt. Und irgendwie ist er das auch. "Wir sind mehr als im Soll", stellt er vor dem letzten Heimspiel seiner Truppe in diesem Jahr am Sonntag (14.15 Uhr) gegen den HSV Langenfeld fest. Wenn da nur nicht diese Sorgen ums Personal wären.

Timo Brandes, dessen dick angeschwollenes Knie unter der Woche punktiert werden musste, droht auszufallen. Seinen Posten im Kasten könnte der erst 20-jährige Dennis Kottirre einnehmen. Für ihn wäre es der erste Einsatz in der Landesliga. Kai Pelzer wird nach langer Spielpause von einem Hexenschuss geplagt und ist am Sonntag bestenfalls ein Mann für die Bank.

Goalgetter Salvatore Franciamore braucht nach zehnwöchiger Verletzungspause dringend Spielpraxis. Die will ihm Besikoglu mit Einsätzen in der Zweitvertretung verschaffen. Wieder in die Stammelf rücken dagegen Rotschopf Salvatore Franciamore und Dean Puseljic,  der den im beruflichen Prüfungsstress steckenden Marek Koziatek ersetzt. Ob sich Andreas Schulz arbeitstechnisch freimachen kann, ist ebenfalls noch ungewiss.....

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02.12.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim II reist mit Notelf zu Kellerkind Gustorf

Nievenheim     (leu-) Sportlich liegt der VdS Nievenheim  nach dem 4:2 gegen Zons als Tabellenzweiter weiter auf Kurs, dennoch sehnt Trainer Bernd Meuter die Winterpause herbei: "Mittlerweile sind wir bei elf verletzten Spielern angekommen, wir müssen jetzt irgendwie bis zum Winter durchhalten", sagt Meuter nach dem neuesten Ausfall - Florian Korpel hat sich gegen Zons eine Fußprellung zugezogen.  Im Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten SpVgg GustorfjGindorf muss Meuter den Kader mit Spielern aus der dritten Mannschaft auffüllen, aus der Landesliga-Vertretung stößt erneut Andreas Zinta hinzu.

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29.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C: VdS Nievenheim III  -  SC Rheinfeld  1:1 (1:1)

NIEVENHEIM     (afu) Der Spitzenreiter der Gruppe 2, VdS Nievenheim III, ist im Heimspiel gegen den SC Rheinfeld nicht über ein 1:1-Unendschieden hinausgekommen. Zwar gingen die Hausherren nach einer knappen halben Stunde durch Mick Korth mit 1:0 in Führung, der SC schlug allerdings durch Robert Schynol zurück, der einen Foulelfmeter verwandelte. "Das war eine richtig starke Leistung, die Leistungskurve zeigt wieder eindeutig nach oben", sagt Thomas Rütten, Abteilungsleiter des SC Rheinfeld. VdS-Coach Alexander Foth meint: "Es fehlte uns an Durchschlagskraft, zudem hatten wir etwas Pech. Ein Sieg wäre allerdings auch nicht verdient gewesen". Dem VdS wurde im zweiten Durchgang ein Tor wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt.

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28.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I holt Remis bei TuSpo

Richrath     (pas-) Bei der abstiegsbedrohten TuSpo Richrath ist Landesligist VdS Nievenheim nicht über ein 1:1 (1:0) hinausgekommen. Kevin Buttchereit brachte die Gäste nach 17 Minuten in Führung, Dennis Lichtenwimmer glich eine Viertelstunde vor Schluss aus. "Unter dem Strich müssen wir damit zufrieden sein. Wir konnten uns heute nicht von unseren zahlreichen Ausfällen erhohlen", berichtete Trainer Varol Besikoglu. So musste er kurzfristig auf Dean Puseljic, Andreas Schulz und Salva Franciamore verzichten, Johannes Meuter und Güven Dalkiran wurden zudem verletzt ausgewechselt.Die Entscheidung hätte dennoch schon in der ersten Halbzeit fallen müssen: Buttchereit hatte genau wie Dalkiran bei einem Lattenschuss Pech, Lukasz Koziatek scheiterte völlig freistehend. "Unter dem Strich ist es ärgerlich, wir können aber damit leben", fand Besikoglu.

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28.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim II gewinnt Derby dank Tröster und Zinta

Nievenheim     (leu-) Der VdS Nievenheim II hat in seinem dritten Hinrunden-Derby in der Fußball-Kreisliga A den zweiten Sieg gefeiert und mit einem 4:2 (2:1) gegen den FC Zons Aufstiegsplatz zwei gefestigt.
"Das war eine Topleistung, gerade in Halbzeit zwei", fand Coach Bernd Meuter, der neben Doppel-Torschütze Thomas Tröster vor allem Landesligaleihgabe Andreas Zinta lobte: "Was der für die junge Truppe geleistet hat, war ganz stark." Nach Treffern von Tröster und Michael Haas sowie Sebastiano Usala und Michael Busch hieß es 2:2, als sich der Nievenheimer Michael Bödeker und der Zonser Jonas Yared mit Rot verabschiedeten. Danach entschieden Tröster und Zinta das Spiel. FC-Coach Rainer Voigt war reichlich angefressen: "Einigen Spielern fehlt augenscheinlich die Einstellung. Wenn ich da Geschichten über Partys am Vorabend höre, muss ich schon zweifeln."

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25.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim II vor dem Derby gegen Zons mit Sorgen

Nievenheim     (leu-) Der VdS Nievenheim II hat sich nach dem Sturz von der Tabellenspitze auch aus dem Kreis der Topteams verabschiedet. Das glaubt zumindest VdS-Coach Bernd Meuter: "Wir gewinnen vielleicht noch gegen Gustorf, gegen Teams wie Zons oder Grimlinghausen sind wir aber alles andere als der Favorit", sagt Meuter vor dem Derby gegen den FC Zons, "ich muss derzeit jede Woche sechs, sieben Stammspieler ersetzen." Die aktuellen Ausfälle: Sascha Querbach und Rene Schmitz wurden nach den Vorfällen im Lokalduell gegen Hackenbroich (2:3) nachträglich für sechs beziehungsweise vier Wochen gesperrt. Kevin Zucht und Fabian Ropertz haben sich jeweils einen Fuß gebrochen, Andre Grunzel fällt mit einer Sprunggelenks-OP bis zur Winterpause aus. Immerhin: Aus der Landesliga-Truppe wird am Sonntag Andreas Zinta zum Team stoßen.

Zons-Coach Voigt erwartet Lokalduell auf Augenhöhe

Zons     (leu-) Mit einem Sieg in Nievenheim kann der FC Zons mit dem VdS nach Punkten gleichziehen, von der aus dem Nachbarort angebotenen Favoritenrolle will FC-Coach Rainer Voigt allerdings nichts wissen: "Es sind zwei starke Mannschaften, und die werden sich auf Augenhöhe begegnen. Die Tagesform wird entscheidend sein." Wie Nievenheim kann auch Zons nicht in Bestbesetzung antreten: Michael Busch und Marco Marten liegen mit Grippe flach. Für Voigt ist es derweil das sportliche Wiedersehen mir seinem früheren Coach: Er spielte in Stürzelberg unter Meuter.


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25.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: VdS Nievenheim bei TuSpo Richrath

Rhein-Kreis     (pas-) Unverhofft in der Spitzengruppe festgesetzt hat sich der VdS Nievenheim. Dank des 7:0-Heimsieges gegen Wersten, der nach dem Spielabbruch nun auch als solcher gewertet wurde, steht man auf Platz vier. Nun geht es für die Schützlinge von Trainer Varol Besikoglu zur abstiegsbedrohten TuSpo Richrath.
Die holte unter dem neuen Trainer Marek Lesniak (ehemaliger polnischer Nationalspieler) immerhin sieben Punkte aus fünf Partien. Besikoglu ist nach der 6:7- Pokalpleite gegen den A-Ligisten Holzheim sauer: "Wir wollten unbedingt in den Niederrheinpokal, jetzt haben wir eine große Portion Wut im Bauch. Wenn wir in Richrath punkten wollen, müssen wir die Zielstrebigkeit im Sturm wiederfinden." Die Offensive war bisher der Trumpf des VdS: 37 Treffer sind Ligabestwert. Allerdings kassierten auch nur die sechs Teams aus dem unteren Tabellendrittel mehr Gegentore als Nievenheim (25).

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22.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Hatem Aouni vom SV Wersten 04 aus dem Krankenhaus

NIEVENHEIM     (-vk) Aufatmen beim SV Wersten und beim VdS Nievenheim: Hatem Aouni, der Werstener Fußballer, der am letzten Samstag nach einem Zusammenprall mit Nievenheims Torhüter Timo Brandes im Strafraum bewusstlos zusammengebrochen und mit dem Krankenwagen abtransportiert worden war, hat bereits am Sonntag das Krankenhaus wieder verlassen können - diagnostiziert wurde "nur" eine Gehirnerschütterung. Die Partie war nach dem Zwischenfall nach einer Stunde beim Stande von 7:0 für die Gastgeber auf Bitten der Werstener abgebrochen worden, wie sie für die Tabelle gewertet wird, steht noch nicht fest. Jetzt hoffen die Nievenheimer, dass es heute Abend auf dem Kunstrasenplatz ohne dramatische Ereignisse abgeht; um 19:30 Uhr gastiert dann A-Kreisligist Holzheimer SG in der vierten Runde des Kreispokals beim Landesliga-Neuling.....


22.11.2011  -  VdS-Info:  VdS Nievenheim - SG Holzheim, 4. Kreispokalrunde ( 22.11. - 19:30 Uhr - Südstraße ):
Ergebnis: 6:7 nach Elfmeterschießen ( 2:2 / 2:1 ); das 2:2 erfolgte in der letzten Spielminute der regulären Spielzeit. Die Holzheimer SG ist somit eine Runde weiter. Herzlichen Glückwunsch.

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21.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Spielabbruch beim VdS Nievenheim beim Stande vom 7:0

NIEVENHEIM     (geh-) Es war die 60. Minute in der Fußball-Landesliga-Partie zwischen dem VdS Nievenheim und dem SV Wersten, als der beste Gästespieler, Hatem Aouni, im VdS-Strafraum zu Boden ging und von seinem eigenen Keeper auf Händen hinter die Torauslinie gebracht wurde. Nur wenige Minuten später rasten ein Rettungs- und ein Notarztwagen über den Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage in Nievenheim. Auf einer Trage beförderte man den Werstener fest fixiert vorsichtig ins Fahrzeug. Der Zwischenstand von 7:0 (5:0) für die Hausherren und ihre Dominanz waren da schon längst Nebensache geworden.

Gäste-Coach Ersin Ergün reagierte, ging zum Schiedsrichtergespann und bat um Spielabbruch. "Er hat gesagt, dass seine Mannschaft unter Schock stehe, ein Weiterspielen deshalb nicht möglich sei", erklärte VdS-Trainer Varol Besikoglu. Eine richtige Entscheidung aufgrund der langen Unterbrechung und der womöglich schwerwiegenderen Verletzung von Aouni.

Wie das Spiel nun gewertet wird, steht zwar noch nicht endgültig fest, doch Staffelleiter Reinhold Dohmen, der selbst vor Ort war, geht von einem 7:0 für die Nievenheimer aus.
Als der Fußball noch im Fokus stand, hatten die Hausherren das Zepter von Beginn an fest in der Hand. Es dauerte allerdings bis zur 21. Minute, ehe Johannes Meuter nach Vorarbeit von Salvatore Franciamore zum 1:0 vollenden konnte.

Zuvor waren bereits Kevin Buttchereit und Marek Koziatek aus aussichtsreichen Positionen gescheitert. "Nach der Führung haben wir leider ein wenig den Zugriff auf das Spiel verloren", so Besikoglu, der reagierte und Markus Paffendorf in die Partie brachte. "Ich wollte ein Zeichen setzen. Danach haben die Jungs das Tempo wieder angezogen." Mit neuem Schwung legten die Nievenheimer vor dem Wechsel binnen acht Minuten noch viermal nach. Zunächst per Eigentor von Dirk Schreiber, der einen Schuss von Andreas Schulz in die eigenen  Maschen lenkte (37.), dann durch Paffendorf nach Ecke Franciamore  (40.), per Kopfball von Buttchereit (42.) und erneut durch Meuter (44.) Letzterer bedankte sich danach per Küsschen bei seiner Oma am Spielfeldrand.

Während die Hausherren gut gelaunt zum Pausentee gingen, ließen die Gäste aus Wersten den Kopf enttäuscht hängen. Schon kurz nach Wiederanpfiff ging das muntere Toreschießen des VdS weiter: Buttchereit erhöhte in der 47. Minute auf 6:0, Marek Koziatek per Handelfmeter auf 7:0 (52.). "Wir haben versucht, die Partie von Anfang an nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das ist uns gelungen. Der Sieg war hochverdient", erklärt Besikoglu. Aber auch von der schweren Verletzung von Hatem Aouni überschattet. Und die endgültige Spielwertung steht ja auch noch aus.


*****  VDS NIEVENHEIM - SV WERSTEN  *****
Abbr. beim Stand von 7:0 (5:0)
Nievenheim:  Brandes, Puseljic,  Dalkiran,  M. Koziatek (54. Yilmaz), Duenbier,  Salvatore Franciamore, Meuter, Rittmann, L. Koziatek (35. Paffendorf), Schulz, Buttchereit
Tore: 1:0 (21.) Meuter, 2:0 (37. ET) Schreiber, 3:0 (40.) Paffendorf, 4:0 (42.) Buttchereit, 5:0 (44.) Meuter, 6:0 (47.) Buttchereit, 7:0 (52. HE) M. Koziatek
Schiedsrichter: Schemann
Zuschauer: 70
Bes. Vorkommnisse: Spielabbruch nach 65 Minuten, nachdem sich ein Spieler der Gäste schwer verletzt hatte.

VdS-Redaktion: Im Nachgang wurde das Spiel mit 7:0 für den VdS Nievenheim I gewertet.

Anmerkung:
Wie Ihr wahrscheinlich bereits wisst, ist das Spiel gegen Nievenheim am vergangenen Samstag abgebrochen worden. Nach einem Zusammenstoß von Hatem Aouni mit dem Nievenheimer Torwart musste Hatem ins Krankenhaus.
Nach dem anfänglichen Schock können wir euch aber mitteilen, dass Hatem das Krankenhaus mit einer Gehirnerschütterung bereits verlassen hat . Er hat zwar noch einen „Brummschädel“, ist soweit aber in Ordnung.
(Quelle: Homepage SV Wersten 04)

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18.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga:  TuS heute im Duell der Verzweifelten

Rhein-Kreis-Neuss     (pas-) Der 1. FC Mönchengladbach gegen den TuS Grevenbroich - eine Landesliga-Duell, das in den vergangenen Jahren stets auf Augenhöhe und als Spitzenspiel stattfand.

Wenn die beiden Teams heute um 19:45 Uhr auf der Gladbacher Ernst-Reuter-Anlage aufeinandertreffen, wird allerdings nur die erste der beiden Prämissen erfüllt sein. Denn aktuell fristen sowohl der TuS als auch der 1. FC - beide als Titelkandidaten gestartet - mit jeweils 18 Punkten ein Dasein im grauen Tabellenmittelfeld. "Wir wurden zuletzt eiskalt für unsere Fehler bestraft, haben viel darüber geredet und wollen nun unbedingt eine Serie starten", sagt TuS-Trainer Jörg Ferber, dessen Elf seit Ende September nur einen Zähler einfuhr.

Unruhe im Verein spüre er aber nicht: "Warum auch? Wir waren in den meisten Spielen zumindest auf Augenhöhe. Die Verunsicherung im Team wird aber immer größer, das gilt auch für den Gegner." Auch der ist seit über einem Monat sieglos und gewann erst zwei Heimspiele. Harmlos präsentierte sich das Team um den ehemaligen Glehner Robert Norf vor allem im Sturm, der seit 248 Minuten auf ein Tor wartet.

Weit entfernt von solchen Sorgen ist der Aufsteiger VdS Nievenheim. Der Tabellensechste spielt bisher eine tadellose Saison und ist morgen (19.11. - 16:00 Uhr - Südstraße) gegen den Vorletzten SV Wersten klarer Favorit, könnte mit einem Sieg gar auf Platz drei vorstoßen. "Wenn wir oben 'dran bleiben wollen, ist ein Sieg Pflicht. Gerade diese Rolle ist aber eine sehr schwierige", weiß Trainer Varol Besikoglu. Seine Mannschaft löste solche Aufgaben in der Vergangenheit aber mit Bravour: Sowohl in dieser Spielzeit als auch in der vergangenen in der Bezirksliga gab man in insgesamt 15 Spielen nicht einen einzigen Punkt gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel ab.

In den Kader zurückkehren kann nach auskurierter Bauchmuskelzerrung Kai Pelzer, der von Julian Rittmann in der Mittelfeldzentrale aber exzellent vertreten wurde. "Julian war beim 5:0 in Nettetal der beste Mann", lobt Besikoglu.

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15.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Unentschieden: Nievenheim III - DJK Rheinkraft II

NIEVENHEIM     (-pas) Primus Nievenheim ließ auf der Wolkeranlage verdientermaßen zwei Punkte. Nach starkem Beginn gingen die Gastgeber verdient in Führung. Andreas Schmidtke glich aber kurz vor dem Pausenpfiff aus. Der zum Stürmer umfunktionierte Torschütze, dessen Vater Fredy einst Olympiasieger im Bahnradfahren wurde, war im vergangenen Jahr noch als Stammtorhüter in der damals auf Bezirksebene spielenden Erstvertretung aktiv. Trainer Alexander Foth sah ein gerechtes Remis, das erst die zweite nicht gewonnene Begegnung des VdS in dieser Saison war: "Zur Pause war das Unentschieden gerecht. In den folgenden 20 Minuten waren wir zwar überlegen, sind durch eine gelb-rote Karte in Unterzahl geraten. Am Ende hatten beide Teams die Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen.

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14.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Ex-Nievenheimer holen den VdS II von der Spitze

NIEVENHEIM     (leu-) Der SV Bedburdyck/Gierath hat den VdS Nievenheim II von der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A geschossen. Die Gierather gewannen mit 2:0 (1:0) und fanden durch den zweiten Sieg in Folge Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.
Ausgerechnet die früheren Nievenheimer Kevin Mülfarth (25.) und Michael Fabry (77.) zogen dem VdS mit ihren Treffern den Zahn. "Das war grottenschlecht. Wir hätten vier Stunden spielen können und kein Tor gemacht", zürnte VdS-Coach Bernd Meuter.

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11.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Primus Nievenheim startet Rückrunde gegen Gierath

NIEVENHEIM     (leu-) Organisatorische Wunderwelt Kreisliga A: Noch bevor die letzten drei Spieltage der Hinrunde ausgetragen werden, steht am  Sonntag (14:30 Uhr, Südstraße) bereits der erste Rückrunden-Spieltag auf dem Programm. Spitzenreiter VdS Nievenheim II hat nach den drei Bezirksliga-Absteigern Hackenbroich (2:3), Orken (3:1) und Delhoven (2:0) diesmal eine auf dem Papier leichtere Aufgabe auf dem Programm, empfängt den Tabellenzwölften SV Bedburdyck/Gierath. Der leistete  beim 2:3 im Hinspiel allerdings heftige Gegenwehr.

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07.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim überzeugt in Nettetal

Nettetal     (geh-) Bereits in der Halbzeitpause konnte sich Varol Besikoglu, Trainer des Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim, zurücklehnen, da führten seine Kicker bei Union Nettetal bereits mit 3:0. Nach weiteren  45 Minuten stand es 5:0. "Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, er hätte in der zweiten Hälfte sogar noch höher ausfallen müssen. Aber gerade in der letzten halben Stunde haben wir zu viele Chancen leichtfertig liegen lassen", so Varol Besikoglu.

Johannes Meuter
hatte den VdS in der 23. Minute nach Vorarbeit von Lukasz Koziatek in Führung gebracht. Zuvor waren die Nievenheimer, so Coach Besikoglu, "nur schwer ins Spiel gekommen". In der 41. Minute zeigte sich der Vorbereiter dann selbst treffsicher, verwertete ein Zuspiel von Kevin Buttchereit zum 2:0. Salvatore Franciamore erhöhte nur drei Minuten später per abgefälschtem Fernschuss auf 3:0. Besikoglu: "Da war die Partie bereits entschieden. Aber wir wollten weiter Druck machen und nach vorne spielen." Gesagt, getan. Nach exakt einer Stunde konnte die Nettetaler Defensivabteilung Meuter nur per Foul stoppen, den fälligen Elfmeter verwandelte Marek Koziatek sicher zum 4:0. Den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand setzte Buttchereit nach Doppelpass mit Markus Paffendorf (75.). Durch den Sieg kletterte der VdS Nievenheim sogar auf Rang vier in der Tabelle, ließen dabei unter anderem den TuS Grevenbroich hinter sich. Die Nettetaler unterdessen bleiben Vorletzter.

*****  UNION NETTETAL - VDS NIEVENHEIM 0:5 (0:3)  *****
Nievenheim:
Brandes; Puseljic, Schüttler, M. Koziatek, Duenbier, Franciamore, Meuter (62. Paffendorf), Rittmann, L. Koziatek (70. Poullie), Dalkiran (65.Schulz), Buttchereit
Tore: 0:1 (23.) Meuter, 0:2 (41.) L. Koziatek, 0:3 (44.) Franciamore, 0:4 (60. FE) M. Koziatek, 0:5 (75.) Buttchereit
Schiedsrichter: Van Zwamen (Kamp-Lintfort)
Zuschauer: 80

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07.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A: Nievenheim nach Sieg im Derby weiter Nummer eins

Nievenheim     (leu-) Der VdS Nievenheim II bleibt die bestimmende Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A. Der Spitzenreiter gewann das Derby gegen den FC Delhoven mit 2:0 (2:0) und verteidigte damit erfolgreich Platz eins. Matchwinner war Thomas Tröster, der in der 26. und 41. Spielminute traf und mit nun elf Treffern die Führung in der Torjägerliste übernahm.

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04.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: VdS Nievenheim muss beim Kellerkind Union Nettetal weiter auf Kai Pelzer verzichten

Nievenheim     (ben-) .....Mit nur einem Punkt weniger als Kreisrivale SV Uedesheim rangiert Aufsteiger VdS Nievenheim auf dem fünften Platz und hat beim Tabellenvorletzten Union Nettetal sogar die große Chance, noch weiter nach oben zu klettern. Doch davon will Trainer Varol Besikoglu nichts wissen: "Für uns ist es völlig egal, ob wir gegen Remscheid oder Nettetal spielen. Wir müssen immer voll konzentriert sein", meint er mit Blick auf die schwankenden Leistungen seiner Truppe. Jüngst folgte auf ein 0:6 gegen TuRU Düsseldorf II ein 3:1-Sieg gegen den vor der Saison hoch gewetteten TSV Eller. Und das, obwohl Mittelfeldmotor Kai Pelzer wegen Bauchmuskelzerrung passen musste. Da die Verletzung noch nicht auskuriert ist, wird ihn gegen Nettetal erneut Julian Rittmann vertreten. "Er hat seine Sache gut gemacht", findet Besikoglu.

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04.11.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A: Delhoven ohne Fink zum Derby

Nievenheim     (leu-) An die letzte gemeinsame Zeit in der Fußball-Kreisliga A erinnert man sich beim VdS Nievenheim und beim FC Delhoven gerne zurück: 1999/2000 stieg Nievenheim als Meister in die Bezirksliga auf und nahm "Vize" Delhoven mit. Der VdS blieb seitdem der Kreisklasse fern und mischt mittlerweile in der Landesliga vorne mir, Delhoven stieg im Sommer nach elf Jahren wieder in die "LigA" ab - und ist nun morgen (18:00 Uhr) bei Nievenheims Reserve zu Gast.
Es ist das dritte Wochenende in Folge, das ein Dormagener Derby bringt. Und nach den spektakulären Duellen Nievenheim gegen Hackenbroich (2:3) und Hackenbroich gegen Zons (3:4) verspricht aus dieses, ein Spitzenspiel zu werden: Mit einem Sieg kann der Tabellenvierte aus Delhoven, der zuletzt viermal in Serie gewann, nach Punkten mit Spitzenreiter Nievenheim gleichziehen. "Wir sind zufrieden mit der aktuellen Situation, fahren aber als Außenseiter zum VdS", sagt Delhovens Trainer Manfred Zingsheim. Die gute Stimmung beim FC wurde indes unter der Woche getrübt: Im Kreispokal verlor Delhoven nicht nur 2:3 in Neukirchen, sondern auch den zuletzt ganz starken Angreifer Simon Fink mit einem Jochbeinbruch. "Er wird bis zum Jahresende ausfallen, das ist ein herber Verlust", sagt Zingsheim. Auch dem VdS fehlt in Andre Grunzel (Sprunggelenk) ein Schlüsselspieler bis Hinrunden-Ende.
Zwei, die schon 1999 mitmischten, sind indes auch morgen wieder dabei: Delhovens Defensivspezialist Torsten Hamacher, der seine Rotsperre abgesessen hat, und Nievenheims Goalgetter Thomas Tröster, zuletzt Doppeltorschütze bei 3:1 in Orken.

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03.11.2011 WESTKICK

Kreisliga A: Nievenheim erobert die Tabellenführung zurück
Gierath nach Punkteteilung Letzter  -  Nievenheimer spielen nun gegen den Vierten aus Delhoven.

Nievenheim     Die Reserve des VdS Nievenheim sicherte sich durch einen 3:1-Auswärtssieg bei der SG Orken-Noithausen den Platz an der Spitze der Tabelle. Die Nievenheimereroberten die Tabellenführung von der Holzheimer SG zurück, welche bereits in einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel einen 3:2-Auswärtssieg bei der SG Rommerskirchen-Gilbach feierte. Nachdem das Team aus Nievenheim bereits nach fünf Minuten den ersten Rückschlag durch das Tor von Severin Beyers hinnehmen musste, drehte sie das Spiel noch durch zwei Treffer von Thomas Tröster und einen Weiteren von Tim Dziggel. Tim Dziggel schoss nicht nur einen Treffer, sondern absolvierte auch insgesamt eine starke Partie. Auch Trainer Bernd Meuter bestätigt: „Er hat ab der 20. Minute ein Bombenspiel hingelegt.“ Durch das 2:2 des Polizei SV Neuss im Heimspiel gegen den SV Bedburdyck/Gierath rutschte die Mannschaft aus Gierath auf den letzten Tabellenplatz. Bereits vor dem Spiel erwartete PSV Trainer Mehmet Altin eine schwere Aufgabe: „Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein, der alles dafür tun wird, bei uns etwas mitzunehmen.“ Doch es reichte nicht mehr als zu einer Punkteteilung. Auf einer Welle des Erfolges befindet sich der FC Zons und kletterte durch den jüngsten Sieg bei TuS Hackenbroich bis auf den dritten Tabellenplatz. In einer engen und abwechslungsreichen Partie setzte sich die Elf mit 4:3 durch. DJK Germania Hoisten rutscht durch eine 0:2 Pleite beim FC Delhoven auf den vorletzten Tabellenplatz. Der Spitzenreiter aus Nievenheim erwartet zum Spitzenspiel des nächsten Spieltages den Tabellenvierten FC Delhoven. Die Verfolger bestreiten beide jeweils Heimspiele. Die Holzheimer SG empfängt den Polizei SV Neus, der FC Zons den Bezirksligaabsteiger SG Orken-Noithausen, der in der Tabelle aktuell auf Platz acht rangiert.

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31.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: VdS I trifft zur rechten Zeit
Trotz eines unkonzentrierten Auftakts setzt sich Landesligist VdS Nievenheim mit 3:1 gegen den TSV Eller durch. Nach dem glücklichen Führungstreffer stellte der Aufsteiger seine Klasse nach dem Seitenwechsel unter Beweis.

von Christos Pasavantis

Nievenheim    Eigentlich hatte sich Varol Besikoglu im Sommer vorgenommen, seiner Nerven wegen an der Seitenlinie in Zukunft ruhiger zu agieren. Trotz des am Ende verdienten 3:1-Erfolges (1:0) seines VdS Nievenheim gegen den TSVEIler musste der Trainer des Landesligisten gestern aber häufiger laut werden, als ihm lieb war.

"Wir haben uns heute schon einige katastrophale Fehlpässe erlaubt. Man hat uns die Verunsicherung deutlich angemerkt", erklärte Besikoglu. So begann der VdS nach der 0:6- Klatsche bei der TuRU - Reserve und den Ausfällen von Abwehrchef Mehmet Yilmaz und Spielmacher Kai Pelzer sehr nervös. Vor allem deren Ersatzmänner Marek Koziatek und Julian Rittmann unterliefen in der Anfangsphase des Spiels einige Fehlpässe, Nievenheim kam erst spät in die Zweikämpfe und konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Gegen Kevin von Goufein (1./24.) und Daniele Varveri (6.) war Torwart Timo Brandes auf dem Posten.

Besser ins Spiel kamen die Gastgeber erst, als sie vom Gegner ein Geschenk serviert bekamen: TSV Linksverteidiger Tarek Ben Larbi spielte Kevin Buttchereit den Ball nach 36 Minuten freistehend in die Füße, der blieb vor Torhüter Peter Gonzalez eiskalt und schob zur sicherlich glücklichen Führung ein. Kurz danach kamen zwar Dennis von Wilmsdorff (45.) und Gouffein (47.) zu weiteren Chancen, mehr gezielte Offensivbemühungen waren bei den Gästen in der Folge aber nicht mehr zu verzeichnen. Nievenheim erhöhte den Druck und kam durch Marek Koziateks Kopfballtreffer nach Freistoß von Salva Franciamore (56.) zum 2:0, nur vier Minuten später gelang seinem Bruder Lukasz Koziatek nach feinem Pass von Johannes Meuter das 3:0. Dabei stand er allerdings knapp im Abseits, die Fahne von Schiedsrichterassistent Marco Glöckner blieb unten. Mit Ausnahme von Hakan Simseks Anschlusstreffer (74.) ließ der VdS danach nichts mehr anbrennen und fuhr somit einen verdienten Heimsieg ein.

Vor allem das Konterspiel des Aufsteigers wusste zu überzeugen, der überragende Meuter war im rechten Mittelfeld - wenn überhaupt - nur per Foul zu stoppen. So beispielsweise auch vor dem 2:0. Von Franciamore - der allerdings die erste halbe Stunde vollkommen verschlief - wurde er mit gewohnt  präzisen Bällen gefüttert, auch das Zusammenspiel mit Lukasz Koziatek und Buttchereit funktionierte hervorragend.

"Das sah nach der Pause wirklich gut aus, wir haben uns Chancen erarbeitet und die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Mit unserem Spiel kann ich zwar nicht wirklich zufrieden sein, solche Partien gibt es aber ab und zu", fasste Besikoglu zusammen. Nievenheim springt mit dem vierten Heimsieg von Platz acht auf fünf.

Johannes Meuter gegen Eller 2011_10_30NGZ-FOTO: H. Jazyk
Von Eller nicht in den Griff zu bekommen: Johannes Meuter (r.), hier gefoult von Marcel Korte, war gegen den TSV der beste Nievenheimer.

*****  VDS NIEVENHEIM - TSV ELLER 3:1 (1:0)  *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic, Duenbier, M. Koziatek, Schüttler, Meuter, Rittmann, Salva Franciamore (78. Poullie), Dalkiran, Buttchereit, L. Koziatek (81. Paffendorf)
Tore: 1:0 (36.) Buttchereit, 2:0 (57.) M. Koziatek, 3:0 (60.) L Koziatek, 3:1 (74.) Simsek
Schiedsrichter: Wollenweber (Mönchengladbach)
Zuschauer: 120

INFO: Bilanz der Neuzugänge nach elf Spieltagen:
Kevin Buttchereit: 8 Einsätze (7 von Beginn an), 7 Tore
Lukasz Koziatek: 9 Einsätze (6), 3 Tore
Julian Rittmann: 9 Einsätze (6), 1 Tor
Johannes Meuter: 10 Einsätze (9)
Mehmet Yilmaz: 10 Einsätze (7)
Güven Dalkiran: 7 Einsätze (1)


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31.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim II holt sich in Orken Platz eins zurück

NIEVENHEIM   (leu-) Für drei Tage hatte die Holzheimer SG die Tabellenspitze in der Fußball-Kreisliga A übernommen, gestern holte sich der VdS Nievenheim II den Platz an der Sonne durch ein 3:1 (1:1) bei der SG Orken/Noithausen zurück. Nach Orkens früher Führung durch Severin Beyers (5.) trafen Thomas Tröster (40./60.) und Tim Dziggel (55.) für den VdS, dem Coach Bernd Meuter "ab der 20. Minute ein Bombenspiel" attestierte. Orken verlor derweil zum fünften Mal in Serie.

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28.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Besikoglu hofft auf "Trotzreaktion"

NIEVENHEIM   (pas-) Wähnten sich die Anhänger des Landesligisten VdS Nievenheim nach dem 5:0 gegen Solingen noch im Aufschwung, mussten sie mit der 0:6-Klatsche bei TuRU Düsseldorf II jüngst einen jähen Dämpfer einstecken. "Ich wusste, dass wir immer wieder Rückschläge verdauen werden müssen. So etwas habe ich aber nicht erwartet", war auch Trainer Varol Besikoglu überrascht.
Gegen den TSV Eller hat der VdS am Sonntag (15 Uhr, Südstraße) neben der angestrebten Wiedergutmachung eine weitere Rechnung zu begleichen: Mit 9:10 nach Elfmeterschießen schied der Aufsteiger im August im Niederrheinpokal in Eller denkbar unglücklich aus. "Dort hat man das enorme Potenzial von Eller gesehen. In der Liga stehen sie aber nicht da, wo sie stehen sollten", findet Besikoglu. Nach dem dritten Platz im Vorjahr sahen im TSV vor der Saison viele einen Aufstiegskandidaten. Aktuell enttäuscht die Mannschaft von Trainer Uwe Ordelheide aber mit Rang elf.
"Ich erwarte eine Trotzreaktion meines Teams", sagt Besikoglu, "trotzdem wird das ein richtiger Brocken." Zumal in Abwehrchef Mehmet Yilmaz (rotgesperrt) und Motor Kai PeIzer (Bauchmuskelzerrung) zwei der wichtigsten Akteure ausfallen werden. Für Pelzer könnte Julian Rittmann ins Team rücken.
In der Innenverteidigung werden wohl die erst 22-jährigen Marek Koziatek und Daniel Duenbier die Verantwortung übernehmen.

Dass der VdS bisher die zweitmeisten Gegentore der Liga schluckte (25), macht Besikoglu vor allem an der Unerfahrenheit des Duos fest: "Die beiden haben hervorragende Anlagen, spielen aber ihre erste Saison auf diesem Niveau und müssen sich noch entwickeln."

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28.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A: VdS II nach Derby-Pleite nun in Orken gefordert

NIEVENHEIM   (leu-) Eine Woche nach dem 2:3 im packenden Derby gegen den TuS Hackenbroich bekommt es der VdS Nievenheim II in der Fußball-Kreisliga A mit dem nachsten Bezirksliga-Absteiger zu tun. Am Sonntag ist die Truppe von Trainer Bernd Meuter bei der SG Orken/Noithausen zu Gast. "Die Jungs hatten an der Niederlage zu knabbern", sagte Meuter, der selbst mit den Nachwehen der Pleite zu kämpfen hat: Sascha Querbach fehlt nach seiner Roten Karte, Andre Grunzel fällt mit einer Sprunggelenks-Verletzung bis zum Jahresende aus. Zudem liegt Keeper Sebastian Lopez mit Grippe flach. "Da müssen jetzt eben die Jungs von der Bank ran", sagt Meuter und warnt vor Orken, das zuletzt vier Niederlagen in Serie kassierte: "Die sind stark - mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden."

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27.10.2011 VdS-Info

VdS Nievenheim III gewinnt in Holzheim das 11. Meisterschaftsspiel

NIEVENHEIM   In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel nicht ernst genommen und sind 1:0 in Rückstand geraten. Vor der Pause haben wir durch Johannes Mnich den 1:1 Ausgleich erziehlt. Nach der Pause haben wir am Spiel teilgenommen. Wir haben schneller und vor allem zielstrebiger gespielt. Als logische Konsequenz haben wir dann auch unsere Tore durch Johannes Mnich, 2 x Sven Czech und Daniel Hagenau erziehlt.
Insgesamt bin ich mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden und hoffe, das wir auch mal wieder 90 Minuten unser Spiel machen können.

Dies sagte uns nach dem Spiel: VdS-Trainer Alexander Foth

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27.10.2011 WESTKICK

Spitzenreiter VdS Nievenheim II muss nach Orken-Noithausen

Das Auswärtspiel des Polizei SV Neuss gegen den SC Grimlinghausen war eine ganz besondere Herausforderung für die Mannschaft des PSV. Kurz vor der Partie schockte die Nachricht des Erdbebens in der Türkei die Mannschaft, welche größtenteils aus türkischstämmigen Spielern besteht. Trotz dieser schlimmen Nachrichten schaffte es das Team von Trainer Mehmet Altin, sich im Spiel in Grimlinghausen mit 2:1 durchzusetzen. Zunächst musste der PSV bereits nach drei Minuten den ersten Gegentreffer hinnehmen. Der äußerst starke Keeper Ömer Sen hielt sein Team mit vielen guten Paraden im Spiel und hielt sogar einen Elfmeter der Gastgeber. Kurz von der Pause glich dann Volkan Öktem zu Gunsten des PSV aus. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Öktem, der den entscheidenden Treffer des Spieles erzielte. Auch Trainer Altin schwärmt von seinem Torjäger: „Er ist eine echte Tormaschine.“ An dem Spiel seiner Mannschaft hatte Altin ebenfalls nichts zu bemängeln: „Ich bin total stolz auf meine Jungs. Das war eine super Leistung.“ Für den PSV geht es nun gegen den SV Bedburdyck / Gierath.
Im oberen Teil der Tabelle gab es eine Überraschung. Der bisher stark auftretende Spitzenreiter aus Nievenheim verlor überraschend mit 2:3 gegen den Bezirksligaabsteiger aus Hackenbroich. Die Treffer für TuS Hackenbroich erzielten vor der Pause jeweils per Elfmeter Kapitän Tobias Erberich sowie Jens Skrzypczyk. Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Tobias Erberich für den dritten Treffer der Hackenbroicher. Somit verkürzt Hackenbroich den Rückstand in der Tabelle auf Nievenheim auf nunmehr zwei Zähler und steht aktuell punktgleich mit der Holzheimer SG auf Platz drei. Nievenheim reist nun zur SG Orken-Noithausen, während bereits am Donnerstag, 27.10. Hackenbroich den FC Zons empfängt.

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25.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim III gewinnt gegen DJK Novesia II mit 4:2

NIEVENHEIM   Der Spitzenreiter VdS Nievenheim III bezwang im Spitzenspiel die zweitplatzierte DJK Novesia II mit 4:2 und vergrößerte dadurch den Abstand auf den direkten Kontrahenten auf zehn Zähler. Robert Müller brachen den VdS mit 1:0 in Front, Juan Navarette drehte die Partie vor dem Pausentee auf 2:1 für die DJK. Nach dem Wechsel glich Christian Tappertzhofen aus. Mick Korth und erneut Tappertzhofen brachten den Sieg letztendlich unter Dach und Fach.
"Insgesamt ein sehr gutes Fußballspiel, bei dem ich mit der Einstellung meiner Mannschaft und mit großen Teilen des Spiels sehr zufrieden war", meinte VdS-Coach Alexander Foth. Bitter für die DJK: Stefan Drosdziok holte sich beim Stand von 2:1 wegen Ballwegschlagens die Gelb-Rote Karte und erwies seinem Team damit einen Bärendienst.

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24.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim kassiert 0:6-Klatsche

Nievenheim    (HSp) Einen rabenschwarzen Tag erwischten gestern die Landesligafußballer des VdS Nievenheim. Der Aufsteiger kam bei der Zweitvertretung von TuRu Düsseldorf mächtig unter die Räder und verlor mit 0:6 (Halbzeit 0:3).

"Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zum letzten Mal so eine Niederlage hinnehmen musste", erklärte ein konsternierter Varol Besikoglu. Dem Trainer des VdS fiel es nach Spielende sichtlich schwer, seinen Unmut über den Schiedsrichter im Zaum zu halten, dennoch zeigte er sich als fairer Verlierer: "Ich werde jetzt nicht dem Schiedsrichter die Schuld für unsere Niederlage geben", sagte Besikoglu. Einige Entscheidungen blieben für ihn aber mehr als fraglich. So auch die Rote Karte für Innenverteidiger Mehmet Yilmaz in der zweiten Spielminute. "Die war vollkommen unberechtigt", befand der VdS-Coach, "ich weiß immer noch nicht, was er da gepfiffen hat." Fakt ist allerdings, dass diese Rote Karte den Untergang der Nievenheimer besiegelte. Zwar hatte der VdS in der ersten Halbzeit fünf Großchancen, doch zu einem Treffer reichte es für den Liganeuling nicht. Im Gegensatz dazu zeigten sich die Düsseldorfer in ausgesprochener Torlaune. Bereits zur Halbzeit hatten Lubo Chovanec (14.), Vincenzo Graziano (22.) und Mario Opdenberg (35.) ihr Team in Führung geschossen - in Halbzeit zwei legten Aleksandar Pranjes (55.), erneut Graziano (57.) und Gökhan Dalmis (80.) nach.
"Irgendjemand hat uns einen gebrauchten Tag angedreht", resümierte Besikoglu, "diese Niederlage ist ein großer Happen, den wir jetzt erst mal verdauen müssen."

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24.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Hackenbroich stoppt den VdS
Spitzenreiter Nievenheim II kann im Topspiel der Kreisliga A auch knapp 70 Minuten in Überzahl nicht ausnutzen und kassiert beim 2:3 in einem packenden Derby die erste Niederlage nach zuletzt sieben Siegen in Serie.

von Christoph Leuchtenberg

Nievenheim    Der TuS Hackenbroich hat die Fußball-Kreisliga A wieder spannend gemacht. Der Bezirksliga-Absteiger gewann ein packendes Derby beim VdS Nievenheim II mit 3:2 (2:1) und beendete damit dessen Alleingang nach zuletzt sieben Siege in Folge. "Hätten wir verloren, wäre Nievenheim weg gewesen, so bleibt alles eng beisammen", sagte Dirk Hermes, der auch im zehnten Spiel als TuS-Coach unbesiegt blieb.

Fünf Tore, zwei Rote Karten, zwei Elfmeter und Emotionen en masse: Das Derby war eine höchst rassige Angelegenheit und in den ersten 45 Minuten auch fußballerisch auf hohem Niveau. Mit dem ersten Strafstoß der Partie brachte Hackenbroichs Torjäger Tobias Erberich die Gäste früh in Führung (15.), der agile Andre Grunzel konnte aber nur wenig später ausgleichen (22.). Kurz darauf wurde es erstmals hektisch: Während einer Unterbrechung warf Hackenbroichs Pascal Lopes mit dem Ball in Richtung des am Boden liegenden Grunzel und traf diesen (24.). Schiedsrichter Yunis Duran zeigte Rot - hart, aber vertretbar. Rund 70 Minuten musste der TuS damit in Unterzahl absolvieren, drückte aber zunächst weiter aufs Tempo und kam durch das zweite Elfmetertor durch Jens Skrzypczyk zum 2:1 (30.). Danach hatte der VdS seine beste Phase, kombinierte stark und hatte Pech, als Grunzel nur den Pfosten traf (35.) - wenige Minuten später musste der Nievenheimer raus. "Das wird schwer für uns werden", orakelte Nievenheims Coach Bernd Meuter zur Pause und sah sich bestätigt, als Hackenbroich kurz nach Wiederanpfiff auf 3:1 davon zog: Nach einem langen Ball stand der abseitsverdächtige Goalgetter Erberich plötzlich frei vor dem VdS-Tor und verwandelte eiskalt (50.).

Der dritte Treffer spielte Hackenbroich natürlich in die Karten: Fortan standen die Gäste tief und massiert, ließen Nievenheim kommen.  Der VdS wiederum fand dagegen kein Mittel, für die folgende halbe Stunde war jedes spielerisches Niveau dahin. Erst als Michael Haas in der Schlussphase der Anschlusstreffer gelang (82.), kam wieder Tempo auf, doch zum· Ausgleich langte es nicht mehr: Kurz vor  Schluss vergab Sascha Querbach aus kurzer Distanz den Matchball (90.).

In der Nachspielzeit, als Schiedsrichter Duran zusehends den Überblick verlor, sah Querbach noch die Rote Karte. "Wer es nicht schafft, das Ding gegen zehn Leute zu drehen, hat den Sieg auch nicht verdient", sagte Meuter.

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17.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I überzeugt gegen Solingen auf ganzer Linie

von Christos Pasvantis

Nievenheim    Die Landesliga-Kicker des VdS Nievenheim haben Trainer Varol Besikoglu wohl aufmerksam zugehört. Nachdem der unter der Woche das fahrlässige Abwehrverhalten bemängelte, zeigte der VdS beim 5:0 (3:0) gegen den Vorletzten VfB Solingen eine fehlerlose Partie.

Gegen die Klingenstädter, die erst vier Punkte holten, stellte die einmal mehr hervorragend kombinierende Offensive schon innerhalb der ersten 20 Minuten die Weichen: Lukasz Koziatek behielt vor Torhüter Manuel Habljak zweimal die Nerven (5./15. Minute) und setzte dann Kevin Buttchereit gekonnt in Szene, der nur noch einschieben musste (19.). Bis zur Pause hätten Kai Pelzer und erneut das Stürmerduo sogar schon die endgültige Entscheidung erzwingen müssen.

Ebenso lobenswert war allerdings das mit hoher Disziplin vorgetragene Abwehrverhalten. Zugegeben, die schwachen Solinger machten es dem Aufsteiger relativ leicht. Dennoch war auch nach der gelb-roten Karte gegen den bis dahin überzeugenden Abwehrchef Mehmet Yilmaz (53.) und dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kapitän Marc Schüttler (60.) keine Unsicherheit zu spüren. Für ihn füllte Güven DaIkiran die Rolle des Linksverteidigers aus, Pelzer ließ sich in die Innenverteidigung zurückfallen. Linksaußen Andreas Schulz stand zudem bei Solinger Ballbesitz nahezu auf Höhe der Viererkette, die die Gäste damit vor unlösbare Probleme stellte.

Bei zahlreichen Kontersituationen hatte Salva Franciamore, der alleine rund zehn Torschüsse abgegeben haben dürfte, nicht das nötige Glück. Auch Dean Puseljic ließ hervorragende Tormöglichkeiten aus. Besser machte es Kevin Buttchereit, der nach 71 Minuten Keeper Habljak zum 4:0 umkurvte. Fünf Minuten später verlor der VfB zudem Marcel Carnielo nach hartem Einsteigen gegen Schulz und Agon Balay nach anschließendem Ballwegschlagen jeweils mit Gelb-rot.

Wiederum Buttchereit erhöhte mit seinem dritten Treffer - der insgesamt sechste des 19-jährigen in dieser Saison - zum Endstand (82.).

"Endlich haben wir neben der starken Offensive' auch hinten überzeugt. Ich habe keinen einzigen gravierenden Fehler gesehen", fand Besikoglu.

Kann der VdS diese Stabilität auch gegen gefährlichere Gegner bestätigen und im Angriff weiterhin für so viel Gefahr sorgen, dürfte der Blick wohl endgültig in Richtung oberes Tabellendrittel gehen. Dass Solingen nicht einmal Tabellenletzter ist (Wersten holte erst drei Punkte) und auch die beiden anderen Teams auf den Abstiegsplätzen, Richrath und Nettetal, erst vier Punkte holten, kann Nievenheim ohnehin sorglos in die Zukunft blicken lassen.

Kevin Buttchereit gegen Solingen 2011-10-16NGZ-FOTO: L. Berns
Kevin Buttchereit (l.) gelangen für den VdS gleich drei Treffer

****  VDS NIEVENHEIM - VFB SOLINGEN 5:0 (3:0)   *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic,
Duenbier, Yilmaz, Schüttler (64. Dalkiran), Meuter, Pelzer, Salva Franciamore, Schulz (79. Zinta), Buttchereit, L. Koziatek (56. Rittmann ).

Schiedsrichter: Beier (Düsseldorf)
Zuschauer: 150

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17.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A: Nievenheim II marschiert weiter voran

WEVELINHOVEN   (leu-)   Der VdS Nievenheim II bleibt die bestimmende Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A. Der Tabellenführer gewann am Sonntag mit 3:0 (1:0) beim BV Wevelinghoven und fuhr damit den siebten Sieg in Folge ein. Gegen die defensivstarken Hausherren traf Sascha Querbach bereits in der zehnten Spielminute zur Führung; Michael Haas sorgte im zweiten Durchgang für die Vorentscheidung (63.). Den Schlusspunkt setzte Thomas Tröster per Strafstoß (90.).

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16.10.2011 VdS-Info

VdS Nievenheim III verliert  in Uedesheim das erste Spiel der Saison

NIEVENHEIM   Leider haben wir heute unser erstes Spiel der Saison beim SV Uedesheim verloren. Das Spiel endete 3:2 nach einem Halbzeitstand von 1:0. Unsere beiden Treffer erzielte Mick Korth.
In der ersten Halbzeit haben wir gar nicht ins Spiel gefunden und waren nur in der Defensive beschäftigt. Folglich haben wir kurz vor der Pause verdient das 0:1 bekommen.
In der zweiten Hälfte haben wir etwas besser ins Spiel gefunden und haben kurz nach der Pause das 1:1 erziehlt. Fairerweise muss man allerdings anerkennen, dass Uedesheim trotzdem überlegen war und auch zielstrebiger gespielt hat. Folgerichtig haben wir dann das 2:1 und abschließend das 3:1 kassiert. Mehr als der Anschlusstreffer ist uns leider nicht mehr gelungen. Insgesamt war die Niederlage ärgerlich, aber verdient.

Dies sagte uns nach dem Spiel: VdS-Trainer Alexander Foth


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14.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim I empfängt Kellerkind am Sonntag an der Südstraße

NIEVENHEIM   (ben-)   Mit dem Punkt beim TuS Grevenbroich kann Trainer Varol Besikoglu nach wie vor gut leben, mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft am vergangenen Wochenende Fußball gespielt hat, nicht. Das Paradoxe: Der VdS Nievenheim traf zwar dreimal, erarbeitete sich aus dem Spiel heraus aber keine wirkliche Torchance. "Wir müssen die Balance finden zwischen kompakter Defensivarbeit und der Spielfreude nach vorne, die uns eigentlich auszeichnet", betont Besikoglu vor der Landesliga- Heimpartie gegen den VfB Solingen. Zwar sind die Nievenheimer im Gegensatz zu den Gästen Aufsteiger, trotzdem ist das die erste Begegnung, in die der VdS nach dem bisherigen Saisonverlauf als Favorit geht. Schließlich stehen die Solinger mit gerade mal vier Punkten tief im Tabellenkeller, während Nievenheim als Siebter schon 13 Zähler gesammelt hat. Dass der VfB 18 Tore in sieben Spielen kassiert hat, ist ein klares Indiz dafür, wo der Hebel anzusetzen ist. "Wir müssen sie unter Druck setzen und unsere Offensivstärke ausspielen", betont Besikoglu. Eine entscheidende Rolle erwartet er dabei von dem zuletzt formschwachen Kai Pelzer. "Ihn werden wir ganz anders erleben", ist der Coach überzeugt.

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14.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Primus Nievenheim II zu Gast in Wevelinghoven

NIEVENHEIM   (leu-)  Saisonpremiere in der Fußball-Kreisliga A: Der neunte Spieltag ist der erste, der komplett am angestammten Sonntagstermin (15 Uhr) über die Bühne geht - das gibt es in der gesamten Hinrunde gerade dreimal. Spitzenreiter VdS Nievenheim II, zuletzt mit sechs Siegen in Folge, ist beim BV Wevelinghoven zu Gast. "Ich bin sehr zufrieden, auch wenn unsere Serie nicht überraschend kommt. Die Jungs arbeiten sehr gut", sagt VdS-Coach Bernd Meuter vor dem Auftritt beim abwehrstarken BVW (erst elf Gegentore), "das wird ein Geduldsspiel, aber wir wollen die knacken." Ausfallen wird Kevin Zucht (Fußbruch), dafür spielt Steffen Rüttgens (bisher erste Mannschaft) nun dauerhaft für die Reserve.

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13.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

3. Kreispokal-Runde komplett - Nievenheim I mit Freilos

Kreis-Neuss   (leu-)  Der VdS Nievenheim komplettiert die 3. Runde des Kreispokals. Der Landesliga-Aufsteiger setzte sich problemlos 7:0 beim SC Grimlinghausen durch. Damit gibt es in Runde drei die folgenden Paarungen: SV Glehn - SVG Grevenbroch, SSV Delrath - TSV Bayer Dormagen (beide 20. Oktober 2011, 19:30 Uhr), SV Uedesheim - TuS Grevenbroich, SuS Gohr -  Holzheimer SG (beide 25. Oktober 2011, 19:00 Uhr), Trabzonspor Dormagen - DJK Gnadental (25. Oktober 2011, 19:30 Uhr), SG Neukirchen/Hülchrath - DJK Gnadental (27. Oktober 2011, 19:30 Uhr).

Freilose: Polizei SV Neuss, SC Kapellen, SV Bedburdyck/Gierath, TuS Hackenbroich, VdS Nievenheim.

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10.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisderby endet unentschieden
TuS Grevenbroich vs. VdS Nievenheim I

GREVENBROICH   Ein nicht hochklassiges, aber torreiches Kreisderby zwischen dem TuS Grevenbroich und dem VdS Nievenheim erlebten gestern die wenigen Zuschauer im Schloss-Stadion. Obwohl die Gäste zweimal mit zwei Toren in Führung lagen, endete die Partie unter dem Strich noch 3:3.

Nach dem Schlusspfiff musste Nievenheims Trainer Varol Besikoglu erst einmal kräftig durchatmen. Im Vorfeld des Kreisderbys in der Fußball-Landesliga, beim TuS Grevenbroich hatte er noch geäußert, mit einem Remis beim Titelkandidaten gut leben zu können. Doch angesichts der Tatsache, dass seine Mannschaft bereits mit 2:0 und 3:1 vorne lag, War sogar ein Sieg zum Greifen nahe. Aber die Hausherren steckten nie auf und markierten kurz vor Schluss vor nur 120 Zuschauern durch Taifun Kula noch das 3:3 (0:2).

"Natürlich ist das nach diesem Spielverlauf ärgerlich, aber wir müssen zugeben, dass sich der TuS diesen Punkt noch verdient hat", meinte Besikoglu nach der Partie.

Denn in der Hauptsache waren es tatsächlich die Grevenbroicher, die den Ton angaben und auch spielerisch deutlich mehr zu bieten hatten. Jörg Ferber hatte auf die Defensivprobleme der Gäste im bisherigen Saisonverlauf reagiert, indem er in Gestalt von Tim Allroggen einen zweiten Stürmer neben Toni Fernandez aufbot. Es sah zwar lange so aus, als hätte Nievenheim seine Unsicherheiten in der Abwehr mit Blick auf das Lokalduell beseitigt, doch letztlich musste die Mannschaft doch wieder drei Gegentore schlucken. Ganz bitter war der späte Ausgleich zum 3:3, als der sonst sehr sichere Marek Koziatek in der 88. Minute nach einem langen Ball in die Spitze eigentlich alles im Griff hatte, sich das Spielgerät an der Eckfahne aber von Dustin Thissen abluchsen ließ, was zum Tor durch Taifun Kula führte. "Ich glaube, mit diesen Problemen werden wir diese Saison leben müssen", meinte Besikoglu, der sich andererseits über eine gnadenlose Effizienz seiner Mannschaft freuen durfte.

Denn zuvor hatte sie alle ihre Möglichkeiten in Tore umgemünzt. Zunächst traf Marek Koziatek vom Elfmeterpunkt, nachdem Sascha Pelka den Ball im Strafraum an die Hand bekommen hatte (19.). Dann nutzte Kevin Buttchereit einen Fehler von TuS-Keeper Kevin Mari, der nicht entschlossen genug aus seinem Kasten kam, und traf per Kopf (43.). Und erneut Marek Koziatek schoss das 3: 1 (62.), als der Schiedsrichter nach einem Rempler gegen Markus Paffendorf wieder auf den Elfmeterpunkt gezeigt hatte.

Da war es schon im höchsten Maße anerkennenswert, dass sich die Gastgeber von den Tiefschlägen nicht entmutigen ließen. Vor allem nach der Pause erhöhten sie die Schlagzahl und wurden dafür ziemlich schnell nach einer Ecke durch Stürmer Toni Fernandez belohnt (48.). Dann war es ein weiterer Bock in der VdS-Abwehr, der nach einer tollen Einzelleistung von Swen Rommerskirchen und einem Kopfball von Fernandez zum 2:3 führte (71.). Dass es sogar noch zum Ausgleich reichte, machte auch TuS-Coach Jörg Ferber zufrieden: "Wir haben Moral gezeigt und bewiesen, dass wir zu Recht oben mitspielen."

****  TUS GREVENBROICH - VDS NIEVENHEIM 3:3 (0:2)   *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic, Schüttler, M. Koziatek, Duenbier, Rittmann (56.
Yilmaz),  L. Koziatek, Pelzer, Paffendorf, Franciamore (54. Schulz), Buttchereit (70. Poullie).

Schiedsrichter: Inderhess (Nettetal)
Zuschauer: 120

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10.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim II lässt der DJK Hoisten keine Chance

NIEVENHEIM   (leu-) Der VdS Nievenheim II schlüpft immer mehr in die erwartete Rolle des "LigA"-Branchenführers. Die Elf von Bernd Meuter schoss bereits am Donnerstag (06.10.2011) die DJK Hoisten mit 8:0 (3:0) ab und festigte mit dem sechsten Sieg in Serie die Tabellenführung. Andre Grunzel (3), Thomas Tröster, Michael Haas (je 2) und René Schmitz sorgten für klare Verhältnisse.

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09.10.2011 VdS-Info

Stadtderby:  VdS Nievenheim III gewinnt gegen SSV Delrath II an der Südstraße

NIEVENHEIM   Wir haben heute gegen Delrath II gespielt. Das Spiel endete 5:0 bei einem Halbzeitstand von 3:0 . Die Torschützen waren Mick Korth, 2x Sven Czech, 2x Christian Klin. Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft heute sehr zufrieden gewesen. Wir haben aus einer sicheren Devensive heraus agiert. Der einzige Kritikpunkt war das zu langsame Spiel in die Spitze. Aus meiner Sicht war es ein schönes Derby.

Dies sagte uns nach dem Spiel: VdS-Trainer Alexander Foth


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07.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisderby ohne Geheimnisse
Nach der ersten Saisonniederlage will der Fußball-Landesligist TuS Grevenbroich am Sonntag, 09.10.2011, seine Ansprüche als Spitzenteam untermauern. Allerdings ist der ambitionierte Kreiskonkurrent VdS Nievenheim zu Gast

von David Beineke

GREVENBROICH   Viele Berührungspunkte zwischen den Vereinen TuS Grevenbroich und VdS Nievenheim gab es in der Vergangenheit nicht, dafür gibt es zwischen den aktuellen Protagonisten der beiden Fußball-Landesligisten auf dem Feld und auf den Trainerbänken viele Querverbindungen. Eins ist also sicher: Wenn sich die beiden Mannschaften am Sonntag, 09.10.2011, im Schlossstadion gegenüberstehen, wird es keine Geheimnisse geben. Wo die Stärken und Schwächen des Gegners liegen, dazu bedarf es auf beiden Seiten also definitiv keiner langwierigen Videoanalysen.

"Mit 75 Prozent der Nievenheimer Spieler habe ich schon zusammen gearbeitet. Deswegen weiß ich natürlich, worauf ich zu achten habe", sagt TuS-Coach Jörg Ferber, "doch umgekehrt gilt das für meinen Kollegen Varol Besikoglu auch." Erschwerend kommt für Ferber hinzu, dass in Ralf Criens auf Nievenheimer Seite ein Co-Trainer arbeitet, mit dem er vor etwas über einem Jahr noch für die sportlichen Geschicke beim VfR Neuss verantwortlich zeichnete. Damals kickten an der Hammer Landstraße in Marc Schüttler, Mehmet Yilmaz, Dean Puseljic und Kai Pelzer alleine fünf Spieler, die vorigen Sonntag beim 3:1-Sieg gegen Rheydt für Nievenheim im Einsatz waren. "Mir ist natürlich klar, dass wir einen Pelz er nicht laufenlassen dürfen", meint Ferber mit Blick auf die Offensivqualitäten seines ehemaligen Schützlings. Er ist einer der Spieler, die VdS-Trainer Besikoglu zuversichtlich machen, dass es auch gegen den TuS mit einem Tor klappt. "Für uns kommt es eher darauf an, gut zu stehen und kompakt zu verteidigen. In diesem Bereich hatten wir Probleme und haben es gegen Rheydt schon wieder viel besser gemacht", betont Besikoglu, der den Aufwärtstrend auch am Dienstag beim Kreispokalspiel gegen den ALigisten SC Grimlinghausen bestätigt sah: Beim 7:0 zeigte sich der Landesligist torhungrig und souverän. Dass Grevenbroich allerdings ein anderes Kaliber ist als zuletzt Rheydt und der SCG, weiß Besikoglu nur zu gut. Schließlich hatte er aus dem aktuellen TuS-Kader schon Marcel Spanier, David Dygacz, Sascha Pelka, Stefan Volk und Swen Rommerskirchen unter seinen Fittichen: "Deswegen wäre ich auch schon mit einem Punkt zufrieden." Das sieht Kollege Ferber allerdings ganz anders: "Jetzt kommt die Phase, in der wir beweisen müssen, dass wir da oben hingehören." Klar, dass er damit 'am Sonntag schon anfangen will.

Bisherige Duelle:
Saison 2002/2003 Viele Treffen zwischen ersten Mannschaften des TuS und des VdS gab es in der Vergangenheit nicht. Zuletzt spielten beide Teams vor acht Jahren gemeinsam in der Landesliga.
Platzierungen:
Damals wurde der TuS Grevenbroich am Ende Dritter, Nievenheim stieg als Letzter wieder ab.

Kai Pelzer, VdS Nievenheim
(NGZ-FOTO: H. Jazyk)
Aktuell spielt Kai Pelzer (Mitte) eine tragende Rolle beim VdS Nievenheim, mit dem er am Sonntag auf den TuS Grevenbroich trifft. Unter TuS-Coach Jörg Ferber war er schon in Dormagen und beim VfR Neuss aktiv.

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06.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Tag des Freizeitfußballs am 03.10.2011 in Nievenheim

NIEVENHEIM   (-vk) Ausgesprochen zufrieden war Winfried Titze, Freizeit- und Breitensportbeauftragter des Fußballkreises Grevenbroich/Neuss, mit dem um einen Monat auf den "Tag der deutschen Einheit" verschobenen "Tag des Freizeitfußballs" auf der Anlage des VdS Nievenheim: "Insgesamt eine vollauf gelungene Veranstaltung mit vielen zufriedenen Gesichtern." Zu den Besuchern gehörten auch Kreisvorsitzender Hermann-Josef Koch und Kreisfußball-Obmann Herbert Schuhmacher. "Besonders zu loben sind die hervorragende Organisation und Bewirtung durch den VdS unter Leitung von Rainer Kottirre", so Titze, der bei den verschiedenen Turnieren folgende Sieger notieren konnte: Die Ü32-Kreismeisterschaft entschied der SV Rheinwacht Stürzelberg vor dem SC Grimlinghausen für sich und ist damit startberechtigt beim "Festival des Freizeitfußballs" 2012 in Duisburg. Die Stürzelberger gewannen auch den von Hans Sturm gestifteten Ü40-Kreispokal vor dem SV Glehn, der DJK Gnadental, dem VdS Nievenheim und dem SC Grimlinghausen. Das Hobbyturnier des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) entschied Juventus Urin Nievenheim vor den Fusseberg Kickers Helpenstein für sich, beide sind damit auch für das Festival des Freizeitfußballs 2012 qualifiziert. Unter den Augen von Kreisschiedsrichterobmann Dirk Gärtner belegte die Schiedsrichterauswahl des Kreises hinter der SSG Mühlheim.Styrum Rang vier.

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05.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim III bleibt weiterhin das Maß der Dinge

NIEVENHEIM   (afu) Die Drittvertretung des VdS Nievenheim bleibt weiterhin das Maß der Dinge in Gruppe 2. Auf heimischischer Anlage kam der souveräne Tabellenführer zu einem 9:2-Kantersieg gegen die Reserve des TuS Reuschenberg. Mit sieben Siegen aus sieben Partien behält der VdS weiter seine makellose Bilanz und führt die Tabelle nun schon mit acht Zählern Vorsprung auf den Zweiten DJK Novesia II an. Der TuS Reuschenberg steht mit einem Sieg aus fünf Begegnungen auf den vorletzten Tabellenplatz.

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03.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Marek Kotziatek trifft für den VdS doppelt

NIEVENHEIM   (HSp) Eigentlich ist Marek Kotziatek dafür da, Tore zu verhindern, doch am siebten Spieltag der Fußball-Landesliga avancierte der Abwehrmann des VdS Nievenheim zum Matchwinner - und zwar dank seiner zwei Tore. So stand letztlich für den Liganeuling beim Rheyther SV ein 3:1-Sieg (Halbzeit 2:0) zu Buche, der nach zwei Niederlagen in Folge Balsam für die angegriffenen Nerven seines Trainers war. "Der Junge hat heute unglaublich gut gespielt", zollte VdS-Trainer Varol Besikoglu seinem Spieler Respekt. Aber auch für den Rest seines Teams hatte Besikoglu lobende Worte übrig, denn nachdem sich seine Spieler in den vergangenen Partien zu viele einfache Fehler in der Defensive leisteten, boten sie gestern eine ganz starke Abwehrleistung. "Wir haben kaum etwas zugelassen und die Räume eng gemacht", erklärte Besikoglu.
Dass darunter, das viel gerühmte Kombinationsspiel der Nievenheimer auf der Strecke blieb, interessierte den Trainer herzlich wenig - vor allem deshalb, weil seine Jungs gleich drei Standardsituationen für Tore nutzten. Nach einem Freistoß von Sa Franciamore musste Kotziatek nur noch den Kopf zum 1:0 (2. Minute) hinhalten, Dean Puseljic verwandelte einen Freistoß zum 2:0 (30.) und mit dem Schlusspfiff traf Kotziatek vom Elfmeterpunkt zum 3:1-Endstand.
Lediglich in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit geriet die VdS-Abwehr ein bisschen ins Schwanken und kassierte den Anschlusstreffer zum 1:2.

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01.10.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheimer Reserve bleibt an Tabellenspitze

NIEVENHEIM   (pas-) Keine Blöße gab sich Spitzenreiter VdS Nievenheim II beim 2:0 (0:0) gegen die DJK Novesia. "Der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wir Geduld haben müssen, so kam es dann auch", berichtete Trainer Bernd Meuter. So knackte Sascha Querbach erst nach 70 Minuten den Abwehrriegel der Gäste, René Schmitz sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung. Nievenheim geht damit mit mindestens drei Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz in die kommende Woche, Novesia könnte sogar auf den letzten Platz abrutschen.

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27.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim III gewinnt knapp in Hoisten mit 2:1 (1:0)

HOISTEN   (afu) Die Drittvertretung des VdS Nievenheim bleibt weiterhin siegreich. Im Spiel gegen die Reserve der DJK Hoisten gewann das Team von Coach Alexander Foth knapp mit 2:1 und feierte dabei den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel. "Alles in allem war es ein sehr guten Kreisliga-C-Spiel mit einem glücklichen Sieger aus Nievenheim. Mit der Moral meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden", sagte Foth. Die 1:0- Pausenführung für den VdS markierte Robert Müller, den 2:1-Siegtreffer erzielte Sven Czech, dessen abgefälschte Flanke glücklich ins Netz der DJK landete.

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26.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheimer VdS-Reserve übernimmt Tabellenspitze

Kreis-Neuss   (pas-) Mit einem 3:0-Sieg (1:0) beim Polizei SV Neuss hat die Reserve des VdS Nievenheim die Tabellenführung der Fußball-Kreisliaga A errungen. Thomas Tröster traf vor der Pause (38.), André Grunzel machte mit einem späten Doppelpack alls klar (78./85.). "Wir konnten drei klare Chancen nicht nutzen, Nievenheim hat trotzdem verdient gewonnen. Fußball findet auch im Kopf statt, das hat man heute gesehen", fand PSV-Coach Mehmet Altin......

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26.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: VdS-Abwehr schwächelt erneut
Nievenheim I kassiert zweite Niederlage in Folge

von Hendrike Spaar

Nievenheim   Varol Besikoglu gehört inzwischen zu den ruhigen Vertretern an der Seitenlinie - kaum ein Wort kommt dem Trainer des Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim während des Spiel über die Lippen, taktische Anweisungen und motivierende Worte überlässt er seinem Co-Trainer Ralf Criens. Er habe sich selbst mehr Ruhe verordnet, um seine Nerven zu schonen, heißt es aus dem Umfeld der Mannschaft. Ob das allerdings glückt, ist äußerst fraglich, denn auch im Heimspiel gegen den selbst ernannten Aufstiegsaspiranten Remscheider FC machte der Liganeuling haarsträubende Fehler in der Abwehr, durch die der Puls ihres Trainers sicherlich in die Höhe geschnellt sein dürfte.

Dabei hatte die Partie - wieder einmal - gar nicht schlecht begonnen für die Hausherren. Nach einer etwa 20-minütigen Abtastphase, in der sich das gesamte Spielgeschehen im Mittelfeld abspielte, wurde der VdS offensiver. Und zwar mit Erfolg: In der 21. Spielminute kam das Spielgerät zu Markus Paffendorf, der von der halbrechten Position aus etwa zehn Meter Entfernung zum 1:0 verwandelte.

Allerdings währte der Jubel der Gastgeber nicht lange. Nur knapp sechs Minuten später entwischte der pfeilschnelle FCR-Stürmer Franklin Kojo Akoeda der gesamten Nievenheimer Abwehrkette, nahm den Ball mit der Brust an und ließ Timo Brandes im Tor der Nievenheimer keine Abwehrchance. "Das war der einzige richtige Torschuss, den die Gäste in der ersten Halbzeit hatten", ärgerte sich Besikoglu, der gleichzeitig befand: "Leider haben wir selbst aus unseren Chancen zu wenig gemacht". So ging es mit dem 1:1 in die Kabine.

In der muss der Liganeuling dann seine Ordnung in der Abwehr vergessen haben, als es in die zweite Halbzeit ging. Denn anders sind die eklatanten Fehler in der Defensive nicht zu erklären. Fehler, die die Gäste dankend annahmen. Erst erhöhte Serkan Ozkan auf 2:1 (50.), dann war es erneut Franklin Kojo Akoeda, der das 3:1 (55.) markierte. Aufgeben kam für die Nievenheimer trotzdem nicht in Frage - und das, obwohl die eigenen Fans mehr damit beschäftigt waren, sich über ihr Team aufzuregen, als es anzufeuern. Das änderte sich auch nicht, als Kai Pelzer im Mittelfeld den Ball eroberte, sich bis in den Strafraum tankte und auch noch den Blick für den besser postierten Markus Paffendorf hatte. Der musste den Ball nur noch zum 2:3 ins leere Tor schieben.

Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit allerdings Toufik Butziat nach einem mustergültigen Konter. "Wir kassieren zu viele und vor allem zu leichte Tore", brachte es Besikoglu auf den Punkt.

****  VDS NIEVENHEIM - FC REMSCHEID 2:4 (1:1)   *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic, Schüttler, M. Koziatek, Yilmaz, Franciamore, Meuter (61. Duenbier), Pelzer, Paffendorf, Schulz (52. Dalkiran), L. Koziatek (72. Poullie),

Schiedsrichter: Peuser (Moers)
Zuschauer: 150

Das Vidieo vom Hinspiel   »hier
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23.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

PSV Neuss erwartet Nievenheimer Reserve

Neuss   (pas-) Um sein Auftaktprogramm ist der PSV Neuss wahrscheinlich nicht zu beneiden: In Gestalt des VdS Nievenheim II erwarten die Polizisten nun bereits das fünfte Team aus den ersten sechs der Tabelle, haben aber bereits sieben Punkte auf dem Konto: "Wir sind als Außenseiter mit einem Punkt zufrieden", findet Trainer Mehmet Altin, dem allerdings hochkarätiges Personal fehlt: Amin Salmi ist rotgesperrt, Volkan Öktem  und Jamal El Khattouti sind stark angeschlagen. Nievenheim kann mit einem Sieg erstmals die Tabellenführung erringen.

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22.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Tag des Freizeitfußballs "FVN, Kreis 5" mit neuem Termin beim VdSNievenheim

NIEVENHEIM   (pas-) Der Tag des Freizeitfußballs auf der Anlage des VdS Nievenheim findet am Montag, den 3. Oktober 2011 - Tag der Deutschen Einheit - statt. Wegen Terminschwierigkeiten hatte der Fußballkreis die Veranstaltung verlegt, die eigentlich für den 3. September geplant war. Veranstalter Winfried Titze (Tel. 0172 2000781) sucht noch Teams für folgende Turniere: Kleinfeld-Meisterschaft Ü32 für Vereinsmannschaften, Kleinfeld-Pokal Ü40 für Vereinsmannschaften, freies Kleinfeldturnier (je 5+1 Spieler), Fußballtennisturnier (4) und Hobbymannschaften. Beginn des Freizeitturniers ist 11:00 Uhr.

(Anmerkung: Weitere Mannschaften können sich telefonisch bei Winfried Titze oder auch beim VdS-Geschäftsführer Rainer Kottirre melden).

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20.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim III gewinnt gegen FC Straberg

NIEVENHEIM   Die Drittvertretung des VdS Nievenheim eilt weiter von Sieg zu Sieg. Das Team von Trainer Alexander Foth feierte mit dem 2:1-Heimspielerfolg gegen den FC Straberg bereits den vierten Sieg in Folge und steht souverän an der Tabellenspitze. Mick Korth erzielte die 1:0-Pausenführung für den VdS. Mark-Felix Kahlhardt gelang per Foulelfmeter der Ausgleich Mitte der zweiten Spielhälfte. Mit seinem zweiten Treffer der Partie erzielte Korth vom Punkt aus den 2:1-Siegtreffer für Nievenheim. "Wir waren über die komplette Spielzeit die überlegene Mannschaft. Bis auf den Elfmeter haben wir keine wirkliche Torchance zugelassen. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt wirklich in Gefahr", berichtet Foth. Kai Michels, Trainer des FC Straberg war mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: "Wir haben einen tollen Fight abgeliefert und in nichts zurückgestanden. Ingesamt ein Klassespiel."

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19.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim II gewinnt Topspiel gegen Rommerskirchen

NIEVENHEIM   (pas-) Der VdS Nievenheim II hat die SG Rommerskirchen/Gilbach im Spitzenspiel der Kreisliga A mit 2:0 (0:0) bezwungen und die Gäste damit von den Aufstiegsrängen verdrängt. Nach Toren von Sascha Querbach (50.) und Michael Haas (75.) war Trainer Bernd Meuter zufrieden: "Angesichts der vielen Ausfälle war das eine gute Leistung, wir haben unsere Torchancen konsequent genutzt. Rommerskirchen hat uns aber auch eine Menge abverlangt". Für den Aufsteiger aus Rommerskirchen war es die erste Saisonniederlage.

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19.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim I mit schlechtester Saisonleistung

NIEVENHEIM   (HSp) Varol Besikoglu ist ein Mann klarer Worte: "Das war die bisher schlechteste Saisonleistung meines Teams", fasste der Trainer des VdS Nievenheim die Landesligapartie beim 1. FC Mönchengladbach zusammen. "Wir hätten nicht mal einen Punkt verdient gehabt". Und das lag nicht alleine an der 1:3-Niederlage (Halbzeit 1:1), die für den Liganeuling unterm Strich zu Buche stand, sondern auch an der Art und Weise wie diese zustande kam. "Kaum einer meiner Spieler hat heute zur Normalform gefunden, so kann man auf diesem Niveau kein Spiel gewinnen", brachte es Besikoglu auf den Punkt. So offenbarten die Nievenheimer dieses Mal nicht nur in der Defensive Schwächen, sondern auch im Angriff. "Nach vorne haben wir kaum etwas zustande bebracht", erklärte der VdS-Coach. So verwundert es auch nicht, dass eine Standardsituation zum einzigen Treffer der Nievenheimer führte. Andreas Schulz verwandelte einen Freistoß in der 40. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1.

Nach der Pause kam es für den VdS dann allerdings knüppeldick: Innerhalb von sechs Minuten (51. und 57.) machten die Gastgeber mit einem Doppelschlag alles klar und fuhren ihren dritten Sieg ein. "Wir haben heute alles vermissen lassen, was zu einem guten Spiel gehört", sagte Besikoglu.

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16.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Landesliga: Nievenheim I spielt am Sonntag beim 1. FC Mönchengladbach

RHEIN-KREIS   (ben-) Die von der Papierform her schwerste Aufgabe kommt von den heimischen Fußball-Landesligisten auf den VdS Nievenheim zu. Denn der Aufsteiger muss zum Tabellenachten 1. FC Mönchengladbach reisen. Dagegen bekommen es der TuS Grevenbroich gegen TuSpo Richrath und der SV Uedesheim gegen den SV Wersten vor eigenem Publikum mit Teams zu tun, die einen schlechten Saisonstart erwischten...

...Gesundheitlich wieder einigermaßen auf der Höhe ist Ingmar Putz, Trainer des SV Uedesheim, der sich zwar trotz einer Viruserkrankung zum vorgezogenen Derby gegen den VdS Nievenheim geschleppt hatte. Doch die ärgerliche O:1-Niederlage war nicht dazu angetan, zu seiner Genesung beizutragen, so dass er seitdem wieder darniederlag. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir dieses Mal wieder anders beginnen", sagt Putz mit Blick auf die Heimpartie gegen Wersten. Dadurch ist er allerdings schon deshalb gezwungen, weil Kapitän und Innenverteidiger Ben Gencer nach seiner Notbremse gegen Nievenheims Marcel Poullie eine Rotsperre absitzen muss. In den Kram hat dies Putz nicht gerade gepasst, da Wersten durch den späten Ausgleich gegen Grevenbroich moralischen Auftrieb bekommen hat, doch er hat schon ein Rezept parat: "Das wird ein Geduldspiel für uns. Da müssen wir den Ball länger halten und ruhiger spielen." Fest steht für ihn allerdings, dass ein solcher Gegner geschlagen werden muss, "wenn wir oben dabei bleiben wollen". Und das wollen die Uedesheimer definitiv.

Der Derbysieg gegen den SVÜ hat das Trainergespann des VdS Nievenheim offenbar so beflügelt, dass gleich ein kleiner Urlaub auf Mallorca fällig war. Jedenfalls musste die Mannschaft seitdem ohne Varol Besikoglu und Ralf Criens auskommen, sie werden aber heute zum Abschlusstraining vor der Partie gegen den 1. FC Mönchengladbach zurückerwartet. Um die Trainingsarbeit haben sich in Vertretung Torwarttrainer Kai Fahrenkamp und der erfahrene Dean Puseljic gekümmert. "Natürlich hat der Sieg gegen Uedesheim gut getan. Aber wir haben auch vorher schon nicht schlecht gespielt", meint Puseljic.

Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Marc Schüttler und Johannes Meuter, der sich gegen den SVÜ eine Zerrung geholt hatte.

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13.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga C: Nievenheim III gewinnt ganz souverän

NEUSS   (afu) Der VdS Nievenheim hat die Auswärtspartie gegen die Reserve des VfR Neuss mit 4:0 (1:0) am letzten Sonntag für sich entschieden. "In der ersten Hälfte waren wir sehr unkonzentriert und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Nach der Pause waren wir zielstrebiger und wesentlich konzentrierter, was sich dann auch im Ergebnis widergespiegelt hat", betonte VdS-Coach Alexander Foth. Vor der Pause traf Sven Czech zur 1:0-Halbzeitführung, nach der Pause waren Christian Klin, Jannik Mausberg und Kai Hermkes erfolgreich. Mit vier Siegen aus vier Partien hat der VdS souverän die Spitze inne.
(Anmerkung: 4 Spiele, 12 Punkte, 23:2 Tore)

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12.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisliga A: Norf verliert erstes Spiel nach Krumrath-Comeback
NORF   (leu) Am Donnerstag hatte Lutz Krumrath sein Comeback in der Fußball-Kreisliga A gefeiert und mit dem TSV Norf 5:2 die DJK Novesia gewonnen. Gestern musste der Routinier, der zuletzt bis 2009 als Spielertrainer der DJK Gnadental in der "LigA" aktiv war, mit dem TSV die erste Niederlage hinnehmen: Gegen Titelfavorit VdS Nievenheim II muss sich Norf knapp 2:3 (2:2) geschlagen geben. Gerade die erste gute halbe Stunde bot dabei gesteigerte Unterhaltung: Bereits in der achten Spielminute brachte Lukas Schyma Norf in Führung, Nievenheim reagierte mit einem Doppelschlag durch Thomas Tröster (17.) und Fabian Ropertz (19.), ehe erneut Schyma ausglich (33.). In Durchgang zwei fiel nur noch ein Treffer, doch der war entscheidend: Steffen Rütgens sicherte dem VdS mit seinem Tor in der 57. Minute den dritten Saisonsieg.

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08.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim schlägt Uedesheim

Das erste Kreisderby der Fußball-Landesliga hatte es in sich. In einem sehr intensiven Spiel setzte sich gestern Abend Aufsteiger VdS Nievenheim auf eigenem Platz mit 1:0 gegen Tabellenführer SV Uedesheim durch.

von David Beineke

NIEVENHEIM   Das erste Kreisduell der noch jungen Saison in der FußballLandesliga bot alles, was von einer solchen Partie erwartet wird: intensive Zweikämpfe, hohes Tempo, Torszenen, Emotionen und eine ordentliche Kulisse. Das bessere Ende für sich hatte gestern Abend in der vorgezogenen Partie vom vierten Spieltag Außenseiter VdS Nievenheim, der auf eigenem Platz den Tabellenführer SV Uedesheim durch ein Tor von Markus Paffendorf mit 1:0 (Halbzeit 1:0) besiegte.

"Es war natürlich enorm wichtig für uns zu sehen, dass wir trotz einiger schwerwiegender Ausfälle gegen eine Topmannschaft wie Uedesheim bestehen können", meinte VdS-Coach Varol Besikoglu nach der Partie. Nach dem Ausfall von Marc Schüttler und den vier Gegentoren gegen den SC Düsseldorf West hatte er seine Viererkette personell umgestellt und damit ins Schwarze getroffen. Denn über die gesamte Spielzeit präsentierten sich die Gastgeber gut organisiert.

Weil das auch für die sehr offensiv ausgerichteten Uedesheimer galt, spielte sich die Partie in der ersten Halbzeit vornehmlich im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften lauerten auf den Fehler des Gegners. Und der erste gravierende Patzer führte dann auch gleich zum Tor des Tages. Ausgerechnet in einer Phase kurz vor der Pause, als Uedesheim einige gute Szenen hatte und dem Führungstreffer näher war, leistete sich Arthur Graf gegen Andreas Schulz einen unnötigen Ballverlust. Als das Leder dann vor den Kasten der Gäste gespielt wurde, war Markus Paffendorf - im bisherigen Saisonverlauf nur Torjäger außer Dienst - zur Stelle und schob zur 1:0-Führungein (43.).

Nach der Pause war es ein lang in den Strafraum getretener Freistoß, der dem SVÜ fast den Ausgleich gebracht hätte, doch der Kopfball von Andrej Hildenberg landete auf der Latte. Dann war es erneut ein schlimmer Ballverlust im Mittelfeld, der Ungemach für Uedesheim brachte und eine hektische Schlussphase einläutete. Als Ben Gencer dem eingewechselte Marcel Poullie nicht mehr folgen konnte, brachte er ihn kurz vor dem Strafraum zu Fall und kassierte dafür die Rote Karte (70.). Als wenig späte dann auch Nievenheims Sa Franciamore Gelb-Rot sah, war viel Platz auf dem Spielfeld, den aber keine der beiden Mannschaften  mehr entscheidend nutzen konnte. Damit war Uedesheims erste Niederlage besiegelt.

Markus Paffendorf im Spiel gegen SV UedesheimNGZ-Foto: L. Berns

****  VDS NIEVENHEIM - SV UEDESHEIM 1:0 (1:0)   *****
Nievenheim: Brandes; Puseljic, Duenbier (68. Dalkiran), M. Koziatek, Yilmaz, Rittmann, Meuter (46. L. Koziatek), Pelzer, Paffendorf (68. Poullie), Schulz, Franciamore

Uedesheim: Gottlebe; Günther, Saysay, Klinghardt, Gencer, Salou, Hauenstein (78. Gulin), Teke, Hildenberg, Senft (75. Sen. Eren), Graf

Tore: 1:0 (43.) Paffendorf
Schiedsrichter: Dey (Ratingen)
Zuschauer: 180
Besondere Vorkommnisse: Rote für Gencer (70.) wegen einer Notbremse, Gelb-Rot Franciamore (76.) wegen wiederholten Foulspiels.

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07.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim von Sorgen geplagt

In der Fußball-Landesliga steht heute Abend das erste Kreisderby der noch jungen Saison auf dem Programm. Tabellenführer SV Uedesheim tritt vorgezogen beim ordentlich gestarteten Aufsteiger VdS Nievenheim an.

von David Beineke

NIEVENHEIM   Für Varol Besikoglu kommt das Kreisderby in der Fußball-Landesliga gegen den SV Uedesheim zu einem unpassenden Zeitpunkt. Nicht weil die Partie wegen des Schützenfestes am Wochenende in Uedesheim auf heute Abend (19.30 Uhr) vorverlegt wurde, sondern weil den Trainer des Aufsteigers VdS Nievenheim zahlreiche Sorgen umtreiben.

Die Gastgeber haben zwar mit zwei Siegen und einer Niederlage als Liganeuling einen ordentlichen Start erwischt, doch gerade das mit 2:4 verlorene Heimspiel gegen den SC Düsseldorf-West hat Nievenheims aktuelle Probleme geballt zutage treten lassen. Haarsträubende Patzer in der Defensive gepaart mit einer schwachen Quote in der Chancenverwertung. "Wer sich in der Abwehr solche individuellen Fehler leistet, der kann nicht gewinnen", betont Besikoglu. Die Bilanz von bislang sieben Gegentoren spricht eine klare Sprache. Im gestrigen Training wollte der Coach noch mal das Gespräch mit den Spielern suchen, doch die Abwehrarbeit wird heute noch dadurch weiter erschwert, dass ein wichtiges Glied aus der Vierer-Abwehrkette herausgebrochen ist. Kapitän und Routinier Marc Schüttler musste gegen den SC-West wegen Leistenproblemen ausgewechselt werden und steht nicht zur Verfügung.

Helfen könnte den Nievenheimern, wenn eine Steigerung der Chancenverwertung. Sieben Treffer aus drei Spielen hört sich zwar nicht schlecht an, aber es hätten mehr sein müssen. Sa Franciamore, der vorige Saison 25 Tore erzielte, fehlt verletzt. Bei ihm wurde jetzt ein Innenbandriss im Knie diagnostiziert, womit er acht bis zehn Wochen ausfällt. Stürmer Markus Paffendorf konnte noch nicht an die Form der Aufstiegssaison anknüpfen. Markus Senft steht als Alternative nicht mehr zur Verfügung, der Angreifer ging nach Uedesheim. "Ich denke, er wird besonders motiviert sein. Was aber sicher auch für Lukas Koziatek  gilt, der von uns nach Nievenheim wechselte", erklärt SVÜ-Coach lngmar Putz, der hofft, nach einer Viruserkrankung heute wieder an der Seitenlinie stehen zu können. Auch ihm ist freilich nicht verborgen geblieben, dass die Hausherren derzeit in der Abwehr ihre liebe Not haben, während seine Mannen erst ein Tor kassierten. Deswegen hat er auch vor, seine Startelf so zu verändern, dass mögliche Schwächen besser genutzt werden können.

Davon, das vieles für die Gäste spricht, lässt sich VdS-Coach Besikoglu aber nicht verrückt machen: "Wir sind bislang in allen Spielen nach schwierigen Phasen zurückgekommen. Meine Mannschaft hat einen unbändigen Willen." Und wenn sie den auch heute zeigt, war der Zeitpunkt für das Kreisderby vielleicht doch nicht der falsche.

Die letzten Duelle: Die bislang letzten Meisterschaftsduelle zwischen dem VdS Nievenheim und dem SV Uedesheim gab es 2007/ 2008 in der Bezirksliga. Damals wurde Uedesheim mit 67 Punkten Meister und stieg auf, Nievenheim belegte mit 62 Zählern Platz zwei. Im Hinspiel gewann der SVÜ zu Hause 3:1, das Rückspiel endete 2:2.

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06.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim III gewinnt auch in Gnadental

GNADENTAL (afu)  In der Gruppe 2 der Kreisliga C bleibt der VdS Nievenheim III weiter erfolgreich. In der Auswärtspartie gegen die DJK Gnadental kam der VdS zu einem deutlichen 5:2-Erfolg und behält damit auch im dritten Saisonspiel eine reine Weste. "In meinen Augen ein verdienter Sieg, vor allem aufgrund der Leistung in Halbzeit zwei", betont VdS-Coach Alexander Foth. Johannes Mnich avancierte im Spiel gegen die DJK mit drei Treffern zum Mann des Tages, Max Bonaventura und Manuel Schmidt trafen zudem. Der VdS steht nach drei Partien auf Rang eins, die DJK auf Rang acht.

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05.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Erste Niederlage für den VdS Nievenheim I
VdS verliert gegen Düsseldorf-West trotz 34 Minuten in Überzahl mit 2:4

von Hendrike Spaar

NIEVENHEIM  Sechs Tore, ein verschossener Elfmeter und drei gelbrote Karten - den Zuschauern der Fußball-Landesligapartie zwischen dem VdS Nievenheim und dem SC Düsseldorf-West wurde gestern richtig was geboten. Varol Besikoglu hätte sich allerdings ein bisschen weniger Aufregung und dafür ein besseres Spiel seiner Jungs gewünscht, denn nach zwei haarsträubenden Fehlern in der Abwehr kassierte der Liganeuling seine erste Niederlage. Mit 2:4 (Halbzeit 0:2) unterlagen die Nievenheimer, die die letzten 36 Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Platz waren.

"Wir hätten den Sieg auch nicht verdient  gehabt", zeigte sich VdS Coach Besikoglu als fairer Verlierer.

Und damit dürfte der Fußballlehrer wohl recht haben, denn besonders in der ersten Halbzeit zeigten sich beim VdS eklatante Schwächen in der Defensive. Sowohl dem 1:0 (5.) als auch dem 2:0 (32.) gingen individuelle Fehler in der Abwehr voraus, die die Düsseldorfer dankend annahmen. "Wer solche Geschenke verteilt, darf sich nicht wundern, wenn er verliert", fand Besikoglu deutliche Worte für seine Hintermannschaft. Und auch beim 3:0 kurz nach dem Seitenwechsel sahen die Nievenheimer alles andere als glücklich aus. Mit einem simplen Trick ließ sich die komplette Mauer des VdS bei einem Freistoß ausspielen, so dass Toni Matic leichtes Spiel hatte, den Ball unhaltbar für Nievenheims Keeper Timo Brandes ins kurze Eck zu hauen. Aber auch in der Offensive war nicht alles Gold, was glänzte. Nicht nur, dass Salvatore Franciamore in der 14. Minute einen Foulelfmeterverschoss und damit die große Möglichkeit vergab, zum 1:1 auszugleichen, auch als die Nievenheimer ab der 64. Minute mit zwei Mann mehr auf dem Feld standen blieben die ganz großen Torchancen aus. "Wir haben zwar alles nach vorne geworfen was wir haben, genützt hat uns das aber nicht", erklärte Besikoglu.

Dabei müssten seine Spieler mittlerweile wissen, wie es geht, denn immer wenn Nievenheim über die Außen kam, wurde es gefährlich. So kam Kai Pelzer in de 54. Minute nur 60 Sekunden nach dem 0:3 zu seinem dritten Saisontreffer. Mustergültig bedient von Kevin Buttchereit musste Pelzer nur noch seinen Fuß hinhalten. Ein ähnliches Bild bot sich, als Julian Rittmann auf 2:3 (81.) verkürzte, so dass beim VdS-Anhang noch einmal Hoffnung aufkeimte und bei den Düsseldorfern plötzlich die Nerven blank lagen. Anders ist kaum zu erklären, dass Azzed Babatunde erst den entscheidender Treffer zum 4:2 schoss und dann nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung mit Gelb-rot wieder vom Platz musste.

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02.09.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Gradmesser für den VdS Nievenheim I

Landesliga: Nievenheim empfängt SC-West

NIEVENHEIM  (ben-) Eigentlich könnte Aufsteiger VdS Nievenheim am Sonntag ganz entspannt ins nächste Heimspiel der Fußball-Landesliga gehen. Schließlich sind nach zwei Spieltagen bereits sechs Punkte auf dem Konto und die Gäste vom SC Düsseldorf-West haben sich auf die Fahnen geschrieben, möglichst den direkten Wiederaufstieg zu schaffen, sind also vom Papier her ein anderes Kaliber als die Hausherren.

Doch das ist kein Grund für VdS-Trainer Varol Besikoglu, die Partie innerlich schon abzuhaken. "Wir haben zwar einen erfolgreichen Start hingelegt. Aber wir wollen alles dafür tun, möglichst nicht in den unteren Bereich abzurutschen", betont Besikoglu, "deswegen ist ein selbst ernannter Titelanwärter auch ein guter Gradmesser. Wir peilen auch gegen West drei Punkte an." Der Coach ist sich allerdings bewusst, dass sich dazu die Fehler der ersten Hälfte des Spiels gegen den SV Lürrip möglichst nicht wiederholen dürfen. "Wir müssen wieder konzentrierter in der Defensive arbeiten, beziehungsweise die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff finden. Nach vorne sind wir so stark, dass wir so gut wie immer unser Tor machen", weiß Varol Besikoglu.

Dabei fällt ihm eine Offensivkraft auf unbestimmt Zeit aus. Im Spiel gegen Lürrip verletzte sich Salvatore Franciamore schwer am Knie (vermutlich Innenbadriss), so dass er der nächste Langzeitverletzte neben Andre Becker (Kreuzbandriss) zu werden droht. Franciamore war Besikoglus Mann hinter den Spitzen, der auch bei Standardsituationen stets für Gefahr sorgte. "Wie wir diesen Verlust kompensieren sollen, darüber muss ich mir erst noch Gedanken machen", erklärt der Coach. Mehr Auswahl für die Partie gegen den SC-West hat er jedenfalls, denn die bislang urlaubenden Daniel Dünbier sowie Lukasz Koziatek und Mark Koziatek sind wieder zurück und einsatzbereit.

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27.08.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim I trifft in der Schlussminute

von Hendrike Spaar

MÖNCHENGLADBACH  Der Aufsteiger VdS Nievenheim sorgt in der Fußball-Landesliga weiter für Furore. In der vorgezogenen Partie ds zweiten Spieltages fuhr der Liganeuling gestern Abend beim Vorjahressechsten SV Lürrip seinen zweiten Sieg ein. Um den musste das Team von Trainer Varol Besikoglu allerdings lange zittern. Nach einer desolaten ersten Halbzeit erzielte Kevin Buttchereit in der Schlussminute den Siegtreffer zum 2:1 (Halbzeit 0:1). "Nach der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung", sagte Varol Besikoglu.

Grund dafür war wohl die deutliche Halbzeitansprache, die offensichtlich Wunder wirkte. Denn nach dem Wiederanpfiff stand ein völlig anderer VdS Nievenheim auf dem Platz. Während die Gäste in Halbzeit Nummer eins in puncto Spielaufbau und Torgefährlichkeit alles vermissen ließen, tauchten die Stürmer des VdS nach dem Seitenwechsel gleich reihenweise vor dem gegnerischen Gehäuse auf und wurden für ihre Spielweise belohnt.

Das erste Ausrufezeichen setzte Kai Pelzer in der 72. Spielminute. Nach mustergültigerFlanke von Dean Puseljic lief sich der Mittelfeldspieler im Rücken der Abwehr frei und musste nur noch den Kopf hinhalten, um den 0:1-Rückstand aus der 31. Minute wieder wettzumachen. Von da an entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit Großchancen auf beiden Seiten. Mit dem Unterschied, dass sich VdS-Keeper Timo Brandes keinen Fehler mehr leistete. Obwohl die SV-Stürmer noch einge Mal brandgefährlich im Strafraum auftauchten und Mehmet Yilmaz einmal für ihn auf der Linie klären musste, hielt Brandes seinen Kasten sauber.

Sein Gegenüber Marc Ferfers hatte da weniger Glück. In der 90. Minute kam er zu spät aus seinem Gehäuse, verfehlte den Ball und musste hilflos mit ansehen, wie Kevin Buttchereit das Spielgerät über ihn in die lange Ecke lupfte. "In der zweiten Halbzeit haben die Jungs grandios gespielt", zollte Besikoglu seinen Schützlingen Respekt. Dennoch vergaß er nicht die ersten 90 Minuten: "Da haben wir nichts investiert und so ziemlich alles falsch gemacht":

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22.08.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Pelzer erzielt Siegtreffer für Nievenheim

Landesliga: Nach 90 nervenaufreibenden Minuten behält Aufsteiger VdS Nievenheim mit 3:2 gegen den VfB Hilden die Oberhand

von Hendrike Spaar

NIEVENHEIM  Varol Besikoglu hatte gestern Nachmittag nur noch einen Wunsch: "Schiri, bitte pfeif ab", rief der Trainer des VdS Nievenheim immer wieder flehentlich über den Platz. Um 16:45 Uhr hatte Marcel Schuh dann ein Einsehen und der Landesliganeuling die ersten Punkte auf seinem Konto. Mit 3:2 (2:1) behielt der VdS gegen den VfB Hilden die Oberhand und ließ sich dabei auch nicht davon aus der Ruhe bringen, dass die Gäste zweimal einen Rückstand wettmachen konnten. "Ich bin wirklich stolz auf die Jungs", zollte Besikoglu seinem Team Respekt, "diehaben sich trotz der Rückschläge nicht hängenlassen und bis zum Ende gekämpft".

Und das war auch bitter nötig. Denn die obwohl die Gäste aus Hilden nach drei Großchancen in der Anfangsphase aus dem Spiel heraus kaum zu Torchancen kamen, gelang es Nievenheim nicht, sich entscheidend abzusetzen. Und das, obwohl Sa Franciamore bereits in der 14. Minute den ersten Treffer der Saison erzielte. Aus einer scheinbar ungefährlichen Situation in der Mitte der gegnerischen Hälfte gelang Franciamore zur Freude der Fans ein wahres Kunststückchen. Nach einem kurzen Blick zum Keeper der Gäste erkannte er, dass der Torhüter ein bisschen zu weit vor dem Kasten stand und schlenzte den Ball unhaltbar ins Gehäuse.

So hätte es aus Sicht Besikoglu weiter gehen können, aber da seine Schützlinge auch die größten Chancen ungenutzt ließen, kam es so, wie es im Fußball oft kommt. Nach einer Ecke stand Pascal Weber plötzlich ganz frei und überwand den bis dahin sehr gut aufgelegten Timo Brandes. "Da konnte man unsere Schwäche bei Standardsituationen wieder sehen", resümierte Besikoglu. Zeit, um sich zu ärgern, blieb allerdings nicht, denn im direkten Gegenstoß brachte Kevin Buttchereit den VdS mit 2:1 (39.) wieder in Führung, mit der der Liganeuling auch in die Pause ging.

Und auch nach dem Wiederanpfiff machten die Gastgeber dort weiter, wo sie in den ersten 45 Minuten aufgehört hatten. Und zwar in zweifacher Hinsicht: Erst kassierten sie erneut nach einer Standardsituation das 2:2 (55.) und zweitens waren sie das spielbestimmende Team, das aufopferungsvoll kämpfte und sich bis zum Schluss nicht aufgab. Und dafür wurde der Liganeuling letztlich auch belohnt. Mit seinem ersten Ballkontakt nach der Einwechselung bediente Markus Paffendorf den im Strafraum stehenden Kai Pelzer, der sich einmal um die eigene Achse drehte und dann den Ball (72.) ins Tor bugsierte. "Ich bin sehr glücklich, dass wir dieses enge Spiel gewonnen haben", sagte Besikoglu nach dem herbeigesehnten Schlusspfiff, "das war ein hartes Stück Arbeit."

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13.08.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Varol Besikoglu hat die Qual der Wahl

Landesliga-Aufsteiger Nievenheim ist auf nahezu jeder Position doppelt besetzt

von Christos Pasvantis

NIEVENHEIM  Nach dem Herzschlagfinale der vergangenen Bezirksliga-Saison ist an der Nievenheimer Südstraße wieder Ruhe eingekehrt. Der VdS hatte im Aufstiegskampf gegenüber dem großen Konkurrenten ASV Süchteln das bessere Ende für sich und tritt nun verdienterweise in der Landesliga an.

Ein Großteil der Euphorie scheint bereits verflogen, was Trainer Varol Besikoglu aber nicht stört: „Es bringt nichts, wenn wir uns auf dem Erfolg ausruhen. Das wird ein verdammt hartes Jahr, in dem es für uns nur gegen den Abstieg geht“. Vom Topfavoriten zum Kellerkind – glaubt jedenfalls Besikoglu. Die Ligakonkurrenten trauen dem Aufsteiger schon mehr zu, zeugen doch nicht nur die ersten Testspielergebnisse von Substanz: 2:1 gegen den NRW-Ligisten SSVg Velbert, 1:1 gegen die A-Junioren von Fortuna Düsseldorf, 2:0 gegen den Aufstiegskandidaten TSV Eller.

Vor allem hat der VdS seinen ohnehin schon schmucken Kader noch einmal deutlich aufgebessert. Auf nahezu jeder Position herrscht ein offener Konkurrenzkampf, wobei lediglich die erfahrenen Außenverteidiger Marc Schüttler (36) und Dean Puseljic (37) gesetzt sein dürften. „Was die beiden für uns Wert sind, kann man gar nicht in Worten ausdrücken“, lobt der Coach. Neuer Abwehrchef könnte Mehmet Yilmaz vom TuS Bösinghoven werden, daneben kämpfen Daniel Dünbier und Marek Koziatek um einen Stammplatz. Dessen Bruder Lukasz Koziatek (SV Uedesheim), der seinen Verein in der vorletzten Saison quasi im Alleingang in der Landesliga hielt, drängt im Sturm ebenfalls in die Startelf. Er hat aber in Markus Paffendorf und Sa Franciamore zwei 25-Tore-Stürmer vor sich. Auf den Außenbahnen sind sowohl Johannes Meuter (TSV Bayer Dormagen) als auch Güven Dalkiran (SV Uedesheim) echte Verstärkungen. Gewinner der Vorbereitung dürfte jedoch ein Junge sein, den vor wenigen Wochen noch niemand auf der Rechnung hatte: Kevin Buttchereit (18) machte in den bisherigen Testspielen einen so starken Eindruck, dass Besikoglu bereits in höchsten Tönen von ihm schwärmt: „Der Kerl ist mal eine richtige Granate. Ein echter Glücksfall für uns“. Der in Nievenheim wohnende Offensivmann kommt aus der A-Jugend von Fortuna Düsseldorf.

Als größten Pluspunkt macht der Trainer aber ausgerechnet einen Faktor aus, der angesichts der enormen Leistungsdichte fast untergeht: „Ohne unsere mannschaftliche Geschlossenheit wären wir gar nicht hier, das dürfen wir nie vergessen. Ein Team wie in der vergangenen Rückrunde habe ich noch nie erlebt“. Geht dieser Zusammenhalt nicht auf wundersame Art und Weise verloren, dürfte in Nievenheim weit mehr als der bloße Klassenverbleib möglich sein.

Neuzugänge(Foto: VdS Nievenheim)
Trainergespann und Neuzugänge:
(h.v.l.) Torwarttrainer Kai Fahrenkamp, Co-Trainer Ralf Criens, Julian Rittmann, Kevin Buchereit, Güven Dalkiran
(v.v.l.) Johannes Meuter, Mehmet Yilmaz, Lukasz Koziatek, Trainer Varol Besikoglu

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29.07.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim II setzt auf starke Achse

Vor dem Fussballstart: Nievenheim schielt auf den nächsten Aufstieg

von Christoph Leuchtenberg

NIEVENHEIM  Zweitvertretungen sind selten geworden in der Fußball-Kreisliga A: Vor zwei Jahren waren es noch vier Reserveteams, in der neuen Saison tritt nur noch der VdS Nievenheim II in der höchsten Kreisklasse an. Und der könnte die "LigA" auch bald verlasen - entgegen dem geläufigen Trend aber in aufwärtiger Richtung: Nach Platz drei im Vorjahr und mit neuem Personal zählt der VdS zum engsten Favoritenkreis.

"Mir ist klar, dass uns viele auf dem Zettel haben. Aber Druck mache ich den Jungs deshalb noch lange nicht", sagt Trainer Bernd Meuter, der sich mit der Nievenheimer Reserve in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert hat: "Angesichts der vergangenen Saison zieh ich den Hut vor meiner Mannschaft. Auch davor, dass die Spieler trotz vieler Angebote geblieben sind".

Die Leistungsträger um Torschützenkönig Thomas Tröster konnten weitgehend gehalten werden, zudem durfte sich Meuter über stallinternen Zufluss freuen: Weil die Nievenheimer Erstvertretung nach dem Aufstieg in die Landesliga aufgerüstet hat, entschieden sich einige Routiniers für den "Rückzug" in die "Zweite". Sascha Querbach steht Meuter ebenso dauerhaft zur Verfügung wie Marcel Bödeker und Andre Grunzel. "Mit den drei sowie Tröster und Marc Feiser haben wir eine ganz starke Achse, um die wir die Mannschaft dann bauen", sagt Meuter. Alternativen stehen dem Coach bei seinen Planspielen reichlich zur Verfügung: 21 Spieler zählt der Kader der "Ersten", folgerichtig muss Meuter niemanden aus seinem 27 Mann starken Aufgebot nach oben schicken. "Vielmehr machen wir in der kommenden Woche einen Schnitt, geben noch sechs Spieler an die dritte Mannschaft ab", kündigt Meuter an, "dann habe ich eine Truppe, in der jeder Spieler Druck macht und sich empfehlen will".

Die ersten Testspiele meisterte Nievenheim souverän, schlug die Kreisliga-B-Teams DJK Hoeningen (5:0) und Sus Gohr (10:0) souverän. Auch das 1:1 am Dienstg gegen den immens aufgerüsteten B-Ligisten RS Horrem wertete Meuter nicht als Misserfolg: "Das war eine ganz starke Mannschaft, die haben auf Augenhöhe gespielt".

Ob den Nievenheimern in der "LigA" ein Konkurrent auf Augenhöhe begegnen kann, scheint fraglich: Gnadental und Delrath, die Überflieger der vergangenen Saison, kicken in der Bezirksliga, die Absteiger haben nur mit Abstrichen das Potenzial, direkt wieder anzugreifen. "Wir wollen oben mitspielen. Alles Weitere warten wir ab", sagt Meuter, dessen Team einen Frühstart hinlegt: Bereits am Dienstag, den 16. August (19:30 Uhr), steht das erste Meisterschaftsspiel in Gierath an.

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27.06.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Aufsteiger aus dem Fußballkreis Grevenbroich/Neuss (Kreis5):
Erfahrung setzt sich durch

Der VdS Nievenheim schaffte als Meister der Bezirksliga trotz aussichtsloser Lage noch den Sprung in die Landesliga. Im Endspurt der Saison bewies die Mannschaft von Trainer Varol Besikoglu starke Steherqualtäten und zog doch noch am großen Rivalen ASV Süchteln vorbei auf Platz eins.

von Christos Pasvantis

NIEVENHEIM  Am 17. April 2011 war der Zug in Richtung Landesliga für den Bezirksligisten VdS Nievenheim eigentlich abgefahren. Der damalige Tabellenzweite hatte sein Auswärtsspiel beim SC Kapellen II mit 1:2 verloren, zwei Wochen zuvor unterlag man dem Spitzenreiter ASV Süchteln bereits sang- und klanglos mit 0:3. "Wir hatten vier Spieltage vor Schluss vier Punkte Rückstand auf Süchteln. Das war eigentlich nicht mehr zu schaffen", blickt Trainer Varol Besikoglu zurück. Eigentlich.

Was folgte waren vier Siege - mit 28:2-Toren - bei denen der VdS die Konkurrenz fast schon der Lächerlichkeit preisgab. Der ASV patzte hingegen auf unerklärliche Weise zweimal, so dass am 29. Mai an der Nievenheimer Südstraße doch noch der Sekt floss - und dass nicht zu knapp. "Das waren schon ein paar harte Tage. Ich bin froh, dass jetzt wieder Ruhe einkehrt", gibt Besikoglu zu. Ruhe, die der erfahrene Übungsleiter braucht, um das Auf und Ab des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen: "Wir haben einen Großteil der Saison dominiert, vor allem in der Rückrunde konnten wir überragenden Fußball zeigen. Trotzdem sind wir Süchteln bis zum Schluß hinterhergerannt".

Nievenheimer Torfabrik:
So schoss der VdS stolze 108 Tore, bei besserer Chancenverwertung hätten es auch gut und gerne 140 sein können. Gleich sechsmal erzielte Nievenheim mindestens sechs Treffer. Mit Markus Paffendorf, Sa Franciamore (je 25 Tore), Kai Pelzer (15) und Salva Franciamore (14) trafen gleich vier Spieler zweistellig. Hinten fing man sich lediglich 30 Gegentreffer, behielt dabei in der Rückrunde neunmal eine weiße Weste.

Am Ende hat sich die enorme Erfahrung der Nievenheimer durchgesetzt, viele Akteure sind bereits in höheren Spielklassen erprobt. "Wir müsen aber aufpassen, dass die Mannschaft nicht überaltert", warnt Besikoglu. Bei dem einen oder anderen Spieler ist ein kleiner Bauchansatz nicht mehr zu leugnen. Um auch in der Landesliga bestehen zu können, verpflichtete der VdS daher weitere Kicker mit Topqualitäten: Vom zukünftigen Ligarivalen SV Uedesheim kommen Güven Dalkiran und Lukasz Koziatek im Tausch für Marcus Senft, aus Dormagen zieht es den ehemaligen Kapellener Johannes Meuter an die Südstraße. Die Defensive wird durch Julian Rittmann vom Landesliga-Absteiger 1.FC Grevenbroich-Süd und Mehmet Ylmaz vom Niederrheinliga-Aufsteiger TuS Bösinghoven verstärkt. Insbesondere Yilmaz bezeichnet Besikoglu als "echte Granate. Wir haben jetzt einen guten Mix aus Jung und Alt. Zunächst peilen wir den Klassenerhalt an".

Dass dies leichter gesagt als getan ist, weiß Besikoglu indes. Inbesondere die Tatsache, dass noch nicht endgültig geklärt ist, ob nicht doch mehr als drei Vereine absteigen müssen, bereitet ihm Sorgen.

1.Mannschaft - Saison 2010/2011
Foto: VdS Nievenheim
Der Kader des Bezirksligameisters VdS Nievenheim in der Saison 2010/2011:

Obere Reihe von links:
Andreas Zinta, Kevin Mülfarth, Salva Franciamore, Daniel Duenbier, Marek Koziatek, Marcel Bödeker, Sascha Querbach, Andre Grunzel.

Mittlere Reihe:
Co-Trainer Ralf Criens, Kai Pelzer, Steffen Rütgens, Marcus Senft, Markus Paffendorf, Marco Niestroy, Torwarttrainer Kai Fahrenkamp, Trainer Varol Besikoglu.

Vordere Reihe:
Marc Schüttler, Andre Becker, Andreas Schulz, Dennis Kottirre, Andreas Schmidtke, Timo Brandes, Marcel Poullie, Dean Puseljic, Sa Franciamore.
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