P R E S S E  -  Archiv 2010-2011
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Saison 2010 / 2011
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02.06.2011  Nievenheim steigt auf und feiert eine große Meisterparty
02.06.2011  Im Finale ist jeder Favorit (Kreispokal)
30.05.2011  VdS Nievenheim steigt verdient auf
26.05.2011  Das Große Saisonfinale: Titel feiern oder Tränen trocken
23.05.2011  VdS Nievenheim I schießt Hackenbroich ab
23.05.2011  DJK Gnadenthal nach Sieg vor Titel und Rekord
16.05.2011  VdS Nievenheim I auf Aufstiegskurs
18.04.2011  VdS Nievenheim I hakt Aufstieg ab
18.04.2011  Kreisliga A: Verfolger Nievenheim nur Remis in Grimlinghausen
01.04.2011  VdS Nievenheim I enttäuscht im Spitzenspiel gegen ASV Süchteln
31.03.2011  Süchteln entzaubert Nievenheim
22.03.2011  VdS Nievenheim spendet für den DHC Rheinland
28.02.2011  Kai Pelzer entscheidet packendes Lokalduell
28.02.2011  VdS Nievenheim II im Reserveduell mit Anlauf-Schwierigkeiten
25.01.2011  Arena erfüllt Erwartungen bei der Hallenkreismeisterschaft am 23.01.2011
24.01.2011  Nievenheim holt seinen ersten Titel "Hallenkreismeister 2011"
21.01.2011  Kicker wegen Foul verurteilt
23.12.2010  Alles rund um den Kunstrasenbau
09.12.2010  Fußballverband sagt erneut Spiele für das Wochenende ab
02.12.2010  Fußballverband sagt Spiele für das Wochenende ab
29.11.2010  Gnadental lässt VdS-Reserve keine Chance
29.11.2010  Nievenheim rückt an die Spitze
26.11.2010  VdS Nievenheim I erwartet tiefstapelnde Hackenbroicher
26.11.2010  Spitzenspiel zwischen DJK Gnadental und der VdS-Reserve
25.11.2010  Pokalaus für den VfR Neuss


02.06.2011 WESTKICK

Besikoglu: "Süchteln hätte den Aufstieg auch verdient gehabt"
Nievenheim steigt auf und feiert eine große Meisterparty

von TOB

Die letzten Entscheidungen sind gefallen und auf den Plätzen der dritten Bezirksligagruppe gab es die verschiedensten Stimmungslagen zu sehen:

Freunde pur herrschte am Sonntag beim VdS Nieveneheim. Die Mannschaft von Varol Besikoglu hat die Meisterschaft durch einen 4:0-Sieg gegen den VfB Korschenbroich perfekt gemacht. „Nach dem 4:0 gab es kein Halten mehr und gegen Ende des Spiel habe ich schon die erste Bierdusche abbekommen“, freut sich Besikoglu. Der deutliche Sieg im letzten Spiel macht den Übungsleiter noch einmal stolz auf sein Team: „Wir haben keine Nerven gezeigt und man konnte den Jungs ansehen, dass sie unbedingt gewinnen wollen. Das 1:0 kurz vor der Halbzeit war exemplarisch für unseren Siegeswillen.“

Nach dem Herzschlagfinale und dem packenden Fernduell gegen den ASV Süchteln ist Besikoglu natürlich froh, dass seine Mannschaft am Ende die Nase vorn hatte: „Die Freude und die Erleichterung sind natürlich riesig. Ich bin stolz auf das Team und sehr glücklich, dass unsere Nerven in den entscheidenden Wochen so gut mitgespielt haben.“

Die Freude war nach dem Abpfiff auch für die 600 Zuschauer nicht zu übersehen: „Der gesamte Verein war da und wir haben eine riesige Party gefeiert. Insgesamt sind am Sonntag 1000 Liter Bier getrunken worden und es war für alle Beteiligten wirklich ein tolles Erlebnis“, schwärmt der Übungsleiter.

Aber auch für Konkurrent Süchteln findet Besikoglu im Moment des Sieges tröstende Worte: „Süchteln hat nur 27 Gegentore kassiert, sie haben kein Spiel verloren und 70 Punkte geholt. Nach so einer Saison nicht aufzusteigen ist natürlich extrem bitter. Es ist schade, dass es keine Relegationsspiele für die Tabellenzweiten gibt, Süchteln hätte den Aufstieg auch verdient gehabt.“

Für Nievenheim sollen die Feierlichkeiten jetzt aber vorübergehend gestoppt werden, denn am Donnerstag steht noch das Pokalfinale gegen Kapellen-Erft an: „Wir wollen den Pokal holen und damit das i-Tüpfelchen auf die Saison setzten. Aber wir sind gegen Niederrheinligist Kapellen natürlich Außenseiter“, erklärt Besikoglu.

Im Abstiegskampf hatte der VfB Korschenbroich trotz der 0:4-Niederlage Grund zu Feiern: Weil Orken-Noithausen 1:4 in Kaarst verloren hat, bleibt der VfB in der Liga. Orken hingegen muss als dritter Absteiger neben Hackenbroich und Delhoven den bitteren Gang in die Kreisliga-A antreten.

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02.06.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Im Finale ist jeder Favorit

von Dirk Sitterle

Fußball (NGZ). Mit einem Sieg heute (Anstoß 15 Uhr) über den Niederrheinligisten SC Kapellen kann der Landesliga-Aufsteiger VdS Nievenheim nach dem Titel in der Halle und der Bezirksliga-Meisterschaft das Triple perfekt machen. "In einem einzigen Spiel ist alles möglich", sagt Trainer Varol Besikoglu.

Gestern Mittag klang die Stimme von Varol Besikoglu noch leicht belegt. Kein Wunder, hat der Coach des VdS Nievenheim mit seinen Fußballern doch in den Tagen nach dem am Sonntag unter Dach und Fach gebrachten Aufstieg in die Landesliga "völlig losgelöst gefeiert, ohne an das Kreispokalfinale gegen Kapellen zu denken". Er ist sich nicht ganz sicher, "ob wir jetzt, wo der Druck von uns abgefallen ist, noch mal die nötige Spannung aufbauen können, zumal die Idee, das Endspiel ausgerechnet an Vatertag anzusetzen, nicht ganz so toll ist". Die Aussicht aufs durchaus seltene Triple mit Titeln im Kreispokal (Feld und Halle) und in der Liga sorgt jedoch für neue Motivation. Und Besikoglu weiß: "In einem einzigen Spiel ist immer mehr möglich als in einer ganzen Serie."

Genauso sieht sein für den SC Kapellen zuständiger Kollege Markus Anfang die Sache: "Finale, Pokal – da ist jeder Favorit!" Der Gegner ist für den Ex-Profi freilich ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. "Aber das ist der Aufsteiger in die Landesliga, demnach ist das eine erfolgreiche und hungrige Truppe." Damit hat er zweifellos recht: Im Verbund mit Torhüter Timo Brandes hat die Viererkette des VdS – mit den routinierten Dean Puseljic und Marc Schüttler auf den Außenbahnen sowie den jungen Marek Koziatek und Daniel Dünbier (seit gestern 22 Jahre alt) in der Zentrale – in der Rückrunde nur zwölf Gegentore zugelassen. "Wenn du aber vorne 108 Mal triffst, bleibt das in den Köpfen nicht so hängen", sagt Besikoglu, in dessen Truppe in Salvatore Franciamore I (24) und Markus Paffendorf (22) die beiden erfolgreichsten Torjäger der Bezirksliga (Gruppe 3) Dienst tun. Kai Pelzer (15) und der rothaarige Salvatore Franciamore II (10), die das wohl beste Mittelfeldgespann der abgelaufenen Saison bildeten, wissen ebenfalls genau, wo das gegnerische Gehäuse steht.

Kapellens Mannschaft kennt Besikoglu recht gut: Keeper Stefan Offermann und Robert Niestroj hatte er als Jugendtrainer des TSV Norf unter seinen Fittichen, Valentin Rittmann ist ihm noch aus seiner Zeit beim VfR 06 Neuss in bester Erinnerung geblieben und mit Kevin Scholz arbeitete er beim TSV Bayer Dormagen zusammen.

Schade nur, dass beide Finalisten heute mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen haben: Die Nievenheimer, bei denen Dennis Kottirre für Timo Brandes auf die Linie rückt, müssen womöglich auf gleich beide Salvatore Franciamores verzichten, ebenfalls nicht dabei sein kann der Ex-Kapellener Andreas Schulz. Der SCK bangt um die angeschlagenen Sven Raddatz, Valentin Rittmann und Gabriel Czajor, definitiv passen müssen die verletzten Robin Kreis, Benny Schütz, Patrick Becker, Deniz Yedek und Fabian Backhaus. Trotzdem kündigt Anfang an: "Wir wollen den Pokal mal wieder nach Kapellen holen!"

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30.05.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim steigt verdient auf

von Christos Pasvantis

NIEVENHEIM  Mit einem wie gewohnt überzeugenden 4:0-Sieg über den VfB Korschenbroich hat der VdS Nievenheim vor 600 Zuschauern den Aufstieg in die Fußball-Landesliga perfekt gemacht. Korschenbroich bleibt der Liga dank der Ergebnisse der Konkurrenz erhalten.

Hochverdient, aber knapp ist Bezirksligist VdS Nievenheim am Ende in die Landesliga aufgestiegen. Nur das bessere Torverhältnis trennt den VdS am Ende von Verfolger ASV Süchteln. Warum dieses Torverhältnis aber um 36 Tore besser ist, zeigte Nievenheim auch beim 4:0 (Halbzeit 1:0) gegen den VfB Korschenbroich.

Die Gastgeber traten nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mit der gewohnten Souveranität auf, so dass die rund 600 euphorischen Zuschauer nicht eine Sekunde den Eindruck hatten, dass ihr VdS die Tabellenspitze noch aus der Hand geben würde. Nervosität war dabei anfänglich durchaus spürbar, was die Korschenbroicher auch zu einigen Torannäherungen nutzten. Schnell bekam die erfahrene Elf von Trainer Varol Besikoglu die Partie aber wieder in den Griff. Innenverteidiger Marek Koziatek räumte mit dem Führungstreffer nach 41 Minuten letzte Zweifel aus.

Spätestens eine Minute nach Wiederanpfiff war wohl auch den Gästen klar, dass sie auf Schützenhilfe aus Kaarst hoffen mussten, als Markus Paffendorf einen schönen Angriff über Routinier André Grunzel vollendete. Nur zwölf Minuten später legte Paffendorf nach, dieses Mal war er von Linksaußen Andreas Schulz mustergültig bedient worden. Der eingewechselte Marcus Senft, der sein letztes Spiel für den VdS machte, erhöhte im Zusammenspiel mit dem überragenden Paffendorf zum 4:0-Endstand (70.).

In der Schlussphase kam sogar Kapitän Marco Niestroy nach ewiger Verletzungspause noch zu seiner Rückkehr. Zu diesem Zeitpunkt war an der Südstraße längst kein Halten mehr. Trainer Varol Besikoglu tanzte ausgelassen an der Seitenlinie und musste bereits vor dem Schlusspfiff die erste Dusche über sich ergehen lassen. "Das ist Gänsehaut pur. Endlich haben wir es geschafft", sagte der Coach, bevor er im Jubelmeer verschwand.

Ingesamt steigt der VdS verdient auf, nachdem er in den vorherigen drei Jahren jeweils denkbar knapp scheiterte. In der Regel dominierten die GRÜN-WEIßEN ihre Gegner, oft nahmen sie sie auch nach allen Regeln der Kunst auseinander. Wer am Ende 108 Tore geschossen hat darf eigentlich nicht "nicht aufsteigen". Dennoch war der Aufstieg noch vor drei Wochen schon mehr oder weniger außer Reichweite. Süchtel, das in dieser Saison kein einziges Spiel verlor, gab den sicher geglaubten Spitzenplatz mit zwei bitteren Remis in Folge aber doch noch ab. "Wir haben immer an uns geglaubt und hatten den längeren Atem", erklärte Besikoglu.

Dass sich Korschenbroich trotz der Niederlage rettete (Orken verlor in Kaarst mit 1:4) trug weiter zur Feierstimmung bei. "Wir haben unser Ziel erreicht, hätten uns trotzdem gerne anders verabschiedet", fand Interimstainer Andé Dammer. der fünf seiner acht Spiele gewann. Er wird zur neuen Spielzeit durch Guido Kopp ersetzt.

Tabelle vom 29.05.2011       VdS Nievenheim in Feierstimmung

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26.05.2011 WESTKICK

Das große Saisonfinale: Titel feiern oder Tränen trocknen

von Tobias Bruse

Es ist soweit: Der letzteSpieltag steht vor der Tür und sowohl im Abstiegskampf als auch im Titelrennen geht es noch um alles. Die brisanteste Partie des Wochenendes liefern sich der VdS Nievenheim und Korschenbroich. Währendes für Korschenbroich um den Klassenerhalt geht, kämpft Nievenheim um den Aufstieg in die Landesliga. Auch Nievenheims Trainer Varol Besikoglu weiß um die Besonderheit dieser Partie: „Es wird ein offenes und ganz hartes Spiel für uns. Korschenbroich wird alles daran setzten zu punkten, aber auch wir müssen natürlich gewinnen.“

Nach einem furiosen Endspurt hat Nievenheim den Titel am letzten Spieltag in der eigenen Hand und kann den Aufstieg mit einem Sieg perfekt machen. Dem 9:2-Sieg gegen Holt folgte ein 7:0 gegen Delhoven und zuletzt ein 8:0-Erfolg gegen Hackenbroich. Nievenheim ist in topform: „Die letzten Spiele zeigen, dass wir sehr gut drauf sind. Wir sind fit und brauchen jetzt nur noch einen Schritt zum Titel“, erklärt Besikoglu. Auch wenn bei allen Beteiligten die Nervosität wächst, will der Chefcoach die Situation so normal wie möglich halten: „Wir müssen es als ein ganz gewöhnliches Spiel ansehen, was wir gewinnen müssen. Wir werden so weiter trainieren wie bisher und werden uns dann auf unsere offensiven Stärken konzentrieren.“

Trotz des großen Drucks gibt sich Besikoglu selbstbewusst: „Wovor sollen wir auch Angst haben? Wir haben eine unglaublich gute Offensive, wir spielen im eigenen Stadion und haben alles in der eigenen Hand.“ Konkurrent Süchteln trifft derweil auf Grün-Weiß Holt und muss auf Korschenbroicher Schützenhilfe hoffen. Die Korschenbroicher werden allerdings sicher nicht für Süchteln, sondern für sich selbst gewinnen wollen, denn bei einer Niederlage droht der Abstieg.

Es wird noch ein letztes Mal unglaublich spannend auf den Plätzen und die letzten 90 Minuten entscheiden über die Arbeit einer ganzen Saison.


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23.05.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Das 8:0 (Halbzeit 4:0) des Bezirksligisten VdS Nievenheim I beim TuS Hackenbroich war bereits der dritte Kantersieg in Folge. Während der TuS damit abgestiegen ist, wird sich der VdS den Aufstieg wohl nicht mehr nehmen lassen.

von Christos Pasvantis

Hackenbroich   Mit einer Kraftdemonstration hat der VdS Nievenheim einmal mehr untermauert, dass er in der Bezirksliga nichts mehr zu suchen hat. Im Dormagener Derby nahm der Spitzenreiter den TuS Hackenbroich mit 8:0 (4:0) auseinander und schoss den Lokalrivalen damit endgültig in die Kreisliga A. Der VdS selber benötigt nur noch einen Sieg gegen den VfB Korschenbroich, um den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen.

Schon in der ersten Minute gingen die Gäste durch einen abgefälschten Schuss von Salva Franciamore in Führung, Markus Paffendorf legte postwendend nach (5.). Zwischen den beiden Toren scheiterte der Hackenbroicher Stürmer Manuel Frank mit einer Riesenchance an Torwart Timo Brandes, der auch gegen Paul Jarosch (48.) und Jens Skrzypczyk (65./80.) überragend parierte.

Ohnehin lag es nur an Brandes, dass bei den Nievenheimern am Ende die Null stand. Denn trotz des spielerischen Klassenunterschiedes offenbarte der VdS in der Defensive nicht zum ersten Mal erstaunliche Schwächen. "Für mich war Timo heute der stärkste Spieler auf dem Platz", lobte Trainer Varol Besikoglu. Und das will schon was heißen, brannte die Offensive angekurbelt von Kai Pelzer und Salva Franciamore doch ein wahres Feuerwerk ab: Franciamores gleichnamiger Cousin, genannt "Sa", erhöhte per Foulelfmeter (27.) und Flugkopfball (52.) auf 4:0, Salva glich im familieninternen Duell kurz darauf mit einem wunderschönen Fernschuss wieder aus. Kurz vor Schluss stellten die eingewechselten André Becker, Marcel Poullie und Marek Koziatek den 8:0-Endstand her.

Trotz des mehr als deutlichen Endergebnisses machten die Hackenbroicher aber absurderweise gar kein so schlechtes Spiel, erarbeiteten sich Möglichkeiten und nahmen die Zweikämpfe an – zweifellos ein Anzeichen für die Klasse der Gäste. "Wenn es 8:4 ausgeht, ist das auch in Ordnung", meinte TuS-Trainer Jörg Spillmann, für den es nach über zehn Jahren in Hackenbroich das letzte Heimspiel war. "Aber am Ende gibt die Qualität halt den Ausschlag. Wo die Nievenheimer einen Ball eiskalt verwandeln, schießen wir den Torwart an."

Nicht zuletzt wegen der mangelhaften Chancenauswertung steht der TuS nun als Absteiger fest. Wäre die Mannschaft häufiger mit der Einstellung von gestern angetreten, wäre das wohl zu verhindern gewesen. Überhaupt war es die fehlende Einstellung, die Spillmann schon seit Monaten bei seinen Spielern bemängelte. Dirk Hermes, derzeit noch Torwart beim SC Kapellen II, wird sich als neuer Trainer um den Neuanfang in der Kreisliga A kümmern. Laut Geschäftsführer Peter Fücker soll die Mannschaft deutlich verjüngt werden und in zwei, drei Jahren wieder oben mitspielen.


Hackenbroich - VdS Nievenheim I
NGZ-Foto: H. Jazyk

Einfach nicht zu stoppen:
Gegen den VdS Nievenheim war beim 8:0 in Hackenbroich kein Kraut gewachsen. Hier setzt sich Mittelfeldmotor Kai Pelzer (am Ball) gegen Sascha Hanft und Manuel Frank durch, Diego Paura hält Sicherheitsabstand (von links).

Info

Schützenfeste des VdS

Der VdS Nievenheim hat seine Gegner nicht zum ersten Mal in dieser Saison förmlich abgeschlachtet.
Die höchsten Siege:
3. Spieltag: 6:1 gegen Neuwerk
4. Spieltag: 9:0 in Rheindahlen
9. Spieltag: 7:0 gegen Fortuna
24. Spieltag: 7:0 gegen Orken
27. Spieltag: 9:2 gegen Holt
28. Spieltag: 7:0 gegen Delhoven

Die Torjäger der Saison:  »hier

Tabelle vom 22.05.2011
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23.05.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

DJK Gnadental nach Sieg vor Titel und Rekord
VdS Nievenheim II - DJK Gnadental

Nievenheim  (leu-)  In einem sehr kurzweiligen Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A hat Tabellenführer DJK Gnadental 4:3 (1:0) beim Dritten VdS Nievenheim II gewonnen und braucht am letzten Spieltag noch einen Zähler, um den Titelgewinn perfekt zu machen und den "LigA"-Punkterekord des SV Uedesheim (73) zu egalisieren. In Nievenheim schoss die DJK durch Kamill Niewolik (46./49.) und Freddy Kahlbau (12.) einen 3:0-Vorsprung heraus, den der VdS durch die Treffer von Fabian Ropertz (52./71.) und Johannes Mnich (75.) egalisierte. Fünf Minuten vor dem Abpfiff sicherte schließlich der eingewechselte Oliver Klein Gnadental den Sieg.

Die Torjäger der Saison:  »hier

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16.05.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I nach Sieg im Derby auf Aufstiegskurs

Nievenheim  (pas-)  Unverhofft kommt oft - das dachten sich nach dem 7:0 (2:0) gegen den FC Delhoven wohl auch die Spieler des VdS Nievenheim. Denn nach dem erneuten Patzer des ASV Süchteln (1:1 in Giesenkirchen) steht der VdS wieder an der Tabellenspitze. Daran hätte vor anderthalb Monaten keiner mehr geglaubt, verlor man das Spitzenspiel in Süchteln doch sang- und klanglos mit 0:3.
Während Süchteln seitdem jedoch schon mehrfach Nerven zeigte, sind die Nievenheimer "einfach richtig gut drauf", wie Trainer Varol Besikoglu findet. Gegen Delhoven sorgten Salva Franciamore, Markus Paffendorf, Ronny Frohs, ein Eigentor von Bodo Fieren und ein Dreierpack von Sa Franciamore für klare Verhältnisse. "Das war ein richtig tolles Fußballspiel", war Besikoglu begeistert. Sein Gegenüber Manfred Zingsheim dürfte diese Ansicht freilich nicht teilen, ist der FCD doch zwei Spieltage vor Schluss mit sechs Punkten Rückstand und dem schlechteren Torverhältnis praktisch abgestiegen. "Heute kam bei uns alles zusammen, wir hatten keine Chance", gab er zu.

Tabelle vom 15.05.2011

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18.04.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I hakt Aufstieg ab

von Christos Pasvantis

Fußball 
Trotz eigener Führung ließ sich der VdS Nievenheim beim SC Kapellen II auskontern. Nach dem 1:2 (Halbzeit 0:0) im Erftstadion dürften auch die letzten Aufstiegshoffnungen des Bezirksligisten gestorben sein.

Spiel SC Kapellen II - VdS Nievenheim I
NGZ-Foto: A. Baum

Das Anrennen des VdS Nievenheim blieb beim 1:2 gegen den SC Kapellen II erfolglos. Hier bleibt der Nievenheimer Mittelfeldmotor Kai Pelzer (r.) vor seiner Ersatzbank am Kapellener Verteidiger hängen.


Info

Torfabrik Nievenheim

Trotz der schwachen Chancenverwertung stellt der VdS Nievenheim mit schon 80 erzielten Treffern die mit Abstand beste Offensive der Bezirksliga.

Die erfolgreichsten VdS-Torjäger:

Markus Paffendorf: 19 Tore
Sa Franciamore: 18 Tore
Kai Pelzer: 13 Tore
Salva Franciamore: 11 Tore

Am Ende kostete Eigensinn dem Bezirksligisten VdS Nievenheim den Sieg und wohl auch die Chance auf den Aufstieg. Gegner SC Kapellen II war trotz des 2:1-Endstandes über lange Zeit stark unterlegen und bot den Gästen beim Stande von 0:1 die Entscheidung wie auf dem Silbertablett an: Andreas Schulz hätte nach rund 70 Minuten nur auf den völlig freistehenden Markus Paffendorf ablegen müssen, entschied sich aber für den Abschluss – und scheiterte am Pfosten. Wohl die spielentscheidende Szene, stellten Jan Bresser und Matthias Wiechert doch im direkten Gegenzug den Verlauf der Ereignisse mit zwei Toren aus dem Nichts völlig auf den Kopf (71./74.).

"Selber Schuld", interessierte SCK-Trainer Carlos Perez die drückende Nievenheimer Überlegenheit nur wenig. "So ist es halt im Fußball. Wenn du vorne deine Chancen nicht nutzt, wirst du hinten bestraft", griff er eine altbekannte Phrase auf. Und an Chancen mangelte es dem VdS auch vor Schulz' Versäumnis bei Weitem nicht. Bis Sa Franciamore nach 66 Minuten traf – dazu brauchte der Torjäger nach seiner Einwechslung keine 20 Sekunden –, verbrauchten sein Cousin Salva Franciamore und Paffendorf gleich mehrere glasklare Gelegenheiten. Doch Kapellen, das mit einer aus Spielern der ersten, zweiten, dritten Mannschaft und der A-Jugend zusammengewürfelten Truppe antrat, hatte in Torwart Dirk Hermes einmal mehr einen überragenden Ruhepol. Ohne den Routinier hätte das Spiel schon nach einer halben Stunde entschieden sein können. Dessen Team bewies derweil auch seine Stärke im Konterspiel. Dem 2:1 ging eine Nievenheimer Ecke voraus, Pierre Schnock schaltete perfekt um und bediente Wiechert.

Ralf Criens, der den kranken Trainer Varol Besikoglu auf Nievenheimer Seite lautstark vertrat, war dementsprechend bedient: "Wir haben den Sieg heute verschenkt. Mit einer solchen Chancenauswertung kann man kein Spiel gewinnen." Das gilt natürlich auch für die Meisterschaft, in der der VdS nun vier Punkte hinter Tabellenführer ASV Süchteln zurückliegt. Zu oft verschenkte die teure Nievenheimer Mannschaft mit ihrer mangelhaften Effizienz Punkte. "Das war's dann mit dem Aufstieg. Wir müssen im nächsten Jahr wieder angreifen", glaubt Criens nicht an zwei Süchtelner Patzer in den verbleibenden vier Begegnungen. Einer wäre durchaus denkbar gewesen, zeigte der ASV doch sowohl letzte Woche beim 1:1 gegen Kaarst als auch gestern beim glücklichen 1:0 gegen Jüchen schon Nerven.

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18.04.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Verfolger Nievenheim II nur Remis in Grimlinghausen

GRIMLINGHAUSEN  (leu-)  Die VdS Nievenheim II hat die große Chance verpasst, den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz auf fünf Punkte zu verkürzen. Die Elf von Bernd Meuter kam beim SC Grimlinghausen nach torloser erster Halbzeit nur zu einem 1:1 und liegt damit sieben Zähler hinter Rang zwei zurück. Daniel Hagenau hatte die Gäste mit seinem Treffer in der 70. Spielminute scheinbar auf die Siegerstraße gebracht, doch kurz vor dem Abpfiff sorgte der eingewechselte Marcel El-Hamzh für den Ausgleich.

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01.04.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I enttäuscht im Spitzenspiel beim ASV Süchteln

Nach dem 0:3 (0:2) im Topspiel beim ASV Süchteln erwachte der Bezirksligist VdS Nievenheim schlagartig aus seinen Aufstiegsträumen. Die Elf von Trainer Varol Besikoglu zeigte vor 450 Zuschauern eine dürftige Leistung.

Von Christos Pasvantis

SÜCHTELN  Mit der 0:3-Niederlage (Halbzeit 0:2) beim ASV Süchteln am vergangenen Mittwoch haben die Aufstiegschancen des Bezirksligisten VdS Nievenheim wohl ein jähes Ende gefunden. Ausgerechnet im vorentscheidenden Spitzenspiel beim Tabellenführer, der mit einem Sieg hätte gestürzt werden können, zeigte der VdS Nievenheim eine seiner schwächsten Saisonleistungen.

Vor rund 450 Zuschauern im Sportpark Süchtelner Höhen wirkten die Gäste lange Zeit ängstlich und unkonzentriert, was Süchteln um den überragenden Spielmacher Chiquinho schon früh große Möglichkeiten eröffnete: Scheiterte der pfeilschnelle Ferhat Topcu nach 20 Minuten noch am Pfosten, machte er es sieben Minuten später besser, als er nach einem Lattenkracher von Yannick Meurer mühelos abstaubte. Im direkten Anschluss lief der VdS ins offene Messer, Sven Schuffels erhöhte zum 2:0 (29.). "In dieser Phase haben wir das Spiel verloren. Wir haben wie Anfänger gespielt", war Trainer Varol Besikoglu schon zur Halbzeit stinksauer. So war nahezu jeder Ballkontakt von Chiquinho eine Augenweide, während die VdS-Leistungsträger wie Salva Franciamore oder Kai Pelzer sich vornehm zurückhielten.

Erst nach der Pause kam Nievenheim zu Chancen, Marek Koziatek und Thomas Tröster, der 28-Tore-Mann aus der VdS-Reserve, scheiterten aber aus kürzester Distanz, Markus Paffendorf traf kurz vor Schluss nur die Latte. Im Gegenzug machte der gerade eingewechselte Korbinian Beckers nach einem Konter alles klar (83.), so dass der weiterhin ungeschlagene ASV Süchtel angesichts eines Vorsprungs von sechs Punkten wohl schon für die Landesliga planen kann. "Die wären dumm, wenn sie sich das noch nehmen lassen würde", glaubt Besikoglu nicht an Geschenke des Tabellenführers. Außerdem muss ich meine Jungs jetzt wieder aufbauen. Das war ein harter Schlag", glaubt er wohl auch nicht an eine fehlerfreie Restsaison seiner Schützlinge.
So wird sich der VdS Nievenheim wohl auch im nächsten Jahr mit der Bezirksliga zufrieden geben müssen. Mehr wäre aber im Vergleich zum zumindest für Liga-Verhältnisse übermächtigen ASV-Kader und angesichts der jüngsten Leistung wohl auch nicht verdient.

Faire Nievenheimer:  ASV-Coach Axel Malchow lobte das Fairplay des Verlierers: Der VdS Nievenheim ließ eine vermeintliche Beleidigung von Chiquinho aus dem Spielbericht streichen. So entgeht der Brasilianer einer Sperre.


weitere Infos beim ASV Süchteln...

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31.03.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Süchteln entzaubert Nievenheim

SÜCHTELN  (-pas/-vk)  Für Varol Besikoglu ist die Entscheidung um den Meistertitel in der Bezirksliga Gruppe 3 gestern Abend gefallen: "Die wären dumm, wenn die sich das noch nehmen ließen", meinte der Trainer des VdS Nievenheim nach der 0:3-Niederlage seiner Elf im Spitzenspiel beim ASV Süchteln, die er als "verdient" einstufte.
Mit diesem Sieg baute der Tabellenführer seinen Vorsprung auf die Nievenheimer auf fünf Punkte aus. Angetrieben vom überragenden Ex-Profi Chiquinho, bestimmten die Hausherren gestern Abend von Beginn an das Spielgeschehen und kamen durch einen Doppelschlag von Ferhat Topcu (28.) und Sven Schufels (29.) schon früh zu einer beruhigenden Führung. Nievenheim versuchte im zweiten Durchgang, das Blatt zu wenden und hatte auch Möglichkeiten, doch Markus Paffendorf traf nur die Latte, der aus der Reserve aufgerückte Thomas Tröster vergab eine ähnlich große Chance. Mit seinem Kontertor zum 3:0 (83.) machte dann Korbinian Beckers alles klar.

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22.03.2011 Schaufenster

VdS Nievenheim spendet für den DHC Rheinland

DORMAGEN   Spontan reagierte der Vorstand des VdS Nievenheim, als er am Morgen in der Zeitung von der Hilfsaktion „1000 Dormagener für den Handball“ erfuhr. Noch am gleichen Tag stellte der Verein 250 Euro zur Rettung des Bundesligisten DHC Rheinland bereit. „Als wir vor einigen Jahren selber Spenden für unseren neuen Sportplatz in Nievenheim gesammelt haben, haben wir sehr viel Unterstützung von den Bürgern und anderen Dormagener Vereinen erfahren“, sagt VdS-Vorsitzende Daniela Herz. „Darum ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir in ähnlicher Weise jetzt auch dem DHC helfen.“
Die Aktion „Sport schafft Platz“ war seinerzeit die größte Spendenaktion für den Sport in Dormagen. VdS-Kassierer Werner Völkel, der zu den Hauptorganisatoren zählte, erinnert sich: „Einer der ersten großen Spender war damals Heinz Lieven. Das hat uns viel Mut gemacht.“ Dem DHC-Geschäftsführer fühlt sich der VdS Nievenheim bis heute auch persönlich verbunden. 80.000 Euro kamen durch die Aktion „Sport schafft Platz“ zusammen. Völkel macht deutlich: „Wir sind stolz auf diesen Rekord. Ich drücke dem DHC aber beide Daumen, dass es durch die jetzt laufenden Rettungsinitiativen gelingt, unser damaliges Ergebnis noch zu toppen
."  -sf

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28.02.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kai Pelzer entscheidet packendes Lokalduell

VdS Nievenheim I erringt durch ein 4:3 (2:0) beim TSV Bayer Dormagen die Tabellenspitze.

Von Christos Pasvantis

Dormagen  Ausgerechnet das ehemalige Dormagener Urgestein Kai Pelzer hat mit seinem späten Treffer den VdS Nievenheim zu einem 4:3 (2:0) gegen den TSV Bayer Dormagen verholfen. Während die mit lautstarker Untertützung angereisten Gäste sich damit die Tabellenführung wiederholten, hat das Schlusslicht Dormagen eine große Chance im Abstiegskampf verpasst.
Dementsprechend konsterniert wirkte Trainer Klaus Schütz, dessen Mannschaft trotz des 0:2-Pausenrückstandes in der 70. Minute mit 3:2 in Führung gegangen war: "So ein Spiel darfst du nie und nimmer mehr verlieren. In den Zweikämpfen haben wir uns am Ende verhalten wie Schuljungen". Dabei machten doch gerade die rassigen, teilweise jenseits der Grenze des Erlaubten liegenden Duelle den Reiz des hochklassigen Dormagerner Derbys aus, was Nievenehim auf dem tiefen Aschenplatz vorerst für sich zu nutzen wusste: Innerhalb von sieben Minuten erzielte der bullige Markus Paffendorf nach Ecken von Sa Franciamore zwei Mal den gleichen Treffer (14./21.), auch im Mittelfeld wirkten Pelzer & Co meistens etwas präsenter.
Ein Umstand, der sich nach Wiederanpfiff schlagartig änderte: Arne Helm gelang prompt der Anschlusstreffer - vorausgegangen war aber eine mehr als deutliche Abseitsstellung, die Schiedsrichter Tacettin Sezer übersah. Das Momentum wechselte nun spürbar die Seiten, was der agile Johannes Meuter zu seinem Vorteil nutzte und die Stimmung mit seinen beiden Toren zum Kochen brachte. Profitieren durfte er dabei von abenteuerlichen Abstimmungsfehlern der VdS-Verteidigung, die zwei einfache Bälle nicht unter Krontrolle zu bringen wussten.
Gerade noch rechtzeitig wachten Die Gäste aber wieder auf, Paffendorf egalisierte mit seinem dritten Treffer Meuters Führung. Als Pelzer dann acht Minuten vor Schluss vor dem Strafraum zwei Gegenspieler versetzte und per Flachschuss zur Entscheidung traf, gab es beim neuen Spitzenreiter kein Halten mehr.
"Das war ein hartes Stück Arbeit. Ich glaube, dass wir unser Glück für die ganze Saison schon heute aufgebraucht haben", wusste Gästetrainer Varol Besikoglu den Erfolg richtig einzuordnen. Denn der war aufgrund der zweiten Hälfte alles andere als verdient, was den sicherlich geschafften Coach zu einem vielzitierten Schluss kommen ließ: "Am Ende fragt niemand mehr nach danach, Hauptsache ist, dass wir die Punkte haben".

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28.02.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim II im Reserveduell mit Anlauf-Schwierigkeiten

Grevenbroich  (leu-)  "Spiel abhaken,sich über die drei Punkte freuen", sagte Coach Bernd Meuter nach dem 3:1-Auswärtssieg (Halbzeit 0:0) seines VdS Nievenheim II im Duell der Zweitvertretungen bei Schlusslicht TuS Grevenbroich II. Nach einer torlosen und wenig erbaulichen Halbzeit brachte Fabian Ropertz die Gäste in Führung (53.). Sinisa Spavovski konnte einmal egalisieren (61.), ehe Daniel Hagenau mit einem Doppelschlag für die Entscheidung sorgte (70./87.).

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25.01.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Arena erfüllt Erwartungen

Von David Beineke

Fußball   Die Spannung war groß vor der Endrunden-Premiere der Fußball-Kreishallenmeisterschaft in Dormagen. Hinterher herrschte Zufriedenheit vor, auch wenn es organisatorisch noch nachzubessern gilt.

Hallenkreismeisterschaft 2011
NGZ-Foto: H. Jazyk

Der VdS Nievenheim, hier am Ball mit Kai Pelzer, kam am besten mit den Bedingungen in der Arena am Dormagener Höhenberg zurecht. Durch einen 4:1-Finalsieg gegen Gnadental holte sich der VdS den Titel.


Info

Elf Titel für Puseljic

Erfolgreichster Spieler:
Mit Nievenheim holte sich der 35-jährige Dean Puseljic bereits seinen elften Titel bei der Fußball-Kreishallenmeisterschaft, außerdem erreichte er noch zweimal das Finale.

Die Titel:
VdS Nievenheim (2011)
VfR Neuss (2010, 2000, 1999, 1994)
TuS Grevenbroich (2006, 2005, 2003, 2002)
TSV Bayer Dormagen (2009, 2007)

Dass Hermann-Josef Koch als Vorsitzender des Fußballkreises Grevenbroich-Neuss die Premiere der Sportarena am Dormagener Höhenberg als Austragungsort der Endrunde der Kreishallenmeisterschaft bei der Siegerehrung uneingeschränkt positiv bewertete, war kaum anders zu erwarten. Was das Ambiente für die Zuschauer im Vergleich zur Großsporthalle in Gustorf anbelangt, herrschte in der Bewertung auch große Einigkeit. Doch mit Blick auf die Rahmenbedingungen für den sportlichen Teil gab es auch kritische Stimmen zu hören.

Gar nicht einverstanden war etwa Dean Puseljic vom Titelträger VdS Nievenheim mit den Gegebenheiten für die Spieler. "Es kann doch nicht sein, dass das Turnier noch Dormagen geholt wird, ohne sicher zu wissen, dass dort dieselben Bedingungen geboten werden können", meinte der Routinier mit Blick auf die notdürftig mit Matten abgedeckten Banden neben den Toren und das aus seiner Sicht zu große Spielfeld. "Dadurch ist das Spiel zu sehr in die Breite gezogen und in der Folge zu langsam geworden. Schnelle Kombinationen waren kaum möglich." Doch grundsätzlich findet Puseljic den Wechsel an den Höhenberg gut, weil die Arena das Potenzial für eine richtig gute Veranstaltung hat. Das große Potenzial erkennt auch Hermann-Josef Otten, Trainer des Überraschungsfinalisten DJK Gnadental. Er sieht allerdings weniger Bedarf, Banden und Spielfläche zu ändern, er wünscht sich zusätzliche Anstrengungen, um mehr Zuschauer anzulocken als die gut 800 am Sonntag. "Noch mal 500 Zuschauer mehr, dann gibt es nichts Schöneres für die Jungs, als in dieser Halle zu spielen", sagt Otten.

Die Zuschauer, die gekommen waren, fühlten sich sichtlich wohl. Vor allem der geräumige Gastronomiebereich mit Blick auf die Spielfläche sorgte für Begeisterung. Seppi Stumpilich, der nach vielen Stationen als Spieler im Rhein-Kreis Neuss aktuell seine Karriere beim Bezirksligisten VfL Benrath ausklingen lässt, war gekommen, um frühere Mannschaftskameraden zu beobachten und Bekannte zu treffen. "Der Umzug nach Dormagen war das Beste, was man machen konnte. Die Atmosphäre hier gefällt mir echt gut", meinte Stumpilich, während er mit einem Glas Bier in der Hand aufs Spielfeld schaute. Kreisvorsitzender Hermann-Josef Koch geht jedenfalls davon aus, dass es einen zweiten Versuch am Höhenberg geben wird. Es soll mit den Vereinen gesprochen werden, um eventuell nachzubessern: "Aber bis auf ein paar Kleinigkeiten war das eine gelungene Veranstaltung. Es gibt schon zwei Vereine, die sich eine neuerliche Ausrichtung in Dormagen vorstellen können."

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24.01.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim holt seinen ersten Titel

Von David Beineke

Fußball   Die Premiere in der Dormagener Sportarena endete auch mit einem Premierensieg: Durch ein deutliches 4:1 im Endspiel gegen den Außenseiter DJK Gnadental gewann die Mannschaft von Trainer Varol Besikoglu für den VdS Nievenheim zum ersten Mal den Hallentitel.

Auch wenn sich viele Spieler richtige Banden neben den Toren und eine kleinere Spielfläche gewünscht hätten, die wenigsten dürften der Halle am Torfstecherweg als Austragungsort der Endrunde der Fußball-Kreishallenmeisterschaft nachgetrauert haben. Erst recht nicht die Zuschauer, denn sie konnten bei der Premiere in der Arena am Höhenberg das sportliche Geschehen in wesentlich komfortablerer Atmosphäre genießen als in der teils qualvollen Enge in Gustorf. "Das war eine gelungene Premiere", meinte denn auch Kreisvorsitzender Hermann-Josef Koch hinterher, auch wenn mit offiziell 800 zahlenden Besuchern die angepeilte Marke von 1000 Zuschauern verpasst wurde. Dem VdS Nievenheim war's herzlich egal, der Bezirksligist packte die Chance beim Schopfe und holte sich durch einen 4:1-Finalsieg gegen den A-Ligisten DJK Gnadental seinen ersten Hallentitel überhaupt.

Ein hoch verdienter Erfolg, denn die Truppe von Varol Besikoglu ragte aus einer nicht gerade spielerischen Glanz verbreitenden Endrunde heraus. Sie legte die größte Konstanz an den Tag, zeigte alles in allem die schönsten Kombinationen und hatte mit lediglich zwei Gegentreffern aus dem Spiel heraus auch die beste Abwehr. "Das war wirklich ein sehr gutes Turnier meiner Mannschaft, kein Spieler ist von der Leistung her abgefallen", meinte Besikoglu, der das Turnier 2009 als Trainer des TSV Bayer Dormagen schon einmal gewonnen hatte. Und dass er gestern auch einige Spieler im Kader hatte, die den Hallentitel schon mehrmals geholt haben, war sicher auch ein Grund für den letztlich überzeugenden Erfolg. Denn ansonsten waren im Schnitt sehr junge und damit auch unerfahren Teams dabei. Selbst der TuS Grevenbroich, der die Endrunde als Landesliga-Spitzenteam in der Favoritenrolle anging, konnte nicht so viel Siegermentalität in die Waagschale werfen.

"Natürlich bin ich enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Aber letztlich hat sich Nievenheim den Sieg verdient", meinte TuS-Coach Uwe Kühn, der mit seiner Truppe schon im Halbfinale auf Nievenheim traf, weil die Schloss-Städter sich in der Gruppenphase ein 3:3 gegen Gnadental geleistet hatten und deswegen nur als Zweiter unter die letzten Vier kamen. Dort musste das Neunmeterschießen entscheiden, obwohl Nievenheim die besseren Chancen besaß. So war es letztlich verdient, dass der VdS ins Endspiel einzog, wo dann Außenseiter DJK Gnadental wartete. Auch der A-Ligist hatte sich zuvor im Neumeterschießen behauptet, 5:2 hieß es letztlich gegen die SG Orken/Noithausen. Dass seine Mannschaft im Finale bei Gegentoren durch Marek Koziatek, Marcel Poullie, Salvatore Franciamore und Kai Pelzer sowie einem eigenen Treffer von Kamill Niewolik letztlich chancenlos war, nahm DJK-Coach Hermann-Josef Otten seinen Jungs nicht übel: "Natürlich träumt man als Finalist vom Sieg. Aber für uns war schon die Endspielteilnahme der Erfolg."

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21.01.2011 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kicker wegen Foul verurteilt

Von Marc Pesch

Grevenbroich  Enver Yilmaz, Jugendfußballer des TuS Grevenbroich, ist vom Landgericht Mönchengladbach zu einem Schmerzensgeld von 2000 Euro verurteilt worden. Er soll einen Gegenspieler auf dem Platz zu hart gefoult haben.

Es ist ein Urteil mit möglicherweise bundesweiter Signalwirkung: Das Landgericht Mönchengladbach hat einen Jugendfußballer des TuS Grevenbroich zur Zahlung von 2000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Der Junge war nach Auffassung des Gerichts als Spieler seines früheren Odenkirchener Klubs im Zweikampf mit einem Gegenspieler des 1. FC Mönchengladbach überhart eingestiegen. Die Eltern des Jungen halten das Urteil für ein Unding, der DFB hält eine Klagewelle für möglich.

Rückblick: Am 11. Oktober 2008 war Enver Yilmaz mit der C-Jugend der Spielvereinigung Odenkirchen im Pokal gegen den 1. FC Mönchengladbach angetreten. Der Jüchener und sein Team hatten keine Chance, fünf Minuten vor dem Ende führte der Gegner mit 12:0. "Dann kam ein weiter Ball aus der Abwehr", erinnert sich Vater Ismail Yilmaz: "Mein Sohn und der Gegenspieler sprangen hoch zum Ball, anschließend fielen beide hin." Dann sei auch schon der Schiedsrichter gekommen, habe seinem Sohn die Gelbe Karte gezeigt und ihn für fünf Minuten vom Platz gestellt.

"Das war sicherlich ein Foul, aber auch ein normaler Zweikampf, mit dem man beim Fußball rechnen muss", so Yilmaz. Für den Gegenspieler allerdings hatte der "Zweikampf" erhebliche Folgen: Alexander P. brach sich das Bein und musste monatelang auf Krücken laufen. Er stellte wenige Wochen nach dem Spiel Strafanzeige und reichte Klage ein. "Das Verfahren wegen Körperverletzung wurde eingestellt, die Klage allerdings wurde am Landgericht Mönchengladbach verhandelt", so Vater Yilmaz. Das Ergebnis: Sein Sohn muss 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Glaubt man den Richtern, dann war das Verhalten des heutigen B-Jugend-Mannschaftskapitäns des TuS Grevenbroich nämlich kein normaler Zweikampf. "Überhart, eklatant regelwidrig und brutal" sei er zu Werke gegangen, heißt es in der Urteilsbegründung, sogar von einem "Vorsatz" ist die Rede. Das Gericht stützte sich dabei auf die Aussage von Zeugen.

Durch die Verurteilung des damals 14 Jahre alten Fußballers könnte nun von dem ungewöhnlichen Fall eine bundesweite Signalwirkung ausgehen. "Wir beschäftigen uns bereits intensiv mit der Sache", sagt Peter Hambüchen, Sprecher des Fußballverbands Niederrhein: "Wenn es hier tatsächlich zu einer Klagewelle kommt, müssen wir vorbereitet sein. Der Vorgang wurde an den DFB weitergeleitet."

Vom Deutschen Fußball-Bund erhoffen sich die Eltern des Jugendspielers nun Unterstützung. "Wir haben gegen das Urteil Berufung eingelegt und ziehen vor das Oberlandesgericht Düsseldorf", sagt Vater Ismail Yilmaz.
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Info:  Wie es weitergeht.
Die Familie des Jugendfußballers Enver Yilmaz hat Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach eingelegt und zieht nun vor das Oberlandesgericht Düsseldorf.
Sollte das Oberlandesgericht das Urteil bestätigen, muss der junge Kicker die Strafe von 2000 Euro abstottern. Er bekommt pro Woche 30 Euro Taschengeld.

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23.12.2010   FVN

Fußballverband bietet auch 2011 ein Kunstrasenseminar an

Alles rund um den Kunstrasenbau

Der harte Winter hat es wieder einmal gezeigt: Vereine mit Kunstrasenplatz sind einfach besser aufgestellt. Denn während die einen Clubs noch unter vereisten oder matschigen Plätzen zu leiden haben, konnten die Spiele auf Kunstrasen - nach dem Räumen des Schnees - weiter ausgetragen werden.
Bereits in den Vorjahren war das Interesse an Kunstrasenplätzen groß. Der Fußballverband Niederrhein entschloss sich daher, in der Sportschule Wedau Kunstrasenseminare anzubieten, die die Vereine über alles Wissenswerte rund um das moderne Geläuf aufklären: Welches Kunststoffrasensystem eignet sich am besten für welchen Platz? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Wie lange dauert der Umbau eines Tennenplatzes in ein Kunstrasenspielfeld, welcher Rasenbelag ist der beste für die individuellen Vereinsbedürfnisse und mit welchen Kosten ist zu rechnen?
Ein Volltreffer, denn die Veranstaltung war nicht nur bei ihrer Premiere ein voller Erfolg - sondern auch bei ihrer Fortsetzung. 2011 geht der FVN diesen erfolgreichen Weg weiter und bietet seinen Vereinen, sowie den Kommunen des Niederrheins, eine weitere Veranstaltung an.Mit den Experten für Kunstrasenbau und Pflege der Firma Polytan, sowie den Finanzierungsfachleuten des LSB kann den Interessenten eine kompetente und umfassende Beratung garantiert werden. Außerdem konnte mit der Firma Schäper Sportgerätebau ein weiterer Partner gewonnen werden, der zu den Themen: Qualitätsmerkmale von Toren und die Notwendigkeit der Kippsicherung, wichtige Dinge mit auf den Weg zum neuen Kunstrasenplatz geben kann.

Vertreter aus Vereinen und Kommunen sind herzlich zu diesem kostenlosen Info-Abend des FV Niederrhein eingeladen.

Wann:       Donnerstag, 24. Februar 2011
Uhrzeit:     17.00 - 22.15 Uhr
Wo:           Sportschule Wedau

Weitere Informationen und Anmeldung:  »mehr

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09.12.2010   FVN

Fußballverband sagt erneut alle Spiele für das Wochenende 10.-12. Dezember ab

Eis und Schnee stoppen den Spielbetrieb weiterhin

Die derzeitige Witterungslage führt zu einer erneuten generellen Spielabsage für das kommende Wochenende (10.-12.12.). Die zuständigen Gremien des Fußballverbandes Niederrhein haben entschieden, alle Spiele auf Verbandsebene abzusetzen. Dies gilt sowohl für den Junioren- und Juniorinnenbereich (Niederrheinligen bis Kreisebene) in allen Altersklassen als auch für alle Spiele im Frauen- und Männerbereich (Niederrheinligen bis Kreisligen). Über die Neuansetzung der ausgefallenen Spiele werden die spielleitenden Stellen rechtzeitig informieren.
Der Spieltag wird voraussichtlich vor dem Start der Meisterschaftsrunde Ende Januar/Anfang Februar 2011 nachgeholt.

(Anmerkung: Somit  finden in diesem Jahr keine Meisterschaftsspiele mehr statt)

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02.12.2010  WFLV

Fußballverband sagt Spiele fürs Wochenende ab

NRW-Liga: 17. Spieltag ist abgesagt

Wegen der angespannten Wetterlage finden am Wochenende 4./5. Dezember in der NRW-Liga keine Spiele statt.

Aufgrund der angespannten Wetterlage hat Rolf Thiel, Staffelleiter der NRW-Liga, den für das Wochenende 4./5. Dezember angesetzten 17. Spieltag der NRW-Liga komplett abgesagt. Der Spieltag wird voraussichtlich vor dem Start der Meisterschaftsrunde Ende Januar/Anfang Februar 2011 nachgeholt. Weitere Absagen beim FV Mittelrhein und beim FV Niederrhein.

Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen setzt der Fußball-Verband Mittelrhein den Spieltag vom 03.-05. Dezember 2010 vom Spielplan ab. Dies gilt für den vollständigen Verbandsspielbetrieb im Senioren- (Herren und Frauen) sowie im Jugendbereich. Die generelle Absage gilt nicht für die verbandsübergreifenden Wettbewerbe des DFB (A- und B-Junioren Bundesliga) und des WFLV (Herren-, Frauen- und B-Juniorinnen Regionalliga West, U14-Nachwuchs-Cup). Einzige Ausnahme ist die NRW-Liga, deren Spieltag ebenfalls abgesagt wurde. Auch die zuständigen Gremien des Fußballverbandes Niederrhein haben entschieden aufgrund der derzeitigen und der für das kommende Wochenende (4./5.12.) erwarteten Witterungslage, alle Spiele auf Verbandsebene abzusetzen. Dies gilt sowohl für den Junioren- und Juniorinnenbereich (Niederrheinligen bis Kreisebene) in allen Altersklassen als auch für alle Spiele im Frauen- und Männerbereich (Niederrheinligen bis Kreisligen). Über die Neuansetzung der ausgefallenen Spiele werden die spielleitenden Stellen rechtzeitig informieren.

Datum: 2.12.10 10:56
von: ROLAND LEROI


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29.11.2010 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Gnadental lässt VdS-Reserve keine Chance

Von Christoph Leuchtenberg

NIEVENHEIM  Die DJK Gnadental hat sich auch von der jüngsten Spielpause nicht aus dem Rhythmus bringen lassen und mit einer beeindruckenden Leistung den achten Sieg in Serie in der Fußball-Kreisliga A eingefahren. Die Elf von Trainer Hermann-Josef Otten setzte sich auf eigener Anlage auch in der Höhe verdient 4:1 (3:0) gegen den Tabellendritten VdS Nievenheim II durch und vergrößerte den Abstand auf den ersten Nichtaufstiegsplatz auf stolze acht Zähler. „Wir haben heute unsere Hausaufgaben glänzend erledigt“, sagte Otten, dessen Team vorerst die Tabellenspitze übernimmt.
Der bisherige Primus Delrath, dessen Spiel in Weißenberg abgesagt worden war, hatte sich mit einer kleinen Delegation um Coach Martin Cremer in Gnadental eingefunden und erlebte in der Anfangsphase ein Deja-vu: Vor sechs Wochen lagen die Delrather bei ihrer 2:6-Pleite am Nixhütter Weg nach gut 35 Minuten bereits 0:5 zurück, gestern hieß es aus Nievenheimer Sicht zum gleichen Zeitpunkt „nur“ 0:3 – doch der VdS war ähnlich chancenlos wie damals der Lokalrivale. Dies stellte auch der VdS-Coach Bernd Meuter in Richtung der Delrather Abordnung fest: „Das ist ja wie bei euch“.
Gnadental erwischte einen Start nach Maß: Bereits in der zweiten Minute entschied Schiedsrichter Helmut Hübinger nach einem Schubser gegen Alex Cule auf Strafstoß, Sebastian Otten verwandelte im Nachschuss. Nach einer mustergültigen Flanke von Sascha Bückendorf war Frederik Otten per Kopf zur Stelle und markierte das 2:0 (23.). Der Youngster war es auch, der beim 3:0 VdS-Keeper Torsten Hosbach umkurvte und seinen 13. Saisontreffer erzielte (35.) Hosbach war an den Gegentreffern schuldlos, verhinderte vielmehr mit einer Reihe starker Paraden ein Debakel, während im Sturm Nievenheims Torjäger Thomas Tröster (21 Treffer) kaum Szenen hatte. Unmittelbar nach Wiederanpfiff machte Marcel Bückendorf dann mit dem 4:0 alles klar (46.). In der Folge ließen bei den von vielen Verletzungen gebeutelten Gnadentalern etwas die Kräfte nach, Kevin Zucht konnte verkürzen (64.).
Zwei Aspekte trübten derweil den Gnadentaler Arbeitstag ein wenig: Wie schon beim 6:2 gegen Delrath ließ die DJK-Offensive erneut zu viele hochkarätige Chancen aus – in einem engeren Match könnte sich dies durchaus rächen. Und zum anderen verletzte sich der ohnehin chronisch angeschlagene Trainersohn und Mittelfeldmotor Sebastian Otten bei einem Foul eines Gegenspielers in der Schlussphase. „Ich denke aber, dass wir ihn bis zum kommenden Sonntag wieder hinbekommen“, sagte Coach Otten.


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29.11.2010 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim rückt an die Spitze

Dank eines 4:0-Erfolges im Lokalderby gegen den TuS Hackenbroich ist der VdS Nievenheim wieder Tabellenführer der Bezirksliga. Mit diesem Endstand waren die passiv wirkenden Gäste sogar bestens bedient.

Von Christos Pasvantis

NIEVENHEIM  Jörg Spillmann sollte einmal mehr Recht behalten. Schon im Vorfeld der Partie gegen den VdS Nievenheim hatte der Trainer des TuS Hackenbroich nur über die Höhe der Niederlage orakelt. Am Ende blieb es bei einem 4:0 – ein Endstand, der dem Spielverlauf nicht einmal annähernd gerecht wird. „Das Ergebnis ist heute das einzig Positive. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und mussten der Musik von der ersten Sekunde hinterher rennen“, war Spillmann nach Abpfiff sauer.

In der Tat spielten die Nievenheimer sich schon früh in einen Rausch, Markus Paffendorfs Doppelschlag (20./29.) stellte die Weichen auf Sieg. Hervorzuheben war hier vor allem die Vorarbeit von Sa Franciamore zum 2:0. Der Torjäger eroberte den Ball in der gegnerischen Hälfte, dribbelte sich bis in Strafraumnähe und setzte Paffendorf mit einem feinen Pass ein. Das zweifellos schönste Tor des Tages fiel dann nach 38 Minuten: Erneut war es Sa Franciamore, der mit einem zentimetergenauen Zuspiel seinen Cousin Salva Franciamore in der Schnittstelle der Hackenbroicher Abwehr fand. Dessen Lupfer über den machtlosen Gästekeeper Roland Kroll passte exakt in den Torwinkel. „Das war spielerisch und auch läuferisch ganz stark. Endlich haben wir unsere Möglichkeiten auch mal sofort genutzt, so dass wir befreiter aufspielen konnten“, war VdS-Trainer Varol Besikoglu mit allen Belangen zufrieden.
So konnte der Gastgeber nach der Pause mit den schwachen Hackenbroichern anstellen, was er wollte. Denn deren Angriffsbemühungen waren außer einem Lattenkracher von Kapitän Nils Heryschek eine Fehlanzeige. Aluminium traf der VdS nebenbei drei Mal, dazu verhinderte der starke TuS-Schlussmann Kroll ein Debakel. Angetrieben vom agilen Kevin Mülfarth, der bei seinem Comeback nicht in den Griff zu bekommen war, rollten nämlich Angriffswellen im Minutentakt auf sein Gehäuse zu.
Dass sich am Ende sogar Oldie Dean Puseljic mit nach vorne wagte und bei einem seiner Ausflüge den 4:0-Endstand markierte, war bezeichnend für die fehlende Präsenz des TuS und brachte Spillmann fast zur Weißglut: „Bei einem Spielstand von 3:0 stehen meine Abwehrspieler am gegnerischen Strafraum und wollen ein Tor schießen, das kann nicht sein“.
Durch den Sieg klettert Nievenheim vorbei am ASV Süchteln, dessen Spiel beim SC Kapellen II den Wetterverhältnissen geschuldet ausfiel, und übernimmt somit wieder die Tabellenführung.

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26.11.2010 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim I erwartet tiefstapelnde Hackenbroicher

NIEVENHEIM (pas-) Aus der Frage, wer denn am nächsten Sonntag (14:30) beim Spiel des VdS Nievenheim gegen den TuS Hackenbroich der Favorit sei, macht Gästetrainer Jörg Spiell keinen Hehl: "Es geht nur um die Höhe der Niederlage. Ich hoffe, dass sich unser Schaden in Grenzen hält". Eine Aussage, mit der sein Gegenüber Varol Besikoglu umzugehen weiß: "Der Jörg ist clever, aber darauf werden wir uns nicht einlassen. Derbys gegen die Hackenbroicher sind immer besondere Spiele, wir werden laufen und kämpfen". Für den VdS, der unter der Woche den VfR Neuss aus dem Kreispokal warf, wird Kevin Mülfarth nach langer Leidenszeit in den Kader zurückkehren, Markus Senft ist nach einer Innenbanddehnung noch fraglich. "Wir werden den TuS auf keinen Fall unterschätzen", verspricht Besikoglu.

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26.11.2010 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Spitzenspiel zwischen DJK Gnadental und der VdS-Reserve

GNADENTAL (afu)  Wenn am nächsten Sonntag (14:30) die DJK Gnadental das Reserveteam des VdS Nievenheim zum Topspiel empfängt, trifft der Tabellenzweite auf den Tabellendritten. Der VdS könnte bei einem Sieg den Abstand auf Gnadental, das derzeit den zweiten Aufstiegsplatz belegt, auf zwei Punkte verkürzen. Bei dem Unterfangen muss VdS-Coach Bernd Meuter allerdings um den Einsatz von Torjäger Thomas Tröster bangen, dem derzeit muskuläre Probleme zu schaffen machen. Dafür werden mit Fabian Ropertz und Dennis Butschereit zwei Wiedergenesene zurückkehren.

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25.11.2010 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Pokalaus für den VfR Neuss

(ben-)  Nach der 0:9-Pleite in der Landesliga ging es für den VfR Neuss in der gestrigen Pokalpartie gegen den Bezirksligisten VdS Nievenheim darum, sich stabiler zu präsentieren. "Wir wollten zeigen, das wir keine Schießbude sind. Das ist uns gelungen", meinte VfR-Coach Jörg Ferber mit Blick auf die knappe 1:2-Auswärtsniederlage (0:1). Der Siegtreffer für den Bezirksligisten fiel erst in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Daniel Dünbier.
"Insofern war das ein glücklicher Sieg, aber weil wir mehr vom Spiel und die besseren Chancen hatten auch ein nicht unverdienter", meinte VdS-Coach Varol Besikoglu. Markus Pfaffendorf brachte Nievenheim in Führung (40.), Ugar Azak glich in der 70. Minute aus.

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