| P R E S S E - M I T T E I L U N G E N |
| Saison 2010 / 2011 |
Die
letzten
Entscheidungen sind gefallen und auf den Plätzen der dritten
Bezirksligagruppe gab
es die verschiedensten Stimmungslagen zu sehen:
Freunde
pur herrschte am
Sonntag beim VdS Nieveneheim. Die Mannschaft von Varol Besikoglu hat die
Meisterschaft durch einen 4:0-Sieg gegen den VfB Korschenbroich perfekt
gemacht.
„Nach dem 4:0 gab es kein Halten mehr und gegen Ende des Spiel habe ich
schon
die erste Bierdusche abbekommen“, freut sich Besikoglu. Der deutliche
Sieg im
letzten Spiel macht den Übungsleiter noch einmal stolz auf sein
Team: „Wir
haben keine Nerven gezeigt und man konnte den Jungs ansehen, dass sie
unbedingt
gewinnen wollen. Das 1:0 kurz vor der Halbzeit war exemplarisch
für unseren Siegeswillen.“
Nach
dem
Herzschlagfinale und dem packenden Fernduell gegen den ASV
Süchteln ist
Besikoglu natürlich froh, dass seine Mannschaft am Ende die Nase
vorn hatte: „Die
Freude und die Erleichterung sind natürlich riesig. Ich bin stolz
auf das Team
und sehr glücklich, dass unsere Nerven in den entscheidenden
Wochen so gut
mitgespielt haben.“
Die
Freude war nach dem Abpfiff
auch für die 600 Zuschauer nicht zu übersehen: „Der gesamte
Verein war da und
wir haben eine riesige Party gefeiert. Insgesamt sind am Sonntag 1000
Liter Bier getrunken
worden und es war für alle Beteiligten wirklich ein tolles
Erlebnis“, schwärmt
der Übungsleiter.
Aber
auch für Konkurrent
Süchteln findet Besikoglu im Moment des Sieges tröstende
Worte: „Süchteln hat
nur 27 Gegentore kassiert, sie haben kein Spiel verloren und 70 Punkte
geholt. Nach
so einer Saison nicht aufzusteigen ist natürlich extrem bitter. Es
ist schade,
dass es keine Relegationsspiele für die Tabellenzweiten gibt,
Süchteln hätte
den Aufstieg auch verdient gehabt.“
Für
Nievenheim sollen
die Feierlichkeiten jetzt aber vorübergehend gestoppt werden, denn
am
Donnerstag steht noch das Pokalfinale gegen Kapellen-Erft an: „Wir
wollen den
Pokal holen und damit das i-Tüpfelchen auf die Saison setzten.
Aber wir sind
gegen Niederrheinligist Kapellen natürlich Außenseiter“,
erklärt Besikoglu.
Im
Abstiegskampf hatte
der VfB Korschenbroich trotz der 0:4-Niederlage Grund zu Feiern: Weil
Orken-Noithausen 1:4 in Kaarst verloren hat, bleibt der VfB in der
Liga. Orken
hingegen muss als dritter Absteiger neben Hackenbroich und Delhoven den
bitteren Gang in die Kreisliga-A antreten.
Fußball
(NGZ).
Mit
einem Sieg heute (Anstoß 15 Uhr) über den
Niederrheinligisten SC Kapellen kann
der Landesliga-Aufsteiger VdS Nievenheim nach dem Titel in der Halle
und der
Bezirksliga-Meisterschaft das Triple perfekt machen. "In einem einzigen
Spiel ist alles möglich", sagt Trainer Varol Besikoglu.
Gestern
Mittag klang die Stimme
von Varol Besikoglu noch
leicht belegt. Kein Wunder, hat der Coach des VdS
Nievenheim mit seinen Fußballern doch in den Tagen nach dem am
Sonntag unter
Dach und Fach gebrachten Aufstieg in die Landesliga "völlig
losgelöst
gefeiert, ohne an das Kreispokalfinale gegen Kapellen zu denken". Er
ist
sich nicht ganz sicher, "ob wir jetzt, wo der Druck von uns abgefallen
ist, noch mal die nötige Spannung aufbauen können, zumal die
Idee, das Endspiel
ausgerechnet an Vatertag anzusetzen, nicht ganz so toll ist". Die
Aussicht
aufs durchaus seltene Triple mit Titeln im Kreispokal (Feld und Halle)
und in
der Liga sorgt jedoch für neue Motivation. Und Besikoglu
weiß: "In einem
einzigen Spiel ist immer mehr möglich als in einer ganzen Serie."
Genauso
sieht sein für den SC
Kapellen zuständiger Kollege Markus Anfang die Sache: "Finale,
Pokal – da
ist jeder Favorit!" Der Gegner ist für den Ex-Profi freilich ein
ziemlich
unbeschriebenes Blatt. "Aber das ist der Aufsteiger in die Landesliga,
demnach ist das eine erfolgreiche und hungrige Truppe." Damit hat er
zweifellos recht: Im Verbund mit Torhüter Timo Brandes hat die Viererkette des
VdS – mit den routinierten Dean
Puseljic und Marc
Schüttler auf den Außenbahnen
sowie den jungen Marek Koziatek
und Daniel Dünbier (seit
gestern 22 Jahre alt)
in der Zentrale – in der Rückrunde nur zwölf Gegentore
zugelassen. "Wenn
du aber vorne 108 Mal triffst, bleibt das in den Köpfen nicht so
hängen",
sagt Besikoglu, in dessen Truppe in Salvatore
Franciamore I (24) und Markus
Paffendorf (22) die beiden erfolgreichsten Torjäger der
Bezirksliga (Gruppe 3)
Dienst tun. Kai Pelzer (15)
und der rothaarige Salvatore
Franciamore II (10),
die das wohl beste Mittelfeldgespann der abgelaufenen Saison bildeten,
wissen
ebenfalls genau, wo das gegnerische Gehäuse steht.
Kapellens
Mannschaft kennt
Besikoglu recht gut: Keeper Stefan Offermann und Robert Niestroj hatte
er als
Jugendtrainer des TSV Norf unter seinen Fittichen, Valentin Rittmann
ist ihm
noch aus seiner Zeit beim VfR 06 Neuss in bester Erinnerung geblieben
und mit
Kevin Scholz arbeitete er beim TSV Bayer Dormagen zusammen.
Schade
nur, dass beide
Finalisten heute mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen
haben: Die
Nievenheimer, bei denen Dennis
Kottirre für Timo Brandes auf die Linie rückt,
müssen womöglich auf gleich beide Salvatore Franciamores
verzichten, ebenfalls
nicht dabei sein kann der Ex-Kapellener Andreas Schulz. Der SCK bangt um die
angeschlagenen Sven Raddatz, Valentin Rittmann und Gabriel Czajor,
definitiv
passen müssen die verletzten Robin Kreis, Benny Schütz,
Patrick Becker, Deniz
Yedek und Fabian Backhaus. Trotzdem kündigt Anfang an: "Wir wollen
den
Pokal mal wieder nach Kapellen holen!"
Nach
einem furiosen
Endspurt hat Nievenheim den Titel am letzten Spieltag in der eigenen
Hand und
kann den Aufstieg mit einem Sieg perfekt machen. Dem 9:2-Sieg gegen
Holt folgte
ein 7:0 gegen Delhoven und zuletzt ein 8:0-Erfolg gegen Hackenbroich.
Nievenheim ist in topform: „Die letzten Spiele zeigen, dass wir sehr
gut drauf sind.
Wir sind fit und brauchen jetzt nur noch einen Schritt zum Titel“,
erklärt Besikoglu.
Auch wenn bei allen Beteiligten die Nervosität wächst, will
der Chefcoach die
Situation so normal wie möglich halten: „Wir müssen es als
ein ganz gewöhnliches
Spiel ansehen, was wir gewinnen müssen. Wir werden so weiter
trainieren wie
bisher und werden uns dann auf unsere offensiven Stärken
konzentrieren.“
Trotz
des großen Drucks gibt
sich Besikoglu selbstbewusst: „Wovor sollen wir auch Angst haben? Wir
haben
eine unglaublich gute Offensive, wir spielen im eigenen Stadion und
haben alles
in der eigenen Hand.“ Konkurrent Süchteln trifft derweil auf
Grün-Weiß Holt und
muss auf Korschenbroicher Schützenhilfe hoffen. Die
Korschenbroicher werden allerdings
sicher nicht für Süchteln, sondern für sich selbst
gewinnen wollen, denn bei
einer Niederlage droht der Abstieg.
Es
wird noch ein letztes
Mal unglaublich spannend auf den Plätzen und die letzten 90
Minuten entscheiden
über die Arbeit einer ganzen Saison.
Hackenbroich Mit einer Kraftdemonstration hat der
VdS Nievenheim
einmal mehr untermauert, dass er in der Bezirksliga nichts mehr zu
suchen hat.
Im Dormagener Derby nahm der Spitzenreiter den TuS Hackenbroich mit 8:0
(4:0)
auseinander und schoss den Lokalrivalen damit endgültig in die
Kreisliga A. Der
VdS selber benötigt nur noch einen Sieg gegen den VfB
Korschenbroich, um den
Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen.
Schon
in der ersten Minute gingen die Gäste durch einen
abgefälschten Schuss von Salva
Franciamore in Führung, Markus
Paffendorf legte
postwendend nach (5.). Zwischen den beiden Toren scheiterte der
Hackenbroicher
Stürmer Manuel Frank mit einer Riesenchance an Torwart Timo Brandes, der auch
gegen Paul Jarosch (48.) und Jens Skrzypczyk (65./80.) überragend
parierte.
Ohnehin
lag es nur an Brandes, dass bei den Nievenheimern am Ende
die Null stand. Denn trotz des spielerischen Klassenunterschiedes
offenbarte
der VdS in der Defensive nicht zum ersten Mal erstaunliche
Schwächen. "Für
mich war Timo heute der stärkste Spieler auf dem Platz", lobte
Trainer
Varol Besikoglu. Und das will
schon was heißen, brannte die Offensive
angekurbelt von Kai Pelzer und
Salva Franciamore doch ein wahres Feuerwerk
ab: Franciamores gleichnamiger
Cousin, genannt "Sa", erhöhte per
Foulelfmeter (27.) und Flugkopfball (52.) auf 4:0, Salva glich im
familieninternen
Duell kurz darauf mit einem wunderschönen Fernschuss wieder aus.
Kurz vor
Schluss stellten die eingewechselten André
Becker, Marcel Poullie und Marek
Koziatek den 8:0-Endstand her.
Trotz
des mehr als deutlichen Endergebnisses machten die Hackenbroicher
aber absurderweise gar kein so schlechtes Spiel, erarbeiteten sich
Möglichkeiten und nahmen die Zweikämpfe an – zweifellos ein
Anzeichen für die
Klasse der Gäste. "Wenn es 8:4 ausgeht, ist das auch in Ordnung",
meinte TuS-Trainer Jörg Spillmann, für den es nach über
zehn Jahren in
Hackenbroich das letzte Heimspiel war. "Aber am Ende gibt die
Qualität
halt den Ausschlag. Wo die Nievenheimer einen Ball eiskalt verwandeln,
schießen
wir den Torwart an."
Nicht
zuletzt wegen der mangelhaften Chancenauswertung steht der
TuS nun als Absteiger fest. Wäre die Mannschaft häufiger mit
der Einstellung
von gestern angetreten, wäre das wohl zu verhindern gewesen.
Überhaupt war es
die fehlende Einstellung, die Spillmann schon seit Monaten bei seinen
Spielern
bemängelte. Dirk Hermes, derzeit noch Torwart beim SC Kapellen II,
wird sich
als neuer Trainer um den Neuanfang in der Kreisliga A kümmern.
Laut
Geschäftsführer Peter Fücker soll die Mannschaft
deutlich verjüngt werden und
in zwei, drei Jahren wieder oben mitspielen.
![]() NGZ-Foto: H. Jazyk Einfach
nicht zu stoppen: |
Info Der
VdS Nievenheim hat seine Gegner nicht zum ersten Mal in dieser Saison
förmlich abgeschlachtet. Die Torjäger der Saison: »hier |
![]() |
DJK
Gnadental nach Sieg vor Titel und Rekord
VdS Nievenheim II - DJK Gnadental
VdS
Nievenheim I nach Sieg im Derby auf Aufstiegskurs

VdS
Nievenheim I hakt Aufstieg ab
Am
Ende kostete Eigensinn dem Bezirksligisten VdS Nievenheim den Sieg und
wohl auch die Chance auf den Aufstieg. Gegner SC Kapellen II war trotz
des
2:1-Endstandes über lange Zeit stark unterlegen und bot den
Gästen beim Stande von
0:1 die Entscheidung wie auf dem Silbertablett an: Andreas Schulz hätte nach
rund 70 Minuten nur auf den völlig freistehenden Markus Paffendorf ablegen
müssen, entschied sich aber für den Abschluss – und
scheiterte am Pfosten. Wohl
die spielentscheidende Szene, stellten Jan Bresser und Matthias
Wiechert doch
im direkten Gegenzug den Verlauf der Ereignisse mit zwei Toren aus dem
Nichts
völlig auf den Kopf (71./74.).
"Selber
Schuld",
interessierte SCK-Trainer Carlos Perez die drückende Nievenheimer
Überlegenheit
nur wenig. "So ist es halt im Fußball. Wenn du vorne deine
Chancen nicht
nutzt, wirst du hinten bestraft", griff er eine altbekannte Phrase auf.
Und an Chancen mangelte es dem VdS auch vor Schulz' Versäumnis bei
Weitem
nicht. Bis Sa Franciamore nach
66 Minuten traf – dazu brauchte der Torjäger
nach seiner Einwechslung keine 20 Sekunden –, verbrauchten sein Cousin Salva
Franciamore und Paffendorf gleich mehrere glasklare
Gelegenheiten. Doch
Kapellen, das mit einer aus Spielern der ersten, zweiten, dritten
Mannschaft
und der A-Jugend zusammengewürfelten Truppe antrat, hatte in
Torwart Dirk
Hermes einmal mehr einen überragenden Ruhepol. Ohne den Routinier
hätte das
Spiel schon nach einer halben Stunde entschieden sein können.
Dessen Team
bewies derweil auch seine Stärke im Konterspiel. Dem 2:1 ging eine
Nievenheimer
Ecke voraus, Pierre Schnock schaltete perfekt um und bediente Wiechert.
VdS
Nievenheim I enttäuscht im Spitzenspiel beim ASV Süchteln
Nach dem
0:3 (0:2) im Topspiel beim ASV Süchteln erwachte der Bezirksligist
VdS Nievenheim schlagartig aus seinen Aufstiegsträumen. Die Elf
von Trainer Varol Besikoglu zeigte vor 450 Zuschauern eine
dürftige Leistung.
Süchteln
entzaubert Nievenheim
VdS
Nievenheim spendet für den DHC Rheinland
Kai
Pelzer entscheidet packendes Lokalduell
VdS
Nievenheim I erringt durch ein 4:3 (2:0) beim TSV Bayer Dormagen die
Tabellenspitze.
VdS
Nievenheim II im Reserveduell mit Anlauf-Schwierigkeiten
Arena
erfüllt Erwartungen
Fußball
Die Spannung war groß vor der
Endrunden-Premiere der Fußball-Kreishallenmeisterschaft in
Dormagen. Hinterher
herrschte Zufriedenheit vor, auch wenn es organisatorisch noch
nachzubessern
gilt.
![]() NGZ-Foto: H. Jazyk |
Info Elf Titel für Puseljic Erfolgreichster Spieler: Die Titel: |
Dass Hermann-Josef Koch als Vorsitzender des Fußballkreises Grevenbroich-Neuss die Premiere der Sportarena am Dormagener Höhenberg als Austragungsort der Endrunde der Kreishallenmeisterschaft bei der Siegerehrung uneingeschränkt positiv bewertete, war kaum anders zu erwarten. Was das Ambiente für die Zuschauer im Vergleich zur Großsporthalle in Gustorf anbelangt, herrschte in der Bewertung auch große Einigkeit. Doch mit Blick auf die Rahmenbedingungen für den sportlichen Teil gab es auch kritische Stimmen zu hören.
Gar nicht einverstanden war etwa Dean Puseljic vom Titelträger VdS Nievenheim mit den Gegebenheiten für die Spieler. "Es kann doch nicht sein, dass das Turnier noch Dormagen geholt wird, ohne sicher zu wissen, dass dort dieselben Bedingungen geboten werden können", meinte der Routinier mit Blick auf die notdürftig mit Matten abgedeckten Banden neben den Toren und das aus seiner Sicht zu große Spielfeld. "Dadurch ist das Spiel zu sehr in die Breite gezogen und in der Folge zu langsam geworden. Schnelle Kombinationen waren kaum möglich." Doch grundsätzlich findet Puseljic den Wechsel an den Höhenberg gut, weil die Arena das Potenzial für eine richtig gute Veranstaltung hat. Das große Potenzial erkennt auch Hermann-Josef Otten, Trainer des Überraschungsfinalisten DJK Gnadental. Er sieht allerdings weniger Bedarf, Banden und Spielfläche zu ändern, er wünscht sich zusätzliche Anstrengungen, um mehr Zuschauer anzulocken als die gut 800 am Sonntag. "Noch mal 500 Zuschauer mehr, dann gibt es nichts Schöneres für die Jungs, als in dieser Halle zu spielen", sagt Otten.
Die Zuschauer, die gekommen waren,
fühlten sich sichtlich wohl. Vor allem der geräumige
Gastronomiebereich mit
Blick auf die Spielfläche sorgte für Begeisterung. Seppi
Stumpilich, der nach
vielen Stationen als Spieler im Rhein-Kreis Neuss aktuell seine
Karriere beim
Bezirksligisten VfL Benrath ausklingen lässt, war gekommen, um
frühere
Mannschaftskameraden zu beobachten und Bekannte zu treffen. "Der Umzug
nach Dormagen war das Beste, was man machen konnte. Die Atmosphäre
hier gefällt
mir echt gut", meinte Stumpilich, während er mit einem Glas Bier
in der
Hand aufs Spielfeld schaute. Kreisvorsitzender Hermann-Josef Koch geht
jedenfalls davon aus, dass es einen zweiten Versuch am Höhenberg
geben
wird. Es
soll mit den Vereinen gesprochen werden, um eventuell nachzubessern:
"Aber
bis auf ein paar Kleinigkeiten war das eine gelungene Veranstaltung. Es
gibt
schon zwei Vereine, die sich eine neuerliche Ausrichtung in Dormagen
vorstellen
können."
Nievenheim
holt seinen ersten Titel
"Natürlich
bin ich enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Aber letztlich
hat sich
Nievenheim den Sieg verdient", meinte TuS-Coach Uwe Kühn, der mit seiner
Truppe schon im Halbfinale auf Nievenheim traf, weil die
Schloss-Städter sich
in der Gruppenphase ein 3:3 gegen Gnadental geleistet hatten und
deswegen nur
als Zweiter unter die letzten Vier kamen. Dort musste das
Neunmeterschießen
entscheiden, obwohl Nievenheim die besseren Chancen besaß. So war
es letztlich
verdient, dass der VdS ins Endspiel einzog, wo dann Außenseiter
DJK Gnadental
wartete. Auch der A-Ligist hatte sich zuvor im Neumeterschießen
behauptet, 5:2
hieß es letztlich gegen die SG Orken/Noithausen. Dass seine
Mannschaft im
Finale bei Gegentoren durch Marek
Koziatek, Marcel Poullie, Salvatore
Franciamore und Kai Pelzer
sowie einem eigenen Treffer von Kamill Niewolik
letztlich chancenlos war, nahm DJK-Coach Hermann-Josef Otten seinen
Jungs nicht
übel: "Natürlich träumt man als Finalist vom Sieg. Aber
für uns war schon
die Endspielteilnahme der Erfolg."
Kicker
wegen Foul verurteilt
Grevenbroich Enver Yilmaz, Jugendfußballer des
TuS
Grevenbroich, ist vom Landgericht Mönchengladbach zu einem
Schmerzensgeld von
2000 Euro verurteilt worden. Er soll einen Gegenspieler auf dem Platz
zu hart
gefoult haben.
Es ist ein Urteil mit möglicherweise
bundesweiter Signalwirkung: Das
Landgericht Mönchengladbach hat einen Jugendfußballer des
TuS Grevenbroich zur
Zahlung von 2000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Der Junge war nach
Auffassung
des Gerichts als Spieler seines früheren Odenkirchener Klubs im
Zweikampf mit
einem Gegenspieler des 1. FC Mönchengladbach überhart
eingestiegen. Die Eltern
des Jungen halten das Urteil für ein Unding, der DFB hält
eine Klagewelle für
möglich.
Rückblick: Am 11. Oktober 2008 war Enver
Yilmaz mit der C-Jugend der
Spielvereinigung Odenkirchen im Pokal gegen den 1. FC
Mönchengladbach
angetreten. Der Jüchener und sein Team hatten keine Chance,
fünf Minuten vor
dem Ende führte der Gegner mit 12:0. "Dann kam ein weiter Ball aus
der
Abwehr", erinnert sich Vater Ismail Yilmaz: "Mein Sohn und der
Gegenspieler sprangen hoch zum Ball, anschließend fielen beide
hin." Dann
sei auch schon der Schiedsrichter gekommen, habe seinem Sohn die Gelbe
Karte
gezeigt und ihn für fünf Minuten vom Platz gestellt.
"Das war sicherlich ein Foul, aber auch ein
normaler Zweikampf, mit
dem man beim Fußball rechnen muss", so Yilmaz. Für den
Gegenspieler
allerdings hatte der "Zweikampf" erhebliche Folgen: Alexander P.
brach sich das Bein und musste monatelang auf Krücken laufen. Er
stellte wenige
Wochen nach dem Spiel Strafanzeige und reichte Klage ein. "Das
Verfahren
wegen Körperverletzung wurde eingestellt, die Klage allerdings
wurde am
Landgericht Mönchengladbach verhandelt", so Vater Yilmaz. Das
Ergebnis:
Sein Sohn muss 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Glaubt man den
Richtern, dann
war das Verhalten des heutigen B-Jugend-Mannschaftskapitäns des
TuS
Grevenbroich nämlich kein normaler Zweikampf. "Überhart,
eklatant
regelwidrig und brutal" sei er zu Werke gegangen, heißt es in der
Urteilsbegründung, sogar von einem "Vorsatz" ist die Rede. Das
Gericht stützte sich dabei auf die Aussage von Zeugen.
Durch die Verurteilung des damals 14 Jahre
alten Fußballers könnte nun von
dem ungewöhnlichen Fall eine bundesweite Signalwirkung ausgehen.
"Wir
beschäftigen uns bereits intensiv mit der Sache", sagt Peter
Hambüchen,
Sprecher des Fußballverbands Niederrhein: "Wenn es hier
tatsächlich zu
einer Klagewelle kommt, müssen wir vorbereitet sein. Der Vorgang
wurde an den
DFB weitergeleitet."
Vom Deutschen Fußball-Bund
erhoffen sich die Eltern des Jugendspielers nun
Unterstützung. "Wir haben gegen das Urteil Berufung eingelegt und
ziehen
vor das Oberlandesgericht Düsseldorf", sagt Vater Ismail Yilmaz.
»mehr
Info: Wie
es weitergeht.
Die
Familie des Jugendfußballers Enver Yilmaz hat Berufung gegen das
Urteil des
Landgerichts Mönchengladbach eingelegt und zieht nun vor das
Oberlandesgericht
Düsseldorf.
Sollte
das Oberlandesgericht das Urteil bestätigen, muss der junge Kicker
die Strafe
von 2000 Euro abstottern. Er bekommt pro Woche 30 Euro Taschengeld.
Fußballverband
bietet auch 2011 ein Kunstrasenseminar an
Der
harte
Winter hat es wieder einmal gezeigt: Vereine mit Kunstrasenplatz sind
einfach
besser aufgestellt. Denn während die einen Clubs noch unter
vereisten oder
matschigen Plätzen zu leiden haben, konnten die Spiele auf
Kunstrasen - nach
dem Räumen des Schnees - weiter ausgetragen werden.
Bereits in den Vorjahren war das Interesse an
Kunstrasenplätzen groß.
Der Fußballverband Niederrhein entschloss sich daher, in der
Sportschule Wedau Kunstrasenseminare
anzubieten, die die Vereine über alles Wissenswerte rund um das
moderne Geläuf
aufklären: Welches Kunststoffrasensystem eignet sich am besten
für welchen
Platz? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Wie lange
dauert der
Umbau eines Tennenplatzes in ein Kunstrasenspielfeld, welcher
Rasenbelag ist
der beste für die individuellen Vereinsbedürfnisse und mit
welchen Kosten ist
zu rechnen?
Ein Volltreffer, denn die Veranstaltung war nicht nur bei ihrer
Premiere
ein voller Erfolg - sondern auch bei ihrer Fortsetzung. 2011 geht der
FVN
diesen erfolgreichen Weg weiter und bietet seinen Vereinen, sowie den
Kommunen
des Niederrheins, eine weitere Veranstaltung an.Mit den
Experten für
Kunstrasenbau und Pflege der Firma Polytan, sowie den
Finanzierungsfachleuten
des LSB kann den Interessenten eine kompetente und umfassende Beratung
garantiert werden. Außerdem konnte mit der Firma Schäper
Sportgerätebau ein
weiterer Partner gewonnen werden, der zu den Themen:
Qualitätsmerkmale von
Toren und die Notwendigkeit der Kippsicherung, wichtige Dinge mit auf
den Weg
zum neuen Kunstrasenplatz geben kann.
Vertreter
aus Vereinen und Kommunen sind herzlich zu diesem kostenlosen Info-Abend
des FV Niederrhein eingeladen.
Wann:
Donnerstag, 24. Februar 2011
Uhrzeit:
17.00 - 22.15 Uhr
Wo:
Sportschule
Wedau
Fußballverband
sagt erneut alle Spiele für das Wochenende 10.-12. Dezember ab
Die derzeitige Witterungslage führt zu einer erneuten
generellen Spielabsage für das kommende Wochenende (10.-12.12.).
Die zuständigen Gremien des Fußballverbandes Niederrhein
haben entschieden, alle Spiele auf Verbandsebene abzusetzen. Dies
gilt sowohl für den Junioren- und Juniorinnenbereich
(Niederrheinligen bis Kreisebene) in allen Altersklassen als auch
für alle Spiele im Frauen- und Männerbereich
(Niederrheinligen bis Kreisligen). Über die Neuansetzung der
ausgefallenen Spiele werden die spielleitenden Stellen rechtzeitig
informieren.
Der Spieltag wird voraussichtlich vor dem Start der Meisterschaftsrunde
Ende Januar/Anfang Februar 2011 nachgeholt.
(Anmerkung: Somit finden in diesem Jahr keine
Meisterschaftsspiele mehr statt)
Fußballverband
sagt Spiele fürs Wochenende ab
Gnadental
lässt VdS-Reserve keine Chance
Nievenheim
rückt an die Spitze
Dank eines
4:0-Erfolges im Lokalderby gegen den TuS Hackenbroich ist der VdS
Nievenheim wieder Tabellenführer der Bezirksliga. Mit diesem
Endstand waren die passiv wirkenden Gäste sogar bestens bedient.
Von
Christos Pasvantis
NIEVENHEIM
Jörg Spillmann sollte einmal mehr Recht behalten. Schon im Vorfeld
der Partie gegen den VdS Nievenheim hatte der Trainer des TuS
Hackenbroich nur über die Höhe der Niederlage orakelt. Am
Ende blieb es bei einem 4:0 – ein Endstand, der dem Spielverlauf nicht
einmal annähernd gerecht wird. „Das Ergebnis ist heute das einzig
Positive. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und mussten
der Musik von der ersten Sekunde hinterher rennen“, war Spillmann nach
Abpfiff sauer.
In der Tat spielten die Nievenheimer sich schon früh in einen
Rausch, Markus Paffendorfs
Doppelschlag (20./29.) stellte die Weichen auf Sieg. Hervorzuheben war
hier vor allem die Vorarbeit von Sa
Franciamore zum 2:0. Der Torjäger eroberte den Ball in der
gegnerischen Hälfte, dribbelte sich bis in Strafraumnähe und
setzte Paffendorf mit einem feinen Pass ein. Das zweifellos
schönste Tor des Tages fiel dann nach 38 Minuten: Erneut war es Sa
Franciamore, der mit einem zentimetergenauen Zuspiel seinen Cousin Salva Franciamore in der
Schnittstelle der Hackenbroicher Abwehr fand. Dessen Lupfer über
den machtlosen Gästekeeper Roland Kroll passte exakt in den
Torwinkel. „Das war spielerisch und auch läuferisch ganz stark.
Endlich haben wir unsere Möglichkeiten auch mal sofort genutzt, so
dass wir befreiter aufspielen konnten“, war VdS-Trainer Varol Besikoglu mit allen Belangen
zufrieden.
So konnte der Gastgeber nach der Pause mit den schwachen
Hackenbroichern anstellen, was er wollte. Denn deren
Angriffsbemühungen waren außer einem Lattenkracher von
Kapitän Nils Heryschek eine Fehlanzeige. Aluminium traf der VdS
nebenbei drei Mal, dazu verhinderte der starke TuS-Schlussmann Kroll
ein Debakel. Angetrieben vom agilen Kevin
Mülfarth, der bei seinem Comeback nicht in den Griff zu
bekommen war, rollten nämlich Angriffswellen im Minutentakt auf
sein Gehäuse zu.
Dass sich am Ende sogar Oldie Dean
Puseljic mit nach vorne wagte und bei einem seiner Ausflüge
den 4:0-Endstand markierte, war bezeichnend für die fehlende
Präsenz des TuS und brachte Spillmann fast zur Weißglut:
„Bei einem Spielstand von 3:0 stehen meine Abwehrspieler am
gegnerischen Strafraum und wollen ein Tor schießen, das kann
nicht sein“.
Durch den Sieg klettert Nievenheim vorbei am ASV Süchteln, dessen
Spiel beim SC Kapellen II den Wetterverhältnissen geschuldet
ausfiel, und übernimmt somit wieder die Tabellenführung.
VdS
Nievenheim I erwartet tiefstapelnde Hackenbroicher
NIEVENHEIM (pas-)
Aus der Frage, wer denn am
nächsten Sonntag (14:30) beim Spiel des VdS Nievenheim gegen den
TuS
Hackenbroich der Favorit sei, macht Gästetrainer Jörg Spiell
keinen Hehl:
"Es geht nur um die Höhe der Niederlage. Ich hoffe, dass sich
unser
Schaden in Grenzen hält". Eine Aussage, mit der sein
Gegenüber Varol
Besikoglu umzugehen weiß: "Der Jörg ist clever, aber
darauf werden wir
uns nicht einlassen. Derbys gegen die Hackenbroicher sind immer
besondere
Spiele, wir werden laufen und kämpfen". Für den VdS, der
unter der Woche
den VfR Neuss aus dem Kreispokal warf, wird Kevin Mülfarth
nach langer Leidenszeit
in den Kader zurückkehren, Markus Senft ist nach einer
Innenbanddehnung
noch fraglich. "Wir werden den TuS auf keinen Fall unterschätzen",
verspricht Besikoglu.
Spitzenspiel
zwischen DJK Gnadental und der VdS-Reserve
GNADENTAL
(afu) Wenn am nächsten
Sonntag (14:30) die DJK Gnadental das Reserveteam des VdS Nievenheim
zum
Topspiel empfängt, trifft der Tabellenzweite auf den
Tabellendritten. Der VdS
könnte bei einem Sieg den Abstand auf Gnadental, das derzeit den
zweiten
Aufstiegsplatz belegt, auf zwei Punkte verkürzen. Bei dem
Unterfangen muss
VdS-Coach Bernd Meuter allerdings um den Einsatz von
Torjäger Thomas
Tröster bangen, dem derzeit muskuläre Probleme zu
schaffen
machen. Dafür werden
mit Fabian Ropertz und Dennis Butschereit zwei
Wiedergenesene
zurückkehren.
Pokalaus
für den VfR Neuss
(ben-)
Nach der 0:9-Pleite in
der Landesliga ging es für den VfR Neuss in der gestrigen
Pokalpartie gegen den
Bezirksligisten VdS Nievenheim darum, sich stabiler zu
präsentieren. "Wir
wollten zeigen, das wir keine Schießbude sind. Das ist uns
gelungen",
meinte VfR-Coach Jörg Ferber mit Blick auf die knappe
1:2-Auswärtsniederlage
(0:1). Der Siegtreffer für den Bezirksligisten fiel erst in der
Nachspielzeit
durch den eingewechselten Daniel Dünbier.
"Insofern war das ein glücklicher Sieg, aber weil wir mehr vom
Spiel und
die besseren Chancen hatten auch ein nicht unverdienter", meinte
VdS-Coach
Varol Besikoglu. Markus Pfaffendorf brachte Nievenheim
in Führung
(40.), Ugar Azak glich in der 70. Minute aus.