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Saison 2009 / 2010
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12.04.2010  Bezirksliga: Nievenheim wieder obenauf
15.03.2010  Bezirksliga: Nievenheim ist angezählt
20.02.2010  Wer stoppt Nievenheim? + Interview mit Trainer Varol Besikoglu
24.08.2009  Bezirksliga-Duell: Nievenheim - Norf
05.08.2009  Angst vor der nächsten Seuchensaison
16.07.2009  Viele Leitwölfe in hungrigem Team
09.07.2009  U11-Mädchenmannschaft holte die Niederrhein-Meisterschaft
08.07.2009  Zu- und Abgänge beim VdS Nievenheim (Senioren)
11.06.2009  Kreisklubs unter sich - Gruppeneinteilung


12.04.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim ist wieder obenauf

Bezirksliga-Duell: Der VdS Nievenheim kehrt durch das 3:0 gegen den VfL Jüchen/Garzweiler endgültig in das Rennen um die Meisterschaft zurück

von Peter Böttner

NIEVENHEIM   Die Leichtigkeit des Seins ist noch nicht zurückgekehrt. Der VdS Nievenheim arbeitet Fußball. Doch genau mit dieser mentalen Umstellung, mit dem Besinnen auf elementare Bestandteile des Spiels, ist der VdS zurück in die Erfolgsspur gekehrt. Beim 3:0-Heimsieg (2:0) gegen den VfL Jüchen Garzweiler zeigte die Mannschaft einmal mehr ihren Willen, am Ende vielleicht doch den Aufstieg in die Landesliga feiern zu können.

Dabei wird allerdings viel davon abhängen, ob die angeschlagenen Routiniers bis zum Ende durchhalten werden. Marco Niestroj musste gestern Nachmittag den Platz in der 55. Minuten humpelnd verlassen, zehn Minuten später folgte ihm Andreas Zinta. Und so musste Varol Besikoglu binnen weniger Minuten zwei Mal seine Abwehr umstellen, zog zunächst Zinta, später Daniel Dünbier auf die zentrale Position neben Steffen Rüttgens. Eine Umstellung, die sich sofort bemerkbar machte - Jüchen hatte fortan eine Reihe guter Torchancen. Offensiv bleibt Nievenheim hingegen über jeden Zweifel erhaben, auch wenn Besikoglu in Gestalt von Andre Becker für Salvatore Franciamore derzeit die defensivere Variante auf den Platz stellt.

Gegen Jüchen machte Becker jedoch einen quicklebendigen Eindruck, gleiches gilt für den stark verbesserten Andre Grunzel auf der Rechtsverteidigerposition. Es passt aber ins Bild, dass Nievenheim seine 2:0- Halbzeitführung durch zwei Standards herausarbeitete.

Erst verwandelte Andreas Schulz seinen Freistoß direkt, dann trat Marcus Senft den an ihm verschuldeten Elfmeter selbst und war erfolgreich.. Jüchen wirkte gerade im ersten Spielabschnitt zu verhalten, doch Trainer Georg Krahwinkel musste auch sein allerletztes Aufgebot auf den Platz schicken.

Dieses machte zwischen der 50. und 65. Minute einen richtig guten Job, spielte mitunter zielstrebig und hoch ansehnlich nach vorne. "Doch was "wir in der Hinserie noch locker reingeschoben hätten, hauen wir jetzt mit Gewalt über die Querlatte", kommentierte der VfL-Vorsitzende Christoph Sommer die Schüsse von Rene Teppler und Tom Balven kopfschüttelnd. Besikoglus nervösen Gesten und wiederholten Anweisungen war anzumerken, dass auch der Nievenheimer Trainer einer 2:0- Führung nicht mehr bedingungslos traut. Dabei kann er eigentlich immer auf die zuverlässige Trefferquote von Marcus Senft vertrauen. Auch gegen Jüchen reichte dem Nievenheimer Stürmer ein weiteres, blitzsauberes Anspiel von Andreas Schulz, um das spielentscheidende 3:0 zu erzielen. "So können wir weitermachen. Konzentriert, effektiv und ohne überheblich zu werden", freute sich Besikoglu nach dem Schlusspfiff. Irgendwann müsste er dann allerdings wieder über den Titel reden.

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15.03.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim ist angezählt

Bezirksliga-Duell: Pleite gegen Lürrip

NIEVENHEIM   Zwölf Spiele hat der VdS Nievenheim in der Fußball-Be­zirksliga noch zu absolvieren, zwölf Spiele bis zum weiterhin möglichen Aufstieg. Doch die 2:3- Heimniederlage (Halbzeit 0:0) gegen den SV Lürrip am gestrigen Nachmittag war mehr als nur ein verlorenes Kräftemessen mit dem größten Konkurrenten im Titelkampf. Der VdS Nievenheim wirkt vielmehr angezählt. Ausgelaugt von andauernden Personalsorgen, entnervt vom Eingeständnis, dass die Bank nicht höheren Ansprüchen genügt.
Stellvertretend für die derzeitige Situation beim einst so souveränen Tabellenführer steht die gestrige Leistung von Daniel Dünbier. Im von starken Einzelkönnern getragenen Kollektiv kann der talentierte Youngster ebenfalls glänzen, spielte eine gute Rolle im defensiven Mittelfeld. Nun muss Dünbier seit Jahresbeginn den Part von Marco Niestroj als zentraler Mann der Abwehr ausfüllen und ist sichtlich überfordert. Sein persönliches Fehlpassfestival gegen Lürrip, die eklatanten Stellungsfehler und konfuse Anweisungen sind letztlich nur die Konsequenz der Nievenheimer Unfähigkeit, gewisse Ausfälle zu kompensieren.
Zwar konnte Markus Senft gestern wieder mitwirken, doch nach 65 Minuten ging ihm deutlich die Puste aus. Ganz schlimm sieht es in der Abwehr aus, der mit Andreas Schmidtke nun auch noch der etatmäßige Torwart wegbricht. Mit ausgekugelter Schulter und gerissenen Bändern konnte er nur zusehen, wie sich sein Vertreter Dennis Kottirre vergeblich mühte. Bereits nach zehn Minuten musste Andreas Schulz ausgewechselt werden. Steffen Rütgens ist der letzte Mohi­kaner der einstmals so stabilen und guten Viererkette. "Das ist einfach zuviel", musste Trainer Varol Besikoglu erkennen.
Hoffnung macht allerdings, dass sich die Mannschaft auch nach dem 0:2- Rückstand (zweifacher Torschütze Torsten Lippold) nicht aufgab und nach Toren von Salvatore Franciamore und Pascal Juppitz plötzlich wieder im Spiel war. Postwendend schlug Lürrip durch Michael Kersten zurück. Der Knock-out für Nievenheim. Jetzt muss die Mannschaft zeigen, ob sie wieder aufstehen kann.
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20.02.2010 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung


Wer stoppt Nievenheim ?

Bezirksliga-Tabellenführer VdS Nievenheim hat nach kleinen Startschwierigkeiten eine souveräne Hinrunde absolviert. Die Suche nach potentiellen Mitbewerbern um den Aufstieg gestaltet sich schwierig. Zumal kaum eine Mannschaft die eigene Leistungsstärke einzuschätzen weiß.

von Peter Böttner

Bei der Frage nach dem Stand der Vorbereitung rang sich Jörg Spillmann, Trainer des TuS Hackenbroich, am gestrigen Nachmittag ein müdes Lächeln ab. "Wir hatten bisher exakt eine Trainigseinheit auf dem Platz - acht Spieler meiner Mannschaft waren dabei." Und weil diese Situation auf fast alle Teams der Fußball-Bezirksliga übertragbar ist, kommt auch bei kaum jemandem angesichts der verordneten Zwangspause ):"richtig Trauer auf. Kaum ein Trainer kann das Leistungsvermögen seiner Elf einschätzen. Klar scheint nur, dass der VdS Nievenheim auf seinem Weg zum Titel nur noch Konkurrenz aus Mönchengladbach zu fürchten braucht.

Selbst Daniel Tenten, der beim TSV Norf gerade erst das Ruder von Michael Stork übernommen hat, erkennt die FavoritensteIlung des VdS ohne Zögern an. "Da wird wohl .nur noch Lürrip folgen können", so Tenten, der mit seinem TSV "ganz schnell Luft zur Abstiegszone ge­winnen will". Allerdings muss Tenten dabei ohne die Dienste von Martin Schulz (angeblich wieder zum SV Uedesheim zurückgekehrt) und Sebastian Otten (zur DJK Gnadental) auskommen. Einziger Neu­zugang inNorf: Hakan Urdursu von der DJK Novesia. Überhaupt nimmt sich die Transfertätigkeit der Klubs innerhalb der Kreisgrenzen äußerst bescheiden aus. Einzig und ausge­rechnet der VdS Nievenheim hat noch einmal zugeschlagen.

Andre Grunzel will beim VdS nach zuletzt eher unglücklichen Monaten in Hackenbroich. und Grevenbroich wieder zu alter Stärke zurückfinden. Umit Kaya, ein 19-jähriges Talent aus Kerpen und Michael Fabry (SV Bedburdyck/ Gierath) runden die Einkaufstour ab. Trainer Varol Besikoglu kann somit auf einen breiten und schlagkräftigen Kader zurückgreifen, der höchstens in der Innenverteidigung zu dünn besetzt ist.

Welche Rolle der VfLJüchen/ Garzweiler im weiteren Saisonverlauf spielen kann, bleibt mit Spannung abzuwarten. Formell stellt der VfL das zweitbeste Bezirksliga-Team aus dem Kreisgebiet. Diesen Status haben wohl nur wenige Experten der Elf von Trainer Georg Krahwinkel zugetraut. Der lässt einen wuch­tigen Konterfußball spielen, hat mit starken Außenpositionen und dem immer torgefährlichen Sturmduo Marcel Winkens/Danny Hepner das dafür nötige Personal. Erstaun­lich war die Konstanz des VfL, der auch die Verletzung von Regisseur und Taktgeber Rene Teppler gut verdaute, weiterhin starke Leistungen und eine hohe Effektivität präsentierte.

Weit entfernt von solchen Leistungen waren die Holzheimer Sportgemeinschaft und der FC Delhoven - die größten Sorgenkinder aus dem Fußballkreis. In Delhoven setzten die Verantwortlichen auf die Fähigkeiten des neuen und alten Spielmachers Simon Fink. In Holzheim nährt unter anderem der wieder genesene Oliver Müller die Hoffnung auf Besserung. Bereits nächstes Wochenende treffen bei­de Mannschaften aufeinander ­eine Partie mit wegweisendem Charakter also.

Wohin führt aber der Weg für die SG Kaarst, den TuS Hackenbroich und den SC Kapellen II? Kaarst und Hackenbroich werden woW im Mittelfeld der Liga stranden. Deutlich kribbeliger wird die Angelegenheit für den SCK. Gleich fünf Spieler (Christian Gatzen, Jens Klerx, Philipp Richter, Tim Gudenkauf, Daniel Güssem) stehen dem Team nicht mehr zur Verfügung.



"Es wurde von Woche zu Woche besser"

INTERVIEW  Varol Besikoglu, Trainer des Tabellenführers VdS Nievenheim

Wer dieser Tage mit Varol Besikoglu spricht, erlebt einen bestens gelaunten Trainer. Das war in der vergangenen Saison noch anders, als er sich nicht ganz geräuschlos aus Dormagen verabschiedete. Mittlerweile ist er in Nievenheim angekommen und fühlt sich pudelwohl. Mit der NGZ sprach er über sein erstes halbes Jahr beim VdS und die Erwartungen für die Rückrunde.

Herr Besikoglu, Ihre Mannschaft steht an der Spitze der Bezirksliga, kam aber schwach aus den Startlöchern. Geht die Angst vor einer Wiederholung nach der Winter pause um?
Varol Besikoglu Nein, das waren ganz andere Voraussetzungen als jetzt. Für beide Seiten war es eine neue Situation. Ich habe eine bestimmte Spielphilosophie, an die sich die Spieler gewöhnen mussten. Dazu haben wir mit den vier Dormagenern, Kevin Mülfahrt und Marcel Poullie neue Spieler geholt, die sich erstmal einleben mussten. Es hat ja beispielsweise bis zum vierten Spieltag gedauert, ehe wir mal ohne' Gegentor geblieben sind.

Warum klappte es dann aber doch so schnell?
Besikoglu Es wurde von Woche zu Woche besser. Als sich in der neuen Mannschaft dann langsam eine Hierarchie und ein Teamgeist herausgebildet haben, merkte man das sofort auf dem Platz. 

Das heißt, die neuen Spieler haben direkt Verantwortung übernommen?
Besikoglu Marco Niestroj hat das von Beginn an getan und ist schon jetzt der Kopf der Mannschaft. Er hatte nach kurzer Zeit direkt die Autorität, die man als Führungsspieler haben muss. Auf ihn hört nun jeder. Aber auch Andreas Zinta und Steffen Rütgens sind Führungspersönlichkeiten; Das gleiche gilt für Markus Senft. 

Für dessen Torgefährlichkeit Sie von andere Trainern beneidet werden;'
Besikoglu Markus hat eine tolle Hinrunde gespielt. Neben seinen zwölf Toren hat er auch neun Tore vorbereitet, Wichtig ist aber, dass selbst er als Stürmer viel mit nach hinten arbeitet und das von der ganzen Mannschaft fordert. Er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft, verteidigt mit und spielt seine überragende Schnelligkeit dann bei Kontern perfekt aus.

Klingt nach einer funktionierenden Mannschaft. Die Zeichen stehen also auf Aufstieg?
Besikoglu Wenn man zur Winterpause vorne steht, möchte man das auch bis .zum Schluss halten. Auch der Vorstand hat uns signalisiert, dass er den Aufstieg unterstützt. Aber wenn es nicht klappt und uns Lürrip noch abfängt, versuchen wir es halt im nächsten Jahr wieder. 

Ist die aktuelle Erfolgsserie für Sie auch eine persönliche Genugtuung nach dem chaotischen Jahr in Dormagen?
Besikoglu Ich gucke lieber nach vorne als nach hinten. Aber ich kann schon behaupten, dass zwischen den Vereinsstrukturen in Nievenheim und Dormagen Welten liegen. Der Verein hier wird zu hundert Prozent perfekt geführt. Der Vorstand arbeitet seit Jahren zusammen, verhält sich absolut seriös und weiß, was er zu tun hat. Wir können uns als Trainer und Mannschaft also rein auf das Sportliche beschränken. Dass sich das dann irgendwann auch in den Ergebnissen niederschlägt, ist logisch.

Bernd Schwickerath führte das Gespräch.


Er macht den Unterschied

Markus Senft gehört fraglos zu der Sorte Stürmer, die jeder Verteidiger fürchtet und jeder Trainer gerne in seinen Reihen hätte. Schlacksig und lang aufgeschossen wirkt Senft nicht gerade furchteinflößend.
,Doch seine Schnelligkeit, Gewandtheit am Ball und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist in der Liga einzigartig. Zwölf Tore und neun Vorlagen in 16 Spielen für seinen VdS Nievenheim sprechen eine deutliche Sprache. Weil Senft dabei aber kaum als Diva oder Egozentriker auffällt, weiß Coach Varol Besikoglu, dass sich ein Trainer kaum einen besseren Spieler wünschen könnte". Senft wird wohl auch weiter Unterschied machen.

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24.08.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Schwarzer Tag für Marc Rüttgers

Norfer Keeper trägt Teilschuld an der 1:4 Niederlage in Nievenheim

von Peter Böttner

Varol Besikoglu sollte über ein Pri­vatsponsoring mit der Halsbon­bon-Industrie nachdenken. Nötig hat der Trainer des VdS Nievenheim die beruhigende Wirkung der Kräu­terpillen nach dem Schlusspfiff nämlich immer. So auch gestern, als Besikoglu seine Stimmbänder im Spiel gegen den TSV Norf wieder einmal in den Grenzbereich trieb. Immerhin das Ergebnis stimmte am Ende aus seiner Sicht: Durch den letztlich deutlichen 4:1-Erfolg macht der VdS die bittere Auftakt­niederlage erst einmal vergessen.

Allerdings ließ nicht nur die Laut­stärke an der Seitenlinie darauf schließen, dass die Hausherren viel investieren mussten, um die Gästen aus Norf in die Schranken zu ver­weisen. Die rund 80 Zuschauer, die trotz Badewetter den Weg zum Nie­venheimer Sportplatz gefunden hatten, sahen ein äußerst unter­haltsames Spiel. Bereits nach acht Minuten hätte Norf die Führung verdient gehabt, als Tobias Ingen­feld eine schöne Kombination se­henswert aus gut 16 Metern zum Abschluss brachte und an der Latte scheiterte. Nur eine Minute später war dann Nievenheims wuseliger Angreifer Kevin Mülfarth nach ei­nem langen Einwurf per Kopf zur Stelle und besorgte die 1:0-Füh­rung. Allein die Tatsache, dass ge­schätzte 170 Zentimeter so frei und unbedrängt per Kopf erfolgreich sein können, spricht aber nicht für die Qualität der Norfer Abwehrar­beit. Nicht der letzte Schnitzer der Abwehrreihen an diesem Tag. Bestes Beispiel: Die 16. Minute, als Stef­fen Rütgens den Ball ohne Not in die Norfer Beine passte und der bären­starke Simon Erkelentz im Zwei­kampf mit VdS-Neuzugang Marko Niestroj den deutlich dynamische­ren Eindruck machte. Mit einem brachialen Schuss an den Innenpfosten und von dort ins Netz be­sorgte Erkelentz den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Und auch in der 40. Minute pennte die Defensive, dieses Mal wieder auf der Gegenseite. Nach einem Schuss von Markus Senft fühlte sich niemand für den in zweiter Reihe lauernden Daniel Dünbier verant­wortlich: 2: 1.

So ging es auch in die Pause, aus der die Hausherren deutlich frischer zurückkamen. Die "Doppel-­Sechs" Andreas Zinta und Dünbier machte die Räume nun extrem eng, Norf kam kaum noch zu konstrukti­ven Angriffen. Nur nach Standards blieben die Gäste gefährlich, etwa in der 63. Minute, als Marek Kotzia­tek aus kurzer Distanz mit dem Kopf vergab. Spielerisch dominier­te der VdS, der ohne die Patzer von Gäste-Keeper Marc Rüttgers den­noch um den Sieg hätte zittern müssen. Rüttgers erwischte einen ganz schwarzen Tag: Zunächst ließ er den eher harmlosen Freistoß von Salvatore Franciamore von der Sei­tenlinie passieren, dann verschätz­te er sich beim Rauslaufen und griff außerhalb des Strafraums zu. Schiedsrichter Heinz Hübinger packte zunächst den Roten Karton aus, Nievenheim Andreas Schulz danach einen feinen Schlenzer zum 4: 1- Endstand in den Winkel.

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05.08.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Angst vor der nächsten Seuchensaison

Reserve des VdS Nievenheim kämpft wieder mit Verletzungssorgen

von Christoph Leuchtenberg

Entwarnung kann Bernd Meuter nicht geben: Thomas Tröster, Dennis Meuter (beide Bandscheibe), Daniel Labusga (Meniskus) und Kai Hermkes (Achillessehne) stehen auch in der Hinrunde der Saison 2009/10 nicht zur Verfügung. "Und genau dieses Verletzungspech hat vergangene Saison zu unserem Ab­sturz geführt", erinnert sich der Trainer des A-Kreisligisten VdS Nie­venheim II mit Schrecken, "gut nur, dass wir aufgrund einiger Neuzu­gänge in diesem Jahr ein etwas größeres Polster haben".

Vor Jahresfrist sorgte die VdS-Re­serve in der Hinserie für mächtig Furore, gewann am elften Spieltag beim damaligen Spitzenreiter TuS Grevenbroich II durch fünf Tröster-­Tore mit 5:0 und zählte hernach selbst zu den Aufstiegskandidaten. Die Herrlichkeit war indes nur von kurzer Dauer. Für Tröster waren es die letzten Tore der Saison, Nieven­heim rutschte bedenklich ab und schwebte im März nach einer 2:4-Heimpleite gegen das abge­schlagene Schlusslicht VfR Büttgen sogar in bedrohlicher Abstiegsge­fahr. Erst mit Hilfe der Bezirksliga-­Leihgaben Markus Senft, Pascal Ju­pitz, Daniel Dünbier und Sebastian Jöcken bekam der VdS letztlich noch die Kurve und wurde Achter.

"Wenn wir jetzt auf Platz zehn lan­den, wäre ich zufrieden", sagt Meu­ter vor der Endphase einer Vorbe­reitung, "die gut anlief, dann aber nach der ersten Woche immer schleppender wurde". Personell wird seine Mannschaft ein neues Gesicht haben: Die Notnägel aus der Schlussphase sind zurück im Bezlrksliga-Team, dessen neuer Coach Varol Besikoglu allerdings zum Ende dieser Woche drei ­wahrscheinlich andere - Spieler in die Reserve schickt. Den vier exter­nen Neuzugängen stellt Meuter ein gutes Zeugnis aus: Aus Horrem ka­men Pascal und Florian Korpel ("beides gute Iungs") sowie Micha­el Haas ("er wird wohl in der Spitze spielen"), aus der Kapellener A-Ju­gend Dennis Buttehereit ("für sein Alter große Klasse").

Neben den Neuen bietet sich auch Daniel Hagenau eine neue Perspektive: "Der hat schon unter mir in der Landesliga gespielt, hing dann aber fünf Jahre durch. Jetzt zieht er auf einmal wieder richtig dran", freut sich Meuter. Hagenau wird wahrscheinlich zum Auftakt mit Haas das Sturmduo bilden, auch auf den weiteren Offensiv-Po­sitionen hat der Coach durchaus Auswahl satt. "Allerdings sieht es in der Defensive ganz mau aus, ich habe in der Vorbereitung Mittelfeldspieler in der Abwehr einsetzen ' müssen", berichtet Meuter.

Abhilfe sollen da die Youngster im Team bringen: "Der starke Jahr­gang, der im Vorjahr seine erste Se­niorensaison gespielt hat, war da noch teilweise überfordert. Die Jungs sind jetzt ein Jahr weiter und könnten den Durchbruch schaf­fen." Eine Steigerung in den eige­nen Reihen ist auch bitter nötig, will der VdS im Saisonfinale nicht wie­der auf Schützenhilfe "von oben" angewiesen sein. Denn auch Meu­ter weiß: "Die Liga ist in diesem Jahr richtig stark besetzt. "


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16.07.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Viele Leitwölfe in hungrigem Kampf

Der VdS Nievenheim will in der Bezirksliga ganz oben mitmischen

von Peter Böttner

Es war ein verlorenes Jahr für beide - sowohl für Trainer Varol  Besikoglu als auch für den Fußball-Bezirksligisten VdS-Nievenheim. Der eine versuchte sein Glück  beim Landesligisten TSV Bayer Dormagen und gab zuletzt angesichts ständiger Störfeuer entnervt auf. Der andere wollte vom "harten Hund" Michael Wagner eine sehr gut besetzte Mannschaft zum Titelkandidaten formen lassen, dem die Spieler aber schon bald die Gefolgschaft verweigerten und dem VdS eine weitere Saison im oberen Mittelfeld bescherten. Minus mal Minus soll nun also - den Gesetzen der Mathematik  folgend - nach 30 Spieltagen Plus ergeben. "Wir werden oben mitspielen", macht Besikoglu die Zielsetzung klar.
Und so schlecht sind die Voraussetzungen nicht, schließlich kennt  Besikoglu die Liga und machte sich mit seiner Arbeit  beim TSV Norf einen Namen. Zudem scheint die Mischung in der Nievenheimer-Mannschaft zu stimmen. Jugende Talente (Pascal Juppitz, Daniel Dünbier, Markus Matros) spielen an der Seite von routinierten Leistungsträgern (Steffen Rüttgens, Andreas Zinta, Markus Senft) und bekommen zusätzliche Unterstützung. Denn mit den Neuzugängen Marco Niestroj, Sascha Querbach und Salvatore Franciamore (alle Bayer Dormagen) kommen geballte Landesligaerfahrung nach Nievenheim. "Sie werden uns sofort weiterhelfen und ergänzen das Team ganz hervorragend"; ist sich Basikoglu sicher. Die Abgänge sind zu verschmerzen, auch wenn Meikel Kupper (TuS Hackbroich) ein guter Mann zwischen den Pfosten ist. Neuzugang Andreas Schmidtke (auch er aus Dormagen) dürfte aus dem Zweikampf mit dem bisherigen Ersatzmann Marcel Berger als Sieger hervorgehen.
Zumindest ein kleines Fragezeichen bleibt aber und hängt unmittelbar mit  den genannten Namen zusammen. Denn der VdS Nievenheim wird gleich mit vier Leitwölfen in die neue Saison gehen. Niestroj, Querbach, Alexander Bertram und Zinta haben den Anspruch, der verlängerte Arm des Trainers zu sein. Ob dies ohne Reibungen funktioniert, bleibt abzuwarten. Besikoglu selbst sieht dieses Luxusproblem entspannt: "Ich erwarte auch einen gewissen Führungsanspruch bei den erfahrenen Spielern. Wir haben eben auch viele junge Leute im Kader, die brauchen eine klare Ansprache".
Richtig positiv können die Verantwortlichen hingegen die Entwicklung bewerten, dass die "Flüchtigen" wieder in den Kader der Erstvertretung zurückgefunden haben. Zur Erinnerung: Spieler wie Thomas Tröster, Markus Senft und Daniel Dünbier waren vor dem Ärger mit Ex-Trainer Michael Wagner regelrecht in die Kreisliga-Mannschaft geflohen und haben dort mitgeholfen, den Klassenerhalt zu sichern. "Jetzt werden Sie uns helfen, die Ziele in der Bezirksliga zu ereichen", ist Besikoglu sicher. Beim Blick auf die Konkurrenz wird dem VdS-Trainer nicht bang, er beschäftigt sich offiziell erst gar nicht mit anderen Namen. "Was soll ich jetzt Favoriten aufzählen? Wir müssen auf uns und unsere Leistung schauen. Dann interessiert es nicht, ob in Mönchengladbach irgendwer Ansprüche angemeldet hat. Wir werden am 16. August 2009 bereit sein.

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09.07.2009 VdS-Info

U11-Juniorinnen holten die Niederrhein-Meisterschaft

U 11 Mädels vom VdS Nievenheim sind Meister.
Die U11-Mannschaft des VdS Nievenheim gewann
souverän, ohne einen einzigen Punkt abzugeben,
die  Niederrhein-Meisterschaft der Saison 2008/2009.
In 22 Spielen wurden 338 Tore erzielt, bei nur 20 Gegentore.

Vom 6. bis 13. August fahren wir mit 16 Mädchen zum Zeltlager nach Landenhausen.
Einladung von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

Hier die Homepage der Ferienfreizeit in Landenhausen.:
www.fff-landenhausen.de

U11-Juniorinnen_2009
Bericht: -w.l.
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08.07.2009 VdS-Info

Zu- und Abgänge beim VdS Nievenheim - Senioren  (vorgesehen):

I. Mannschaft 

Zugänge:

Andreas Schmidtke,  Tor,  Bayer Dormagen
Marko Niestroj,  Abwehr,  Bayer Dormagen
Sascha Querbach,  Mittelfeld,  Bayer Dormagen
Salvatore Franciamore,  Mittelfeld,  Bayer Dormagen
Kevin Mülfarth,  Sturm,  SV BedburdyckGierath
Carsten Müller,  Mittelfeld,  FC Delhoven

Abgänge:

Alexander Bertram,  Mittelfeld,  beruflich nach München
Sebastian Jöcken,  Abwehr,  SSV Delrath
Meikel Kupper,  Tor,  TuS Hackenbroich

II. Mannschaft

Zugänge:

Dennis Buttchereit,  Mittelfeld,  SC Kapellen
Michael Haas,  Sturm,  RS Horrem

Patrick Keine,  Sturm,  FC Straberg
Florian Korpel,  Mittelfeld,  RS Horrem

Pascal Korpel,  Abwehr,  RS Horrem
Nils Schmitten,  Sturm,  eigene A-Jugend

Abgänge:

Daniel Köthe,  Sturm,  FC Sraberg
Michael Voigt,  Abwehr,  DJK Hoisten

III. Mannschaft

Zugänge:

Dominic Wendeler,  Sturm,  SSV Delrath

Abgänge:

Lukas Iwaniuk,  Abwehr,  unbekannt

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11.06.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisklubs unter sich - Gruppeneinteilung Bezirksliga, Guppe 4 (2009/2010)

SpvG Odenkirchen, ASV Süchteln, SC Hardt, TuS Wickerath, SC Rheindahlen, SV Mönchengladbach, TSV Norf, VdS Nievenheim, VfL Jüchen-Garzweiler, Holzheimer SG, SG Kaarst, FC Delhoven, TuS Hackenbroich, SC Kapellen II.
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