P R E S S E  -  Archiv 2008-2009
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Saison 2008 / 2009
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16.07.2009  Viele Leitwölfe in hungrigem Team
09.07.2009  U11-Mädchenmannschaft holte die Niederrhein-Meisterschaft
08.07.2009  Zu- und Abgänge beim VdS Nievenheim (Senioren)
11.06.2009  Kreisklubs unter sich - Gruppeneinteilung
09.06.2009  U15-Mädchenmannschaft holte den Kreispokal
06.06.2009  Kreispokalsieger der C1-Junioren 2009
04.06.2009  Manni Giesen als Trainer nach Gohr
06.05.2009  Michael Wagner: Rückkehr an den Höhenberg - Neuer Trainer für den TSV Bayer Dormagen
23.04.2009  Besikoglu wird neuer VdS-Coach
23.04.2009  Kommt oder bleibt Jöcken
17.04.2009  Nievenheimer Spieler stürzen ihren Trainer M. Wagner
17.04.2009  Dormagens Abteilungsleiter sieht keine Probleme
19.01.2009  Kreishallenmeisterschaft: Endrunde 2009
12.01.2009  Kreishallenmeisterschaft: Ergebnisse
09.01.2009  Kreishallenmeisterschaft am 11.01.2009
01.12.2008  Meisterschaft: VdS Nievenheim I - Rheydter SV am 30. November
13.11.2008  C1-Jugend steht im Finale der Kreispokalrunde
28.10.2008  Jugendabteilung spendet Bälle an Schulen und Kitas
27.10.2008  Tröster macht den Unterschied
13.10.2008  Nievenheim I entführt drei Punkte beim FC Delhoven
06.10.2008  Nievenheim I mit Trotzreaktion gegen TuS Wickrath
29.09.2008  Die Nievenheimer Bank(en)-Krise: Kaarst - VdS I
25.09.2008  Personelles: René Breuer und Thomas Tröster
20.08.2008  Veraltete Sportanlagen und fehlendes Elternengagement
09.08.2008  VdS Nievenheim I: Wagner plant ohne neue "Stars"
31.07.2008  VdS Nievenheim II: Konkurenzkampf statt Personalnot

16.07.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Viele Leitwölfe in hungrigem Kampf

Der VdS Nievenheim will in der Bezirksliga ganz oben mitmischen

von Peter Böttner

Es war ein verlorenes Jahr für beide - sowohl für Trainer Varol  Besikoglu als auch für den Fußball-Bezirksligisten VdS-Nievenheim. Der eine versuchte sein Glück  beim Landesligisten TSV Bayer Dormagen und gab zuletzt angesichts ständiger Störfeuer entnervt auf. Der andere wollte vom "harten Hund" Michael Wagner eine sehr gut besetzte Mannschaft zum Titelkandidaten formen lassen, dem die Spieler aber schon bald die Gefolgschaft verweigerten und dem VdS eine weitere Saison im oberen Mittelfeld bescherten. Minus mal Minus soll nun also - den Gesetzen der Mathematik  folgend - nach 30 Spieltagen Plus ergeben. "Wir werden oben mitspielen", macht Besikoglu die Zielsetzung klar.
Und so schlecht sind die Voraussetzungen nicht, schließlich kennt  Besikoglu die Liga und machte sich mit seiner Arbeit  beim TSV Norf einen Namen. Zudem scheint die Mischung in der Nievenheimer-Mannschaft zu stimmen. Jugende Talente (Pascal Juppitz, Daniel Dünbier, Markus Matros) spielen an der Seite von routinierten Leistungsträgern (Steffen Rüttgens, Andreas Zinta, Markus Senft) und bekommen zusätzliche Unterstützung. Denn mit den Neuzugängen Marco Niestroj, Sascha Querbach und Salvatore Franciamore (alle Bayer Dormagen) kommen geballte Landesligaerfahrung nach Nievenheim. "Sie werden uns sofort weiterhelfen und ergänzen das Team ganz hervorragend"; ist sich Basikoglu sicher. Die Abgänge sind zu verschmerzen, auch wenn Meikel Kupper (TuS Hackbroich) ein guter Mann zwischen den Pfosten ist. Neuzugang Andreas Schmidtke (auch er aus Dormagen) dürfte aus dem Zweikampf mit dem bisherigen Ersatzmann Marcel Berger als Sieger hervorgehen.
Zumindest ein kleines Fragezeichen bleibt aber und hängt unmittelbar mit  den genannten Namen zusammen. Denn der VdS Nievenheim wird gleich mit vier Leitwölfen in die neue Saison gehen. Niestroj, Querbach, Alexander Bertram und Zinta haben den Anspruch, der verlängerte Arm des Trainers zu sein. Ob dies ohne Reibungen funktioniert, bleibt abzuwarten. Besikoglu selbst sieht dieses Luxusproblem entspannt: "Ich erwarte auch einen gewissen Führungsanspruch bei den erfahrenen Spielern. Wir haben eben auch viele junge Leute im Kader, die brauchen eine klare Ansprache".
Richtig positiv können die Verantwortlichen hingegen die Entwicklung bewerten, dass die "Flüchtigen" wieder in den Kader der Erstvertretung zurückgefunden haben. Zur Erinnerung: Spieler wie Thomas Tröster, Markus Senft und Daniel Dünbier waren vor dem Ärger mit Ex-Trainer Michael Wagner regelrecht in die Kreisliga-Mannschaft geflohen und haben dort mitgeholfen, den Klassenerhalt zu sichern. "Jetzt werden Sie uns helfen, die Ziele in der Bezirksliga zu ereichen", ist Besikoglu sicher. Beim Blick auf die Konkurrenz wird dem VdS-Trainer nicht bang, er beschäftigt sich offiziell erst gar nicht mit anderen Namen. "Was soll ich jetzt Favoriten aufzählen? Wir müssen auf uns und unsere Leistung schauen. Dann interessiert es nicht, ob in Mönchengladbach irgendwer Ansprüche angemeldet hat. Wir werden am 16. August 2009 bereit sein.

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09.07.2009 VdS-Info

U11-Juniorinnen holten die Niederrhein-Meisterschaft

U 11 Mädels vom VdS Nievenheim sind Meister.
Die U11-Mannschaft des VdS Nievenheim gewann
souverän, ohne einen einzigen Punkt abzugeben,
die  Niederrhein-Meisterschaft der Saison 2008/2009.
In 22 Spielen wurden 338 Tore erzielt, bei nur 20 Gegentore.

Vom 6. bis 13. August fahren wir mit 16 Mädchen zum Zeltlager nach Landenhausen.
Einladung von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

Hier die Homepage der Ferienfreizeit in Landenhausen.:
www.fff-landenhausen.de

U11-Juniorinnen_2009
Bericht: -w.l.
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08.07.2009 VdS-Info

Zu- und Abgänge beim VdS Nievenheim - Senioren  (vorgesehen):

I. Mannschaft 

Zugänge:

Andreas Schmidtke,  Tor,  Bayer Dormagen
Marko Niestroj,  Abwehr,  Bayer Dormagen
Sascha Querbach,  Mittelfeld,  Bayer Dormagen
Salvatore Franciamore,  Mittelfeld,  Bayer Dormagen
Kevin Mülfarth,  Sturm,  SV BedburdyckGierath
Carsten Müller,  Mittelfeld,  FC Delhoven

Abgänge:

Alexander Bertram,  Mittelfeld,  beruflich nach München
Sebastian Jöcken,  Abwehr,  SSV Delrath
Meikel Kupper,  Tor,  TuS Hackenbroich

II. Mannschaft

Zugänge:

Dennis Buttchereit,  Mittelfeld,  SC Kapellen
Michael Haas,  Sturm,  RS Horrem

Patrick Keine,  Sturm,  FC Straberg
Florian Korpel,  Mittelfeld,  RS Horrem

Pascal Korpel,  Abwehr,  RS Horrem
Nils Schmitten,  Sturm,  eigene A-Jugend

Abgänge:

Daniel Köthe,  Sturm,  FC Sraberg
Michael Voigt,  Abwehr,  DJK Hoisten

III. Mannschaft

Zugänge:

Dominic Wendeler,  Sturm,  SSV Delrath

Abgänge:

Lukas Iwaniuk,  Abwehr,  unbekannt

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11.06.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreisklubs unter sich - Gruppeneinteilung Bezirksliga, Guppe 4 (2009/2010)

SpvG Odenkirchen, ASV Süchteln, SC Hardt, TuS Wickerath, SC Rheindahlen, SV Mönchengladbach, TSV Norf, VdS Nievenheim, VfL Jüchen-Garzweiler, Holzheimer SG, SG Kaarst, FC Delhoven, TuS Hackenbroich, SC Kapellen II.
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09.06.2009 Schaufenster

U15-Mädchenmannschaft holte den Kreispokal

Die U15-Mädchenmannschaft des VdS Nievenheim holte sich am letzten Sonntag verdient den Kreispokal in Bedburdyck/Gierath. Zusätzlich zu der starken Meisterschaftssaison kämpften sich die Mädels in das Endspiel und mit sehenswertem Fußball wurde die gegnerische Mannschaft des SV Bedburdyck/Gierath mit 10:0 Toren besiegt. Die Mannschaft und das Trainergespann Gustav und Claudia Herrmann waren nach dem Spiel überglücklich.
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06.06.2009 VdS-Info

C1-Junioren zum 3. Mal Kreispokalsieger

(-s.r. vom 22.07.2009): Der Jahrgang 1994 des VdS Nievenheim ist zum dritten mal Kreispokalsieger. Der Gegner am 06. Juni in Hackenbroich war die SG Kaarst.
Nach 2005 in der E-Jugend und 2007 in der D-Jugend gelang nun der C1-Jugend des VdS Nievenheim durch ein 2:0 gegen die C-Jugend der SG Kaarst zum dritten Mal der  Gewinn des Kreispokals. In allen Pokalspielen bis hin zum Endspiel ließen die Jungs nur einen Gegentreffer zu. Herzlichen Glückwunsch.

Kreispokalsieger 2009
Die Mannschaft stehend von links nach rechts:
Lars Kubik, Andre Schmitten, Mauritz Spix, Fabian Ritterbach, Till Link, Fabian Kotulla, Marco Hölzel, Nico Bichel, Kristian Zovkic.
Vorne von links nach rechts:
Trainer Ralf Gärtner, Danilo Di Mano, Maik Manjan, Sascha Elfmann, Marcel Gruschka, Lars Schmitten und Trainer Siegfried Ritterbach.

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04.06.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Manni Giesen nach Gohr

(leu) B-Kreisligist SuS Gohr hat einen neuen Trainer für die kommende Saison verpflichtet: Manni Giesen, früher in Nievenheim und Glehn in der Verantwortung, übernimmt das Ruder von Waldemar Bastek.
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06.05.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Rückkehr an den Höhenberg - Neuer Trainer beim TSV  Bayer Dormagen

Michael "Peppi" Wagner steigt zur neuen Saison als Trainer bei den Fußballern des TSV Bayer Dormagen ein

von Dirk Sitterle

Endlich ist die Katze aus dem Sack: Michael „Peppi“ Wagner trainiert in der kommenden Saison die Fußballer des TSV Bayer Dormagen. Der 50-Jährige, bis Mitte April beim Bezirksligisten VdS Nievenheim tätig, kommt auch, wenn die Kicker vom Höhenberg den Klassenerhalt in der Landesliga verpassen sollten.

"Peppi" Wagner
Zurück am Höhenberg:
Trainer Michael Wagner übernimmt ab Sommer das Kommando bei den Kickern des TSV Bayer Dormagen. Foto: H. Jazyk

Erster Kandidat für den nach dem vorzeitigen Abgang von Varol Besikoglu (wechselt pikanterweise zum VdS Nievenheim) vakanten Trainerposten sei Klaus Schütz gewesen, räumte Werner Grunzel ein, der dem Verein nach der Wahl von Dietmar Skrzypczyk zum Leiter der Fußball-Abteilung wieder als Sportlicher Leiter zur Verfügung steht.

Der entschied sich jedoch für den Niederrheinligisten SC Kapellen - und weil mit Klaus Hopfstock trotz weit fortgeschrittener Verhandlungen letztlich ebenfalls keine Einigung erzielt werden konnte, entschied sich der TSV für Wagner. Den als Notlösung zu bezeichnen, käme Grunzel freilich niemals in den Sinn. „Er war bei uns schon länger ein Thema, aber irgendwie hat es nie gepasst.“

Wagner ist in Dormagen wahrlich kein Unbekannter, gehörte er in der Saison 1990/91 doch zum Team, das unter Trainer Klaus Bruckmann in die Verbandsliga aufstieg. Namen wie Kühn, Braun, Esser, Schütz oder Wienands haben für ihn daher auch heute noch einen guten Klang. „Das war eine sehr schöne Zeit damals, die ich nie vergessen werde.“

Der Kontakt nach Dormagen ist nie abgerissen. Mit einigen seiner ehemaligen Mitspieler kickt er ziemlich regelmäßig in der Traditionsmannschaft von Bayer Leverkusen. „Und auf dem Weg nach Nievenheim bin ich ja ständig am Höhenberg vorbeigefahren“, sagt er lachend. Hier will er vollenden, was ihm in Nievenheim, „wo man mich leider gestoppt hat, weil man meiner Philosophie nicht gefolgt ist“, zuletzt verwehrt blieb: „Ich möchte eine junge Truppe zusammenstellen, mit der man in der Landesliga mithalten kann.“

Ob er dabei den Umweg über die Bezirksliga gehen muss, interessiert ihn nur am Rande, wenngleich er natürlich lieber einen Landesligisten übernehmen würde. „Ist doch klar.“ Dass er den Leistungsstand seiner zukünftigen Mannschaft noch nicht zu beurteilen vermag, reizt ihn sogar noch. „Das macht die Sache umso interessanter.“ Von seinen Schützlingen fordert er vor allem drei Dinge: „Leidenschaft, Kampf und Siegeswillen.“

Bauen kann er auf jeden Fall auf Volker Helm. Im Gespräch sei man, so Grunzel, auch mit Patrick Breidohr, „der seinen Weg bei uns gemacht hat“, und Matthew Williams sowie den erst in der Winterpause gekommenen George Amartey und Osei Opoku. Dazu will Skrzypczyk bereits zehn neue Spieler an der Angel haben. Und in Sachen Klassenerhalt sieht Grunzel gar nicht so schwarz: „Ich glaube daran. Aber am Zug ist jetzt die Mannschaft.“

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23.04.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Besikoglu wird VdS-Coach

(leu) Die Gerüchteküche brodelte nur kurz, nun folgte die erwartete Bestätigung des Vereins: Der vor zwei Wochen beim Landesligisten TSV Bayer Dormagen zurückgetretene Varol Besikoglu wird zur kommenden Saison Trainer des Bezirksligisten VdS Nievenheim. "Wir haben lange miteinander gesprochen und gemerkt, dass wir die gleiche Philosophie haben", sagt Nievenheims Geschäftsführer Rainer Kottirre. "Varaol kann hier etwas bewirken, schon jetzt kommen Spieler auf uns zu. Wir werden in der kommenden Saison einen guten Trainer und eine gute Mannschaft haben".
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23.04.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kommt oder bleibt Jöcken

(leu) Für Gesprächsstoff sorgt dieser Tage Sebastian Jöcken. Am Sonntag sicherte er als Aushilfskraft der VdS-Reserve mit zwei Treffern beim 2:2 gegen Titelanwärter SG Orken/Noithausen einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Derweil scheint die Rückkehr des Offensivspielers zum SSV Delrath, die der "LigA"-Fünfte jüngst als fix vermeldet hatte, zu platzen: Jöcken lag in Nievenheim mit Michael Wagner über Kreuz - der Coach der Erstvertretung musste allerdings in der Vorwoche seinen Hut nehmen. "Ich gehe fest davon aus, dass Sebastian nun hier bleibt", äußerte daher Bernd Meuter, Trainer der VdS-Reserve und intimer Kenner aller Vorgänge im Klub.
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17.04.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Spieler stürzen ihren Trainer

Nievenheim: Trennung von Michael Wagner  -  Besikoglu ein heißer Kanditat für die neue Saison

(Peter Böttner) Heute Abend wird Michael Wagner endgültig erfahren, dass er ab sofort nicht mehr Trainer des Fußball-Be­zirksligisten VdS Nievenheim ist. Alles andere wäre eine Überraschung, auch wenn sich Wagner gestern noch kämpferisch gab: "Ich habe ei­nen Vertrag, auch über die kom­mende Saison hinaus. Also gehe ich davon aus, dass ich auch am Sonn­tag auf der Trainerbank sitze. Mir hat niemand gesagt, dass ich nicht mehr Trainer in Nievenheim bin."
Genau dieses Versäumnis will der Verein heute nachholen und beugt sich damit in erster Linie dem Willen der Mannschaft. Die, war zwar durchaus vielversprechend in die Bezirksliga-Saison gestartet, schnell wurden aber erste Gerüchte über at­mosphärische Spannungen zwi­schen dem enorm ehrgeizigen Trai­ner und der Mannschaft laut. "Ich bin ein Fußballverrückter und will immer gewinnen. Im Fußball kann aber nur der Erfolg haben, der bereit ist, Leidenschaft und Fleiß einzu­bringen. Ich kann immer erkennen, wer dazu bereit ist und wer nicht", erklärt Wagner. Offenbar war die Mannschaft nicht mehr bereit, den Ansprüchen des Trainers zu folgen.
"Grundsätzlich hatte der Vorstand kein Problem mit Michael Wagner. Wir wussten zwar von einigen Un­stimmigkeiten, aber das Ausmaß hat uns dann doch überrascht", so Pres­sesprecher Rainer Kottirre. Wagner hatte dem Vorstand praktisch eine Streichliste vorgelegt und der wollte seinen Vorschlägen durchaus Folge leisten.
"Wir wären ja bereit gewesen, uns von einigen Spielern zu trennen. Aber wir trennen uns nicht von der gesamten Mannschaft. Unter diesen Umständen muss der Trainer ge­hen", macht Kottirre nach einer Rücksprache mit den Spielern deut­lich. Die Möglichkeit einer Tren­nung zum Saisonende hält Kottirre für eine paradoxe Vorstellung: "Die Mannschaft will diesen Trainer nicht mehr, also kann er eigentlich kaum noch ein Training leiten."
Eine Zwischenlösung wird es aber nicht geben, Steffen Rüttgens und Andreas Zinta coachen die Mann­schaft in den verbleibenden Spielen. Ein offenes Geheimnis ist das Inte­resse an Varol Besikoglu, Noch-Trai­ner in Dormagen. "Gespräche wird es geben", so Kottirre.
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17.04.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Skrzypczyk appeliert an die Ehre

Landesliga: Dormagens Abteilungsleiter sieht keine Probleme für die Zukunft des TSV Bayer Dormagen

(Bernd Schwickerath) Verkehrte Welt am Höhenberg: Ei­gentlich müsste bei den Landesliga-­Fußballern des TSV Bayer Dorma­gen derzeit alles andere als Euphorie herrschen. Drei Spiele in Serie war­tet der TSV nun schon auf einen Sieg und ist damit nur noch vier Zähler vom Abstieg entfernt. Dazu verab­schiedete sich vergangene Woche auch noch Trainer Varol Besikoglu, während sich ein Großteil der aktu­ellen Truppe bereits um neue Ar­beitgeber für die kommende Saison gekümmert haben soll. Doch Abtei­lungsleiter Dietmar Skrzypczyk ist trotzdem bester Laune.
"Wir haben die Planungen für die neue Saison fast schon abgeschlos­sen. Anfang kommender Woche werden wir wahrscheinlich einen neuen Trainer vorstellen", sagte Skrzypczyk gestern. Und auch um den Kader mache er sich wenig Sor­gen. So hätten er und seine Mitstrei­ter nicht mal lange suchen müssen, "die meisten neuen Spieler haben sich von alleine gemeldet", konnte Skrzypczyk nicht ohne Stolz verkün­den. Von der aktuellen Mannschaft spielten indes die Wenigsten eine Rolle für die Zukunft. Gleich fünf Spieler werden mit dem VfR Neuss in Verbindung gebracht: Sascha Pel­ka, Björn Pelzer, Timo Brandes, Ke­vin Scholz und Dean Puseljic. Dazu stehen auch Salvatore Franciamore, Sascha Querbach, Marco Niestroj (VdS Nievenheim), Stephan Volk (TuS Grevenbroich), Samir Saysay (Uedesheim) und Markus Müller (Hackenbroich) vor dem Absprung.

Wie sich diese Truppe aber noch einmal für den Abstiegskampf moti­vieren will, weiß indes keiner so richtig. "Alles kein Problem", entge­genet Skrzypczyk. So war er sich ges­tern sicher, dass sich die Spieler nun nicht weiter gehen lassen werden und appellierte an die Ehre: "Das Potential der Mannschaft hätte so­gar für einen Platz im oberen Tabel­lenviertel gereicht. Nur ist das leider nicht ausgeschöpft worden. Nun können die Jungs beweisen, dass sie zu Unrecht dort unten stehen." Die erste Möglichkeit dazu haben sie be­reits übermorgen, wenn die Truppe um den ehemaligen Co-Trainer Georg Pelka, der das Traineramt bis zum Saisonende ausfüllen wird, beim Ligadritten 1. FC Mönchen­gladbach antritt.
Weitaus weniger Sorgen hat der­zeit der bereits gerettete 1. FC Gre­venbroich-Süd, Der muss zwar zum Spitzenreiter VfR Fischeln, "aber was kann es momentan Schöneres geben", fragt Trainer Thomas Bahr. So sei seine Truppe zwar klarer Außenseiter, "alles andere als eine Nie­derlage wäre schon eine Sensation. Da kann man gar nicht schlecht aus­sehen." So möchte Bahr, der sich bis Ende der Woche entscheiden will, ob er auch in der kommenden Sai­son auf der Trainerbank: in Neuen­hausen sitzt, vor allem etwas aus­probieren und den ein oder anderen Nachwuchsmann eisetzen.
Ernster sieht es unterdessen beim Lokalrivalen TuS Grevenbroich aus. Der ist nach dem Sieg beim 1. FC Mönchengladbach wieder mitten im Aufstiegsrennen und hat nun den Tabellenletzten Linner SV vor der Brust. Allzu optimistisch will Trainer Uwe Kühn aber nicht in die Partie gegen die Krefelder gehen. "Wir ha­ben schon beim Unentschieden im Hinspiel gesehen, dass man nicht halbherzig reagieren darf. Und wer jetzt denkt, in Euphorie zu verfallen, ist bei uns ohnehin fehl am Platz."
Genau diesen Fehler machten die Kicker des SV Uedesheim am ver­gangenen Spieltag, die sich nach zu­letzt 16 Punkten aus sechs Spielen zu sicher fühlten, mit 0:4 in Nettetal un­tergingen und weiter akut abstiegs­gefährdet sind. Nun geht es gegen den TuSpo Richrath. "Vielleicht kann in zwei Wochen alles klar sein", sagt Trainer Ingmar Putz mit Blick auf Richrath und die Partie in Wers­ten in der kommenden Woche. Putz: "Wir müssen jetzt hellwach sein. In dieser Liga ist alles so eng. Gewinnst du, kannst du Neunter sein, Verlierst du, bist du ganz unten drin."

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19.01.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreishallenmeisterschaft 2009

FC-Süd nicht zu stoppen
Gruppe Zwei: VfR und VdS enttäuschen

(bs) Bereits um kurz nach 14 Uhr war für den 1. FC Grevenbroich-Süd alles klar. So eben war das zweite Gruppenspiel des großen Favoriten über die Bühne gegangen. Und die Mannen um Trainer Thorsten Müllers, der wie bereits im Vorrundenturnier Thomas Bahr vertrat, hatten erneut eindrucksvoll bewiesen, dass der Titel nur über den FC Süd geht. Mit 5:1 hatten die Südstädter ihre erste Partie gegen den gestern absolut enttäuschenden VdS Nievenheim gewonnen, nun hatten sie gegen den TuS Germania Hackenbroich mal eben ein niemals gefährdetes 5:3 nachgelegt.

"Das sieht ja ganz anständig aus", freute sich Thomas Bahr, der erst gegen Ende des Hackenbroich-Spiels die Halle betreten hatte und nicht mal auf der Trainerbank Platz nahm. Wäre der etatmäßige Coach früher in Gustorf aufgeschlagen, er hätte das sehen können, was so ziemlich jeden Zuschauer begeisterte: Sascha Wilms. Der Mann mit der Nummer zehn auf dem Rücken markierte in der Gruppenphase nicht nur fünf Tore, er ließ seine Gegenspieler auch teilweise wie kleine Schuljungen aussehen - ein übersteiger hier, ein Traumpass dort. Da Wilms neben sich aber nicht minder begabte Akteure wie Denis Zagorica (erzielte zwei herrliche Lupfertore), Tayfun Kula oder Benny Nowitzky hatte, war der FC nicht zu stoppen.

Das bekamen im letzten Spiel auch die Mannen des VfR Neuss zu spüren, die nach dem 0:4-Auftakt gegen Hackenbroich und dem 6:1 gegen Nievenheim einen Sieg gebraucht hätten, um das Halbfinale zu erreichen. Doch schon zur Pause führte "Süd" ohne große Anstrengung mit 3:0. Als Zagorica dann mit dem 50. Turniertreffer den Schlusspunkt zum 6:1 setzte, applaudierten selbst die neutralen Zuschauer. Für die ganz schwachen Neusser war hingegen Schluss. Mit nur einem Sieg und 6:11 Toren waren sie neben Nievenheim, das nach drei Klatschen sang- und klanglos rausflog, wohl die größte Enttäuschung des Tages.

Ganz anders präsentierte sich der TuS Hackenbroich. Nicht nur das 4:0 zum Auftakt gegen den VfR, auch die Spiele gegen Grevenbroich-Süd und Nievenheim (5:2) hatten es in sich. Wie bereits in der Vorrunde zeigte sich vor allem Andre Grunzel in Spiellaune. Ob Dribblings, Passstaffetten oder Fernschüsse, Grunzel war für seine Gegenspieler fast unmöglich auszurechnen. Zwölf Treffer markierte derTuS in den drei Vorrundenspielen und zog absolut zu Recht ins Halbfinale ein.

Der VdS Nievenheim erreichte Platz 7 nach Neunmeterschießen gegen SV Hemmerden 5:4.

Halbfinale: SV Uedesheim – TuS Hackenbroich 2:4; 1. FC Grevenbroich-Süd – TSV Bayer Dormagen 4:5 nach Neunmeterschießen.

Um Platz 3 spielte der SV Uedesheim gegen 1. FC Grevenbroich-Süd mit 13:14 nach Neunmeterschießen.

Nach zuletzt 2007 sicherte sich Fußball-Landesligist TSV Bayer Dormagen gestern wieder den Titel bei der Kreishallenmeisterschaft in Gustorf. Im Halbfinale hatten die Chemiestädter zunächst Vorjahressieger 1. FC Grevenbroich-Süd besiegt, im Endspiel dann den TuS Hackenbroich mit 6:2.

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12.01.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreishallenmeisterschaft 2009 - Fassbenders Tor reicht dem VdS

VORRUNDE E und weitere Ergebnisse

(leu) Stefan Klingen war es zu verdanken, dass es in der Nievenheimer Sporthalle zu einer Premiere kam:
Im Finale zwischen den beiden Favoriten FC Delhoven und VdS Nievenheim waren kaum noch 60 Sekunden zu absolvieren, da ließ der Referee via Hallensprecher "eine Minute Nachspielzeit wegen Spielverzögerung" durchsagen. Wohl ein Novum beim Budenzauber, mit dem Klingen vor allem VdS-Coach Michael Wagner und seinen Kapitän Sebastian Jöcken auf die Palme brachte - denn ihre Truppe führte zu diesem Zeitpunkt durch einen Treffer von A- Junior Mathias Fassbender 1:0. "Da war ich schon ein wenig geschockt. Wie kommt man bloß auf so eine Idee", rätselte Wagner.
Nach kürzeren Tumulten brachte Nievenheim aber auch das Nachsitzen gegen den Bezirksliga-Kontrahenten sicher über die Bühne und sicherte sich nach einem Jahr Abstinenz wieder den Sprung zum Finalturnier nach Gustorf. "Das hatte ich so nicht auf der Rechnung, schließlich war hier eine ganz junge Truppe am Start. Der muss ich allerdings ein dickes Kompliment machen", lobte ein zufriedener Wagner.
Bis auf das kuriose Finish verlief das Finale, in dem sich beide Teams nach Faßbenders frühem Treffer einen erbitterten, aber nicht hochklassigen Kampf lieferten, ebenso unspektakulär wie die gesamte Veranstaltung: Hinter den beiden Bezirksligisten kämpften sich die beiden A-Liga-Vertreter Rheinwacht Stürzelberg und SSV Delrath in die Vorschlussrunde vor - die Stürzelberger freilich nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber SuS Gohr, während Ausrichter Delrath dem C- Ligisten KTD Dormagen beim 3:0 klar die Grenzen aufzeigte. Auch die beiden Semifinals blieben weitgehend frei von Überraschungen: Für die "LigA" war gegen die Bezirksliga kein Kraut gewachsen.

Folgende Mannschaften haben sich in den acht Vorrunden für die Endrunde am 18.01.2009 in der Großsporthalle Gustorf qualifiziert:
VfL Jüchen/Garzweiler (Bezirksliga), VfR Neuss (Bezirksliga), TSV Bayer Dormagen (Landesliga), VdS Nievenheim (Bezirksliga), SV Hemmerden (Kreisliga B), TuS Hackenbroich (Bezirksliga), SV Uedesheim (Landesliga). Als Titelverteidiger geht der 1. FC Grevenbroich-Süd ins Rennen.

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09.01.2009 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kreishallenmeisterschaft 2009

Wagner ist skeptisch | VORRUNDE E |  SSV Delrath setzt auf Jungspunde

(bött) Michael Wagner, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VdS Nievenheim, ist ein bekennender Fan des Budenzaubers: "In der Halle zu spielen, ist eine wunderbare Ergänzung zum normalen Alltag." Somit wäre ein klares Bekenntnis zur Favoritenrolle in der Vorrunde E der Kreishallenmeisterschaft (Sporthalle Nievenheim, 13.01.2009, ab 10 Uhr) eigentlich die logische Konsequenz. Doch Wagner ist skeptisch: "Ich hab' die Jungs jetzt einmal in der Halle gesehen - ein Truppe von Hallenspielern sind wir nicht gerade."
Und deshalb schiebt Wagner die Rolle des Turnierfavoriten auch nur zu gern an den zweiten Bezirksligisten, den FC Delhoven weiter. Doch auch der FC bleibt zurückhaltend. "Klar wollen wir uns vernünftig präsentieren. Wenn das Spiel angepfiffen wird, dann wollen doch alle Fußballer gewinnen. Aber ich schätze Delrath stark ein", so Trainer Dirk Hermes. Er wird den gewohnten Platz im Delhovener Gehäuse einnehmen, davor dürften sich die beiden Delhovener Neuzugänge Arne Helm (TSV Bayer Dormagen) und Phillip Meisen (SC Kapellen) auflaufen, dazu die technisch beschlagenen Andreas Müller und Rene Otta. Insgesamt also eine durchaus beachtliche Hallentruppe, die das Finale als realistisches Ziel anpeilen kann. Zumal der hochgelobte SSV Delrath bescheiden bleibt. "Wir haben noch keine nennenswerte Erfahrung in der Halle. Deshalb werde ich nur junge Spieler aufs Parkett schicken", so SSV-Coach Martin Cremer. Für ihn sind Alex Hauptmann, Max Bonaventura und Simon Müller sichere Kandidaten für einen Auftritt unter dem Hallendach.
Doch zurück zum VdS Nievenheim und den fehlenden Hallenspielern. "Ich will immer gewinnen. Aber wenn die Ausgangsbedingungen nicht gut sind, dann muss man auch mal mit weniger zufrieden sein", so Trainer Michael Wagner. Immerhin glaubt er mit Steffen Rüttgens und Sebastian Jöcken zwei Spieler gefunden zu haben, die unter dem Hallendach agieren können. Sie könnten dann auch auf den SV Stürzelberg, den SuS Gohr und den KTD Dormagen treffen.

VdS-Info vom 11.01.2009:
In der Vorrunde E der Kreishallenmeisterschaft 2009 gewinnt der VdS Nievenheim im Endspiel mit 1:0 gegen FC Delhoven und fährt somit nach langer Zeit wieder einmal zur Endrunde nach Gustorf am 18.01.2009.

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01.12.2008 VdS-Info

Bezirksliga: VdS Nievenheim I - Rheydter SV am 30. November  2:2
>>>das Fotoalbum von Dirk Staubesand

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13.11.2008 VdS-Info

Jugendabteilung: C1-Jugend steht im Finale

(-sr) Durch einen 2:1 Erfolg über die SG Weissenberg nach einem fairen  und spannenden Spiel  steht die C1-Jugend des VdS Nievenheim im Finale der Kreispokalrunde 2008/09.
Durch Siege über Novesia Neuss 8:0, Grevenbroich Süd 1:0, Rosellen 6:0 und letztlich Weissenberg 2:1 setzte sich die C-1 Mannschaft erfolgreich durch und steht am 06.06.2009 in Hackenbroich im Pokalfinale.
Dies ist für den Spielerjahrgang 1994 schon die dritte Finalteilnahme.
Gegner ist die SG Kaarst, die sich gegen die Favoriten aus Kapellen mit 10:9 im Elfmeterschießen durchsetzten.

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28.10.2008 Schaufenster

Jugendabteilung spendet 120 Bälle an Schulen und Kitas

Der DFB hat nicht immer sinnige Ideen. Jetzt ordnete er an, dass alle Jugendmannschaften in Deutschland nur noch mit
Bällen der Größe 5 spielen dürfen. Für die Vereine bedeutet dies, dass sie ihre alten Vierer-Bälle ausmustern und neue
Fünfer-Bälle anschaffen müssen. Die Jugendabteilung des VdS Nievenheim hatte jetzt eine gute Idee. Statt die noch bespielbaren
Bälle in die Tonne zu werfen, verschenkten sie rund 120 Stück an alle Nievenheimer Kindergärten und Schulen
sowie an das Raphaelshaus und die Waldtagesstätte Knechtsteden. Das Foto zeigt die Kinder und Erzieherinnen des
Waldkitas Knechtsteden sowie Stefan Schillings vom VdS Nievenheim.
Jugendabteilung: 120 Bälle gespendet
Foto: Holger Pissowotzki

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27.10.2008 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Tröster macht den Unterschied
Nievenheims Reserve schlägt den TuS II durch fünf Treffer des Torjägers

VON CHRISTOPH LEUCHTENBERG
Keine Frage: Das Verhältnis zwischen Stürmer Thomas Tröster und Trainer Michael Wagner beim VdS Nievenheim ist irreparabel gestört. Unschön für den Bezirksligisten, prima für dessen Reserve. Denn unter der Führung des Torjägers ist der VdS II die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga A. Nachdem Tröster eine Woche zuvor schon vier Treffer beim 5:3-Erfolg gegen den SSV Delrath beigesteuert hatte, gelang dem 29-jährigen gestern nun sein vorläufiges "LiagA"-Meisterstück: Beim 5:0-Erfolg über TuS Grevenbroich II erzielte Tröster alle Nievenheimer Treffer und holte die TuS-Reserve damit quasi im Alleingang von der Tabellenspitze.
"Besser als im Moment kann es nicht laufen - meine letzten neun Torschüsse saßen", sagte Matchwinner nach dem Spiel. Sein Coach Bernd Meuter wollte indes den Erfolg nicht nur an seinem Neuner festmachen: "Das war heute vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alle haben überzeugt". Obwohl sich beide Mannschaften auf der Asche im herbstlichen Bend lange einen offenen Schlagabtausch lieferten, verlebt Meuter einen recht geruhsamen Nachmittag. Trösters erster Streich in der 20. Spielminute sorgte für Sicherheit im VdS-Spiel, sein zweiter Treffer, als er sich im Grevenbroicher Strafraum durchtankte, war die logische Folge. Die Angriffe des Primus hingegen blieben vor allem vor dem Wechsel zu kopflos.
Nicht ganz unbeteiligt am Verlauf des Geschehens war indes Schiedsrichter Markus Wellenberg. Nachdem der Treffer zum 1:0 zumindest stark abseitsverdächtig war, ließ er kurz nach dem Wechsel Fingerspitzengefühl vermissen, als er TuS-Routinier Volker Ernst nach eher zaghaftem Reklamieren die Gelb-Rote Karte zeigte (48.). TuS-Coach Klaus Scholze nahm Wellenberg in Schutz: "Am Schiedsrichter lag es heute nicht. Wir waren einfach schlechter als Nievenheim". Dabei hatte Grevenbroich nach dem Platzverweis von Ernst durchaus seine Chancen, bei der besten traf David Goertz nur die Latte (51.).
Ab der 61. Spielminute drehte dann wieder Tröster auf und erteilte seinem jungen Bewacher Christoph Geuenich eine bittere Lehrstunde. Drei Konter schloss der Angreifer binnen acht Minuten ab, erhöhte sein Saisonkonto auf elf Treffer. Damit hatten beide Teams genug: Scholze ließ verteidigen, um den Schaden zu begrenzen. Meuter schickte die Reservisten auf das Feld - seine Truppe zählt seit gestern zum Kreis der Aufstiegskandidaten.

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(bött) VdS Nievenheim I - GW Holt 3:0 (1:0)
Michael Wagner, Trainer des VdS, sparte nach dem Schlusspfiff nicht mit Einzellob: "Pascal Juppitz hat heute sicherlich eine herausragende Leistung gezeigt, war torgefährlich und immer anspielbar". Mit seinen beiden Treffern zum 1:0 und 2:0 hatte Juppitz jedenfalls großen Anteil am Nievenheimer Erfolg. Den Endstand markierte ein Holter Spieler per Eigentor. "Nach dem 1:0 haben wir wieder unnötig einen Gang zurückgeschaltet. Das müssen wir noch abstellen", hielt Wagner auch Kritik bereit.

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13.10.2008 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Der VdS Nievenheim I entführt drei Punkte beim FC Delhoven und siegt 1:0
Lange Gesichter bei den Hausherren

VON PETER BÖTTNER
Über die erste Halbzeit im Lokalduell des FC Delhoven gegen den VdS Nievenheim lässt sich getrost ein Mäntelchen des Schweigens ausbreiten. Doch nach 45 Minuten relativer Langeweile drehten die Spieler und damit auch die Partie richtig auf. Nach zwei Platzverweisen, zahlreichen Torchanchen und rassigen Zweikämpfen war der VdS Nievenheim am Ende nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft. Durch den 1:0-Erfolg in Delhoven hält der VdS den Anschluss an die Spitzenmannschaften.
Nach dem Schlusspfiff zog Delhovens Trainer Dirk Hermes ein langes Gesicht. Denn eine wirkliche Erklärung für diese Niederlage fiel ihm nun wirklich nicht ein. Seine Mannschaft war das überlegene Team gewesen, gerade nach der Gelb-Roten Karte für Nievenheims Andreas Schulz, der in der 52. Minute wieder einmal Opfer seiner eigenen Unbeherrschtheit geworden war. In der Folge mussten die Gäste alle verfügbaren Kräfte um den eigenen Sechszehner postieren, lieferten praktisch bis zum Abpfiff eine Abwehrschlacht. Doch Delhoven stand sich am gestrigen Nachmittag zu häufig selbst im Weg. Allein der eingewechselte Timm Oppermann hätte die Partie entscheiden müssen, vergab aber sowohl aus drei Metern Entfernung mit dem Fuß (70.), als auch mit dem Kopf (82.). Zudem war Marcel Berger ein würdiger Ersatz für den gesperrten Meikel Kupper im Tor der Nievenheimer.
Die Delhovener Stürmer hatten aber auch Pech, beispielsweise in der 60. Minute, als Sebastian Marchwka mit einem schönen Schlenzer nur den Außenpfosten traf. Allerdings hätte sich in Delhoven auch niemand beschweren dürfen, wenn der etwas nachlässige Schiedsrichter Markus Wollenweber in der 65. Minute auf Elfmeter für die Gäste entschieden hätte. Pascal Juppitz war im Delhovener Sechszehner klar von den Beinen geholt worden.
Der spielendscheidenden Szene ging dann in der 75. Minute ein eklatanter Schnitzer der Delhovener Abwehr voraus. Im Vorwärtsgang wurde der Ball ungenau zu Markus Paffendorf gepasst, der danach keine Anstalten machte, das Leder zurück zu erobern. Der wieselflinke Markus Matros durfte zunächst ungehindert auf den Strafraum zustürmen, die Kugel dann maßgerecht auf den mitgelaufenden Ronny Frohs passen und jubelnd abdrehen, als Frohs FC-Keeper Hermes keine Chance gelassen hatten. Kurz vor dem Abpfiff sah Delhovens Carsten Müller noch die Rote Karte, nachdem er Matros rüde attackiert hatte.

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06.10.2008 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim I mit Trotzreaktion
VdS Nievenheim - TuS Wickrath 4:1

(bött) Vielleicht werden die aufstiegstrunkenden Verantwortlichen des VdS Nievenheim am Ende der Saison diesen siebten Spieltag rückblickend ja als Wendepunkt der gesamten Spielzeit identifizieren. Denn nachdem unzufriedene Stimmen für Unruhe im Umfeld der Seniorenmannschaften gesorgt hatten, zeigte die Bezirksliga-Elf von Trainer Michael Wagner im Spiel gegen den Mitfavoriten TuS Wickrath eine echte Trotzreaktion.
VdS-Trainer Michael Wagner hatte "ein wirklich hervorragendes Spiel" seiner Mannschaft gesehen. Sie spielte aus einem Guss, mit viel Engagement und war auch von einer gut 40-minütigen Unterzahl unbeeindruckt. Pascal Juppitz und Sebastian Jöcken hatten den VdS schon mit 2:0 in Führung geschossen, da sah Torwart Meikel Kupper nach einer Notbremse die Rote Karte (25.). Doch Markus Senft erhöhte noch vor dem Wechsel auf 3:0. Nach der Pause erzielte Wickrath zwar den Anschlusstreffer, musste aber ebenfalls einen Platzverweis (75.) hinnehmen. Wieder war es Senft, der mit seinem 4:1 alles machte.

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29.09.2008 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Die Nievenheimer Bank(en)-Krise
Kaarst entzaubert den Tabellenführer und siegt gegen Nievenheim mit 2:1

VON PETER BÖTTNER
Die Nievenheimer Proteste nach dem Schlusspfiff waren lautstark, berechtigt waren sie nicht. Schiedsrichter Markus Flemm lag zwar in einigen Situationen gründlich daneben, doch für die 1:2-Niederlage des VdS Nievenheim bei der SG Kaarst war er nun wirklich nicht verantwortlich. Vielmehr ist die Pleite zu einem Gutteil einem seltsam anmutenden Personalproblem des ehemaligen Spitzenreiters zuzuschreiben. Denn auf der einstmals so prächtig besetzten Nievenheimer Bank saßen am gestrigen Nachmittag gerade einmal drei einsatzfähige Auswechselspieler.
"Ich kann überhaupt nicht angemessen reagieren, habe keinerlei Alternativen mehr", ist Trainer Michael Wagner mit der Situation mehr als unzufrieden. Ein Verein mit den Ambitionen des VdS muss einfach eine bessere Auswechselbank haben. Zumal der Kader groß ist. "Doch einige Spieler können offenbar nicht mit dem Druck umgehen und treten den Rückzug in die zweite Mannschaft an", stichelt Wagner beispielsweise gegen Thomas Tröster, der die Flucht in die Kreisliga-Mannschaft antrat. Er hätte den Gästen in Kaarst sicherlich helfen können, seine Schnelligkeit und Torgefahr fehlte in der hektischen Schlussphase, als Nievenheim alles nach vorne warf und dennoch keine echte Gefahr darstellte.
Die Nievenheimer Bank(en)-Krise kann aber keineswegs über eine engagierte und überzeugende Leistung der Kaarster Mannschaft hinwegtäuschen, die selbst die sehr harte Rote Karte für Yasar Kurt (80.) wegsteckte. Die Elf von Trainer Dirk Schneider pennte nur einmal - in der achten Minute, als Markus Senft die Nievenheimer Führung erzwang. Doch die Hausherren zeigten sich unbeeindruckt, marschierten mutig nach vorne und zeigten deutliche Defizite im Stellungsspiel der VdS-Defensive um Steffen Rüttgens uns Sebastian Jöcken auf. In der Minute elf hatte sich Sebastian Jeget dann durchgetankt und wurde von VdS-Torwart Meikel Kupper gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Andreas Pierlings humorlos zum verdienten 1:1. Und Kaarst drehte weiter auf: Nach einer schönen Kombination war Armir Varess mit dem Kopf zur Stelle (19.), Schiedsrichter Flemm hatte jedoch eine Abseitsstellung erkannt und gab den Treffer nicht. Drei Minuten vor der Pause durfte Varess dann aber doch noch jubeln. Pierlings hatte den Linksfuß bedient, der die Kugel zunächst schön verarbeitete und mit dem rechten Schlappen abschloss. "Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient. Der Blick geht nach oben". definierte Schneider nach dem Schlusspfiff die Saisonziele neu.

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25.09.2008 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Rund ums Leder:

René Breuer im VdS Kasten
(leu) Auf sehr kreative Weise löst der VdS Nievenheim II derzeit seine Probleme auf der Torhüterposition. Nachdem beim 2:3 gegen Gnadental Kai Fahrenkamp sein einmaliges Comeback gegeben hatte, musste Bernd Meuter, Coach des A-Ligisten, für das Spiel in Büttgen am letzten Sonntag erneut eine Notlösung aus dem Hut zaubern: Diesmal stand René Breuer, Stürmer der Alten Herren und 2002 mit dem VdS in die Landesliga aufgestiegen, zwischen den Pfosten und machte seine Sache beim 3:2-Sieg prima.

Thomas Tröster zum 1. FC-Süd ?
(leu) Nicht nur im Tor ist derzeit auf der Personalebene von Nievenheims Reserve einiges los: Die in der Mannschaft unter Coach Michael Wagner aufs Abstellgleis geratenen Ex-Stammspieler Thomas Tröster, Lars Giesen und René Schmitz sind augenscheinlich nun dauerhaft zu ihrem alten Trainer Bernd Meuter zurückgekehrt und gehören wohl auch zumindest für den Rest der Hinrunde zum festen Kader der Kreisliga-Truppe. Ob Thomas Tröster indes nach der Winterpause das VdS-Trikot tragen wird, erscheint derweil fraglich: Landesligist 1. FC Grevenbroich-Süd soll verstärkt an einer Verpflichtung des Stürmers interessiert sein.

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20.08.2008 Rheinischer Anzeiger (Fips)

Veraltete Sportanlagen und fehlendes Elternengagement
Den Fußballvereinen im Stadtgebiet geht der Nachwuchs aus / Jugendleiter treffen sich regelmäßig

Jugendleiter Dormagen
Die Jugendleiter der Fußballvereine treffen sich regelmäßig zum Gedankenaustausch sowie zur Planung neuer Aktionen für die jungen Fußballbegeisterten (Foto: Marcus Hammes).

Dormagen (mh) - Offene Stadtmeisterschaften und regelmäßige gemeinsame Trainingseinheiten organisieren die Jugendwarte der Fußballvereine im Stadtgebiet. Dennoch nehmen die Zahlen der jugendlichen Fußballer stetig ab. „In manchen Orten sieht es schlimm aus. Dort können nicht mehr in allen Altersklassen Mannschaften aufgestellt werden“, erläuterte Dorle Zinksheim vom FC Delhoven beim jüngsten Treffen der Fußballjugendabteilungen im Vereinshaus in Delrath.
Sechs bis sieben Mal im Jahr treffen sich die Dormagener Jugendwarte reihum in den Stadtteilen und tauschen sich aus. „Wir planen das Jahr durch und erzählen uns von neuen Entwicklungen in unseren Vereinen“, berichtete Peter Houben von der Rheinwacht in Stürzelberg. Während des Treffens in der vergangenen Woche beim SSV Delrath berieten die Vertreter von zehn Vereinen über die Stadthallenmeisterschaften, die für den Januar und Februar 2009 geplant sind. Dabei fiel auf, dass nicht mehr jeder Verein für jede Spielklasse eine Mannschaft stellen kann. „Wir Delhovener legen viele Mannschaften mit den Vereinen in Gohr und Straberg zusammen“, so Zinksheim. Nur so könne der Spielbetrieb in allen Altersklassen aufrecht erhalten werden. Ähnlich wie in Delhoven sehe es in vielen Orten im Stadtgebiet aus.
Es fehlt nicht nur der Nachwuchs. „Es fehlen auch ehrenamtliche Trainer, leistungsbereite Eltern und moderne Sportanlagen mit ausreichenden Umkleideräumen sowie Betreuer“, fasste Wolfgang Ley vom VdS Nievenheim die derzeitigen Defizite im Bereich des Jugendfußballs zusammen. Die sinkenden Sportlerzahlen würden seit annähernd fünf Jahren verzeichnet.
Doch nicht alle Zahlen werden kleiner: „Seit einigen Jahren melden sich immer mehr Mädchen und junge Frauen zum Training an“, führte Houben an. Dies sei zwar durchaus erwünscht, doch stelle es die Vereine vor eine neue, logistische Problematik. „Wenn die Mädels spielen, dürfen weder vor noch nach ihrem Spiel Jungen in die Umkleiden, um sich für das eigene Spiel umzuziehen“, so der Jugendleiter aus Stürzelberg. Ein Verein mit nur zwei Umkleideräumen hätte somit arge Probleme, alle jugendlichen Spielerinnen und Spieler pünktlich auf die rote Asche oder das gepflegte Grün der Anlagen zu bringen.
„Wir sehen die veralteten Sportanlagen als einen Grund dafür an, dass weniger junge Leute den Weg zu unserem Training finden“, sagte Olaf Temp vom SSV Delrath. Netze müssen erneuert und Sanitäranlagen aufgebessert werden. Doch auch die Leistungsbereitschaft der Eltern der jungen Sportler habe sich in der vergangenen Jahren zum Negativen verändert. „Die Eltern sind nicht mehr bereit, die Kinder zu den Auswärtsspielen zu fahren und diese in ihrem Hobby zu unterstützen“, fasste Houben zusammen.
Und dennoch werden sich die Jugendwarte weiterhin treffen und über attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche nachdenken. Für die Zukunft wünschen sie sich, dass wieder mehr Kinder und Jugendliche während der Trainingeinheiten vorbeischauen. „Sie müssen kein Mitglied sein, um mit uns trainieren zu können“, erklärte Ley. Die Trainingszeiten der Fußballvereine gibt es im Internet unter „www.dormagen.de“ in der Rubrik „Leben“ unter „Vereine“ und dann „Sportvereine“. Die Jugendwarte freuen sich über jedes neue Gesicht.

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09.08.2008 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Wagner plant ohne neue "Stars"
Der VdS Nievenheim setzt auf den eigenen Nachwuchs

VON PETER BÖTTNER
Der VdS Nievenheim konnte zuletzt eigentlich immer mit namhaften Neuverpflichtungen aufwarten. Letztes Jahr standen an gleicher Stelle die Namen Andreas Zinta, Steffen Rüttgens, Kai Fahrenkamp und Michael Schneider. Im Jahr zuvor war es Thomas Tröster, der als Stürmer für den Verbandsligisten SC Kapellen gespielt hatte und in Nievenheim anheuerte. In diesem Jahr heißen die Neuzugänge Marcel Bödecker, Stefan Adamietz, Markus Matros und Christopher Gallejon-Garcia. Sie kommen von der Teutonia Kleinenbroich, im Doppelpack aus Gnadental oder aus der A-Jugend der SG Bergisch-Gladbach. Nichts gegen die fußballerischen Qualitäten dieses Qurtetts, doch ein gewisser Schnitt in den Personalplanungen des VdS Nievenheim bleibt festzuhalten.
Dabei ist es aber keineswegs so, dass sich der Verein nicht um namhafte Spieler bemüht hätte. Im Fall von André Grunzel beispielsweise gilt das nachhaltige Interesse des VdS als gesichert. Doch Grunzel entschied sich zunächst für ein Angebot des SC Kapellen und landete schließlich beim TuS Hackenbroich. Ähnliche Manöver sind auch von anderen Spielern überliefert, der VdS Nievenheim scheint an Attraktivität verloren zu haben.
Oder ist am Ende alles ganz anders und der VdS Nievenheim mit seinem Kader hochzufrieden? Diesen Eindruck wollen zumindest die Verantwortlichen vermitteln. "Unser Kader hat immerhin den zweiten Platz geholt, ist letztlich nur knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt. Großen Handlungsbedarf gab es also nicht", sagte Pressesprecher Rainer Kottirre. Und damit hat er noch nicht einmal Unrecht. Denn der Blick auf die Abgänge kann Trainer Michael Wagner letztlich ziemlich kalt lassen. Der Neu-Uedesheimer Gregor Siatecki stand seit seinem Kreuzbandriss im März nicht mehr zur Verfügung. Wagner (der erst im Winter beim VdS den Trainerposten übernahm) hatte als kaum Gelegenheit, sich von den Qualitäten Siateckis zu überzeugen. Gemeinsam mit Siatecki wechselt David Labusga nach Uedesheim. Auf seine Dienste musste der VdS Nievenheim komplett verzichten, er war nach seiner Spuckatacke aus der Saison 2006/2007 komplett gesperrt worden. Und auch die Abgänge von Mathias Grohs und Kai Fahrenkamp fallen kaum ins Gewicht, da sie nie eine Rolle in der ersten Elf gespielt haben.
Doch wenn Michael Wagner rückblickend erkannt hat, "dass uns zum Aufstieg ein paar Prozent gefehlt haben, auch weil wir sehr früh die verletzungsbedingten Ausfälle mit A-Jugendlichen kompensieren mussten", dann scheint der erneute Angriff auf den Titel zumindest nicht einfacher geworden zu sein. "Natürlich haben wir mit dem ein oder anderen Spieler geliebäugelt. Aber es hat nicht hingehauen. Jetzt müssen wir die Herausforderung eben so angehen", gibt sich der Trainer kämpferisch.
Er setzt auf die Führungsqualitäten der gestandenen Spieler und das Talent des nachrückenden Nachwuchses. Denn da liegt vielleicht die kaum einzuschätzende Stärke des VdS, in der guten A-Jugend. Spieler wie Tim Dziggel, Johannes Mnich oder Daniel Dünbier haben bereits in der abgelaufenen Spielzeit das Bezirksliga-Team unterstützt und vielversprechende Ansätze gezeigt. Entwickeln sie sich weiter in die richtige Richtung, hat der VdS auf einen Schlag drei ganz hervorragende Neuzugänge - zum Nulltarif.

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31.07.2008 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Konkurenzkampf statt Personalnot
"Rückkehrer" Bernd Meuter kann in Nievenheim aus dem Vollen schöpfen

VON CHRISTOPH LEUCHTENBERG
Er ist wieder da: Im vergangenen Jahr ging Bernd Meuter noch als Trainer des VdS Nievenheim I in die sommerliche Vorbereitung, nach seinem freiwilligen Abschied im Winter wagt er nun mit Nievenheim II einen neuen Anlauf. Von der ersten Mannschaft zur Reserve, von der Bezirksliga in die höchste Kreisklasse - für Meuter kein Rückschritt: "Es macht mir großen Riesenspaß, mit dieser jungen Truppe zu arbeiten. Wir können in der neuen Saison sicherlich etwas bewegen".
In der vergangenen Saison, der dritten auf "LigA"-Ebene, bewegte sich eher wenig, es setzte Stillstand ein. Im Herbst warf Spielertrainer Ante Galzina enttäuscht die Brocken hin, weil er sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Meuter als Coach der "Ersten" übergangen fühlte. Der alte und neue Co-Trainer Thomas Stüttgen brachte die Saison im tristen Niemandsland der Tabelle zu Ende. Perspektivlos auch deshalb, weil die Reserve wegen der Spielerknappheit im Birzirksliga-Team nur noch mit dem nötigsten Personal antreten konnte.
"Das wird uns in diesem Jahr nicht passieren", sagt Meuter und rechnet vor: "Im Moment zählt unser Kader 19 Spieler. Die Erste trainiert derzeit mit 25, von denen kommen vor dem Liga-Auftritt noch fünf zu uns. Zudem schickt Coach Michael Wagner, mit dem ich in regem Austausch stehe, vor jedem Spiel noch zwei Reservisten runter". Der Konkurrenzkampf dürfte groß werden, soll aber nicht auf Kosten der Talente gehen: "Die werden ihre Spielzeit bekommen", stellt Meuter klar.
An jungem Volk hat der VdS viel zu bieten - schließlich verfügte der Verein zuletzt über eine ganz starke A-Jugend, die Dritter in der Leistungsklasse wurde und den Kreipokal holte. Die besten Youngster verstärken das Bezirksliga-Team, doch auch für Meuter blieben einige Talente übrig: So darf sich Albert Zeiger berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz in der Abwehr machen: "Er zeigt trotz seiner 18 Jahre schon eine Klasse", findet Meuter, der auch auf Stephan Plum, Jannik Mausberg und Ulas Islek große Stücke hält. Neu im Team sind zudem Christian Schlangen (Rosellen), der erst ab Oktober spielberechtigte Dennis Meuter (Hackenbroich) sowie der nahezu ein Jahr verletzte Daniel Hagenau.
"Einen Platz zwischen fünf und zehn halte ich für realistisch, aber ich werde die Jungs sicher nicht unter Druck setzen. Sie brauchen einfach noch etwas Zeit", sagt Meuter, weiß er doch um die Leistungsschwankungen seiner jungen ELF: "Gegen Gelhoven II haben wir im Test richtig gut gespielt und 4:1 gewonnen, nur um dann ein paar Tage später gegen Teutonia Kleinenbroich alles falsch zu machen und 0:3 zu verlieren".
In der Kreisliga A hatte Meuter zuletzt in der Saison 2005/2006 beim RS Horrem gearbeitet, "und auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert - die meisten Mannschaften habe ich ja seitdem in Testspielen wiedergetroffen". Kein Neuland also für den Coach, der die DJK Gnadental und die SG Orken/Noithausen für das Maß aller Dinge hält. Besonders die junge Gnadentaler Mannschaft hat es dem Nievenheimer Reserve-Coach angetan: "Lutz Krumradt hat es da als Trainer genauso gemacht, wie ich es mir vorstelle, und konsequent auf die Jugend gesetzt - die sind dieses Jahr einfach dran".

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