| P R E S S E - Archiv 2007-2008 |
| Saison 2007 / 2008 |
Bezirksliga: Für den VdS Vievenheim ist nach dem 2:3 in Hackenbroich der Aufstiegszug abgefahren
(lBernd
Schwickerath) Um 16:47 Uhr war alles vorbei. Als Schiedsrichter Amir Klicic
zum letzten Mal am gestrigen Sonntag in seine Pfeife blies, sanken die
grün-weißen Akteure vom Fußball-Bezirksligisten VdS Nievenheim
augenblicklich zu Boden. Das Ergebnis aus Uedesheim hatte schon vorher
die Runde gemacht, nun war es Gewissheit: Die 2:3-Niederlage des Tabellenzweiten
im Derby beim TuS Hackenbroich beendete alle Aufstiegsträume der Nievenheimer.
Einzig
Trainer Michael Wagner behielt die Fassung, klatschte sich kurz
mit TuS-Trainer Jörg Spillmann ab und ging zu jedem einzelnen Spieler,
um ihn aufzurichten. Während die Nievenheimer Zuschauer und Spieler
wohl mit den Gedanken noch bei den zahlreichen vergebenen Chancen waren,
dachte Wagner schon an den kommenden Sonntag, an dem eigentlich das Aufstiegs-Finale
gegen den SV Uedesheim hätte steigen sollen. "Jetzt haben wir noch
einmal den Anreiz, dem Aufsteiger Uedesheim zu zeigen, dass wir mithalten
können. Das wird ein schöner Abschluss einer starken Saison".
Keine Spur von Frust war in Wagners Worten zu finden, viel mehr präsentierte
sich der geschlagene Trainer als Kämpfertyp. Hätten seine Mannen
gestern genau diese Einstellung über die gesamten 90 Minuten gezeigt,
der Fußballkreis 5 hätte wohl das spannendste Aufstiegsrennen
der vergangenen Jahre erlebt.
So
war es vielmehr eine Art Angst vor dem eigenen Versagen, die die Gäste
selbst um diese Chance brachte. Denn während sich die Wagner-Truppe
in der Anfangsphase darum bemühte, bloß keinen Fehler zu machen,
nahm der TuS das Heft in die Hand und kam in Minute 13 durch Jonas Yared
zur verdienten Führung. Erst jetzt wachten die Gäste auf. War
der erste Warnschuss von Thomas Tröster nach 24 Minuten nur
ein kleiner Vorgeschmack, entwickelte sich ab dem Ausgleich durch Tröster
ein dramatisches und teilweise hochklassiges Derby. Torchancen, Glanzparaden,
harte Zweikämpfe, schöne Kombination - keiner der rund 250 Zuschauer
musste sein Kommen bereuen.
Nach
der Pause drehten die Gäste völlig auf. Doch immer wieder fanden
sie ihren Meister im überragenden TuS-Torwart Darius Duda. So fiel
der nächste Treffer auf der anderen Seite durch Danilo Conca. Nievenheim
wurde noch offensiver und wurde erneut eiskalt ausgekontert. Dieses Mal
war es Paul Jarosch, der nach einem 80-Meter-Spurt zum 3:1 verwandelte.
Der VdS kam nochmal zurück, schaffte durch Markus Beins Freistoß
den Anschluss. In der Schlussphase gab es auf beiden Seiten Chance um Chance.
TuS-Kapitän Thorsten Mahn verschoss sogar einen Elfmeter. Doch es
passierte nichts mehr. Für Nievenheim blieb nur der Frust.
Fugendfußball: Drei Titel für den VdS Nievenheim
(leu)
Der VdS Nievenheim ist der große Gewinner der Endspiele im Kreispokal
des Fußball-Nachwuchses. In drei Finals war der VdS Nievenheim am
letzten Wochenende auf der Uedesheimer Bezirkssportanlage vertreten, drei
Mal ging man als Sieger vom Platz. Dabei konnte sich der VdS auch den begehrten
Titel sichern: In der Konkurrenz der A-Junioren setzte sich das Team von
Trainer
Manfred Neitzel gegen die DJK Gnadental mit 2:1 (1:1) durch und bestätigte
damit die starken Vorstellungen aus der Leistungsklassen-Saison, die auf
Platz drei beendet wurde.
"Das
war eine ganz starke Spielzeit und für mich auch ein schöner
Abschluss, nachdem ich doch einige Jahre mit den Jungs gearbeitet habe",
freute sich Neitzel. In einem umkämpften Match brachte Embre Arikan
die Nievenheimer bereits in der dritten Spielminute in Führung. Nach
dem Gnadentaler Ausgleich (11.) entschied Mathias Fassbender in
der 75. Spielminute mit einem verwandelten Foulelfmeter das Spiel zu Gunsten
der Nievenheimer. Wie im vergangenen Jahr kann der VdS damit in der kommenden
Saison im Niederrheinpokal antreten. Dort musste sich Nievenheim im Januar
dem Bundesligister Rot-Weiss-Essen erst nach Verlängerung geschlagen
geben. Die wohl stärkste A-Jugend-Truppe im Kreis, der SC Kapellen,
hatte sich im Halbfinale den Gnadentalern 0:1 geschlagen geben müssen.....
............
Für
die beiden weiteren Finalsiege des VdS Nievenheim zeichneten derweil die
Mädchen-Teams verantwortlich. Die U-15 hatte beim 9:1 gegen die SVG
Weißenberg ebenso leichtes Spiel wie die U-17 beim 7:0 gegen den
Verbandsliga-Nachwuchs des SV Hemmerden.
zu den VdS-Mädels >>>hier
(Anmerkung: Der Sieg der A-Junioren im Kreispokal ist der erste in der Vereinsgeschichte. Herzlichen Glückwunsch an alle 3 Mannschaften)
Auf dem Zahnfleisch: VdS Nievenheim I - SG Kaarst
(Peter
Böttner) Die Titelkanditaten haben das Ziel bereits im Blick, können
die Tür zur Landesliga fast schon erahnen.Doch noch sind sie nicht
durch, noch trennen den VdS Nievenheim und den SV Uedesheim zwei Spiele
vom großen Jubel. Gleichzeitig nimmt der Druck, die Angst vor dem
Versagen immer mehr zu. Wie sich das auf direkten Wege auf die Leistung
der Mannschaften auswirken kann, war eindrucksvoll beim 4:2-Erfolg des
VdS Nievenheim gegen SG Kaarst zu bewundern.
Denn
wer hätte nach der deutlichen 4:0-Führung erahnen können,
dass die Hausherren plötzlich wie aufgeschreckte Hühner über
den Platz laufen, die nackte Panik den bis zur 70. Minute so souveränen
Tabellenzweiten befällt. Nichts sprach dafür, dass Nievenheims
Trainer
Michael Wagner nervös die Linie hoch und runter laufen Musste
und Gäste-Coach Dirk Schneider noch auf einen wichtigen Punkte hoffen
durfte. Nievenheim geht auf dem Zahnfleisch in die beiden letzten Saisonspiele.
Dabei
war bereits die erste Halbzeit des VdS spielerisch keine Offenbarung. Thomas
Tröster nutzte zwar in der neunten Minute eine Kaarster Unachtsamkeit
zur frühen Führung. Danach überließ der VdS den Kaarstern
jedoch das Spiel. Die Gäste spielten optisch ansprechend und naiv
harmlos nach vorne. Hier ein Pass auf Außen, dort ein Schlenzer in
den den Strafraum, munteres Ballgeschiebe ohne Effektivität. Den Unterschied
zwischen kaltschnäutzigem Titelkandidaten und gegen den Abstieg spielendem
Aufsteiger machten die Hausherren erst nach dem Wechsel deutlich. Binnen
weniger Minuten erhöhten Michael Schneider, Steffen Rüttgens
und Markus Senft auf 4:0. Bei allen Gegentoren leistete sich die
Kaarster Abwehr eklatante Schnitzer, zwei der Treffer fielen nach Standardsituationen.
"Die haben uns letztlich den Punkt gekostet. Spielerisch und konditionell
war wir die bessere Mannschaft", so Schneider nach dem Schlusspfiff. Und
tatsächlich spielte Kaarst 20 Minuten wie eine Spitzenmannschaft.
Schnell und direkt über die Außen, mit gefährlichen Aktionen
im "Sechszehnener". Doch war diese Leistungssteigerung vor allem mit dem
plötzlichen Nievenheimer Einbruch zu erklären. Müde und
abgekämpft schlich der VdS über den Platz. Zunächst im Gefühl
des sicheren Sieges, wenig später nicht mehr in der Lage, den Schalter
wieder umzulegen.
Nach
dem Anschlusstreffer durch Sebastian Seget und dem 2:4 durch den Elfmeter
von Sevim Alilvic war Kaarst drauf und dran, den VdS gründlich in
die Aufstiegssuppe zu spucken.Die schmeckt aber auch so schon reichlich
salzig. Bei Michael Schneider riss wenige Minuten vor Spielschluss
die Achillessehne.
(Anmerkung:
Gute Besserung an Michael Schneider vom VdS Nievenheim)
VdS-Juniorinnen feiern (U15)
(NGZ)
In überragender Manier haben sich die U15-Juniorinnen des VdS Nievenheim
vorzeitig den Kreismeistertitel gesichert. Mit einem 5:0 gegen den hartnäckigsten
Verfolger SVG Weißenberg baute die Truppe um Trainer Wolfgang
Ley und Stephan Bauer ihre Erfolgsbilanz auf 17 Siege in 17
Spielen und 149:15 Tore aus. Die Saison ist für den VdS derweil noch
lange nicht vorbei: Am 18. Mai geht es im Kreispokal-Finale ebenfalls gegen
Weißenberg, danach stehen die Qualifikationsspiele um den Aufstieg
in die Niederrheinliga an. Coach Bauer sieht seine Mädels gut gerüstet:
"Das Team ist in allen Teilen gut besetzt, kann schnell kombinieren, legt
auch konditionell stetig zu.
Copyright:
VdS-Mädels
zu den VdS-Mädels >>>hier
Bernd Meuter kehrt zurück
Der
Vorstand des Bezirksligisten VdS Nievenheim ist mit der Arbeit von Trainer
Michael „Peppi“ Wagner ganz offensichtlich sehr zufrieden. Denn gestern
teilte Rainer Kottirre, Geschäftsführer der Fußball-Abteilung,
mit, dass der Leverkusener auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank
des Vereins der Sportfreunde sitzen wird. Wagner (49) war Ende Februar
an die Südstraße gewechselt.
Derweil
kehrt sein Vorgänger zum VdS zurück. Bernd Meuter, der
erst im Februar aus „rein persönlichen Gründen“ das Handtuch
geschmissen hatte, übernimmt in der kommenden Saison wie erwartet
die in der Kreisliga A kickende Zweitvertretung. Kottirre: „Ich habe immer
betont, dass wir ihn im Verein halten wollen. Die jetzige Situation ist
für alle die beste Lösung.“
Copyright: NGZ
Übernimmt im Sommer
die Zweitvertretung des VdS Nievenheim: Trainer Bernd Meuter.
Daniela Herz Geschäftsführerin beim Sportverband Dormagen
Am Montag abend, 19.47 Uhr. Die Ära Manfred Bördgen ist zu Ende. Seit 1981 wirkte er im Vorstand des Sportverbandes Dormagen, übernahm 1994 kommissarisch und 1997 faktisch das Ruder von Dieter Jurischka, führte den Dachverband der 50 Dormagener Sportvereine mit gut 20 000 Mitgliedern bis gestern Abend.
Wachwechsel
gestern Abend an der Spitze des Sportverbandes Dormagen: Der neue Vorsitzende
Hans-Josef Schlömer, Geschäftsführerin Daniela Herz, Ehrenvorsitzender
Manfred Bördgen und zweiter Vorsitzende Claus Radke.
NGZ-Foto: H. Jazyk
Seinen
Rückzug hatte er vor zwei Jahren als unwiderruflich angekündigt.
Das Ruder im Sportverband Dormagen übernahmen erwartungsgemäß
Hans-Josef Schlömer als Vorsitzender. Sein Stellvertreter bleibt Claus
Radke. Daniela Herz wurde zur Geschäftsführerin gewählt.
Sie löst in dieser Funktion Friedhelm Lachnicht ab, der dieses Amt
in Doppelfunktion ausübte und Kassierer bleibt. Beisitzer blieben
Dieter Meissner und Klaus Beer. Alle Voten in der harmonischen Versammlung
waren einstimmig, ohne Enthaltungen.
Beim
Dormagener Schützenfest im vergangenen Jahr waren die ersten Gespräche
mit Schlömer geführt worden. Der 63-jährige selbständige
Steuerberater mit Büro in Hackenbroich war früher erfolgreicher
Leichtathlet auf den Mittelstrecken und Trainer, war als Nachfolger von
Herbert Missalla sogar Cheftrainer beim TSV. 20 Jahre lang hat er als
Schatzmeister des TuS, nach der Fusion des TSV Bayer Dormagen, Erfahrung
in der Vorstandsarbeit gesammelt. Heute ist Schlömer Vorsitzender
der Vereins Förderung des Breitensports.
Über
der Versammlung lag ein Hauch von Wehmut. Mit dem Abschied von Manfred
Bördgen, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, geht eine
27 Jahre währende Ära zu Ende, in der das Sportgeschehen tiefgreifende
Veränderungen erfahren hat. Die Verdienste hob in einer sehr persönlichen
Würdigung Bürgermeister Heinz Hilgers hervor. Er schilderte Bördgen
als einen Mann der leisen Töne, der eher das Gespräch als die
Öffentlichkeit, eher die vernünftige Argumentation als das lärmende
Jammern sucht.
Hilgers
hob in seiner Dankesrede vor allem drei Aspekte hervor, mit denen Manfred
Bördgen beispielhaft den Sport in Dormagen nach vorne gebracht hat.
Zum einen hat er 2004 maßgeblich am „Pakt für den Sport“ mitgearbeitet
- ein Wagnis für eine Kommune in der Haushaltssicherung. Unter anderem
wurde dabei der Verzicht auf Gebühren für die Sportstätten
festgeschrieben.
Das
zweite Beispiel ist die maßgebliche Mitwirkung am Sportentwicklungsplan,
der umfangreiche Vorgaben für den Sport in Dormagen für die kommenden
Jahre beinhaltet.
Damit
verbunden seien Millionen-Investitionen für den Sportbereich in der
Stadt und eine inhaltlich fundierte Sportkonzeption. Hilgers hob Bördgens
konstruktive Mitarbeit dabei hervor. Schließlich habe der scheidende
Vorsitzende das Projekt „ProFit“ mit angestoßen, mit denen Kinder
gezielt und individuell gefördert an Sport herangeführt werden.
Für sein „unermüdliches ehrenamtliches Engagement“ verlieh Hilgers
Manfred Bördgen die silberne Ehrennadel der Stadt.
Es
blieb nicht die einzige Ehrung für Manfred Bördgen. Als erste
Amtshandlung nach dem Wechsel an der Spitze des SVD ernannte Hans-Josef
Schlömer seinen Vorgänger zum Ehrenvorsitzenden des Sport-Verbandes.
Dabei hob Schlömer, ähnlich wie zuvor der Vorsitzende des Sportausschusses,
Detlev Zenk (SPD), die „bescheidene, herzliche und freundliche Art“ Manfred
Bördgens hervor. Als Ehrenvorsitzender will Bördgen bei Bedarf
mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Anmerkung
VdS Redaktion:
Daniela
Herz ist 1. Vorsitzende des VdS Nievenheim >>>hier
50
Jahre SVD
Der
Sportverband Dormagen feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen.
Die Pläne, das Jubiläum am Tag der Eröffnung der Fußball-Europameisterschaft
zu feiern, haben sich zerschlagen. Jetzt soll nach der Europameisterschaft
in einer eigenen Veranstaltung gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen.
Kapitäns-Tipp:
Die Spiele der Bezirksliga
VdS
Nievenheim I - TSV Norf (Tipp: 1:1)
"Norf
darf nicht unterschätzt werden, die spielen einen guten Ball. Außerdem
würde uns dieses Ergebnis natürlich gut passen.
(Michael
Hahn, Kapitän des SV Uedesheim)
Der Tabellenführer Nievenheim ist vor der Begegnung mit dem TSV Norf gewarnt. "Für uns ist doch jetzt jedes Spiel ein Spitzenspiel. Alle Gegner sind bis in die Haarspitzen motiviert, wollen uns vom Sockel stoßen. Meine Spieler dürfen deshalb keine Luftschlösser bauen, sondern müssen vielmehr immer an ihre Leistungsgrenze gehen", macht VdS-Coach Michael Wagner deutlich. Er war insbesondere mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft in der Vorwoche zufrieden. Personell könnte es in Nievenheim allerdings besser laufen: Michael Schneider, Pascal Jupitz, Thomas Tröster, Steffen Rüttgens und Kai Fahrenkamp sind angeschlagen.
Erster Sieg unter
neuem Trainer
Bezirksliga:
Nievenheim gewinnt 2:0 in Glehn und erobert die Tabellenführung
(-Peter
Böttner) Michael „Peppi“ Wagner hatte nach eigenem Bekunden
seit Tagen auf dieses Spiel hingefiebert. „Denn erst wenn es um Punkte
geht, weiß man doch, wo man wirklich steht“, so Wagner. Nun: VdS
Nievenheim steht nach dem 2:0-Auswärtserfolg (Halbzeitstand 1:0) beim
SV Glehn vorerst an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga. Kein
Feuerwerk, aber effektiver Ergebnisfußball – so präsentierte
sich die VdS-Elf im ersten Spiel unter neuer Regie.
Die
Gäste mussten verletzungsbedingt umstellen. Neuzugang Ronny Frohs
stürmte neben Thomas Tröster, Gregor Siatecki spielte
zentral defensiv für Michael Schneider, René Becker
musste in die Defensivreihe einrücken. Und dennoch brauchte der VdS
keine große Aufwärmphase, diktierte das Geschehen in der ersten
halben Stunde deutlich. Die frühe Führung durch Sebastian
Jöcken (12.) war hochverdient. „In dieser Phase haben wir uns
sehr gut präsentiert, das hat gepasst“, lobte Wagner.
Doch
die Hausherren legten ihre anfängliche Reserviertheit gegen Ende der
ersten Halbzeit ab. Kamil Niewolik hatte bei seinem Schussversuch Pech,
der Ball klatschte nur gegen Aluminium (35.). „Es wäre interessant
gewesen, zu sehen, wie sich meine Mannschaft dann gezeigt hätte“,
so Michael Wagner, der bis zum Halbzeitpfiff keine nennenswerten Offensivaktionen
seiner Mannen mehr zu sehen bekam.
Glehn
kam motiviert aus der Kabine, drängte die immer passiveren Nievenheimer
weit in die eigene Hälfte. Fast zwangsläufig ergaben sich so
auch Torchancen, doch weder Tobias Ingenfeld noch Rainer Hoffmann zeigten
die erforderliche Kaltschnäuzigkeit. „Wir haben den Favoriten ordentlich
unter Druck gesetzt, das war gut. Aber unsere Chancenverwertung war natürlich
mangelhaft. Wir hätten deutlich mehr aus dieser Überlegenheit
machen müssen“, fasste SV-Coach Michael Stork das für ihn unbefriedigende
Geschehen zusammen. Dennoch bleibt auch die Tatsache, dass Nievenheim zwar
tief stand, aber durchaus nicht das Spiel aus der Hand gab.
„Ich
hätte mir zwar mehr Aktionen nach vorne gewünscht, aber wir haben
die Glehner eigentlich gut im Griff gehabt“, analysierte Wagner. Mitten
in die Drangphase der Glehner setzten seine Spieler den entscheidenden
Angriff. Andreas Schulz hatte sich auf dem Flügel durchgesetzt, sein
Zuspiel fand den emsigen Gregor Siatecki: 2:0. Mit dieser Effektivität
zogen die Gäste dem SV Glehn letztlich den Zahn. Doch Wagner will
den Sieg und die Tabellenführung bei aller Freude nicht überbewerten:
„Am Dienstag geht der Trainingsalltag weiter, das nächste Spiel wartet
schon.“
VdS Nievenheim II - SV Rosellen
(leu) Die Rosellener schafften erstmals in dieser Saison den Sprung auf Platz drei, mussten dazu aber Schwerstarbeit verrichten. Rene Schmitz schoss die Hausherren im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Thomas Stüttgen in Führung (10.), ehe dann nach dem Wechsel Christian Schlangen (60.) und der eingewechselte Andreas Beyler (70.) das Spiel noch drehen konnten.
VdS Nievenheim: Wagner kommt, Galzina geht
(-sit)
Michael
„Peppi“ Wagner tritt auf der Trainerbank des Bezirksligisten VdS Nievenheim
die Nachfolge des am Donnerstag aus persönlichen Gründen zurückgetretenen
Bernd
Meuter an. Der 49 Jahre alte Leverkusener ist im Fußballkreis
kein Unbekannter, kickte der ehemalige Oberliga-Akteur Anfang der 1990er
Jahre doch unter Trainer Klaus Bruckmann für den TSV Bayer Dormagen.
Zuletzt betreute er in der Landesliga Radevormwald.
Der
Kontakt sei über die persönliche Schiene entstanden, führt
Fußball-Geschäftsführer Rainer Kottirre aus. Der Verein
setze ganz bewusst auf einen Trainer von außerhalb der Kreisgrenzen:
„Nun müssen sich alle wieder neu beweisen“. Von Bord gegangen ist
dagegen Ante Galzina, Trainer der in der Kreisliga A spielenden Zweitvertretung.
„Er fühlte sich übergangen“, so Kottirre. Bis zum Saisonende
übernimmt der bisherige Co-Trainer Thomas Stüttgen. Unterstützt
wird er von Christian Herz. Kottirre: „In der Zwischenzeit suchen wir mit
äußerster Ruhe einen neuen Trainer“.
VdS Nievenheim: Meuter wirft das Handtuch
(-vk/-ben)
Dass sich ein Tabellenführer zwei Wochen vor Wiederbeginn der Punktspielrunde
einen neuen Verantwortlichen auf der Bank suchen muss, dürfte selbst
im Fußball mit seinen vielen und mitunter recht kuriosen Trainerwechseln
eine Seltenheit sein. Der VdS Nievenheim, der punktgleich mit dem SV Uedesheim
die Tabelle der Bezirksliga Gruppe 1 anführt, mussgenau dies tun,
nachdem Bernd Meuter am Mittwochabend das Handtuch warf.
Rein
persönliche Gründe:
"Aus
rein persönlichen Gründen", wie Abteilungsgeschäftsführer
Rainer Kottirre versichert, "wir waren total überrascht und sind sehr
zufrieden mit seiner Arbeit". Eine Sichtweise, die Bernd Meuter voll und
ganz bestätigt: "Es gab keine sportlichen Differenzen, es waren rein
persönliche Gründe".
Welche
das sind, möchten weder der Trainer , der vor sechs Jahren schon einmal
mit dem VdS Nievenheim den Aufstieg in die Landesliga schaffte, noch der
Verein in die Öffentlichkeit tragen: "Es sind persönliche Dinge,
wegen denen ich nicht die Zeit aufbringen kann, die man braucht, um einen
Tabellenführer der Bezirksliga zu trainieren", erklärt Meuter
auf Anfrage der NGZ, "deshalb habe ich mir gesagt: Entweder ganz oder gar
nicht".
Noch
kein Nachfolger:
Kottirre
und seine Vorstandskollegen sehen sich nun "ausgesprochen kurzfristig"
in der Pflicht, bis zum Ende der Winterpause am 2. März einen neuen
Trainer verpflichten
zu müssen. Konkretes
gebe es noch nicht zu vermelden, so der Abteilungs-Geschäftsführer
gestern, "wir haben aber zwei Kandidaten in der Auswahl". Beide seien zur
Zeit ohne Engagement, "denn zum jetzigen Zeitpunkt einen neuen Trainer
irgendwo 'rauszukaufen' bringt doch nichts", findet Kottirre. Und beide
Kandidaten seien "neue Gesichter, zumindest in unserer Ecke". Egal, wer
als Meuter-Nachfolger auf der Bank Platz nehme, es "soll auf keinen Fall
eine Interimslösung sein", sagt Kottirre, "wir setzen auf einen Trainer,
mit dem wir längerfristig arbeiten können".
Keine geänderten
Ziele:
Durch den überraschenden
Trainerwechsel hat sich "grundsätzlich nichts an den Saisonzielen
geändert", versichert der Abteilungs-Geschäftsführer, "wir
wollen ganz oben mitspielen". Das, sagt Kottirre, schließe einen
Aufstieg in die Landesliga ausdrücklich mit ein. Offen sei natürlich,
"wie sich das Ganze auf die Mannschaft auswirkt", schließlich hätten
einige Spieler ein "recht enges Verhältnis" zum bisherigen Trainer
gehabt. Der verabschiedete sich gestern Abend von seinen Schützlingen.
Saisonstart beim SV Glehn:
Vor dem Ende der Winterpause
stehen für die Nievenheimer noch vier Testspiele auf dem Programm:
Morgen Nachmittag gegen den 1.FC Möchengladbach, am 20.02. gegen Viktoria
Rheydt, am 24.02. gegen Teutonia Kleinenbroich und am 26.02. gegen den
SC Grimlinghausen. Zum ersten Mal um Punkte geht es dann am 02. März
beim SV Glehn.
A-Junioren-Niederrheinpokal: Nievenheim verliert Krimi
(leu)
Die A-Junioren des VdS Nievenheim haben in der ersten Runde des Fußball-Niederrheinpokals
die Riesen-Überraschung nur denkbar knapp verpasst. Der Tabelledritte
der Leistungsklasse unterlag dem Bundesligisten Rot-Weiss-Essen nach erbitterter
Gegenwehr erst mit 2:4 nach Verlängerung.
"Wir
haben uns sehr teuer verkauft. Schade nur, dass uns letztlich eine falsche
Schiedsrichterentscheidung wohl den Sieg gekostet hat", meinte VdS-Coach
Manfred
Neitzel. Gegen die Schützlinge des ehemaligen Bundesliga-Torjägers
Sven Demandt führte Nievenheim durch einen Doppelpack von Johannes
Mnich (17./20.) bis zur 80. Minute mit 2:0, ehe den Gästen nach
einem Foul "klar außerhalb des Strafraums" (Neitzel) ein Elfmeter
zugesprochen wurde, der zum 1:2 führte. Kurz darauf egalisierte RWE,
hatte in der Verlängerung dann den längeren Atem.....
A-Junioren-Niederrheinpokal
VdS Nievenheim trifft auf den Bundesligist Rot-Weiss-Essen
"Eine
riesige Sache für den Verein"
(Christoph
Leuchtenberg) Eine Woche vor dem Ende der kurzen Winterpause in den Niederrheinligen
der Fußball-Junioren steht für den heimischen Nachwuchs heute
und morgen schon das erste Highlight des noch jungen Jahres an. Die erste
Runde im Niederrheinpokal ist für manche der Kreisvertreter in der
Tat ein absolutes Schmankerl, so für die A-Junioren des VdS Nievenheim.
Denen hat die Auslosung nämlich ein Gastspiel des Bundesligisten Rot-Weiss-Essen
beschert.
"Das
ist eine riesige Sache für unseren Verein, das haben wir uns gewünscht",
freut sich Trainer Manfred Neitzel schon vor dem Anpfiff (heute
16 Uhr - Sportanlage) wie ein Schneekönig. Das seine Mannschaft als
klarer Außenseiter ins Spiel geht, ist Neitzel durchaus bewusst:
"Aber wenn wir schon ausscheiden, dann doch zumindest gegen einen Gegener
solchen Kalibers". Immerhin Tabellenfünfter sind die Essener derzeit
in der deutschen Eliteklasse - die Nievenheimer Dritter der Leistungsklasse.
"Wir gehen völlig ohne Druck ins Spiel - der kommt durch die Essener
von ganz alleine", vermutet Neitzel.....
Prinz Walter schenkt dem VdS 3 Punkte zu Weihnachten
(VdS) Traditionsgemäß vor Weihnachten besuchte uns am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein der amtierende Karnevalsprinz der Session 2007/2008, Prinz Walter Feckler mit seiner Prinzessin Hannelore und samt seinem Gefolge. Leider kam es aber zu einem bedauernswerten Novum in der Geschichte, da der Gegner unserer I. Mannschaft kurzfristig das Spiel abgesagt hat und daher kein Spiel stattfand. So konnte Prinz Walter leider nicht den Anstoss zum Spiel durchführen. Trotzdem nahm er es mit seinem gewohnten und einem Prinzen würdigen Humor auf und schenkte dem VdS kurzentschlossen 3 Punkte als Weihnachtsgeschenk. Darüber hinaus erhielt unser Vorsitzender, Wolfgang Schmitz, den Freundschaftorden der KG Blau-Weiss. Beide Vereine beteuerten ihre gegenseitige Freundschaft in Nievenheim und blieben anschließend noch einige Stunden beisammen. >>>hier
Bezirksliga:
Beste Offensive ohne Biss
SV Uedesheim
entthront den Tabellenführer und schlägt Nievenheim mit 3:1 (2:0)
Herbstmeister
VfR Neuss
(Peter
Böttner) Direkt nach dem Schlusspfiff gab sich Nievenheims Trainer
Bernd
Meuter kämpferisch: "Jetzt ist Neuss eben Herbstmeister. Abgerechnet
wird aber am Schluss." Dennoch war ihm die Enttäuschung über
die schwache Leistung seiner Mannschaft im Spitzenspiel beim SV Uedesheim
anzusehen. Die 1:3-Pleite war hochverdient. Nievenheim fand nie zu seinem
Spiel, konnte selbst aus einer halbstündigen Überzahl keinen
Profit schlagen.
Den
direkten Vergleich der besten Defensive gegen die beste Offensive der Fußball-Bezirksliga
hatte einen klaren Sieger: "Wir haben uns kaum Chancen erarbeitet", musste
Meuter zugeben. Seine Elf musste vielmehr bereits nach rund zehn Minuten
die kalte Dusche hinnehmen. Nach einem dicken Fehler von Andreas Zinta
zeigte sich Uedesheims Torjäger Ben Gencer von seiner uneigennützigen
Seite, bediente den mitgelaufenen Andrej Hildenberg, der aus kurzer Distanz
keine Mühe hatte.
Nievenheim
wirkte irritiert, kam kaum zu konstruktiven Aktionen. Die Hausherren machten
die Räume eng, der VdS fand kein geeignetes Mittel. Zwar sorgte Andreas
Schulz über seine linke Seite für Wirbel, zwingend war das
aber nicht. Sebastian Jöcken wurde vom starken Markus Nawrath
aus dem Spiel genommen, Thomas Tröster wirkte nach seiner Verletzungspause
noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Dem SVÜ fiel es
relativ leicht, das Spiel zu kontrollieren.
Allerdings
schwächte der Gastgeber sich selbst, als bei David Maletz für
einen kurzen Moment die Sicherungen durchbrannten. Nach einem eher harmlosen
Zweikampf mit Nievenheims Michael Schneider sprang Maletz auf, stieß
Schneider mit der Schulter zu Boden. Schiedsrichter Andre Horst schickte
den bereits verwarnten Maletz mit Gelb-Rot vom Platz.
Wer
jetzt allerdings erwartet hatte, der Tabellenführer Nievenheim würde
das Spiel drehen, wurde enttäuscht. Nur Sekunden nach dem Platzverweis
traf Schneider vielmehr zum 0:2 ins eigene Tor. Und auch nach dem Wechsel
blieb Nievenheim vieles schuldig, spätestens nach dem Platzverweis
von Schulz (65.) war die Partie entschieden. Der Anschlusstreffer durch
den eingewechselten Daniel Dünbier fiel wie aus dem Nichts.
Lukas Kotziatek nutzte auf der Gegenseite eine von zahlreichen Konterchancen
zum Endstand.
(Anm.: Herbstmeister: VfR Neuss, gefolgt von den Punktgleichen SV Uedesheim, VdS Nievenheim und TuRu Düsseldorf)
Kreisliga A: VdS Nievenheim II - PSV Neuss 6:1 (3:1)
(leu) Der VdS schießt sich immer mehr aus dem Tabellenkeller, den PSV zudem tief in die Krise. "Keine Ahnung, was denen fehlt", rätselte auch Nievenheims Coach Ante Galzina. Dominik Nastachowski traf drei Mal für den VdS, je ein Tor ging auf das Konto von Andreas D'Heur, Danuel Radicevic und Daniel Hagenau.
(Anm.: Herbstmeister: VfR Büttgen, VdS Platz 10)
Deutscher
Meister zu Gast in Nievenheim
U-17: VdS Nievenheim
- FCR Duisburg am 28. Oktober 2007
Nievenheim.
Die U-17 Fußballspielerinnen des VdS Nievenheim sind schon ganz aufgeregt,
denn am Sonntag (morgen) um 11:00 Uhr findet das Topspiel gegen den FCR
Duisburg statt. Diese besiegten letztes Jahr im Endspiel Bayern München
und wurde somit Deutscher Meister.
Für
die Duisburger ist dies jedoch kein Ligaspiel wie jedes andere, denn denn
die Kreipokalmeister aus dem Dormagener Stadtteil sind unter den großen
Mannschaften aus Essen, Wuppertal, Duisburg und Mönchengladbach gefürchtet.
" Wir sind die Gallier in den Asterix
Comics, die sich gegen die großen Mächte auflehnen, nur das
wir keinen Zaubertrank brauchen um zu Siegen", sagt Co-Trainer Hans-Georg
Solf. Doch diese Leistungen kommen nicht von Ungefähr, sondern sind
auf die gute Jugendarbeit und das harte Training zurückzuführen.
So trainieren die jungen Mädchen dreimal die Woche und bestreiten
am Wochenende regelmäßig Ligaspiele und Turniere.
In
den Herbstferien flogen sie sogar extra nach Spanien, um dort an einem
europaweiten Mädchenturnier teilzunehmen. Auf Grund der hohen Spielerzahl
stellten sie dort sogar zwei Teams und wurden prompt Erster und Zweiter.
"Eine Mädchenfußballförderung wie in Nievenheim ist in
Deutschland sehr selten und ein Aushängeschild für den Dormagener
Frauensport", sagt Cheftrainerin Danuta Porada. Denn der VdS Nievenheim
stellt mit vier Mädchen- (U-11, U-13, U-15, U-17) und einer Damenmannschaft
ein Aufgebot, das landesweit nicht häufig zu finden ist. Doch auch
die Konkurenz weiß die Ausbildung der jungen Kickerinnen zu schätzen.
So kam es, dass vorletztes Jahr die 16-jährige Nadja Pfeiffer nach
Duisburg gelockt wurde und nun gegen ihre einstigen Teamkameradinnen antreten
muss.
"Wir
haben dieses Jahr echt die Seuche was die Verletzten angeht", ärgert
sich Co-Trainer Solf. Dementsprechend fehlen der verhältnismäßig
jungen Mannschaft, 60 Prozent sind unter 16 Jahren, beim Spitzenspiel am
Wochenende fünf Stammspielerinnnen. Doch die Mannschaft um Kapitän
Judith Solf lässt sich von solchen Hindernissen noch nicht aus der
Bahn werfen und wird auch ohne die Verletzten am kommenden Sonntag ihr
Bestes geben.
Nievenheim I mit Tordrang
(leu) Zwar konnte sich Fußball-Bezirksligist VdS Nievenheim am letzten Sonntag über 3 Punkte freuen. Doch wirklich glücklich war er mit dem kampflosen Erfolg nicht. Gegen TSV Bayer Dormagen II hatte man sich einen Torreigen versprochen. Den Frust schoss sich der Tabellenführer gestern Abend im vorgezogenen Meisterschaftsspiel bei der Holzheimer SG von der Seele. Mit 9:3 (Halbzeit 1:2) fegte der VdS die HSG vom Platz. „Nach dem Rückstand bin ich in der Kabine lauter geworden. Danach hat meine Mannschaft tollen Fußball geboten“, so Trainer Bernd Meuter. Für Neivenheim trafen Pascal Jupitz, Thomas Tröster und Markus Senft im Doppelpack, Gregor Siatecki, Alexander Bertram und Cäsar Nastachowski besorgten den Rest. Bei Holzheim waren Domenico Raccosta, Sasa Vaskovic und David Rodriguez erfolgreich.
Nievenheim II - FC Zons am 28. Oktober
(bött) Am 16. Oktober hatte Zons den VdS Nievenheim I mit 3:2 aus dem Kreispokal geworfen, jetzt muss der FC bei dessen Zweitvertretung antreten. „Die sinnen bestimmt auf Wiedergutmachung“, glaubt Trainer Torsten Knuth, der zu dem mit einer verstärkten Reserve rechnet. „Schließlich hat deren erste Mannschaft ja schon gestern in Holzheim gespielt.“
TSV Bayer-Reserve trat nicht an
(bött) Die Zuschauer in Nievenheim mussten gestern auf ihr Fußball-Vergnügen verzichten. Bezirksligist TSV Bayer Dormagen II trat zum Stadtduell mit dem VdS Nievenheim gar nicht erst an. „Wir haben keine Mannschaft zusammen bekommen. Zu den bekannten Ausfällen kamen kurzfristig noch weitere Verletzungen. Die Erstvertretung hat selber Probleme, wir konnten es so nicht mehr kompensieren“ , so TSV-Trainer Rüdiger Thormann zur unerwarteten Absage. Nievenheim wird die Punkte also kampflos zugesprochen bekommen, bleibt damit vor dem VfR Neuss und dem SV Uedesheim an der Tabellenspitze.
BV Wevelinghoven - VdS Nievenheim II
(-leu) Wevelinghovens neuer Trainer Martin Stolz konnte bei seinem Einstand kein Erfolgserlebnis verbuchen. Zwar zeigte der BVW im Kellerduell eine ordentliche Leistung, musste aber dennoch zum sechsten mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz gehen. Dominik Nastachowski traf doppelt für die Gäste, Daniel Hagenau und Christian Emsbach erziehlten die weiteren Treffer. „Nach zwei Siegen in Folge können wir die nächsten Aufgaben etwas beruhigter angehen.“ , meinter hingegen Nievenheims Trainer Ante Galzina.
VdS
Nievenheim II geht ins dritte "LigA"-Jahr
Ein sorgenfreies
Jahr im Visier
(von
Christoph Leuchtenberg) Eine gewisse Hartnäckigkeit muss man dem VdS
Nievenheim II schon attestieren: Die Truppe von Trainer Ante Galzina nimmt
nun bereits die dritte Saison in Folge in der Kreisliga A in Angriff -
für eine Zweitvertretung eine höchst stattliche Bilanz. "Wir
haben uns mittlerweile absolut etabliert", glubt Galzina und gibr sich
vor de Auftaktmatch am Sonntag gegen Bezirksliga-Absteiger VfR Büttgen
zuversichtlich: "Wir werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben, sondern
eine gute Saison, vielleicht sogar unsere bislang beste spielen".
Im
Vorjahr musste sich der VdS noch mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen.
Für Galzina resultierte die aber voe allem aus der angespannten Personallage:
"Wir hatten sehr viele Verletzte, mussten teilweise mit mehreren Spielern
aus der dritten Mannschaft antreten. Jetzt sieht es doch weitaus besser
aus". Dabei hat sich im Kader Nievenheimer Zweitvertretung nicht gerade
übermäßig viel geändert. Zwei Kicker rückten
aus der Jugend auf, Michael Voigt kam von FC Zons. Nicht mehr dabei sind
Norman Cremer, Maik Zloty uns Sebastian Koch (alle nach Hoeningen) sowie
Marius Siatecki (Stürzelberg).
Ein
Neuzugang ist quasi auch Markus von Zons, der nach einem Schienbeinbruch
zuletzt fast ein ganzes Jahr pausieren musste. "Er hilft uns auf dem Libero-Posten
mit seiner Erfahrung sehr weiter", freut sich Galzina. Dadurch kann der
19 Jahre alte Kai Hermkes fortan vor der Abwehr agieren, "eine Rolle, die
ihm durchaus besser liegt".
Von
Zons soll zudem der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld werden:
"Uns fehlen Spieler, die auch einmal laut werden und eine Mannschaft führen
können", sagte Galzina, ist sich aber seines Dilemmas bewusst: "Wenn
jemand diese Führungs-Qualitäten hat, ist er aber meist auch
gut genug, um in der ersten Mannschaft zu spielen".
Die
Vorbereitungsspiele sorgten indes nur bedingt für Zuversicht. Bei
den offenen Dormagener Stadtmeisterschaften konnte sich die VdS-Reserve
zwar mit 1:0 gegen den Bezirksligisten TuS Hackenbroich durchsetzen, im
Halbfinale setzte es dann aber eine 0:6 Klatsche gegen den "LigA"-Meister
SG Holzheim. "Richtig schlecht haben wir dabei nicht gespielt, haben uns
aber defensiv ganz schwach präsentiert, uns die Dinger geradezu selbst
reingehauen". ärgert sich Galzina über den Tiefpunkten einer
"recht durchwachsenen Vorbereitung". Schon im Vorjahr schwächelte
Nievenheim in der Abwehr, kassierte 77 Gegentore und hatte damit den viertschlechtesten
Wert der Liga.
Ein
Schwachpunkt, den Galzina schnellstens beheben muss, will er tatsächlich
eine sorgenfrei Saison erleben, schließlich weiß auch er: "Die
Liga ist ausgeglichen wie nie, unterschätzen darf man in diesem Jahr
sicherlich keine Mannschaft".
VdS
Nievenheim I will in der neuen Bezirgsliga-Saison ganz oben mitspielen
Selbstbewusste
Nievenheimer
(von
David Beineke) Der fünfte Platz der vergangenen Spielzeit war Labsal
auf die geschundene Seele des Fußball-Bezirksligisten VdS Nievenheim.
Schließlich war der ehemalige Landesligist in der Saison davor nur
hauchdünn dem Abstieg in die Kreisliga A entronnen. Doch so gut die
Konsolidierung auch gelungen ist, VdS-Coach Bernd Meuter macht keinen Hehl
daraus, dass er gerne noch mehr erreicht hätte: "Gerade vor dem Hintergrund,
dass noch mehr drin gewesen wäre, wenn wir nicht ausgerechnet im Saisonendspurt
so viel Verletzungspech gehabr hätten". Das lässt ahnen, dass
sich die Nievenheimer für die neue Spielzeit einiges vorgenommen haben.
"Ohne Wenn und Aber, wir wollen oben mitspielen und den VfR Neuss angreifen.
Die Neusser sind für mich der Topfavorit", sagt Meuter.
Dass
der Trainer so forsche Töne anschlägt, kommt nicht von ungefähr.
Denn die Zielsetzung hat ihm die Mannschaft vorgegeben. "Wenn so etwas
aus der Truppe kommt, dann bin ich damit einverstanden. Zumal uns niemand
den Kopf abreißt, wenn es nicht klappt. Der Vorstand hat uns nicht
unter Druck gesetzt, der Aufstieg ist kein Muss", sagt der Coach, der auch
in Verantwortung stand, als die Nievenheimer in der Saison 2001/2002 den
Sprung in die Landesliga schafften.
Dass
die Mannschaft sich selbst soviel zutraut, dürfte zwei Gründe
haben. Zum einen wurde sie mit neuen Spielern gut ergänzt, zum anderen
kehren wichtige Akteure nach langwierigen Verletzungen zurück. Lars
Giesen etwa, der im Finale der vergangenen Saison schmerzlich in der Abwehr
vermisst wurde, war ein halbes Jahr außer Gefecht, der mit Verbandsliga-Erfahrung
ausgestattete Linksaußen Andreas Schulz musste gar ein Jahr pausieren
und ist jetzt wieder dabei.
Namhaftester
unter den Neuen ist Michael Schneider, der schon in seiner Zeit beim Verbandsligisten
SC Kapellen zu den Besten gehörte, zuletzt aber aus beruflichen Gründen
kürzer treten musste. "Auch wenn er nur sporadisch trainieren kann,
ist er bei mir gesetzt. Er ist genau der Spieler, der mir gefehlt hat.
Er spricht und schiebt die Leute dahin, wo sie hingehören", schwärmt
Meuter, der den gelernten Rechtsaußen Schneider mit dessen Einwilligung
für die Abwehrzentrale vorgesehen hat. Spieler mit Landesliga-Erfahrung
wurden vom Stadtrivalen TSV Bayer Dormagen nach Nievenheim gelotst. Fürs
Tor wurde Kai Fahrenkamp verpflichtet, die Abwehr verstärken soll
Steffen Rüttgens. Ebenfalls neu sind Andreas Zinta (Union Nettetal)
und der junge Pascal Jupic (SSV Delrath). "Jetzt haben wir alle Positionen
doppelt besetzt und sind damit hoffentlich besser vorbereitet, wenn uns
mal wieder eine Verletzungsmisere trifft", meint Meuter, der seine Svhützlinge
bereits seit drei Wochen auf die neue Spielzeit vorbereitet.
Bislang
läuft alles perfekt, die Mannschaft zieht exellent mit. Auch ein Verdienst
von Co-Trainer Manni Giesen. "Ich bin froh, dass ich ihn für diese
Position gewinnen konnte. Vier Augen sehen immer mehr als zwei, so können
wir auch besser in Grußßen arbeiten", erklärt Meuter.
Wie gut der VdS schon in Schuss ist, musste unter der Woche A-Ligist Teutonia
Kleinenbroich erfahren, der beim 0:3 chancenlos war. Zum Saisonstart bekommt
es Nievenheim mit Jüchen/Garzweiler, SFD Düsseldorf und Glehn
zu tun. Meuter: "Vom Papier her sicher keine Übermannschaften, aber
wir müssen hellwach sein, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen.
Nievenheim heißer Titelkandidat
(bött)
Ein Blick auf die Wechselbörse der Fußball-Bezirksliga offenbart
zwei halbwegs sichere Prognosen.
Erstens:
Der VdS Nievenheim ist mit seinem Offensivpotenzial einer der ganz heißen
Titelkandidaten. Zweitens: Der TSV Bayer Dormagen II dürfte große
Probleme bekommen. Trainer Rüdiger Thormann muss ganz tief in die
Trickkiste greifen. Ebenfalls höchst interessant wird die Entwicklung
beim VfR Neuss zu beobachten sein. Mit Jerome van der Heusen kehrt ein
Altbekannter zurück in den Kreis. Die Ansprüche an der Hammer
Landstraße sind klar: Unter der neuen Regie von Jörg Ferber
soll der Aufstieg her .....
VdS
Nievenheim I (Bezirksliga):
Zugänge:
Michael Schneider (FC Delhoven), Kai Fahrenkamp, Stefan Rüttgens (beide
TSV Dormagen II), Andreas Zinta (Union Nettetal), Pascal Juppitz (SSV Delrath).
Abgänge:
Danilo Conca (TuS Hackenbroich).
Trainer:
Bernd Meuter (wie bisher).
VdS
Nievenheim II (Kreisliga A):
Zugänge:
Michael Voigt (FC Zons).
Abgänge:
Norman Cremer, Maik Zloty, Sebastian Koch (alle DJK Eintracht Hoeningen),
Marius Siatecki (SV Rheinwacht Stürzelberg).
Trainer:
Ante Galzina (Spielertrainer / wie bisher).
Alte Herren feiern 50-jähriges Bestehen
Nievenheim.
Die Alte-Herren Abteilung des VdS Nievenheim feiert am Samstag, dem 16.
Juni ihr 50-jähriges Bestehen.
Zu
diesem Anlass sind ab 13:00 Uhr Veranstaltungen und Treffen ehemaliger
Mitglieder geplant. Um 14:00 Uhr bestreiten eine Auswahl der NGZ und eine
Dormagener Stadtauswahl den sportlichen Auftakt zu den Feierlichkeiten.
Um
16:00 Uhr kommt es dann zum Höhepunkt der Veranstaltung, zum Spiel:
VdS Nievenheim AH gegen Bayer Leverkusen AH. Die Traditionsmannschaft von
Bayer Leverkusen ist gespickt mit ehemaligen Bundesligaspielern.
-sf
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