| Saison 2004 / 2005 |
E-Junioren des VdS in diesem Jahr erfolgreich
Nievenheim.
Große Freude beim VdS Nievenheim. Nicht nur, dass der neue Kunstrasenplatz
jetzt mehr Trainings- und Spielmöglichkeiten für die Mitglieder
schafft, die ständig anwachsende Zahl der Jung-Kicker ist auch noch
überaus erfolgreich. In der Saison sicherte dich die E-Jugend um die
beiden Trainer Siegfried Ritterbach und Ralf Gärtner den Kreispokal,
die Kreis- und auch noch die Hallenmeisterschaft. Die Super-Nachwuchskicker
sind: Lars Kubik, Julian Rentergent, Sascha Elfmann, Evren Adiyamen, Fabian
Ritterbach, Maximilien Engel, Francesco Rullo, Josias Margues, Nils Wuttke,
Nico Bichel, Leonard Engel, Lars Schmitten, Patrick Pfeiffer, Richard Kuhlusi,
Marcel Gruschka, Timo Murawski, Andre Schmitten, Nico Kneppel und Fabian
Kotulla. -piso
...
zum Mannschaftsfoto
Fußballturniere auf neuem Platz
Fußball
(eb/-oli) - Nach der grandiosen Eröffnungsfeier des neuen Kunstrasenplatzes
möchte der VdS Nievenheim auch allen anderen Vereinen, besonders aber
den Schützen den neuen Platz präsentieren.
Dazu
wird das traditionelle Alte-Herren-Turnier und das Vereins- und Schützenturnier
auf dem neuen Kunstrasen über die Bühne gehen. Das Alte-Herren-Turnier
wird am Freitag, 17.Juni, ab 18 Uhr mit zehn Mannschaften ausgetragen.
Am Samstag, 18.Juni, beginnt das Vereins- und Schützenturnier um 14
Uhr, zu dem auch der kürzlich gegründeten 1.FC Köln-Fanclub
"Rheinlandböcke" aus Nievenheim erwartet wird. Zum Ausklang gibt es
ab 19 Uhr einen Oldie-Abend mit DJ Ramona. Für das leibliche Wohl
ist gesorgt.
...
Fotos vom Schützen- und Vereinsturnier: hier
VdS: Der etwas andere Aufstieg
von
David Mayer
Es
war schon ein kleines Kunststück: Während die meisten Teams der
Fußball-Kreisliga B, Gruppe zwei, sich oft genug glücklich schätzten,
überhaupt elf Spieler auf dem Platz zu haben, sprengten die Ersatzspieler
des VdS Nievenheim II meistens die Kapazitäten der Reservebänke.
Der Aufsteiger bevölkerte den Spielfeldrand nicht selten mit bis zu
13 Kickern - und das auf hohem Niveau, das noch getrost dem Hobby-Bereich
zuzuordnen ist. Wer macht so etwas? Mancher könnte sich angenehmeres
vorstellen, als sonntag-nachmittag die Fußballschuhe zu schnüren,
ohne Aussicht auf direkte Teilnahme am Geschehen. Die Nievenheimer machten
es eine Saison lang ohne zu klagen und beförderten sich selbst - lange
vor dem letzten Spieltag - in die Kreisliga A.
Als
Vater des Erfolges darf sich Spielertrainer Ante Galzina rühmen. Nachdem
die Mannschaft in der vorherigen Saison nur knapp dem Abstieg entwischte,
schaffte er in seinem ersten Trainerjahr gleich den großen Wurf.
Mit an Bord: acht A-Jugendliche. Galzina setzte bewusst auf junge Spieler
- möglicherweise war dies entscheidend. In einer Mannschaft, in der
sich Rene Breuer mit seinen 29 Jahren schon als "Graue Eminenz" fühlen
durfte, stellten alle ihr eigenes Schicksal hinter das Gemeinwohl. Kaum
vorstellbar, dass 13 "Mitte-30-Kicker" ohne zu murren wochenlang auf der
Ersatzbank Platz nehmen. "Den Erfolg haben wir unserer Kameradschaft zu
verdanken", betont Galzina. Atmosphärischen Störungen setzte
er schonungslose Offenheit entgegen. Er sei ein "offener Typ, die Spieler
können jederzeit zu mir kommen". Allerdings räumt der 38-Jährige
ein: "Wie lange die das mitmachen, kann ich auch nicht einschätzen".
Viel
ändern wird sich in der nächsten Saison nicht. Norman Cremer
und Gregor Siatecki stehen vor dem Sprung in die erste Mannschaft, während
Christian Herz und Co-Trainer Thomas Stüttgen ihre aktive Karriere
beenden. Doch an Alternativen mangelt es nicht. Lediglich einen Knipser
und einen kopfballstarken Mittelfeldmann würde sich Galzina noch wünschen.
Mit seinem Kader hat der frühere Landesliga-Spieler "eigentlich keine
Bange" vor der kommenden Spielzeit. "Wir wollen eine gute Rolle spielen
und möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun haben". Das wäre
zudem gut fürs eigene Geschäft. Schließlich begossen die
Nievenheimer schon in dieser Saison den einen oder anderen Sieg in der
Gaststätte "Zur Schranke". Inhaber Galzina würde sicher auch
in der nächsten Saison gerne die ein oder andere Extraschicht einlegen.
Wie
nach dem letzten Spiel der Saison, als sich einige Spieler den Montag frei
genommen hatten, um dann bis Tagesanbruch zu feiern. Zum Abschluss machten
sich anschließend noch 13 Spieler auf gen Ballermann. Wobei der Abschluss
auch als Vorbereitung auf die nächste Saison verstanden werden kann
...
Offizielle Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes in Nievenheim am Fronleichnamstag wurde zum großen Volksfest
Für Fußballfreunde ging ein Traum in Erfüllung
Nievenheim (-oli) Mehr als 1.000 Besucher über den Tag verteilt - diese Zahl schätzten nicht nur die Organisatoren bei der offiziellen Eröffnung und Übergabe des neuen Kunstrasenfußballplatzes in Nievenheim an Fronleichnam. Bei strahlendem Sonnenschein wurde auf der Sportanlage an der Südstraße ein Volksfest gefeiert, das sich die „Macher” redlich verdient hatten.
Neben den Verantwortlichen des VdS Nievenheim waren es insbesondere die Mitstreiter im Förderverein „Sport schafft Platz”, die sich in den vergangenen 1,5 Jahren ganz erheblich für die Realisierung des Projektes eingesetzt hatten. Rund 80.000 € hatte die Mannschaft um den Vorsitzenden Wolfgang van Bömmel-Wegmann über Spenden, aber auch durch einige Benefizveranstaltungen zusammenbekommen. „Es war der richtige Weg. Wir haben alle Zweifler eines Besseren belehrt”, so der Vorsitzende. Zwei Sponsorentafeln am Zugang zu dem neuen Platz zeigen, wie breit die Unterstützung in der Stadt Dormagen für dieses Projekt war. Nicht wenigen Besuchern fiel auf, dass die Bayer AG auf keiner der Sponsorentafeln auftaucht. Sie hatte „nur” logistische Unterstützung für die Veranstaltungen gegeben.
Bürgermeister Heinz Hilgers, der den 830.000 € teuren Kunstrasenplatz an den Sportverein übergab, dankte allen Beteiligten für ihr Engagement: „Dies ist ein freudiger Tag für Nievenheim, ein Symbol für die Zukunft.” Er erinnerte auch an seinen Amtsvorgänger Reinhard Hauschild, der krankheitsbedingt verhindert war: „In seiner Amtszeit sind die entscheidenden Beschlüsse gefasst worden, er war Mitbegründer des Fördervereins.” VdS-Vorsitzender Herbert Schiefer sprach von einem Tag, der in die Vereinsgeschichte eingeht: „Wir haben seit fast 20 Jahren um die Sportplatzerweiterung gekämpft. Bisher mussten sich 500 Kinder und Erwachsene einen Aschenplatz teilen. Mit viel Fleiß und Einsatz sind wir zum Ziel gekommen. Diesen Platz haben wir uns redlich verdient.”
Sein Stellvertreter Werner Völkel, Kassierer bei „Sport schafft Platz”, sah an diesem schönen Tag einen Traum in Erfüllung gehen: „Wir sollten den Platz im positiven Sinne in Besitz nehmen. Wir sind dafür verantwortlich, gut mit ihm umzugehen.” Zum Dank für die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung Hans-Dieter Schwarz, Gottfried Koch, Martin Trott und Bernd Lewerenz gab es für diese jeweils einen Schal des Fördervereins „Sport schafft Platz”.
Auch Fußball wurde an diesem Tag gespielt: Die weibliche U15-Mannschaft des VdS kam am frühen Nachmittag gegen den SC Pulheim zu einem 3:3. Danach gewann die männliche C-Jugend der Gastgeber gegen den ESV Leverkusen-Opladen mit 5:1. Der sportliche Höhepunkt, die Partie der ersten Herrenmannschaft gegen das Oberliga-Team von Borussia Mönchengladbach (U23), geriet zumindest vor der Pause zur Überraschung: Die Bezirksliga-Spieler gingen mit einer 3:1-Führung in die Kabine, mussten sich am Ende aber mit 4:6 geschlagen geben.
Die ersten Fotos: >>>hier
Nievenheim I erobert noch Platz vier
Bezirksliga, Gruppe 5
(bött) ... SC Hardt
- VdS Nievenheim 0:4 (0:1). Praktisch auf der Ziellinie hat der VdS zumindest
noch ein kleines Ziel erreicht. Nachdem die Mannschaft von Trainer Peter
Vogel immer wieder große Chancen vergab, in die absolute Spitzengruppe
vorzustoßen, gab es im letzten Spiel noch eine kleine Entschädigung.
Denn mit diesem Auswärtssieg eroberte der VdS Platz vier. Zwei Treffer
von Andreas D'Heur und die Tore von Jamal El-Khattouti und Jeton Bunjaku
sicherten den Sieg ...
Plätze 1 bis 5:
Hackenbroich, Giesenkirchen, Uedesheim, Nievenheim, Delhoven.
(Anm.: Herzlichen Glückwunsch
auch von dieser Stelle !)
Ein Traum wurde wahr
VON CHRIS STOFFELS
Nievenheim. Nach über
20 Jahren Engagement und der größten Spendenaktion, die Dormagen
je erlebt hat, konnte jetzt der Kunstrasenplatz in Nievenheim seiner Bestimmung
übergeben werden. Insbesondere der Jugend kommt der Platz zugute.
Etwa 80 Millionen Rasenbändchen, etwa fünf Zentimeter lang, in sattem Grün wie seine natürlichen Vorbilder - doch immer grün und immer bespielbar. Das ist das Herzstück des neuen VdS-Stadions in Nievenheim - von einer "Sportanlage" lässt sich angesichts der Erweiterung um den schmucken Rasenplatz kaum noch sprechen. Schlammschlachten sind nicht mehr möglich, dort kann jetzt durchgängig trainiert und gespielt werden von den Bambinis bis zu den Altherren. "Vor allem aber der Jugend soll der Platz dienen", übergab Bürgermeister Heinz Hilgers, der für die Eröffnung eigens einen Nordsee-Urlaub unterbrach, die Anlage. Sein Wunsch übrigens, dass der Platz auch sportlichen Auftrieb geben möge, ging nicht in Erfüllung: Der VdS Nievenheim verlor im Eröffnungsspiel gegen die um Bundesliga-Profis verstärkte U23 von Borussia Mönchengladbach mit 4:6.
"Für uns geht ein Traum in Erfüllung", unterstrich VdS-Vorsitzender Herbert Schiefer die Bedeutung des Platzes. Vize Werner Völkel ließ noch einmal den harten Weg der Überlegungen und Planungen während der vergangenen beiden Jahrzehnten Revue passieren. Auf der einen Seite standen die fast 500 aktiven Fußballfreunde in Nievenheim, darunter viele Jugendliche. Auf der anderen summierten sich die Kosten auf über eine Million Euro inklusive des Grunderwerbs - für den Platz musste angrenzendes Ackerland erworben werden. Für diesen Kauf ebnete stellvertretender Bürgermeister Gerhard Woitzik die Wege. Der eigentliche Platz mit Beschallung, Flutlicht, Entwässerung und all den üblichen Dingen, die eine solche Anlage so teuer machen, kostete 830.000 Euro.
Doch erst der Pakt mit den Bürgern machte es möglich, dass das Projekt in Angriff genommen wurde, obwohl die Stadt in ihrer schwersten finanziellen Krise war. Der damalige Bürgermeister Reinhard Hauschild versprach den Platz zu bauen, wenn die Bürger selbst durch Spenden 100.000 Euro aufbringen. Die Initiative "Sport schaft Platz" war geboren. Mit Wolfgang van Bömmel-Wegmann und dem kompletten VdS-Vorstand an der Spitze wurde gesammelt, wurden Events veranstaltet, Aktionen in den Dienst der guten Sache gestellt, hatten die Veranstalter bei einem ihrer Hauptereignisse mit widrigsten Witterungsverhältnissen mitten im Sommer 2004 zu kämpfen ... zum Schluss reichte es nur fast. Rund 80.000 Euro standen am Ende der Bemühungen - die größte Spendenaktion in der Geschichte der Stadt Dormagen. Eine Summe, die auch Landrat Dieter Patt beeindruckte: Bei so viel Eigen-Initiative gab der Haushalts-Aufseher grünes Licht für das Projekt. Ohne diese Initiative hätte es wohl keine Zustimmung bekommen.
Und die Nievenheimer betrachten den Platz als "ihre" Anlage, fühlen ein wenig Besitzerstolz, so der Eindruck bei der Eröffnungsfeier, die fast Volksfest-Charakter hatte. Gekommen war auch nahezu die komplette politische und Verwaltungs-Prominenz - solche Anlässe zum Feiern sind in den vergangenen Jahren seltener geworden. Vermisst wurde allerdings Alt-Bürgermeister Reinhard Hauschild, der erst in wenigen Tagen die Reha-Klinik verlassen wird.
Nach anfänglicher Kritik
haben bis auf wenige Ausnahmen nahezu alle gesellschaftlichen Kräfte
in Dormagen das Projekt unterstützt. Zwei Schilder am Eingang der
Anlage weisen auf viele der Spender hin. Eine Geberin wurde ganz besonders
geehrt: Erika Spengnöder. Sie war bei strömenden Regen zu den
Aufräumarbeiten des ziemlich deprimierten Sport-schafft-Platz-Vorstandes
gekommen, um ihr Scherflein zu geben (13.06.2004). Die Summe, die sie gab,
ist nicht bekannt, doch ihre Aufmunterungsarbeiten war unbezahlbar.
Schon zu der Eröffnung
waren viele Jugendliche gekommen: Sie nahmen den Platz in Besitz - auch
mit der Verantwortung pfleglich mit ihm umzugehen.
INFO-KUNSTRASENPLATZ
Kunstrasenplätze sind
zwar in der Anschaffung um einiges teurer als natürliche Rasenanlagen.
Dennoch gelten sie in der Langzeitbetrachtung als wesentlich kostengünstiger,
da sie kaum Pflege benötigen und selbst unter schwierigen äußeren
Bedingungen äußerst strapazierfähig sind. Darüber
hinaus ist die Verletzungsgefahr geringer, da das Terrain abgefedert ist.
EIGEN-INITIATIVE
Der Rasenplatz in Nievenheim
ist ein Musterbeispiel dafür, dass die umfassende Daseinsvorsorge
des Staates deutlich an ihre Grenzen gestoßen ist. Der Ruf nach staatlicher
Hilfe wird nur dann gehört, wenn andere Mittel ausgeschöpft sind.
Ob ein Millionenprojekt wie der Nievenheimer Fußballplatz Luxus oder
Notwendigkeit im Sinne der Sozialvorsorge ist, mag dahingestellt bleiben.
Ein solcher Wunsch wird von der öffentlichen Hand erst dann erfüllt,
wenn die Bürger durch eigenes Engagement daran mitwirken. Ein Gedanke,
der immer mehr Furore macht, erwähnt seien als Beispiel die Dorfplätze
in Stürzelberg, Delrath und Horrem. Der Staat erwartet, dass sich
die Bürger wieder einbringt, dass er selbst die Initiative ergreift
und Hand anlegt, anstatt nur die Hand aufzuhalten. Unserem Geneinwesen
kann das nur gut tun. Der Bürger begreift sich wieder als aktiver,
gestaltender Teil der Stadt und des Staates. Und er übernimmt damit
Verantwortung für sich und andere. Zum Beispiel für die Jugend
von Nievenheim.
Die ersten Fotos: >>>hier
28 Mal C-Lizenz für Jugendtrainer
Beim dezentralen Trainerlehrgang des Fußball-Verbandes-Niederrhein (FVN) haben in Gnadental 28 Anwärter und Anwärterinnen die C-Lizenz für Jugendtrainer erworben, nach gut einem Monat theoretischem und praktischen Unterricht bestanden die Prüfung: Daniela Theißen, Tobias Ingenfeld (SV Glehn), Annika Wiezorek, Thomas Stahn, Lutz Richartz, Frank Schnitzler, Frank Neis, Parinya Taothong (SF Vorst), Stefan Bezertzoglu, Ralf Crump, Siegfried Schöneweis (SVG Weißenberg), Dirk Jochmann (Rheinwacht Stürzelberg), Michael Stadler (BV Wevelinghoven), Markus Brandkamp, Jost Hesshaus (VdS Nievenheim), Sebastian Patzel, Pedrag Stojkovic (SG Kaast), Joachim Wefers (VfR Büttgen), Hans Peter Abromeit (SV Hemmerden), Herbert Küsters (SG Neukirchen/Hülchrath), Ulrich König, Michael Mertens (VfR Neuss), Wolfgang Meiss (FC Zons), Ralf Gries (FC Delhoven), Michael Gretzschel (SG Erfttal), Artur Wyschanowski (TSV Norf), Duran Akdas und Hüseyin Basdegirmenci (TJ Dormagen).
Platz wird eröffnet
Nievenheim. Am Donnerstag, 26. Mai (Fronleichnam) ist es endlich soweit: Der neue Kunstrasen-Fußballplatz in Nievenheim wird seiner Bestimmung übergeben. Um 13:30 Uhr geht es mit der offiziellen Begrüßung los, anschließend steht ein Spiel der U15-Mädchenmannschaft auf dem Programm (voraussichtlich das Halbfinale im Niederrheinpokal). Um 15:00 Uhr trifft die C-Jugend des VdS-Nievenheim auf den SC Grimlinghausen, um 16:00 Uhr steht dann die offizielle Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes auf dem Programm. Zur "richtigen" Premiere erwarten die Kicker des VdS Nievenheim dann um 16:30 Uhr die U23 von Borussia Mönchengladbach, die durch einige Bundesliga-Profis verstärkt wird.
VdS Nievenheim: Ein quicklebendiger Oldie
Nievenheim (-sit)
Die Fußball-Abteilung, so steht es auf der Homepage des Vereins der
Sportfreunde zu lesen, ist die Urquelle des 1920 gegründeten VdS Nievenheim.
Und da Tradition nun mal verpflichtet, sind die Kicker gerade kräftig
dabei, ihre (erfolgreiche) Zukunft zu gestalten. Basis aller Überlegungen
und Ideen ist natürlich der flammneue Kunstrasenplatz an der Südstraße.
Offiziell wird der zwar erst am 26.Mai eröffnet - dabei kickt der
VdS Nievenheim gegen eine aus Profis und Amateuren formierte Auswahl des
Bundesligisten Borussia Mönchengladbach - doch leistet er dem
Klub schon jetzt durchaus gute Dienste.
Mittel- bis langfristig
ist sogar die Rückkehr in die Landesliga, der Nievenheim in der Saison
2002/2003 schon mal angehörte, denkbar. Der dazu passende Trainer
ist bereits in Amt und Würden. Peter Vogel dessen Vertrag gerade für
ein weiteres Jahr verlängert wurde, kennt die Landesliga, betreute
er zuvor unter anderem schon die SG Kaarst und den BV 04 Düsseldorf.
Als ehemaliger Profi - in der Saison 1977/1978 absolvierte in der 1. Bundesliga
14 Spiele für den MSV Duisburg - verfügt er zudem über die
nötige Erfahrung im Geschäft, um "hier eine neue Mannschaft aufzubauen",
ist VdS-Geschäftsführer Rainer Kottirre überzeugt. In der
noch laufenden Meisterrunde der Bezirksliga deutete die Mannschaft ihr
ohne Zweifel vorhandenes Potential zu selten an - etwa wie zuletzt mit
dem 3:1-Erfolg über den brandheißen Titelkandidaten TuS Germania
Hackenbroich.
Schon einen Schritt weiter
ist die in der Kreisliga B spielende Zweitvertretung des VdS. Sie steht
bereits als Meister und Aufsteiger in die Kreisliga A fest, wäre
somit ein idealer Unterbau für einen zukünftigen Landesligisten.
Großen Anteil am Meisterstück hatte sicher Spielertrainer Ante
Galzina. Der ehemalige Düsseldorfer brillierte schon in der Landesliga
im Mittelfeld der Nievenheimer Fußballer. Trotz fortgeschrittenen
Alters erreicht in der Liga kaum ein Gegner seine Spielklasse. Seine Schützlinge
stellen mit 88 Treffern nicht nur den besten Sturm, sondern lassen auch
mit Abstand die wenigsten Gegentore (28) zu.
Gold wert ist der neue Kunstrasenplatz
auch für die Nachwuchs-Abteilungen des VdS, die viele Jahre auf vernünftige
Trainingsmöglichkeiten gewartet hatte. Den alten Tennenplatz mussten
sich teilweise bis zu vier Mannschaften teilen - kein Wunder bei 300 kickenden
Jungen und Mädchen. Für den VdS von 1920 heißt es nun:
"Oldie but Goldie".
(Anm. Für
die Saison 2005/2006 ist eine 3. Seniorenmannschaft geplant. Sie spielt
dann beginnend in der Kreisliga C)
Streifzug durch die Bezirksliga
(bött) ... VdS Nievenheim : DJK Gnadental 2:1 (1:1). Ganz anders Peter Vogel. Der wollte trotz des Sieges seines VdS keine rechte Freude aufkommen lassen. "Wir haben grottenschlecht gespielt", so sein gewohnt kritischer Kommentar. Die Gäste gingen früh durch David Chatzimichail in Führung, hätten danach sogar erhöhen können. So aber reichte den Hausherren die Treffer von Andreas d'Heur (44.) und Jeton Bunjaku (85.), um wieder auf einen Top-Fünf-Platz zu rutschen...
Ausbau der Südstraße in Nievenheim
Nievenheim. Seit kurzer
Zeit rollt der Ball auf dem neuen Kunstrasenplatz in Nievenheim. Doch nicht
nur in Nievenheim wurde die Fertigstellung des Platzes sehnsüchtig
erwartet. Freuen können sich jetzt auch die Anlieger der Südstraße.
Denn bis zur Fertigstellung des Platzes waren die dringenden Sanierungsmaßnahmen
an dieser Straße verschoben worden, um den neuen Straßenbelag
nicht durch den Bauverkehr sofort wieder zu beschädigen.
Aus dem Technischen Rathaus
konnte CDU-Ratsfrau Margret Steiner nun die freudige Nachricht mitbringen,
dass zurzeit die Ausschreibungen für diese Maßnahme liefen.
Voraussichtlich Anfang Juni wird die Stadt damit beginnen können,
die Straße von Grund auf zu sanieren.
Kreisliga B: VdS Nievenheim II feiert
(-may) Nun ist es amtlich:
Der VdS Nievenheim II steht nach dem 26. Spieltag der Fußball-Kreisliga
B, Gruppe zwei, als Aufsteiger fest. Ein 8:4-Sieg (3:1) über den VfR
Büttgen II sicherte dem Team um Spielertrainer Ante Galzina die Beförderung
in die Kreisliga A.
Überragender Mann auf
Seiten der Nievenheimer war dabei Norman Cremer, der als defensiver Mittelfeldspieler
gleich drei Mal das Büttgener Tor traf. "Das war Normans Lohn für
eine klasse Saison", lobte Galzina den Hattrick-Schützen später.
Aber auch vom Rest seiner noch jungen Truppe war der Coach begeistert.
"Mit der Mannschaft würden wir auch in der Kreisliga A bestehen",
meinte Galzina. Trotzdem schauen sich die Verantwortlichen nach Verstärkung
für die kommende Saison um, denn der ein oder andere Spieler wird
wohl den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Erstmal hat die Zweitvertretung
jedoch anderes im Sinn: "Wir feiern jetzt bis morgen Früh", kündigte
Galzina an...
(Anmerkung des VdS:
In den letzten Spielminuten verletzte sich unglücklich Sebastian Koch
am rechten Unterarm. Nach ambulanter Versorgung im Krankenhaus konnte er
jedoch anschließend wieder auf den Sportplatz zurückkehren.
Wir wünschen ihm an dieser Stelle "Gute Besserung". Trotzdem und gerade
deshalb herzlichen Glückwunsch der Mannschaft zum Aufstieg in die
Kreisliga A)
Sehr
angenehmes Laufgefühl
Kunstrasen
ist fürs runde Leder bereit
(Carsten Sommerfeld) Am Nachmittag war der Platz fertig geworden, noch am selben Abend testeten Rainer Kottirre, Werner Völkel und Heinz Taschner vom VdS Nievenheim das neue Grün mit einigen Ballwechseln: Der neue Kunstrasenplatz des Sportvereins mit 550 Mitgliedern in der Fußballabteilung, darunter 300 Kinder - und Jugendliche, ist fertig. Viele Dormagener haben daran mitgewirkt.
Der Verein „Sport schafft Platz“ hat 80 000 Euro für den 815 000 Euro teuren Platz gesammelt. Nun ist die Freude groß: „Ich bin glücklich ohne Ende“, sagt Rainer Kottirre, Geschäftsführer der Fußball-Abteilung . „Der Platz ist sehr gut geworden.“ - „Ein erhebendes Gefühl“, hatte auch Werner Völkel, stellvertretender Vorsitzender des VdS, „aber so richtig habe ich die Fertigstellung noch nicht für mich realisiert.“
Die lange Finanzierungsdiskussion gehört der Vergangenheit an, am 26. Mai wird die Eröffnung gefeiert. Doch das runde Leder wird natürlich schon früher auf neuem Kunst-Grün getreten, Ruhezeiten wie bei frisch eingesäten Rasenplätzen gibt es nicht: „Wenn der Platz am Dienstag abgenommen wird, können die ersten Jugendmannschaften am Mittwoch bereits trainieren“, kündigt Völkel an. Keineswegs sei der Platz nur für die ersten Mannschaften reserviert.
„Dort dürfen allespielen, angefangen von den Bambinis. Die größere Verfügbarkeit rund um die Uhr ist ja gerade ein wichtiger Vorteil des Kunst-Rasens.“ Rundum zufrieden ist auch Tiefbauamtsleiter Gottfried Kochs. „Wir wollten bis spätestens Mai fertig sein. Das Wetter hat sehr gut mitgespielt, war immer so, wie wir es gerade brauchten.“ Vor dem Bau des Platzes waren Kochs, Sport-Service-Leiter bernd Lewerenz und VdS-Vertreter öfters unterwegs, um Kunstrasenplätze zu testen.
„Da hatten wir immer einen Ball mit, um vor Ort den Rasen auszuprobieren. Bei us im Kreis gibt es noch recht wenige solcher Plätze, in diesem jahr werden aber einige fertig“, erzählt Gottfried Kochs. Kunstrasen ist nämlich längst nicht gleich Kunstrasen, die Sorten sind beispielsweise unterschiediclich weich oder unterscheiden sichlaucht Kochs im Abstand der Rasenbändlichen. Schließlich entschieden sich die Planer für 51 Millemeter lange Bändchen, die auf einer 20 Zentimeter dicken Schotterschicht und einer 35 Millimeter dicken elastischen Tragschicht in Bahnen aufgetragen wurde.
„Später wurden die weißen Linien eingeklebt, Markierungsarbeiten sind damit unnötig.“ Nach der Verlegung wurde der Zwischenraum zwischen den Fasern mit 25 Kilogramm Quarzsand sowie sechs Kilogramm Gummi-Granulat je Quadratmeter gefüllt. Bei über 7 000 Quadratmetern Größe des Feldes „wurden dafür mehrere Lastwagen-Ladungen gebraucht“, so Kochs.
Als „sehr angenehm bezeichnet Werner Völkel das Laufgefühl, Auch die Flutlichtanlage und Lautsprecher sind fertig. Für die offizielle Eröffnung der Anlage sucht der VdS Nievebheim noch nach einer renommierten Gastmannschaft.
Bezirksliga-Duell: VdS Nievenheim - Uedesheim am So., 03. April 05
Der Sieger darf hoffen
Ralf Beckers, Trainer des
Fußball- Bezirksligisten SV Uedesheim, hat das Thema Aufstieg immer
noch nicht ganz abgeschrieben. Vor dem Verfolgerduell beim VdS Nievenheim
kommen durchaus kampfeslustige Töne vom Tabellenvierten: „Dieses Spiel
wird darüber befinden, wer noch ein Wörtchen im Titelrennen mitsprechen
kann.“
Der Sonntag soll also zu
einem Tag der Wahrheit werden, zumal auch VdS-Trainer Peter Vogel dafür
bekannt ist, nie mit Mittelmaß zufrieden zu sein. Und genau das,
nämlich Mittelmaß, blüht dem möglichen Verlierer.
„Wir werden am Sonntagabend wissen, wo wir stehen. Wir haben oft genug
gut gespielt und verloren. Gegen Korschenbroich war es mal andersherum.
Ich sehe das positiv, das sollte uns motivieren“, blickt Vogel optimistisch
nach vorne. Auf heimische Geläufe könnte ein „Dreier“ neue Kräfte
freisetzen, der Titel scheint dennoch kaum mehr machbar. Elf Punkte Rückstand
auf den TuS Hackenbroich, das ist auch mit viel Wohlwollen eine zu große
Hürde. Anders sieht es da beim SVÜ aus: Sieben Punkte, bei noch
neun ausstehenden Spielen, dass ist durchaus machbar. Zwar zeigt Hackenbroich
momentan kaum eine Schwäche, aber bereits in der nächsten Woche
reist der SVÜ nach Hackenbroich, könnte drei Punkte gut machen.
Doch dies sind alle Rechenspiele, entscheidend ist erst einmal das Spiel
gegen den VdS. Und wie schon so oft in dieser Saison, kann Ralf Beckers
nicht aus dem Vollen schöpfen. Das „enfant terrible“, Christian van
der Heusen hat die Fußballschuhe trotzig an den Nagel gehangen. Dabei
könnte er eine denkbare Alternative im arg geschwächten Sturm
des SVÜ darstellen. Ben Gencer ist immer noch verletzt, Florian Kröll
brummt seine Rotsperre ab. Die Verantwortung lastet also auf den Schultern
von Torjäger Timm Oppermann, der momentan in bestechender Form ist.
Und auch im Mittelfeld entsteht nach dam Ausfall von Neuzugang Emil Kesic
eine Lücke. Markus Nawrath wird das Spiel seines SVÜ – wohl oder
übel – in Eigenregie leiten müssen. Hierzu steht hinter dem Einsatz
von Sascha Keller und Mehmet Altin ein Fragezeichen, „aber wir werden trotzdem
ein gutes Team stellen“, so Beckers.
Beim VdS sind alle Mann
an Bord, auch der Langzeitverletzte Dominik Nastachowski befindet sich
wieder im Training. Alles scheint gerichtet, „es wird wieder mal Zeit,
dass wir auch so ein Team schlagen“, blickt Vogel auf das „Duell der Hoffenden“.
Bezirksliga: VfB Korschenbroich - VdS Nievenheim I 1:2 (1:1)
... Besonders dann, wenn sich die Konkurenz so schwach präsentiert, wie vorgestern Abend der VdS Nievenheim. Zwar gewann die Mannschaft von Trainer Peter Vogel, aber das Niveau auf der Korschenbroicher Asche war letztlich erschreckend schwach. Vom Grundsatz, "flach spielen, hoch gewinnen", schien keine der beiden Mannschaften je etwas gehört zu haben. Die 22 Akteure droschen die Bälle meist hoch und weit, das Mittelfeld fand praktisch nicht statt. Nach der Nievenheimer Führung durch Kevin Klockhaus glichen die Gastgeber durch Andre Dammer aus. Zehn Minuten vor Abpfiff sicherte Mark Feiser seinem VdS den Sieg. Zwar hätte Korschenbroich sogar noch ausgleichen können, aber Johannes Veit setzte seinen Elfmeter in die Wölken und rundete den Gesamteindruck des Spieles ab .... -P. Böttner
Kunstrasenplatz geht in die letzte Phase
Heute rückte die
Firma Polytan (polytan.de)
an, um die letzten Arbeiten am Platz durchzuführen (Dauer der Arbeiten
ca. 3 Wochen).
In den nächsten 4 Tagen
wird die elastische Tragschicht von 35 mm ausgetragen. Ab dem 29. März
erfolgt das Ausrollen und Verkleben des Kunstrasens in 4 m breiten Streifen
von Ost nach West. Bei guten Witterungsbedingungen ist auch dieser Bauabschnitt
in ca 4 - 5 Tagen beendet. Ab dem 04. April soll die dritte Polytan-Mannschaft
das Granulat in den Kunstrasen einarbeiten. Anschließend werden die
Tore aufgestellt. Die Außenanlagen werden zur Zeit ebenfalls weiter
bearbeitet. Somit kann der Platz theoretisch ab Mitte April genutzt werden.
-k.s.
Matchball für Nievenheim II
(bs) ... Im Spitzenspiel der Gruppe zwei kommt es zwar zum heiß ersehnten Duell zwischen Spitzenreiter Nievenheim II und dem Zweitplatzierten DJK Rheinfeld II, doch will hier aufgrund des großen Vorsprungs des Ligaprimus nicht so recht Spannung aufkommen. 13 Punkte beträgt der Abstand bereits, gewinnt Nievenheim am Sonntag, ist der Aufstiegskampf wohl schon früh entschieden. "Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen, dennoch könnte jeder Ausrutscher passieren, deshalb dürfen wir nicht zu sicher in die Partie gehen. Wir müssen das Spiel genau so konzentriert angehen, wie die bisherigen Spiele auch", versucht Trainer Ante Galzina seinen Spielern den Ernst der Lage zu beschreiben. Doch auch er weiß eines ganz genau: "Wenn wir Rheinkraft schlagen, haben wir wieder einen Verfolger abgehängt".
Bezirksliga: VdS Nievenheim I - VfR Büttgen
Die Hausherren erwischten einen Start nach Maß, denn nach nur zehn Spielminuten verwandelte Dirk Taschner einen Elfmeter zur 1:0-Führung. Gut eine Stunde lang konnten die Nievenheimer den Vorsprung verteidigen. Dann schlugen die Gäste aus Büttgen zurück. Martin Osei traf zum letztlich leistungsgerechten 1:1-Ausgleich.
Nievenheim II auf dem Weg zum Titel
(bs) Auch gestern gab es das fast schon gewohnte Februar-Bild im Fußball: Wieder einmal fielen zahlreiche Partien aus, an einen geregelten Spielablauf war gar nicht zu denken. Nichtsdestotrotz ist im Aufstiegskampf der Fußball-Kreisliga B, Gruppe zwei, eine kleine Vorentscheidung gefallen. Denn während die Spitzenteams in der Vorwoche noch zum Zuschauen verdammt waren, durften sie gestern wenigstens ran. Und der VdS Nievenheim II machte einen großen Schritt Richtung Kreisliga A. Während die Verfolger SSV Delrath (2:4 gegen Grimlinghausen II) DJK Rheinkraft II (2:2 in Delhoven) und Weißenberg (1:1 gegen Gohr) patzten, sicherte sich der VdS seine Punkte gleich bei einem weiteren Konkurrenten. Bei der DJK Novesia erspielte sich das Team um Trainer Ante Galzina einen 3:0-Sieg. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälte schlugen die Gäste gerade während einer Drangphase der Gastgeber durch Daniel Hagenau eiskalt zu (60.). Nun fielen die Tore im Zehn-Minuten-Takt. Kevin Klockhaus und Norman Cremer besorgten die restlichen beiden Treffer. Damit hat der VdS bereits zehn Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger. Galzina: „Für uns sieht es gut aus. Zwar ist die Saison noch lang, aber ich habe ein gutes Gefühl. In dieser Liga können wir uns eigentlich nur noch selbst schlagen.“ .....
Duschen und Umkleiden werden renoviert
Nievenheim (-oli) – Die Aktiven des VdS Nievenheim – ob jung, ob alt – können sich freuen: Nicht nur, dass sie voraussichtlich ab Mai auf ihrem neuen Kunstrasenfußballplatz spielen können. Sie bekommen auch noch „neue“ Duschräume und renovierte Umkleiden. Bürgermeister Heinz Hilgers hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass die derzeit vorhandenen, teilweise unzumutbaren Zustände beseitigt werden. „Das kann man nicht so lassen, das sieht furchtbar aus“, berichtet Hilgers auf Anfrage des RA von einer Begehung, an der er selbst teilgenommen hat. Vom 14. März bis 8. April, also in den Osterferein, haben vor Ort die Handwerker das Sagen: Aus zwei werden vier Duschräume gemacht, indem eine Trennwand eingezogen wird. Damit wird sich auch die Situation angesichts der zahlreichen Mädchen- und Jungenmannschaften im Nachwuchsbereich entspannen. Neben den neun vorhandenen werden elf neue Duschen installiert. Hinzu kommen neue Boden- und Wandfliesen, Abdichtungsarbeiten, neue Türzargen, die Erneuerung der Rohrleitungen und vor allem ein neuer Anstrich. Wichtig auch: Die Kapazität der Warmwasseraufbereitungsanlage wird erweitert. Der Bau des neuen Kunstrasenfußballplatzes wird übrigens inklusive der Begrünungsmaßnahmen rund 15.000 Euro günstiger ausfallen als ursprünglich ohne die Eingrünung geplant (830.000 Euro). Für die Renovierungsarbeiten hat Stadtkämmerer Ulrich Cyprian aber eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 60.000 Euro bewilligt.
Spender-Tafeln werden gesponsort
Nievenheim. Für die beiden Sporttafeln, die der Verein "Sport schafft Platz" zur Erinnerung an die vielen Unterstützer auf dem Kunstrasenplatz in Nievenheim aufstellt (die NGZ berichtete) haben sich spontan erste Sponsoren gemeldet. Die Spendentafeln werden damit nur einen geringen Betrag kosten. Nachdem der Verein von den gesamten Sponsorengeldern bereits 75.000 Euro an die Stadt überwiesen hat, folgt die Restsumme, sobald der Platz eröffnet ist. Insgesamt sind inzwischen rund 80.000 Euro bei der Aktion gesammelt worden.
Rasenplatz
ist im Rohbau fertig
Ein
Wunsch wird Wirklichkeit
Der Rasenplatz in Nievenheim
ist im Rohbau fertig. Die rund 815 000 Euro teure Anlage wurden auch durch
eine einmalige Spendenaktion der Bürger mitfinanziert und soll im
März fertig sein.
Für die Nievenheimer
geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Der seit Jahren ersehnte
Rasenplatz strebt seiner Vollendung entgegen, kann voraussichtlich im Frühjahr
den Sportlern übergeben werden. Am Dienstag besichtigten, Technischer
Beigeordneter Hans-Dieter Schwarz, Bauleiter Martin Trott und Gottfried
Koch, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, die Baustelle südlich des heutigen
Tennenplatzen - ein sicheres Zeichen, dass der Rohbau fertig ist. Insgesamt
815 000 Euro kostet der Platz. Davon haben die Bürger selbst rund
80 000 Euro beigesteuert, gesammelt in einer einmaligen Spendenaktion.
Hunderte von Bürgern haben sich an dieser Aktion unter der Führung
von Wolfgang van Bömmel-Wegmann beteiligt. Zwar wurde das angestrebte
Ziel von 100 000 Euro nicht ganz erreicht, doch die stolze Summe ist mehr
als die Initiatoren erwarten duften.
Die von dem damaligen Bürgermeister
Reinhard Hauschild genannte Bedingungen von 100 000 Euro wurde angesichts
des großen Engagement nicht wörtlich, sondern als Annäherungswert
verstanden. In den nächsten Tagen wird eine Summe von 75 000 Euro
an die Stadt überweisen, mit dem Rest werden die Spenderhinweistafeln
gefertigt und aufgestellt. Doch die Bürgersumme ist bei den Gesamtkosten
von über 800 000 Euro nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Trotz der hohen Anschaffungskosten hat sich die Stadt für einen Kunstrasenplatz
entschieden. Gottfried Koch: „Die Kosten sind höher, werden aber in
rund acht Jahren durch geringere Pflege, den Wegfall des Düngens und
durch nahezu ununterbrochene Benutzbarkeit wieder ausgeglichen.“ So kann
der Rasenplatz außer bei geschlossener Schneedecke und Temperaturen
unter vier Grad minus nahezu immer bespielt werden. Und Bedarf dazu gibt
es genug: Auf dem heutigen Tennenplatz müssen bis zu vier Mannschaften
gleichzeitig trainieren. Die Jugendmannschaften des VdS Nievenheim umfasst
alleine 300 Jungen und Mädchen.
Sie warten seit Jahren auf
vernünftige Trainingsmöglichkeiten. Der Kunstrasen wird auf einer
zweilagigen, etwa 20 Zentimeter dicken Schotterschicht sowie einer 35 Millimeter
dicken, stark elastischen Feinschicht aufgebracht. Sie sorgen laut Koch
„für die optimale, gelenkschonende und trittelastische Bespielbarkeit“.
Unter dem Platz werden zur Entwässerung etwa 1,3 Kilometer lange Saugerstränge
eingebaut. Zur weiteren Ausstattung des Platzes gehören eine Flutlicht-Anlage
mit sechs Masten und zwölf Strahlern, eine Beschallungsanlage mit
zwölf Lautsprechern und eine Bewässerungsanlage. Fertig gestellt
werden soll der Platz im März. Das ist aber Gottfried Koch zufolge
nur möglich, wenn es zwischenzeitlich ein bis zwei Wochen trocken
ist bei zwölf bis 14 Grad. Die Nievenheimer hoffen jetzt auf einen
Frühlingsausbruch - beim Rasenplatz Nievenheim scheint nichts
unmöglich. - von Chris Stoffels
Daten zum Kunstrasenplatz
:
Beim Rasenplatz in Nievenheim
werden 1,3 Kilometer Drainagerohre verlegt, 800 Meter Leerrohre für
Beleuchtung und ähnliches, 4 700 Kubikmeter Frostschutz eingebaut,
1 100 Quadratmeter Betonsteinpflaster verlegt, 7 600 Quadratmeter verfüllter
Kunstrasen eingebaut. Es sind umfangreiche Ausgleichspflanzungen für
40 000 Euro vorgesehen. Zur weiteren Ausstattung des Platzes gehören
eine Flutlicht-Anlage mit sechs Masten und zwölf Strahlern, eine Beschallungsanlage
mit zwölf Lautsprechern und eine Bewässerungsanlage.
Streifzug durch die Bezirksliga
..... Der VdS schielt wieder nach oben, wittert nach dem überraschenden Pokalerfolg am Dienstag Abend gegen den Verbandsligisten TuS Grevenbroich (2:1) auch in der Liga Morgenluft. "Die Mannschaft hat mir und sicherlich auch sich selbst Spaß gemacht", so Trainer Peter Vogel. Dennoch ist Vogel skeptisch, ihm "graut ein wenig vor Sonntag". Denn da erwartet ausgerechnet die Zweitvertretung des TuS auf sein Team. "Ich habe direkt nach dem Spiel am Dienstag meine Jungs gewarnt. Hoffentlich haben sie endlich kapiert, dass sie es nicht wieder gemütlich angehen können", so Vogel. Dennoch gibt die Leistung im Pokal Anlass zur Hoffnung, fehlten doch mit Jamal El-Khattouti (Knieprellung) und Mohamed Lakbir (ebenfalls Knieprobleme) zwei Leistungsträger, die schon am Sonntag zurückkehren könnten. Und auch in Grevenbroich kann Coach Ralf Flocken eigentlich aus dem Vollen schöpfen, Dirk Müller meldete sich nach seinem Kieferbruch im Training zurück. "Leider müssen wir auf Marcus Senft verzichten, er muss der angeschlagenen Ersten helfen", blickt Flocken leicht sorgenvoll voraus und erhebt den VdS trotz fehlender Konstanz zum Favoriten .....
Heute wurde mit dem Bau des Kunstrasenplatzes begonnen
NIEVENHEIM. (ks) Um ca. 4 Wochen hat sich der Baubeginn des neuen Kunstrasenplatzes in Nievenheim verschoben. Jetzt ist es soweit. Am Freitag, 15. Oktober 2004, rollten die ersten Baumaschinen an der Südstraße an, um mit den Erdarbeiten zu beginnen. Die Bauzeit wird ca. 12 Wochen betragen, sofern die Witterung in den kommenden Wintermonaten mitspielt. >>> zur Fotoserie
VdS erhielt begehrten Sepp-Herberger-Preis
NIEVENHEIM. (sm) Eine freudige Überraschung gab es am Montag Nachmittag beim ersten Spatenstich für den Kunstrasenfußballplatz auch für die Jugendabteilung des VdS Nievenheim. Die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit des engagierten Sportvereins an der Südstraße wurde mit dem begehrten Sepp-Herberger-Preis belohnt. Der Jugendabteilung des VdS Nievenheim gehören derzeit fast 300 Mitglieder an, davon wiederum sind viele Mädchen. Den Preis konnte der Geschäftsführer der Jugendabteilung, Heinz Taschner, von Bernd Möcker vom Fußball-Kreisjugendausschuss in Empfang nehmen. Diese Auszeichnung wird vom Deutschen Fußball Bund in den jeweiligen Kreisen nur einmal pro Jahr vergeben. Übrigens: 1991 wurde der VdS Nievenheim schon einmal mit diesem Preis bedacht.
Spatenstich für Kunstrasenplatz
NIEVENHEIM. (PeS)
Es war die bislang größte Benefizaktion für den Dormagener
Sport: Rund 75.000 Euro hat der Förderverein „Sport schafft Platz“
innerhalb eines Jahres für den Bau eines Kunstrasenplatzes in Nievenheim
gesammelt, gestern wurde der erste Spatenstich für die lang ersehnte
Sportanlage gesetzt. Wenn das Wetter mitspielt, kann die neue Sportanlage
in drei Monaten eröffnet werden.
Als reine Wahlkampfpolemik
wies Bürgermeister Reinhard Hauschild die am Wochende kursierenden
Gerüchte zurück, der Spatenstich werde vor der Kommunalwahl am
kommenden Sonntag gesetzt, ohne dass die Ausschreibung beendet sei. „Der
Auftrag für die Baumaßnahmen ist vergeben“, betonte Hauschild.
Die Erd- und Sportplatzbauarbeiten wird die Strabag Sportstättenbau
GmbH aus Dortmund übernehmen, den Kunstrasen verlegt das Unternehmen
Polytan Sportstättenbau aus Halle/Westfalen. Der Vorsitzende des Fördervereins,
Wolfgang van Bömmel-Wegmann, gab sich dann auch alle Mühe, keine
Wahlkampfstimmung aufkommen zu lassen und verteilte den Dank für die
Unterstützung des Projekts an die beiden großen Fraktionen sehr
gleichmäßig.
Bereits vor zehn Jahren
war der Wunsch entstanden, die Sportanlage in Nievenheim, die zurzeit aus
einem Fußballplatz mit Tennenbelag, einer 400-Meter-Umlaufbahn und
einem Trainings- und Bolzplatz besteht, um einen Rasenplatz zu erweitern.
Doch bis die Planungen standen, waren die öffentlichen Kassen leer.
Zuletzt erklärte das Land NRW im vergangenen Sommer, das Vorhaben
nicht zu unterstützen. Nach einer Krisensitzung im August 2003 und
heftigen Diskussionen, stand dann der Kompromiss einer Gemeinschaftsaktion:
Die Stadt sagte zu, mehr Geld für den Bau zur Verfügung zu stellen,
wenn der Verein selbst einen Teil des Geldes beisteuere – die Geburtsstunde
des Fördervereins „Sport schafft Platz“, der in zahlreichen Veranstaltungen,
Turnieren, Konzerten und Sammlungen 75.000 Euro zusammenkratzte. In einer
abgespeckten Version des Rasenplatzes war für Umkleiden kein Geld
mehr da. „Das ist der nächste Schritt, den wir im Auge behalten“,
erklärte VdS-Vorstandsmitglied Werner Völkel gestern.
Zum Kunstrasenplatz gehören
neben 7.630 Quadratmetern Kunstrasen und 13.000 Quadratmetern Nebenfläche
120 Meter lange Ballfangzäune, eine Entwässerungsanlage und eine
Flutlichtanlage mit zwölf Strahlern. Die Gesamtkosten liegen nach
der Ausschreibung bei rund 830.000 Euro. Vorteile des Kunstrasens sind
nicht nur die geringeren Pflegekosten. Auf dem Platz kann außerdem
bei jedem Wetter gespielt werden, so dass sowohl die großen Fußballer,
als auch die fast 300 Jungen und Mädchen in der Jugendabteilung des
VdS Nievenheim in Zukunft bessere Trainingsbedingungen vorfinden.
Hahnenkönig steht fest
Ückerath
(cs/feh) Der 22. Schlag auf Hahnenattrappen brachte das Ergebnis: Konrad
Wieczorek-Heinrich ist neuer Hahnenkönig in Ückerath. Bei der
Hahnenkirmes im Ort setzte sich der 46-jährige, von Beruf Kraftfahrzeug-Sachverständiger,
gestern Nachmittag auf dem Karrenrad gegen seinen Schwager und Mitbewerber
Peter Widder durch. Motorradfahren, Kegeln und Skifahren nennt er als seine
Hobbys. Mit Konrad Wieczorek-Heinrich freuen sich seine Ehefrau Brigitte
sowie Tochter Annika (15) und Sohn Daniel (17). Die Residenz des neuen
Hahnenkönigspaares wird an der Straße In Ückerath stehen.....
(Anm.:
Die Fußballabteilung des VdS Nievenheim freut sich ebenfalls mit
dem Hahnenkönigspaar und der ganzen Familie)
Fußball aktuell: VdS legt glänzenden Start hin
(rott/bött) Für einen echten Paukenschlag im Auftaktspiel der Fußball-Bezirksliga sorgte gestern Abend der VdS Nievenheim. Die Mannschaft um Trainer Peter Vogel schlug Grün-Weiß Holt mit 5:1 (3:1). Es scheint, nach der verkorksten Saison im Vorjahr, findet Nievenheim unter Vogel zu neuer Stärke. Der hatte seinem Team während der Vorbereitung die Vierer-Kette verordnet, ein taktischer Schachzug, der sich pünktlich zu Saisonbeginn auszahlen sollte. "Ich muss meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Wir haben über 90 Minuten das Spielgeschehen diktiert, taktisch und spielerisch überzeugt", so Vogel nach dem Abpfiff. Bereits nach 30 Minuten führte Nievenheim in Holt mit 3:0, Jeton Bunjaku (8./12.) und Jamal El-Khattouti hatten getroffen. Holt kam durch Achim Scharmuckschnis per Elfmeter zum Anschlußtreffer (36.). In dieser Phase hatte der VdS deutlich einen Gang zurückgeschaltet. Eine kurze Verschnaufpause, ehe die Gäste nach der Pause wieder aufdrehten. Zunächst sorgte der Schiedsrichter aber erst einmal für mehr Raum. Nach der roten Karte für Tim Loonties (57.) musste auch der Nievenheimer Mohammed Labkir vorzeitig unter die Dusche (65.). Der VdS ließ sich nicht beeindrucken und hatte im bärenstarken Jens Remmers (81.) und Andreas d´Heur (87.) noch zwei treffsichere Spieler in den eigenen Reihen .....
Grünes Licht für Rasenplatz
Nievenheim.
(PeS) Der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes auf der Sportanlage Nievenheim
soll noch in dieser Woche ausgeschrieben werden. Schon im September
2004 sollen die Bagger dann auf der Sportanlage an der Südstraße
anrücken. Das erklärte jetzt Bürgermeister Reinhard
Hauschild. Die letzte Hürde ist genommen: Das Staatliche Umweltamt
gab grünes Licht für den Ausbau des Fußballplatzes. Über
die beste Finanzierung des Kunstrasenplatzes hatte es noch vor der Sommerpause
heftige politische Diskussionen gegeben.
"Am
Ende ist es für uns noch einmal eine kleine Zitterpartie geworden",
sagt Rainer Kottirre, Geschäftsführer des VdS Nievenheim. "Umso
mehr freuen wir uns über den positiven Ausgang".
Bereits
am 15. Juli hatte der Stadtrat den Bau des Kunstrasenplatzes beschlossen.
Der Förderverein "Sport schafft Platz" trug dazu mit einer
Spendensammlung bei, die 75.000 Euro erbrachte. Was jedoch fehlte,
war die Zustimmung des Staatlichen Umweltamtes. Die Behörde musste
den Platz genau unter die Lupe nehmen, weil er in einer Wasserschutzzone
liegt. "Es bestand die Sorge, dass aus der elastischen Tragschicht, die
aus recyceltem Gummi besteht, Schadstoffe in den Untergrund gespült
werden könnten", erklärt Thomas Wedowski vom Städtischen
Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Grün. Der Hersteller hatte zwar Untersuchungen
vorgelegt, nach denen das Gummigranulat als unbedenklich einzustufen ist,
das Umweltamt wollte das Material aber lieber im eigenen Haus Testen -
mit dem gleichen Ergebnis.
"Alle
Unterlagen für die Ausschreibung sind fertig vorbereitet, den Bauauftrag
werden wir jetzt so schnell wie möglich vergeben", so Hauschild. Gesucht
wird das Unternehmen, das rund 7600 Quadratmeter Kunstrasenfläche
inklusive Flutlicht, Beschallungsanlage, Zuschauertribünen und Ballfangzäunen
am günstigsten anbietet. Die Bauzeit für den Platz soll bei guter
Witterung etwa zwölf Wochen betragen.

Rasenplatz: Diskussion um Kosten
Nievenheim.
Zentrums-Bürgermeisterkandidat Hans-Joachim Woitzik hat's versichert:
Der Kunstrasenplatz für Nievenheim könnte um mindestens 155.000
Euro billiger als bisher veranschlagt errichtet werden. "Toll, wenn es
ihm gelinge", so Wolfgang van Bömmel-Wegmann, Vorsitzender des Fördervereins
"Sport schafft Platz". Er warnt allerdings: "Niemand sollte sich jetzt
von Spenden für den Kunstrasenplatz abbringen lassen. Wenn sich das
Ganze bloß als Zahlenspielerei erweist, hätte Herr Woitzik unserer
Aktion leider geschadet".
Anlass
zur Sorge gibt ein Antrag der Zentrumsfraktion, unverzüglich die Ausführung
der Baumaßnahme vorzubereiten, da die Erkenntnisse vorliegen würden,
dass der Kunstrasenplatz für 620.000 Euro - ohne Ingenieurleistung
- gebaut werden könne. Hans-Joachim Woitzik hatte bei einer Fachfirma
ein Kostenangebot eingeholt, das um mindestens 155.000 Euro niedriger liegen
soll als die von der Stadt errechneten Kosten. In Höhe von 830.000
Euro. Übernehme die Stadt wie vorgesehen die Ingenieurleistungen,
könnten 210.000 Euro eingespart werden. Nach Auffassung von Fraktionschef
Gerhard Woitzik sollten CDU und Bürgermeister davon abrücken,
die Realisierung des Projektes von der Beteiligung mit Spendengeldern abhängig
zu machen.
"Wir
werden Herrn Woitzik gern beim Wort nehmen", entgegnet Bürgermeister
Reinhard Hauschild. "Ich kenne allerdings keinen seriösen Unternehmer,
der ein solches Angebot abgibt, ohne überhaupt die Ausschreibungsunterlagen
für den DIN-gerechten Kunstrasenplatz gesehen zu haben". Anhand von
Erfahrungswerten anderer Kommunen im Umkreis hatte die Stadtverwaltung
die Kosten für die neue Sportanlage bisher grob beziffert. Die Verwaltung
habe sich im vergangenen halben Jahr intensiv mit Systemen verschiedener
Hersteller befasst. "Die Ausschreibung für dieses Bauprojekt wird
von unserem Tiefbau-Fachbereich derzeit mit Hochdruck vorbereitet", so
der Bürgermeister. "Sobald uns das Ergebnis vorliegt, werden wir wissen,
ob die Verwaltung mit ihrer Kostenschätzung zu hoch oder zu niedrig
lag. Wer hier jetzt schon konkrete Summen nennt, muss hellseherische Fähigkeiten
haben".
Gespannt
wären sowohl Bürgermeister als auch der Vorstand von "Sport schafft
Platz", das von Woitzik vorab eingeholte Preisangebot zu sehen. Schon im
Dezember 2003 habe Zentrumsfraktionschef Gerhard Woitzik behauptet, der
Kunstrasenplatz für Nievenheim lasse sich für nur 504.000 Euro
bauen, ein Firmenangebothabe er der Verwaltung allerdings nicht zur Verfügung
gestellt. "Wir hätten es gerne überprüft", sagt Hauschild.
Die konsultierte Fachfirma könnte sich natürlich um den Auftrag
bewerben. "Dann wird sich zeigen, ob sie ihr Angebot von 675.000 Euro tatsächlich
halten kann.
Der
Förderverein "Sport schafft Platz" will jedenfalls mit seiner Spendensammlung
weiter machen. "Unser aktueller Kassenstand liegt bei fast 70.000 Euro",
so Kassierer Werner Völkel. Nach dem Abschlussfest am 12. Juni 2004,
bei dem der Förderverein insgesamt 4.800 Euro an Erlösen und
Spenden eingenommen hat, sind die Spendenkonten noch weiter geöffnet.
Ziel des Vereins ist, dass mit dem Bau des Kunstrasenplatzes bereits in
diesem Jahr begonnen werden kann.

Die große Abschlussveranstaltung für „Sport schafft Platz“ hatte wettermäßig kein Glück
70.000 Euro sollen noch geknackt werden
Nievenheim
(sm/-oli) – Petrus meinte es am Samstag, 12. Juni, bei der großen
Abschlussveranstaltung des Fördervereins „Sport schafft Platz“, der
sich mit großem Engagement für die Realisierung des geplanten
neuen Kunstrasenfußballplatzes für die Nachwuchskicker des VdS
Nievenheim einbringt, nicht gut. Das mehrstündige sportliche und musikalische
Programm rund um die Bezirkssportanlage an der Südstraße wurde
immer wieder durch kräftige Regengüsse beeinträchtigt. Auch
wenn das Wetter dem Veranstalter damit nach dem Adventssingen auf dem Salvatorplatz
im Dezember zum zweiten Mal einen dicken Strich durch die Rechnung machte,
ließen sich die vielen ehrenamtlichen Helfer und auch die treuen
Besucher nicht die Laune vermiesen. Schon am Nachmittag konnten die Besucher
sich bei Freundschaftsspielen der Jugendmannschaften des VdS auf die Spiele
der Fußball-Europameisterschaft einstimmen, sich mit Kuchen oder
Gegrilltem verköstigen oder den Nachwuchsmusikern der Musikschule
Spicks lauschen. Am Abend wurde das Bühnenprogramm dann mit der Band
„Royal Kikka Club“ fortgesetzt. Für den Abschluss der musikalischen
Umrahmung sorgte dann die altbekannte Rockband „Ückerock“.
Das
finanzielle Ziel, insgesamt 100.000 Euro zu den Kosten für den geplanten
Fußballplatz beizusteuern, wird „Sport schafft Platz“ zwar nicht
erreichen. Gleichwohl ist Vereinskassierer Werner Völkel zuversichtlich,
die 70.000 Euro-Grenze zu knacken. Bis zur Abschlussveranstaltung konnten
rund 62.000 Euro zusammengetragen werden. Weitere private Unterstützungsaktionen
sollen dazu beitragen, den Kassenbestand noch aufzustocken. „Dies ist die
größte Spendenaktion, die jemals in Dormagen für den Sport
gelaufen ist“, freute sich Stadtpressesprecher Harald Schlimgen, der von
Anfang an engagiert in dem Förderverein mitgewirkt hat.
Jetzt
ist der Verein um seinen Vorsitzenden Wolfgang van Bömmel-Wegmann
auf das Ergebnis der Ausschreibung für die geplante „Fußballanlage“,
zu der ja nicht nur der eigentliche Platz gehört, gespannt. Sie wurde
in Abstimmung mit den Verantwortlichen des VdS vom städtischen Sportservice
erarbeitet und soll Ende Juni erfolgen.

Großes Finale von "Sport schafft Platz" vom 12. Juni
30.000 Euro für den Rasenplatz fehlen noch
Nievenheim. 100.000
Euro sollten es sein für den neuen Kunstrasenplatz in Nievenheim.
Am Samstag feierte "Sport schafft Platz" das große Abschlussfest
- unter denkbar schlechten Wetterbedingungen. Nichtsdestrotrotz: Der Verein
hofft auf einen Baubeginn nach den Sommerferien.
"Wir wussten, dass wir uns
ein sehr hohes Ziel gesteckt hatten ", sagt Rainer Kottirre, Geschäftsführer
von "Sport schafft Platz". Vor zehn Monaten hatte er und andere Nievenheimer
Fußballfreunde angefangen, für den Rasenplatz zu sammeln, viele
Events organisiert, deren Erlös dem Platz zu Gute kommt. "Zwei Drittel
der angestrebten Summe, also fast 70.000 Euro haben wir jetzt zusammen",
konnte Kassierer Werner Völkel beim Abschlußfest, bei dem der
"Royal Kikka Club", "Ückerock" und zahlreiche Kinder der Musikschule
Spicks unentgeltlich spielten, bekannt geben.
Jetzt ist "Sport schafft
Platz" auf den Stadtrat in Dormagen angewiesen. Ein Platz für Nievenheim
sei aber auch bitternötig, erklärte Werner Völkel: "Immer
mehr junge Familien mit Kindern ziehen nach Nievenheim. Aber an der Infrastruktur
tut sich nichts. Wir sind jetzt einfach mal dran". -jenn

Großes Finale von "Sport schafft Platz" am 12. Juni
Nievenheim gibt noch einmal musikalisch Gas
Dormagen. Die Aktion
"Sport schafft Platz" vereint ganz Dormagen. Seit Monaten werden zugunsten
eines neuen Rasenplatzes für die Nievenheimer Fußballjugend
fleißig Spenden gesammelt und Benefizveranstaltungen organisiert
(die NGZ berichtete). So langsam aber sicher rückt nun das große
Finale der Aktion näher. Mehr als 150 kleine und große Musiker
stehen am Samstag, 12. Juni, ab 15 Uhr beim Abschluß von "Sport
schafft Platz" auf der Bühne.
Unter dem Motto "Nievenheim
gibt Gas" zeigen die Akteure ihr Programm auf der Sportanlage an der Südstraße.
Mit von der Partie ist die Musikschule Spicks, die ihren "Musikgarten",
den Kinderchor, den Miniklub und Schülerbands mit Rythmen von Rock
bis Pop präsentiert. Ab 18 Uhr sorgt dann die "Still-Gruppe"
für Deutschrock vom Feinsten. Mit dem "Royal Kikka Club" wird die
Besucher ab 19 Uhr eine Kultband aus Dormagen begeistern. Zum Ausklang
gibt dann die Band "Ückerock" ein Heimspielab 20 Uhr.
"Wir wollen an diesem Tag
viel Spaß haben und noch einmal die letzten Euros herauskitzeln",
so Wolfgang van Bömmel-Wegmann, Vorsitzender von "Sport schafft Platz".
Eine große Tombola, Speis und Trank und jede Menge Fußball
mit den Jugendkickern des VdS Nievenheim (ab 12 Uhr) runden das
Geschehen am 12. Juni ab.
Das "Spendenbarometer" wird
bis dahin beständig weiter klettern. Für einen kräftigen
Sprung auf der Skala sorgte jetzt die Turnabteilung des VdS. Abteilungsleiterin
Doris Meya und Kassiererin Ursula Döhnert überreichten einen
Scheck über 1000 Euro an Werner Völkel von "Sport schafft Platz".

Alle Spieler der Senioren und der A-Jugend wurden informiert
Nievenheim.
Heute wurden die neuen Trainer der Senioren auf der Bezirkssportanlage
an der Südstraße vorgestellt.
Die
1.
Mannschaft trainiert Peter Vogel als ehemaliger Bundesliga-Profi
des MSV Duisburg.
Peter
Vogel ist 52 Jahre jung und wohnhaft in Kaarst.
Peter
Vogel
Ante
Galzina
Die 2. Mannschaft betreut in der neuen Saison 2004 / 2005 Ante Galzina, bisheriger Spieler der 1. Mannschaft. Thomas Stüttgen als ehemaliger Spielertrainer unterstützt weiterhin unsere Zweite.
.
Viele Besucher strömten auf den Salvatorplatz
Benefiz für den Rasenplatz
Die stolze Summe von 100.000
Euro will der Nievenheimer Verein "Sport schafft Platz" bis zur Fußball-Europameisterschaft
im Juni für einen neuen Fußball-Kunstrasenplatz zusammenbekommen.
.
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Fotoserie: >>>hier
Wolfgang van Bömmel-Wegmann,
Vorsitzender des Vereins scheute sich am Sonntag denn auch nicht, eine
Linie von den Nachwuchskickern des VdS Nievenheim bis zur deutschen Nationalmannschaft
zu ziehen: "Die Bundesliga-Vereine geben zwar alle viel Geld für den
Spielereinkauf aus, aber die eigentliche Nachwuchsarbeit wird in Orten
wie diesem gemacht", erklärte er zur Eröffnung der bisher größten
Dormagener Benefizveranstaltung für den Sport.
54.000 Euro hat "Sport schafft
Platz" bereits auf dem Sparkonto, den Rest sollen Aktionen, wie das Bürgerfest
auf dem Salvatorplatz in die Kassen spülen. Und die Nievenheimer ließen
ihre Mannschaften nicht im Stich: Bereits um 11 Uhr war der Dorfanger gut
besucht, die fünf "Ückerath Space Cowboys" sorgten mit
Rock-Oldies und Pop-Klassikern für beste Stimmung.
Das Bier floss, und sogar
die Sonne kam pünktlich hinter den Wolken hervor. "Bleiben Sie lange
hier, lassen Sie viel Geld hier", so die Einladung von van Bömmel-Wegmann.
Liebevoll gedeckte Biertische luden zum Verweilen ein, alte Schätzchen
auf vier Rädern lockten die Oldtimerfans an und eine Oldie-Traktorschau
ließ das Herz der Technikfans höher schlagen.
Das älteste Gefährt
war immerhin 52 Jahre alt. Namhafte Unterstützung erhielten die Initiatoren
auch von Fernsehkoch Horst Lichter und der Mundartband "De Fetzer",
die für den guten Zweck auf ihre Gage verzichteten. "Am tollsten finde
ich an dieser Aktion, dass die Menschen hier den Großen in den Hintern
treten und sagen: Wir schaffen das auch alleine. Dieser Sportplatz entsteht
nicht für das Ego von Politikern, sondern für die Kinder", so
das deftige Statement von Horst Lichter, der mit Moderator Detlef Zenk
munter drauflos plauderte, bevor er sich an seinen "Butzheimer Rennofen"
stellte und eines seiner berühmten "lecker Sößchen" zauberte.
Die Kreation aus Malzbier, Rübenkraut und viel Sahne durften die Besucher
anschließend mit einem Stück Krustenbraten kosten.
Auf den Vorschlag Zenks,
es Handballbundestrainer Heiner Brandt gleichzutun und sich für den
guten Zweck von seinem Markenzeichen, dem Schnäuzer zu trennen, wollte
sich Lichter aber nicht einlassen. Als Geschenk an die Nievenheimer sagte
er jedoch zu, das Projekt Kunstrasenplatz mit seiner neuen Mitkoch-CD bis
zur Buchmesse im Oktober zu unterstützen, indem er 50 Cent pro verkauftem
Exemplar spendet.
Am Nachmittag verlegten
dann "De Fetzer" die fünfte Jahreszeit in den Sommer und brachten
die Besucher zum Schunkeln und Mitsingen. Der Erlös der Veranstaltung
kommt dem Kunstrasenprojekt zugute. Der aktuelle Kassenstand war gegen
Ende des Bürgerfestes noch nicht berechnet, die Initiatoren waren
sich jedoch sicher: "Wir schaffen die 100.000 Euro pünktlich!"
-Silvia Fehse
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