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26.06.2004  Rasenplatz: Diskussion um Kosten
16.06.2004  70.000 Euro sollen noch geknackt werden
15.06.2004  30.000 Euro für den Kunstrasenplatz fehlen noch
03.06.2004  Großes Finale von "Sport schafft Platz" am 12. Juni 2004
25.05.2004  Neue Trainer der Senioren 2004/2005
17.05.2004  Benefizfest für den Rasenplatz, ein großer Erfolg
26.04.2004  Großes Benefizfest auf dem Salvatorplatz
22.04.2004  Trainer Michael Braun geht, Otto Blumenschein kommt
20.03.2004  Vorstandswahlen vom 19. März 2004
17.01.2004  Das ist unser teuerster Fußball-Acker
13.01.2004  Schießen für Rasenplatz
06.01.2004  Bis zum Sommer soll Finanzierung des Rasenplatzes stehen
22.12.2003  Kinder sangen Weihnachtslieder - "Sport schafft Platz"
03.12.2003  Geschenktipps: Sport schafft Platz
03.12.2003  Streichung der Pauschale für Übungsleiter geplant
28.10.2003  Die Schuhe „vom Skibbe“ sind weg ! - auch für den Förderverein "Sport schafft Platz"
28.10.2003  1.Mannschaft spendet für den Förderverein "Sport schafft Platz"
24.09.2003  Förderverein für neuen Kunstrasenfußballplatz
18.09.2003  Michael Braun neuer Trainer in Nievenheim
16.09.2003  Bernd Meuter nach dem Rücktritt in Nievenheim
20.08.2003  Mit neuen Spielern direkt zum Wiederaufstieg ?
05.08.2003  Von oberster Stelle genehmigt
30.07.2003  Reaktionen zur Pressemitteilung vom 30.07.2003
30.07.2003  Kunstrasenplatz: Bis 2005 kein Geld
30.07.2003  Stadt und Verein ziehen jetzt an einem Strang
22.07.2003  Training jetzt auf dem Bolzplatz
12.07.2003  Woitzik pro Kids:  Bolzplatz wird saniert!
08.07.2003  Der VdS und sein Rasenplatz:  nur Frust


26.06.2004 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Rasenplatz: Diskussion um Kosten

Nievenheim. Zentrums-Bürgermeisterkandidat Hans-Joachim Woitzik hat's versichert: Der Kunstrasenplatz für Nievenheim könnte um mindestens 155.000 Euro billiger als bisher veranschlagt errichtet werden. "Toll, wenn es ihm gelinge", so Wolfgang van Bömmel-Wegmann, Vorsitzender des Fördervereins "Sport schafft Platz". Er warnt allerdings: "Niemand sollte sich jetzt von Spenden für den Kunstrasenplatz abbringen lassen. Wenn sich das Ganze bloß als Zahlenspielerei erweist, hätte Herr Woitzik unserer Aktion leider geschadet".
Anlass zur Sorge gibt ein Antrag der Zentrumsfraktion, unverzüglich die Ausführung der Baumaßnahme vorzubereiten, da die Erkenntnisse vorliegen würden, dass der Kunstrasenplatz für 620.000 Euro - ohne Ingenieurleistung - gebaut werden könne. Hans-Joachim Woitzik hatte bei einer Fachfirma ein Kostenangebot eingeholt, das um mindestens 155.000 Euro niedriger liegen soll als die von der Stadt errechneten Kosten. In Höhe von 830.000 Euro. Übernehme die Stadt wie vorgesehen die Ingenieurleistungen, könnten 210.000 Euro eingespart werden. Nach Auffassung von Fraktionschef Gerhard Woitzik sollten CDU und Bürgermeister davon abrücken, die Realisierung des Projektes von der Beteiligung mit Spendengeldern abhängig zu machen.
"Wir werden Herrn Woitzik gern beim Wort nehmen", entgegnet Bürgermeister Reinhard Hauschild. "Ich kenne allerdings keinen seriösen Unternehmer, der ein solches Angebot abgibt, ohne überhaupt die Ausschreibungsunterlagen für den DIN-gerechten Kunstrasenplatz gesehen zu haben". Anhand von Erfahrungswerten anderer Kommunen im Umkreis hatte die Stadtverwaltung die Kosten für die neue Sportanlage bisher grob beziffert. Die Verwaltung habe sich im vergangenen halben Jahr intensiv mit Systemen verschiedener Hersteller befasst. "Die Ausschreibung für dieses Bauprojekt wird von unserem Tiefbau-Fachbereich derzeit mit Hochdruck vorbereitet", so der Bürgermeister. "Sobald uns das Ergebnis vorliegt, werden wir wissen, ob die Verwaltung mit ihrer Kostenschätzung zu hoch oder zu niedrig lag. Wer hier jetzt schon konkrete Summen nennt, muss hellseherische Fähigkeiten haben".
Gespannt wären sowohl Bürgermeister als auch der Vorstand von "Sport schafft Platz", das von Woitzik vorab eingeholte Preisangebot zu sehen. Schon im Dezember 2003 habe Zentrumsfraktionschef Gerhard Woitzik behauptet, der Kunstrasenplatz für Nievenheim lasse sich für nur 504.000 Euro bauen, ein Firmenangebothabe er der Verwaltung allerdings nicht zur Verfügung gestellt. "Wir hätten es gerne überprüft", sagt Hauschild. Die konsultierte Fachfirma könnte sich natürlich um den Auftrag bewerben. "Dann wird sich zeigen, ob sie ihr Angebot von 675.000 Euro tatsächlich halten kann.
Der Förderverein "Sport schafft Platz" will jedenfalls mit seiner Spendensammlung weiter machen. "Unser aktueller Kassenstand liegt bei fast 70.000 Euro", so Kassierer Werner Völkel. Nach dem Abschlussfest am 12. Juni 2004, bei dem der Förderverein insgesamt 4.800 Euro an Erlösen und Spenden eingenommen hat, sind die Spendenkonten noch weiter geöffnet. Ziel des Vereins ist, dass mit dem Bau des Kunstrasenplatzes bereits in diesem Jahr begonnen werden kann.

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16.06.2004 Rheinischer Anzeiger (Fips)

Die große Abschlussveranstaltung für „Sport schafft Platz“ hatte wettermäßig kein Glück

70.000 Euro sollen noch geknackt werden

Nievenheim (sm/-oli) – Petrus meinte es am Samstag, 12. Juni, bei der großen Abschlussveranstaltung des Fördervereins „Sport schafft Platz“, der sich mit großem Engagement für die Realisierung des geplanten neuen Kunstrasenfußballplatzes für die Nachwuchskicker des VdS Nievenheim einbringt, nicht gut. Das mehrstündige sportliche und musikalische Programm rund um die Bezirkssportanlage an der Südstraße wurde immer wieder durch kräftige Regengüsse beeinträchtigt. Auch wenn das Wetter dem Veranstalter damit nach dem Adventssingen auf dem Salvatorplatz im Dezember zum zweiten Mal einen dicken Strich durch die Rechnung machte, ließen sich die vielen ehrenamtlichen Helfer und auch die treuen Besucher nicht die Laune vermiesen. Schon am Nachmittag konnten die Besucher sich bei Freundschaftsspielen der Jugendmannschaften des VdS auf die Spiele der Fußball-Europameisterschaft einstimmen, sich mit Kuchen oder Gegrilltem verköstigen oder den Nachwuchsmusikern der Musikschule Spicks lauschen. Am Abend wurde das Bühnenprogramm dann mit der Band „Royal Kikka Club“ fortgesetzt. Für den Abschluss der musikalischen Umrahmung sorgte dann die altbekannte Rockband „Ückerock“.
Das finanzielle Ziel, insgesamt 100.000 Euro zu den Kosten für den geplanten Fußballplatz beizusteuern, wird „Sport schafft Platz“ zwar nicht erreichen. Gleichwohl ist Vereinskassierer Werner Völkel zuversichtlich, die 70.000 Euro-Grenze zu knacken. Bis zur Abschlussveranstaltung konnten rund 62.000 Euro zusammengetragen werden. Weitere private Unterstützungsaktionen sollen dazu beitragen, den Kassenbestand noch aufzustocken. „Dies ist die größte Spendenaktion, die jemals in Dormagen für den Sport gelaufen ist“, freute sich Stadtpressesprecher Harald Schlimgen, der von Anfang an engagiert in dem Förderverein mitgewirkt hat.
Jetzt ist der Verein um seinen Vorsitzenden Wolfgang van Bömmel-Wegmann auf das Ergebnis der Ausschreibung für die geplante „Fußballanlage“, zu der ja nicht nur der eigentliche Platz gehört, gespannt. Sie wurde in Abstimmung mit den Verantwortlichen des VdS vom städtischen Sportservice erarbeitet und soll Ende Juni erfolgen.

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15.06.2004 Schaufenster

Großes Finale von "Sport schafft Platz" vom 12. Juni

30.000 Euro für den Rasenplatz fehlen noch

Nievenheim. 100.000 Euro sollten es sein für den neuen Kunstrasenplatz in Nievenheim. Am Samstag feierte "Sport schafft Platz" das große Abschlussfest - unter denkbar schlechten Wetterbedingungen. Nichtsdestrotrotz: Der Verein hofft auf einen Baubeginn nach den Sommerferien.
"Wir wussten, dass wir uns ein sehr hohes Ziel gesteckt hatten ", sagt Rainer Kottirre, Geschäftsführer von "Sport schafft Platz". Vor zehn Monaten hatte er und andere Nievenheimer Fußballfreunde angefangen, für den Rasenplatz zu sammeln, viele Events organisiert, deren Erlös dem Platz zu Gute kommt. "Zwei Drittel der angestrebten Summe, also fast 70.000 Euro haben wir jetzt zusammen", konnte Kassierer Werner Völkel beim Abschlußfest, bei dem der "Royal Kikka Club", "Ückerock" und zahlreiche Kinder der Musikschule Spicks unentgeltlich spielten, bekannt geben.
Jetzt ist "Sport schafft Platz" auf den Stadtrat in Dormagen angewiesen. Ein Platz für Nievenheim sei aber auch bitternötig, erklärte Werner Völkel: "Immer mehr junge Familien mit Kindern ziehen nach Nievenheim. Aber an der Infrastruktur tut sich nichts. Wir sind jetzt einfach mal dran".  -jenn

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03.06.2004 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Großes Finale von "Sport schafft Platz" am 12. Juni

Nievenheim gibt noch einmal musikalisch Gas

Dormagen. Die Aktion "Sport schafft Platz" vereint ganz Dormagen. Seit Monaten werden zugunsten eines neuen Rasenplatzes für die Nievenheimer Fußballjugend fleißig Spenden gesammelt und Benefizveranstaltungen organisiert (die NGZ berichtete). So langsam aber sicher rückt nun das große Finale der Aktion näher. Mehr als 150 kleine und große Musiker stehen am Samstag, 12. Juni, ab 15 Uhr beim Abschluß von "Sport schafft Platz" auf der Bühne.
Unter dem Motto "Nievenheim gibt Gas" zeigen die Akteure ihr Programm auf der Sportanlage an der Südstraße. Mit von der Partie ist die Musikschule Spicks, die ihren "Musikgarten", den Kinderchor, den Miniklub und Schülerbands mit Rythmen von Rock bis Pop präsentiert. Ab 18 Uhr sorgt dann die "Still-Gruppe" für Deutschrock vom Feinsten. Mit dem "Royal Kikka Club" wird die Besucher ab 19 Uhr eine Kultband aus Dormagen begeistern. Zum Ausklang gibt dann die Band "Ückerock" ein Heimspielab 20 Uhr.
"Wir wollen an diesem Tag viel Spaß haben und noch einmal die letzten Euros herauskitzeln", so Wolfgang van Bömmel-Wegmann, Vorsitzender von "Sport schafft Platz". Eine große Tombola, Speis und Trank und jede Menge Fußball mit den Jugendkickern des VdS Nievenheim (ab 12 Uhr) runden das Geschehen am 12. Juni ab.
Das "Spendenbarometer" wird bis dahin beständig weiter klettern. Für einen kräftigen Sprung auf der Skala sorgte jetzt die Turnabteilung des VdS. Abteilungsleiterin Doris Meya und Kassiererin Ursula Döhnert überreichten einen Scheck über 1000 Euro an Werner Völkel von "Sport schafft Platz".

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25.05.2004 Der VdS Nievenheim gibt den Start für 2004 / 2005 bekannt !

Alle Spieler der Senioren und der A-Jugend wurden informiert

Nievenheim. Heute wurden die neuen Trainer der Senioren auf der Bezirkssportanlage an der Südstraße vorgestellt.
Die 1. Mannschaft trainiert Peter Vogel als ehemaliger Bundesliga-Profi des MSV Duisburg.
Peter Vogel ist 52 Jahre jung und wohnhaft in Kaarst.

Peter VogelAnte Galzina

Die 2. Mannschaft betreut in der neuen Saison 2004 / 2005 Ante Galzina, bisheriger Spieler der 1. Mannschaft. Thomas Stüttgen als ehemaliger Spielertrainer unterstützt weiterhin unsere Zweite.

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17.05.2004 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Viele Besucher strömten auf den Salvatorplatz

Benefiz für den Rasenplatz

Die stolze Summe von 100.000 Euro will der Nievenheimer Verein "Sport schafft Platz" bis zur Fußball-Europameisterschaft im Juni für einen neuen Fußball-Kunstrasenplatz zusammenbekommen.
im Vordergrund links: Horst Lichter
...zur Fotoserie: >>>hier

Wolfgang van Bömmel-Wegmann, Vorsitzender des Vereins scheute sich am Sonntag denn auch nicht, eine Linie von den Nachwuchskickern des VdS Nievenheim bis zur deutschen Nationalmannschaft zu ziehen: "Die Bundesliga-Vereine geben zwar alle viel Geld für den Spielereinkauf aus, aber die eigentliche Nachwuchsarbeit wird in Orten wie diesem gemacht", erklärte er zur Eröffnung der bisher größten Dormagener Benefizveranstaltung für den Sport.
54.000 Euro hat "Sport schafft Platz" bereits auf dem Sparkonto, den Rest sollen Aktionen, wie das Bürgerfest auf dem Salvatorplatz in die Kassen spülen. Und die Nievenheimer ließen ihre Mannschaften nicht im Stich: Bereits um 11 Uhr war der Dorfanger gut besucht, die fünf "Ückerath Space Cowboys" sorgten mit Rock-Oldies und Pop-Klassikern für beste Stimmung.
Das Bier floss, und sogar die Sonne kam pünktlich hinter den Wolken hervor. "Bleiben Sie lange hier, lassen Sie viel Geld hier", so die Einladung von van Bömmel-Wegmann. Liebevoll gedeckte Biertische luden zum Verweilen ein, alte Schätzchen auf vier Rädern lockten die Oldtimerfans an und eine Oldie-Traktorschau ließ das Herz der Technikfans höher schlagen.
Das älteste Gefährt war immerhin 52 Jahre alt. Namhafte Unterstützung erhielten die Initiatoren auch von Fernsehkoch Horst Lichter und der Mundartband "De Fetzer", die für den guten Zweck auf ihre Gage verzichteten. "Am tollsten finde ich an dieser Aktion, dass die Menschen hier den Großen in den Hintern treten und sagen: Wir schaffen das auch alleine. Dieser Sportplatz entsteht nicht für das Ego von Politikern, sondern für die Kinder", so das deftige Statement von Horst Lichter, der mit Moderator Detlef Zenk munter drauflos plauderte, bevor er sich an seinen "Butzheimer Rennofen" stellte und eines seiner berühmten "lecker Sößchen" zauberte. Die Kreation aus Malzbier, Rübenkraut und viel Sahne durften die Besucher anschließend mit einem Stück Krustenbraten kosten.
Auf den Vorschlag Zenks, es Handballbundestrainer Heiner Brandt gleichzutun und sich für den guten Zweck von seinem Markenzeichen, dem Schnäuzer zu trennen, wollte sich Lichter aber nicht einlassen. Als Geschenk an die Nievenheimer sagte er jedoch zu, das Projekt Kunstrasenplatz mit seiner neuen Mitkoch-CD bis zur Buchmesse im Oktober zu unterstützen, indem er 50 Cent pro verkauftem Exemplar spendet.
Am Nachmittag verlegten dann "De Fetzer" die fünfte Jahreszeit in den Sommer und brachten die Besucher zum Schunkeln und Mitsingen. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Kunstrasenprojekt zugute. Der aktuelle Kassenstand war gegen Ende des Bürgerfestes noch nicht berechnet, die Initiatoren waren sich jedoch sicher: "Wir schaffen die 100.000 Euro pünktlich!"    -Silvia Fehse
...zur Fotoserie: >>>hier

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26.04.2004 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Großes Benefizfest auf dem Salvatorplatz am 16. Mai 2004

"De Fetzer" und Horst Lichter helfen den Nievenheimer Kickern

NIEVENHEIM. Die „Fetzer“ und Fernsehkoch Horst Lichter treten am 16. Mai gemeinsam für die Aktion „Sport schafft Platz“ auf. Alle Bürger sind dann zur großen Sonntagstafel auf dem Salvatorplatz eingeladen. Ab 11 Uhr zeigt Horst Lichter, wie er mit viel Butter, Sahne und Senf seine schmackhaften Saucen zaubert. Der Autor zahlreicher Kochbücher, der einen besonderen Faible für Antiquitäten hat, bringt für seine Show eigens einen mobilen Kohlenherd mit. Passend zu den Saucen servieren fleißige Helfer von „Sport schafft Platz“ einen deftigen Krustenbraten. „Horst Lichter ist ein rheinisches Unikum und Unterhaltung pur, darum freuen wir uns riesig über seine Unterstützung“, bedankt sich Fördervereinsvorsitzender Wolfgang van Bömmel-Wegmann.
Beste rheinische Unterhaltung garantiert genauso die Nievenheim-Straberger Mundart-Band „De Fetzer“. Ab 15 Uhr bringen die sieben Jungs, die regelmäßig zu Gast beim TV-Karneval in Köln und Düsseldorf sind, den Salvatorplatz mit Hits wie „Schatzemann“ oder „Ich hab den Yeti gesehen“ zum Rocken und Schunkeln. „Für uns ist es Ehrensache, dass wir den Nievenheimern bei ihrer einzigartigen Spendenaktion helfen“, so Band-Manager Michael Horrighs. Mehr als 50 000 Euro sind durch „Sport schafft Platz“ schon für den lang ersehnten Kunstrasenplatz in Nievenheim zusammengekommen. „Das ist die größte Benefizaktion, die es je für den Dormagener Sport gegeben hat“, bilanziert Bürgermeister Reinhard Hauschild als Mitgründer des Fördervereins.
Zwischen den Auftritten von Lichter und den Fetzern sorgen die „Ückerath Space Cow-boys“ bei dem Open-Air-Fest für Stimmung. Die fünfköpfige Formation spielt Oldies und aktuelle Hits von „Sweet Home Alabama“ bis zu „Feel“ von Robbie Williams. Als zusätzliche Attraktion werden Oldtimer und Trecker auf dem Salvatorplatz ausgestellt. Ein Gag für Fahrrad-Ausflügler: Der Besucher mit dem ältesten und originellsten Drahtesel bekommt einen Überraschungspreis.
Alle Akteure engagieren sich bei der Nievenheimer Sonntagstafel unentgeltlich für „Sport schafft Platz“. Der Eintritt auf dem Salvatorplatz ist frei. Der Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf dient für den Bau des Kunstrasenplatzes. Fast 300 Kinder und Jugendliche warten beim VdS Nievenheim dringend auf ausreichende Spiel- und Trainingsmöglichkeiten. Ziel ist, dass der neue Fußballplatz noch in diesem Jahr fertig wird.

Förderverein VdS Vievenheim
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22.04.2004 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Trainerwechsel beim VdS Nievenheim

NIEVENHEIM. Überraschend von Trainer Michael Braun getrennt hat sich am Montagabend der unvermittelt wieder in Abstiegsgefahr geratene Bezirgsligist VdS Nievenheim. Braun, der die Mannschaft am vierten Spieltag von Bernd Meuter übernommen hatte und dessen Vertrag erst vor einem Monat um ein Jahr verlängert worden war, zeigte sich enttäuscht, wenngleich ihn die Entlassung nicht völlig unvorbereitet getroffen hatte: "Es ist zu viel Unruhe im Verein, einigen Leuten gefällt meine Nase nicht. Dadurch ist der neue Vorstand so unter Druck geraten, dass er gar nicht mehr anders konnte". Bis zum Saisonende rückt nun wieder Otto Blumenschein in die Verantwortung. Der hatte das Team einst in die Bezirgsliga geführt, war später aber aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Als Co-Trainer unterstützt ihn erneut Manni Giesen (zuletzt SV Glehn).

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20.03.2004 Pressemitteilung des VdS Nievenheim

Vorstandswahlen vom 19. März 2004

Wolfgang Schmitz löst Peter Weiler als Abteilungsleiter ab.
Trainer Braun verlängert, Ante Galzina wird neuer Spielertrainer der 2. Mannschaft.
Kunstrasenplatz wird dringend benötigt.

NIEVENHEIM. Am Freitag, dem 19.03.2004 führte die Fußballabteilung des VdS Nievenheim turnusgemäß ihre Generalversammlung durch. In Anwesenheit von 47 Mitgliedern berichtete Geschäftsführer Rainer Kottirre im Geschäftsbericht über die ereignisreichen Jahre 2002 bis 2004, die im Seniorenbereich neben Zahlen und Fakten auch den Aufstieg in die Landesliga und den Abstieg aus der Landesliga zum Thema hatte. Insgesamt aber trotzdem 2 sehr erfolgreiche Jahre für den Fußballverein. Jugendgeschäftsführer Heinz Taschner stellte in seinem Bericht die Erfolge im Juniorenbereich dar, dem z.Zt. fast 300 Mädchen und Jungen angehören. In diesem Zusammenhang stellt er dabei nochmals die Dringlichkeit des neuen Kunstrasenplatzes hervor. Siegfried Ritterbach, als Leiter der Alte-Herren-Abteilung, berichtete anschließend dann über die Geschehnisse im seinem Bereich.
Hauptpunkt der Versammlung war dann aber die Wahl des neuen Vorstandes. Als neues Vorsitzender wurde einstimmig Wolfgang Schmitz gewählt. Der selbstständige Friseurmeister aus Nievenheim zählt zu den Urgesteinen in Nievenheim und arbeitete schon seit langem im erweiterten Vorstand. Wolfgang Schmitz übernimmt damit die äußerst erfolgreich geführte Position von Peter Weiler, der den Verein 1 Jahrzehnt geführt und geprägt hat, der aber leider aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand.  Wolfgang Schmitz setzt in seiner Antrittsrede klar auf Ruhe und Kontinuität im Verein und spricht sich besonders für den Einbau der eigenen Jugendlichen in den Seniorenbereich aus. Als 2. Vorsitzender wurde Rainer Oberthür ebenfalls neu gewählt. Als 1. Geschäftsführer bleibt weiterhin Rainer Kottirre für den Verein tätig, unterstützt von Heinz Taschner, der als 2. Geschäftsführer gleichzeitig die Position des Jugendgeschäftsführers bekleidet. Als neuer 1. Kassierer wurde Werner Völkel und als 2. Kassierer Hans Mausberg gewählt.
Alles in allem wurde die Harmonie im Verein dadurch dokumentiert, dass die Wahl aller Positionen einstimmig und in Rekordzeit durchgeführt werden konnten.
Anschließend wurde nochmals die Wichtigkeit der Aktion „Sport schafft Platz“ hervorgehoben. Nach den letzten Meldungen stehen die Zeichen sehr gut, dass die vielen  Mannschaften des VdS Nievenheim bereits in der nächsten Saison auf den neuen Kunstrasenplatz antreten können. Mit weiteren Veranstaltungen und Spendenaktionen wird die Arbeit des Fördervereins fortgeführt. Dazu gehört das Konzert mit der Gruppe „De Fetzer“, der Auftritt von Fernsehkoch Horst Lichter (beide und vieles mehr am 16. Mai 2004 ab 11:00 Uhr auf dem Salvatorplatz in Nievenheim) oder das große Abschlussfest am 12.06.2004 als Highlight zum Abschluss der Aktionen.
Zum Ende der Veranstaltung konnte der neu gewählte Vorstand um Wolfgang Schmitz öffentlich die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Trainer Michael Braun für die I. Mannschaft des VdS Nievenheim verkünden. Gleichzeitig wird Ante Galzina, bisher Mittelfeldregisseur der Bezirksligamannschaft, als Spielertrainer die II. Mannschaft im neuen Spieljahr betreuen. Kontinuität versprach auch die Tatsache, dass trotz geänderte Vorzeichen fast alle Spieler des jetzigen Seniorenkaders ein weiteres Jahr in Nievenheim bleiben werden.
(weitere Informationen zum Vorstand: >>>hier)

Förderverein Sport schafft Platz
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17.01.2004 Schaufenster

Das ist unser teuerster Fußball-Acker

HACKENBROICH. Sie wollen wie die Stars auf saftig-grünem Gras spielen: Unsere unterklassigen Hobby-Kicker bestehen auf teure Rasenplätze und volksnahe Politiker geben den Mini-Ballacks und Möchtegern-Völlers wonach sie darben. Stadt und Steuerzahler geben Millionen für diesen Luxus aus. Vorerst letzter Akt: Vor drei Monaten weihte Vizebürgermeister Hans Sturm den langersehnten Rasenplatz in Hackenbroich ein. Kosten hier rund 700.000 Euro. Doch aus dem Prestige-Projekt ist ein peinlicher Acker geworden. Nach nur wenigen müden Kicks überall Matsch und Dreck. Selbst in den wenig bespielten Randzonen des Platzes wachsen nur noch mickrige Halme, während der Torraum aussieht wie der Bolzplatz. Doch damit nicht genug: Zur Bewässerung des Grüns saugen Pumpen Grundwasser an der Oberfläche. Doch bekanntlich ist das Wasser in diesem Gebiet sehr eisenhaltig. Effekt: Über das gesamte Gelände, den Gehwegen und den Fußgängerbereichen breitet sich ein rostroter Schleier aus. Fußball-Experten, die sich an die Stangen lehnen, können ihre Oberbekleidung wegwerfen. Und dies, obwohl der ehemalige städtische Bauleiter Lothar Müller bereits vor zehn Jahren vor diesem Phänomen warnte. Der stellvertretende Fraktionschef der SPD-Stadtratsfraktion, Udo Hanselmann, bringt die Leistung der Stadtverwaltung auf den Punkt: „Die haben schlichtweg Scheiße gebaut“. Wie dem SCHAUFENSTER bekannt ist, hatte die Stadt einem ostdeutschen Unternehmen den Auftrag für den Bau des Rasenplatzes gegeben. Eine bekannte westdeutsche Firma verlor die Ausschreibung. Jetzt wird alles noch teurer. Erste Maßnahme: Eine neue Bewässerung. -fram

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13.01.2004 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Benefizturnier

Schießen für Rasenplatz

Schießen ist ihre gemeinsame Leidenschaft - ob auf Scheiben oder Tore. Jetzt solidarisiert sich die Schützenstadt Dormagen in einer einzigartigen Gemeinschaftsaktion mit den Fußballern des VdS Nievenheim. Alle zwölf Bruderschaften und Schützenvereine beteiligen sich an einem Benefizturnier zugunsten der Aktion "Sport schafft Platz".
Vom 19. bis 25. Januar krachen im Schützenhaus Dormagen die Luftgewehre. Das Ziel der Schützen: Sie wollen den 300 Jugendkickern des VdS möglichst schnell zu ihrem dringend benötigten Kunstrasenplatz verhelfen. Dafür werden sämtliche Startgelder bei dem Turnier gespendet. "Jeder Schuss ist ein Treffer im Dienst der guten Sache", so Organisator Berthold Spitzenberg.
Besonders dankbar ist der Vorsitzende der Nievenheimer Scheibenschützen, der die Idee zu dem Wettbewerb hatte, dem Bürger-Schützen-Verein Dormagen. Dieser stellt für die Benefizveranstaltung nicht nur sein Schützenhaus, sondern bereitwillig auch die Waffen zur Verfügung. "Einfach toll, wie wir hier mit offenen Armen empfangen werden", freut sich Spitzenberg über die Unterstützung durch BSV-Chef Rolf Starke und Schießmeister Martin Braun.
Die Zeiten, in denen die Dormagener und Nievenheimer Schützen als harte Rivalen galten, scheinen damit endgültig vorbei zu sein. Auch aus Hackenbroich und Straberg, aus Stürzelberg, Zons und den anderen Orten haben sich starke Teilnehmergruppen angekündigt. Angetreten wird bei dem Turnier in fünf Altersklassen (Jugend A und B, Schützenklasse, Altersklasse, Senioren). Jeder Teilnehmer gibt drei Probe- und zehn Wertungsschüsse ab.
Neben den besten Einzelteilnehmern wird auch die beste Mannschaft ausgezeichnet. Den Siegern winken lukrative Essensgutscheine. Das Startgeld beträgt drei Euro für Erwachsene und zwei Euro für Jugendliche. Alle Teilnehmer erhalten eine Anstecknadel von "Sport schafft Platz". Außer den Schützen können alle interessierten Bürger bei dem Turnier mitmachen.
Der Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf kommt ebenfalls der Rasenplatz-Initiative zugute. Von Montag, 19. Januar, bis Freitag, 23 Januar, läuft der Schießwettbewerb jeweils in der Zeit von 17.30 bis 20 Uhr (Meldeschluss). Am Sonntag, 25. Januar, ab 11 Uhr wird auch die Dormagener Prominenz ihr Können auf dem Luftgewehr-Schießstand zeigen. Nähere Auskunft erteilt Berthold Spitzenberg, Telefon 0 2133/9 03 22.

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06.01.2004 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Bis zum Sommer soll Finanzierung des Rasenplatzes stehen
Horst Lichter zeigt Herz für "Sport schafft Platz"
 
In einem kleinen Koffer konnten kleine Stücke der verschiedensten Kunstrasen-Sorten bereits begutachtet werden. Ende des Jahres soll es auf dem neuen Rasenplatz des VdS Nievenheim "grünen", doch zuvor muss der Verein "Sport schafft Platz" 100.000 Euro zusammen bringen. Eine ganze Reihe von Aktionen soll dabei mithelfen, sogar Fernsehkoch Horst Lichter zeigt sein Herz fürs runde Leder.

Kleine Kunstrasen-Stücke gibt es schon zur Ansicht, doch für den gesamten Platz des VdS Nievenheim fehlen noch 60.000 Euro. Für das Projekt machen sich stark: (v.l.) Bürgermeister Hauschild mit grün-weißem VdS-Schal sowie von "Sport schafft Platz" Manfred Bördgen, Wolfgang van Bömmel-Wegmann, Bernd Leverenz, Werner Völkel, Rainer Kottirre. 
 

zum Förderverein
Foto: H. Jazyk
Optimismus herrschte am Montag bei der Vorstellung des Aktionsprogramms des vor wenigen Monaten aus der Taufe gehobenen Fördervereins für das erste Halbjahr 2004. "In kurzer Zeit haben wir bereits 40.000 Euro gesammelt - das ist ein ermutigender Beginn", erklärt Vereinsvorsitzender Wolfgang van Bömmel-Wegmann. Doch nachlassen darf das Engagement nicht, "wir brauchen jeden Euro", sagt Kassierer Werner Völkel.
"Ganz Dormagen muss begreifen, dass der Kunstrasenplatz kein Nievenheimer, sondern ein Dormagener Anliegen ist", wirbt auch Bürgermeister Reinhard Hauschild. "Wir wollen zeigen, was bürgerschaftliches Engagement in Dormagen alles auf die Beine stellen kann." Auf 830.000 Euro werden die Kosten für den Kunstrasenplatz geschätzt. Angesichts der Haushaltslage sah sich die Stadt nicht in der Lage, das Projekt allein zu schultern.
"Mit einer Ausnahme haben wir im Haushalt unsere Linie durchgehalten, dass die Stadt nicht für sinkende Landeszuschüsse einspringt. Die einzige Ausnahme ist der Rasenplatz für den VdS Nievenheim, für ihn hatten wir mit 214.000 Euro Zuschuss gerechnet", macht Hauschild die Bedeutung des Projekts deutlich. Insgesamt 100.000 Euro will "Sport schafft Platz" beisteuern.
Der Kraftakt soll für viele zugleich zum Vergnügen werden, denn der Förderverein hat ein ganzes Veranstaltungsprogramm für das erste Halbjahr auf die Beine gestellt. Ermutigender Auftakt war das Adventssingen zusammen mit der Musikschule Spicks. Zwar spielte das Wetter nicht mit, mussten die kleinen Sänger und viele hundert Zuhörer in die Kirche umziehen, doch der guten Stimmung tat das keinen Abbruch.
Die Hilfsbereitschaft erfasst aber ganz Dormagen. Der Erlös der Hallen-Stadtmeisterschaften im Jugendfußball kommt dieses Jahr komplett dem Rasenplatz zu Gute - "alle Vereine haben zugesagt", freut sich Völkel. Eine Premiere ist das Benefiz-Schießturnier mit allen Schützenregimentern aus der Stadt auf dem Luftgewehr-Schießstand des Bürger-schützen-Vereins Dormagen vom 19. bis zum 23. Januar, am 25. Januar schließt sich noch ein Prominentenschießen an.
Am 7. März gibt der Männergesangsverein "Sangeslust" aus dem Nachbarort Delrath ein Chorkonzert in der Gesamtschule - mit dabei sind der Frauenchor "Liederfreunde" Nievenheim und Sopranistin Birgit Wegemann. In einer Live-Nacht am 15. März in der Gesamtschulaula stehen die "Fetzer", "Rejoice" und die Bigband der städtischen Musikschule auf der Bühne. Kräftig dafür "trommeln" wollen zuvor die örtlichen Tambourkorps bei einem Sternmarsch.
Am 16. Mai schwingt der Rommerskirchener Fernsehkoch Horst Lichter für das neue Fußballfeld den Kochlöffel, weiht in seine Saucen-Künste ein. Und der 100.000. Euro soll möglichst beim Abschlussfest am 12. Juni eingenommen werden - genau auf der Fläche, auf der der Rasenplatz geplant ist. Ist die Kasse dann voll, geht es mit dem Bau schnell voran. Auf nur drei bis vier Monate schätzt Rainer Kottirre, Geschäftsführer des Fördervereins, die Bauzeit, schließlich benötige der Platz keine Ruhezeit wie natürlicher Rasen.
"Die Baugenehmigung ist bereits erteilt", sagt Hauschild. "Noch steht nicht fest, ob die Stadt oder Förderverein die Aufträge vergibt, der Verein könnte beispielsweise bei Angeboten im Gegensatz zur Stadt nachverhandeln, vielleicht so noch Kosten senken." Dass der VdS Nievenheim auf den Platz nicht verzichten kann, machte Kassierer und stellvertretender VdS-Vorsitzender Werner Völkel deutlich. "Nievenheim ist von 6.500 auf 10.000 Bewohner gewachsen. Unsere Jugendabteilung zählt fast 300 Jungen und Mädchen.
Es ist eine logistische Meisterleistung, einen Trainingsbetrieb mit 18 Mannschaften auf nur einem Platz sicher zu stellen." Die Belastung sei auch ein Grund für den Kunstrasen, ein Kunstrasenplatz könne sechs Mal so viel genutzt werden wie Naturrasen. Er sei zwar in der Anschaffung teurer, aber durch geringeren Unterhaltungsaufwand rechneten sich die Mehrkosten. Und laut Kottirre wird der schöne neue Platz nicht nur für die ersten Mannschaften da sein, sondern von der gesamten Abteilung genutzt werden.   - von Carsten Sommerfeld

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22.12.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Kinder sangen Weihnachtslieder

Der Hochaltar von St. Pankratius bot Sonntag die prächtige Kulisse für ein besonderes Weihnachtssingen. "Winterkinder können stundenlang am Fenster stehen" und andere flotte Weihnachtslieder sangen rund 70 Mädchen und Jungen der Musikschule Spicks. Mit ihren Stimmen - dirigiert von Reinhold Spicks - trugen die jungen Sänger ab drei Jahren in der vollbesetzten Pfarrkirche dazu bei, dass der Bau des Rasenplatzes in Nievenheim ein ganzes Stück näher rückt. "Freut euch Winterkinder" lautete das Motto.
Im Bauch der "hungrigen" Sparschweine des Vereins "Sport schafft Platz" landeten bei der Benefiz-Veranstaltung etliche Spenden. "Eigentlich hatten wir die Aktion auf dem Kirchplatz geplant", erzählt Vereins-Kassierer Werner Völkel. Die Ehrenamtler hatten die Tribüne bereits aufgebaut, für Musik und Glühwein gesorgt. Sturm und Regen machten aber einen Strich durch die Rechnung. "Wir wollten schon alles absagen", so Völkel. Dabei hatten die Kinder mehrere Wochen geprobt.
Doch mit Zustimmung von Pfarrer Klaus Koltermann wurde der musikalische Teil in die Kirche verlegt. Die Zuhörer standen bis in den Vorraum, auffällig viele trugen grün-weiße Schals - eben die von "Sport schafft Platz". Beim Lied von der "Schneeflockenkönigin" und bei anderen Weihnachts- und Winterliedern entstand eine stimmungsvolle Atmosphäre. Manche Stimme war zu hören, die wünschte, dass aus der Aktion eine vorweihnachtliche Tradition entsteht - auch wenn "Sport schafft Platz" seine Aufgabe vollbracht hat.

Sport schfft Platz
So weit ist es noch nicht, doch der im September gegründete Verein ist auf einem guten Weg. "Bis zum Jahresende haben wir 40.000 der erforderlichen 100.000 Euro gesammelt", erzählt Völkel. Mitte 2004 soll die gewaltige Summe zusammen sein, weitere Veranstaltungen sind geplant. Einen großen Schritt zur 100.000-Euro-Marke bedeutet die Spende der Sparkasse Neuss von 10.000 Euro, die Sparkassen-Vorstandsmitglied Heinz Mölder jetzt dem Förderverein mit dem Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement überreichte. -cs
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03.12.2003 Rheinischer Anzeiger

Geschenktipps: Sport schafft Platz

Dormagen/Köln (-oli) - Ingesamt 100.000 Euro muss der Förderverein "Sport schafft Platz" für den Bau des Kunstrasenplatzes auf der Nievenheimer Bezirgssportanlage zusammen bekommen. Auf dem Weg dort hin beteiligt sich auch die Victoria Versicherung Köln. Bezirksdirektor Wolfgang Kämpken überreichte dem Geschäftsführer des Fördervereins, Rainer Kottirre, am Donnerstag in Köln einen Scheck über 5.000 Euro. "In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten wollen wir damit ein Zeichen für den Sport setzen", erklärte Kämpgen. Kottirre, der für die Kölner Bezirksdirektion eine Generalagentur betreibt, hatte seinen beruflichen Draht genutzt, um für das Rasenplatz-Projekt Unterstützung zu bekommen. "In der Kürze der Zeit sind wir schon auf einem guten Weg, aber es ist trutzdem nur ein Anfang", so Kottirre. Jeder Euro sei als Hilfe willkommen. Die Spenden für "Sport schafft Platz" dürften nach den Statuten des Vereins nur für den Bau des Kunstrasen-Fußballplatzes verwendet werden. "Wer sich für diese gute Sache engagiert, kann sicher sein, dass er etwas für Nievenheim macht.

Sport schfft Platz
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03.12.2003 Rheinischer Anzeiger

CDU-Fraktion kritisiert die Landesregierung

Streichung der Pauschale für Übungsleiter geplant

Dormagen (eb) - Die Ankündigungder Landesregierung, die Zuschüsse für Übungsleiter in Höhe von jährlich 11,5 Millionen Euro in den 20.000 Sportvereinen des Landes zu streichen, stößt bei der CDU-Fraktion auf heftige Kritik. So erläuterte Manfred Bördgen, Vorsitzender des Sport-Verbandes Dormagen (SVD), in der jüngsten Sportausschusssitzung, dass allein in Dormagen rund 330 Übungsleiter und lizenzierte Jugendleiter von der Streichung betroffen wäre. Für die Sportvereine im Stadtgebiet geht es um rund 38.000 Euro an Zuschussmitteln. "Die Sportvereine übernehmen insbesondere mit ihrer Jugendarbeit einen umfassenden sozialen Auftrag vor Ort. Dessen Erfüllung wird durch den Beschluss der Landesregierung gefährdet", so der sportliche Sprecher der CDU-Fraktion Hans Sturm.
Die Stadt sei nicht in der Lage, die vom Land zu verantwortenden Einschnitte zu kompensieren. "Sollte es zu der beabsichtigten Streichung kommen, sind die Mittel für den Sport jedoch endgültig verloren. Die Kommunen erhalten nach dem derzeitigen Sachstand deshalb keinen einzigen Cent mehr aud dem Gemeindefinanzierungsgesetz", betonte Sturm. Er widersprach damit der vom Land genährten Vorstellung, dieses habe den Kommunen -im Gegenzug zur Streichung der Übungsleiter-Zuschüsse- pauschale Mittel zur Weiterverteilung zum Zweck der Übungsleiterbezuschussung zugewiesen. Für die Jahre 2004/2005 ist im Gemeindefinanzierungsgesetz des Landes von jeweils 27 Millionen Euro für intensive Maßnahmen der Kommunen im Sport vorgesehen. Diese Mittel werden dringend für die Sanierung und den Bau von Sportstätten benötigt. "Wenn mit diesem Geld auch noch die Streichungen des Landes bei den Übungsleitern finanziert werden sollen, geht das erneut zu Lasten der Infrastruktur des Sports", so Sturm. Eine mögliche Ausweitung des Verwendungszwecks löse deshalb nicht die Probleme. "Vereine und Kommunen werden das Land nicht aus der Verantwortung für Breitensport und Jugendarbeit entlassen", betonte Sturm.

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28.10.2003 Schaufenster

Die Schuhe „vom Skibbe“ sind weg

Die Schuhe „vom Skibbe“ sind weg. Der glückliche Besitzer ist Dieter Schons aus Nievenheim. Er erstand die Fußballschuhe meines Mitarbeiters Holger Pissowotzki. Beim Benefiz-Festival „Dormagen hilft Tanja“ lieh das SCHAUFENSTER dem Bundestrainer dieses Paar Schuhe beim Promi-Spiel gegen eine RTL-Auswahl. Als Dank signierte Michael Skibbe anschließend die Treter für einen guten Zweck. Nach einer wochenlangen Versteigerungsaktion erhielt schließlich Dieter Schons (Planen Schons) für 222,22 Euro den Zuschlag. Der Erlös kommt dem Föderverein „Sport schafft Platz“ des VdS Nievenheim zugute. Dieter Schons ist nicht nur ein Fußballfreund und darf sich jetzt auch über einen Besuch bei der Nationalmannschaft freuen, er ist auch Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft „Rot-Weiss“ Ückerath. Auch dieser Verein unterstützt den VdS bei seinem Ziel, 100.000 Euro für die Errichtung des Rasenplatzes zusammen zu bekommen. So gehen bei der Prinzenproklamation am 22. November und beim Kostümball am 24. Februar jeweils 1 Euro pro Gast an den Förderverein. Das ist doch wirklich eine gute Sache!   -Frank Möll

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28.10.2003 Schaufenster-Online

Es ist weißgott keine Selbstverständlichkeit, in die eigene Tasche zu greifen und für eine gute Sache das Seinige beizusteuern. So geschehen jetzt beim Fußball-Bezirksligisten VdS Nievenheim. Wie bekannt ist, muss der Klub 100.000 Euro aus eigener Kraft aufbringen, um die Unterstützung der Stadt zum Bau des sehnsüchtig erwarteten Kunstrasenplatzes zu erlangen. Ihren Beitrag zum Erreichen dieses Zieles leistete nun die Erste Mannschaft des Klubs um Kapitän Ante Galzina. Vor dem Heimspiel vorgestern übergab die Truppe den Vorstandsleuten Rainer Kottirre und Werner Völkel (rackern unermüdlich wie Honigbienen für den Bau des neuen Platzes) einen Scheck in Höhe von 1000 Euro, die von den Spielern aus freiem Willen mir nichts dir nichts gespendet wurden. „Ein gutes Zeichen“, so Werner Völkel, „die Senioren zeigen somit, dass sie für die Zukunft des Vereins, die Jugend, etwas tun wollen. Schließlich bauen wir den Platz ja nicht für die „Alten“, sondern gerade für die vielen Jugendmannschaften, die wir haben und die unter widrigen Bedingungen noch auf der Asche trainieren müssen.“ Nachdem bereits der TuS Hackenbroich um Hans Sturm und der FC Straberg am ersten Spieltag für den VdS-Platz gespendet hatten, zeigen nun also auch die eigenen Kicker des Klubs Flagge. Dazu bleibt nur zu sagen: Bravo! Denn auch wenn sportlich am Sonntag rein überhaupt nichts für die Nievenheimer zusammenlief - die Truppe hat Charakter!    -Frank Möll

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24.09.2003 Rheinischer Anzeiger

Förderverein für neuen Kunstrasenfußballplatz

„Sport schafft Platz“ nimmt die Arbeit auf

Dormagen/Nievenheim (-oli) – „Sport schafft Platz“ – Diesen Namen trägt der gemeinnützigeFörderverein, den die Verantwortlichen der Fußballabteilung des VdS Nievenheim jetzt gegründet haben, um 100.000 EURO für den Bau des neuen Kunstrasenplatzes aufzubringen.
„Sport schafft Platz“ – Unter diesem Motto setzen sich prominente Dormagener wie Bürgermeister Reinhard Hauschild, Hans Sturm, Vorsitzender des TuS Germania Hackenbroich, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Dormagen, Manfred Bördgen, der neue Nievenheimer Schützenkönig, Wolfgang van Bömmel-Wegmann, oder die Sportausschussvorsitzende Regina Nawrot ein, um der Jugend in Nievenheim künftig bessere sportliche Perspektiven bieten zu können. Da bis Ende 2005 keine Förderung des Kunstrasenplatzprojektes durch das Land Nordrhein-Westfalen erfolgen wird, hatte Hauschild zusammen mit VdS-Fußballgeschäftsführer Rainer Kottirre und dem zweiten VdS-Vorsitzenden, Werner Völkel, eine Lösung gefunden: Die Stadt schultert neben den bisherigen 616.000 EURO weitere 114.000 EURO für das Bauvorhaben. Der Verein muss 100.000 EURO beisteuern. Der Stadtrat gab dafür Ende Juli grünes Licht (der RA berichtete). Kottirre, der Geschäftsführer des Fördervereins ist, hatte damals erklärt: „Jetzt kann Dormagen zeigen, ob es wirklich eine Sportstadt ist.
“ Mit einer wohl durchdachten Spendenaktion will der Förderverein „Sport schafft Platz“ die erforderlichen 100.000 EURO zusammenbringen. Neben verschiedenen Veranstaltungsformaten ist das Hauptgerüst ein Spendenmodell, das es den Sponsoren ermöglicht, sich dauerhaft auf der Nievenheimer Bezirkssportanlage zu präsentieren. Völkel, der als Kassierer des Fördervereins fungiert: „Wenn der Kunstrasenplatz gebaut wird, werden wir dort zwei große Tafeln aufstellen – eine hauptsächlich für private Spender und eine  vorwiegend für die Wirtschaft.“ Die Tafeln sind jeweils 1,50 mal 1,00 Meter groß. Bürger, die 100 EURO spenden, werden auf der Tafel auf einem zehn mal zwei Zentimeter großen Schild veröffentlicht. Sponsoren aus der Wirtschaft, die 1.000 EURO spenden, kommen auf ein 10 mal 20 Zentimeter großes Schild. „Wenn wir die beiden Tafeln voll bekommen, haben wir 50.000 EURO zusammen“, rechnet Völkel hoch. Die andere Hälfte der erforderlichen 100.000 EURO soll über Veranstaltungen reinkommen, wobei natürlich jede Spende willkommen ist – egal ob ein EURO oder ein Betrag, der größer ist als 1.000 EURO. Zwei Eingänge konnte der Kassierer bereits verzeichnen: Das Schützenfußballturnier in Nievenheim brachte einen Erlös von 300 EURO. Germania-Chef Sturm übergab am ersten Bezirksliga-Spieltag beim Lokalduell des VdS in Hackenbroich die erste Spende.
Ergo: Das Ziel ist nicht mehr die niedrigste sechsstellige Summe, sondern „nur noch“ ein sehr hoher fünfstelliger Betrag. Bei den Veranstaltungen will sich der Förderverein „Sport schafft Platz e.V.“, dessen Vorsitzender van Bömmel-Wegmann wurde, nicht verzetteln, sondern setzt auf Formate, die in Nievenheim und in ganz Dormagen guten Zuspruch finden. Den Auftakt macht am kommenden Sonntag, 28. September, ein Infostand auf dem Nievenheimer Gewerbefest im Wittgeshof. Dort dreht sich zugunsten der Aktion „Sport schafft Platz“ ein Glücksrad, das 100.000 EURO-Schwein wird aufgestellt und der Förderkreis betreut einen eigenen Getränkestand, dessen Erlös dem Kunstrasenprojekt zugeführt wird. Weitere Veranstaltungen sind in Planung: So wird über ein vorweihnachtliches Turmblasen an der Pfarrkirche St. Pankratius nachgedacht. Ebenfalls angedacht ist ein gemeinsames Konzert der Dormagener Chöre in der Dormagener Dreifachturnhalle. Fest steht schon jetzt, dass es im kommenden Jahr am 12. Juni ein großes „Sport schafft Platz“-Fest mit Live-Musik geben wird. Der Bau eines neuen Fußballplatzes ist notwendig, weil die Fußballabteilung des VdS, vor allem im Jugendbereich, aus allen Nähten platzt. 350 Kinder und Jugendliche sowie 600 Erwachsene sind dort aktiv, Tendenz steigend. Trainiert wird derzeit jeden Abend bis 22 Uhr, auch der Spielbetrieb hat die Kapazitätsgrenzen erreicht. Um ihrer wichtigen sozialen Funktion in Nievenheim auch zukünftig gerecht zu werden, muss die Bezirkssportanlage für den VdS erweitert werden. Wer für „Sport schafft Platz“ spenden möchte, kann dies  schon jetzt bei folgenden Geldinstituten machen: Sparkasse Neuss, BLZ 305 500 00, Konto 802 110 06; Volksbank Düsseldorf-Neuss, BLZ 301 602 13, Konto 310 622 40 12; VR Bank Dormagen, BLZ 305 605 48, Konto 570 107 10 10. Das Ausstellen einer Spendenbescheinigung ist möglich.
(Anmerkung: Die Aktion „Sport schafft Platz“ ist bis zum 30. Juni 2004 angesetzt).

Gründungsmittglieder des Fördervereins Sport schafft Platz
Das sind - fast vollstandig - die Gründungsmitglieder des Fördervereins "Sport schafft Platz"
Foto: O. Baum
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18.09.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Fußball-Bezirgsligist konnte kritische Personalfrage schneller lösen als gedacht

Braun neuer Trainer in Nievenheim

Schneller als gedacht, hat Fußball-Bezirgsligist VdS Nievenheim einen Nachfolger für den am Sonntag zurückgetretenen Bernd Meuter gefunden. Ab sofort trainiert Michael Braun die Mannschaft, die als Meisterkandidat in die Saison gestartet war und mit drei Niederlagen einen klassischen Fehlstart hingelegt hat. Der frühere Torjäger stand bislang beim A-Ligisten Agrupacion Asturiana unter Vertrag, bei dem er auch die ersten drei Saisonspiele auf der Bank saß, doch die Spanier ließen Braun ohne ein böses Wort ziehen. „Natürlich war die Nachricht ein Schock, doch wir hatten von Beginn an eine Vereinbarung mit Michael, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen, wenn er ein attraktives Angebot bekommt“, ließ Asturiana Vorsitzender Tino Ardines gestern wissen.
Für Braun waren es die sportlichen Perspektiven, die ihn nicht lange über eine positive Antwort auf das Angebot aus Nievenheim grübeln ließen. „Der Verein will mittelfristig wieder in die Landesliga zurück. Das sind optimale Voraussetzungen, um mich bei meiner dritten Trainerstation weiter zu entwickeln und mir auch als Trainer den guten Namen zu machen, den ich als Spieler hatte“, nennt Michael Braun seine Gründe für den Wechsel. In Nievenheim herrscht Freude, dass die so kritische Personalfrage viel schneller als erwartet gelöst werden konnte. Um die langfristig angelegte Zusammenarbeit zu betonen, wurde Braun gleich mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet. „Ich denke, er ist der richtige Mann für unsere Ziele. In Bezug auf die Rahmenbedingungen und das Konzept haben wir gleich eine Sprache gesprochen“, meint Nievenheims Vorsitzender Peter Weiler, „wir wollen in naher Zukunft zurück in die Landesliga“. Dass das keine Luftschlösser sind, davon ist Michael Braun überzeugt, auch wenn er die meisten seiner neuen Spieler nur vom Namen her kennt. Er sieht in der Mannschaft, aber auch im gesamten Verein jede Menge Potenzial. Schließlich seien vor der Saison starke Neuzugänge geholt worden, aber auch aus der Jugend und der Reserve könnten für die Zukunft Akteure rekrutiert werden. Wo die Gründe den verkorksten Saisonstart liegen, kann Braun noch nicht beurteilen, schließlich soll er heute zum ersten Mal mit der Mannschaft trainieren. Eins ist für ihn aber sicher: „Ich werde im Team erst einmal aufräumen und mich nach Spielern umschauen, die sich voll mit dem Verein identifizieren. Dann wird es meine Aufgabe sein, wieder den Spaß am Fußball zurückzubringen“.
Wie es jetzt bei Asturiana weitergeht, konnte Tino Ardines gestern noch nicht sagen. Das Spiel am Sonntag wird mit einer vereinsinternen Lösung überbrückt. Ardines: „Ich habe gute Kontakte, dann werden wir schon einen guten Trainer finden“.     -ben

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16.09.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Bernd Meuter nach dem Rücktritt in Nievenheim:

"Das musste ich mir nicht mehr antun"

Nievenheim: Gerade mal drei Spieltage alt, hat die neue Fußball-Saison aus Sicht des Rhein-Kreises ihren ersten Trainerabgang. Wie die NGZ bereits in ihrer Montagausgabe berichtete, zog Bernd Meuter nach der desaströsen 0:5-Niederlage des von ihm trainierten Fußball-Bezirksligisten VdS Nievenheim gegen Eintracht Düsseldorf die Konsequenzen - er erklärte seinen sofortigen Rücktritt.

Die Folge eines völlig verkorksten Saisonstarts: Nach dem Abstieg aus der Landesliga als Meisterschaftskandidat in die Spielzeit gegangen, gab's zum Auftakt ein 0:3 gegen den TuS Hackenbroich, am zweiten Spieltag ein 1:4 gegen den Düsseldorfer SV und eben die deftige Abfuhr gegen die Eintracht.
"Für mich war klar, dass ich im Fall einer neuerlichen Niederlage einen Schlussstrich ziehen würde. Ich habe keine Erklärung für die schlechten Leistungen meiner Mannschaft und wusste einfach nicht mehr, wo ich den Hebel ansetzen sollte", gewährte Meuter gestern einen Einblick in die Gründe für seine Entscheidung.
Besonders hat Meuter Kopfzerbrechen bereitet, dass die Truppe sich so wechselhaft präsentierte. In den beiden starken ersten Hälften gegen Hackenbroich und DSV sowie einem guten zweiten Durchgang gegen Eintracht Düsseldorf hätten die Spieler bewiesen, dass sie Fußballspielen könnten und dass sie nicht gegen den Trainer gespielt hätten.
"Ich war mächtig unter Druck, weil ich mir ständig Gedanken über die Ursachen gemacht habe. Schlechter Schlaf, Herz- und Bauchschmerzen waren die Folge. Das muss ich mir und meiner Familie nicht mehr antun", erklärt Meuter, der aber betont, dass seine Entscheidung nicht auf Zwistigkeiten mit dem Vorstand des VdS Nievenheim zurückzuführen ist.
"Im Gegenteil. Der Rücktritt ist mir sehr schwer gefallen, weil ich mich im Verein sehr wohl gefühlt habe und auch die volle Unterstützung des Vorstands hatte." Doch gerade weil Meuter so viel am VdS liegt, hat er diesen Schritt vollzogen. Schließlich wurde die Mannschaft verstärkt und vor der Saison der direkte Wiederaufstieg als Zielsetzung ausgegeben.
Meuter: "Dem wollte ich nicht im Weg stehen. Jetzt soll ein Anderer versuchen, ob er es mit dieser Truppe besser hinbekommt." Wer dafür in Frage kommt, konnte Nievenheims Vorsitzender Peter Weiler gestern noch nicht sagen.
Kandidaten sollten bei der Vorstandssitzung am Montag ausgelotet werden, eine Entscheidung dann wahrscheinlich Ende der Woche getroffen werden. "Für uns kam der Rücktritt überraschend, wir haben ihn aber respektiert und akzeptiert. In der Mannschaft stimmt einiges nicht. Die Aufgabe des neuen Trainers wird es sein, die Mängel abzustellen", lässt Weiler wissen. Sein erstes Spiel ohne Bernd Meuter wird der VdS heute im Pokal beim SV Bedburdyck/Gierath bestreiten.  -David Beineke

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20.08.2003 Rheinischer Anzeiger

VdS Nievenheim: halber Kader ausgetauscht

Mit neuen Spielern direkt zum Wiederaufstieg ?

Fußball (om) – Nach dem trostlosen Abstieg in die Bezirgsliga tauschte der VdS Nievenheim die Hälfte seines Personal aus. Thomas Tröster, Andreas Schulz (beide Rheydter SV), Willi Rütten, Rene Breuer, Markus von Zons (alle FC Zons), Norman Beeck (Novesia Neuss), Hans-Peter Thissen, Sascha Krieg (SVG Weißenberg), Andre Becker (TSV Bayer) und Emil Kezic (unbekannt) gingen.
Neu hinzu kamen mit Jamal El Khatoutti (VfR Büttgen), Petrit Spahija (FC Delhoven) und Jeton Bunjuka (RS Horrem) drei der torgefährlichsten Stürmer des Kreises. Cäsar Nastachowski (FC Zons), Frank Bordelius (Rheinwacht Stürzelberg), Mohamed Lakbir (VfR Büttgen), Ismail Davarci (VfB Hilden), Martin Rothkegel, Daniel Hagenau (beide eigene Jugend), Florian Völkel (eigene Reserve) und Sigmund Juranek (SV Uedesheim) komplettieren den Kreis der Neuzugänge.
Trainer Bernd Meuter steht vor der schwierigen Aufgabe, aus den vielen, nicht immer pflegeleichten Neuzugängen eine Einheit zu formen. Zudem muss sich der VdS mit der Rolle eines Titelanwärters abfinden. Doch Meuter gibt die Favoritenrolle gerne an den SV Hilden-Nord weiter. "Unser Team muss sich erst finden. Wenn es gelingt, kann es oben mitspielen", sagt der VdS-Coach, der Platz eins bis vier als offizielles Saisonziel nennt.

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05.08.2003 Schaufenster

Von oberster Stelle genehmigt

Rhein-Kreis Neuss. Jetzt steht es fest: Das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Dormagen für den Zeitraum bis 2009 ist von der Aufsichtsbehörde genehmigt. Am Donnerstag traf das Fax von Landrat Dieter Patt im Rathaus ein. Er erteilte die Genehmigung ohne Auflagen- allerdings mit dem Hinweis, dass eine weitere Auf- und Ausgabenkritik unumgänglich sei. Sparpotenzial sieht der Landrat unter anderem bei den sächlichen Verwaltungs- und Betriebskosten sowie den freiwilligen Leistungen der Stadt. Die Erweiterung der Sportanlage in Nievenheim trägt die Aufsichtsbehörde hingegen trotz fehlender Landeszuschüsse mit. Einer der Gründe dafür ist, das  der VdS Nievenheim sich finanziell an dem Rasenplatzbau beteiligen will. Rund 100.000 Euro sollen dafür in einer Spendenaktion aufgebracht werden.
In dem Genehmigungsschreiben des Landrats heißt es: „Die avisierte Unterstützung durch Spendengelder der ortsansässigen Sportvereine findet meine ausdrückliche Anerkennung.“ Und weiter: „Die bei Nichterrichtung der Anlage zu befürchtenden äußerst negativen Folgen veranlassen mich, Bedanken gegen die gegenüber der Veranschlagung um 114.000 Euro höheren städtischen Kosten zurückzustellen.“ Erfreut über die Nachricht aus Neuss sind Bürgermeister Reinhard Hauschild und Kämmerer Ulrich Cyprian. „Mit der vorliegenden Genehmigung ist die Handlungsfähigkeit der Stadt sicher gestellt. Wir werden auch weiter alles tun, um dass von der Aufsichtsbehörde in uns gesetzte Vertrauen durch einen strengen Sparkurs zu Rechtfertigen“, so ihre gemeinsame Stellungnahme. Nach dem vom Rat verabschiedeten Haushaltssicherungskonzeptes wird die Stadt Dormagen im Jahre 2006 erstmals wieder einen ausgeglichenen Etat vorlegen.
Das bis dahin aufgelaufene Gesamtdefizit von aktuell 22,7 Millionen Euro soll in den drei nachfolgenden Jahren ausgeglichen werden.

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30.07.2003 Leserbriefe / Gästebuch des VdS

Auszug aus unserem Gästebuch:

Liebe Sportfreunde,

auf diesem Weg möchte ich die heutigen Presseberichte zur Sportplatzerweiterung kommentieren:

Am 8.7.03 hat der Bürgermeister Hauschild Werner Völkel und mich eingeladen, um uns mitzuteilen, dass die öffentlichen Zuschüsse in Höhe von 214.000 EURO vom Land NRW bis einschließlich 2005 sicher nicht!!! kommen werden. Ob danach was kommt, erscheint sehr fraglich. Nachdem wir uns Luft gemacht haben, sind wir dann dazu übergegangen nach Möglichkeiten und Lösungen für unser überall als dringend bekanntes Platzproblem zu suchen. Im Verlauf des Gespräches habe wir dem Bürgermeister dann nochmals 114.000 EURO aus den Rippen geschnitten, die er trotz Haushaltssicherungskonzept bereitstellen wird. Es blieben also noch 100.000 EURO übrig. Um die Sache nicht ad acta zu legen, sind wir dann auf die Idee gekommen, für diesen Betrag einen Förderkreis zu gründen, der die Summe durch Aktionen und Spenden beschaffen soll. Welche Aktionen kommen, wie die Sache verwaltet wird, wer uns insgesamt zur Seite steht, wie das Organisationsteam besetzt wird, ist bis jetzt nur angerissen worden. Klar ist aber, dass uns jetzt alle unterstützen und jede Seite versucht, diesen Betrag zu bekommen. Wir vom Vorstand wissen, wie schwer das ist und wie hoch diese Summe ist. Wir wissen auch, dass wir gar nicht in der Lage sind, alleine diesem Betrag aufzubringen, aber, um es ganz klar zu sagen, hatten wir gar keine andere Möglichkeit mehr.
Fakt ist, dass wir mindestens bis zum Jahr 2006 auf die Zuschüsse hätten warten müssen, ohne zu wissen, ob sie überhaupt jemals kommen. Hätten wir das gemacht, würde das Thema Sportplatzerweiterung in Nievenheim einschlafen. So blieb uns nur die Möglichkeit zu hoffen, dass uns mit der 100.000 EURO-Lösung die Hoffnung auf einen baldigen Bau erhalten bleibt.
Wir vom Vorstand können jetzt nur noch hoffen, dass alle, die laut ihre Unterstützung angekündigt haben, jetzt auch wirklich helfen, diesen Betrag zu bekommen. Gleichzeitig fordern wir alle Nievenheimer auf, uns zu unterstützen. Wir machen das in erster Linie um unseren mehr als 300 Kindern und Jugendlichen eine optimale Förderung zukommen zu lassen. Jeder weiß, wie wichtig die soziale Arbeit in einem Verein ist. Wir wollen nicht, dass Nievenheim in absehbarer Zeit ebenfalls zum sozialen Brennpunkt in Dormagen wird.
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich auch die anderen Vereine in Nievenheim, wie Schützenverein, Feuerwehr oder Karnevalsgesellschaften uns helfen würden. Bitte tragt unsere Idee nach draußen und helft, dass wir bald den neuen Platz einweihen können. Sicherlich wird zu diesem Thema in naher Zukunft mehr gesprochen werden und in der Zeitung stehen. Sobald die Aktion offiziell anläuft, wird es jeder hören.

In der Hoffnung auf die größte Unterstützung werde ich mich bald wieder bei Euch melden.

Rainer Kottirre

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30.07.2003 Rheinischer Anzeiger

Kunstrasenplatz: Bis 2005 kein Geld vom Land / Hauschild sagt weitere 111.000 EURO zu

Jetzt kann Dormagen zeigen, ob es auch wirklich eine Sportstadt ist

NIEVENHEIM (-oli) – Die unendliche Geschichte um die Erweiterung der Bezirkssportanlage in Nievenheim hat in der Sitzung des Stadtrates am gestrigen Abend eine überraschende Wendung bekommen: Zwar hatte die Bezirksregierung Düsseldorf der Stadtverwaltung Anfang Juli mitgeteilt, dass der Neubau eines Kunstrasenplatzes vom Land Nordrhein-Westfalen bis einschließlich zum Jahr 2005 nicht gefördert wird. Doch in Gesprächen mit den Verantwortlichen des VdS Nievenheim hat Bürgermeister Reinhard Hauschild eine Lösung gefunden, die es vielleicht doch noch ermöglicht, den neuen Fußballplatz so schnell wie möglich zu bauen. So wird die Stadt zusätzlich zu ihrem bisherigen Engagement von 616.000 EURO noch einmal zusätzliche 114.000 EURO schultern. Die erforderliche Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde für das Haushaltssicherungskonzept (HSK) verlief am vergangenen Freitag positiv: Landrat Dieter Patt erklärte seine Zustimmung zu dieser bisher nicht vorgesehenen Mehrausgabe. Der Restbetrag von 100.000 EURO soll durch eine große, stadtweite Spendenaktion aufgebracht werden. So plant der VdS unter anderem die Gründung eines Fördervereins „Sportplatzerweiterung“. VdS-Geschäftsführer Rainer Kottirre, der an der Ratssitzung als Sachverständiger teilnahm, erklärte: „Jetzt kann die Sportstadt Dormagen beweisen, dass sie wirklich eine Sportstadt ist.“
Der zusätzliche Beitrag der Stadt, deren bisheriger Anteil von 616.000 EURO aufgrund des HSK auf die Jahre 2003 und 2004 verteilt wurde, und die Spendenaktion sollen zusammen den Ansatz der Landesförderung in Höhe von 214.000 EURO abdecken. Da alle planungsrechtlichen Verfahren abgeschlossen sind und die Stadt bereits die Baugenehmigung erteilt hat, könnte es sehr bald losgehen – wenn die Gesamtfinanzierung steht. „Die erforderliche Ausschreibung ist bis ins kleinste Detail fertig, wir könnten sofort loslegen“, so Hauschild. Der Bürgermeister hatte die undankbare Aufgabe, den Verantwortlichen des VdS Nievenheim am 8. Juli die schlechte Nachricht aus Düsseldorf zu überbringen. Der dortige Frust scheint nur zu verständlich: „Wir erleben seit 15 Jahren eine Achterbahnfahrt. Auch jetzt haben wir zunächst gedacht, es sei alles aus“, so Kottirre. Auch unter der vorherigen Ratsmehrheit von SPD und Zentrum habe es immer wieder so ausgesehen, als ob alles geklärt sei – und dann habe es doch wieder einen Rückschlag gegeben. Kottirre: „Dabei platzt unsere Fußballabteilung mit 350 Kindern und Jugendlichen sowie 600 Erwachsenen aus allen Nähten.“ Tendenz gerade beim Nachwuchs steigend. Der vorhandene Bolzplatz habe gesperrt werden müssen, da aufgrund des schlechten Zustandes die Verletzungsgefahr zu groß geworden sei. „Wir trainieren schon jeden Abend bis 22 Uhr, so geht es einfach nicht mehr weiter“, erklärt der VdS-Geschäftsführer. Der Sportverein nehme in Nievenheim eine wichtige soziale Funktion ein. „Das soll auch in Zukunft so bleiben“, so Kottirre.
Bei den Gesprächen mit der Verwaltungsspitze waren auch Manfred Bördgen, Vorsitzender des Stadt-Sportverbandes, und Hans Sturm, Vorsitzender des TuS Germania Hackenbroich, dabei. Beide haben dem VdS zugesagt, die Spendenaktion mit vollem Engagement zu unterstützen. „Wir als Verein können die 100.000 EURO nicht selbst aufbringen, das sprengt unsere Möglichkeiten völlig“, so Kottirre. Die Solidarität der ganzen Stadt sei nun gefragt.

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30.07.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Stadtrat gestern Abend: Land zieht sich aus der Förderung des Rasenplatzes Nievenheim bis mindestens 2005 zurück

Stadt und Verein ziehen jetzt an einem Strang

NIEVENHEIM. Alle Hoffungen richteten sich auf Düsseldorf - sie wurden jetzt bitter enttäuscht. Und dennoch soll der Bau des Rasenplatzes jetzt in einer gemeinsamen Aktion von VdS Nievenheim und Stadt Dormagen verwirklicht werden. Darüber informierte am Dienstag Abend Bürgermeister Reinhard Hauschild und der Vorstand des Vereins der Sportfreunde Nievenheim (VdS) den Stadtrat.

Der Rasenplatz im Ort ist seit Jahren ein Herzenswunsch der Nievenheimer Sportler. Alleine 300 Jugendliche und 17 Mannschaften müssen mit einem Platz für das Training auskommen. Insbesondere im Jugendbereich soll es bereits Austritte aus dem Verein aus Frust über die Situation geben. Abhilfe soll der neue, belastbare Rasenplatz bringen. Und er ist seit geraumer Zeit im Stadtrat beschlossene Sache. Zwar hatte die Opposition immer gefordert, den Bau in jedem Fall durchzuziehen, Verwaltung und CDU hatten jedoch nach Angaben von Hauschild immer auf die finanzielle Verhältnismäßigkeit verwiesen und den Bau ohne Landesmittel abgelehnt. Das bedeutete: Das Land steuert 214.000 Euro bei. Die Landesregierung teilte aber jetzt Bürgermeister Reinhard Hauschild und Landtagsabgeordneten Karl Kress zunächst mündlich, später auch schriftlich, mit, dass bis einschließlich im Jahre 2005 kein Geld aus Düsseldorf für dieses Projekt fließen werde. Eine Möglichkeit wäre ein vorzeitiger Baubeginn, die Stadt würde vorfinanzieren, die Zuschüsse kämen dann später - doch einen solchen möglichen Weg lehnte das Land ab - vielleicht ist auch über das Jahr 2005 hinaus die Zuschusslage zu ungewiss, oder sie wird auf Pauschalen umgestellt.
Der Bürgermeister informierte noch am gleichen Abend den Vorstand des VdS - dort machte sich bittere Enttäuschung bereit. Geschäftsführer Reiner Kotirre machte sich offenbar richtig Luft.
Allein die Gesamtkosten zu schultern, sieht sich die Stadt nicht in der Lage, bekäme im übrigen ein solches Vorhaben nicht genehmigt. Auf Vermittlung des Vorsitzenden des Stadtsportverbands, Manfred Bördgen kam dann ein neues Modell auf den Tisch: Verein und Stadt versuchen die Kosten alleine zu schultern. Im Rat informierten Geschäftsführer Kotirre und zweiter Vorsitzender Werner Völkel die Ratsmitglieder über ihr Vorhaben. Der Verein ruft einen Förderverein ins Leben, sammelt Spenden für das Projekt "Rasenplatz". Insgesamt 100.000 Euro sollen auf diese Weise zusammen kommen. Viele Möglichkeiten und Wege werden in Erwägung gezogen - unter anderem ein Benefiz-Spiel mit dem Bundesligisten Bayer Leverkusen.
Der erfolgreichen Tag X in Hackenbroich erinnert an Projekte wie den Dorfplatz Delrath oder Stürzelberg. Die restlichen 114.000 Euro will dann die Stadt beisteuern. Ein erstes Gespräch des Bürgermeisters mit dem Landrat über dieses Thema endete offenbar mit verständnisvoller Zustimmung. Ausgeglichen werden soll der Betrag bis zum Ende des Konsolidierungszeitraums bis 2009. Die Verwaltung hat nach Angaben des Bürgermeisters bereits alle Voraussetzungen geschaffen, um den Kunstrasenplatz schnellstmöglich zu verwirklichen, was allerdings offenbar in einem Schreiben des zuständigen Ministers Michael Vesper an den Verein verneint wird. Der Bezirksregierung liegen laut Hauschild alle entscheidungsrelevanten Unterlagen bereits seit langem vor.
Der erste Förderantrag datiert aus dem Jahre 1996. Im Haushalt für dieses Jahr und im Finanzplan für das kommende Jahr ist das Projekt mit einem Gesamtbetrag von 830.000 Euro - städtischer Anteil 616.000 Euro - eingestellt. Die Baugenehmigung für die der Sportanlage ist erteilt. Hauschild: "Wir könnten morgen mit dem Bau beginnen." Die Fraktionen des Rates stimmten diesem Konzept weitgehend zu. Gunther Hälbich als FDP-Vertreter hielt der das Projekt zwar für wünschenswert, mit Blick auf das Haushaltssicherungskonzept für nicht realisierbar hält. Sprecher von CDU und SPD lobten das Engagement der Nievenheimer und sagten ihnen auf ihrem schwierigen Weg jede erdenkliche Unterstützung zu. Schließlich regte Bernd Engwicht (CDU) an, die Sitzungsgelder des Tages als Grundstock für den Förderverein zu stiften.    Chris Stoffels

Zur Sache:   Der Weg der Zukunft

Und wieder eine Absage – das Land lässt die Städte und Gemeinden am Zuschusspendel zappeln. Den Nievenheimern ist nicht zu verdenken, dass sie ausgesprochen sauer auf das Land reagieren. Sieben Jahre Ungewissheit um die Zuschüsse, weitere werden folgen. Vielleicht ist Nievenheim in einer CDU-regierten Kommune der SPD / Grünen Landesregierung nicht prestigeträchtig genug? Den Weg, den die Stadt jetzt im Schulterschluss mit dem Verein eingeht, ist hart, erscheint aber als der einzig mögliche, wenn das Projekt Rasenplatz Nievenheim nicht völlig aus den Augen verloren werden soll. Ob Gesund, Rente oder hier der Sportplatz – der Staat erwartet vom Bürger eine Art „Eigenbeitrag“ für die Gelder, die er zur Verfügung stellt. Ein Weg, der im Grunde vernünftig ist, der aber auch die Gefahr birgt, blindlinks alles auf den Bürger abzuwälzen – siehe Gesundheitsreform. Bürgerschaftliches Engagement ist gut und wichtig, aber es darf nicht dazu führen, dass sich der Staat, hier das Land, aus der Verantwortung stiehlt, zum reinen Selbstzweck wird. Für manche mag in diesen Zeiten ein neuer Rasenplatz der reine „Wahnsinn“ sein, die sport-, gesundheits- und jugendpolitischen Folgen ohne zusätzlichen Platz sind es mit Sicherheit. Chris Stoffels

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22.07.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Training jetzt auf dem Bolzplatz

NIEVENHEIM. Der VdS Nievenheim kann auf dem „Bolzplatz“ an der Sportanlage Südstraße in diesen Tagen wieder mit seinen Jugendmannschaften trainieren. Der Platz, der erhebliche Schäden aufwies, wird wieder hergerichtet. Wie Beigeordneter Ulrich Cyprian ermittelte, soll der Platz jedoch künftig ausschließlich für den Trainingsbetrieb der Jugendfußballer zur Verfügung stehen. Laut Cyprian ist nicht mehr eindeutig zu ermitteln, ob der Platz als Kleinspielfeld für die Sportanlage oder als öffentlicher Bolzplatz konzipiert war. Um jedoch den Trainingsbetrieb nicht zu beeinträchtigen und den erneuerten Belag zu schonen, soll der Platz nur für den Trainingsbetrieb vorgehalten werden. Im übrigen ist in Nievenheim vor Kurzem ein weiterer Bolzplatz angelegt worden (Nähe ALDI). Die Verwaltung stellt klar, dass die Instandsetzung des Platzes vor einer entsprechenden Anfrage des Zentrum in Auftrag gegeben war und es hier um eine kurzfristige Maßnahme für den VdS handele, die nichts mit dem Ziel eines Rasenplatzes für den Stadtteil Nievenheim zu schaffen, zu tun habe.    Sto

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12.07.2003 Schaufenster

Woitzik pro Kids:  Bolzplatz wird saniert!

NIEVENHEIM. Tiefe Stolperfallen, abgetretener Rasen und kaputte Tore: Das Kicken am Nievenheimer Bolzplatz macht den sportlichen Kids nicht nur keinen Spaß mehr, sondern ist inzwischen sogar höchst gefährlich geworden. Aus Sicherheitsgründen hat der VdS Nievenheim bereits vor einer Woche das Training seiner Jugendmannschaft dort gestoppt - das Verletzungsrisiko wollen Trainer und Vorstand nicht länger eingehen (wir berichteten). Doch Nievenheim wäre nicht Nievenheim ohne seinen Gerhard Woitzik: Entsetzt über den Zustand des Bolzplatzes forderte der Zentrums-Politiker kurzer Hand, die Problematik in der kommenden Ratssitzung zu thematisieren. Im Ältestenrat am vergangenen Dienstag machte der engagierte Nievenheimer seinem Unmut bereits Luft und forderte sogar einen Dringlichkeitsantrag, damit die Kids wenigstens pünktlich zum Ferienbeginn wieder sorglos kicken können. Das stolze Ergebnis: „Die Verwaltung hat inzwischen alles veranlasst, damit die Sanierungsarbeiten nächste Woche beginnen können“, so Woitzik zufrieden. Technischer Beigeordneter Hans-Dieter Schwarz habe sich schnell und unkompliziert um die Angelegenheit gekümmert, berichtet der Zentrums-Chef. Die gefährlichen Löcher sollen jetzt möglichst schnell zugeschüttet und neuer Raser gesät werden. „Dann steht der Bolzplatz der Sportjugend und allen anderen Kindern voraussichtlich spätestens Mitte August wieder voll zur Verfügung“, hofft Gerhard Woitzik.           -ch

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08.07.2003 Schaufenster

Heinz Taschner vom VdS ist auf Bürgermeister Hauschild nicht gut zu sprechen

Der VdS und sein Rasenplatz:  nur Frust

NIEVENHEIM. Heinz Taschner vom VdS Nievenheim ist stinksauer. Pünktlich zum Jugendtag des Vereins am vergangenen Samstag wandte sich der Jugendgeschäftsführer des Klubs mit einem offiziellen Schreiben an die Eltern und Freunde der Nievenheimer Fußball-Jugend. Neuer Stein des Anstoßes im schier endlos erscheinenden Nievenheimer Drama in Sachen Rasenplatz: auf dem öffentlichen Bolzplatz neben der VdS-Asche können die Jüngsten des Klubs nicht mehr trainieren. Löcher und Unebenheiten übelster Kaliber machen ein vernünftiges Fußballspielen unmöglich, das Stichwort „Acker“ ist für dieses Stück Land geradezu noch ein Kompliment. „Da die Sportplatz-Erweiterung mit diesem Bürgermeister nie realisiert werden wird und sich der Jugendvorstand entschlossen hat, den öffentlichen Bolzplatz wegen des katastrophalen Zustandes und der damit verbundenen Verletzungsgefahr für den Trainingsbetrieb zu schließen, werden wir uns in Zukunft notgedrungen nur mit einem Minimum an Training und Betreuung der Kinder zufrieden geben müssen“, so Taschner in seinem Schreiben, dem auch eine „Chronik des Versagens“ beigefügt ist. In dieser fasst Taschner Zitate des Bürgermeisters bezüglich des geplanten Nievenheimer Rasenplatzes in chronologischer Reihenfolge seit dem 04.09.1999 zusammen und kommt zu dem Ergebnis: „Unter diesem Bürgermeister wird sich Nievenheim immer mehr zu einem sozialen Brennpunkt entwickeln, weil wir den Jugendlichen keine ausreichenden Angebote machen können und sie auf der Straße stehen“.   -mk

Chronik des Versagens: lesen Sie hier mehr

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