P R E S S E  -  Archiv 2002-2003  | NGZ  Rheinischer Anzeiger  | Schaufenster  |  CDU  |  SPD  |  FDP  |
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05.08.2003  Von oberster Stelle genehmigt
30.07.2003  Reaktionen zur Pressemitteilung vom 30.07.2003
30.07.2003  Kunstrasenplatz: Bis 2005 kein Geld
30.07.2003  Stadt und Verein ziehen jetzt an einem Strang
22.07.2003  Training jetzt auf dem Bolzplatz
12.07.2003  Woitzik pro Kids:  Bolzplatz wird saniert!
08.07.2003  Der VdS und sein Rasenplatz:  nur Frust
25.05.2003  VdS - VfR:  1:4-Pleite zum Abschied
19.05.2003  Grevenbroich war VdS klar überlegen
08.03.2003  Anfrage im Landtag
10.02.2003  25. NGZ-Sportlerwahl
01.02.2003  Kremser fällt aus
29.01.2003  Einsamer Kampf der CDU endet jetzt doch imHaushaltssicherungskonzept
25.01.2003  Meuter für ein weiteres Jahr
07.01.2003  "Ich kämpf´doch für alle Sportler !"
04.01.2003  Wie Hans Sturm die Strippen zieht
24.11.2002  B-Junioren des Kreises 5 werden Niederrheinmeister (VdS-News)
20.11.2002  TSV Bayer Dormagen gewinnt Lokalduell gegen VdS mit 2:0
18.11.2002  Etat-Ausgleich nicht zu schaffen
30.10.2002  Jürgen Alef ein Rechenkünstler ?
16.10.2002  Die größte Finanzkrise in der Stadt Dormagen
11.10.2002  Vor dem Abgrund der Verschuldung
09.10.2002  Rasenplatz - Leserbrief
21.09.2002  Rasenplatz: Bau ohne Zuschüsse
17.09.2002  Rasenplatz in Nievenheim weiter ungewiss
03.08.2002  Werner Grunzel checkt die Stadt-Teams


05.08.2003 Schaufenster

Von oberster Stelle genehmigt

Rhein-Kreis Neuss. Jetzt steht es fest: Das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Dormagen für den Zeitraum bis 2009 ist von der Aufsichtsbehörde genehmigt. Am Donnerstag traf das Fax von Landrat Dieter Patt im Rathaus ein. Er erteilte die Genehmigung ohne Auflagen- allerdings mit dem Hinweis, dass eine weitere Auf- und Ausgabenkritik unumgänglich sei. Sparpotenzial sieht der Landrat unter anderem bei den sächlichen Verwaltungs- und Betriebskosten sowie den freiwilligen Leistungen der Stadt. Die Erweiterung der Sportanlage in Nievenheim trägt die Aufsichtsbehörde hingegen trotz fehlender Landeszuschüsse mit. Einer der Gründe dafür ist, das  der VdS Nievenheim sich finanziell an dem Rasenplatzbau beteiligen will. Rund 100.000 Euro sollen dafür in einer Spendenaktion aufgebracht werden.
In dem Genehmigungsschreiben des Landrats heißt es: „Die avisierte Unterstützung durch Spendengelder der ortsansässigen Sportvereine findet meine ausdrückliche Anerkennung.“ Und weiter: „Die bei Nichterrichtung der Anlage zu befürchtenden äußerst negativen Folgen veranlassen mich, Bedanken gegen die gegenüber der Veranschlagung um 114.000 Euro höheren städtischen Kosten zurückzustellen.“ Erfreut über die Nachricht aus Neuss sind Bürgermeister Reinhard Hauschild und Kämmerer Ulrich Cyprian. „Mit der vorliegenden Genehmigung ist die Handlungsfähigkeit der Stadt sicher gestellt. Wir werden auch weiter alles tun, um dass von der Aufsichtsbehörde in uns gesetzte Vertrauen durch einen strengen Sparkurs zu Rechtfertigen“, so ihre gemeinsame Stellungnahme. Nach dem vom Rat verabschiedeten Haushaltssicherungskonzeptes wird die Stadt Dormagen im Jahre 2006 erstmals wieder einen ausgeglichenen Etat vorlegen.
Das bis dahin aufgelaufene Gesamtdefizit von aktuell 22,7 Millionen Euro soll in den drei nachfolgenden Jahren ausgeglichen werden.

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30.07.2003 Leserbriefe / Gästebuch des VdS

Auszug aus unserem Gästebuch (Eintrag Nr. 24):

Liebe Sportfreunde,

auf diesem Weg möchte ich die heutigen Presseberichte zur Sportplatzerweiterung kommentieren:

Am 8.7.03 hat der Bürgermeister Hauschild Werner Völkel und mich eingeladen, um uns mitzuteilen, dass die öffentlichen Zuschüsse in Höhe von 214.000 EURO vom Land NRW bis einschließlich 2005 sicher nicht!!! kommen werden. Ob danach was kommt, erscheint sehr fraglich. Nachdem wir uns Luft gemacht haben, sind wir dann dazu übergegangen nach Möglichkeiten und Lösungen für unser überall als dringend bekanntes Platzproblem zu suchen. Im Verlauf des Gespräches habe wir dem Bürgermeister dann nochmals 114.000 EURO aus den Rippen geschnitten, die er trotz Haushaltssicherungskonzept bereitstellen wird. Es blieben also noch 100.000 EURO übrig. Um die Sache nicht ad acta zu legen, sind wir dann auf die Idee gekommen, für diesen Betrag einen Förderkreis zu gründen, der die Summe durch Aktionen und Spenden beschaffen soll. Welche Aktionen kommen, wie die Sache verwaltet wird, wer uns insgesamt zur Seite steht, wie das Organisationsteam besetzt wird, ist bis jetzt nur angerissen worden. Klar ist aber, dass uns jetzt alle unterstützen und jede Seite versucht, diesen Betrag zu bekommen. Wir vom Vorstand wissen, wie schwer das ist und wie hoch diese Summe ist. Wir wissen auch, dass wir gar nicht in der Lage sind, alleine diesem Betrag aufzubringen, aber, um es ganz klar zu sagen, hatten wir gar keine andere Möglichkeit mehr.
Fakt ist, dass wir mindestens bis zum Jahr 2006 auf die Zuschüsse hätten warten müssen, ohne zu wissen, ob sie überhaupt jemals kommen. Hätten wir das gemacht, würde das Thema Sportplatzerweiterung in Nievenheim einschlafen. So blieb uns nur die Möglichkeit zu hoffen, dass uns mit der 100.000 EURO-Lösung die Hoffnung auf einen baldigen Bau erhalten bleibt.
Wir vom Vorstand können jetzt nur noch hoffen, dass alle, die laut ihre Unterstützung angekündigt haben, jetzt auch wirklich helfen, diesen Betrag zu bekommen. Gleichzeitig fordern wir alle Nievenheimer auf, uns zu unterstützen. Wir machen das in erster Linie um unseren mehr als 300 Kindern und Jugendlichen eine optimale Förderung zukommen zu lassen. Jeder weiß, wie wichtig die soziale Arbeit in einem Verein ist. Wir wollen nicht, dass Nievenheim in absehbarer Zeit ebenfalls zum sozialen Brennpunkt in Dormagen wird.
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich auch die anderen Vereine in Nievenheim, wie Schützenverein, Feuerwehr oder Karnevalsgesellschaften uns helfen würden. Bitte tragt unsere Idee nach draußen und helft, dass wir bald den neuen Platz einweihen können. Sicherlich wird zu diesem Thema in naher Zukunft mehr gesprochen werden und in der Zeitung stehen. Sobald die Aktion offiziell anläuft, wird es jeder hören.

In der Hoffnung auf die größte Unterstützung werde ich mich bald wieder bei Euch melden.

Rainer Kottirre

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30.07.2003 Rheinischer Anzeiger

Kunstrasenplatz: Bis 2005 kein Geld vom Land / Hauschild sagt weitere 111.000 EURO zu

Jetzt kann Dormagen zeigen, ob es auch wirklich eine Sportstadt ist

NIEVENHEIM (-oli) – Die unendliche Geschichte um die Erweiterung der Bezirkssportanlage in Nievenheim hat in der Sitzung des Stadtrates am gestrigen Abend eine überraschende Wendung bekommen: Zwar hatte die Bezirksregierung Düsseldorf der Stadtverwaltung Anfang Juli mitgeteilt, dass der Neubau eines Kunstrasenplatzes vom Land Nordrhein-Westfalen bis einschließlich zum Jahr 2005 nicht gefördert wird. Doch in Gesprächen mit den Verantwortlichen des VdS Nievenheim hat Bürgermeister Reinhard Hauschild eine Lösung gefunden, die es vielleicht doch noch ermöglicht, den neuen Fußballplatz so schnell wie möglich zu bauen. So wird die Stadt zusätzlich zu ihrem bisherigen Engagement von 616.000 EURO noch einmal zusätzliche 114.000 EURO schultern. Die erforderliche Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde für das Haushaltssicherungskonzept (HSK) verlief am vergangenen Freitag positiv: Landrat Dieter Patt erklärte seine Zustimmung zu dieser bisher nicht vorgesehenen Mehrausgabe. Der Restbetrag von 100.000 EURO soll durch eine große, stadtweite Spendenaktion aufgebracht werden. So plant der VdS unter anderem die Gründung eines Fördervereins „Sportplatzerweiterung“. VdS-Geschäftsführer Rainer Kottirre, der an der Ratssitzung als Sachverständiger teilnahm, erklärte: „Jetzt kann die Sportstadt Dormagen beweisen, dass sie wirklich eine Sportstadt ist.“
Der zusätzliche Beitrag der Stadt, deren bisheriger Anteil von 616.000 EURO aufgrund des HSK auf die Jahre 2003 und 2004 verteilt wurde, und die Spendenaktion sollen zusammen den Ansatz der Landesförderung in Höhe von 214.000 EURO abdecken. Da alle planungsrechtlichen Verfahren abgeschlossen sind und die Stadt bereits die Baugenehmigung erteilt hat, könnte es sehr bald losgehen – wenn die Gesamtfinanzierung steht. „Die erforderliche Ausschreibung ist bis ins kleinste Detail fertig, wir könnten sofort loslegen“, so Hauschild. Der Bürgermeister hatte die undankbare Aufgabe, den Verantwortlichen des VdS Nievenheim am 8. Juli die schlechte Nachricht aus Düsseldorf zu überbringen. Der dortige Frust scheint nur zu verständlich: „Wir erleben seit 15 Jahren eine Achterbahnfahrt. Auch jetzt haben wir zunächst gedacht, es sei alles aus“, so Kottirre. Auch unter der vorherigen Ratsmehrheit von SPD und Zentrum habe es immer wieder so ausgesehen, als ob alles geklärt sei – und dann habe es doch wieder einen Rückschlag gegeben. Kottirre: „Dabei platzt unsere Fußballabteilung mit 350 Kindern und Jugendlichen sowie 600 Erwachsenen aus allen Nähten.“ Tendenz gerade beim Nachwuchs steigend. Der vorhandene Bolzplatz habe gesperrt werden müssen, da aufgrund des schlechten Zustandes die Verletzungsgefahr zu groß geworden sei. „Wir trainieren schon jeden Abend bis 22 Uhr, so geht es einfach nicht mehr weiter“, erklärt der VdS-Geschäftsführer. Der Sportverein nehme in Nievenheim eine wichtige soziale Funktion ein. „Das soll auch in Zukunft so bleiben“, so Kottirre.
Bei den Gesprächen mit der Verwaltungsspitze waren auch Manfred Bördgen, Vorsitzender des Stadt-Sportverbandes, und Hans Sturm, Vorsitzender des TuS Germania Hackenbroich, dabei. Beide haben dem VdS zugesagt, die Spendenaktion mit vollem Engagement zu unterstützen. „Wir als Verein können die 100.000 EURO nicht selbst aufbringen, das sprengt unsere Möglichkeiten völlig“, so Kottirre. Die Solidarität der ganzen Stadt sei nun gefragt.

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30.07.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Stadtrat gestern Abend: Land zieht sich aus der Förderung des Rasenplatzes Nievenheim bis mindestens 2005 zurück

Stadt und Verein ziehen jetzt an einem Strang

NIEVENHEIM. Alle Hoffungen richteten sich auf Düsseldorf - sie wurden jetzt bitter enttäuscht. Und dennoch soll der Bau des Rasenplatzes jetzt in einer gemeinsamen Aktion von VdS Nievenheim und Stadt Dormagen verwirklicht werden. Darüber informierte am Dienstag Abend Bürgermeister Reinhard Hauschild und der Vorstand des Vereins der Sportfreunde Nievenheim (VdS) den Stadtrat.

Der Rasenplatz im Ort ist seit Jahren ein Herzenswunsch der Nievenheimer Sportler. Alleine 300 Jugendliche und 17 Mannschaften müssen mit einem Platz für das Training auskommen. Insbesondere im Jugendbereich soll es bereits Austritte aus dem Verein aus Frust über die Situation geben. Abhilfe soll der neue, belastbare Rasenplatz bringen. Und er ist seit geraumer Zeit im Stadtrat beschlossene Sache. Zwar hatte die Opposition immer gefordert, den Bau in jedem Fall durchzuziehen, Verwaltung und CDU hatten jedoch nach Angaben von Hauschild immer auf die finanzielle Verhältnismäßigkeit verwiesen und den Bau ohne Landesmittel abgelehnt. Das bedeutete: Das Land steuert 214.000 Euro bei. Die Landesregierung teilte aber jetzt Bürgermeister Reinhard Hauschild und Landtagsabgeordneten Karl Kress zunächst mündlich, später auch schriftlich, mit, dass bis einschließlich im Jahre 2005 kein Geld aus Düsseldorf für dieses Projekt fließen werde. Eine Möglichkeit wäre ein vorzeitiger Baubeginn, die Stadt würde vorfinanzieren, die Zuschüsse kämen dann später - doch einen solchen möglichen Weg lehnte das Land ab - vielleicht ist auch über das Jahr 2005 hinaus die Zuschusslage zu ungewiss, oder sie wird auf Pauschalen umgestellt.
Der Bürgermeister informierte noch am gleichen Abend den Vorstand des VdS - dort machte sich bittere Enttäuschung bereit. Geschäftsführer Reiner Kotirre machte sich offenbar richtig Luft.
Allein die Gesamtkosten zu schultern, sieht sich die Stadt nicht in der Lage, bekäme im übrigen ein solches Vorhaben nicht genehmigt. Auf Vermittlung des Vorsitzenden des Stadtsportverbands, Manfred Bördgen kam dann ein neues Modell auf den Tisch: Verein und Stadt versuchen die Kosten alleine zu schultern. Im Rat informierten Geschäftsführer Kotirre und zweiter Vorsitzender Werner Völkel die Ratsmitglieder über ihr Vorhaben. Der Verein ruft einen Förderverein ins Leben, sammelt Spenden für das Projekt "Rasenplatz". Insgesamt 100.000 Euro sollen auf diese Weise zusammen kommen. Viele Möglichkeiten und Wege werden in Erwägung gezogen - unter anderem ein Benefiz-Spiel mit dem Bundesligisten Bayer Leverkusen.
Der erfolgreichen Tag X in Hackenbroich erinnert an Projekte wie den Dorfplatz Delrath oder Stürzelberg. Die restlichen 114.000 Euro will dann die Stadt beisteuern. Ein erstes Gespräch des Bürgermeisters mit dem Landrat über dieses Thema endete offenbar mit verständnisvoller Zustimmung. Ausgeglichen werden soll der Betrag bis zum Ende des Konsolidierungszeitraums bis 2009. Die Verwaltung hat nach Angaben des Bürgermeisters bereits alle Voraussetzungen geschaffen, um den Kunstrasenplatz schnellstmöglich zu verwirklichen, was allerdings offenbar in einem Schreiben des zuständigen Ministers Michael Vesper an den Verein verneint wird. Der Bezirksregierung liegen laut Hauschild alle entscheidungsrelevanten Unterlagen bereits seit langem vor.
Der erste Förderantrag datiert aus dem Jahre 1996. Im Haushalt für dieses Jahr und im Finanzplan für das kommende Jahr ist das Projekt mit einem Gesamtbetrag von 830.000 Euro - städtischer Anteil 616.000 Euro - eingestellt. Die Baugenehmigung für die der Sportanlage ist erteilt. Hauschild: "Wir könnten morgen mit dem Bau beginnen." Die Fraktionen des Rates stimmten diesem Konzept weitgehend zu. Gunther Hälbich als FDP-Vertreter hielt der das Projekt zwar für wünschenswert, mit Blick auf das Haushaltssicherungskonzept für nicht realisierbar hält. Sprecher von CDU und SPD lobten das Engagement der Nievenheimer und sagten ihnen auf ihrem schwierigen Weg jede erdenkliche Unterstützung zu. Schließlich regte Bernd Engwicht (CDU) an, die Sitzungsgelder des Tages als Grundstock für den Förderverein zu stiften.    Chris Stoffels

Zur Sache:   Der Weg der Zukunft

Und wieder eine Absage – das Land lässt die Städte und Gemeinden am Zuschusspendel zappeln. Den Nievenheimern ist nicht zu verdenken, dass sie ausgesprochen sauer auf das Land reagieren. Sieben Jahre Ungewissheit um die Zuschüsse, weitere werden folgen. Vielleicht ist Nievenheim in einer CDU-regierten Kommune der SPD / Grünen Landesregierung nicht prestigeträchtig genug? Den Weg, den die Stadt jetzt im Schulterschluss mit dem Verein eingeht, ist hart, erscheint aber als der einzig mögliche, wenn das Projekt Rasenplatz Nievenheim nicht völlig aus den Augen verloren werden soll. Ob Gesund, Rente oder hier der Sportplatz – der Staat erwartet vom Bürger eine Art „Eigenbeitrag“ für die Gelder, die er zur Verfügung stellt. Ein Weg, der im Grunde vernünftig ist, der aber auch die Gefahr birgt, blindlinks alles auf den Bürger abzuwälzen – siehe Gesundheitsreform. Bürgerschaftliches Engagement ist gut und wichtig, aber es darf nicht dazu führen, dass sich der Staat, hier das Land, aus der Verantwortung stiehlt, zum reinen Selbstzweck wird. Für manche mag in diesen Zeiten ein neuer Rasenplatz der reine „Wahnsinn“ sein, die sport-, gesundheits- und jugendpolitischen Folgen ohne zusätzlichen Platz sind es mit Sicherheit. Chris Stoffels

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22.07.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Training jetzt auf dem Bolzplatz

NIEVENHEIM. Der VdS Nievenheim kann auf dem „Bolzplatz“ an der Sportanlage Südstraße in diesen Tagen wieder mit seinen Jugendmannschaften trainieren. Der Platz, der erhebliche Schäden aufwies, wird wieder hergerichtet. Wie Beigeordneter Ulrich Cyprian ermittelte, soll der Platz jedoch künftig ausschließlich für den Trainingsbetrieb der Jugendfußballer zur Verfügung stehen. Laut Cyprian ist nicht mehr eindeutig zu ermitteln, ob der Platz als Kleinspielfeld für die Sportanlage oder als öffentlicher Bolzplatz konzipiert war. Um jedoch den Trainingsbetrieb nicht zu beeinträchtigen und den erneuerten Belag zu schonen, soll der Platz nur für den Trainingsbetrieb vorgehalten werden. Im übrigen ist in Nievenheim vor Kurzem ein weiterer Bolzplatz angelegt worden (Nähe ALDI). Die Verwaltung stellt klar, dass die Instandsetzung des Platzes vor einer entsprechenden Anfrage des Zentrum in Auftrag gegeben war und es hier um eine kurzfristige Maßnahme für den VdS handele, die nichts mit dem Ziel eines Rasenplatzes für den Stadtteil Nievenheim zu schaffen, zu tun habe.    Sto

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12.07.2003 Schaufenster

Woitzik pro Kids:  Bolzplatz wird saniert!

NIEVENHEIM. Tiefe Stolperfallen, abgetretener Rasen und kaputte Tore: Das Kicken am Nievenheimer Bolzplatz macht den sportlichen Kids nicht nur keinen Spaß mehr, sondern ist inzwischen sogar höchst gefährlich geworden. Aus Sicherheitsgründen hat der VdS Nievenheim bereits vor einer Woche das Training seiner Jugendmannschaft dort gestoppt - das Verletzungsrisiko wollen Trainer und Vorstand nicht länger eingehen (wir berichteten). Doch Nievenheim wäre nicht Nievenheim ohne seinen Gerhard Woitzik: Entsetzt über den Zustand des Bolzplatzes forderte der Zentrums-Politiker kurzer Hand, die Problematik in der kommenden Ratssitzung zu thematisieren. Im Ältestenrat am vergangenen Dienstag machte der engagierte Nievenheimer seinem Unmut bereits Luft und forderte sogar einen Dringlichkeitsantrag, damit die Kids wenigstens pünktlich zum Ferienbeginn wieder sorglos kicken können. Das stolze Ergebnis: „Die Verwaltung hat inzwischen alles veranlasst, damit die Sanierungsarbeiten nächste Woche beginnen können“, so Woitzik zufrieden. Technischer Beigeordneter Hans-Dieter Schwarz habe sich schnell und unkompliziert um die Angelegenheit gekümmert, berichtet der Zentrums-Chef. Die gefährlichen Löcher sollen jetzt möglichst schnell zugeschüttet und neuer Raser gesät werden. „Dann steht der Bolzplatz der Sportjugend und allen anderen Kindern voraussichtlich spätestens Mitte August wieder voll zur Verfügung“, hofft Gerhard Woitzik.           -ch

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08.07.2003 Schaufenster

Heinz Taschner vom VdS ist auf Bürgermeister Hauschild nicht gut zu sprechen

Der VdS und sein Rasenplatz:  nur Frust

NIEVENHEIM. Heinz Taschner vom VdS Nievenheim ist stinksauer. Pünktlich zum Jugendtag des Vereins am vergangenen Samstag wandte sich der Jugendgeschäftsführer des Klubs mit einem offiziellen Schreiben an die Eltern und Freunde der Nievenheimer Fußball-Jugend. Neuer Stein des Anstoßes im schier endlos erscheinenden Nievenheimer Drama in Sachen Rasenplatz: auf dem öffentlichen Bolzplatz neben der VdS-Asche können die Jüngsten des Klubs nicht mehr trainieren. Löcher und Unebenheiten übelster Kaliber machen ein vernünftiges Fußballspielen unmöglich, das Stichwort „Acker“ ist für dieses Stück Land geradezu noch ein Kompliment. „Da die Sportplatz-Erweiterung mit diesem Bürgermeister nie realisiert werden wird und sich der Jugendvorstand entschlossen hat, den öffentlichen Bolzplatz wegen des katastrophalen Zustandes und der damit verbundenen Verletzungsgefahr für den Trainingsbetrieb zu schließen, werden wir uns in Zukunft notgedrungen nur mit einem Minimum an Training und Betreuung der Kinder zufrieden geben müssen“, so Taschner in seinem Schreiben, dem auch eine „Chronik des Versagens“ beigefügt ist. In dieser fasst Taschner Zitate des Bürgermeisters bezüglich des geplanten Nievenheimer Rasenplatzes in chronologischer Reihenfolge seit dem 04.09.1999 zusammen und kommt zu dem Ergebnis: „Unter diesem Bürgermeister wird sich Nievenheim immer mehr zu einem sozialen Brennpunkt entwickeln, weil wir den Jugendlichen keine ausreichenden Angebote machen können und sie auf der Straße stehen“.   -mk

Chronik des Versagens: lesen Sie hier mehr

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25.05.2003 Rheinischer Anzeiger

VdS - VfR:  1:4-Pleite zum Abschied

Fußball (om) - Der VdS Nievenheim beendete seine erste Landesliga-Saison am Sonntag, 25.05.2003, gegen den VfR Neuss. Zusammen mit dem Düsseldorfer SV 04 und dem SV Meer muss das Schlusslicht den Gang in die Bezirksliga antreten. Nach 45 Spielminuten schien der VfR ebenfalls abgestiegen, weil Ante Galzina den VdS Nievenheim mit einem Elfmeter in Führung brachte und der Konkurrent DSV 04 beim SV Wersten mit 2:0 führte. Doch im zweiten Abschnitt zogen die Neusser den Kopf noch aus der Schlinge. Der frühere Stürzelberger Mehmet Etli (Elfmeter), Nazibi Ejupi (2) und Manuel Gatsos bogen die Partie für den VfR um.

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19.05.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim steht jetzt definitiv als Absteiger fest

Grevenbroich war VdS klar überlegen

Der VdS Nievenheim wird in der kommenden Saison wieder in der Fußball-Bezirksliga spielen. Nach der 1:4-Niederlage beim TuS Grevenbroich steht der Abstieg fest. In einer Partie, die vom Gastgeber deutlich dominiert wurde, gaben die Gäste zwar alles, am Ende reichte es aber erwartungsgemäß nicht. Daher war Coach Bernd Meuter auch nicht enttäuscht, mit der Pleite konnte er gut umgehen: "Wir haben beim TuS gespielt, die stehen nicht ohne Grund weit oben. Und weil die Grevenbroicher in Bestbesetzung angetreten sind, kommt die Niederlage auch nicht überraschend. Wir haben uns gut verkauft, das Ergebnis geht natürlich absolut in Ordnung."
Sein Kollege vom TuS, Gerd Zewe, war mit der spielerischen Leistung seiner Spieler sehr zufrieden, haderte jedoch mit der mangelhaften Chancenverwertung: "Das Spiel hätten wir viel früher entscheiden müssen, aber auch heute hat man wieder gesehen, dass wir wie so oft nicht die nötige Konsequenz an den Tag gelegt haben. So haben wir in einigen Spielen nur einen Punkt geholt, obwohl wir diese Partien klar beherrscht haben."
Gegen das Schlusslicht der Landesliga ließen die Schloss-Städter aber nichts anbrennen. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten übernahm der TuS schnell die Kontrolle, die Abwehr des VdS geriet zunehmend unter Druck. Mit variablem Spiel überbrückten die Gastgeber schnell das Mittelfeld, dann wurden die meisten Angriffe über die Flügel vorgetragen. Bis zur zwanzigsten Minute hielt die Deckung des VdS, auch weil der Favorit selbst klare Chancen nicht nutzen konnte.
Farid Ahmad sorgte dann für die verdiente Führung, mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck überwand er
VdS-Keeper Daniel Preißner, die Vorarbeit besorgte Kapitän Frank Klasen. Zehn Minuten zeigte sich der Torschütze als Vorbereiter, er ließ zwei Gegner aussteigen, bevor er auf den frei stehenden Markus Teuber ablegte. Dessen Schuss landete jedoch am Lattenkreuz, so dass Grevenbroich nur mit einer engen Führung in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel hatten dann die Gäste die erste Torchance, Thomas Eßer verfehlte das TuS-Gehäuse mit einem Kopfball nur knapp.
Im Gegenzug zeigten dann die Schloss-Städter ihr spielerisches Potential. Nach herrlichem Zusammenspiel kam
Marcel Haas im Strafraum freistehend an den Ball, das 2:0 war für den Stürmer nur Formsache. Nievenheim hingegen gab sich dennoch nicht auf, in der 75. Minute hätte der Anschlusstreffer fallen müssen. TuS-Keeper Tim Fourberg konnte einen Schuss von Andre Becker nicht festhalten, den Nachschuss setzte der eingewechselte Hans-Peter Thissen am leeren Tor vorbei.
Zwei Standardsituationen reichten der Zewe-Elf schließlich, um endgültig alle Zweifel zu beseitigen. In der 81.
Spielminute war Stephan Volk nach einem Freistoß mit dem Kopf zur Stelle, vier Minuten später fiel wiederum nach einem Freistoß das 4:0. Dieses Mal köpfte Haas das Leder über die Linie. Dem VdS Nievenheim gelang immerhin noch der Ehrentreffer, kurz vor Schluss traf Ante Galzina zum 1:4-Endstand.
- Joachim Roemer

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08.03.2003 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Sportplatz Nievenheim

Anfrage im Landtag

NIEVENHEIM. Das Thema "Bau eines Rasensportplatzes in Nievenheim" beschäftigt jetzt auch den Düsseldorfer Landtag. Mit einer parlamentarischen Anfrage hat der Dormagener Landtagsabgeordnete Karl Kress (CDU) die Landesregierung aufgefordert, umgehend den Sach- und Verfahrensstand zum Bau des Rasenplatzes darzulegen. Konkret will Kress von der Landesregierung wissen, wann mit der Förderzusage des Landes zu rechnen sei. Kress: "Die Anlage wird dringend benötigt und im Rahmen des Antragsverfahrens ist auch die langjährige Auslastung plausibel dokumentiert worden." Nach den geltenden Richtlinien zur Förderung des Sportstätten-Baus in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Kress keinerlei sachliche Gründe, die Zuschüsse zu verzögern.

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10.02.2003  NGZ

Strahlende Sieger bei der "silbernen" Sportlerwahl
 
Die Mannschaften des Jahres 2002:

Nach HTC Schwarz-Weiß Neuss (Hockey-Bundesliga) und KSK Konkordia Neuss (Ringer-Bundesliga) errang der VdS Nievenheim (Fußball-Landesliga) den 3 Platz mit 3081 Zählern.
Herzlichen Glückwunsch !
 

Foto rechts (NGZ):
Überrascht über Platz drei in der Mannschaftswertung: Thomas Kremser vom Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim im Gespräch mit Nadia Zülow.. 

VdS Torwart Thomas Kremser



01.02.2003 Schaufenster

Kremser fällt aus

NIEVENHEIM. Torwart Thomas Kremser (1.Mannschaft) wird dem VdS Nievenheim noch sechs bis zehn Wochen fehlen. Diese niederschmetternde Diagnose erhielt der 33-jährige Schlussmann am Dienstag in einem Düsseldorfer Krankenhaus. Ob der Verein auf dem Transferweg noch einmal aktiv wird, ist noch unklar.
(Anm.: Gute Besserung wünscht der VdS Nievenheim)

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29.01.2003 Rheinischer Anzeiger

Vermögenshaushalt ausgeglichen, im Verwaltungshaushalt ein Defizit von 1,997 Millionen Euro
Einsamer Kampf der CDU endet jetzt doch imHaushaltssicherungskonzept

Dormagen (-oli) – Am kommenden Freitag wird die Politik  die Weichen für den städtischen Haushalt 2003 stellen: Ab 14 Uhr tagt der Hauptausschuss, der seine Haushaltsklausur Mitte Dezember nach einem Tag abbrach. Der Grund: Zu viele Zahlen seien noch im Fluss. In dieser Hinsicht gibt es jetzt mehr Klarheit. Stadtkämmerer Jürgen Alef: „Den Vermögenshaushalt für 2003, 2004 und 2005 konnten wir ausgleichen.“ Erst für 2006 sei eine Kreditaufnahme nötig: „Doch das ist zu weit weg, als dass man darüber jetzt groß nachdenken sollte.“ Schlimm sieht es hingegen im Verwaltungshaushalt aus: Das Defizit liegt bei 1,997 Millionen Euro. „Maßgeblich dafür waren letztlich die Personalkosten, die um 863.000 Euro angehoben werden mussten, und die Mindereinnahme bei der Gewerbesteuer, die netto zu einer Verschlechterung von 1,312 Millionen Euro führte“, heißt es in der Drucksache der Verwaltung.
Die CDU-Fraktion, die im Stadtrat die absolute Mehrheit stellt, hat sich am vergangenen Montag dazu entschlossen, dem Vorschlag der Verwaltung  zu folgen: Sollte am Freitag der Haushaltsausgleich nicht gelingen, wird der Hauptausschuss in einer Sondersitzungam 11. Februar ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) verabschieden. Ziel des HSK ist es, den Haushaltsausgleich im Jahr 2008 wieder herzustellen. „Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber wir müssen der negativen Entwicklung der vergangenen Jahre und vielen äußeren Einflüssen Rechnung tragen“, so der Fraktionsvorsitzende Wiljo Wimmer. Neben den starken Einbrüchen bei der Gewerbesteuer sei vor allem die verfehlte rot-grüne Steuerpolitik auf Bundes- und Landesebene zu nennen: „Im vergangenen Jahr wurden uns vom Land Aufgaben zugewiesen, die ein Volumen von 3,1 Millionen Euro ausmachen, ohne dass das Land die Finanzierung sichergestellt hätte.“
Anfang Januar hatte Bürgermeister Reinhard Hauschild beim Verwaltungshaushalt noch von einem Minus von 1,1 Millionen Euro gesprochen. Beim Vermögenshaushalt lag der Fehlbetrag bei 800.000 Euro. Damals gab es drei positive Aspekte: Der Jahresabschluss für 2002 endete mit einem ausgeglichen Saldo, der aber die gesamte Rücklage in Höhe von 4,12 Millionen Euro kostete. Zum Jahresende hatte die Stadt eine unerwartete Steuererstattung aus der Gewinnausschüttung eines Unternehmens bekommen, an dem die Kommune beteiligt ist: 500.000 Euro. Hinzu kamen noch  160.000 Euro aus der Erstattung einer Gewerbesteuerumlage.
Seitdem gab es wieder negative Veränderungen: Da ist zum einen der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, der der Stadt zusätzliche Ausgaben von rund 200.000 Euro beschert und analog auf die Beamten angewendet werden soll. Und: „Mitte Januar ist im Bereich der Gewerbesteuer ein hoher Betrag aus unseren Planungen weggebrochen“, erklärte Alef. Weiteres Problem: Die Höhe der Kreisumlage steht noch nicht fest, die Haushaltsberatungen auf Kreisebene beginnen erst jetzt. Bisher wurde eine Erhöhung von einem Prozentpunkt einkalkuliert, obwohl die Forderung des Kreises nach wie vor bei 4,99 Prozentpunkten liegt. Alef: „Sollte die Erhöhung wie bisher erwartet bei drei Prozentpunkten liegen, bedeutet dies eine Mehrausgabe von etwa einer Million Euro pro Jahr.“ Dieses zusätzliche Defizit lasse sich dann nicht mehr einsparen. „Weitere Sparmaßnahmen sind nur sinnvoll, wenn am Ende auch wirklich der Haushaltsausgleich steht“, so Alef, der vor „rein optischen Maßnahmen“ warnte.
Der bittere Weg in ein HSK scheint nur noch bei einem unerwarteten Geldsegen vermeidbar. Dabei zeichnet Alef ein nicht ganz so schlimmes Bild vom HSK: „Wenn die Aufsichtsbehörde den Haushaltsplan und das Haushaltssicherungskonzept genehmigt, können wir uns in diesem Bereich frei bewegen.“ Im Falle von Mehreinnahmen oder Minderausgaben könne die Stadt die freien Mittel ohne Zustimmung verwenden. Bereits mit der Haushaltseinbringung hatte Alef der Politik einen ersten Entwurf für ein HSK vorgelegt, der zweite ist in Arbeit.
Gerät in einem HSK das Projekt „Kunstrasenplatz Nievenheim“ in Gefahr? Alef verneint: „Das spielt 2003 keine Rolle, die eigentliche Finanzierung wird erst 2004 relevant.“ Für 2003 habe er auf der Einnahmeseite den Landeszuschuss eingesetzt, der in gleicher Höhe als Ausgabe auftauche. „Der städtische Anteil findet sich in einer Verpflichtungsermächtigung wieder.“ Das Problem: Im Moment sei der Bewilligungsbescheid des Landes nicht in Sicht.

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25.01.2003 Schaufenster

Meuter für ein weiteres Jahr

NIEVENHEIM. Aufstiegs- und Erfolgstrainer Bernd Meuter hat seinen Vertrag beim VdS Nievenheim um ein ein weiteres Jahr verlängert. Der Vorstand des VdS beherzigte also die Fußballer-Weisheit, dass ein Aufstiegstrainer gehalten, ein Abstiegstrainer unbedingt geschasst werden muss. Meuter hatte den Club mit dem letztjährigen Aufstieg in die Landesliga zum allergrößten Erfolg der Vereinsgeschichte geführt. Die internen Querelen zu Beginn der Saison sind schon lange in Nievenheim nunmehr ausgestanden.

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07.01.2003 Schaufenster

"Ich kämpf´doch für alle Sportler !"

HACKENBROICH. Vizebürgermeister Hans Sturm klettert durchs Telefon, seine Stimme klingt ungemütlich: "Nach eurem Artikel steht bei mir das Telefon nicht still", schimpft der zweitwichtigste Mann im Rat der Stadt Dormagen. Seit Jahren schön läuft dieser ehrlich-derbe Schlagabtausch mit seinem liebsten Redakteur. Worte wie "Fesse", "Sauerei" und "Sch....." fallen. Nachher wird wieder herzhaft gelacht, das nächste zünftige Schlemmer-Essen, ein politischer Plausch bei Sauerkraut und Kölsch, wird unausweichlich angepeilt.
"Strippenzieher" habe ihn das Schaufenster zwar zurecht genannt, doch nicht nur für Hackenbroich, nein auch für den Nievenheimer Sportplatz habe er sich eingesetzt. "Ich kämpf´doch für alle Sportler" - und das nimmt den Mann, für den der "Spocht" in dieser Stadt alles ist, nun wirklich jeder ab. Er und sein Fußball-Freund, Ratsmitglied Buchartz, aus Hackenbroich habe die CDU-Fraktion auf Linie gebracht. "Die Nievenheimer wissen, dass sie den Hackenbroicher Freunden und CDU-Politikern den künftigen Rasenplatz zu verdanken haben. Und ich mache keinen Hehl daraus, dass wir ihn gerne vor der nächsten Kommunaleahl einweihen möchten". Und die ist bekanntlich schon 2004. Trotz eines Drohenden Haushaltskollaps soll der Nievenheimer Rasenplatz notfalls ohne Landeszuschüsse realisiert werden. "Es stimmt ja, was in dem Artikel steht, dass die Sportplatzsituation dort katastrophal ist. Aber seit meinem Antrag 1976 haben die Hackenbroicher immerhin 26 Jahre auf den Rasenplatz warten müssen", so Sturm, der sich auf eine sensationelle Eröffnung im Mai freut: Der Bundesligaclub Bayer Leverkusen hat zugesagt und wird gegen eine Stadt-Auswahl kicken.
"Es ist richtig, dass wir einen Hockeyplatz haben. Aber 30 Prozent unserer Jugendspieler kommen aus Nievenheim. Und den Baseballplatz nutzen die Hackenbroicher nicht. Der hätte auch gerne woanders gebaut werden können, so Sturm. In Hackenbroich seien zufällig Grundstücke frei gewesen...
Unstrittig sei, dass Hackenbroich und Nievenheim seit vier, fünf Jahren gleichauf in der Prioritätenliste war und nach dem Regierungswechsel Hackenbroich zuerst den Zuschlag bekam. "Wie gesagt. Wir haben 26 Jahre warten müssen. Und so ein Platz ist auch ein Ausgleich für andere Nachteile, die Hackenbroich seit Jahren schlucken muss". Aber Sturm bekräftigt noch einmal: In einem Kraftakt werde die CDU auch den Nievenheimer Platz bauen. -fram

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04.01.2003 Schaufenster

Wie Hans Sturm die Strippen zieht

NIEVENHEIM. Statistisch gesehen, teilen sich in Nievenheim fast 9500 Menschen einen einzigen Sportplatz. In Hackenbroich sieht es wesentlich besser aus: Hier kommen auf einen Platz nur knapp 1700 Einwohner. Trotzdem bekommt „Hackes“ nun einen Rasenplatz. Wann in Nievenheim die Bagger anrollen, steht noch in den Sternen. Der Grund: Die Hackenbroicher sind im Rat der Stadt einfach besser vertreten. „So lange man noch Pläne schmiedet, gehört man nicht zum alten Eisen“. Diesen Satz verwendet Reinhard Hauschild gern in seiner bürgermeisterlichen Korrespondenz, besonders in Geburtstagsschreiben an ältere Mitbürger. Zumindest im Rathaus scheinen die Verantwortlichen diese Weisheit nur allzu wörtlich zu nehmen. Als müssten sie ihre Jugend und Tatkraft beweisen, basteln Politiker und Beamte fleißig an den verschiedensten Projekten. Dafür werden dann die Bürger mit Steuer- und Gebührenerhöhungen zur Kasse gebeten. Für alle Dormagener Stadtteile kommen die verschiedensten Verbesserungsvorschläge ans Tageslicht. Und der Stadtteil, der es am nötigsten hat, bekommt dann, nach einer langen Planungs- und Vorbereitungsphase, einen neuen Spielplatz, einen Kindergarten oder einen Sportplatz – sollte man meinen. In Wahrheit folgt der Rat mit seinen Beschlüssen offenbar ganz anderen Maßgaben. Hans Sturm zum Beispiel, Vizebürgermeister, Generaloberst der Schützen und Vorsitzender des Fußballclubs in Hackenbroich weiß, wie man Gelder und Zuschüsse gezielt einsackt. Beispiel Rasenplatz: Obwohl es hier bereits vier Sportplätze gibt (Aschenplatz, Baseballplatz, Hockeyplatz, Minigolfanlage) forderten die Anwohner, allen voran der Bezirksligaverein TuS Germania Hackenbroich mit Sturm an der Spitze einen Rasenplatz. Mit Erfolg. Mittlerweile ist der praktisch fertig, nur die Tore müssen noch aufgestellt werden. Ob die Anlage in Nievenheim in Angriff genommen werden kann, ist angesicht der Finanznot nicht sicher.   -jucon

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20.11.2002 Rheinischer Anzeiger

TSV Bayer Dormagen gewinnt Lokalduell gegen VdS Nievenheim 2:0
am Sonntag, 17.11.2002
Schon vor der Pause war in Nievenheim alles klar

Fußball (om) - Der TSV Bayer Dormagen ist neuer Spitzenreiter, der VdS Nievenheim neues Schlusslicht. Entsprechend einseitig verlief auch das Aufeinandertreffen der beiden Lokalrivalen in der Landesliga, Gruppe 2. Der Primus vom Höhenberg war dem Landesliga-Neuling in allen Belangen überlegen und gewann verdient mit 2:0. "Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann, nämlich kämpfen. Technisch können wir mit den Dormagenern nicht mithalten", sagte Nievenheims Trainer Bernd Meuter.
Für seinen Dormagener Kollegen Jörg Ferber zählte nur der Punktgewinn: "Auf Nievenheimer Asche muss man erst einmal gewinnen. Zauberfußball kann man hier nicht zeigen". Irgendwie wurde das Gros der 300 Zuschauer das Gefühl nicht los, dass die Nievenheimer ein Debakel erlebt hätten, wenn die Gäste nicht frühzeitig einen Gang zurückgeschaltet hätten. Mit der frühen Führung durch Thomas Apel (4.) im Rücken, beherrschte die junge TSV-Truppe Spiel und Gegner. Die Hausherren, die mir Christian Klin, Markus von Zons und später Manuel Schwarze eigene Nachwuchskräfte aufboten, bemühten sich redlich. Gefährlich vor dem TSV-Gehäuse tauchten sie allerdings nur einmal auf, als Andreas D´Heur mit einem Kopfball am gut reagierenden Keeper Kai Fahrenkamp scheiterte (32.). Auf der Gegenseite fiel zehn Minuten später bereits die Entscheidung. Oliver Müller köpfte nach Vorarbeit von André Grunzel zum 2:0 ein.
Die Überlegenheit der Dormagener setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Die Ferber-Truppe verstand es allerdings nicht, die Führung auszubauen. Ronny Frohs´ und Sascha Querbachs Bemühungen scheiterten am Torgestänge (54.). Christian Bergmayer fand seinen Meister in Schlussmann Thomas Kremser (70.). Es waren die einzigen Höhepunkte in einer insgesamt schwachen zweiten Hälfte.

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18.11.2002 Neuss-Grevenbroicher Zeitung

Klausurtagung der SPD-Fraktion in Marienheide
Etat-Ausgleich nicht zu schaffen

"An einem Haushaltssicherungskonzept kommt Dormagen 2003 nicht mehr vorbei". Der von der CDU angekündigte Haushaltsausgleich sei nicht zu schaffen, sagte SPD-Fraktionschef Robert Krumbein gestern nach der Klausurtagung seiner Fraktion im oberbergischen Marienheide. An einem Projekt hält die SPD aber trotz aller Sparzwänge fest - dem Rasenplatz für Nievenheim.
... Keineswegs streichen will die SPD-Fraktion die schnelle Realisierung des Rasenplatzes für Nievenheim. "Kommt ein Haushaltssicherungskonzept, dann ist mit der Genehmigung kaum vor Herbst 2003 zu rechnen", sagt Kumbei. Deshalb solle der PLatz noch 2002 mit einer außerplanmäßigen Verpflichtungserklärung vom Rat auf den Weg gebracht werden, der Beschluss sei zudem auch bei einem Haushaltssicherungskonzeptes bindend. DEn Platz hält Krumbein für bezahlbar: "Unser Problem ist der Ausgleich des Verwaltungs-, nicht des Vermögenshaushalts" ...   -cs

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30.10.2002 Rheinischer Anzeiger - Leserbrief

Haushalt der Stadt Dormagen
Jürgen Alef ein Rechenkünstler ?

Wenn ich mir die neuesten Horrorzahlen unseres Kämmerers für die Haushalte der Jahre 2003 bis 2006 (19 Millionen Euro Minus) anschaue, stellt sich mir die Frage, aus welchen Quellen seine Zahlen kommen. Wer soweit in die Zukunft schauen kann und dies auch noch mit Zahlen belegt, der muss ja hellseherische Fähigkeiten haben.
Vor einem Jahr hat Herr Alef für den Haushalt 2002 ein Defizit von 10 Millionen Euro vorausgesagt, aber wie ein Wunder wurde der diesjährige Haushalt ausgeglichen. Dies geschah unter anderem dadurch, dass unser Kämmerer eine Million Euro an Gewerbesteuereinnahmen schlichtweg vergessen hatte. Nun frage ich mich: kann Herr Alef doch nicht hellsehen, oder nicht rechnen? Es kann aber auch politische Absicht dahinter stecken, alles ins Minus zu rechnen, denn damit hat man immer ein Mittel zur Hand, unliebsame Projekte zu verhindern. Es ist im Übrigen immer noch derselbe Kämmerer, der in Zeiten, als es der Stadt Dormagen durch Millioneneinnahmen aus den Neubaugebieten in Nievenheim noch gut ging, das Geld mit vollen Händen überall in Dormagen (außer in Nievenheim) verteilt hat, ohne an schlechte Zeiten zu denken.
Fazit: Es ist an der Zeit, dass die Stadt Dormagen einen neuen Kämmerer bekommt.

Heinz Taschner
In der Furth 5
Nievenheim

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16.10.2002 Rheinischer Anzeiger

Bürgermeister und Stadtkämmerer brachten den Haushalt 2003 ein
Die größte Finanzkrise in der Geschichte

Dormagen (-oli) ...."Mit der Absage des Neujahrsempfanges der Stadt Dormagen möchte ich ein Zeichen setzten", erklärte der Bürgermeister Reinhard Hauschild "schweren Herzens". Der Empfang kostet zwischen 5.000 und 10.000 Euro. An der Verwirklichung des 830.000 Euro teuren Kunstrasenplatzes für den VdS Nievenheim hält der Bürgermeister aber fest: "Diesen Platz hat der Verein wegen seiner Jugend- und damit seiner Sozialarbeit so nötig, dass wir das Projekt auch in der derzeitigen Haushaltssituation nicht aufschieben können". Stadtkämmerer Jürgen Alef  wies darauf hin, dass dies trotzdem finanzpolitisch nicht vernünftig sei. Er sprach von der größten Finanzkrise in der Geschichte der Stadt Dormagen: "Der Haushalt 2002 war schon schlimm. Der Haushalt 2003 mit seiner Perspektive ist deprimierend".

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11.10.2002 NGZ

Bürgermeister und Kämmerer zum Haushaltsentwurf
Vor dem Abgrund der Verschuldung

Deutlich höhere Ausgaben bei gleichzeitig erheblich geringeren Einnahmen - die Stadt Dormagen steht vor dem "Abgrund der Verschuldung". Es zeigen sich auch hier die typischen Symptome des "Kollaps des kommunalen Finanzsystems". Bürgermeister Reinhard Hauschild und Kämmerer Jürgen Alef zeichneten gestern Abend bei der Etateinbringung im Stadtrat ein düsteres Bild für die kommenden Jahre...

Rasenplatz eingestellt
Nievenheim. Allem Spardruck im Etat zum Trotz: Der Kunstrasenplatz Nievenheim ist im Haushalt 2003 eingestellt, "weil da das Herzblut der Mehrheit des Rates und der Nievenheimer Sportwelt daran hängt", so Kämmerer Jürgen Alef. Und er fügt hinzu: "Finanzpolitisch vernünftig ist das trotzdem nicht".

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09.10.2002 Rheinischer Anzeiger - Leserbrief

In der Bevölkerung ist bekannt, dass sich gerade die Zentrumspartei für dieses Projekt sehr stark engagiert hat. In der Diskussion im Hauptausschuss des Stadtrates habe ich zum Ausdruck gebracht, dass die Bewohner der Stadtteile Nievenheim und Ückerath aufgrund der im Januar dieses Jahres im Stadtrat verabschiedeten Resolution zum Bau des Rasenplatzes davon ausgehen konnten, dass dieses Projekt auch tatsächlich im Jahre 2003 umgesetzt würde, gegebenenfalls sogar ohne Zuschüsse des Landes. Ich habe deshalb Bürgermeister Hauschild und die CDU-Fraktion kritisiert, dass sie jetzt ganz offensichtlich von diesem Vorhaben wieder Schritt für Schritt abrücken. Mit einem solchen Verhalten würde aber die Glaubwürdigkeit gegenüber den Sportlern auf der Strecke bleiben. Nach meiner Auffassung ist eine Realisierung dieses Projekts im Jahre 2003 auch angesichts der schwierigen Haushaltslage der Stadt Dormagen ohne weiteres möglich. Es wird ja wenigstens eine Investition mit höchster Priorität in den Haushalt 2003 eingestellt werden können. Bedauerlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Bürgermeister Hauschild und die CDU-Fraktion die für den Sportplatzbau aus Grundstückverkäufen im Nievenheimer Neubaugebiet bereitstehenden Mittel für andere Baumaßnahmen außerhalb von Nievenheim verwendet haben. Es ist schade, dass die durch meine Initiative bereits seit einigen Jahren der Stadt Dormagen für die Rasenplatzanlage zur Verfügung stehende Fläche von rund 30.000 qm trotz des großen Bedarfs noch immer brach liegt.

Gerhard Woitzik
Deutsche Zentrumspartei
Rathaus
Dormagen

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21.09.2002 Schaufenster - Leserbrief

Bau ohne Zuschüsse

Zum Thema „Rasenplatz in Nievenheim“ erreichte die Redaktion folgende Stellungsnahme:

Die Berichterstattung im SCHAUFENSTER über die Beratungen in der letzten Hauptausschuss-Sitzung zum Rasenplatz in Nievenheim war recht oberflächlich; meine Redebeiträge wurden überhaupt nicht erwähnt. In der Bevölkerung ist aber bekannt, dass sich gerade die Zentrumspartei für dieses Projekt sehr stark engagiert hat.
In der Diskussion im Hauptausschuss des Stadtrates habe ich zum Ausdruck gebracht, dass die Bewohner der Stadtteile Nievenheim und Ückerath aufgrund der im Januar dieses Jahres im Stadtrat verabschiedeten Resolution zum Bau des Rasenplatzes davon ausgehen konnten, dass dieses Projekt auch tatsächlich im Jahre 2003 umgesetzt würde, gegebenenfalls sogar ohne Zuschüsse des Landes. Ich habe deshalb Bürgermeister Hauschild und die CDU-Fraktion kritisiert, dass sie jetzt ganz offensichtlich von diesem Vorhaben wieder Schritt für Schritt abrücken. Mit einem solchen Verhalten würde aber die Glaubwürdigkeit gegenüber den Sportlern auf der Strecke bleiben. Nach meiner Auffassung ist eine Realisierung dieses Projekts im Jahre 2003 eingestellt werden können. Bedauerlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Bürgermeister und die CDU-Fraktion die für den Sportplatzbau aus Grundstückverkäufen im Nievenheimer Neubaugebiet bereitstehenden Mittel für andere Baumaßnahmen außerhalb von Nievenheim verwendet haben. Es ist schade, dass die durch meine Initiative bereits seit einigen Jahren der Stadt Dormagen für die Rasenplatzanlage zur Verfügung stehende Fläche von rund 30.000 qm trotz des großen Bedarfs noch immer brach liegt.

Gerhard Woitzik
Fraktionsvorsitzender
Zentrumspartei
Straberger Weg 12
41542 Dormagen

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17.09.2002 Schaufenster
Rasenplatz in Nievenheim weiter ungewiss
Heiße Diskussionen im Hauptausschuss

DORMAGEN. Die erste Sitzung des Hauptausschusses nach der Sommerpause hatte es in sich. Bereits der dritte Tagesornungspunkt sorgte bei den Abgeordneten für heißen Diskussionsstoff. Unter "Sicherstellung des Baus des Rasenplatzes in Nievenheim" kam es zwischen SPD und CDU zum Streit. Während SPD-Fraktionsvorsitzender Robert Krumbein, auch notfalls ohne Landeszuschuss den Baubeginn in 2003 starten würde, plädierte CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer für eine abwartende Haltung.
Laut Verwaltungsvorschrift würden die Landeszuschüsse wegfallen, wenn schon vor der Bewilligung mit dem Bau begonnen wird. "Für 2002 wird es definitiv keine Zuschüsse mehr geben", stellte Stadtkämmerer Jürgen Alef klar und zeigte auch auf eine schwarze Zukunft für den städtischen Haushalt. "Nach derzeitigem Stand droht uns für das kommende Jahr ein Haushaltssicherungskonzept".
"Das kann man doch niemenden mehr erklären. Erst wird der diesjährige Haushalt durch Gewerbesteuerrückzahlungen in Millionenhöhe ausgeglichen und jetzt stehen wir vor einer Pleite", zeigte sich Robert Krumbein erstaunt und verwies auf die gefasste Resolution (außer der FDP stimmten alle Parteien dieser Resolution zu) bezüglich des Rasenplatzes.
"Unsere Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel und jetzt versuch sich die CDU durch ein HIntertörchen herauszuschleichen", so Krumbein. "Das sei keinesfalls unsere Absicht", konterte Wimmer. Bürgermeister Reinhard Hauschild forderte Krumbein auf, mit den Hoffnungen der Sportfreunde keinen Wahlkampf zu betreiben...  -piso

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03.08.2002 Schaufenster
Flanke - Schuss - Tor (Werner Grunzel checkt die Stadt-Teams)

Der VdS Nievenheim kann in der neuen Saison nur ein Ziel haben: und zwar nicht abzusteigen. Die Jungs sind gerade erst in die Landesliga aufgestiegen, da geht es nur darum, möglichst schnell die nötigen 35 Punkte im Sack zu haben. Trainer Bernd Meuter hat in der letzten Saison bewiesen, dass er ein harter Hund ist und knallhart durchgreifen kann. Allerdings musste er angesichts eines solch starken Karders auch aufsteigen. Ich gehe davon aus, dass der VdS in der Landesliga mit Viererkette spielen wird, um den Gegnern nicht ins offene Messer zu laufen. Mit Thomas Kremser im Kasten, Nihat Sürer und dem fußballbekloppten Rene Breuer verfügt Meuter über eine Betonwand. Dennoch kann man sie durch schnelles Spiel knacken. Im Mittelfeld wuselt jetzt Waldemar Dyballa herum, ein starker Neuzugang, dem Andi Schulz auf links und Andreas d'Heurs auf rechts den Rücken freihalten müssen. Ante Gazina sollte seine Hackentricks a la Maradona in der Landesliga besser bleiben lassen, denn hier gibts ordentlich auf die Socken. Im Sturm kann Neuzugang Norman Beeck befreit aufspielen. Mit dem Wiesel Thomas Tröster und Hans-Peter Thissen hat Berd Meuter die Qual der Wahl.

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