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25.06.2002  Neue Finanzlage der Stadt gibt VdS Nievenheim Hoffnung
15.06.2002  Nievenheimer B-Jugend greift nun ein
09.05.2002  VdS Nievenheim spielt künftig in der Landesliga
18.03.2002  Rasenplatz in Nievenheim
14.03.2002  Dank an den Stadtrat
09.02.2002  Danke Rat
29.01.2002  Rasenplatz 2003: VdS Mitglieder freuen sich
25.01.2002  Rasenplatz 2003 auch ohne Landeszuschuss
18.01.2002  Sportplatz: SPD und Zentrum drängen auf Ausbau 2003
08.01.2002  Stadt-Vereine im Portrait: VdS Nievenheim
18.12.2001  Bezirksliga: Nievenheim neuer Tabellenführer
18.12.2001  1.Mannschaft Herbstmeister
07.12.2001  Sportplatz Hackenbroich
17.11.2001  Rasenplätze - Leserbrief
07.11.2001  Wichtige Ziele verwirklichen
23.10.2001  Ein Verein am Rande seiner Kapazitäten
23.10.2001  Kalte Duschen und Wut auf die Stadt
02.10.2001  VdS - Rentner gegen Dreck
14.03.2001  VdS Nievenheim und FC Delhoven marschieren im Gleichschritt
07.03.2001  Stadtrat entschied gegen Kämmerer - politischer Streit um den Zeitplan
10.01.2001  Fußballabteilung wirft Kämmerer ,,komplette Ahnungslosigkeit" vor
06.01.2001  Mehr Geld für den Sport - Leserbrief
21.07.2000  "Krösus" ist für den Trainer Otto Blumenschein Unwort des Jahres
25.06.2002 Schaufenster

Neue Finanzlage der Stadt gibt VdS Nievenheim Hoffnung

SPD: Rasenplatz Kommt !

NIEVENHEIM.  Mit der erfreulichen Entwicklung für den städtischen Haushalt beschäftigte sich die SPD-Fraktion in ihrer jüngsten 3itzung.
Vor allem die Auswirkungen der von der Verwaltung vorgelegten neuen Eckpunkte des Haushaltes auf die Schwerpunktsetzung bei den Haushaltsberatungen wurden eingehend erörtert. Dabei zeigte sich vor allem die schulpolitische Sprecherin Christiana Kemmerling erfreut darüber, dass trotz aller fortbestehenden Einsparerfordernisse der Schulbereich wie vorgesehen in hohem Umfang Mittel für die Sanierung erhält.
Regina Nawrot, die Vorsitzende des Sport- und Kulturausschusses, erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Zusage des Rates für den Bau eines Rasenplatzes in Nievenheim.
Hierzu stellte Fraktionsvorsitzender Robert Krumbein fest, dass er nach den Nachrichten Mitte Mai und der Forderung des Kreises nach einem Haushaltssicherungskonzept die Hoffnung hierfür schon aufgegeben hatte. »Die neue Finanzlage gibt aber jetzt eine klare Grundlage für die Realisierung des Ratsbeschlusses," erklärte er unter dem Beifall der Fraktion.
Die Kriterien des damaligen Beschlusses, nach denen sich die Haushaltslage nicht verschlechtern dürfe, seien durch die erhebliche Verbesserung der Gewerbesteuereinnahmen deutlich übererfüllt.
“Niemand  im Rathaus erwartet für die nächsten Monate eine negative Entwicklung der städtischen Finanzen in einer vergleichbaren Größenordnung," weiß   Krumbein aus Gesprächen, ,,und deshalb können sich die kleinen und großen Sportlerinnen und Sportler auf einen Baube-ginn im Frühjahr nächsten Jahres freuen!“
Die SPD-Fraktion will jedenfalls in der Sitzung des Hauptausschusses nach den Sommerferien die Wei-chen für die Bereitstellung der Mittel und die Vergabe der Aufträge stellen.

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15.06.2002 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Niederrheinliga-Relegation

Nievenheimer B-Jugend greift nun ein

In der Winterpause waren sie fast schon abgeschrieben, erst mit einem tollen Saisonfinish erreichten sie die Relegationsspiele der Fußball-Niederrheinliga - und jetzt stehen sie unmit-telbar vor dem Klassenerhalt: Den B-Junioren des TSV Norf reicht in ihrem zweiten und letzten Spiel in der Qualifikationsgruppe bei Adler Osterfeld (Sonntag, 11Uhr)selbst eine knappe Niederlage, um auch in der kommenden Saison in der zweithöchsten Jugendklasse antreten zu dürfen.
„Das sind natürlich verführerische Aussichten", weiß Coach Peter Nordmann, der beobachtet hat: „Nach dem 5:OAuftaktsieg gegen Borussia Wuppertal ist bei einigen schon ein bisschen der Schlendrian eingekehrt.“ „Die Quittung gab es in Form einer 0:3-Testspielniederlage gegen den Wuppertaler SV. Aus zwei Gründen wird Nordmann gegen die Oberhausener Vororttruppe Vollgas anordnen: Erstens: Der Goach ist in Osterfeld geboren, das Duell dadurch mit einer persönlichen Note versehen. Und zweitens: „In der Niederrheinliga gibt es schon genug Ruhrgebiets-Klubs, da wäre mir lieber, wenn sich Wuppertal mit uns qualifizieren würde", sagt Nordmann.
In aller Seelenruhe können auch die Norfer C-Junioren ihr zweites Match in Angriff nehmen. Nach dem 14:2-Sieg im Eröffungsspiel gegen den 1. FG Bocholt sollte die Partie gegen den Düsseldorfer SC 99 im von-Waldthausen--Stadion (morgen, 15.30 Uhr) lediglich Formsache sein.
Zum ersten Mal ins Geschehen greifen am Sonntag die B-Junioren des VdS-Nievenheim ein. Und für den Bestengruppenmeister werden im Kreis Neuss schon kräftig die Daumen drückt: „Es wäre klasse, wenn wir in der kommenden Saison ein Lokalduell hätten", findet Norfs Coach Peter Nordmann. Im Nievenheimer Lager regiert derweil Zuversicht. Jugendgeschäftsführer Bogdan Kuczkowski durfte sich bereits ein Bild von den beiden Gegnern machen, sah im ersten Gruppenspiel einen 3:2-Sieg von Union Mülheim gegen die SG Hasselt. "Beide sind schlagbar", lautete Kuczkowskis Urteil. Morgen (11 Uhr) spielt die Truppe von  Udo Wuttke zunächst in Hasselt.     -leu

Sonntag, 09.06.2002, 11:00 Uhr:  Union 09 Mülhein - SG Hasselt      3:2
Sonntag, 16.06.2002, 11:00 Uhr:  SG Hasselt - VdS Nievenheim       1:0
Sonntag, 23.06.2002, 11:00 Uhr:  VdS Nievenheim - Union 09 Mülheim  1:3

In der nächsten Saison 2002/2003 spielt unsere B-Jugend in der Bestengruppe.  23.06.2002  -k.s.

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09.05.2002 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim spielt künftig in der Landesliga

Gestern Abend um genau 21:16 Uhr machten die Bezirksliga-Kicker des VdS Nievenheim den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt. Durch einen 4:0-Sieg (Halbzeit 1:0) in einem Nachholspiel bei GW Holt sicherten sich die Schützlinge von Trainer Bernd Meuter bereits vor dem letzten Spieltag den Titel und damit den Aufstieg in die Landesliga.
Von Beginn an hatten die Gäste in einer sehr ansprechenden Partie keinen Zweifel daran gelassen: die Meisterschaft sollte her. Schon in der zweiten Spielminute konnte Holts vorzüglicher Keeper Heinz Wittkopf einen kapitalen 25-Meter-Hammer von Willi Rütten so gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. Gefährlich wurde es auch nach Eckstößen von Ante Galzina:  Zunächst drosch Andreas Schulz das Leder aus knapp 16 Metern über den Kasten, dann war Wittkopf beim Kopfball zur Stelle. Auf der Hut war der Schlussmann auch bei einer Volleyabnahme von Thomas Tröster (7.). Auch Rütten scheiterte in der 20. Minute an Wittkopf, als aber René Breuer mit einer Flanke den am langen Pfosten postierten Galzina fand, war es um die wackeren Hausherren geschehen. Der Kopfball des Nievenheimer Spielmachers senkte sich zum erlösenden 1:0 ins Netz.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hätte Galzina bereits alles klar machen müssen, doch er wuchtete den Ball aus fünf Metern über das Gestänge. Weniger später ließ auch Tröster einen schlimmen Patzer von Carsten Weyers unbestraft. Doch Nievenheim gab weiter Gas. Andreas Schulz hatte gleich zweimal die Entscheidung auf dem Fuß (58./59.), Thissen visierte nur die Latte an (62.). Dann übernahm Andreas Schulz das Kommando. In der 63. Minute überwand der 18-Jährige Wittkopf aus gut und gerne 30 Metern, kurz darauf setzte er die Kugel mit aller Macht zum 3:0 in den Winkel. Schon eine Viertelstunde vor Schluss begannen die rund 75 mitgereisten VdS-Anhänger mit der Aufstiegsparty, packten die mitgebrachten T-Shirts mit der Aufschrift „Bezirksliga ade, Landesliga olé“ aus. Da macht es auch nichts, dass Keeper Thomas Kremser in der 86. Minute einen Foulelfmeter nicht über die Linie brachte. Nachdem Andreas D´Heur kurz vor Schluss für den 4:0-Endstand gesorgt hatte, kannte die Freude bei Nievenheim keine Grenzen. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagte D´Heur und Abwehrchef Nihat Sürer lobte: „Das ist ein Verdienst von unserem Trainer. Er hat uns Disziplin eingeimpft.“ Und die spontane Party ging danach im VdS-Vereinsheim weiter...
-Dirk Sitterle

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18.03.2002 N_D_Ü_NEWS (I/2002 - SPD)

Rasenplatz in Nievenheim
rückt in realistische Nähe

Ein Hürdenreiches Projekt könnte eventuell doch in absehbarer Zeit zur Ausführung kommen. Seit vielen Jahren bemüht sich der VdS Nievenheim um einen Rasenplatz. Die rasant steigenden Mitgliederzahlen, besonders bei den Jugendlichen, haben dazu geführt, dass die Probleme der Trainingszeiten mit dem Umbau des Aschenplatzes in einen Rasenplatz nicht gelöst werden können.
Nach langwierigen Verhandlungen konnten die Grundstücke, die zur Erweiterung der Sportanlage benötigt werden, durch die Stadt erworben werden.
Der Verein stellte dem Sportausschuss seine Pläne für die Erweiterung vor. Nach eingehenden Beratungen mit den Vertretern des Vereins konnten dann die Zuschüsse beim Land NRW beantragt werden. Leider kam der Bewilligungsbescheid vom Land zuerst für den Rasensportplatz in Hackenbroich. Damit war der Platz in Nievenheim wieder einmal in ferne Zukunft gerückt.
Die SPD-Fraktion war aber schon lange der Meinung, dass dieser Platz für die Entwicklung in Nievenheim unbedingt notwendig ist.
Es ist der SPD in intensiven Gesprächen gelungen, alle Fraktionen dazu zu bewegen, im Rat der Stadt Dormagen eine Resolution zu verabschieben, dass der Rasenplatz in Nievenheim gebaut wird, ab Landesmittel fließen oder nicht.
Die SPD-Ratsvertreterinnen und die SPD-Mitglieder im Bezirksausschuss werden sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Rasenplatz in naher Zukunft erstellt wird. Die Kontakte zu den Vertretern des VdS Nievenheim werden weiterhin gepflegt, um keine Zeit unnütz verstreichen zu lassen.   - Regina Nawrot, SPD

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14.03.2002 Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Dank an den Stadtrat

Nievenheim: Bürgermeister Reinhard Hauschild überbrachte dem Stadtrat den Dank des VdS Nievenheim für die Resolution des Rates für die Erweiterung der Sportanlage. "Beeindruckend für uns alle war, dass man sich im Rat über Parteigrenzen hinweg zu der dringend benötigten Erweiterung unserer Sportanlage bekannt und entschieden hat", heißt es in dem Brief.

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09.02.2002 Schaufenster - Leserbrief

Danke, Rat

Es ist erstaunlich, was geschafft werden kann, wenn man an einem Ziel gemeinsam arbeitet. Beeindruckend für uns war die Tatsache, dass man sich im Rat der Stadt Dormagen, über Parteiengrenzen hinweg, zu der dringend benötigten Erweiterung unserer Sportanlage in Nievenheim bekannt und letztlichauch entschieden hat. Wir schätzen die Entwicklungen und Entscheidungen der letzten Wochen sehr hoch ein und möchten uns an dieser Stelle beim gesamten Rat der Stadt Dormagen für die geschlossene Umsetzung unseres Projektes bedanken. Wir sind besonders zufrieden über die zeitliche Rahmensetzung, die der Rat jetzt festgelegt hat, da hiermit der strukturellen Entwicklung in Nievenheim und dem damit verbundenen Wachstum im Verein Rechnung getragen wird. Die zwischen Stadt und VdS vereinbarten Pläne zur Erweiterung der Sportanlage finden die breite Zustimmung unserer Mitglieder. Der Bau des Rasenplatzes in 2003, als erster Schritt der Erweiterung, läßt uns hoffen, dass das Gesamtprojekt durch die jetzt beschlossene Resolution zügig umgesetzt wird. Nicht allein die 300 Mädchen und Jungen unseres Vereins warten auf den Beginn des Ausbaus, den ersten Spatenstich.
Rainer Kottirre
Geschäftsführer VdS
Abteilung Fußball
Am Kleinbüschchen 16
41542 Dormagen
Werner Völkel
2. Vorsitzender
Am Mühlenpfad 42
41542 Dormagen

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29.01.2002 Schaufenster

Er soll in 2003 auch ohne Landeszuschüsse gebaut werden

Rasenplatz Nievenheim: VdS-Mitglieder freuen sich

Nievenheim. Mit großer Freude empfingen die Mitglieder des VdS Nievenheim die Resulotion des Ältestenrates der vergangenen Woche.
Der lang ersehnte Rasenplatz soll 2003 Wirklichkeit werden, ob mit oder ohne Landeszuschuß. Darauf einigten sich die Spitzen von CDU, SPD, Zentrum und der Grünen. Lediglich die FDP sprach sich gegen das Vorhaben vor dem Hintergrund der Desolaten Haushaltslage aus. "Wir können es gar nicht fassen. So gut standen die Zeichen für den Bau noch nie. Es ist erfreulich, dass fast alle Parteien hier an einem Strang ziehen, damit wir endlich unseren Rasenplatz bekommen", berichtet Vorstandsmitglied Rainer Kottirre. Um die Sektkorken knallen zu lassen, scheint es dem VdS noch zu früh zu sein. Denn die Resulotion umfasst nicht den Ausbau der Umkleidekabinen, sondern lediglich den Neubau eines Rasenplatzes auf dem Gelände des jetzigen Bolzplatzes. Von einem avisierten Kunstrasenplatz wurde Abstand genommen.
Er würde rund 300.000 Euro mehr kosten, als ein herkömmlicher Rasenplatz. Die Kosten für den Neubau betragen jetzt rund 515.000 Euro. "Die Chancen sind sehr gering, dass wir einen Zuschuß vom Land erhalten. Wir wollen den Nievenheimer Sportler aber dennoch eine Perspektive geben. Aufgrund des zu erwartenden Haushaltsdefizites von 6 Millionen Euro müssen sie jedoch Verständnis haben, dass es kein Kunstrasenplatz wird", berichtet SPD-Fraktionsvorsitzender Robert Krumbein.   -piso

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25.01.2002  Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Einigung im Ältestenrat zur Erweiterung der Sportanlage

Rasenplatz 2003 auch ohne Landeszuschuss

Dormagen. Der Rasenplatz auf der Sportanlage in Nievenheim wird ungeachtet der Landesförderung 2003 gebaut - einzige Einschränkung: Einen weiteren erheblichen finanziellen Einbruch im städtischen Etat etwa bei der Gewerbesteuer darf es 2003 nicht geben. Das ist der Grundtenor eines Resolutionsentwurfes für den Rat, auf den sich jetzt der Ältestenrat mehrheitlich geeinigt hat - mit Ausnahme der FDP, die angesichts der Finanzsituation generell gegen den Bau von Rasenplätzen ist. Die gute Botschaft für Nievenheim und Ückerath hat noch eine zweite Dimension: Einer Zustimmung der SPD zum Haushalt dürfte nichts mehr im Wege stehen.
Bereits im Hauptausschuss hatten SPD und CDU nur noch über das Verfahren für den Fall diskutiert, dass das Land seine projektbezogenen Zuschüsse auf pauschale Zuweisungen umstellt. SPD und Zentrum drängten auf den Ausbau 2003. Die CDU trat dafür ein, im Falle eines Bewilligungsbescheides zum Jahresende einen Nachtragshaushalt aufzustellen, ansonsten müsse vor einer verbindlichen Zusage die finanzielle Entwicklung beobachtet werden. Im Ältestenrat kam es zur Einigung: Trotz der angespannten Haushaltslage „strebe der Rat auf der Basis der gegenwärtigen Planung eine Realisierung des Rasenplatzes als ersten Abschnitt der Erweiterung der Sportanlage im Haushaltsjahr 2OO3 an“, heißt es im Resolutionsentwurf. Das gilt nicht nur für den Fall, dass noch vor Umstellung des Bewilligungsbescheides vorliegt: „Sollte die Maßnahme nicht gefördert werden, erfolgt die Realisierung unter dem Vorbehalt einer der Planung des Haushaltes 2002 entsprechenden Finanzentwicklung gleichwohl im Jahr 2003“. „Die Einigung ist ein deutliches Signal Richtung Nievenheim, dass wir dem berechtigten Anliegen des VdS Nievenheim nachkommen wollen. Und es ist ein Signal, dass wir dazu alle Kräfte mobilisieren“, sagte CDU-Fraktionschef Wiljo Wimmer. ,,CDU und SPD lagen in ihren Positionen schon vorher dicht beieinander“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Robert Krummbein. ,,Wir hätten es allerdings gern gesehen, dass der Will zum Bau mit einer Verpflichtungsermächtigung 2002 dokumentiert worden wäre“. Ziel müsse es sein, schon früh im kommenden Jahr mit dem Bau zu beginnen. ,,Wenn wir damit warten, bis der Haushalt im Juni rechtskräftig ist, dann wird der Rasenplatz nicht mehr 2003 fertig, so Krumbein. Auch dafür wurde vorgesorgt: Die Verwaltung soll laut Resolutionsentwurf bis November eine Vorlage erarbeiten, auf deren Basis der Rat „eine Entscheidung über einen unverzüglichen Baubeginn treffen kann“. Hierzu gehört neben der finanziellen Situation auch ein Vorschlag, ,,der eine Realisierung unabhängig von der Rechtskraft des Haushaltes 2003 zum Ziel hat“. Krumbein hofft, dass zum Jahresende auch Haushaltsreste von2002 übrig bleiben, um einen Teil der 515 000 euro-kosten zu finanzieren.
Zufrieden zeigte sich auch Bürgermeister Reinhard Hauschild: Zwei Ziele seien erreicht worden - eine sparsame Finanzplanung zur Vermeidung eines Haushaltssicherungskonzeptes und ein verläßliches Prozedere für den Ausbau der Sportanlage. ,,Damit wird Nievenheim eine konkrete Zusicherung für den Rasenplatz gegeben, die nicht mehr unter dem Vorbehalt der Landesförderung steht“. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Die Zusage für 2003 betrifft nur den Rasenplatz, nicht den geplanten Ausbau von Gebäuden auf der Sportanlage.
Zwar hat Krumbein noch nicht mit seiner Fraktion gesprochen, „doch ich wüsste nicht, was jetzt noch gegen eine Zustimmung der SPD-Fraktion sprechen sollte. Unsere Änderungsanträge wurden alle berücksichtigt“. Nicht nur die Verwaltung habe Fleißarbeit geleistet, um das Etat-Defizit zu drücken, auch ,,die Mehrheitsfraktion hat sich bewegt“. Krumbein erwartet nun aber von der Stadtverwaltung im Frühjahr weitere Vorschläge für Einsparungen.
-Carsten Sommerfeld

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18.01.2002  Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Sportplatz: SPD und Zentrum drängen auf Ausbau 2003

CDU: Keinen "ungedeckten Wechsel" ausstellen
Nievenheim. Die Etatberatungen gestern Abend im Hauptausschuss wurden vor allem von einem Thema beherrscht: Wann und mit wessen Geld wird die Sportanlage Nievenheim erweitert? Dass der Sportplatz kommen muss, darin sind sich CDU, SPD und Zentrum eienig. Um das richtige Signal ging es in der intensiven Debatte, "um die Frage, wie wir ehrlich mit den Bürgern umgehen", wie es Norbert Dahmen (CDU) formulierte. Und über allem stand die Frage, ob das Land nach Schulbauten und Feuerwehrzuschüssen bereits 2003 auch Zuschüsse für Spotanlagen von der projektbezogenen Förderung auf Pauschalen umstellt. Dann könnte Dormagen nur mit einem wesentlich geringeren Betrag für den Platz rechnen. Dass die Pläne in Düsseldorf mehr als ein vage Vision sind, darin waren sich Bürgermeister Reinhard Hauschild und SPD-Fraktionschef Robert Krumbein einig, doch über die Konsequenzen gingen die Meinungen auseinander. Auf dem Tisch lag ein Änderungsantrag der SPD, im Etat 2002 für das kommende Jahr eine Verpflichtungsermächtigung für die gesamten Projektkosten - mehr als eine halbe Million Euro - einzuplanen, damit der Platz ohne Zeitverzug realisiert werden könne.
Bürgermeister Hauschild riet ab, verwies auf Unwägbarkeiten: Nach Gesprächen mit dem Regierungspräsidium zeige sich, dass 2002 nicht mit dem Bewilligungsbescheid zu rechnen sei, und die MIttel vielleicht sogar erst nach 2003 fließen würden. Hinzu komme die Unsicherheit, ob es 2003 überhaupt noch projektbezogene Zuschüsse geben wird. Sein Fazit: "Wir sollten keine Erwartungen wecken, die wir dann nicht einhalten können".
Ein anderes Signal will Krumbein aussenden, die Verpflichtungsermächtigung solle für den Fall eingeplant werden, dass der Bescheid doch noch 2002 komme. "und wenn das nicht passiert, dann müssen wir Farbe bekennen", so Krumbein, der entschieden für einen Ausbau 2003 auch ohne Projektförderung eintritt. Finanztechnisch sehe er die Möglichkeiten, dass der Ausbau in den Haushalt eingearbeitet werden könne. Unterstützung erhielt er von Gerhard Woitzik (Zentrum): Alles müsse daran gesetzt werden, noch 2002 de Bescheid zu bekommen, und auch bei einer Zuschuss-Umstellung dürfe die den Nievenheimer und Ückerather seit Jahren zugesagte Infrastrukturnicht weiter hinaus geschoben werden. Nicht leicht machte sich die CDU ihre Position, "wir sehen auch, dass der VdS Nievenheim stark wächst", so Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer. Er schlug vor, bei einem Landesbescheid Ende des Jahres einemn Nachtragshaushalt zu fahren, wolle aber nicht schon jetzt einen "ungedeckten Wechsel" für 2003 ausstellen: Auch wenn der Kämmerer nun einige erfreulichen Zahlen präsentiert, sollten wir nicht gleich draufsatteln", mahnte Wimmer mit Blick auf ein drohendes Haushaltssicherungskonzept. Schlißlich sei noch offen, wie die Finanzsituation der Stadt 2003 aussehe.
Eine Einigung blieb gestern aus, eine Sondersitzung des Ältestenrates in der kommenden Woche soll Klärung bringen.   -Carsten Sommerfeld

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08.01.2002  Schaufenster

Stadt-Vereine im Portrait: VdS Nievenheim
Nievenheim. 46 Tore aus nur 16 Spielen - die Offendiv-Abteilung des VdS Nievenheim hat eine fantastische Vorrunde hingelegt. Kein Wunder; verfügt der VdS doch mit Thomas Tröster über Dormagens "Fußballer des Jahres". Bereits 12 Treffer gegen gehen auf das Konto des flinken Außenstürmers. "Er ist unverkäuflich!", wird Trainer Bernd Meuter grantig, wenn man ihn auf seinen "Star" anspricht. Aber der VdS Nievenheim ist nicht der VdS Tröster. Auch Hans Thissen (10 Tore), Spielmacher Ante Galzina, Dirk Taschner und Wilii Rütten zeigten in der Hinserie bisweilen überragende Auftritte. Obwohl die Truppe nur behäbig aus den Startlöchern kam, steht sie nun am Platz an der Sonne der Bezirksliga. Ausschlaggebend dazu ist die Siegesserie von mittlerweile 6 Spielen. In den letzten Wochen haben auch Spieler wie Linksfuß Rene Breuer oder Andreas D´Heurs starke Leistungen gezeigt und so zum Erfolg des Kollektivs beigetragen. Junge Aufsteiger wie Andreas Schulz überzeigen bei ihren Einsätzen und murren nicht, wenn sie einmal auf der Bank Platz nehmen müssen. Alles Anzeichen für einen guten Charakter innerhalb der Elf. Zuletzt spendete sie die Siegprämie des Hallentuniers von Gustorf spontan dem Behinderten-Werk in Nievenheim - der VdS hat Chrakter.  -mk

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18.12.2001  Schaufenster

4:1!  VdS top
Glück brachte das Nievenheimer Prinzenpaar Herbert und Hannelore Bilo den Kickern des VdS Nievenheim am vergangenen Sonntag. Die Obernarren übernahmen den Anstoß im Spiel der 1. Mannschaft gegen den Polizeisportverein Mönchengladbach. Am Ende siegten die Nievenheimer überragend mit 4:1. Fußball-Chef Peter Weiler scherzte noch vor dem Spiel: "Hoffentlich bringt uns dieses Prinzenpaar mehr Glück. Letztes Jahr haben wir nach dem Anstoß des Prinzenpaares verloren." -piso

... Der VdS Nievenheim tat sich gegen den PSV Mönchengladbach von Beginn an schwer. Nachdem Dirk Taschner schon nach sieben Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, verloren die Hausherren den spielerischen Faden völlig. Gegen die arg devensiv eingestellten Gäste konnten kaum Torchancen herausgespielt werden. Spielmacher Ante Galzina hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und konnte die schnellen Stürmer Thomas Tröster und Hans Thissen nicht in Szene setzen. Um ein Haar wären die Gäste gar in Führung gegangen, doch Thomas Kremser im Nievenheimer Tor (15.) reagierte gegen Serkan Tudor prächtig. Kein Durchkommen im Mittelfeld - die fünfzig Zuschauer mussten bis kurz vor dem Pausenpfiff warten, ehe auf dem Spielfeld wieder etwas passierte. Der starke Rene Breuer leitet einen mustergültigen Konter ein, Thomas Tröster stürmte in den Strafraum und bediente seinen Sturmpartner Hans Thissen mustergültig (44.), so dass dieser nur einschieben musste. Mit dem Halbzeitstand von 1:0 ging es in die Pause. "Der Ausfall von Dirk Taschner lähmt unser Spiel", begründete VdS-Trainer Bernd Meuter die schwache Darbietung seiner Elf im ersten Durchgang.
Nach dem Wechsel legte seine Truppe jedoch nach. Nach einem Freistoß kam Thomas TRöster munterseelenfrei zum Kopfball und wiederum Hans Thissen in Toni Polster-Manier staubte zum 2:0 ab. Keine acht Minuten später zog Ante Galzina von der Strafraumgrenze einfach einmal ab und dank der gütigen Mithilfe des Polizei-Torwarts sprang der Ball (58.) zum 3:0 in die Maschen. Danach spielte der VdS den Stiefel nur noch herunter. Die Strafe folgte durch das 3:1 (76.). Thomas Kremser traf beim Gegentreffer keine Schuld. Den Schlußpunkt setzte schließlich der überragende Thomas Tröster, der in der 80. Minute aufreizend lässig den Ball im langen Eck versenkte. In der Schlussphase nutzte der VdS die Möglichkeit nicht, das Torverhältnis noch weiter zu verbessern. Trotzdem überwintert die Truppe von Bernd Meuter nun auf Platz 1. ...  - mk

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18.12.2001  Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Nievenheim und Korschenbroich sorgen für jede Menge Spaß
... , in der Bezirksliga haben (und machen) der VdS Nievenheim und der VfB Korschenbroich jede Menge Spaß. Nievenheim zum Beispiel gewann in der Gruppe 5 zuletzt vier Spiele in Folge, kam dabei auf das beeindruckende Torverhältnis von 18:5 und preschte mit dem 4:1-Sieg über den Polizei SV Mönchengladbach im letzten Spiel vor der Winterpause ungeniert auf Platz eins nach vorne.
Trainer Bernd Meuter gelang dabei das Kunststück, mit dem qualitativ ungemein üppig besetzten Kader zu jonglieren, der den meisten Konkurrenten sicher locker reichen würde, um gleich zwei Mannschaften erstklassig zu bestücken. Schmerzhafte Einschnitte aber waren unumgänglich: Libero René Pergens ging freiwillig, Regisseur Michael Stadtler, "menschlich ein Supertyp" (Meuter), musste gehen, da sich sein Frust über schwindende Einsatzzeiten zunehmend leistungshemmend aufs ganze Team auszuwirken begann. Meuter: "Wir haben den Kader von anfänglich 22 auf 16 Mann reduziert." Mittlerweile hat der Coach seinen Stamm gefunden: Im Tor ist Thomas Kremser die unumstrittene Nummer eins, davor dirigiert Libero Nihat Sürer die Abwehr, in der die Manndecker Lars Giesen, Sascha Krieg und Aziz Kayhan fröhlich rotieren.
Für die Außenbahnen hat Meuter gleich vier Kandidaten: René Breuer und Andreas Schulz für links, Andreas d´Heur und Sven Hüller für rechts. In der Zentrale halten Willi Rütten und Dirk Taschner dem kreativen Ante Galzina den Rücken frei, im Sturmzentrum gehen Thomas Tröster (12 Treffer) und Hans-Peter Thissen (10 Treffer) unbeschwert auf Torejagd.
Eine landesliga-taugliche Formation? Meuter bleibt vorsichtig: "Nur wenn wir so weiterarbeiten wie im Moment, werden wir uns da oben festsetzen." ...

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07.12.2001  Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Sportplatz: Geld erst in zwei Jahren?
Hackenbroich. Ist der Rasenplatz in Hackenbroich doch noch gefährdet? Der Bewilligungsbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen gilt zwar für das Kalenderjahr 2001/2002. Die Fördermittel sollen nach Auskunft des Dormagener CDU-Landtagsabgeordneten Karl Kress aber erst in frühestens zwei beziehungsweise drei Jahren ausgezahlt werden.
Damit müsse die Stadt Dormagen die gesamte Zwischenfinanzierung übernehmen - angesichts der derzeitigen Haushaltslage ein Kunststück. Kress schrieb deswegen jetzt an Städtebau-Minister Dr. Michael Vesper und beschwerte sich: "Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass eine solch große Zeitspanne zwischen der Förderzusage und der Bereitstellung der Mittel liegt." Er bittet Vesper um Prüfung, ob er im Sinne der Stadt Dormagen "die schon lange zugesagten Landesmittel zum Bau des Rasenplatzes schon in der Umsetzungsphase zur Auszahlung zu bringen." Zuerst zugesagt worden die Mittel bereits bei einem Besuch von Regierungspräsident Jürgen Büssow am 23. Februar 2000.

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17.11.2001  Schaufenster - Leserbrief

Rasenplätze:
Zum Thema "Bewilligungsbescheid für Rasenplatz" erreichte die Redaktion  folgender Leserbrief:

Als ich diesen herzergreifenden Artikel gelesen habe, wurde mir ganz warm ums Herz.
Da die Stadt Dormagen ja jetzt riesig sparen muss, was soll´s, nun ist es soweit für den TUS Germania Hackenbroich: Auf der schönen Sportanlage, die ja noch nicht sehr alt ist, wird nun endlich ein Rasenplatz entstehen. Hier sollte man anmerken, dass die Stadt noch mehr Sportanlagen hat, die es nötiger hätten. Aber leider haben wir in Nievenheim keinen Vize-Bürgermeister als Chef im Verein. Nicht, dass ich sagen will, dass ein Amt mißbraucht wird. Das wäre von meiner Seite aus wohl zu vermessen, zu schnell verurteilt. Ich frage mich, wo eigentlich die massigen Zulaufe zu den Vereinen sind! Wir haben durch die Neubaugebiete Zuläufe, die wir eigentlich gar nicht verarbeiten könnten, aber um den Kindern etwas zu bieten sind wir da. Der VdS Nievenheim hat allein 19 Fußballmannschaften. Gibt es einen aus der Dormagener Politik, der seine Bürgernähe auffrischen möchte? Dieser möchte sich doch in den Vorstand des VdS wählen lassen. Es wäre so eine Idee... Vielleicht braucht man dann für eine Bewilligung des Nievenheimer Rasenplatzes nicht unendliche Jahre. Da Hackenbroich ja schon fünf Jahre darauf gewartet hat! Im Nachhinein möchte ich noch zum Ausdruck bringen, dass, falls ein Kind sich auf dem Acker (kleiner Rasenplatz) in Nievenheim, über den die Stadt die Hand hält, sich durch den Zustand des Platzes erheblich verletzen bzw. sich etwas brechen sollte, werde ich die Stadt wegen Körperverletzung anzeigen. Wenn man etwas zur Verfügung stellt, sollte es auch sicher sein!

P.S.:
Mal schauen, vielleicht gehe ich auch in die Politik, weil man sich ja für alle Bürger einsetzen muss. Angebote nehme ich gerne entgegen.

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Rainer Zaun
Bambini-Trainer des VdS Nievenheim
Heerstraße 37, 41542 Dormagen


07.11.2001  Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

Bürgermeister Hauschild

Wichtige Ziele verwirklichen
Dormagen. Trotz der miserablen Haushaltslage hält Bürgermeister Reinhard Hauschild an drei Zielen unbedingt fest. Zum einen will er das Kloster Knechtsteden weiter voran bringen. "Wenn das Kloster verfallen würde, wäre das eine Kulturschande." Hauschild möchte die alten Mauern weiter mit Leben erfüllen. "Was wir als Stadt leisten können, wollen wir auch tun", so Hauschild. Als zweites Projekt liegt dem Bürgermeister die Aktion "Jetzt gehts los" für Hackenbroich am Herzen. Dort will die Stadtteilarbeit intensiviert und der souiale Brennpunkt entschärft werden. Hauschild sieht die Genehmigung der Zuschüsse für den Hackenbroicher Rasenplatz in enger Verbindung zu den sozialen Aspekten. Rathaus-Mitarbeiter Detlev Falke wurde als Stadtteil-Manager bis Jahresende für dieses Projekt freigestellt. Schließlich befürwortet Hauschild den Bau einer Erweiterung des völlig ausgebuchten Sportplatzes in Nievenheim: "Dort wird eine sehr intensive Jugendarbeit betrieben, die wir unterstützen wollen."

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23.10.2001 Schaufenster

Beim VdS Nievenheim trainieren 19 Mannschaften auf nur einem Platz

Ein Verein am Rande seiner Kapazitäten
Nievenheim. Mehr als 500 Spieler zählt die Fußball-Abteilung des VdS Nievenheim. Insgesamt 19 Mannschaften müssen sich drei Umkleidekabinen und einen Sportplatz teilen. Der Verein ist schon längst an seiner Kapazitätsgrenze angelangt.
"Am Samstag fangen die Bambini-Mannschaften schon um 12 Uhr mit ihren Spielen an. Die C-Jugend kann erst ab 18:30 Uhr auswärtige Mannschaften empfangen. Für die Alten-Herren bleibt gar keine Zeit mehr, Spiele am Wochenende auszutragen. Der Frust wächst bei den Mitgliedern, Eltern und Betreuer", berichtet VdS Fußball-Abteilungsleiter Peter Weiler.
Eine Besserung ist frühestens 2004 in Sicht. Ingesamt 1,7 Millionen Mark betragen die Kosten für ein neues Umkleidegebäude. Der lang ersehnte Rasenplatz schlägt mit 1,6 Millionen Mark zu Buche. "Diese Maßnahmen sind für 2003 geplant, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Landeszuschüsse auch gewährt werden. Zudem muss der Rat wegen der derzeit desolaten Haushaltslage den Projekten zustimmen. Mit dem Bau des Rasenplatzes und der Umkleidekabinen könnte dann frühestens 2004 begonnen werden", erklärt Bürgermeister-Sprecher Harald Schlimgen auf Anfrage. Tröstlich wirkt nur das Bestreben der Stadt, die defekte Heizanlage schnellstmöglich in den Griff zu bekommen.
"Die Steuerung der Heizanlage funktioniert nicht richtig und der Fehler ist nicht leicht zu finden. Eine von uns beauftragte Fachfirma hat sich jetzt an den Hersteller der Heizanlage gewandt, um das Problem endlich in den Griff zu bekommen", berichtet Schlimgen.
Tropfen auf den heißen Stein, die nicht die wahren Probleme des Vereins lösen. Die Mitgliederzahl wächst ständig. Schon jetzt trainieren 300 Kinder und Jugendliche beim VdS. Fußballmöglichkeiten im Neubaugebiet gibt es wenige: "Die kleineren Kinder werden ander Gesamtschule vom größeren vertrieben. Auf einen bestehenden Bolzplatz wurden jetzt von der Stadt Bäume gepflanzt und die Tore beseitigt", zeigt sich Weiler verärgert. Straßenfußball ist mittlerweile verpönt und zu gefährlich. Was den Fußball-Kids bleibt, ist der VdS. Und der weiss nicht, wo er die ganzen Mannschaften trainieren lassen soll.
"Die Stadt hat uns einfach vergessen. Seit 22 Jahren gibt es jetzt schon die Aussage, dass Nievenheim einen Rasenplatz bekommt. Für den desolaten Haushalt der Stadt haben wir Verständnis. Doch soll uns nichts mehr versprochen werden, was eh nicht gehalten wird", so Peter Weiler.

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23.10.2001  Schaufenster

VdS Nievenheim fühlt sich im Stich gelassen

Kalte Duschen und Wut auf die Stadt
Nievenheim. Die Sportfreunde in Nievenheim haben die Nase gestrichen voll. Seit vielen Monaten fühlen sie sich von der Stadt im Stich gelassen.
Der lang ersehnte Rasenplatz und der Erweiterungsbau des Vereinsgebäudes ist aufgrund der desolaten Haushaltslage der Stadt in weite Ferne gerückt. Erst vor wenigen Wochen griffen beherzte Vereinsmitglieder zur Harke und reinigten die Anlage selbst, da die städtische Platzwartkolonne zwar die Spielfläche, nicht aber das Umfeld in Schuß hält.
Der Zaun um die Sportanlage ist ebenfalls in einem erbärmlichen Zustand. Ein Strahler der Flutlichtanlage ist ausgefallen. Und jetzt müssen die Sportfreunde auch noch ein defektes Heizsystem verkraften. "Ständig ist das Wasser der Duschen kalt. Letzte Woche mussten wir unsere Jugendmannschaften verschwitzt nach Hause schicken. Der Frust bei den Vereinsmitgliedern wächst", berichtet Fußball-Chef Peter Weiler.

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02.10.2001  Schaufenster

VdS - Rentner gegen Dreck

Nievenheim. "Seit mehr als einem Jahr wurde unsere Sportanlage nicht mehr von Blättern und Müll befreit. Jetzt haben wir die Sache selbst in die Hand genommen", berichtet Rentner Gottfried Schönewald und hält dabei einen Besen in der Hand. Zusammen mit seinen Freunden Peter Ingenfeld, Hubert Klotz, Hubert Faßbender und Wolfgang Büchel, alle Mitglieder des VdS Nievenheim, säuberte er die Sportanlage an der Südstraße. Unmengen von Blätter, Tannennadeln und leeren Getränkeflaschen entsorgten die Saubermänner bei ihrer Putzaktion Dabei ist eigentlich die Sportplatzkolonne der Stadt zuständig. Die VdS-Rentner leisteten Beihilfe und verschafften dem Verein wieder einen ordentlichen Fußballplatz.
Anm. d. Webmasters: Vielen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung.

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14.03.2001  Rheinischer Anzeiger

Bezirksliga:

VdS Nievenheim und FC Delhoven marschieren im Gleichschritt
Fußball (om) - Bis auf einen Punkt schmolz am 20. Spieltag der Vorsprung des Tabellenführers 1. FC Grevenbroich/Süd (36 Punkte; 44:27 Tore) auf die beiden Verfolger VdS Nievenheim (35; 48:27) und FC Delhoven (35; 44:25). Die Südstädter, die allerdings noch ein Nachholspiel zu bestreiten haben, kamen beim SC Hardt über ein 2:2 nicht hinaus. Weil aber auch der zweite Tabellenplatz, zum direkten Aufstieg in die Landesliga berechtigt, dürfen die am Wochenende sieg-reichen Teams aus Nieven-heim und Delhoven weiter vom größten Erfolg ihrer je-weiligen  Vereinsgeschichte träumen. In Lauerstellung be-findet sich der Tabellensechste FC Zons (33; 30:20). Dagegen heißt das Ziel für den Zwölften TuS Hackenbroich (24; 29:32) und den Dreizehnten SV Rheinwacht Stürzelberg (23; 36:47) Klassenerhalt.

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TuS Hackenbroich - VdS Nievenheim 1:3 (0:2)
... zum Spiel vom 11.03.2001:
Verabschiedet sich Otto Blumenschein als Meistertrainer aus Nievenheim? Der Fußballlehrer,  dessen  Nachfolge Bernd Meuter am 1. Juli 2001 antritt, nimmt mit seinem Team Kurs Richtung Landesliga. Der Nievenheimer 3:1-Sieg war letztlich eine klare Angelegenheit, was auch Blumenscheins  Trainerkollege Uwe Kühn eingestand. "Nievenheim war im ersten Abschnitt eine Klasse besser. Wir hatten Chancen zum 2:2, ein Remis wäre aber nicht gerecht gewesen", erklärte der Hacken-broicher Coach.
Guter Dinge war Bernd Meuter, der seine neue Mannschaft in Augenschein nahm. "Einen  Landesligisten habe ich noch  nicht trainiert. Aber irgendwann ist immer das erste Mal und dagegen hätte ich nichts", schmunzelte der künftige Coach, der derzeit noch in  Diensten des B-Kreisligisten SSV Delrath steht. Meuter und die rund 120 Zuschauer sahen ein Spiel zweier Mannschaften, deren Abwehrreihen kei-neswegs sattelfest waren. Was für die Gäste aus Nievenheim letztlich aber folgenlos blieb, weil sie sich einem schwachen TuS-Angriff gegenüber sahen, kostete den Hausherren drei wertvolle Punkte. Beim 1:0 schauten die Hackenbroicher zu, wie Nievenheims Youngster Dirk Taschner an seinem 19. Geburtstag nach einer Ecke von Michael Stadler am höchsten stieg und den Ball mit dem Kopf ins Tornetz wuchtete (16.). Zwölf Minuten später nahm Thomas Tröster das Leder an der rechten Außenbahn auf, degradierte zwei TuS-Akteure zu Statisten und passte zu Andreas D'Heur, der unbedrängt zum 2:0 ein-schießen konnte.
Auch der Treffer zum 3:1 in der 79. Spielminute entsprang gleich mehreren Fehlern in der Defensivabteilung der Gastgeber. Nutznießer war Andreas D'Heur, der allein auf den bemitleidenswerten Keeper Roland Kroll zulief und das Leder in Klasse-Manier über den Torwart hinweg ins TuS-Gehäuse hob. 19 Minuten zuvor hatte Dirk Hentschel mit seinem Treffer zum 1:2 etwas überraschend für Hoffnung im Hackenbroicher Lager gesorgt. ,,Nach diesem Anschlusstreffer hat der Gegner hinten aufgemacht, dadurch sind wir zu weiteren Torchancen gekommen. Unser Sieg ist letztlich verdient", meinte Otto Blumenschein.
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07.03.2001  Rheinischer Anzeiger

Stadtrat entschied gegen Kämmerer - politischer Streit um den Zeitplan

Kicker erhalten den Kunstrasen -
Neue Umkleiden aber erst ab 2005
Nievenheim (hs) - Die Fußballer des VdS Nievenheim sollen den von ihnen geforderten Kunstrasenplatz trotz erheblicher Mehrkosten gegenüber einem normalen Rasenfeld erhalten. Der Stadtrat folgte nicht der Empfehlung des Kämmerers, sich in Anbetracht der Besorgnis erregenden Finanzlage mit einer Standardausführung für die Kicker zu begnügen. Der Kunstrasen kostet 1,75 Millionen Mark - laut Kämmerer Jürgen Alef ist das fast doppelt so teuer wie natürliches Grün. Der VdS Nievenheim hatte demgegenüber auf die große Zahl seiner Jugendmannschaften verwiesen und sich über fehlende Trainingszeiten beklagt. Der Kunstrasen bietet den Vorteil, dass er keine Erholungspausen benötigt und intensiver bespielt werden kann.
Umstritten blieb im Stadtrat bis zum Schluss der Zeitplan für den Ausbau der Nievenheimer Sportanlage. Während Zentrumschef Gerhard Woitzik forderte, die Stadt solle das Projekt mit eigenen Mitteln schon in diesem Jahr in Angriff nehmen, sah die CDU-Ratsmehrheit dafür keinen finanziellen Spielraum. Auf Antrag der SPD-Fraktion ist der Baubeginn nun im nächsten Jahr geplant - vorausgesetzt, dass dann wie erhofft die ersten 419000 Mark an Landeszuschüssen fließen. Die Stadt will erst 2003 mit 974000 Mark in die Finanzierung einsteigen.
Auf Kritik stieß bei SPD und Zentrum die Tatsache, dass die Umkleiden in Nievenheim erst ab 2005 renoviert und erweitert werden sollen. Die CDU begründet diese Verschiebung damit, dass dann - zumindest nach heutiger Vorausschau - die Talsohle in der Haushaltsentwicklung durchschritten sein wird.

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10.01.2001  Rheinischer Anzeiger

Fußballabteilung wirft Kämmerer ,,komplette Ahnungslosigkeit" vor

VdS Nievenheim kämpft um geplanten Kunstrasenplatz
Nievenheim (hs) - Der VdS Nievenheim will auf den geplanten Kunstrasenplatz nicht verzichten. Mit harscher Kritik reagierte die Fußballabteilung jetzt darauf, das Stadtkämmerer Jürgen Alef ihr in Anbetracht der drohenden Finanzkrise nur noch ein normales Rasenfeld zugestehen will. ,,Es muss wenigstens einen in dieser Stadt geben, der ihnen sagt, dass 1,75 Millionen Mark, das heißt fast das Doppelte der Kosten des Rasenplatzes Hackenbroich, wirtschaftlich absolut unvernünftig sind", hatte Alef den Ratsmitgliedern in seiner Haushaltrede vorgehalten.
Dieser Ausspruch des Kämmerers offenbare nur ,,komplette Ahnungslosigkeit in der Sache und einen kaum zu überbietenden Zynismus", moniert dagegen Werner Völkel vom Vorstand der Fußballabteilung. Zwischen den Projekten in Hackenbroich und Nievenheim gebe es wesentliche Unterschiede: ,,In Hackenbroich soll ein Naturrasenplatz zur Abrundung einer bestehenden, modernen Sportanlage errichtet werden. In Nievenheim steht ein Aschenplatz mit vier Umkleidekabinen und zwei Duschräumen den derzeit ca. 30 aktiven Fußballern, darunter ca. 60 Mädchen und Damen, zur Verfügung." Der Kunstrasen erlaube als Allwetterplatz eine sechsfach höhere Nutzung als das natürliche Grün. ,,Dass dies auch unter dem Aspekt der Unterhaltungskosten die wirtschaftlichste Lösung ist, belegen die einschlägigen Untersuchungsergebnisse",  so Völkel. Er fordert die Ratsfraktionen auf, an dem Beschluss des Kultur- und Sportausschusses festzuhalten. Neben den Ausgaben für den Kunstrasenplatz waren 1,7 Millionen Mark vorgesehen, um die Umkleiden zu erweitern und zu renovieren.
Bürgermeister Reinhard Hauschild hat bereits ein Gespräch mit der empörten Vereinsspitze geführt und will jetzt noch einmal beim Land nachhaken, wann es seine Fördermittel für das Nievenheimer Projekt bereitstellt, Der Bau des neuen Rasenplatzes in Hackenbroich musste im vorigen Jahr bereits verschoben werden, weil die Zuschüsse aus Düsseldorf nicht wie vorgesehen flossen.

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06.01.2001  NGZ  - Leserbrief

Mehr Geld für den Sport
Zu unserer Berichterstattung zur Lage des Haushaltes der Stadt Dormagen erreichte uns folgender Brief:

,,Kämmerer Jürgen Alef hat die Nievenheimer Sportanlagenerweiterung dahin gesetzt wo sie - nach seiner Auffassung - Mitgehört: an das Ende der Haushaltsprioritäten. Ja, damit nicht genug, er hat auch die veranschlagten Kosten kurzerhand halbiert - auf das Niveau von Hackenbroich. Und letztendlich - so in der Presse zitiert - muss es ja wenigstens einen hier in der Stadt geben, der sagt, was wirtschaftlich absolut unvernünftig ist.
So weit, so gut. Analysiert man jedoch das Verhalten Alefs in der jüngeren Vergangenheit, dann werden sich doch einige Fragen auf. Beginnen wir mit dem wirtschaftlich Vernünftigen. Über Jahre hinweg hat die Stadt Dormagen unter der Finanzregie von Kämmerer Alef hohe Millionenbeträge durch Grundstücksverkäufe aus den Nievenheimer Neubaugebieten abgezogen und hiermit ohne soziale oder finanzielle Bedenken Dormagener Konsumprojekte finanziert. Sie hat in den Neubaugebieten, die Nievenheim mitt-lerweile zum größten Dormagener Stadtteil gemacht haben, junge und kinderreiche Familien angesiedelt, ohne finanzielle Rückstellungen für die sportliche Infrastruktur zu bilden. Wirtschaftliche Vernunft beginnt nicht im Augenblick leerer Kassen. Alef nächster Ausspruch ,Ich habe mir erlaubt, die Kosten dieses Rasenplatzes auf die Kosten des Rasenplatzes in Hackenbroich zu senken' offenbart entweder seine komplette Ahnunungslosigkeit in der Sache oder einen kaum zu über-bietenden Zynismus. In Hackenbroich soll ein Naturrasenplatz zur Abrundung einer bestehenden, modernen Sportanlage errichtet werden. In Nievenheim steht ein Aschenplatz mit vier Umkleidekabinen und zwei Duschräumen den derzeit zirka 300 aktiven Fußballern, darunter rund 60 Mädchen und Damen, zur Verfügung. Der erste Bauabschnitt beinhaltet daher die Erstellung eines Kunstrasenplatzes, der als Allwetterplatz eine sechsfach höhere Nutzung im Vergleich zum Naturrasenspielfeld zulässt. Dass dies auch unter dem Aspekt der Unterhaltungskosten die wirtschaftlichste Lösung ist, belegen die einschlägigen Untersuchungsergebnisse. Der anschließende zweite Bauabshnitt umfasst dann die Erweiterung des Umkleidetraktes. Bei diesem Anfang 2000 in den städtischen Gremien verabschiedeten Konzept hat die Minimierung der Investitionskosten eine wesentliche Rolle gespielt. Gegenüber der vorherigen Planung konnten die Baukosten um mehr als eine Million Mark reduziert werden. Durch unser Mitwirken an diesen Kosten sparenden Planung verloren wir die Unterstützung von Gerhard Woitzik, der sich um den Grundstückserwerb für die Sportanlage sehr verdient gemacht hat, und der weiterhin an einem um-fangreicheren Sportstättenausbau in Nievenheim festhält.
Als letztes zur Priorität der Haushaltspositionen. Gott sei Dank entscheidet hierüber der Rat der Sportstadt Dormagen, und obwohl wir keine politische Lobby im Rat besitzen, so setzen wir doch darauf, dass genügend weitsichtige und ehrliche Politiker die richtigen Prioritäten erarbeiten. Und Herr Kämmerer Jürgen Alef soll uns doch einmal bei unserer ehrenamtlichen Arbeit besuchen. Vielleicht kann die Presse so im nächsten Jahr von einem Dormagener Kämmerer der starken Argumente (anstatt der starken Töne) berichten."

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Werner Völkel
Mitglied des Vorstandes der Fußballabteilung des VdS Nievenheim
Am Mühlenpfad 42, Dormagen

21.07.2000  Neuss-Grevenbroicher-Zeitung

VdS Nievenheim: Ein mit gehörigem Selbstvertrauen ausgestatteter Debütant

"Krösus" ist für den Trainer Otto Blumenschein Unwort des Jahres

Das Unwort des Jahres - für Otto Blumenschein, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VdS Nievenheim, ist es schon jetzt gefunden: Krösus! Schon beim Klang des Wortes stellen sich bei ihm die Nackenhaare auf. "Nievenheim gibt wie jeder andere Verein für Spieler Geld aus", räumt er zwar ein, "aber uns deshalb als Krösus zu bezeichnen, ist eine falsche Darstellung. Bei uns unterschreibt jeder Spieler einen leistungsbezogenen Amateurvertrag. Das halte ich für legitim."

Da man über Geld bekanntlich eh nicht spricht, wendet sich der erfahrene Coach lieber sportlichen Dingen zu. Ein erfreulicheres Themenfeld. "Als souveräner Meister der Kreisliga A haben wir die meisten Tore geschossen und die wenigstens kassiert", erinnert Blumenschein: "Da darf ich auch mal ein bisschen stolz drauf sein." Darf er. Aus dem Erfolgsteam, das der "grauen Maus" von Einst zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bezirksliga bescherte, sind mit Markus Nüsse (nach Büttgen) und Franco Milano (zurück nach Hackenbroich) zwei Korsettstangen nicht mehr dabei. Kein Beinbruch, beruhigt Blumenschein indes: "Das kann man kompensieren."

Worten, den der Neuling Taten hat folgen lassen: So kam aus der Schloss-Stadt der torgefährliche Andreas d'Heur, im Gepäck wertvolle Landesliga-Erfahrung aus seinen Jahren beim SC Kapellen und TuS Grevenbroich. Mit Nihat Sürer lotste Blumenschein noch einen zweiten Kicker nach Nievenheim, der einst in Weckhoven schon einmal unter ihm trainiert hatte. Der Wandervogel (FC Zons, DJK Gnadental, SG Kaarst) fand nach einer Verletzung beim Landesligisten BV 04 Düsseldorf zuletzt allerdings nicht mehr zu alter Form. Mit breiter Brust ist zudem Willi Rütten von seinem halbjährigen Aufenthalt beim Verbandsligisten VfR Neuss heimgekehrt.

"Er hat viel an Selbstvertrauen dazugewonnen. Er kann eine Mannschaft führen, auch verbal", lobt sein Coach. Kandidaten für einen Stammplatz dürften auch Manndecker Aziz Kayhan (FSV Vatan) und der offensivfreudige Christos Athanassiadis (BV Wevelinghoven) sein. Blumenschein möchte jedoch auch der Jugend eine Chance geben. Die Aufnahme der Eigengewächse Markus von Zons, Florian Völkel, Ali Yazici, Christian Klin und Martin Ritterbach ist für ihn durchaus keine Alibi-Aktion, sondern eine Herzensangelegenheit. "Alle haben die Perspektive für einen Stammplatz", verspricht er.

Der wäre sicher auch René Pergens gewiss, doch da er mit einem nicht hundertprozentig ausgeheilten Fußbruch wohl demnächst noch einmal unters Messer muss, ist der wichtige Posten des Liberos noch unbesetzt. "Einen Nachfolger weiß ich noch nicht, aber ich werde einen finden", verspricht Blumenschein.

Allzu große Sorgen sollte sich der Neuling ohnehin nicht machen, schickt er doch einige absolute Könner ins Meisterschaftsrennen. Schon die Besetzung der Abteilung Attacke dürfte jeden Experten mit der Zunge schnalzen lassen: Michael Schneider war mit 27 Treffern im Meisterjahr bester Torjäger der Kreisliga A, gefolgt von Hans-Peter Thissen, der 23mal traf; Supertalent Thomas Tröster brachte es immerhin noch auf 18 Tore. Beeindruckend.

Mit Dirk Reitz und Michael Stadler wären weitere Hochkaliber zu nennen, doch jeglicher "Starkult" ist Blumenschein fremd: "Meine zwei Lieblingsworte sind Teamgeist und Team." Von dem fordert Blumenschein mindestens einen einstelligen Tabellenplatz ab, "denn der Kader ist noch besser als im Vorjahr." Beängstigend. Dirk Sitterle

Der Kader im Überblick

Tor: Markus Brandkamp, Stefan Giesen,

Abwehr: Aziz Kayhan, Sascha Krieg, René Pergens, Martin Ritterbach, Thomas Stüttgen, Nihat Sürer, Markus von Zons

Mittelfeld und Angriff: Christos Athanassiadis, Johannes Borghans, René Breuer, Andreas d'Heur, Thomas Eßer, Christian Klin, Kai Lüdecke, Dirk Reitz, Wilfried Rütten, Michael Schneider, Michael Stadler, Oliver Schmidt, Jürgen Theiss, Hans-Peter Thissen, Thomas Tröster, Florian Völkel, Ali Yazici

Trainer: Otto Blumenschein. Nievenheims Erfolgstrainer Otto Blumenschein (hinten) und seine Neuerwerbungen: Andreas d'Heur, Nihat Sürer, Aziz Kayhan, Christos Athanassiadis und Willi Rütten (von links). NGZ-Foto: A. Woitschützke --->

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